# taz.de -- Schwerpunkt Stadtland
(DIR) Baustellenkonzert in Berlin: Mit Helm in die Oper
Die Komische Oper Berlin wird saniert, der Spielbetrieb läuft in einem
Ausweichquartier. Doch mit Bauhelm darf man zum Musikhören auch weiter ins
Stammhaus.
(DIR) Ein Gespräch über soziale Ungleichheit: „Eigentlich wollte ich nie Beamtin werden“
Beamte sollen Nachzahlungen erhalten, auch die Bremerin Elisabeth van der
Wal profitiert davon. Doch die ehemalige Regierungsdirektorin will das Geld
spenden.
(DIR) Streit nach der Berlin-Wahl: Alle schauen wieder auf diese Stadt
Berlin hat gewählt und der Wahlsieg der Linken in der Hauptstadt sorgt auch
im fernen Bayern für Aufregung. Und nicht nur dort.
(DIR) Missbrauchsprozesse in Deutschland: Vernetzte Vergewaltiger
Überall im Land werden Prozesse gegen Männer geführt, die Frauen betäuben,
vergewaltigen und filmen. Die Ermittlungen führen zu immer mehr Tätern.
(DIR) Juristin über Vergewaltigungsprozesse: „Das Dunkelfeld ist riesig“
Netzwerke von Vergewaltigern hat es schon immer gegeben, sagt die
Rechtswissenschaftlerin Susanne Beck. Neu ist allerdings die digitale
Verbreitung.
(DIR) Musikalischer Waldspaziergang: Der Sound des grünen Fingers
Eine Osnabrücker Wahrnehmungswerkstatt sensibilisiert für Zwischentöne – ob
nun aus der Natur kommen, dem Straßenverkehr oder Musikinstrumenten.
(DIR) Versicherungen im Familienbetrieb: Ein sehr persönliches Geschäft
Die Familie Grohs ist in Rheinbach bei Bonn stadtbekannt. Umgekehrt kennen
die Grohs aber auch die Rheinbacher gut: Viele sind bei ihnen versichert.
(DIR) Antiquariat-Besitzerin: „Das war immer mein Traum“
Ilona Dahlmann betreibt im havelländischen Stölln ein Antiquariat. Bücher
sind ihre Leidenschaft, mit den Geschichten, die zwischen den Seiten
verborgen sind.
(DIR) Jugendzentrum in Berlin: Gebt der Potse ein Zuhause!
Der Jugendclub Potse ist eines der ältesten selbstverwalteten Jugendzentren
Berlins. Doch findet er nur schwer einen Ort, an dem er bleiben kann.
(DIR) Kommunalwahlen auf dem Dorf: Das gute alte „Weiter so“
Dank AfD-Ständen und Gegendemo ist die Stimmung auch auf dem Land bei
Bremen ein bisschen aufgekratzt. Danach ist aber alles wie immer.
(DIR) Abtreibung und patriarchale Ordnung: Allianzen beim rechten Rollback
Zum „Marsch für das Leben“ versammelt sich in Berlin und anderswo die
religiöse Rechte. Der Angriff auf Frauenrechte ist auch einer auf die
Demokratie.
(DIR) Gerüche in der Stadt: Schornsteine des Stillstands
Im Hamburger Stadtteil Hamm sollten 800 neue Wohnungen entstehen. Wenn nur
die Düfte aus der Tchibo-Fabrik nicht wären.
(DIR) Vor Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Wo die anderen Urlaub machen
Wirtschaftlich hängt in Mecklenburg-Vorpommern viel am Tourismus. Am Laufen
gehalten wird er von Arbeitskräften aus dem Ausland.
(DIR) Zwischen den Wahlen: Zombie-Apokalypse
Wie viele andere hat auch unser Kolumnist Freunde verloren – an die AfD.
Eine Rekonstruktion.
(DIR) Internationales Staubarchiv: „Staub ist der totale Gleichmacher“
Der Kölner Künstler Wolfgang Stöcker sammelt Staub von Orten, die ihm
bedeutsam erscheinen. Staub sei so ästhetisch wie anarchisch, findet er.
(DIR) Wie wählt Berlin?: Das ABC zur Macht
Am 20. September wird in Berlin gewählt. Wahlentscheidend kann die
Mietfrage sein – oder auch Palästina. Blick auf Berliner Befindlichkeiten
von A bis Z.
(DIR) Lange Nacht der Religionen: Es geht halt auch um die Gretchenfrage
Bei einer Langen Nacht durfte man sich in Berlin mit vielen
Weltanschauungen vertraut machen – auch mit der Frage, wie man es mit der
Religion hält.
(DIR) Marode Rheinquerung: Die Brücke der Bonner Republik
Gerade musste die Friedrich-Ebert-Brücke in Bonn gesperrt werden. Sie ist
das Sinnbild einer Verkehrspolitik, die vergessen hat, den Bestand zu
bewahren.
(DIR) Ein Job im Zoo: Tristesse mit süßem Gecko
Unsere Kolumnistin jobbt derzeit im Zoo. Und auch wenn die Kinder manchmal
nerven, sind sie doch die interessantesten Gesprächspartner:innen.
(DIR) Gesperrter Helenesee: Untergang eines Urlaubsorts
In der DDR galt der Helenesee bei Frankfurt (Oder) als Ferienparadies. Auch
nach der Wende war er gut besucht. Doch 2021 rutschte der Strand weg.
(DIR) Ein Prozess zum Mitmachen: Miteinander auf dem den Weg zum Rechtsfrieden
Im Rahmen der „Woche der Gerechtigkeit“ in Niedersachsen darf bei einem
Show-Prozess in Celle das Publikum beim Richten mitmachen.
(DIR) Winnetou-Darsteller über „Indianer“: „Für mich ist es einfach ein Kindheitstraum“
Alexander Klaws spielt den Winnetou bei den Karl-May-Spielen in Bad
Segeberg. Ein Gespräch über komplexe Debatten – und einen sehr
anstrengenden Beruf.
(DIR) Streit um Berlins Linke: Von Gaza bis Neukölln
Den Ruf nach einer Intifada bei einer Wahlveranstaltung der Linken hat auch
die Konkurrenz gehört. Der Nahost-Konflikt poltert in den Berliner
Wahlkampf.
(DIR) Omas gegen rechts setzen Zeichen: Trotzdem da
Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ziehen die Omas gegen
rechts als Karawane durch die Altmark. Die taz war bei einer Etappe dabei.
(DIR) Gender-Health-Gap: „Das Problem sind nicht wir“
Die männerbasierte Medizin hätte sie fast das Leben gekostet, sagt
Christina Pingel. Ärzte sagten, sie sei hysterisch, und übersahen einen
Herzfehler.
(DIR) Unterwegs mit Musik: Die Menschen da draußen
Mit Musik geht vieles besser, ganz nah am Ohr. Man kann dabei die Menschen
um sich sozusagen ausknipsen. Gruselig ist das, meint unsere Kolumnistin.
(DIR) Wahlkampf in Hannover: Im Reich der Mitte
Die Kommunalwahlen in Niedersachsen finden wenig Beachtung. Dabei zeigen
sie viel. Betrachtungen aus einer Stadt, in der die AfD nicht das größte
Problem ist.
(DIR) Exklave an der Nordseeküste: Hamburg liegt hier eben doch am Meer
Neuwerk ist den Hamburgern lieb und teuer: 40 Millionen Euro will der
Stadtstaat in seine Wattenmeerinsel investieren. Er setzt dabei auf
Tourismus.
(DIR) Klaus-Michael Kühne ist tot: In Hamburg hatte er fast überall seine Finger im Spiel
In seiner Geburtsstadt zeigte sich der Milliardär Klaus-Michael Kühne gern
als Stifter und Mäzen. Seine Steuern aber zahlte er er doch lieber
anderswo.
(DIR) Ein Ort der Kolonialgeschichte: Als Preußen bis zur Weichsel reichte
Als Erinnerungsort an den Kolonialismus in Polen könnte die Preußische
Seehandlung viel erzählen. Erzählt aber wird da am Berliner Gendarmenmarkt
nichts dazu.
(DIR) Verlegerin über den Wert von Biografien: „In Familiengeschichten steckt die Weltgeschichte“
Katrin Rohnstock ist Spezialistin für Erzählen: Sie hat einen Verlag für
Autobiografien. In ihren Erzählsalons kommen die unterschiedlichsten
Menschen zu Wort.
(DIR) Tierschutzbund verklagt Deutschland: Sind so viele Tiere
Das Tierheim Osterode würde gern mehr Hunde und Katzen aufnehmen. Der
Bedarf ist da. Aber es fehlt an Platz und Geld. Deswegen klagt es gemeinsam
mit dem Tierschutzbund.
(DIR) Antiabtreibungsparade am Jungfernstieg: Mit Blasmusik gegen Selbstbestimmung
Katholische Rechtsextreme demonstrieren in Hamburg gegen
Schwangerschaftsabbruch. Und bekommen es mit jungen Frauen zu tun.
(DIR) Hackerangriff in Berlin: So kurz vor der Wahl darf man sich schon Sorgen machen
Ein Hackerangriff hat Teile der Berliner Verwaltung lahmgelegt. So eine
Attacke ist immer besorgniserregend. Und vor einer Wahl noch ein wenig
mehr.
(DIR) Wenn das Park-Mensch-Verhältnis stimmt: Ein Platz, der allen gehört
In öffentlichen Parks betrachten Menschen und Tiere sich auf Augenhöhe. Das
ist auch gut so, denn sie alle dürfen da sein.
(DIR) Wenn Engagement belohnt wird: Dorf mit Zukunft
Spora im Süden Sachsen-Anhalts gehört zu den Siegern eines
Bundeswettbewerbs. Das ging nur mit viel ehrenamtlicher Arbeit.
(DIR) Wohnungssuche in Mecklenburg-Vorpommern: Zurück zu den Eltern
Auch in Städten wie Stralsund steigen die Mieten: Es gibt mehr Zuzug, der
Tourismus boomt. Die Politik ist darauf nicht vorbereitet.
(DIR) Verabredungen auf dem Land: Zurück auf null
Wenn man auf dem Land wohnt, passiert ohne Verabredungen gar nichts. Das
pralle Leben fühlt sich anders an.
(DIR) Jugend auf dem Land: Viel Platz für Frust
Unter Jugendlichen in Sachsen-Anhalt steht neben den Linken auch die AfD
hoch im Kurs. Viele Sozialarbeiter:innen setzen erst mal aufs
Zuhören.
(DIR) Amt ordnet Evakuierung an: Risse in der Wand
In Hamburg-Altona müssen Bewohner*innen eines Altbaus ihre Habe
zurücklassen, weil das Gebäude als einsturzgefährdet gilt.
(DIR) Der Tanzbrunnen in Freiburg: Und am Abend noch ein Tänzchen
Mit dem Tanzbrunnen wurde in Freiburg ein öffentlicher Raum besetzt. Es ist
ein Ort, um andere Menschen zu treffen oder einfach seine Runde zu drehen.
(DIR) Ein Mieter über Verdrängung: „Aufgeben ist keine Option“
Daniel Diekmann wohnt seit über 20 Jahren in einem Plattenbau in Berlin.
Das Haus steht inzwischen fast leer, denn der Eigentümer will es abreißen
lassen.
(DIR) Artistisches Spektakel in Friedrichshain: Der Traum vom Fliegen
Im Sommer ist im Berliner Volkspark Friedrichshain immer was los. Jetzt
schmeckt es dort mit einer Flugtrapezshow auch noch nach Festival.
(DIR) Trümmerberg in Berlin: Ein Monument des Schreckens
Der Teufelsberg im Grunewald ist nicht wirklich hoch und eigentlich mehr
Hügel. Dafür ist er ungemein geschichtsträchtig, mit einer Menge
Weltkriegstrümmer.
(DIR) Erhebungen in der Stadt: Hauptsache, Berge
Kabul liegt 1.800 Meter über dem Meeresspiegel mit imposanten Bergen
drumherum. Da kommt unser Kolumnist her. Auch in Berlin hat er eine
Bergwelt gefunden.
(DIR) Nackt vom Blatt: Klassik ohne Schutzschild
Im Berliner KitKatClub tritt das Naked String Quartet ohne Kleider auf und
ohne vorher zu proben. Das macht auch etwas mit der Musik.
(DIR) Digital zum Gipfel: Den Weg finden
Immer mehr Menschen drängt es in die Berge, digitale Karten helfen dabei.
Man muss aber aufpassen, dabei nicht den Sinn für Orientierung zu
verlieren.
(DIR) Drang nach oben: Wen der Berg ruft
Wie kommen Menschen auf die Idee, Gipfel zu besteigen, auch wenn das
anstrengend und manchmal sogar gefährlich ist? Eine Spurensuche.
(DIR) Hilfe in den Bergen: „Es sind mehr unerfahrene Menschen unterwegs“
Die Zahl der Einsätze der Bergwacht steigt. Bei vielen Bergwanderern fehlt
die richtige Vorbereitung, sagt Friedl Krönauer von der Bergwacht Kochel.
(DIR) Nici Jahn über das Leben auf der Alm: „Mich zieht es nicht ins Tal“
Für Nici Jahn stand schon als Kind fest, was sie mal werden würde: Almerin.
Ihr Ziel verlor sie auch in ihrer Zeit als Managerin nicht aus den Augen.