# taz.de -- Omas gegen Rechts setzen Zeichen: Trotzdem da
> Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ziehen die Omas gegen
> Rechts als Karawane durch die Altmark. Die taz war bei einer Etappe
> dabei.
(IMG) Bild: Entschieden Zeichen setzen: Omas gegen Rechts auf Tour durch die Altmark
An einem Montagmittag hält die Karawane kurz hinter Stendal an der L15
neben einem Feld. Menschen mit bunten und mit grauen Haaren, zwischen Mitte
20 und Mitte 60, stehen an ihren Fahrrädern, trinken einen Schluck und
beißen in Müsliriegel. Einer hat eine Musikbox dabei, zwei ihre Hunde. Sie
warten auf die Polizeibeamtin, die sie auf dem E-Bike begleitet. Die ist
kurz pinkeln im Wald.
Weniger als [1][zwei Wochen vor der Landtagswahl] fahren rund 25 Menschen
als antifaschistische „Mut- und Mitmach-Karawane“, organisiert von den Omas
gegen Rechts Salzwedel, für zehn Tage durch Kleinstädte und Dörfer in der
Altmark im nordwestlichen Sachsen-Anhalt. Von Stendal bis Bismark war die
taz mit dabei.
Neben ihrem Fahrrad steht Mel, 53, mit Käppi und sonnengebräunter Haut, aus
der Nähe von Salzwedel. Sie ist bei den Omas gegen Rechts und möchte ihren
Nachnamen lieber nicht in der Zeitung sehen. Sie trägt eine gelbe Weste mit
dem Logo der Omas und hat die Karawane mit organisiert. Dass die Polizei
sie begleiten würde, war ihr klar. „Ich hätte nur nicht gedacht, dass sie
auch auf dem Fahrrad mitfahren“, sagt sie und lacht. Die Karawane gilt als
Demonstration. Jeden Tag halten sie eine, manchmal auch zwei Kundgebungen
in Orten ab, die sie passieren. Das hieß im Vorfeld viel Kommunikation mit
Behörden. Die Zusammenarbeit sei aber gut gelaufen, sagt Mel.
Die Idee zur Karawane sei aus einem Gefühl entstanden, sagt sie: „Wir
hocken die ganze Zeit in Salzwedel, und wir müssen eigentlich mal raus in
die Altmark.“ Die Region ist dünn besiedelt und schlecht angebunden. In der
Altmark liegt mit Salzwedel die Stadt in Deutschland, die am weitesten
entfernt ist von einer Autobahn. Und hier liegen Orte, die auch von
Salzwedel nicht leicht zu erreichen sind, wie Bismark, wo kein Zug hält und
wo die Karawane heute hinfährt.
Die Omas gegen Rechts sind aber nicht die Ersten, die hierherkommen. Die
AfD Altmark West veranstaltet [2][seit Frühsommer Dorfgrillen und
Familienfeste] in vielen kleinen Orten in der Region. In manchen war sie
schon zweimal, in Bismark vor drei Wochen erst. Das ist Teil der
Wahlkampfstrategie der AfD Sachsen-Anhalt. Sie begann schon im Sommer
vergangenen Jahres mit einem Fest im Schloss in Wolmirstedt nördlich von
Magdeburg, mit Zuckerwatte, Bratwurst, Bier und Bastelständen für Kinder,
zu dem 4.000 Leute kamen. Die jüngsten Umfragen prognostizieren der Partei
für die Landtagswahl am 6. September mehr als 40 Prozent und eine
realistische Chance auf die absolute Mehrheit.
Die antifaschistische Karawane, sagt Mel von den Omas gegen Rechts, solle
vor allem den Menschen Mut machen, die nicht mit den Zielen der AfD
einverstanden sind. „Normale Leute“ nennt sie die. Mel sagt, sie habe das
Gefühl, dass der Alltagsrassismus und das Selbstbewusstsein der Rechten in
den letzten Monaten ständig zunehmen, während die normalen Leute
kleinlauter werden. „Kleben Sie sich einen Aufkleber für Vielfalt hinten
aufs Auto oder lieber nicht?“, sei die Frage. „Wenn Sie es am Bahnhof
stehen lassen, könnte es ja beschädigt werden.“
Ursprünglich wollten die Omas gegen Rechts ganze drei Wochen mit der
Karawane unterwegs sein. Am Ende einigten sie sich auf zehn Tage. Mehr war
neben der Lohnarbeit und anderen Verpflichtungen nicht drin. Aber zehn Tage
sind auch schon viel. Manche Menschen sind von Anfang bis Ende dabei, sind
in Rente oder haben Semesterferien. Andere kommen nur am Wochenende oder an
den Abenden dazu.
## Vom Dorf und aus der Stadt
Viele, die an diesem Montag mit nach Bismark fahren, kannten sich noch
nicht und haben sich erst am Vorabend beim Lagerfeuer auf dem Sportplatz in
Stendal kennengelernt, wo sie gezeltet haben. Sie kommen vom Dorf und aus
der Stadt, aus dem Osten und aus dem Westen – und aus unterschiedlichen
Generationen. Da sind [3][Altlinke, die vor Jahrzehnten aus dem
benachbarten Wendland hergezogen sind, weil die Höfe günstiger waren], aber
auch junge Queers aus der Altmark.
Für sie alle ist diese Karawane keine normale Demonstration, nach der man
nach Hause geht. Hier wird gemeinsam gekocht und im Auto oder Zelt auf
Sportplätzen, Gemeindewiesen und in Gärten geschlafen.
In den Orten, die sie anfahren, werden die Karawane empfangen von
Ansässigen, die Kundgebungen vorab organisiert haben – oder etwas zu Essen.
„Wir wollen nicht als Angekarrte von außen kommen, sondern willkommen
geheißen werden und uns vernetzen“, sagt Mel.
Am Vortag in Stendal war die Karawane beim Kunstplatte e. V. zu Gast. Das
ist ein Stadtteilladen [4][im Plattenviertel Stadtsee], das stark
migrantisch geprägt ist, ein niedriges Durchschnittseinkommen – und in der
Gegend einen schlechten Ruf hat. Die Teilnehmenden der Karawane fanden es
vor allem lustiger und bunter als den Rest von Stendal. Sie wurden mit
Musik empfangen. Die Stendaler Ortsgruppe der Omas gegen Rechts, die sich
erst vor einem halben Jahr gegründet hat, verteilte selbstgebackene Kekse.
Trotz des Nieselregens waren ein paar Dutzend Leute da, drei migrantische
Jungs trugen spontan ein Gedicht vor. Es lief Musik, der parteilose
Bürgermeister sprach und die Antifa-Jugend Stendal. Ein paar weiße Männer
mit Augenringen und Bierflaschen schauten skeptisch, blieben aber auf
Abstand.
## In Osterburg beschimpft
So entspannt waren nicht alle Stationen. In Osterburg am Samstag hatten
zwei der Omas Nachtwache gehalten. Weil es um die Zeltwiese keinen Zaun gab
und einige sich Sorgen gemacht hatten. Eine Männergruppe mit AfD-Logos
hatte sie am Samstagmittag in Osterburg beschimpft und einen Teilnehmer der
Karawane über einen Mülleimer geschubst.
Heute auf dem Weg nach Bismark haben manche wieder ein etwas mulmiges
Gefühl. Bismark gilt als rechtes Nest. „Ich denke, dass es wahrscheinlich
nicht so gut besucht wird, mal sehen“, sagt Mel. Sie steigt wieder auf ihr
Fahrrad.
Am Eingang von Uenglingen, rund 800 Einwohner*innen, warten die bunten
Bullis, der Kopf der Karawane, auf die Fahrräder, um zusammen durchs Dorf
zu fahren. In einem Vorgarten hinter dem Ortsschild weht eine
Deutschlandfahne. Daneben steht eine weißhaarige kleine Frau mit Besen auf
ihrem Hof. Sie winkt und lächelt.
Zur Mittagspausenzeit fährt die Karawane in Steinfeld, 225 Einwohner*innen,
ein. Es ist kein Mensch zu sehen. Die Karawanenfahrer*innen klingeln
und winken. Nur AfD-Kandidat Ulrich Siegmund lächelt von einem blauen
Plakat an einer Laterne herab.
Hinter Steinfeld ruft einer vom Straßenrand: „Geht nach Hause, ihr Roten
ihr.“ Rechts liegt ein Sonnenblumenfeld. Das Gelb der Blätter ist schon
braun geworden, und die Blumen lassen ihre Köpfe hängen.
Dann hupt ein Lastwagen, der entgegenkommt. Die Karawane winkt. „Das war
Malu von den Omas gegen Rechts Stendal!“, ruft Mel von den Omas euphorisch.
„Sie arbeitet im Tiefbau.“
Hinter dem Ortsschild von Bismark, 7.500 Einwohner*innen, hält eine Frau an
der Kreuzung ihre Hand mit dem Daumen nach unten aus dem Fenster. Ein
Rollladen geht zu. Dann biegt die Karawane auf den Marktplatz ein. Aus der
Tür des alten verwinkelten Bürgerhauses winkt energisch eine Frau mit
kurzem grauen Haar und Brille. Es ist Ruth Rothe, 76, die stellvertretende
Bürgermeisterin, Vorsitzende des Heimatvereins und einzige Linke im
Stadtrat von Bismark. Sie freue sich, dass die Karawane kommt, sagt sie
ernst.
## Eine AfD-Fahne im Hinterhof
Direkt gegenüber von Marktplatz und Bürgerhaus hängt eine AfD-Fahne in
einem Hinterhof. Von der Fassade des Hauses schaut wieder Ulrich Siegmund
von einem Plakat auf den Platz. Im Haus mit dem Plakat wohnt Uwe Handke,
der für die AfD im Bismarker Stadtrat sitzt. Ein Schild an seiner Tür weist
ihn als „Hypnose Coach Uwe“ aus, der Reiki und Handauflegen anbietet.
Während die Omas gegen Rechts ihre Bühne aufbauen, zeigt die
stellvertretende Bürgermeisterin Rothe die Heimatstube im Bismarker
Bürgerhaus. Sie führt den Besuch über eine knarzende Holztreppe in den
ersten Stock, um etwas zu erzählen über die Geschichte der Stadt. In der
Heimatstube zeigt Rothe ein Bild von [5][Elise Hampel]. Sie ist 1903 hier
in Bismark geboren, schrieb mit ihrem Ehemann im Nationalsozialismus
antifaschistische Parolen auf Postkarten in Berlin, wo sie 1943
hingerichtet wurden. Sie waren Vorbild für den Roman „Jeder stirbt für sich
allein“ von Hans Fallada.
Ruth Rothe ist die Geschichte der Hampel wichtig. Sie befürchtet, dass man
bald wieder da stehen könnte, wo die damals gestanden haben, sagt sie.
„Wenn man sagt, es gefällt mir nicht so, wie es gerade läuft, dann muss man
aufpassen, dass man nicht Steine in den Weg gelegt kriegt“, sagt Rothe.
Sie erzählt von Hakenkreuzen an ihrer Haustür, die sie 2016 gefunden habe,
als sie Geflüchtete, Syrer und Kurden, bei sich wohnen ließ. Sie sagt, die
Zeichen tauchten immer auf, nachdem etwas in Bismark passiert. Zuletzt habe
sie welche nach dem Familienfest der AfD am 1. August in Bismark gesehen,
am Gang um den Wall. „Wenn ich noch nicht grau wäre, würde ich es jetzt
werden“, sagt sie. „Aber nun bin ich es schon“, sagt sie und lacht. Sie
kommt aus dem Mansfelder Land, westlich von Halle, und ist 1997 mit ihrem
Mann nach Bismark gezogen.
Zur Kundgebung der Omas sind nur eine Handvoll Bismarker*innen
gekommen. Die meisten haben ebenfalls graue Haare. Von der Karawane haben
sie aus der Zeitung erfahren. Sie stehen oder sitzen auf ihren Rollatoren
am Rand des Marktplatzes. Dann schlendert ein junger Mann in Handwerkerhose
über die Straße und isst eine Brezel. Er will seinen Namen nicht in der
Zeitung sehen, aber trotzdem gern sagen, was er hier macht. Er hätte
gesehen, dass was los ist, und sei neugierig. Den Schriftzug Omas gegen
Rechts hätte er gelesen und fände das nicht schlecht. „Man kann ja seine
Freiheit zeigen, und wenn es eine Karawane ist“, sagt er.
Plötzlich fetzt ein Haufen Jungs auf Mountainbikes und E-Rollern auf den
Gehweg vor dem Haus des AfD-Stadtrats. An einem Roller ist ein blaues
Ulrich-Siegmund-Plakat angebracht, am Fahrradkorb hängt eine
Deutschlandfahne, einer trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift „Vision 2026“,
dem Wahlkampfmotto der AfD Sachsen-Anhalt.
## Das Publikum klatscht
Sie wirken aufgekratzt, telefonieren, einer filmt die Omas gegen Rechts auf
dem Markt. Die lassen sich nicht beeindrucken und starten die Aufführung
ihres mitgebrachten Zirkus. Das Publikum klatscht.
Die Jungs mit den Rollern freuen sich, als die taz sie anspricht. Er wolle
mal wieder die Deutschlandfahne in seinem Garten hissen, ohne gleich als
rechtsextrem bezeichnet zu werden, ruft einer. Ein anderer sagt, er habe
Angst, nachts auf die Straße zu gehen. Fast alle haben gute Laune. Der mit
dem E-Roller aber zittert vor Wut. Sein Stimme ist noch hoch wie von einem
Kind. Er schaut finster und will nicht, dass man seinen Roller
fotografiert, obwohl jemand mit Kabelbindern sorgfältig und gut sichtbar
das Siegmund-Plakat am Lenker installiert hat. Aus sicherer Entfernung von
der anderen Straßenseite beobachten drei Männer die Unterhaltung. Sie waren
vorhin schon da, kurz weg und kamen in Vision-2026-Shirts wieder.
Auf dem Markt spricht nun die Erste Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde
Bismark Annegret Schwarz (CDU). „Das Leben ist keine Einbahnstraße, das
Leben ist bunt“, sagt sie.
Später liest die 34-Jährige Grüne Miriam Zeller aus ihrem Tagebuch vor. Sie
hat es geschrieben, als sie 24 Jahre alt war, mit Gedanken über
Ungerechtigkeiten dieser Welt. Zeller ist Lehrerin in Stendal und steht auf
Listenplatz 9 für die Landtagswahl. Irgendwann löst sich das Kind mit dem
AfD-Plakat am E-Roller aus der Gruppe und fährt auf dem Hinterrad quer über
den Markt, durch die Veranstaltung der Omas. Es verschwindet in einer
Gasse.
Oben im Bürgerhaus schaut die stellvertretende Bürgermeister Rothe aus dem
Fenster. Sie kennt den Jungen und sagt, sie hätte das nicht von ihm
gedacht. „Ich kann ja nicht jedem ins Herz schauen“, sagt sie. Sie sieht
betroffen aus. Sie nimmt sich vor, mit ihm zu sprechen.
Wie auf ein Zeichen fährt der Rest der Jungsbande weg. Einer macht einen
Sprung mit dem Mountainbike, sie biegen neben dem Haus des AfD-Stadtrats
ein. Der, langer grauer Bart, steht hinter der Ecke und spricht mit ihnen.
Aus dem Schatten seines Hauses tritt er nicht.
Heute Abend übernachtet die Karawane nicht in Bismark, sondern etwas
außerhalb im Garten einer Freundin. Am nächsten Tag fahren die Omas weiter
nach Kalbe. Es folgen Gardelegen, Klötze und Dähre. In Salzwedel werden sie
am letzten Augustwochenende ankommen.
Mel findet, die Karawane habe sich schon jetzt gelohnt. Es haben sich
Menschen kennengelernt, die in der Altmark wohnen, sich eine vielfältige
Gesellschaft wünschen und die vorher nicht voneinander wussten.
3 Sep 2026
## LINKS
(DIR) [1] /Moeglicher-AfD-Sieg-in-Sachsen-Anhalt/!6202713
(DIR) [2] /Sachsen-Anhalt-am-1-Mai/!6175399
(DIR) [3] /Serie-ueber-die-deutsch-deutsche-Grenze/!5712877
(DIR) [4] /Stendal-Stadtsee-Eine-Ortserkundung-1/!5380139
(DIR) [5] https://de.wikipedia.org/wiki/Elise_Hampel
## AUTOREN
(DIR) Amira Klute
## TAGS
(DIR) GNS
(DIR) Schwerpunkt Stadtland
(DIR) Lesestück Recherche und Reportage
(DIR) Omas gegen Rechts
(DIR) Schwerpunkt Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
(DIR) Schwerpunkt AfD
(DIR) Zivilgesellschaft
(DIR) Wahlen in Ostdeutschland
(DIR) Schwerpunkt Wahlen in Berlin
(DIR) Schwerpunkt Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
(DIR) Schwerpunkt Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
(DIR) Omas gegen Rechts
(DIR) Schwerpunkt Wahlen in Berlin
## ARTIKEL ZUM THEMA
(DIR) Bürgerengagement gegen rechts: „Das nervt sie tierisch“
Das Bündnis „Reinickendorf gegen rechts“ geht dorthin, wo die AfD ist, und
zeigt Gegenpräsenz. Viele Bürger reagierten jedoch gleichgültig, erzählt
der Gründer.
(DIR) Drohender AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt: Die AfD wird Wahlversprechen brechen müssen
Zwischen Wunsch und Wirklichkeit der rechtsextremen Partei klafft eine
große Lücke. Von jedem versprochenen Euro sind weniger als 10 Cent
gegenfinanziert.
(DIR) taz-Forum der Zivilgesellschaft: Courage und Kurze
Beim taz-Forum der Zivilgesellschaft in Magdeburger berichten vier
Ehrenamtliche aus Sachsen-Anhalt von ihrem Kampf für die Demokratie – und
gegen die AfD.
(DIR) „Oma gegen rechts“ zu rechten Drohungen: „Das macht schon Schiss“
Eine Aktivistin nannte Björn Höcke auf einen Plakat „Nazi“ – und geriet ins
Visier der Behörden und Höckes selbst. Ein Gespräch über die Ermittlungen.
(DIR) Omas gegen rechts in Berlin: „Manche Jugendliche fangen an zu weinen“
Die Berliner Omas gegen rechts gehen in Schulen, um Erstwähler zum Wählen
zu animieren. Die Gespräche seien oft emotional, berichten zwei
Aktivistinnen.