# taz.de -- Lesestück Recherche und Reportage
(DIR) Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Blau auf'm Dorf
Die AfD hat eine neue Strategie: leerstehende Gaststätten auf dem Dorf
anmieten. Im rheinland-pfälzischen Gonzerath hat man sich daran schon
gewöhnt.
(DIR) Massaker in Darfur: Die Narbe von El Fasher
Im Oktober 2025 richtete die sudanesische Miliz RSF ein gnadenloses Blutbad
in El Fasher an. Die taz hat mit einer der wenigen Überlebenden gesprochen.
(DIR) Kürzung von Integrationskursen: Vom Kurs abgekommen
Sprachkenntnisse sind wichtig für Job und Integration. Doch Innenminister
Dobrindt will vielen Menschen nun die Kurse streichen. Ein
Unterrichtsbesuch.
(DIR) Kommunalwahlen in Frankreich: Kampf um Marseille
Die französischen Kommunalwahlen sind auch ein nationaler Stimmungstest:
Wird sich das Mitte-Links-Bündnis in Marseille gegen die extreme Rechte
behaupten?
(DIR) Hetze im Netz: Der Hassanzeiger
Ein 25-Jähriger durchforstet soziale Medien nach NS-Symbolen und
Volksverhetzung, weil die Polizei es nicht tut. Ist das Zivilcourage oder
Denunziation?
(DIR) Ehrenamt in Sportvereinen: Am Ball bleiben
Während die Mitgliederzahlen von Sportvereinen wachsen, geht ehrenamtliches
Engagement zurück. Die HSG Verden-Aller hat gleich mehrere Lösungen parat.
(DIR) Ausschluss vom Buchhandlungspreis: Danke, Weimer!
Der Bremer Golden Shop wurde vom Buchhandlungspreis ausgeschlossen. Zwei
Tage in einem Buchladen, der sich wehrt – und dafür viel Solidarität
erfährt.
(DIR) Kriegswinter in Kyjiw: Briefe aus der Dunkelheit
Bangen, dass der Laptop angeht. Yoga im Schein der Taschenlampe. Mit der
Wut des kleinen Bruders klarkommen. Unsere Autorin erzählt von ihrem
Alltag.
(DIR) Cannabis-Legalisierung in Thailand: High auf Koh Lanta
Im Backpacker-Paradies boomt der Cannabis-Konsum. Das bringt Arbeitsplätze
im Tourismus – und Probleme mit respektlosen Urlaubenden.
(DIR) Kamikazedrohnen für die Bundeswehr: Wie die Rüstungsindustrie auf Staatskosten profitiert
Die Bundeswehr will neue Waffen kaufen: Kamikazedrohnen. Großaufträge gehen
nun an zwei Start-ups – obwohl sich deren Drohnen erst beweisen müssen.
(DIR) Schwangerschaftsabbrüche in Europa: Abtreibungen ohne Grenzen
Ungewollt Schwangere müssen teils quer durch Europa reisen. Die Initiative
„My Voice, My Choice“ hat eine Idee, mit der sich die EU-Kommission nun
befassen muss.
(DIR) Die DDR: Irgendwann kommt was
Eine große Müdigkeit prägte die letzten Jahre der DDR. Die kollektive
Erschöpfung ist bis heute zu spüren – und hat auch politische Folgen.
(DIR) Krieg in der Ukraine: Vierzehn Tage Normalität
Ein Projekt ermöglicht Anastasia Marinchenko und ihren Kindern eine Pause
vom Krieg. Doch was bringen zwei Wochen in Österreich, wenn Sascha fehlt?
(DIR) Zusammenleben in Israel: Wo Frieden möglich scheint
Im israelischen „Friedensdorf“ leben Juden und Palästinenser nah zusammen.
In Tel Aviv kämpfen Aktivisten gegen Hass und Misstrauen. Kann ein
Miteinander doch gelingen?
(DIR) Abhängig von den USA: Get up, stand up
Donald Trump dreht frei und gefährdet die transatlantischen Beziehungen.
Wie kann sich Europa von den USA unabhängiger machen?
(DIR) Nahost-Konflikt: Jüdisch, postsowjetisch, besatzungskritisch sucht …
Für unsere Autorin war Israel das gelobte Land, heute schämt sie sich für
ihren Pass. Eine Geschichte von Entfremdung – und der Suche nach
Verbündeten.
(DIR) Rosenindustrie in Ecuador: Liebes Gift
Zum Valentinstag eine Rose? Gut möglich, dass sie aus Ecuador kommt. Hier
floriert die Blumenzucht auf Kosten von Umwelt und meist indigener
Arbeiter*innen.
(DIR) Ende für den Tagebau in Sichtweite: Ohne Kohle
Der letzte Tagebau in Brandenburg soll bereits 2030 schließen, drei Jahre
früher als geplant. Aber ist die Politik darauf überhaupt vorbereitet?
(DIR) Schulstraßenprojekt in Köln: Ein paar Hundert Meter Sicherheit
Der Schulweg ist oft gefährlich, Schulstraßen können helfen. Dennoch
scheuen sich viele Kommunen, Autofahrer:innen Privilegien zu nehmen.
(DIR) Räume des Übergangs: Nicht jede Grenze ist gleich
Luxemburg, der reiche Nachbar – Polen, der arme Bruder? An den Grenzen sind
die Unterschiede zu spüren.
(DIR) Starmer-Regierung in Großbritannien: Bad Timing
Mitten in der schwersten Krise der Labour-Regierung gerät eine Nachwahl bei
Manchester zum Stimmungstest. Die Rechten treten selbstbewusst auf wie nie
zuvor.
(DIR) Schwarze Bürgerrechtler in den USA: Die Black Panthers sind zurück
In US-Städten protestieren bewaffnete Mitglieder der „New Black Panther
Party“ gegen die Einwanderungsbehörde ICE. Das wirft alte Fragen über
gewaltfreien Widerstand auf.
(DIR) Geflüchtete in Tunesien: Das stille Sterben im Mittelmeer
Zehntausende Migranten harren in Tunesien unter katastrophalen Bedingungen
in Zeltstädten aus. Der einzige Ausweg: Eine lebensgefährliche Überfahrt
nach Europa.
(DIR) Springers Welt: Mit Vollgas gegen die Brandmauer
Springer macht Schlagzeilen – und nicht alle sind gut für den Verlag. Ein
Treffen mit Ulf Poschardt, seit einem Jahr Herausgeber der „Premiummarke“.
(DIR) Umgang mit Trauer in der Ukraine: Wo der Verlust das Leben bestimmt
Seit Krieg herrscht, ist das Sterben alltäglich geworden. Trauerbegleitung,
digitale Erinnerungsorte und „Death Cafés“ helfen Hinterbliebenen.
(DIR) Grönland in Zeiten von Trump: Willkommen in surrealen Zeiten
Trumps Gebietsansprüche sorgen für Unbehagen. Sie konfrontieren die
Menschen auch mit ihrer Geschichte der früheren Kolonialmacht Dänemark.
(DIR) Notwehr-Prozess in der Türkei: Das Recht zu überleben
In der Türkei bleibt Männergewalt oft ungeahndet. Zugleich gestehen
Gerichte Frauen das Recht auf Notwehr nur zögerlich zu, wie der Fall Serap
Avcı zeigt.
(DIR) Location Sharing: Ich will wissen, wo du bist!
Ob Freund*innen, Paare oder Eltern und ihre Kinder: Viele Menschen teilen
via Smartphone ihren Standort. Wie Tracking das Zusammenleben verändert.
(DIR) Stellenabbau bei Bosch: Wie ein Erdbeben
Seit Jahrzehnten prägt Bosch das Leben in Bühl. Nun will der Konzern 1.550
Stellen abbauen. Ein Schock für die Arbeiterfamilien der Region.
(DIR) Handybotschaften vom Tresen: Trinken zur Ansicht
Für ihren Instagramkanal zieht es zwei junge Frauen in Schankwirtschaften.
Sie zeigen ihren Followern die urigsten aller Münchner Kneipen: Boazn.
(DIR) Mord an Patrice Lumumba: Der letzte Beschuldigte
Vor 65 Jahren wurde Kongos Freiheitsheld Lumumba ermordet. Nun entscheidet
Belgien, ob der ehemalige Diplomat Étienne Davignon dafür vor Gericht
kommt.
(DIR) Energieversorgung in der Ukraine: Krieger des Lichts
Russland greift immer mehr die ukrainische Energieversorgung an und bringt
Kälte und Dunkelheit. Eine Begegnung mit Männern, die unter Lebensgefahr
Leitungen flicken.
(DIR) Deutsche Geschichte in Objekten: Im Gedächtnis der Republik
Das Bonner Haus der Geschichte dokumentiert deutsche Nachkriegsgeschichte.
Doch die meisten Objekte der Sammlung, knapp 1 Million, schlummern im
Depot.
(DIR) Demonstrationen in Leipzig: Wem gehört Connewitz?
In Leipzigs linker Hochburg brüllen sich am Samstag propalästinensische und
proisraelische Demonstrant:innen nieder. Die Rechtsextremen freut das.
(DIR) Caracas nach US-Angriff: Neues, altes Venezuela
Seit Diktator Maduro in die USA entführt wurde, denken die Menschen in
Venezuela wieder an die Zukunft. Doch dafür müssen sie auch in die
Vergangenheit blicken.
(DIR) Gewalt in Syrien: Die Rückkehr des Krieges
Nach den blutigen Kämpfen zwischen Regierung und Kurden bleibt in Aleppo
die Angst vor einem neuen Krieg. Ein Besuch in einer Stadt im
Ausnahmezustand.
(DIR) Erinnerung an NS-Verbrechen: Tötungsanstalt an der Havel
In Brandenburg (Havel) stand eine Vernichtungsanstalt des
NS-„Euthanasie“-Programms. Heute führen Menschen mit Behinderungen durch
die Gedenkstätte.
(DIR) Nach dem Brand in Crans-Montana: Die dröhnende Stille
Die meisten der Brandopfer aus der Silvesternacht waren noch sehr jung.
Zwei Wochen danach wird die Frage nach den Verantwortlichen immer lauter.
(DIR) Umweltschäden durch Überdüngung: Dein Billigbrötchen killt Fische in der Ostsee
In der Ostsee sterben immer wieder massenhaft Fische, weil verwesende Algen
den Sauerstoff rauben. Ein Grund: Düngemittel aus der Landwirtschaft.
(DIR) Nach Tötung von Renee Nicole Good: Trillerpfeifen gegen ICE-Kugeln
Nach dem Mord an einer Frau gehen in Minneapolis immer mehr Menschen gegen
Trump auf die Straße. Trotz der Angst vor der Gewalt der ICE-Beamten.
(DIR) Neue Nutzung von Kirchen: Ommmm statt Amen
In Deutschland stehen vielerorts Kirchen leer oder werden sogar abgerissen.
Dabei lassen sich die Gebäude für so viel anderes nutzen.
(DIR) Exilrussen unter Beschuss: Putins langer Arm bis Dresden
In Dresden pflegen russische Exil-Oppositionelle ein Nawalny-Mahnmal. Ihr
Verein wurde in Russland nun als „unerwünschte Organisation“ eingestuft.
(DIR) Wolfspopulation in Niedersachsen: Dem Unsichtbaren auf den Fersen
Kot checken, Spuren suchen, Rudel dokumentieren: Jedes Wochenende sind in
Niedersachsen freiwillige Wolfsschützer unterwegs. Warum tun sie das?
(DIR) Kindesentziehung in Spanien: Die Wut der Mütter
Bei Sorgerechtsstreitigkeiten urteilen spanische Gerichte oft im Sinne der
Väter. Selbst wenn die Frauen sie wegen sexueller Gewalt angeklagt haben.
(DIR) Plastikmüll in der Elfenbeinküste: Geld stinkt doch
Die Wirtschaft boomt in der Elfenbeinküste, der Plastikverbrauch auch. Die
Lagune an der Metropole Abidjan wird zur Müllhalde. Abhilfe? Schwierig.
(DIR) Tourismus in Irak: Babylon, Baby
Der Irak, reich an historischen Stätten, restauriert seit einiger Zeit, was
Kriege und Terror beschädigt haben – und will so mehr Besucher anlocken.
(DIR) Fußball, Männlichkeit und Begehren: Fortuna
Klar, soccer has no gender. Aber zwei schwule Fußballer in einem Team –
geht das? Hannah Beckmanns Story erhielt den Publikumspreis beim Open Mike
’25.
(DIR) Opioid-Krise in den USA: Der Wert des Daseins
Nirgends sterben so viele Menschen an einer Überdosis wie in den USA. Trotz
politischer Widerstände kämpfen Initiativen für die Betroffenen – und
retten auf diese Weise Leben.
(DIR) Klimakrise: Wie holen wir CO2 wieder aus der Atmosphäre?
2025 wurde erneut so viel CO2 ausgestoßen wie in keinem Jahr zuvor. Einen
Teil davon kann man wieder loswerden. Ein Methodencheck.
(DIR) Mentale Gesundheit: Was Arbeit kostet
Immer dienstags geht Ronald Engert zu den Anonymen Unterverdienern. Erst,
weil er mehr Geld verdienen will. Dann, um seinen Selbstwert aufzubauen.