# taz.de -- Lesestück Recherche und Reportage
(DIR) Die Wut von Marrokos Jugend: Den Frühling noch nicht aufgeben
Casablanca, Marokkos größte Stadt, boomt. Doch viele junge Leute sind
frustriert. Manche fliehen deshalb wie zuletzt nach Ceuta.
(DIR) Tierschutzbund verklagt Deutschland: Sind so viele Tiere
Das Tierheim Osterode würde gern mehr Hunde und Katzen aufnehmen. Der
Bedarf ist da. Aber es fehlt an Platz und Geld. Deswegen klagt es gemeinsam
mit dem Tierschutzbund.
(DIR) Rekord-Niedrigwasser in der Donau: An der dürren, blauen Donau
Auf Europas zweitlängstem Strom sind sich Menschen jahrhundertelang im
Guten und Schlechten begegnet. Diesen Sommer hat sich etwas geändert.
Grundlegend.
(DIR) Unternehmen in Sachsen-Anhalt: Heißes Eisen
Würde die AfD in Sachsen-Anhalt an die Macht kommen, könnte das der
Wirtschaft vor Ort nachhaltig schaden. Wie positionieren sich die
Unternehmen? Eine Spurensuche.
(DIR) Jugend auf dem Land: Viel Platz für Frust
Unter Jugendlichen in Sachsen-Anhalt steht neben den Linken auch die AfD
hoch im Kurs. Viele Sozialarbeiter:innen setzen erst mal aufs
Zuhören.
(DIR) Grünen-Chef in Sachsen-Anhalt: Heißer Wahlkampf
Das Dorf Drewitz hält den bundesweiten Hitzerekord. Wie empfänglich ist man
hier für die klimapolitischen Botschaften der Grünen? Unterwegs mit Felix
Banaszak.
(DIR) Berlin vor der Landtagswahl: Kampf um die Hauptstadt
Das Gespenst der Enteignung geistert auch 2026 durch den Berliner
Wahlkampf. Entscheidet es gar, wer künftig die Metropole regiert?
(DIR) Strukturwandel im Ruhrgebiet: Die Zeit nach dem großen O
Ein Gelände in Bochum hat über 150 Jahre Industriegeschichte hinter sich.
Was lässt sich hier über die Zukunft lernen?
(DIR) Bedrohter Affe in Kolumbien: Ein Punk für den Urwald
Der Lisztaffe in Kolumbien ist vom Aussterben bedroht. Er braucht den Wald
als Lebensraum. Gibt es eine gemeinsame Zukunft mit dem Menschen?
(DIR) Erdbeben in Kolumbien: Keine Ruhe nach dem Beben
In Pereira hat das verheerende Erdbeben die meisten Leben gekostet. Immer
noch suchen Menschen ihre Lieben dort im Schutt. Offizielle Helfer*innen
sind rar.
(DIR) Nachwahl in Großbritannien: Nigel Farage gegen Graf Mülleimer
Der britische Rechtspopulist Farage hat sein Parlamentsmandat niedergelegt,
damit seine Stammwähler ihn neu wählen. Zu Besuch in Südenglands Armenhaus.
(DIR) Antisemitismus in Deutschland: Einsam ist es geworden
Nathan Dawidowicz und Shay Dashevsky haben seit dem 7. Oktober viele
Freunde verloren. Eine Studie belegt, wie wahrgenommener Antisemitismus
jüdische Menschen psychisch belastet.
(DIR) Bürgerkrieg in Mali: Ein Wüstenkrieg ohne Ende
Malis Militärregierung wollte mit russischer Hilfe das Land befrieden.
Jetzt sind Tuareg-Rebellen und bewaffnete Islamisten wieder in der
Offensive.
(DIR) Demografischer Wandel in Israel: Exodus
Israels Gründerväter träumten von einem sicheren, demokratischen, säkularen
Ort für Juden aus aller Welt. Heute wandern mehr JüdInnen aus als ein.
Warum?
(DIR) Leben und Arbeiten bei über 30 Grad: Heißer Scheiß
Andauernde Hitze trifft viele Menschen hart: auf der Straße, zu Hause, im
Job. Ein paar erzählen, wie sie durchhalten, wer ihnen hilft und was sich
ändern müsste.
(DIR) Digital zum Gipfel: Den Weg finden
Immer mehr Menschen drängt es in die Berge, digitale Karten helfen dabei.
Man muss aber aufpassen, dabei nicht den Sinn für Orientierung zu
verlieren.
(DIR) Russlanddeutsche Geschichte: Dieser Ort am Ende der Welt
Unsere Autorin ist Russlanddeutsche, kam als Kind nach Deutschland. Sie
fragt sich: Was ist das für eine Nostalgie, die sich durch meine Familie
zieht?
(DIR) Sinti in Ingolstadt: Das ewige Z
Sie heißen Fröhlich, Landsberger, Höllenreiner – und sind von Auschwitz
geprägt. Ein Besuch bei Sinti in Ingolstadt, die sich nicht mehr verstecken
wollen.
(DIR) Arbeit im Anarchokapitalismus: Reifen pressen, das hieß Aufstieg
Argentinien erlebt einen radikalen wirtschaftlichen Umbau. Eine
Reifenfabrik zeigt, wer den Preis für Präsident Javier Mileis Reformen
zahlt.
(DIR) Pferdewetten: Ja, wo laufen sie denn?
Ohne Wetten läuft im Pferdesport wenig, aber der hat seine besten Jahre
wohl hinter sich. Ein Besuch der Trabrennbahn Mariendorf in Berlin.
(DIR) Landwirtschaft und Klimakrise: Wenn Kaffee zwischen Bäumen wächst
Der Klimawandel setzt den Kaffeebauern in Brasilien zu. Einige
verabschieden sich von Monokulturen und experimentieren. Kann das den
Arabica retten?
(DIR) Bergtourismus: High Noon in der Knödelküche
Es ist Hochsaison in den Alpen. Für die Hüttenwirte heißt das:
Helikopterlieferungen, Knödel raushauen, Angst vor Wassermangel. Ein Besuch
im Alpenpalast.
(DIR) Umweltschutz in Ecuador: Der Preis des Goldes
Im ecuadorianischen Cuenca will ein Unternehmen aus Kanada Gold abbauen.
Umweltaktivisten organisieren sich dagegen, denn ihr Trinkwasser ist in
Gefahr.
(DIR) Sexuelle Gewalt in der Partnerschaft: Sarah hat nicht Ja gesagt
Eine Frau zeigt ihren Ex-Freund wegen Vergewaltigung an. Die
Staatsanwaltschaft lehnt ein Strafverfahren ab. Hätte die „Ja heißt
Ja“-Regelung geholfen?
(DIR) Psychische Krankheit: Eine Tour durch den Abgrund
Unsere Autorin hat eine Psychose durchlebt. Sie fühlte sich verfolgt,
verschenkte ihr Handy, entwickelte einen Wahn. Wie kommt man da wieder
raus?
(DIR) Auf dem Weg ins Parlament: Jung, geflüchtet, wählbar
Enad Altaweel floh vor zehn Jahren aus Syrien nach Deutschland. Im
September könnte er Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus werden.
(DIR) Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt: Auf dem Acker der Vorfahren
Der Bruder unseres Autors kehrte zurück ins Heimatdorf in Sachsen-Anhalt
und belebte den Familienhof wieder. Wie blickt er auf den Osten und die
AfD?
(DIR) Rollertaxi-Fahrer in Indonesien: Die grüne Macht
Ohne Motorrollertaxis würde der Verkehr in Jakarta kollabieren. Die Fahrer
arbeiten prekär – und jetzt explodiert auch noch der Spritpreis.
(DIR) Heilkräuterindustrie im Kosovo: Die Ernte nach dem Krieg
Familienbetriebe im Kosovo beliefern große Biounternehmen mit Heilpflanzen
für Tees und Arznei. Vor allem Frauen dominieren das Geschäft.
(DIR) 10 Jahre nach dem Münchner OEZ-Attentat: „Jetzt glauben wir nichts mehr, auch nicht der Polizei“
Am Mittwoch jährt sich der rechtsterroristische Anschlag am Münchner
Olympia-Einkaufszentrum zum zehnten Mal. Angehörige warten bis heute auf
Antworten.
(DIR) Algenanbau in der Bretagne: Spaghetti und Spinat aus dem Meer
Algen sind gesund und ihr Anbau ist gut für die Biodiversität, doch noch
ist der europäische Markt klein. Zu Besuch bei einem Algenzüchter.
(DIR) Fitness mit dem Urban Sports Club: Bewegung auf dem Markt
Anbieter wie Urban Sports Club haben den Sportmarkt umgekrempelt. Das
breite Angebot für Kund*innen geht einher mit Zwängen für Studios.
(DIR) Hitzekonzepte in Berlin und Barcelona: Heißes Pflaster
In Berlin gibt es seit letztem Jahr einen Hitzeaktionsplan – und massive
Kritik daran. Aus Barcelona könnten Ideen kommen, wie es besser geht.
(DIR) Reaktionärer Medienstar: Carlson mit Dachschaden
Tucker Carlson ist eine der Schlüsselfiguren der US-Rechten. Neuerdings
finden sogar Linke manche seiner Positionen gut. Was ist da los?
(DIR) Kampfansage an die Belegschaft: Volkswagen sucht die maximale Konfrontation
VW-Chef Blume will den Konzern schrumpfen, um den Gewinn zu erhöhen. Die
Schließung von Werken steht im Raum. IG Metall rüstet sich zum Abwehrkampf.
(DIR) Schulen in der Hitzewelle: Hitzefrei fürs Hirn
Der Klimawandel macht Schule. Eine taz-Analyse zeigt, dass die
Hitzefrei-Tage deutlich zunehmen. Zu Besuch bei schwitzenden
Schüler:innen in Stuttgart.
(DIR) Scam-Fabriken in Myanmar: Der große Betrug
May sucht in Thailand nach Arbeit und landet als Zwangsarbeiterin in
Myanmar. Dort organisieren Kriminelle Online-Scams mit Opfern auf der
ganzen Welt.
(DIR) Geplante Return Hubs der EU: Abschiebeknäste im Nirgendwo
Die EU beschloss Abschiebezentren in Drittstaaten. Nur: Wo sollen sie
entstehen? Eine taz-Recherche zeigt: Länder wie Usbekistan, Uganda oder
Senegal werden es wohl nicht.
(DIR) Fünf Jahre Flutkatastrophe: Keiner allein
Fünf Jahre nach der großen Flut sind in Schweinheim in der Voreifel alle
Häuser wieder aufgebaut. Und der Zusammenhalt im Dorf ist stärker als
zuvor.
(DIR) Eventsport Darts: Im Rausch der Pfeile
Tausende Liter Bier, Millimeterarbeit an der Scheibe: Darts ist vom
Kneipen-Zeitvertreib zum Eventsport geworden, aber dabei Männersache
geblieben.
(DIR) Was heute als salonfähig gilt: Die Suche nach der Schnittmenge
Was vor ein paar Jahren unsagbar schien, sei heute salonfähig, heißt es
oft. Aber stimmt das? Zu Besuch bei Friseur Bernd Rzepka im „SalonFähig“ in
Amberg.
(DIR) Erinnern und Vergessen: Den richtigen Nerv treffen
Wie wir erinnern, ist ein Mysterium. Nun blickt neueste Forschung in die
Tiefen des Gehirns. Was, wenn wir entscheiden könnten, was wir erinnern?
(DIR) 性暴力: 女性的愤怒
一名医生麻醉了自己的未婚妻,并与其他男子对她实施性侵,整个过程都被摄像机拍下。他属于一个由中国男性组成的网络。
(DIR) Sexualisierte Gewalt: Die Wut der Frauen
Ein Arzt betäubt seine Verlobte und missbraucht sie mit anderen Männern vor
laufender Kamera. Er gehört zu einem Netzwerk chinesischer Männer.
(DIR) Vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt und MV: Die lebendigste Zivilgesellschaft der Republik
Viele Menschen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern versuchen, der
AfD die Landtagswahlen zu vermiesen. 19 von ihnen verraten ihre Strategien
(DIR) Papst auf Lampedusa: Maria am Tor Europas
Papst Leo XIV. besucht Lampedusa, Symbol für Flucht und Hoffnung und
erinnert daran, dass politische Entscheidungen hier über Leben und Tod
bestimmen.
(DIR) Widerstand im Zweiten Weltkrieg: „Wir haben Platz, ihr könnt kommen!“
Eine niederländische Dorfgemeinschaft versteckte im Zweiten Weltkrieg
Hunderte Jüdinnen und Juden. Ihr Kopf führte Tagebuch – doch ist bis heute
kaum bekannt.
(DIR) Folgen des deutschen Kolonialismus: „Es wäre nicht das Gleiche, wenn wir weiß wären“
Ein Behördenentscheid hat die Liebls zu Staatenlosen gemacht. Es geht um
Kolonialismus, eine Ehe aus dem Jahr 1908 – und für die Familie um alles.
(DIR) Mobilitätswende in Uganda: Unter Strom
Elektrische Motorradtaxis, das größte E-Bus Werk Afrikas und Start-ups, die
E-Bikes verkaufen: Uganda will Vorreiter in der Elektromobilität werden.
(DIR) Autochthone Spiele in Mexiko: Wenn der Ball brennt
Mit uralten Ritualen bewahren die Purépecha in Mexiko eine Sporttradition,
die älter ist als Fußball – und plötzlich wieder im Rampenlicht steht.