# taz.de -- ICE-Razzia in Hyundai-Werk: Worüber man lieber schweigt
       
       > In einem Hyundai-Werk im Süden der USA sollten Koreaner den Arbeitern
       > beibringen, wie man E-Autos baut. Dann startete Trump seine
       > Abschiebeaktionen.
       
 (IMG) Bild: Ein gigantischer Lego-Kasten im Nirgendwo: Das Hyundai-Werk in Ellabell Lego-Kasten im Nirgendwo: Das Hyundai-Werk in Ellabell
       
       Plötzlich hört Adam Schreie. „ICE ist hier! ICE ist hier!“ Es ist der 4.
       September 2025, Adam hat wie jeden Morgen seine Schicht begonnen als
       Anlagentechniker bei Hyundai in Ellabell, im Süden der USA. Zunächst ist
       alles wie immer. Dann steht auf einmal eine Polizistin im Gang und brüllt,
       alle müssten das Fabrikgebäude verlassen. Panik bricht aus. Zuerst begreift
       Adam nicht, was los ist. Dann sieht er, wie Beamte der [1][Abschiebebehörde
       ICE] seinen Kollegen Fußfesseln anlegen. Die Angst steigt in ihm hoch.
       
       „Ich bin hier geboren. Mir werden sie nichts tun, das wusste ich. Ich hatte
       Angst um meine Kollegen“, so erzählt Adam es ein halbes Jahr später. Zwei
       Südkoreaner aus seinem Team sieht er an diesem Tag zum letzten Mal. Er hat
       keine Telefonnummern, keine Social-Media-Kontakte, kennt nur ihre Vornamen.
       
       475 Menschen werden an diesem Tag in der Fabrik verhaftet, 316 davon
       Südkoreaner und Südkoreanerinnen. Darunter wahrscheinlich auch die beiden
       aus Adams Team. Nach einer Woche in einem Internierungslager werden die
       Mitarbeitenden mit einem Charterflug nach Südkorea abgeschoben. Kurz nach
       der Razzia gibt das südkoreanische Unternehmen LG Energy bekannt, den Start
       eines gemeinsamen Batteriewerks mit Hyundai zu verschieben.
       
       Die Razzia in Ellabell ist die größte Einzelaktion von Trumps landesweiten
       Abschiebungen. In Seoul löst sie einen diplomatischen Aufschrei aus. „Die
       Koreaner fühlen sich, als hätte man ihnen einen Schlag in den Rücken
       versetzt“, schreibt eine südkoreanische Tageszeitung. Tage später bestellt
       Südkorea den US-Vizeaußenminister ein – der sein „tiefes Bedauern“
       ausdrückt. Die ganze Aktion wirkt noch bizarrer, weil erst zwei Wochen
       zuvor der südkoreanische Präsident Lee Jae Myung neben Donald Trump
       gestanden und für ein bilaterales Handelsabkommen geworben hatte – einen
       350-Milliarden-Dollar-Fonds, der südkoreanischen Firmen ihre Expansion in
       den USA erleichtern soll. [2][Erst im März verabschiedete das
       südkoreanische Parlament das Abkommen]. Zeit, noch einmal vorbeizuschauen
       in Ellabell.
       
       Die Hyundai-Anlage wirkt wie ein gigantischer Lego-Kasten mitten im
       Nirgendwo: kilometerlange, flach gedeckte weiße Fertigungshallen, ringsum
       ein weitläufiger Zaun. Wenige Autominuten entfernt liegt die Gastwirtschaft
       „Roosters Barn“, ein langgezogenes Holzhaus entlang des dünn besiedelten
       Highway 280. Trockene gelbliche Grasstreifen, durchsetzt von Laubbäumen und
       vereinzelten Landhäusern. Selbst zur Mittagszeit ist es ganz still auf der
       Straße. Nichts hier will auffallen. Erst wer dicht vor dem Restaurant
       steht, kann Stimmen hören.
       
       ## Migranten mit Fachwissen
       
       Rustikal ist es eingerichtet. Auf dem Fernsehbildschirm spielt ein alter
       Schwarz-Weiß-Film. Fabrikarbeiter in neongelben Westen sitzen in Grüppchen
       zusammen, Kellnerinnen in Miniröcken servieren Cheeseburger und
       Frittiertes. Adam, 30, ein drahtiger Schwarzer Mann, der eigentlich anders
       heißt, sitzt am Tresen. Er schaut Tiktok-Videos auf seinem Handy und
       leistet sich an diesem Freitag Buffalo Wings mit Pommes. Zwanzig Dollar –
       ein Luxus, den er sich nur alle zwei Wochen erlaubt. Immer am Zahltag.
       
       Am 4. September, erzählt er, verbrachten hunderte Beamte von Polizei, ICE
       und FBI Stunden damit, die Ausweise aller Fabrikmitarbeitenden zu
       kontrollieren, auch Adams. Im Anschluss trommelte die Fabrikleitung alle
       zusammen: Man solle keine Panik haben. Es gebe wohl Schwierigkeiten mit der
       südkoreanischen Regierung, aber niemand müsse um seinen Arbeitsplatz
       fürchten, erinnert sich Adam. Den Rest des Tages hätten sie frei bekommen.
       
       „Die meisten machten sich Sorgen um sich selbst und ihren Job“, sagt Adam.
       Die Belegschaft der Fabrik sei international: US-Amerikaner, Eingewanderte
       aus Südkorea, Indonesien, Mexiko und der Dominikanischen Republik. Viele
       sprechen nur ein paar Sätze Englisch, die meisten Gruppen blieben
       untereinander. Die Südkoreaner habe Hyundai wegen ihres Fachwissens nach
       Georgia geholt – um Einheimische wie Adam mit den Maschinen vertraut zu
       machen. „Wir lernen. Das sind sehr komplizierte Prozesse“, erläutert Adam.
       
       Was man hier von Trump halte? Schulterzucken als Antwort. Bryan County, der
       Landkreis, indem Ellabell liegt, hat 2024 mehrheitlich für Donald Trump
       gestimmt. Aber über Politik schweige man, „eine sensible Sache“ sei das.
       Adam selbst hat Trump nicht gewählt. Sagt er.
       
       Adam arbeitet seit Juni 2025 für Hyundai, seit Anfang März 2026 in
       Zwölfstundenschichten. Man will den Start des Batteriewerks vorantreiben,
       aber es mangele an spezialisierten Arbeitskräften. Seine Partnerin und
       seine zweijährige Tochter sieht Adam kaum noch. Er fühlt sich dauerhaft
       erschöpft. Trotzdem sagt er: „Das ist ein guter Job.“ Hyundai zahlt ihm 32
       Dollar die Stunde, mehr als sein letzter Arbeitgeber.
       
       Von denjenigen, die am 4. September verhaftet wurden, will niemand mit der
       taz sprechen. Womöglich aus Sorge vor weiteren Problemen. Doch die
       Anwaltskanzlei von Charles Kuck in Atlanta vertritt viele der damals
       inhaftierten Südkoreaner. In einem Telefongespräch sagt Kuck, dass die im
       September abgeschobenen Südkoreaner mittlerweile wieder an ihre
       Arbeitsplätze in Ellabell zurückgekehrt seien, ihre Visaprobleme hätte man
       gelöst – auch wenn viele gar nicht zurückwollten. „Würden Sie nach so etwas
       zurückwollen?“, sagt Kuck. In Südkorea aber wechsle man den Arbeitsplatz
       nicht leichtfertig. „Das ist ihr Job. Sie hatten keine Wahl.“
       
       ## Savannah ist eine demokratische Blase
       
       Die meisten Leute, inklusive derjenigen, die er vertritt, hätten Kuck
       zufolge nie festgenommen werden dürfen. Viele arbeiteten legal im
       Hyundai-Werk. Seine Mandanten besaßen Esta- oder B1-Visa mit beigefügten
       Arbeitserlaubnissen für genau beschriebene Tätigkeiten: etwa das Einbauen
       und Kalibrieren von Batterien. Adam hat seine Kollegen in Ellabell
       allerdings nie wiedergesehen.
       
       Die nächstgelegene Stadt ist Savannah, mit ihrem Südstaatenflair bekannt
       als die vielleicht prächtigste Hafenstadt Amerikas. Savannah ist eine
       demokratische Blase mitten im republikanisch geneigten Swing State Georgia.
       
       Wie schauen die Leute dort auf die Razzia in ihrer Nachbarschaft?
       
       Ein Besuch im 17Hundred90 Inn, dem ältesten „Inn“ Savannahs. Der
       viktorianische Bau mit schweren Holzmöbeln und Innendesign wirkt in seiner
       Eleganz aus der Zeit gefallen. Auf der Speisekarte des Hotelrestaurants
       stehen klassische Südstaatengerichte. Gegrillte grüne Tomaten, Maisgrütze,
       frittiertes Schweinskotelett.
       
       Barkeeper Patrick, ein kantiger Typ mit hellem Bart, der eigentlich anders
       heißt, steht hinter dem Tresen und blickt sich verschreckt um. Dann
       flüstert er: „Wir reden hier nicht über die Razzia.“ Während der
       Arbeitszeit will auch er sich nicht zu Politik äußern. Man solle später
       wiederkommen, wenn die Stammkundschaft weg ist.
       
       Auf der linken Seite des Tresens sitzen die „Urgesteine“. Sie lieben Donald
       Trump und kommen jeden Nachmittag um Punkt vier Uhr für ein paar Drinks.
       „Das sind Arschlöcher“, sagt ein Hotelmitarbeiter leise. Aber alle hier
       kennen sich nun einmal seit Jahren, man redet, um zu reden. Draußen in der
       Welt wütet der Krieg im Iran, der Benzinpreis steigt auf vier Dollar, die
       Nachrichten überschlagen sich. Drinnen im Dämmerlicht der Hotelbar scheint
       das alles weit weg.
       
       „Die Leute beißen sich auf die Zunge mit ihren politischen Meinungen“, sagt
       einer auf der rechten Tresenseite und kippt seinen x-ten Scotch hinunter.
       „Ich habe mir diesen Krieg in Iran nicht ausgesucht. Ich will das nicht“,
       fährt sein Nachbar dazwischen. „Aber die da drüben sind Fans von dem, der
       das angerichtet hat.“ Er zeigt auf die Republikanerrunde.
       
       „Früher strahlten sie hier im Hotel CNN auf dem einen Bildschirm und Fox
       News auf dem anderen aus. Ein verdammt seltsamer Ort ist das hier“, bemerkt
       der Erste.
       
       Nachdem die Stammgäste gegangen sind, entspannt sich Barkeeper Patrick
       etwas. Er ist draußen bei Ellabell aufgewachsen, da wo jetzt das
       Hyundai-Werk steht. Seine Familie lebe immer noch dort, sagt er. Seit
       vielen Jahren arbeitet er in dem Hotelrestaurant. Anfangs, im Jahr 2022,
       erinnert er sich, schwärmte die ganze Gegend von den Plänen für die
       Hyundai-Fabrik. Der republikanische Gouverneur Georgias höchstpersönlich
       saß im 17Hundred90 und pries das Projekt an: 8.500 Arbeitsplätze sollten in
       der ländlichen Region entstehen.
       
       ## Begeisterung schlug in Abneigung um
       
       Aber dann kamen immer mehr Südkoreaner und siedelten sich in der Gegend um
       Savannah an. Sie eröffneten eigene Kirchen, Gemeindezentren, Restaurants.
       Die anfängliche Begeisterung der Einheimischen wandelte sich in Ablehnung.
       Migranten nehmen uns die Jobs weg, hieß es plötzlich. Was haben wir von
       diesem Projekt? Nach der Razzia, die für Schlagzeilen in der ganzen Welt
       sorgte, tat man in der Bevölkerung einfach so, als wäre nichts geschehen.
       Als ginge sie das nichts an.
       
       Patrick findet die Stille, die sich nach der Razzia um die Gegend legte,
       seltsam. Aber er sieht auch die Hyundai-Fabrik kritisch. „Niemand weiß, was
       da drin vor sich geht. Alles fühlt sich intransparent und geheimnisvoll an,
       Hyundai kommuniziert nichts nach außen.“ Er findet, man sollte einen
       Mittelweg finden. Aber wie soll so ein Mittelweg zwischen Razzia und
       Nichtrazzia aussehen? Er schweigt ratlos.
       
       Patrick und Adam aus dem Gasthaus wuchsen beide dort auf, wo die Fabrik
       heute steht. Sie kennen sich nicht, wahrscheinlich verbindet sie wenig.
       Aber auf gewisse Weise sind sie das Gegenstück voneinander: Der eine hat
       weiße Hautfarbe und arbeitet in einem Gourmetrestaurant, blickt fragend auf
       Hyundais Prestigeprojekt in Ellabell, ohne seine Skepsis wirklich in Worte
       fassen zu können. Er kennt auch niemanden, der dort arbeitet, sagt, der
       Bewerbungsprozess sei unklar. Adam ist – wie viele der Fabrikarbeiter –
       Schwarz und „hat sich einfach beworben“. Er schuftet hart, sieht die Fabrik
       aber trotzdem als Gewinn an.
       
       Eine makellos gestylte Mittdreißigerin in Designerklamotten aus Savannah
       kaut gerade den gebratenen Lachs auf ihrem Teller. Auf die Razzia in
       Ellabell angesprochen, prustet sie kurz laut los, fängt sich dann schnell
       wieder. „Tschuldigung, mir ist nur gerade eingefallen, wie der Typ in den
       Pool gesprungen ist, um sich zu verstecken. So lustig.“ Die Lokalzeitung
       hatte davon berichtet: Fabrikmitarbeiter, die auf der Flucht vor ICE
       verzweifelt in ein Abwasserbecken der Hyundai-Fabrik sprangen.
       
       Über die Schicksale der festgenommenen Migranten scheint sich die Frau
       nicht viele Gedanken zu machen. Über ihre persönlichen Finanzen,
       Investitionen und Reisepläne schon. Die Razzia würde Monate zurückliegen,
       kein Mensch spricht noch davon. Was da in Ellabell passiert sei, stehe dem
       demokratischen Savannah nicht gut zu Gesicht. Deshalb wolle man sich lieber
       nicht daran erinnern.
       
       ## Der Reichtum Savannahs rührt von der Sklaverei
       
       Sie selbst, erzählt sie, sei mit ihren Eltern aus Indien eingewandert und
       arbeite als Marketingmanagerin in Savannah. Sie hat keine US-amerikanische
       Staatsbürgerschaft, Angst vor ICE hat sie trotz ihrer braunen Haut auch
       nicht. Savannah, glaubt sie, werde nichts mehr zulassen, was den Ruf der
       friedlichen Touristenstadt aufs Spiel setzen könnte. Allein 2023
       verzeichnete das 150.000-Einwohner-Städtchen 17 Millionen Besucher,
       Hollywoodproduktionen wie „Forrest Gump“ und „Baywatch“ nutzten es als
       Drehkulisse.
       
       Draußen blühen die Magnolien, Palmen, Spanisches Moos hängt von den Bäumen
       und wiegt sich im Wind. An jeder Ecke stehen in der Altstadt fast immer
       weiße Touristen aus dem ganzen Land vor pittoresken Kolonialbauten,
       lauschen Tourguides und trinken Hochprozentiges aus Plastikbechern. Je
       weiter man den Stadtkern verlässt, desto schmuckloser werden die Häuser,
       desto mehr Schwarze leben in den Vierteln.
       
       Einst ein Umschlagplatz des Sklavenhandels, erinnert heute kaum etwas in
       den restaurierten Restaurants und Boutiquen der Innenstadt an die
       gewaltsame Geschichte der Stadt. Während der Amerikanischen Revolution und
       im Bürgerkrieg landeten viele der aus Afrika gewaltsam nach Nordamerika
       verschifften Sklaven in Savannah. 1859 fand außerhalb der Stadt an zwei
       Tagen die Versteigerung von etwa 436 Menschen statt – der größte einzelne
       Verkauf versklavter Menschen in der US-Geschichte. Diese Erzählungen reißen
       die meisten Tourguides nur an, ohne sie im Detail auszuführen. Aus Angst
       vor politischen Konflikten flüchtet man lieber in nationale
       Wohlfühlgeschichten.
       
       Dabei ist die Sklaverei das wirtschaftliche Fundament dieser Stadt und des
       gesamten US-Südens, ohne sie gäbe es keine schönen Kolonialbauten. Die
       Wunden, die sie hinterlassen hat, sind hier allgegenwärtig, sie sind nie
       verheilt – aber gleichzeitig wirkt es so, als ob man ein stillschweigendes
       Interesse daran hätte, sie auf Abstand zu halten, um sie nicht wirklich
       fühlen zu müssen.
       
       Wenig in dieser Stadt erinnert an die Menschen, die diesen Reichtum
       Savannahs ermöglicht haben. Und wenig werden die erwähnt, die ihn heute
       ermöglichen sollen. Die Razzia vom Herbst, die negativen Schlagzeilen und
       dramatischen Bilder von Menschen in Fußfesseln scheinen wie aus einer
       anderen Realität. Einer, die man lieber vergessen möchte, weil alles andere
       die Harmonie stören würde.
       
       Aber im Forsyth-Park steht noch immer das Konföderiertendenkmal mit seinen
       bronzenen Figuren, ein Symbol der Konföderation und der Sklaverei. Am
       Wochenende picknicken hier Familien, Kinder laufen über die Wiesen,
       Postkartenkünstler verkaufen ihre Werke. Ein Gebäude in der Innenstadt, das
       früher als Sklavenmarkt diente, ist heute ein Laden für Hundezubehör.
       
       1 May 2026
       
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       ## AUTOREN
       
 (DIR) Marina Klimchuk
       
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