# taz.de -- Parlamentswahl in Ungarn: Hauptsache, nicht Orbán
> Vor der Wahl steht nicht nur die LGBTQIA+-Community vor einem Dilemma.
> Die Opposition bietet kaum Vertrauen – bleibt aber die einzige Chance auf
> Veränderung.
(IMG) Bild: Demonstrant mit Maske von Ministerpräsident Viktor Orbán als Comic-Bösewicht bei der Budapest Pride 2025
Gegen Mitternacht füllt sich die Schwulenbar in der Budapester Innenstadt
doch noch so halbwegs. Es ist Dienstag, eine wilde Party wird das heute
eher nicht mehr. Aber die Stimmung ist gut, aus den Boxen läuft Pop und
Rock, unter den Gästen Junge und Ältere, Frauen wie Männer. Zoltán, Mitte
dreißig, sitzt mit einem Bier an der Theke. Er kommt regelmäßig hierher,
kennt den Barkeeper und einige der anderen Gäste. Auf die Frage, ob er über
die bevorstehende ungarische Parlamentswahl sprechen möchte, die vieles
verändern könnte, reagiert er offen.
„Ich bin kein Fan irgendeiner Partei“, sagt Zoltán, der als Übersetzer
arbeitet und seinen vollen Namen nicht nennen will. [1][Orbáns Politik]
lehne er ab, den Oppositionsführer Péter Magyar unterstütze er aber auch
nicht. Und Zoltán fasst zusammen, was viele in Ungarn empfinden: „Ich
glaube nicht, dass es hier gute Entscheidungen gibt. Nur bessere und
schlechtere.“
Das Gespräch findet Mitte März statt, wenige Wochen vor der ungarischen
Parlamentswahl am 12. April. Es geht um eine Richtungsentscheidung.
Erstmals seit Jahren tritt mit [2][Magyars Tisza-Partei] jemand an, der
Orbáns Fidesz das Wasser reichen könnte. Der Emporkömmling verspricht
unabhängige Gerichte, freie Medien und ein Auftauen der derzeit blockierten
EU-Gelder. Doch Magyar kommt aus dem Umfeld der Fidesz und steht politisch
wie Orbán rechts. Ein liberaler Wandel ist unter ihm unwahrscheinlich.
## Die Wahl nicht nur eine politische Frage
Für die meisten LGBTQIA+-Personen ist die Wahl nicht nur eine politische
Frage – sie ist eine existenzielle. Sechzehn Jahre Orbán haben das Land
verändert. Er ließ kritische Medien aufkaufen, zerstörte die
Rechtsstaatlichkeit, erklärte das Land für illiberal und fuhr die
ungarische Wirtschaft an die Wand – mit Folgen, die das Land noch lange
beschäftigen dürften.
Um an der Macht zu bleiben, hat es Orbán immer wieder auf Minderheiten
abgesehen. Erst waren es Roma, später Migranten. In den vergangenen Jahren
hetzte Fidesz, jene Partei, die dank ihrer Zweidrittelmehrheit
deckungsgleich mit dem ungarischen Staat geworden ist, gegen Schwule und
Lesben, Transpersonen und Queere. Brüssel habe sie mit der
EU-„Regenbogenideologie“ infiziert.
Es blieb nicht nur bei Anfeindungen. Die ungarische Regierung ließ auch die
Gesetze ändern: 2012 schrieb sie fest, dass die Ehe ausschließlich zwischen
Mann und Frau geschlossen werden kann. 2020 machte sie das
Geburtsgeschlecht in allen amtlichen Dokumenten unveränderbar. 2021 stellte
sie mit dem sogenannten Propagandagesetz unter Strafe, Minderjährige mit
Inhalten über Homosexualität oder Geschlechtsidentität in Berührung zu
bringen. 2025 schließlich verbot das Parlament im Eilverfahren die
Budapester Pride und ähnliche Veranstaltungen.
Dabei lehnten bereits vor fünf Jahren 73 Prozent der Ungarinnen und Ungarn
die Behauptung der Regierung ab, Schwule und Lesben würden Kindern schaden.
[3][Das zeigt eine repräsentative Befragung von Amnesty International] und
der Budapester NGO Hátter Society. Auch der internationale Ipsos Pride
Report 2025, für den 26 Länder untersucht wurden, zeigt liberale
Einstellungen: Drei Viertel der Menschen in Ungarn befürworten legale
Geschlechtsänderungen von Transpersonen. Gleichzeitig befürworten nur 29
Prozent Antidiskriminierungsgesetze für LGBTQIA+, einer der niedrigsten
Werte aller befragten Länder. Sympathie und Solidarität sind offenbar
zweierlei.
Ungarns LGBTQIA+-Community steht für ein progressives Milieu, das in den
vergangenen sechzehn Jahren zunehmend unter Druck geraten ist: Zu ihr
gehören Akademiker, Kulturschaffende, Alternative und andere Andersdenkende
– all jene, die spüren, dass der Staat sie nicht meint, wenn er von der
Nation spricht.
## Opposition schweigt zu LGBTQIA+-Themen
Gerade deshalb sorgt die Haltung des Oppositionsführers für Unsicherheit.
Während Orbán gezielt gegen bestimmte Gruppen Stellung bezieht, schweigt
Magyar zu LGBTQIA+-Themen vollständig. Weder in Reden noch in seinem
240-seitigen Wahlprogramm finden sie Erwähnung. Zwar zeichnet er das Bild
eines Ungarns für alle und wirbt gegen gesellschaftliche Spaltung. Doch ob
er die diskriminierende Gesetzgebung zurücknehmen will und ob ihm die
Rechte dieser Community tatsächlich ein Anliegen sind, bleibt offen.
Es ist nicht so, als ob nicht auch andere Parteien zur Wahl stünden.
Dezidiert für Gleichberechtigung setzen sich die Partei des Zweischwänzigen
Hundes, 2014 als Satirepartei gegründet, und die Sozialdemokraten ein.
Beide landen in den Umfragen jedoch bei nur je 2 Prozent und damit weit von
der Fünfprozenthürde entfernt. Wer für sie stimmt, riskiert, seine Stimme
zu vergeuden.
Es ist ein Dilemma: Die einzigen Parteien, die offen für LGBTQIA+-Rechte
eintreten, haben keine realistische Chance; wer auf Systemwechsel hofft,
muss für eine Partei stimmen, die über diese Rechte schweigt. Wie also soll
man sich als progressiver, linker oder liberaler Mensch am Wahlsonntag
verhalten?
Márk Erdei (29) hat es für sich bereits entschieden. Er vertraut Magyar
nicht, sagt der schwule Koch. Der neue Oppositionsführer sei egozentrisch
und machthungrig, man wisse nicht genau, was er an der Regierung alles
machen würde. Dennoch will Erdei für ihn stimmen: „Wenn Orbán gewinnt, ist
Ungarn am Arsch. Wenn Magyar übernimmt, haben wir immerhin die kleine
Chance, dass es besser wird.“ Das bezieht er auf LGBTQIA+-Rechte und auf
die politische Lage insgesamt.
Bereits im Juni 2025 sprach Erdei mit der taz, als er zum ersten Mal bei
der Budapest Pride mitmarschiert ist. Zuvor habe er das nicht als notwendig
erachtet, doch als die Regierung kurzerhand die Parade verbieten ließ,
platzte ihm der Kragen. Die Pride fand dennoch statt und blieb, anders als
von manchen befürchtet, am Ende friedlich. Die Polizei setzte das Verbot
nicht durch. Das war auch kaum möglich, denn Hunderttausende Menschen sind
auf die Straße gegangen, mehr denn je.
Erdei ist überzeugt, dass Orbán mit dem Verbot der Pride einen Fehler
gemacht hat. Lange habe die Regierung die LGBTQIA+-Community genutzt, um
von zahlreichen Korruptionsskandalen abzulenken. Doch diese Strategie sei
nicht aufgegangen, sagt Erdei: „Im vergangenen Jahr haben wir gezeigt: Legt
euch nicht mit Minderheiten an – sie werden immer für sich einstehen.“
## Hoffnung auf Verbesserung
Kritisch sieht Erdei, dass Magyar keine Position zum Verbot der Pride
bezogen hat, auch nicht mitmarschiert ist – auch wenn er die strategischen
Überlegungen dahinter nachvollziehen kann. Magyar will schließlich Stimmen
aus allen Lagern gewinnen. Dennoch haben sich viele in der Community
Rückenwind vom neuen Hoffnungsträger erhofft – wurden dann aber enttäuscht.
Eszter Mihály hat das Pride-Verbot von Anfang an begleitet. Als
LGBTQIA+-Rechtsreferentin bei Amnesty International Ungarn leitete sie die
Kampagne dagegen. Ihr Urteil fällt klar aus: „Das Pride-Verbot war ein
Testballon der Regierung: Können wir damit Hass schüren und das als
Wahlkampfthema nutzen?“ Die Antwort, so Mihály: Nein, denn die Regierung
ist zu weit gegangen.
Das Versammlungsgesetz, das im Windschatten des Pride-Verbots verabschiedet
worden war, weitete die Gesichtserkennung auf alle Ordnungswidrigkeiten
aus, also auch auf die Teilnahme an Protesten jeder Art. Lehrer, Ärzte,
Busfahrer, die für bessere Löhne gestreikt hatten: Plötzlich merkten viele,
dass dieses Gesetz längst nicht nur gegen LGBTQIA+ gerichtet war. Die Pride
wurde zum Symbol eines breiteren Kampfes um Versammlungsfreiheit – und war
am Ende die größte Antiregierungs-Demonstration in der Geschichte Ungarns.
Schon einige Jahre davor wandte sich Nikoletta Bogádi (49) von Orbán ab.
Sie war jahrelang Fidesz-Wählerin und hatte kein Interesse an
queerpolitischen Debatten. Dann outete sich aber ihr ältestes Kind erst als
schwul, dann als trans. Das sei nur eine Phase und wachse sich aus, sagte
Bogádi zunächst. Als sich nichts änderte, begann sie zu recherchieren.
„Wenn man dumm war, muss man nicht so bleiben“, sagt sie heute. „Man muss
lernen, nachdenken, empathisch sein.“ Drei Jahre später outete sich ihr
zweites Kind als schwul, was für sie kein großes Thema mehr war.
Mittlerweile engagiert sich Bogádi neben ihrem Brotberuf in einem Büro
ehrenamtlich für LGBTQIA+A+-Rechte. Sie gibt Interviews, tritt auf
Veranstaltungen auf, schreibt Kommentare in den sozialen Medien. Sie
verkörpert ein breiteres progressives Milieu, das Orbáns Politik als
Bedrohung erlebt – nicht als queere Person, sondern als Bürgerin.
Von seiner Politik ist ihre Familie schließlich direkt betroffen. Ihre
trans Tochter, heute 23 Jahre alt, kann ihren Namen nicht legal ändern.
Wenn sie sich ausweisen muss, etwa auf der Post oder im Bus, hält sie einen
Ausweis vor, dessen Name und Foto nicht zu ihr passen. Eine fast tägliche
Demütigung, gesetzlich verankert. Auch der Vater wollte die neue
Geschlechtsidentität zunächst nicht akzeptieren, erzählt Bogádi, ebenso
wenig manche Freunde und Bekannte. Mittlerweile hätten sich die meisten
damit aber arrangiert.
Die Familie lebt heute in Budapest. Das ist kein Zufall: Bogádi zog von
einer ländlichen Gemeinde im Westen Ungarns hierher, weil die Kinder dort
verbale Übergriffe erlebten, in der Schule und im Alltag. „Wir mussten
weg“, sagt Bogádi. In der Hauptstadt sei es besser, doch die staatliche
Diskriminierung sei auch hier zu spüren. „Wir sind müde. Es wäre schön, in
einer normalen Welt zu leben, wo ich nicht jede zweite Person als
potenzielle Bedrohung sehen muss.“
Ähnliche Erfahrungen macht Levi (31), selbst trans. Er arbeitet in der
Kreativindustrie und engagiert sich ehrenamtlich bei Transvanilla, einer
spendenfinanzierten Organisation für die Rechte und Unterstützung von
Transpersonen. Obwohl er seit Jahren in hormoneller Behandlung ist, trägt
er in seinen Dokumenten noch einen Frauennamen. Bei Kontrollen, etwa im
Wahllokal, führt das oft zu irritierten Blicken. Viele Transpersonen
fürchten solche Situationen. Deshalb organisiert die Community Begleitungen
zur Wahl – das nimmt vielen die Angst.
Mittlerweile verfängt die Anti-LGBTQIA+-Politik nicht mehr so stark. Durch
die diskriminierenden Gesetze gehe es keinem einzigen Menschen besser, sagt
Levi. Das Narrativ hat sich deshalb verschoben, von „Brüssel macht eure
Kinder schwul“ zu „Brüssel schickt eure Kinder in die Ukraine“. Die
Feindbilder wechseln, die Logik bleibt dieselbe.
Dass Magyar zu LGBTQIA+ schweigt, ist für viele in der Community kein
Zufall, sondern Strategie. Levi versteht das, denn Magyar wolle keine
Angriffsflächen bieten und auch ins Fidesz-Lager ausstrahlen. Problematisch
findet er diese Strategie trotzdem.
Noch schärfere Worte findet Bogádi. Ob Tisza aus taktischen Gründen
schweige oder das Thema schlicht nicht für wichtig halte, laufe für sie auf
dasselbe hinaus – Magyar sei nicht zu vertrauen. Nur die kleinen Parteien
wagten es, offen über die Situation von LGBTQIA+ zu sprechen. Deshalb sei
ihr die Zweischwänzige Hund-Partei am sympathischsten, „echte Liberale“
seien das. Es sei eine große Schande, dass sie kaum eine Chance hätten, ins
Parlament einzuziehen. „Es ist nicht leicht, in Ungarn ein linker Mensch zu
sein“, sagt Bogádi. „Ich vertrete eine Minderheit der Minderheit.“ Ein
hundertprozentiges Rechtsparlament sei jedenfalls alles andere als ihr
Wunschtraum, auch wenn derzeit Umfragen zufolge alles darauf hinausläuft.
Einen möglichen Hebel und zugleich einen Hoffnungsschimmer für eine
konservative Tisza-Regierung bieten die derzeit blockierten EU-Gelder für
Ungarn. Wenn Magyar seine Versprechen ernst meine und die Gelder
zurückholen will, müsse er auch beim Thema LGBTQIA+ liefern, sagt
Amnesty-Expertin Mihály. Denn eine der Bedingungen dafür sei explizit die
Abschaffung des Propagandagesetzes. Das Schweigen könne er sich dann nicht
mehr leisten.
Ein Schweigen, das nicht nur die LGBTQIA+A+-Community betrifft. Fanni
Csernus, ebenfalls bei Amnesty Ungarn, hat das Tisza-Programm auf
Frauenrechte geprüft und kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Tisza spreche
zwar Missstände an wie mangelnde Geburtsversorgung, Lohndiskriminierung und
fehlenden Zugang zu Menstruationsprodukten. Auch forderte die Partei
Vaterschaftsurlaube und eine Gleichbehandlungsstelle. Doch Kernpunkte
fehlen laut Csernus: die Ratifizierung der Istanbul-Konvention, ein
Straftatbestand für Rachepornografie, umfassende Sexualerziehung. Bei
seinen Auftritten spricht Magyar nicht über diese Themen. Csernus steht
bereit, ihre Expertise einzubringen, egal welche Regierung danach frage.
Nachsatz: „Unter Orbán war das bisher nicht der Fall.“
Dessen Politik ist eine andere: Progressive Organisationen sollen
ausgehungert, kritische Stimmen zum Schweigen gebracht werden.
Dorottya Rédai kennt das aus nächster Nähe. Die promovierte
Genderwissenschaftlerin leitet die NGO Labrisz, Ungarns älteste
Lesbenorganisation, gegründet 1999. 2020 koordinierte sie das Kinderbuch
„Meseország mindenkié“ („Märchenland für alle“) mit queeren Figuren für
Schulklassen – ein gefundenes Fressen für Orbán und seine Propaganda.
Das Buch wurde zwar zum Bestseller, doch für Labrisz hatte die
Aufmerksamkeit Folgen: Schulprogramme sind seither kaum noch möglich,
staatliche Förderung bleibt aus. Zudem könnte ein geplantes
„Transparenzgesetz“ künftig ausländische Finanzierung weitgehend
unterbinden.
## Wer ist der nächste Feind?
Rédai sagt, sollte die Fidesz gewinnen und das Gesetz verabschieden, müsse
Labrisz grundlegende Entscheidungen über seine Zukunft treffen. Konkrete
Pläne gebe es dafür jedoch nicht. Denn genau darin liege das Problem: Das
Regime lähme, weil unklar bleibe, worauf man sich vorbereiten müsse. „Sie
brauchen immer einen Gegner“, sagt Rédai. Nie zu wissen, ob man selbst als
Nächstes zum Feind erklärt wird, sei eine der gravierendsten Folgen dieser
Politik.
Auch mit Blick auf Oppositionsführer Magyar bleibt sie zurückhaltend. Zwar
enthält das Programm der Tisza-Partei positive, allgemein gehaltene
Aussagen – etwa zur Versammlungsfreiheit „für alle“ oder zu einem Land, in
dem es keine Rolle spielt, wen man liebt. Doch ob sich daraus konkrete
Verbesserungen für LGBTQIA+-Rechte ergeben, bleibt offen.
Dieses Klima der Unberechenbarkeit ist es, das viele zermürbt – und das die
Frage des Auswanderns für manche konkret werden lässt. Auch Levi denkt
darüber nach, formuliert es jedoch als moralisches Dilemma: Wenn alle
LGBTQIA+-Menschen gehen, wer werde dann hier für ihre Rechte kämpfen? Für
ihn stellt sich die Frage momentan nicht akut, denn seine Freunde und
Familie sind in Ungarn.
Koch Erdei klingt in seiner Entscheidung schon weiter: Wenn Orbán im Amt
bleibt, will er nach Frankfurt ziehen, wo er bereits Bekannte hat. Auch
Bogádi, die einstige Fidesz-Wählerin, spielt mit dem Gedanken, ins Ausland
zu gehen, vielleicht nach Wien. Dort könnte sie ihr LGBTQIA+-Engagement
vielleicht zum Hauptberuf machen, was ihr in Ungarn nicht möglich sei.
Zoltán, der Mann an der Theke der Schwulenbar, will jedenfalls im Land
bleiben. Im vergleichsweise liberalen Budapest sehe man kaum Homophobie,
wie er sagt. Als er einmal während der Pride-Woche mit einem
Regenbogen-Armband vor einer Bar saß, kam eine Gruppe vorbei, und einer
kehrte zurück mit einer Flasche Pálinka, einem ungarischen Obstbrand:
„Willst du einen? Ich hab dein Armband gesehen.“ Vor zehn, fünfzehn Jahren,
sagt Zoltán, wäre das noch anders gewesen.
Wählen wird er auf jeden Fall – nur weiß er noch nicht, wen. Orbán wird es
jedenfalls nicht sein. Und was die Zukunft bringt? „Wir werden sehen.“
7 Apr 2026
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## AUTOREN
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