# taz.de -- Wahlkampf in Peru: Sehnsucht nach der harten Hand
> Am 12. April wählt Peru eine neue Regierung. Nach Jahren politischer
> Unruhen sehnen sich viele nach Ordnung. Auf den Straßen regiert die
> Angst, im Amazonas der Goldrausch.
(IMG) Bild: Perus Busse werden immer öfter zu Tatorten – wie hier in dem Bezirk San Juan de Miraflores in Lima
Zweimal spürte Raúl Huamán* am Steuer plötzlich den Lauf einer Pistole an
seiner Schläfe. Kasse her, sonst erschießen wir dich, brüllten die
Vermummten, erzählt er. Der 48-Jährige ist Busfahrer in der peruanischen
Hauptstadt Lima. Seine tägliche Route führt von Lomo De Corvina, einer
Siedlung ohne Wasseranschluss im Süden der Metropole mit elf Millionen
Einwohnern, bis in das Stadtzentrum. Drei Stunden hin, drei zurück.
Stunden, in denen die Angst um sein Leben mitfährt.
Ende März, an einem Donnerstagmorgen: Zwei bewaffnete Polizisten in
hellgrünen Westen steigen in den Bus von Huamán. Draußen begleitet ein
Polizeimotorrad den Bus. Die Eskorte soll abschrecken. Vor sechs Tagen
erschossen Schutzgelderpresser einen Kollegen von ihm, am helllichten Tag,
während er einen Bus voller Passagiere lenkte.
Fünf Busfahrer aus Huamáns Unternehmen wurden in den vergangenen fünf
Jahren ermordet. Der Pausenraum auf dem Betriebsgelände des Busunternehmens
hat sich in einen Trauerraum verwandelt. Auf einem kleinen Tisch steht eine
Jesusstaue, daneben hängen fünf Poster mit Fotos an der Wand. Für jeden
Getöteten eines.
„Manche Kollegen kommen nicht mehr. Andere haben die Firma gewechselt“,
sagt Huamán, der an diesem Morgen seine Zwölfstundenschicht beginnt. 160
Soles verdient er an einem Tag, umgerechnet 40 Euro. „Meine Kinder sagen:
Papa, bitte geh nicht zur Arbeit. Such dir einen anderen Job. Aber ich
arbeite hier seit 20 Jahren, ich will zu keinem anderen Unternehmen.“
## Die Gewalt ist Wahlkampfthema
Was für Huamán und seine Kollegen zum Arbeitsalltag gehört, dominiert auch
die politischen Debatten in Peru. Am 12. April wählen die Peruanerinnen und
Peruaner eine neue Regierung. Das bestimmende Thema im Wahlkampf ist die
zunehmende Unsicherheit.
Die Schutzgelderpressungen nehmen seit Jahren zu. Besonders
Transportunternehmen in Lima geraten immer häufiger ins Visier krimineller
Banden. Im Durchschnitt registrierte die Staatsanwaltschaft zwischen August
2024 und Dezember 2025 zwei Angriffe pro Woche. Mindestens ein Mensch kam
dabei jede Woche ums Leben. Landesweit gingen im vergangenen Jahr mehr als
25.000 Anzeigen wegen Schutzgelderpressung ein.
José Quispe, Chef des Busunternehmens von Raúl Huamán, erlebt diese
Entwicklung täglich. „Mit dem Anstieg der Schutzgelderpressungen wurde
Corona direkt von der nächsten Pandemie abgelöst“, sagt er mit Blick auf
die Welle der Gewalt. Mit tiefen Augenringen steht er auf dem
Betriebsgelände und nippt an einer Dose Energydrink. In einem
Fernsehinterview brach er nach dem jüngsten Attentat in Tränen aus.
## Hauptsache sicher
Ihre Masche ist simpel. Per Anruf oder WhatsApp bekommen die Opfer, zu
denen Busfahrer, Laden- und Restaurantbesitzer, Taxifahrer und sogar Lehrer
gehören, eine Drohung: Ab sofort schickt ihr uns wöchentlich einen
Geldbetrag. Wenn nicht, hat das Konsequenzen.
Den Wahlkampf erreicht das Thema so: Ein Kandidat fordert die Einrichtung
eines „Vernichtungskommandos“ zur Bekämpfung der Kriminalität. Andere
wollen Dutzende neue Gefängnisse bauen und rufen nach der Todesstrafe. Ein
Slogan des rechtsliberalen Kandidaten Rafael Belaúnde lautet „Cana o bala“,
„Käfig oder Kugel“.
Belaúnde entging im Dezember selbst nur knapp dem Tod. Dank der
schusssicheren Fensterscheiben seines Autos überlebte er ein Attentat in
Lima. Wenige Tage zuvor wurde im Norden des Landes der linke
Parlamentskandidat Percy Ipanaqué von Auftragskillern ermordet.
„Ein Teil des Landes wünscht sich einen Präsidenten wie Bukele, der wie in
El Salvador mit harter Hand gegen Kriminelle vorgeht. Egal um welchen
Preis“, sagt Paulo Vilca, Politikwissenschaftler am Instituto de Estudios
Peruanos. Die Wut über die Unsicherheit, allen voran die
Schutzgelderpressungen in einkommensschwachen Vierteln der Großstädte, habe
viele Peruanerinnen und Peruaner bei Demonstrationen vergangenes Jahr
wieder auf die Straße gebracht, sagt Vilca.
## Diktatur des Kongresses
In den vergangenen zehn Jahren hatte Peru stattliche acht Präsidenten und
eine Präsidentin – allein drei davon in den sieben Monaten vor der Wahl.
Fragt man auf den Straßen herum, interessieren sich viele Peruanerinnen und
Peruaner kaum noch dafür, wer gerade bis zu den Wahlen ihr Land führt. Sie
sind müde von dem ständigen Wechsel.
Die vielen abgesetzten Staatsoberhäupter zeigen, dass seit dem
gescheiterten Putschversuch des linken Ex-Präsidenten Pedro Castillo im
Dezember 2022 der Kongress in Peru mehr Macht hat als die Regierung, sagt
Politikwissenschaftler Vilca. Im Parlament geben derweil rechtskonservative
und wirtschaftsnahe Bündnisse den Ton an.
Das Regierungsoberhaupt in Peru kann wegen „moralischer Unfähigkeit“ mit
einfacher Mehrheit abgesetzt werden – ein Gummiparagraf. Mit ihm stürzten
die rechtskonservativen Allianzen bereits Castillo und im vergangenen
Oktober auch seine Nachfolgerin Dina Boluarte. Politische Beobachterinnen
sprechen von einer „dictadura congresal“, einer Diktatur durch den
Kongress.
Auch innerhalb der Justiz tobt ein Machtkampf, mit fleißiger Einmischung
mehrerer Kongressmitglieder. Im September versuchte die
Justizaufsichtsbehörde, die wegen Korruptionsvorwürfen 2023 entlassene
Generalstaatsanwältin Patricia Benavides wieder ins Amt zu heben. Ihre
Nachfolgerin Delia Espinoza stellte sich dagegen – und wurde abgesetzt.
Gegen Benavides wird ermittelt, weil sie ein Netzwerk geleitet haben soll,
das sich bei Ermittlungen gegen Parteifreunde mit Kongressabgeordneten
absprach. „Ein Gleichgewicht zwischen Exekutive und Legislative existiert
faktisch nicht mehr“, erklärt Politologe Vilca.
## Blutiger Goldrausch
Weit entfernt von den Machtkämpfen in Lima – insbesondere in den schwer
erreichbaren Regionen des Amazonas, die mehr als die Hälfte des
Staatsgebiets umfassen – gewinnt derweil die organisierte Kriminalität an
Einfluss. Dort hat ein Rohstoff die bisherige Nummer eins auf dem illegalen
Markt abgelöst: Statt Kokablättern für die Kokainproduktion bringt
inzwischen Gold die höchsten Gewinne.
Getrieben von den historisch hohen Weltmarktpreisen boomt der illegale
Abbau. Überall im Land graben Bagger die Landschaft um, Goldschürfer
verschmutzen Flüsse und Böden mit giftigem Quecksilber, das bei der
Trennung des Metalls von der Erde verwendet wird.
Laut Schätzungen setzte der illegale Goldabbau im vergangenen Jahr 12
Milliarden US-Dollar um. Mit 44 Prozent stammt fast die Hälfte des illegal
in Südamerika abgebauten Goldes aus Peru. Regelmäßig kommt es bei Kämpfen
um die Vorherrschaft in besonders rentablen Abbauregionen zu Gewalt und
Toten.
Vergangenes Jahr im Februar wurden 13 Männer in einem Minenschacht in der
Provinz Pataz hingerichtet. Erst sieben Tage nach ihrem Tod konnten die
Körper geborgen werden. An der Grenze zu Ecuador liefern sich teils mit
Kriegswaffen ausgestattete kriminelle Organisationen blutige
Auseinandersetzungen. In der Provinz Madre de Dios, einem Zentrum des
illegalen Goldabbaus, klafft auf Satellitenbildern ein riesiges braunes
Loch dort, wo früher dichter Amazonaswald war.
## „Kolonialisierung des Regenwaldes“
Die Dachorganisation indigener Völker in Peru bezeichnet den illegalen
Goldabbau als Invasion. Sie fordert die Abschaffung eines Registers für
informelle Goldschürfer, die deren Arbeit eigentlich legalisieren sollte:
Nach der Eintragung sind Goldschürfer, solange die oft jahrelange Prüfung
läuft, vor Strafverfolgung geschützt: ein Freibrief für illegale
Goldsucher, die Erde mit selbst gebauten Saugbaggern aus den Flüssen
pumpen.
Fünfmal hat der Kongress die Laufzeit des Registers verlängert. Auch aus
Eigeninteresse: Die großen Parteien im Parlament haben jeweils mindestens
100 Parteimitglieder in ihren Reihen, die dank des Gesetzes Gold schürfen
dürfen. Laut einer Analyse des Investigativmediums Territorio Tomado zählt
die Partei Alianza para el Progreso, zweitgrößte Kraft im Kongress, über
Tausend Parteimitglieder mit einer solchen Lizenz.
Ungeachtet der Zerstörung der indigenen Territorien wählen die Menschen in
der Amazonasregion traditionell rechte Parteien. Den illegalen Bergbau
erwähnen sie in ihren Wahlprogrammen zum Teil nicht einmal.
Politologe Vilca sieht die Ursache in der „Kolonialisierung des
Regenwaldes“ durch Infrastrukturprojekte, wie zum Beispiel wichtige
Verkehrsstraßen, in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. „Der
Staat war auf diese Weise zum ersten Mal wirklich in diesen Gebieten
präsent. Und das waren keine Projekte von linken Parteien“, sagt Vilca.
## Unverheilte Wunden
Ganz anders als in der Amazonasregion sieht das Wahlverhalten im ebenfalls
indigen dominierten Süden des Landes aus. Mit kreischenden Rädern und
lautem Tuten macht sich die blaue Lokomotive bemerkbar, bevor sie am Ende
der Häuserzeile in der Stadt Juliaca auftaucht. Die Schienen führen mitten
durch den Kräutermarkt, gelegen auf über 3.800 Metern Höhe in der
Andenregion Puno an der Grenze zu Bolivien.
Frauen mit bunten, übereinander getragenen Röcken und einem Hut auf den zu
zwei Zöpfen geflochtenen Haaren packen ihre Ware zusammen, die sie mitten
auf den Schienen feilbieten. Auf der Aussichtsplattform des letzten Waggons
schießen Touristen Fotos von Händlerinnen und Händlern, die vor dem
durchfahrenden Zug fliehen.
Auch Mariela Quispe hat ihre Kräuter, Kokablätter und Tütchen mit allerlei
Pulvern in Sicherheit gebracht. Die 29-Jährige hat von ihrer Mutter die
Pflanzenheilkunst der Quechua gelernt. Während der Coronapandemie musste
sie ihr Psychologiestudium aufgeben, seitdem verkauft sie traditionelle
Naturheilmittel. Mit dem Touristenzug ist sie noch nie gefahren. „Das ist
viel zu teuer für uns“, sagt sie.
Ihre Eltern seien damit gefahren, vor 30 Jahren, als der Zug noch für die
breite Bevölkerung zugänglich war. Heute ist Perurail ein privates
Eisenbahnunternehmen, das für viel Geld vor allem ausländische Touristen
vom Titicacasee in die alte Inkahauptstadt Cusco und nach Machu Picchu
bringt.
## Sie protestierten, dann kam Militär
Besitzer des Unternehmens Perurail ist der Ex-Bürgermeister von Lima: der
rechte Rafael López Aliaga. Wegen seiner rundlichen Figur und rötlichen
Hautfarbe wird er von Unterstützerinnen und Gegnern auch „Porky“
(Schweinchen) genannt. In jüngsten Umfragen landete er auf den vorderen
Plätzen im Rennen um das Präsidentenamt.
Doch in Juliaca hat López Aliaga kaum Chancen. Der Süden Perus war die
Hochburg des mittlerweile wegen seines Putschversuchs inhaftierten
Ex-Präsidenten Castillo. Monatelang hatten Händler ihre Marktstände
geschlossen, um gegen seine Nachfolgerin Boluarte und vor allem gegen den
Kongress zu protestieren, der „ihren“ Präsidenten Castillo – einen
Dorfschullehrer und Landwirt an der Regierungsspitze – abgesetzt hatte.
Boluarte schickte Polizei und Militär. 49 Protestierende wurden getötet.
Am 9. Januar 2023 starben allein in Juliaca 18 Menschen. Mariela Quispe
erinnert sich: „Hubschrauber kreisten über der Stadt. Dort hinten fielen
Schüsse.“ Sie senkt die Stimme, will nicht mehr sagen. Die Angst vor
Repressalien ist weiter spürbar. Wer damals demonstriert hatte, wurde des
Terrorismus bezichtigt oder angeklagt. Fotografiert werden will Quispe
nicht. Auch drei Jahre später gibt es noch kein einziges Urteil zu den
insgesamt 49 Getöteten.
Quispe und viele andere Händlerinnen wissen zwar, wen sie nicht wählen
werden, mehr aber auch nicht. Sie hoffen, dass im Schlussspurt des
Wahlkampfs noch ein Außenseiter aufholt, der ihre Wut gegen das politische
Establishment der Hauptstadt repräsentiert – wie vor fünf Jahren Pedro
Castillo.
## Die Börse brummt
„Bei so vielen Kandidaten werden sich die Leute an die bekannten Namen
halten, die bereits im Kongress sitzen. Ein politischer Newcomer wird gar
nicht zum Zug kommen“, sagt Max Lanza. Der Journalist arbeitet bei La
Decana, Juliacas wichtigstem Radiosender. Lanza spielt darauf an, dass der
Kongress vor drei Jahren die verpflichtenden innerparteilichen Vorwahlen
abgeschafft hatte. Das Ergebnis war eine Flut an Kandidatinnen und
Kandidaten.
Erstaunlicherweise hat das politische Chaos keinen negativen Einfluss auf
die Wirtschaft. Die Börse brummt weiterhin im Takt der weltweit steigenden
Kupfer-, Gold- und Silberpreise. Seit 30 Jahren fährt Peru einen Kurs, der
in den 90er-Jahren noch als neoliberal, heute als libertär bezeichnet wird:
Die Zentralbank sorgt dafür, dass Inflation und Schulden niedrig bleiben.
Peru gehört heute zu den Ländern mit den geringsten Auslandsschulden und
einer der niedrigsten Inflationsraten Lateinamerikas. Der peruanische Sol
ist die stabilste Währung Südamerikas. Der seit 24 Jahren amtierende Chef
der peruanischen Zentralbank ist für internationale Investoren wichtiger
als die rotierenden Präsidenten.
Dennoch arbeiten mehr als zwei Drittel der Bevölkerung in der peruanischen
Schattenwirtschaft, im sogenannten informellen Sektor. Die meisten kommen
gerade so über die Runden, leben von der Hand in den Mund.
## China als wichtigster Partner
Als Präsident Jose Jerí im Februar nach nur vier Monaten vom Kongress
abgesetzt wurde, hat das die wenigsten Peruanerinnen und Peruaner
interessiert. Mit Kapuze über dem Kopf traf er sich heimlich in einem
chinesischen Restaurant mit zwielichtigen Geschäftsleuten, gegen die in
Peru wegen illegalen Bergbaus ermittelt wurde. „Das waren chinesische
Mittelsmänner für peruanische Firmen, die anscheinend keine Verbindung zu
den großen chinesischen Konzernen haben“, sagt die Politikwissenschaftlerin
Cynthia Sanborn. Sie forscht an der Universidad del Pacífico zu
chinesisch-lateinamerikanischen Beziehungen.
China ist der wichtigste Handelspartner Perus. Seit im 19. Jahrhundert
chinesische Arbeiter als Ersatz für die freigelassenen afrikanischen
Sklaven kamen, ist die chinesische Community in Peru die größte in
Südamerika.
Wenige Tage vor der Absetzung von Jerí postete der US-Botschafter ein Foto
mit dem peruanischen Ex-Präsidenten, vor ihnen zwei Hamburger, dazu die
Überschrift: Menüwechsel. Was zum Kichern einlädt, soll als ernste
Außenpolitik verstanden werden. Gemäß ihrer wiederbelebten Monroedoktrin,
die Lateinamerika als Hinterhof und Einflusssphäre der USA begreift, wollen
die USA auch ihre Präsenz in Peru ausweiten. Vor allem auf militärischem
Feld: Peru soll seine neuen Jagdbomber von US-Unternehmen kaufen, nicht in
Korea oder Schweden. Die peruanische Marinebasis am Hafen von Callao soll
mit US-Gerät aufgerüstet werden.
## Rechte Kandidatin führt in Umfragen
Spätestens als der chinesische Staatskonzern Cosco Shipping im November
2024 nördlich von Lima den Megahafen Chancay eröffnete, stach die
chinesische Präsenz in Peru auch den USA ins Auge.
Chinesische Firmen investieren nun in peruanische Kupferminen und
beteiligen sich erfolgreich an Ausschreibungen von großen
Infrastrukturprojekten. Die Stromversorgung in Lima ist in der Hand von
zwei chinesischen Staatskonzernen. „Die Chinesen investieren, während
US-amerikanische und europäische Firmen den Energiemarkt verlassen haben“,
sagt Politikwissenschaftlerin Sanborn.
Auch die in den Umfragen mit knapp 15 Prozent der Stimmen führende rechte
Kandidatin Keiko Fujimori gilt als USA-freundlich, ohne deshalb auf
Geschäfte mit China zu verzichten. Fujimori ist Vorsitzende der stärksten
Partei im Kongress, Fuerza Popular, und Tochter des früheren Präsidenten
Alberto Fujimori, der nach der Hinrichtung und Entführung politischer
Gegner im Herbst 2024 nach 16 Jahren in Haft starb.
In den beliebten Fernsehdebatten kurz vor der Wahl vermied sie
außenpolitische Sympathiebekenntnisse. Lieber sprach sie über ein anderes
Thema: das Fehlen einer harten Hand, die das Militär für mehr Sicherheit
auf die Straßen schickt.
* Name von der Redaktion geändert.
10 Apr 2026
## AUTOREN
(DIR) Aaron Wörz
(DIR) Hildegard Willer
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