# taz.de -- Film
(DIR) Debatte um den Film „Naza“ über IDF: Öl ins Feuer
Die kritischen Regisseure Yuval Abraham und Rachel Szor haben in Israel
viel ausgelöst. Hilft der Film womöglich sogar unfreiwillig Netanjahu?
(DIR) Regisseure über Schwulsein im Alter: „Wie zeigt man einen 76-jährigen Mann beim Sex?“
Offen schwul im Pflegeheim? Die Regisseure Aitor Arregi und Jose Mari
Goenaga erzählen in dem Film „Maspalomas“ von Heimkehr und über Queersein
im Alter.
(DIR) Spielfilm „Pressure“ über D-Day: Druck von allen Seiten
Der Spielfilm „Pressure“ von Anthony Maras erzählt vom D-Day aus Sicht
eines Meteorologen. Er führt ins Zentrum der entscheidenden Wende im
Zweiten Weltkrieg.
(DIR) Marie Kreutzer über „Gentle Monster“: „Das ist noch hundert Jahre nicht auserzählt“
Eine Ehefrau, deren Mann wegen Pädophilie verhaftet wird, und eine
Polizistin mit übergriffigem Vater: Marie Kreutzer über Macht und Wegsehen
in ihrem Film „Gentle Monster“.
(DIR) Bericht vom Filmfestival in Venedig: Diesem Kino geht es gut
Die 83. Filmfestspiele von Venedig enden mit dem Goldenen Löwen für „Woman
Unknown“. Für die israelische Doku „NAZA“ gibt es den Spezialpreis.
(DIR) Regisseurin May el-Toukhy: „Woman Unknown“ gewinnt Goldenen Löwen
Die dänische Regisseurin May el-Toukhy war die einzige Solo-Regisseurin im
Wettbewerb. Für „Woman Unknown“ hat sie den Hauptpreis in Venedig gewonnen.
(DIR) Filmfestspiele in Venedig: Liebe in Zeiten der Revolution
In Venedig versucht sich Regisseur Nicolas Pariser in „Un peu avant minuit“
an einem Gesellschaftspanorama rund um menschliche Beziehungen.
(DIR) Film „The Uprising“: Die Reichen könnten Sch#$$ kriegen
Gewalt in Zeitlupe, Hauen und Stechen, orgiastisches Morden und Meucheln:
Vor Paul Greengrass' neuem Film „The Uprising“ könnten Milliardäre Schiss
kriegen.
(DIR) Starke Frauenfiguren in Venedig: In ihrem Körper brennt es
Bei den Fimfestspielen geben Alba Rohrwacher und Vanessa Scalera starke
Frauenfiguren mit Schwächen. Und Ilja Chrschanowskis „DAU“-Projekt
irritiert weiter.
(DIR) Spielfilm „Practical Magic 2“: Midnight Margarita und Magie
Echtes Hexenwerk: Der 90er-Jahre-Klassiker „Practical Magic“ floppte an den
Kinokassen, wurde später aber zum Kult. Ähnlich könnte es Teil 2 ergehen.
(DIR) 4-Stunden-Musk-Doku in Venedig: Hier spricht die Simulation
Dokumentarfilmer Alex Gibney zeichnet bei den Filmfestspielen von Venedig
ein Porträt von Elon Musk. Es ist unheimlicher als die Gothic-Geschichte
von Regisseur Casey Affleck.
(DIR) Spielfilm „LifeHack“: Gut gehackt ist halb gestohlen
Vier junge Hacker, ein Tech-Milliardär und dessen Krypto-Vermögen:
„LifeHack“ macht aus dem Daueronline-Leben einen rasanten und
beunruhigenden Thriller.
(DIR) Manganerds und Italien in Venedig: Spiralen, Echos und Comicnerds
Die italienischen Beiträge bei den Filmfestspielen von Venedig lassen einen
zwiegespalten zurück. Zwei japanische Manganerds hingegen begeistern.
(DIR) Filmfestspiele von Venedig: Liebe ist möglich
Bei den Filmfestspielen von Venedig kommt es zum koreanischen
Klassen-Clash. Und dänische Nazikollaborateure fürchten, dass sie nach der
Befreiung auffliegen.
(DIR) Filmfestspiele in Venedig: Verrückte gibt es hier nicht
Die Filmfestspiele von Venedig bieten: Pädophilie, die Arbeit in einer
Jugendpsychiatrie, Grundlagen der Philosophie und Abgründe von Reality-TV.
(DIR) Martin McDonaghs Film „Wild Horse Nine“: Dinos im Himmel
Bei den Filmfestspielen in Venedig feiert der Regisseur Martin McDonagh
einen Triumph. In seinem neuen Film schickt er zwei Stars auf die
Osterinseln.
(DIR) Film „Bucking Fastard“ von Werner Herzog: Was für ein merdammter Vistkerl
Regisseur Werner Herzog bekommt Genugtuung in Venedig mit seinem jüngsten
Streich, „Bucking Fastard“. Kate und Rooney Mara brillieren darin als
Schwestern.
(DIR) Venedig-Eröffnungsfilm „Ink“: Männer, die große Räder drehen wollen
Die Filmfestspiele eröffnen mit Danny Boyles Boulevardpressedrama „Ink“.
Jurypräsidentin Maggie Gyllenhaal beklagt den Mangel an Frauen im
Wettbewerb.
(DIR) Film „Ghost School“: Dschinns statt Staatsdiener
„Ghost School“, das Spielfilmdebüt von Regisseurin Seemab Gul prangert die
Korruption in Pakistan an. Der Kinderfilm nutzt dafür dokumentarische
Aspekte.
(DIR) Spielfilmdebüt „Der Heimatlose“: Manche Rolle spielt man unter Zwang
Kai Stänickes Spielfilm „Der Heimatlose“ erzählt von einer Rückkehr in die
Fremde. Sein Regiedebüt ist ästhetisch erstaunlich konsequent gestaltet.
(DIR) Auftakt der Filmfestspiele von Venedig: Es lebe das Fort-da-Spiel
Die 83. Filmfestspiele von Venedig haben schon für Nervosität gesorgt,
bevor sie heute überhaupt begonnen haben. Was nicht an den langen Filmen
liegt.
(DIR) Paweł Pawlikowski über „Vaterland“: „In dieser Reglosigkeit steckt viel Leben“
Regisseur Paweł Pawlikowski lässt Thomas und Erika Mann 1949 nach
Deutschland reisen. Er spricht über Weglassen als Methode und Algorithmen
als Gefahr.
(DIR) Kreuzberger Nachbarschaft: Rapunzel
Nichts und niemand kann Rapunzel aufhalten, sich die Haare zu kämmen. Ein
Privatschauspiel im Innenhof.
(DIR) Filmdebüt „Strange River“: Hölderlin auf dem Gepäckträger
Jaume Claret Muxart verwandelt in seinem Spielfilmdebüt eine
Familienradtour in eine traumwandlerische Coming-of-Age-Erzählung über
einen queeren 16-Jährigen.
(DIR) Ridley Scotts „Das Ende der Sterne“: Am Außenposten der Zivilisation
Im Science-Fiction-Film „Das Ende der Sterne“ zeigt Regisseur Ridley Scott,
wie sich Überlebende in der Postapokalypse einrichten. Das hat einigen
Charme.
(DIR) Erster Spielfilm von Brezel Göring: Männer sind ein Problem
Brezel Görings Spielfilm „Für immer 16“ ist ein Super-8-Spektakel. Bunt,
frei, bekloppt. Er beruht auf dem Roman „Lebenslänglich vierzehn“ von
Françoise Cactus.
(DIR) Justizdrama „Staatsschutz“: Sie will nicht Ausländerin genannt werden
Im Justizdrama „Staatsschutz“ lässt Regisseur Faraz Shariat eine
Staatsanwältin zum Opfer rechter Gewalt werden. Wie stark ist der Apparat
selbst unterwandert?
(DIR) Film „Oh What a Lovely War“: Aus fünf Brüdern im Gras werden fünf weiße Kreuze
Das Antikriegsmusical „Oh! What a Lovely War“ war das Regiedebüt des
Schauspielers Richard Attenborough. In dieser Satire passt wunderbarerweise
nichts zum anderen.
(DIR) Regisseurin Jane Schoenbrun: „Diese Filme kosten Gewalt aus“
Jane Schoenbrun hat die Horror-Slasher-Liebes-Komödie „Teenage Sex and
Death at Camp Miasma“ gedreht. Ein Gespräch über Gilian Anderson und
Transfeindlichkeit im Horrorgenre.
(DIR) Film „The Lights, They Fall“: Sie fliehen vor Gefühlen
Regisseur Saša Vajda zeigt im Spielfilm „The Lights, They Fall“ zwei
Menschen in einem Übergangsraum. Er inspiriert zu einer neuen Art des
Zuschauens.
(DIR) Queere HBO-Serie „Tip Toe“: Eine TV-Show als Mahnung
Russell T Davis, bekannt von „Queer as Folk“, hat eine neue Serie gedreht.
„Tip Toe“ zeigt, wie Hetze gegen Queers wieder zugenommen hat.
(DIR) Anime „Chihiros Reise ins Zauberland“: Groß werden mit Göttern
„Chihiros Reise ins Zauberland“ hat die Filmwelt auf den Kopf gestellt und
Animes endgültig nach Deutschland gebracht. Jetzt kommt das Meisterwerk
zurück ins Kino.
(DIR) Regisseur Russell T Davies über Serie: „Ich bin fest entschlossen zu kämpfen“
In der Serie „Tip Toe“ erzählt Regisseur Russell T Davies von Gefahren
durch Homophobie und Trauer über enttäuschte Hoffnungen auf sexuelle
Befreiung.
(DIR) Film „Sunny Dancer“: Obacht, jetzt wird’s berührend!
Der Film „Sunny Dancer“ von George Jaques spielt in einem Sommercamp für
krebskranke Jugendliche. Witz gehört zum Ernst des Themas für ihn auch
dazu.
(DIR) Fahrräder im Regionalexpress: Eine Nacht im Schloss
Mit Rädern in den Regio zu kommen, ist ein vergebliches Unterfangen. Auch
die Suche nach einer Unterkunft gestaltet sich für unsere Autorin
schwierig.
(DIR) Film „Funeral Casino Blues“: Geister, die durch Bangkok driften
Im Spielfilm „Funeral Casino Blues“ wählt der Regisseur Roderick Warich
einen formbewussten, offenen Ansatz. Assoziationen gehen bei ihm vor
Action.
(DIR) Noga Erez im Gespräch: „Wir sind nur die Hauptfiguren“
Das israelische Musikerpaar Noga Erez und Ori Rousso ließ sich für die Doku
„Noga“ jahrelang begleiten. Das lief oft nicht glatt, erzählen sie im
taz-Gespräch.
(DIR) Horrorfilm „The End of Oak Street“: Vor der Riesenschlange sei gewarnt
Der Regisseur David Robert Mitchell bringt in „The End of Oak Street“ das
Weltall in Unordnung. Und reichlich Dinos in eine Vorstadtidylle.
(DIR) Doku über KI-Beziehungen: Sie sprechen mit idealen Seelenverwandten
Der Dokumentarfilm „Finding Connection“ begleitet Menschen und ihre
KI-„Partner“. Manchmal wirken diese Programme sogar erschreckend
menschlich.
(DIR) Dokus „Hiddensee“ und „Salz und Wasser“: Ostseestrand und Südpolgletscher
Mit „Hiddensee“ von Annekatrin Hendel sowie „Salz und Wasser“ von Ines
Reinisch kommen gleich zwei Dokumentarfilme mit maritimen Themen in die
Kinos.
(DIR) Kulturpolitikpreis für Iris Berben: Seit Jahrzehnten für Demokratie im Einsatz
Die Schauspielerin Iris Berben erhält den Deutschen Kulturpolitikpreis
2026. Gewürdigt wird ihr Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und
Rechtsextremismus.
(DIR) Horrorfilm „Nightborn“: Mütterliche Liebe kennt keine Grenzen
Das Neugeborene entwickelt ein bemerkenswertes Eigenleben. Regisseurin
Hanna Bergholm dreht in ihrer schwarzen Komödie alle Horrorregler auf
Anschlag.
(DIR) Gus Van Sants „Dead Man’s Wire“: Na immerhin
Statt im Kino kann man Gus Van Sant Thriller „Dead Man’s Wire“ jetzt
wenigstens on Demand sehen. Und das trotz einer eindrucksvollen Nebenrolle
Al Pacinos.
(DIR) Film „Everytime“: Sie kann nicht mehr weinen
In ihrem Spielfilm „Everytime“ erzählt Sandra Wollner von Verlust. Dabei
arbeitet sie formal präzise mit vielen Auslassungen, Leerstellen und
Überraschungen.
(DIR) Olivia Wilde's Kinofilm „The Invite“: Die Sehnsüchte des anderen
Ein Beziehungsfilm, der im besten Sinne aufrüttelt. Mit Witz und Wärme
erzählt Olivia Wilde in „The Invite“ von Paaren, Intimität, Sex und Risiko.
(DIR) Film „Spider-Man: Brand New Day“: Das Zeug spritzt ihm unkontrolliert aus den Gelenken
Omnipotenz und Adoleszenz: Der Superheldenfilm „Spider-Man: Brand New Day“
schickt seinen Protagonisten in die Selbsthilfegruppe.
(DIR) Spielfilm „Bitteres Fest“: Von sich selbst in der dritten Person sprechen
Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar spielt mit seinem neuen Film
„Bitteres Fest“ das Regisseur-erzählt-von-Regisseur-Modell auf drei Ebenen
durch.