# taz.de -- Schwerpunkt Klimawandel
(DIR) Polizei bei Autobahnblockaden: Bauern hui, Klimaaktivisten pfui
In Brandenburg durften Bauern am Freitag wieder Autobahnauffahrten
blockieren. Klimaaktivisten werfen der Polizei Doppelmoral vor.
(DIR) Autoindustrie in Deutschland: Es holpert bei vielen deutschen Unternehmen
Konkurrenz aus China, Probleme auf dem US-Markt, schleppender Wandel hin zu
E-Autos. Die deutschen Autobauer kriseln – und mit ihr die Zulieferer.
(DIR) Neue Klagen für mehr Klimaschutz: Klimaklage gegen München wegen Tempo 50
Pakistanische Bauern verklagen RWE, die Stadt München hat eine Klage am
Hals. Und noch ein wichtiger Klimaentscheid wird kommende Woche gefällt.
(DIR) Klimafolgen: Trockenheit plus Überschwemmungen
Sturm „Harry“ hat mit orkanartigen Niederschlägen und Sturmfluten
Nordafrika verwüstet. Jenseits der betroffenen Gebiete herrscht weiter
Trockenheit.
(DIR) Erneutes Zugunglück in Spanien: Ein Toter und mehr als 30 Verletzte
In Katalonien kommt es bei einem Sturm zu einem weiteren Zugunglück. Was
über den Unfall bei Barcelona bekannt ist.
(DIR) Subventionen für E-Autos: Strohhalm für Verbrennerfans
Umweltminister Carsten Schneider setzt große Stücke auf die neue Förderung
für E-Autos. Doch das, was er sich erhofft, kann sie nicht leisten.
(DIR) Energieversorgung in Europa: Neue Abhängigkeit von den USA
Das Gas kommt zwar immer weniger aus Russland. Dafür macht sich die EU
durch LNG-Importe aus den Vereinigten Staaten erpressbar, warnt ein
Thinktank.
(DIR) Förderprogramm für E-Autos: Neue Kaufprämie kann kaum überzeugen
Nachdem Umweltminister Schneider die neue E-Auto-Förderung vorgestellt hat,
hält die Kritik daran an. Besonders drei Punkte werden bemängelt.
(DIR) Meeresforschung: Warum der Nordatlantik eine Hitzewelle nicht vergisst
Der Sommer 2003 war besonders heiß. Die Auswirkungen spüren Kabeljau,
Makrele und Buckelwal auch zwanzig Jahre später noch.
(DIR) Förderprogramm für Elektroautos: E-Auto-Prämie reloaded
Der Bund bringt eine neue Förderung für Hybride und E-Autos auf den Weg.
Ein Erfolg, findet Umweltminister Schneider. Doch das sehen nicht alle so.
(DIR) Rückhalt für Klimaschutz: Mehrheit will mehr Klima-Einsatz von Wirtschaft und Politik
Das Thema bleibt vielen wichtig, verliert aber an Aufmerksamkeit. Die
meisten wünschen sich, dass der Nahverkehr besser wird und Energiepreise
sinken.
(DIR) US-Klimapolitik nach einem Jahr Trump: Solar-Boom und „wunderschöne“ Kohle
Donald Trump will die Welt vom Klimaschutz abbringen. Selbst im eigenen
Land gelingt ihm das nur teilweise. Der Schaden ist dennoch enorm.
(DIR) Maßnahme gegen Elektroschrott: Recht auf Reparatur kommt, Thüringer Reparaturbonus geht
Nur 1,7 Prozent der kaputten Elektrogeräte werden repariert – dabei wäre
das bei bis zu 15 Prozent möglich. Thüringen hat damit Erfahrungen
gesammelt.
(DIR) Polykrisen und Polytunity: Die Welt neu denken
Wenn alles auf einmal zusammenzubrechen scheint, müssen Systeme von Grund
auf neu gedacht werden. Das ist mehr als nur das übliche Patchwork.
(DIR) Wie nah ist die 1,5-Grad-Grenze?: Die 3 wichtigsten Klima-News der Woche
2025 war zu warm. Die Klimakrise hat 2025 weltweit Milliardenschäden
verursacht. Die Superreichen haben ihr CO₂-Budget für 2026 schon
aufgebraucht.
(DIR) Thilo Bode über das Mercosur-Abkommen: „Aus der Zeit gefallen“
Der Welthandel kann neu gestaltet werden, so Foodwatch-Gründer und
langjähriger Greenpeace-Chef Thilo Bode. Nachhaltiger Wettbewerb sei
möglich, trotz Trump.
(DIR) Bundesagrarminister Alois Rainer: Gut für den Bauernverband, aber nicht für die Bauern
Der CSU-Politiker erfüllt der Agrarlobby fast jeden Wunsch. Das schadet der
Umwelt – und langfristig auch den Landwirten. Dabei gibt es Alternativen.
(DIR) Contra Wirtschaftswachstum: Bessere Verteilung statt ressourcenfressenden Wachstums
Die deutsche Wirtschaft wächst nur minimal? Gut so. Denn Wachstum können
wir uns nicht mehr leisten, es verbraucht Ressourcen, die wir nicht mehr
haben.
(DIR) Netzkapazitäten an der Grenze: Windbranche erzielt ihr zweitbestes Jahr der Geschichte
2026 sollen noch mehr Windanlagen gebaut werden als in den Vorjahren.
Während es mit Genehmigungen schneller geht, fehlt es zunehmend an den
Netzkapazitäten.
(DIR) Verlegerin über grönländische Identität: „Wir spüren eine internationale Solidarität“
Die Grönländerin Laali Lybert hat in der Vulkaneifel den Inuit Verlag
gegründet. Gleich das erste Buch verknüpft Tradition und Klimawandel.
(DIR) Neubauers Schulstunde aus der Antarktis: Geht's hier um Ohrenschmalz oder ums Klima?
Aktivistin Luisa Neubauer und Kinderfernsehstar Checker Tobi geben
Unterricht vom Polarmeer aus. Viel trauen sie den Kindern aber nicht zu.
(DIR) Klimawandel treibt Temperaturen hoch: Drittes außergewöhnliches Hitzejahr in Folge
2025 war das drittheißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Der
Klimadienst Copernicus warnt, die 1,5-Grad-Grenze werde definitiv
überschritten.
(DIR) Weg zur Energiewende: Batterien reichen nicht, wir brauchen Speichergase
Die Batteriespeicherkapazitäten haben sich verfünffacht. Doch für eine
echte Energiewende führt kein Weg am Wasserstoff vorbei – und da hapert es.
(DIR) Daten des EU-Klimadienstes Copernicus: 2025 war drittwärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen
2025 war laut Copernicus das drittwärmste Jahr und nur minimal kühler als
2023 und 2024. Die durchschnittliche globale Erwärmung steigt.
(DIR) Checker Tobi erklärt den Klimawandel: Der kluge Kumpel der wissbegierigen Kinder
Im TV und im Kino erklärt Tobias Krell Kindern die Welt. Am Mittwoch
spricht er mit Luisa Neubauer über die Antarktis – direkt in die
Klassenzimmer.
(DIR) Klimakrise und Kosten: Wenn Versicherungen nicht mehr versichern
Die Schäden durch Naturkatastrophen steigen weiter, warnen mittlerweile
auch Versicherer. Damit ist der nächste Kampf um Klimagerechtigkeit
eröffnet.
(DIR) CO₂-Reduktion muss schneller werden: Hohe Erwartungen ans Klimaschutzprogramm
Verbände und Opposition fordern eine Einhaltung der Klimaziele der
Bundesregierung. Die Hürden dafür sind hoch, die Erwartungen ebenso.
(DIR) Gefährliche Trinkwasserförderung: Klage gegen jahrelange Verschleppung
Umweltverbände klagen gegen eine Verschleppung des Moorschutzes für die
Trinkwasserförderung. Und fordern Maßnahmen, um Wasser zu sparen.
(DIR) Investition in kritische Infrastruktur: Staatsmilliarden für Stromnetze
Um die Energiewende abzusichern, steigt der Bund beim niederländischen
Netzbetreiber Tennet ein. Das könnte mittelfristig die Strompreise senken.
(DIR) Klimakrise: 224 Milliarden US-Dollar durch Naturkatastrophen vernichtet
Nur weil keine Hurrikans die USA trafen, sind Schäden durch
Naturkatastrophen 2025 gesunken. Der Klimawandel steigert die Kosten für
Versicherer.
(DIR) Schneesturm „Elli“: Wie die Deutsche Bahn winterfest werden kann
Heftige Schneefälle sorgten am Wochenende für Zugchaos, vor allem in
Norddeutschland. Probleme machten dabei nicht nur vereiste Gleise.
(DIR) Protest gegen Ausbau der A 39: Polizei räumt Baumhäuser der „Flederhörnchen“
Der Aufenthalt in den Bäumen sei gefährlich, argumentiert die Behörde. Die
Aktivist*innen dagegen sehen die Räumung bei Schnee und Eis als Gefahr.
(DIR) Ausbau von Stromspeichern: Da geht noch mehr
Nach steilem Wachstum stagniert der Markt der Stromspeicher. Die Branche
sieht den Ausbau „noch nicht auf der Zielgeraden“.
(DIR) Ingenieur*in über KI und Klima: „Die Regierung nutzt den KI-Hype für neue Gaskraftwerke“
Rechenzentren haben einen immensen Strom- und Wasserverbrauch, kritisiert
Expert*in Joschi Wolf. Schwarz-rot nutze das für Anti-Klimapolitik.
(DIR) Volksentscheide in Hamburg: Souverän geht anders
Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hadert mit dem Neutralitätsgebot bei
Volksentscheiden. Das ist ein Angriff auf die direkte Demokratie.
(DIR) Sturmtief Elli zieht Richtung Süden: Bahnverkehr im Norden bis Sonntag eingeschränkt
Nach dem Wintersturm „Elli“ läuft der Bahnverkehr im Norden nur langsam
wieder an. Für die Höhenlagen hat der DWD wegen Schneefalls eine erneute
Unwetterwarnung herausgegeben.
(DIR) Winterwetter und andere Widrigkeiten: Keine Panik vor Eisbären
Kaum schneit es mal stärker, wird in den Baumärkten das Streusalz knapp.
Warum es weniger Aufregung braucht – und mehr Solidarität.
(DIR) Was Trumps Klima-Ausstieg bedeutet: Die drei wichtigsten Klima-News der Woche
USA steigen aus Klima-Abkommen aus. Deutschland wird langsamer beim
Klimaschutz. Wilhelmshaven muss am meisten Angst vorm Klimawandel haben.
(DIR) USA verlassen Weltklimarat: Wenn Dummheit regiert
Selbst nach Trumps Standards ist der Ausstieg aus dem Weltklimarat nicht
sinnvoll: Die Mitgliedschaft sicherte viel Einfluss zu einem geringen
Preis.
(DIR) CO₂-Emissionen der Luftfahrt: Besser fliegen fürs Klima
Fluggesellschaften können klimafreundlicher fliegen, wenn sie ihre
Effizienz steigern, sagen Forscher. Schon drei Maßnahmen würden helfen.
(DIR) Sturmtief „Elli“: Es ist trotzdem zu warm
In ganz Europa warnen Meteorologen vor extremem Schnee, Regen und
Minusgraden. Es ist kalt – doch Klimaforscher wundert das nicht.
(DIR) Reiches Gaskraftpläne: Noch immer keine Einigung mit der EU-Kommission
Die Ausschreibung für neue Gaskraftwerke wird sich wohl weiter verzögern.
Dabei gibt es Zeitdruck.
(DIR) Biathlon und Klimawandel: Wintersport verschoben
Letztmals findet der Biathlon-Weltcup in Oberhof zu Jahresbeginn statt.
Wegen des Klimawandels wird er verlegt. In Thüringen begrüßt man das.
(DIR) Ölkonzern Petrobas: Leck bei Öl-Probebohrungen in Brasiliens Amazonasbecken
15.000 Liter von einer Kühlflüssigkeit sind entwichen. Experten weisen auf
das sensible Ökosystem hin, Ölkonzern Petrobras sieht keine Gefahr.
(DIR) Deutsche Klimapolitik: Wird 2026 zu heiß für Carsten Schneider?
Die kommenden Monate könnten über die Zukunft der deutschen Klimapolitik
entscheiden. Umweltminister Carsten Schneider scheint dem nicht gewachsen.
(DIR) Deutsche Emissionen 2025: Klimaschutz verliert noch mehr Tempo
Die CO₂-Emissionen sinken leicht, teils aber nur durch die
Wirtschaftskrise. Verkehr und Gebäude sind sogar wieder klimaschädlicher
geworden.
(DIR) Treibhausgas-Zertifikate: Rekordeinnahmen im Emissionshandel
2025 brachte der Verkauf von CO₂-Ausstoßrechten mehr Geld als je zuvor für
den Klima- und Transformationsfonds. Das ist nicht nur eine gute Meldung.
(DIR) Frühling kündigt sich im Januar an: Die Hasel blüht viel zu früh
Die Hasel hat schon im Dezember begonnen, Blüten auszubilden. Eine Folge
des Klimawandels. Das hat vor allem für Allergiker*innen Folgen.
(DIR) Klimaziele noch weit weg: Leichter wird's nicht
Hamburg zieht Bilanz: Um 43 Prozent sind die Emissionen seit 1990 gesunken.
Zum 70-Prozent-Ziel bis 2030 fehlt vor allem beim Verkehr noch einiges.
(DIR) Zehntausende ohne Strom und Wärme: Den Schaden haben die Linken
Anschläge wie die auf das Stromnetz in Berlin werden niemanden vom
Klimaschutz überzeugen, im Gegenteil. Sie sind eine Steilvorlage für die
Rechten.