# taz.de -- Erneutes Zugunglück in Spanien: Ein Toter und mehr als 30 Verletzte
       
       > In Katalonien kommt es bei einem Sturm zu einem weiteren Zugunglück. Was
       > über den Unfall bei Barcelona bekannt ist.
       
 (IMG) Bild: Gerade zwei Tage ist das schwere Unglück in Südspanien her, jetzt stirbt noch ein Mensch in der bei einem weiteren Bahnunfall
       
       dpa | [1][Zwei Tage nach dem schweren Zugunglück] in Südspanien mit
       mindestens 42 Toten hat es in Katalonien im Nordosten des Landes einen
       weiteren Unfall mit einem Nahverkehrszug mit einem Toten und 37 Verletzten
       gegeben. Bei dem Toten handele es sich um den Zugführer, teilte der
       regionale Rettungsdienst auf der Plattform X mit. Auf Bildern von
       Onlinemedien war die zerstörte Frontpartie des Zuges zu sehen.
       
       20 Krankenwagen und Dutzende Sanitäter sowie Helfer seien an der
       Unglücksstelle nahe dem Ort Gelida östlich von Barcelona im Einsatz, teilte
       der Zivilschutz Kataloniens auf X mit. Demnach war eine Stützmauer während
       eines heftigen Sturms mit starkem Regen auf die Gleise gestürzt und traf
       auch den Zug der Linie R4 im Nahverkehrsnetz Rodalies. Gerade in den
       Abendstunden sind diese Züge an Wochentagen voll besetzt und viele
       Passagiere müssen im Stehen reisen.
       
       Zuvor war schon ein anderer Rodalies-Nahverkehrszug der Linie R2 weiter
       nördlich nahe dem Ort Blanes [2][wegen eines Erdrutsches] entgleist. Der
       Zug verlor eine Achse, über Verletzte wurde nichts mitgeteilt.
       
       Unterdessen konnten Rettungskräfte das Fahrzeug eines Mannes finden, das
       von Wassermassen in einem normalerweise trockenen Flusslauf, einer Riera,
       bei dem Ort Palau-Sator mitgerissen worden war. In dem Auto sei ein Toter
       gefunden worden, bei dem es sich vermutlich um den Vermissten handele,
       teilte die Feuerwehr mit.
       
       Die Behörden hatten in einigen Gebieten Kataloniens wegen des starken
       Sturms „Harry“ mit Windgeschwindigkeiten bis zu 80 Kilometer pro Stunde und
       starken Niederschlägen Alarmstufe Rot ausgerufen. Wegen meterhoher Wellen
       war auch gewarnt worden, sich auf keinen Fall Hafenmolen und Stränden zu
       nähern.
       
       21 Jan 2026
       
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