# taz.de -- Schwerpunkt Rassismus
       
 (DIR) Ausländerfeindliche Unruhen in Südafrika: Autos und Geschäfte angezündet
       
       In Johannesburg und Durban kommt es zu Ausschreitungen bei Protesten gegen
       Zuwanderung. Fake News über ein Gerichtsurteil waren der Auslöser.
       
 (DIR) Politisch motivierte Gewalt: Forscher ergründen den Hass hinter Verbrechen
       
       Manche Tötungsdelikte waren wohl rassistische Morde. Die Uni Göttingen
       untersucht elf niedersächsische Verdachtsfälle aus den vergangenen 30
       Jahren.
       
 (DIR) Rassismus im Sport: US-Tennisstar Coco Gauff macht ihr Handy aus
       
       Nach einem erneuten rassisistischen Shitstorm gegen sie sagt
       US-Tennisspielerin Coco Gauff ihre Teilnahme am letzten WTA-1000-Turnier
       des Jahres ab.
       
 (DIR) Shida Bazyars Rede beim Buchpreis: „Es gibt keine Minderheit, die nicht Grund zur Sorge hat“
       
       Als sie als Buchpreis-Siegerin verkündet wird, ist der Jubel groß, doch die
       Autorin Shida Bazyar hält inne. Ihre Rede wird zum eindringlichen Blick auf
       gegenwärtige Ängste.
       
 (DIR) Grüner Parteitag in Großbritannien: Wie antisemitisch sind die englischen Grünen?
       
       Auf ihrem Parteitag haben die englischen Grünen Zionismus zu Rassismus
       erklärt. Parteichef Zack Polanski ist abgetaucht und steht jetzt unter
       Druck.
       
 (DIR) Prozess wegen Tod von Lorenz A.: Polizeipsychologe soll Notwehr-Frage begutachten
       
       Der Schwarze Lorenz A. wurde von einem Polizisten erschossen. Ein Gutachter
       soll klären, ob der hätte erkennen können, dass keine Notwehrsituation
       vorlag.
       
 (DIR) Künstlerin über Brechmittel-Mahnmal: „Es soll unangenehm sein“
       
       Neben dem Bremer Gerhard-Marcks-Haus liegt das Wort „Force“ als stählerne
       Buchstaben auf dem Boden. Gestaltet hat den neuen Gedenkort Usha Seejarim.
       
 (DIR) Antifaschismus in rechtsfreien Räumen: Schweres Erbe, raue Gegenwart
       
       Deutsche Nazis töten. Doch auch in der Linken lassen sich autoritäre
       Tendenzen beobachten. Antifaschist*innen sollten sich nicht von
       Islamisten kapern lassen.
       
 (DIR) Angst vor „Überfremdung“: Das schmutzige Geheimnis
       
       Es gibt kein Zurück in die Zeit westlich-weißer Dominanz. Antifaschismus
       muss die notwendige mentale Anpassung an die neuen Realitäten vermitteln.
       
 (DIR) Volksbad-Debatte: Rassistische Ausgrenzung mit Tradition
       
       Beim Schwimmen sind weiße Menschen lieber unter sich – bis heute. Der
       Volksbad-Konflikt wurzelt in der Kolonialgeschichte rund ums Wasser.
       
 (DIR) Merz’ Aussage zu Antisemitismus: Und er hat wieder danebengegriffen
       
       Friedrich Merz nennt Antisemitismus die „perfideste Form der
       Ausländerfeindlichkeit“. Man möchte einfach nur den Kopf schütteln.
       
 (DIR) Muslimfeindlichkeit nach 9/11: Plötzlich waren wir alle gemeint
       
       Die Anschläge vom 11. September 2001 brachten im Westen ein neues Feindbild
       hervor. Schnell standen Muslim*innen unter Generalverdacht.
       
 (DIR) Gespräche zwischen BSW und AfD: Schmerzgrenze gesucht
       
       Das Bündnis Sahra Wagenknecht und die AfD haben viele Schnittmengen. Das
       erleichtert die Zusammenarbeit. Interessanter ist die Frage, was sie
       trennt.
       
 (DIR) Alltag nach dem 11. September: Ständig unter Verdacht
       
       Was macht es mit Menschen, wenn sie plötzlich beweisen müssen, dass sie
       keine Täter sind? Burak Yılmaz, Bilal Bahadır und Khushwant Singh erzählen.
       
 (DIR) Ausstellung in Großbritannien: Ein Teppich, der viel über britische Ängste verrät
       
       Der beinahe 1.000 Jahre alte Teppich von Bayeux ist ein Kulturdenkmal und
       erstmals in London ausgestellt. Dort ist das Interesse an ihm riesig.
       
 (DIR) Eklat um „Volksbad“ der Volksbühne: Wütend auf Nazis sein
       
       In der Volksbad-Debatte passiert eine inakzeptable Wut-Verschiebung hin zu
       den Betroffenen. Dabei war der Auslöser ein rechter Shitstorm.
       
 (DIR) Alexander Klaws mahnt Dialog an: „Winnetou würde nicht AfD wählen“
       
       Der Schauspieler Alexander Klaws spielt die Rolle des Winnetou bei den
       Karl-May-Spielen in Bad Segeberg. Er schätzt dessen Positionierung gegen
       Rassismus.
       
 (DIR) Buch über rechte Radikalisierung: Dominanzdeutsche mit Männlichkeitskomplex
       
       Ein Sammelband liefert brisante Erkenntnisse zur Frauenfeindlichkeit
       rechter Milieus und zur Gleichgültigkeit gegenüber Opfern rechter Gewalt.
       
 (DIR) Jason Arday: Verstörende Fragen
       
       Der Suizid des Schwarzen Professors treibt den Kulturkampf zwischen rechts
       und links auf die Spitze. Um die Sache selbst geht es längst nicht mehr.
       
 (DIR) Migrantischer Streik in Sachsen-Anhalt: Land ohne Läden als Warnung gegen die AfD
       
       Beim „Migrantischen Streik“ bleiben laut Veranstalter etwa 160 Läden in
       Magdeburg geschlossen. So soll auf die Gefahr durch die AfD aufmerksam
       gemacht werden.
       
 (DIR) Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Migranten schließen ihre Läden
       
       Migrantische Geschäftsinhaber in Magdeburg schließen ihre Läden, um ein
       Zeichen zu setzen. Die Menschen sollen genau hinsehen, wen sie wählen.
       
 (DIR) „Institut for Remigration“: Eine Werbeagentur für Rassismus
       
       Rechtsextreme gründen eine neue Organisation, um ihrer Vision von
       massenhafter Abschiebung politisches Gewicht zu verleihen. Mit dabei sind
       alte Bekannte.
       
 (DIR) Migrantischer Streik in Magdeburg: „Die Entschlossenheit in der Community ist groß“
       
       Am Mittwoch schließen 120 Gewerbe in der Hauptstadt von Sachsen-Anhalt die
       Türen. Warum und wie erklärt Saaeid Saaeid vom Flüchtlingsrat.
       
 (DIR) Schwert-Angriff in Schweden: 17-Jährige stirbt bei Schul-Attacke
       
       Ein 18-Jähriger tötet ein Mädchen und verletzt drei Jungen schwer. Es gibt
       Hinweise auf eine Radikalisierung des Täters in sozialen Medien.
       
 (DIR) Kundgebung nach Volksbad-Eklat: Demonstrant*innen fordern Schutz vor Rassismus
       
       Vor dem Berliner Volksbad protestieren Hunderte für sichere Räume von
       schwarzen Personen. Rechte Streamer versuchen, die Demo zu stören.
       
 (DIR) Ausländerfeindlichkeit in Südafrika: Herkunftsländer sollen Südafrika für Deportationen bezahlen
       
       Länder, in die Südafrika Migranten deportiert, sollen die Kosten dafür
       tragen, sagt Südafrikas Regierung. Neue Aktionen gegen Migranten sind
       geplant.
       
 (DIR) „Volksbad“ der Berliner Volksbühne: Abtauchen in Mitte
       
       Das „Volksbad“ vor der Berliner Volksbühne sorgte schon vor seiner
       Eröffnung für Debatten. Nun musste eine Veranstaltung für Schwarze
       Jugendliche abgesagt werden. Ein Ortsbesuch.
       
 (DIR) Volksbad sagt Termin ab: Deutschland sagt sich ab
       
       War die Absage des Termins für die schwarze Community im Volksbad die
       einzige Lösung oder macht Berlin, was es am besten kann: den Betrieb
       einstellen?
       
 (DIR) AfD Oldenburg vor der Stadtratswahl: Nazi-Influencerin geht, Hass bleibt
       
       Die selbsternannte „Teenage-Nazi“ Miriam Alexandra Tański ist nach einem
       taz-Bericht aus der AfD ausgetreten. Ganz freiwillig geschah das nicht.
       
 (DIR) „Volksbad“ in Berlin: „Für die gesamte Stadt beschämend“
       
       Nach der Absage einer Veranstaltung für Schwarze Menschen wegen rechter
       Hetze betonen die Berliner Spitzenkandidaten von Grünen und SPD die
       Bedeutung sicherer Orte.
       
 (DIR) Rassismus bei der Leichtathletik-EM: Eine Sache sagen
       
       Bei der Leichtathletik-EM in Birmingham kritisiert die deutsche Athletin
       Smilla Kolbe im ZDF den Rassismus der Fans. Eine notwendige und große
       Geste.
       
 (DIR) Volksbad in Berlin: Veranstaltung wegen Sicherheitsbedenken abgesagt
       
       Das Freibad vor der Volksbühne sollte Schwarzen Kindern und Jugendlichen
       für einige Stunden exklusiv zur Verfügung stehen. Nach Gewaltandrohungen
       wurde das Event abgesagt.
       
 (DIR) Springer vs. Volksbad: „Bild“ will Becken
       
       Die Schwarze Community reserviert das Berliner Volksbad für einen Mittag.
       Die Springerpresse nennt das Diskriminierung von Weißen. Hetze ist das.
       
 (DIR) Rechte Politikerin in Australien: Plötzlich in den Umfragen vorn
       
       Seit 2016 dümpelte die australische Partei One Nation der rassistischen
       Pauline Hanson bei 3 bis 6 Prozent. Jetzt sehen Umfragen sie plötzlich bei
       30.
       
 (DIR) Mutmaßliche Polizeigewalt in Köln: Staatsanwaltschaft ermittelt im Fall Pedro C.
       
       Nach einem Polizeieinsatz fällt Pedro C. ins Koma. Erst sieht die
       Staatsanwaltschaft keinen Anfangsverdacht für ein Verfahren – nun ermittelt
       sie doch.
       
 (DIR) Angriffe in Bremen: Vier Tage, zwei Brandanschläge, ein Haus
       
       Nach zwei Anschlägen auf das Haus geflüchteter Familien haben diese Angst
       vor weiteren Angriffen. Die Solidarität vor Ort macht ihnen Hoffnung.
       
 (DIR) Ilko-Sascha Kowalczuk über die AfD: „Glaubt den Lügen der Extremisten nicht“
       
       Mit einem Lächeln die Faschisten stoppen? Ost-Historiker Kowalczuk im
       Gespräch über klebrige Ostalgie, AfD und die Ablehnung westlicher
       Liberalität.
       
 (DIR) Programm gegen Migration in Südafrika: Zäune und Drohnen sollen afrikanische Zuwanderer fernhalten
       
       Südafrikas Regierung steckt Milliarden in die faktische Schließung der
       Grenzen. Bestehende Ideen zum produktiven Umgang mit Migration wurden
       vergessen.
       
 (DIR) Migrantisches Leben in Deutschland: Warum ich dieses Land nach 15 Jahren verlasse
       
       Nicht wegen des Rechtsrucks, sondern des Selbstbetrugs der vermeintlich
       Liberalen und Progressiven muss ich gehen. Ein Abschiedsbrief.
       
 (DIR) Zuwanderer verlassen Südafrika: Kein Gemüse, kein Friseur, kein Gärtner, kein Bauarbeiter
       
       Über 160.000 afrikanische Zuwanderer sind aus Südafrika geflohen. Das hat
       drastische Auswirkungen – vom Kleinhandel in den Townships bis zu
       Großfarmen.
       
 (DIR) Jahresbilanz rechte Gewalt 2025: Der Einfluss der AfD in Zahlen
       
       Über 4.000 Menschen wurden 2025 Opfer rechter Gewalt, davon sind 600 Kinder
       und Jugendliche. Beratungsstellen sind überlastet und befürchten Kürzungen.
       
 (DIR) 10 Jahre nach dem Münchner OEZ-Attentat: „Jetzt glauben wir nichts mehr, auch nicht der Polizei“
       
       Am Mittwoch jährt sich der rechtsterroristische Anschlag am Münchner
       Olympia-Einkaufszentrum zum zehnten Mal. Angehörige warten bis heute auf
       Antworten.
       
 (DIR) Migrant stirbt in Händen der Polizei: Krawalle in Bologna
       
       Nachdem ein von der Polizei gefesselter Marokkaner gestorben ist, sind
       Menschen in mehreren italienischen Städten auf die Straße gegangen. Teils
       knallt es.
       
 (DIR) Berlin auf X: Projektionsfläche für Rechtsextreme
       
       Elon Musks Netzwerk zeichnet die Stadt in einem Zerrbild. Vor allem
       Rassisten können hier in ihrem Berlin-Hass baden.
       
 (DIR) Rassismus bei der WM: Nachsicht mit Menschenfeinden
       
       Die Fifa rühmt sich gern für ihren Kampf gegen Rassismus. Falsch ist das
       nicht. Wenn aber der Rassismus von oben kommt, fehlt es an Haltung.
       
 (DIR) WM-Äußerung von Spaniens Ex-Premier: Im Wettbewerb mit den Rechtsextremen
       
       Spaniens ehemaliger Regierungschef Rajoy äußert sich in einer Kolumne
       rassistisch über die französische Elf. Und verursacht diplomatische
       Verstimmung.
       
 (DIR) Sarah Zaheer zu Rassismus in Redaktionen: „Hinschauen ist das Wichtigste“
       
       Das Kitt Kollektiv hat eine Befragung zu Rassismus gemacht. 90 Prozent der
       Befragten sind betroffen. Was Kolleg_innen und Chef_innen verändern müssen.
       
 (DIR) Vor dem Jahrestag des OEZ-Anschlags: Angehörige fühlen sich in Deutschland nicht sicher
       
       Zehn Jahre nach dem rassistischen Anschlag in München fühlen sich
       Hinterbliebene unsicher. Der Hauptgrund: die AfD, Alltagsrassismus und
       Hetze.
       
 (DIR) Migrationsforschung in Berlin: Von kulinarischem Rassismus und anderen Kleinigkeiten
       
       Das Forschungsprojekt „Affective Societies“ der FU feiert seinen Abschluss.
       Es hat viel zum Communitybuilding der Deutschvietnamesen beigetragen.
       
 (DIR) Diskriminierung an der Diskotür: Rassismus ist kein Problem
       
       In Niedersachsen und Bremen müssen Behörden gegen rassistische
       Diskriminierung an Diskotüren vorgehen. Durchgesetzt wird das
       Diskriminierungsverbot kaum.