# taz.de -- Schwerpunkt Rassismus
       
 (DIR) Angriff auf Chinesen: Gericht erkennt fremdenfeindlichen Hintergrund
       
       Arrest, Geldzahlungen und Antiaggressionstraining: Das Amtsgericht
       Hamburg-Altona verurteilt drei Männer, die chinesische Studenten verprügelt
       hatten.
       
 (DIR) Anthropologe über Ethnonationalismus: „Rassismus ist ein modernes Phänomen“
       
       Mihir Sharma forscht zum politischen Leben des Begriffs „white working
       class“ und zeigt, wie die Kategorie „weiß“ konstruiert wird.
       
 (DIR) Wissenschaftler über Rechtsrock: „Deutschland ist immer noch ein Sehnsuchtsort für Nazis“
       
       Eine rechte Musikerin sorgte beim AfD-Wahlkampfauftakt in Rheinland-Pfalz
       für Stimmung. Das Bundesland werde zum Rechtsrockhotspot, sagt Thorsten
       Hindrichs.
       
 (DIR) Rassismus im Frauenfußball: Zu große Spekulationsräume
       
       Die deutsche Fußballtorhüterin Rafaela Borggräfe erhält wegen
       diskriminierender Bemerkung eine Spielsperre in England. Wenige Details
       sind bekannt.
       
 (DIR) Tödlicher Brandanschlag in Lübeck: Mord verjährt nicht
       
       Am 18. Januar 1996 starben bei einem Anschlag auf eine Asylunterkunft in
       Lübeck zehn Menschen. Dafür verurteilt wurde bis heute niemand.
       
 (DIR) Hanau-Überlebender stirbt an Spätfolgen: „Ich wünsche mir, dass Menschen einander nicht töten“
       
       Ibrahim Akkuş ist mit 70 Jahren an den Folgen des rassistischen Anschlags
       von Hanau gestorben. Er kämpfte gegen Einsamkeit und das Vergessenwerden.
       
 (DIR) rechtsgeöffnet: Patriotische Gesellschaft knüpft an ihre Anfänge an
       
       Interkulturalität nach Hamburger Art: Mit einem Gespräch unter alten,
       weißen Männern fördert die Patriotische Gesellschaft
       Kolonial-Revisionismus.
       
 (DIR) Leben von Geflüchteten in Deutschland: Einigermaßen angekommen
       
       2015 und 2016 kam über eine Million Geflüchtete nach Deutschland. Unser
       Autor begleitete mehrere von ihnen über die letzten zehn Jahre.
       
 (DIR) Rassismus, Hetze und Fake-News: Rechte Angstlust am Stromausfall
       
       Stromaggregate für die Ukraine, Flüchtlinge in Hotels, Linksextreme und
       CDU, die das Volk verachten: Auf Tiktok tobt der rechte Mob, angestachelt
       durch „Berliner Zeitung“ und „Welt“.
       
 (DIR) Belgische Serie „The Best Immigrant“: Flämisch spielen
       
       Eine satirische Serie nimmt den rechten Remigrationsdiskurs mit einer
       fiktiven Gameshow ins Visier. Inzwischen wurde sie von der Realität
       eingeholt.
       
 (DIR) Muslime tun was fürs „Stadtbild“: Die Kehrenbürger der Sonnenallee
       
       Der Neujahrsputz von Muslimen der Ahmadiyya-Gemeinde hat Tradition. Wegen
       der „Stadtbild“-Debatte kommen dieses Jahr viele Medienvertreter gucken.
       
 (DIR) Gedenken an den Anschlag in Magdeburg: Die Sorge vor rassistischen Übergriffen bleibt
       
       Nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt stieg die Zahl rassistischer
       Übergriffe in der Stadt. Für manche prägten die Anfeindungen das Gedenken
       ein Jahr danach.
       
 (DIR) Lehrerin über Rassismus an Schulen: „Wer sagt, dass wir neutral sein müssten, hat keinen Plan“
       
       Gina Waibel ist Lehrerin und viral gegangen. Ein Gespräch über Angriffe der
       AfD, Neutralität und was man rechten Gesinnungen entgegensetzen kann.
       
 (DIR) Rückschlag für Antirassismus-Arbeit: Enquetekommission am Ende
       
       Erst der Dauerstreit mit der Berliner CDU, jetzt der Rücktritt zweier
       Sachverständiger: Grüne und Linke erklären die Kommission für gescheitert.
       
 (DIR) Zwei tote Roma nach Anschlag in Krefeld: Verbrannt und vergessen
       
       In Krefeld starben 2019 nach einer Brandstiftung zwei Roma: Verginica und
       Ioan Frincu. Ermittlungen wurden eingestellt – trotz rechter Verdächtiger.
       
 (DIR) Schwarze Künstler*innen und Rassismus: Sich nicht mehr ablenken lassen
       
       Über Rassismus zu sprechen, ist notwendig, aber auch anstrengend. Den
       unbezahlten Informationsauftrag mag sich unsere Autorin nicht länger
       leisten.
       
 (DIR) Bezahlkarte für Geflüchtete: Diskriminierung im Supermarkt
       
       Ein Hamburger Supermarkt verbot Menschen mit Bezahlkarte, Gutscheine zu
       kaufen. Bis die taz nachfragt – und eine falsche Webseite der Stadt
       entdeckt.
       
 (DIR) Hautfarben-Chart in ARD-Show „Die 100“: Befremdlich und falsch
       
       Die ARD-Show „Die 100“ reproduziert eine Szene aus Family Guy. Sie will
       damit den Rassismus von Merz' Stadtbild offenbaren. Und verfällt ihm dabei
       selbst.
       
 (DIR) Rassismus bei der Wohnungssuche: Schwarze und muslimische Menschen haben es besonders schwer
       
       Laut einer Studie werden rassistisch markierte Personen seltener zur
       Wohnungsbesichtigung eingeladen. Außerdem wohnen sie öfter beengter und
       prekärer.
       
 (DIR) Enquete-Kommission gegen Rassismus: Traurige Veranstaltung
       
       Die Enquete-Kommission gegen Rassismus ist zerstritten. Die CDU torpediere
       die Veranstaltung, sagen Beteiligte. Diesen Freitag ist Krisenaussprache.
       
 (DIR) Rassistische Motive?: Angriff auf Chinesen
       
       Silvester vor zwei Jahren haben drei junge Hamburger chinesische Studenten
       angegriffen. Das Gericht muss klären, ob es aus Rassismus war.
       
 (DIR) USA stoppen Einwanderungsanträge: Trump beschimpft Menschen aus Somalia als Müll
       
       Der US-Präsident hetzt gegen Menschen aus Somalia, seine Regierung stoppt
       Einwanderungsanträge von dort und aus 18 anderen Ländern.
       
 (DIR) Rassismus in Kitas: Warum eine „gute Mischung“ eine schlechte Idee ist
       
       Das Kitasystem ist geprägt von institutionellem Rassismus. Zu diesem
       Schluss kommt eine aktuelle Studie. Selbst Vorzeigekitas stoßen hier an
       ihre Grenzen.
       
 (DIR) Blackfacing im Hamburger Schauspielhaus: Eklat beim Theaterjubiläum
       
       Im Hamburger Schauspielhaus wurden Fotos von Blackfaces gezeigt. Es gab
       Kritik, Kritik an der Kritik und eine Entschuldigung.
       
 (DIR) Rassismus in der Dartsliga: „Wir sind hier in Deutschland“
       
       Eine rassistische Anekdote aus einer Berliner Dartsliga. Verletzend an der
       Geschichte ist vor allem das Schweigen der Anderen.
       
 (DIR) Autorin über Versäumnisse des Gedenkens: „Uns geht es um eine plurale Erinnerungskultur“
       
       Wenn das Gedenken gelungen wäre, wäre die AfD nicht so erfolgreich, sagt
       Hadija Haruna-Oelker. Sie plädiert dafür, alles auf Anfang zu stellen.
       
 (DIR) Ein Ort auch für Schwarze Menschen: In Rüstung ins Theater
       
       Wer immer wieder Diskriminierung erfährt, schützt sich. Aber was können wir
       tun, um uns Offenheit und gute Erfahrungen zu bewahren?
       
 (DIR) CDUler hetzt im Netz: Kritik an der Linken mit Z-Wort
       
       Der CDU-Abgeordnete Timur Husein verunglimpft Sinti und Roma in einem
       Instagram-Post. Initiativen sehen darin eine Anbiederung an die AfD.
       
 (DIR) Akten im Fall Lorenz A.: Ein Lehrstück der Täter-Opfer-Umkehr
       
       Lange bevor die Ermittlungen im Fall Lorenz A. beendet waren, verfestigte
       sich das Narrativ vom gefährlichen Kriminellen. Die Polizei trug dazu bei.
       
 (DIR) Deutsche Poetry-Slam-Meisterin: Ayşe Irem erdichtet sich den Meistertitel
       
       Jung, muslimisch, weiblich: Ayşe Irem gewinnt die
       Poetry-Slam-Meisterschaft. In ihren Texten denkt sie übers Auswandern nach.
       
 (DIR) Migrationsdebatten: Deutschland, dein Stadtbild
       
       Mit einem Satz entfacht Kanzler Merz eine Debatte. Und erinnert Ibrahim
       Arslan an düstere Zeiten, die nie wirklich vorbei waren. Was er
       dagegenhält.
       
 (DIR) Umgang mit kolonialem Erbe in Hannover: „Das genügt nicht“
       
       Koloniale Vergangenheit, rassistische Gegenwart: Der Hannoveraner Abayomi
       Oluyombo Bankole ruft zu mehr Widerspruch gegen rassistische Tendenzen auf.
       
 (DIR) Rassismus aus der Kurve: Zeit für ein Zeichen
       
       Das Drittligaspiel zwischen 1860 München und Cottbus wird nach einem
       rassistischen Vorfall unterbrochen. Es ist dies nur einer von vielen
       Übergriffen.
       
 (DIR) Trotz Hetze gegen Sinti und Roma: Richter stellen rechten Richter nicht vor Gericht
       
       Das OLG Thüringen sieht in Posts des Verwaltungsrichters Bengt Fuchs keine
       Volksverhetzung. Antifaschist*innen sprechen von einem „fatalen
       Signal“.
       
 (DIR) Stadtbild-Debatte: Forderung nach einer solidarischen Stadt
       
       Wer über über das Stadtbild spreche, müsse auch Armut erwähnen, sagen
       SPDler. Ein Unionspolitiker erteilt ihren Forderungen keine direkte Absage.
       
 (DIR) Geflüchtetenunterkunft in Hamburg: War der Rausschmiss illegal?
       
       Ein Security-Mann setzte Bewohner einer Geflüchtetenunterkunft in Hamburg
       über Nacht vor die Tür. Die Stadt sieht immer noch kein Fehlverhalten.
       
 (DIR) Verdacht der Volksverhetzung: Ermittlungen gegen „Nius“-Chefredakteur Reichelt
       
       Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den ehemaligen
       Bild-Chefredakteur wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Grund ist ein
       Post auf der Plattform X.
       
 (DIR) Vorwürfe an den Koalitionspartner: Spahn verteidigt Merz' „Stadtbild“
       
       Jens Spahn kritisiert SPD-Vize-Fraktionschefin Esdar für ihre Teilnahme an
       einer „Stadtbild“-Demo. Gleichzeitig verteidigt er die Wortwahl des
       Kanzlers.
       
 (DIR) Debatte um Kanzler-Aussagen: Hinter dem Stadtbild
       
       Deutsche Städte haben reale Probleme – allerdings andere, als Friedrich
       Merz behauptet. Was wir brauchen, ist soziale Gerechtigkeit. Für alle.
       
 (DIR) Wo die Bundeskanzler wohnen: Hier ist nicht Wünsch-dir-was
       
       Wie sieht es eigentlich in Gmund aus, dem Nebenwohnsitz von Friedrich Merz
       am Tegernsee? Ein Ortsbesuch.
       
 (DIR) Basketball-Nachwuchs aus Erfurt: Ein Thüringer Baller träumt
       
       Das Basketballtalent Musa Abra, 19, spielt bei den Löwen Erfurt. Trotz
       Rassismuserfahrung steht er zu seiner Heimat. Und möchte doch weg – in die
       USA.
       
 (DIR) Merz' neue Stadtbild-Erklärungen: Nicht minder rassistisch
       
       Statt sich bei den betroffenen Menschen zu entschuldigen, entscheidet für
       Merz nur der vermeintliche Nutzen, wer in Deutschland bleiben darf.
       
 (DIR) Rechtsextremismus an Schulen: Der Staatsschutz auf dem Pausenhof
       
       Rechte Sticker, beschädigte Tür, verängstigte Schüler:innen: Der Angriff
       auf ein Gymnasium im sächsischen Altenberg ist kein Einzelfall.
       
 (DIR) Soziologin über Merz' Stadtbild-Äußerung: „Das ist eindeutig rassistisch“
       
       Kanzler Merz zeichne ein Bild von einer weißen Gesellschaft als Norm, sagt
       die Stadtsoziologin Barwick-Gross. Die wahren Probleme in Städten seien
       andere.
       
 (DIR) Friedrich Merz ist kein Feminist: Im Namen der Töchter
       
       Merz sieht Frauen wegen Migration in Gefahr, hat sich aber nie für ihren
       Schutz interessiert. „Die Töchter“ schiebt er als rhetorisches Mittel vor.
       
 (DIR) Kritik an Kanzler-Äußerungen hält an: Merz gibt kein gutes Bild ab
       
       Heidi Reichinnek, Chefin der Linksfraktion, spricht von einem
       „Offenbarungseid“ des CDU-Vorsitzenden. CSU-Chef Söder sieht „linke
       Kampagne“ gegen Merz.
       
 (DIR) Rassistische Statistik: Wie Valencia künftig Daten erhebt
       
       Die spanische Mittelmeerregion führt bald getrennte Statistiken für Spanier
       und Migranten. Die Daten sollen zeigen, wer wie oft krankgeschrieben ist.
       
 (DIR) Union und AfD: Der Hauptgegner, wahrscheinlich
       
       Die CDU ringt mit ihrem Umgang mit der AfD. Doch auch nach einer
       Klausurtagung der Parteispitze ist eine schlüssige Strategie nicht in
       Sicht.
       
 (DIR) Stadtbild-Äußerung des Kanzlers: Friedrich Merz wackelt an der Brandmauer
       
       Kanzler Merz und seine CDU wollen sich von der AfD abgrenzen. Doch so lange
       sie Strategie und Rhetorik nicht ändern, kann man das nicht so recht
       glauben.
       
 (DIR) Hamburger Unterkunft für Geflüchtete: Hier gehen Träume verloren
       
       Eine Woche nach einem Vorfall in einer Hamburger Geflüchteten-Unterkunft
       haben Bewohner*innen eine Demo organisiert. Sie fordern die Schließung
       des Camps.