# taz.de -- Rassismus, Razzien und rote Socken: 11 echte Schmutzkampagnen der CDU
> Die CDU beschwert sich nach dem sexistischen Rehaugen-Video bei der Wahl
> über eine angebliche Kampagne. Dabei war die Partei selbst nie
> zimperlich.
(IMG) Bild: Das bisschen Sexismus: Manuel Hagel (CDU) stellt sich vor
Zoe Mayer ist eine jener Politikerinnen, die das Bespielen von Social Media
sehr gut beherrschen. Die 30-jährige Grünen-Bundestagsabgeordnete
verbreitet zum Beispiel via Instagram-Reels ihre politischen Botschaften:
in der Regel über Tierwohl, das ist ihr politischer Schwerpunkt; bisweilen
auch über andere Themen, wenn sie es hergeben.
Was jüngst guten Instagram-Reel-Content hergab, [1][war ein Video aus dem
Jahr 2018, ein Jahr nach #MeToo]. Manuel Hagel, CDU-Spitzenkandidat bei der
Landtagswahl in Baden-Württemberg am vergangenen Sonntag, sprach darin über
etwas, was er „nie vergessen“ werde, beziehungsweise jemanden: eine
Realschülerin namens Eva, die ihm, dem damals 29-jährigen
Landtagsabgeordneten, die erste Frage stellte und offensichtlich Hagels Typ
war mit ihren „braunen Haaren, rehbraunen Augen“.
„Was meint ein erwachsener Mann damit, dass es ein besonders schöner Termin
ist, wenn er in einem Klassenzimmer mit maximal 16-Jährigen sitzt? Warum
muss es um das Aussehen dieses minderjährigen Mädchens gehen, wenn doch
eigentlich ihre Frage im Mittelpunkt steht?“, fragt Mayer im Anschluss des
Hagel-Videos. Und: Wenn Menschen Hagels Aussage als „harmlos“ abstempeln,
liege „möglicherweise in dieser Wahrnehmung schon das Problem“. Das Reel
postete sie am 23. Februar, zwei Wochen vor der Wahl.
[2][Unionspolitiker werfen Mayer und den Grünen nun eine Schmutzkampagne]
gegen Hagel vor, der bei der Landtagswahl knapp seinem grünen Kontrahenten
Cem Özdemir unterlag. Ein Problem mit Hagels sexistischen Aussagen und der
Sexualisierung Minderjähriger hat die Union dagegen nicht. Auch Hagel
selbst distanzierte sich kaum von seiner Aussage, bezeichnete sie lediglich
als „Mist“ und sagte, dass seine Frau ihm „den Kopf gewaschen“ habe. Felix
Banaszak, Co-Vorsitzender der Grünen, sagte dementsprechend dem Sender NTV,
er sei irritiert darüber, dass das Posten des Videoausschnitts intensiver
diskutiert werde als der Inhalt selbst.
Zumal das Video keinerlei falsche oder verfälschte Informationen
beinhaltet, ein wesentliches Merkmal von Schmutzkampagnen. Dabei müsste die
CDU das eigentlich besser wissen, immerhin hat sie selbst häufig genug zu
solchen Manövern gegriffen. Wir haben noch mal ins Archiv geschaut und
tatsächliche Schmutzkampagnen der Union herausgekramt. Hier die
unvollständige Sammlung von 11 miesen Schmutzkampagnen aus fast 81 Jahren
CDU.
## 1. Kollateralschaden Bundesverfassungsgericht
Für CDU-Abgeordnete mit Kurzzeitgedächtnis: Eine [3][besonders ruchlose
Schmutzkampagne] ist noch nicht einmal ein Jahr her. So beteiligten sich
viele Abgeordnete der Unionsfraktion an einer Hetzkampagne gegen die
Juristin Frauke Brosius-Gersdorf. Die SPD hatte die Rechtswissenschaftlerin
mit tadellosem Ruf für das Bundesverfassungsgericht vorgeschlagen.
CDU-Abgeordnete ventilierten Fake News und Verdrehungen von
fundamentalistischen Abtreibungsgegner*innen und Rechtsextremen so
lange, [4][bis die Kandidatin fürs Bundesverfassungsgericht] als
übermächtige Linksextreme verfemt war, die angeblich Abtreibungen im
neunten Monat befürworte.
Natürlich alles Bullshit, aber Unionsabgeordnete stützten sich auf
Social-Media-Schnipsel und Kampagnen von Fundis, Springer und der
Fake-News-Schleuder Nius, wo Brosius-Gersdorf als „Richterin des Grauens“
bezeichnet wurde. Bis zu 60 CDU-Abgeordnete verweigerten daraufhin die Wahl
der Juristin, auf die sich die Fraktion eigentlich schon verständigt hatte.
Sie beschädigten damit eines der wichtigsten Verfassungsorgane,
ramponierten den Ruf einer angesehenen Rechtswissenschaftlerin und
bescherten selbsternannten Lebenschützer*innen und nicht zuletzt der
extrem rechten AfD einen Sieg.
## 2. Habecks Heizungshammer
Sommer 2023: Gemeinsam arbeiten sich Union und Springer-Medien so lange am
Heizungsgesetz von Robert Habeck ab, bis man medial fast den Eindruck haben
könnte[5][, der grüne Wirtschaftsminister werde persönlich] oder zur Not
auch mit dem Spezialeinsatzkommando GSG 9 in die Keller von
Eigenheimbesitzer*innen kommen, um Gas- und Ölheizungen
herauszureißen und sie mit vorgehaltener Pistole zu zwingen, jetzt sofort
eine Wärmepumpe zu installieren.
Mit Halbwahrheiten, dramatischen Szenarien und Schlagwörtern
(„Energie-Stasi“, „Heizungsverbot“) wird [6][Stimmung gemacht und Angst
verbreitet]. Störende Details wie die Klimakrise, die Effizienz von
Wärmepumpen und der im Gesetz vorgesehene Bestandsschutz von alten
Heizungen bis 2045 wurden dabei großzügig ignoriert.
Treppenwitz der Geschichte: Die aktuelle CDU-Wirtschaftsministerin und
Wirtschaftslobbyistin Katherina Reiche [7][hat das Heizungsgesetz
entkernt.] Und jetzt, wo die anziehenden Preise für Gas und Öl im Zuge des
Irankriegs wieder unsere schmerzhafte Abhängigkeit von fossilen
Brennstoffen deutlich machen, wird sich häufig wieder auf Habeck bezogen,
und zwar mit dem Satz: Habeck hatte recht.
## 3. Schmutzkampagnen gegen Minderheiten
Alte CDU-Tradition: auf ohnehin schon marginalisierte Minderheiten weiter
eintreten. Auch dafür muss man nicht wirklich weit zurückblicken. Bestes
Beispiel dafür ist Friedrich Merz, der in einer Springer-Talkshow mit einem
klassischen rechtsextremen und falschen Topos behauptete, [8][Asylbewerber
nähmen den Deutschen die Zahnarzttermine weg]. Zitat: „Die sitzen beim Arzt
und lassen sich die Zähne neu machen, und die deutschen Bürger nebendran
kriegen keine Termine.“
Obwohl es für Asylsuchende nur bei akuten Schmerzen oder Infektionen
Anspruch auf eine zahnärztliche Notversorgung gibt. Ähnlich zynisch waren
[9][seine rassistischen Äußerungen zu „kleinen Paschas“] und [10][dem
„Stadtbild“, das unserem weißdeutschen Kanzler] offenbar nicht gefällt.
Denn das echte Deutschland ist im bayerischen Gillamoos und nicht in
Berlin-Kreuzberg, nicht wahr Herr Kanzler? Man fragt sich unwillkürlich, wo
denn eigentlich die echte Abgrenzung zu den völkischen Nationalisten der
AfD sein soll.
In der Union hat die rassistische Kampagne Tradition: [11][Neonazis fühlten
sich in Hoyerswerda] und Lichtenhagen schon in den Neunzigern auch durch
monatelange CDU-Hetze dazu ermächtigt, den Volkswillen in pogromartigen
Ausschreitungen auf die Straße zu bringen.
Der damalige CDU-Generalsekretär Volker Rühe drückte zu dieser Zeit die
Schleifung des Asylrechts gegen die SPD durch – unter anderem mit dem Satz:
Falls die SPD Änderungen am Grundgesetz ablehnte, dann sei fortan
[12][„eben jeder Asylant ein SPD-Asylant“]. Er verteilte auf allen
Parteiebenen Musterpresseerklärungen, Argumentationsleitfäden und
Standard-Parlamentsanträge, die [13][systematisch rassistisch Stimmung
gegen Geflüchtete machen sollten], um Asylverschärfungen durchzudrücken.
Rühe nimmt dabei rechte Gewalt in Kauf: „In den Städten und Gemeinden
artikuliert sich in der Bevölkerung auch am ehesten Unmut und mangelnde
Akzeptanz des praktizierten Asylrechts“, hofft Rühe.
## 4. Der Klassiker: Rote Socken
[14][Die „Rote-Socken-Kampagne“ ist ein weiterer Klassiker] des negative
campaignings der CDU. Eine einzelne „rote Socke“ an einer Wäscheleine
sollte auf Großflächenplakaten der Union im Bundestagswahlkampf 1994
antikommunistische Ressentiments und Emotionen des Kalten Krieges abrufen.
Die CDU wollte vor einer gar nicht im Raum stehenden Kooperation der SPD
und der SED-Nachfolgepartei PDS warnen. Es gibt Historiker, die behaupten,
dass die Kampagne mitentscheidend beim knappen Wahlsieg von Helmut Kohl
gewesen sei.
## 5. Hessen I: Unterschriften gegen doppelte Staatsbürgerschaft
1998 sammelte die Union Unterschriften gegen eine rot-grüne Reform des
Staatsbürgerrechts. Die CDU wollte verhindern, dass hier geborene Menschen
mit familiärer Migrationsgeschichte die Staatsangehörigkeit bekommen und
der Zugang zu doppelten Staatsbürgerschaften erleichtert wird. Im
hessischen Landtagswahlkampf ließ der [15][Spitzenkandidat Roland Koch] an
Wahlkampfständen Unterschriftenlisten auslegen, es kam teils zu Tumulten
und Unterschriftenaktionen gegen die Unterschriftenaktion. Er erklärte die
Landtagswahl praktisch zur Volksabstimmung über „Ausländerpolitik“.
Neben FDP, SPD, Grünen kritisierten auch CDU-Leute die Schmutzkampagne als
populistisch und unverantwortlich, weil sie rassistische Ressentiments
schürte. Die Union bekam 5 Millionen Unterschriften bundesweit und Roland
Koch gewann nach einem Rückstand durch den maximal polarisierten Wahlkampf
die Wahl. Rot-Grün verlor die Bundesratsmehrheit und die Union konnte die
Reform des Staatsbürgerrechts abschwächen.
## 6. Hessen II: die guten alten Ressentiments
Als 2008 in Hessen Ministerpräsident Roland Koch vor der Landtagswahl mit
einem Umfrageabsturz zu kämpfen hatte, griff die ohnehin nicht zimperliche
hessische CDU tief in die Ressentiment-Kiste. Sie ließ Plakate kleben, die
vor einem „Linksblock“ warnten – dazu der Spruch: „Ypsilanti, al-Wazir und
die Kommunisten stoppen!“. [16][Es ging um SPD-Spitzenkandidatin Andrea
Ypsilanti,] die laut Umfragen beliebter war als Koch, den hessischen
Grünen-Chef Tarek al-Wazir sowie die Linkspartei.
Die CDU versuchte damit nicht nur, die alte westdeutsche Angst vor dem
Kommunismus anzuspielen, sondern auch die vor Fremden. Wenn das keine
Schmutzkampagne ist. Sozialdemokratin Ypsilanti hatte im Wahlkampf übrigens
eine Zusammenarbeit mit der Linken ausgeschlossen. Später stürzte sie
darüber, dass sie sich wegen des knappen Wahlergebnisses dann doch am
Magdeburger Modell versuchte – also einer rot-grünen Minderheitsregierung
mit Duldung der Linken.
## 7. Kampagne gegen NGOs
29. Januar 2025: Um 12 Uhr gedenkt der Bundestag anlässlich des 80.
Jahrestages der Befreiung von Auschwitz der Opfer der Schoah. [17][Um 14
Uhr bringt Bundeskanzler in spe Friedrich Merz mitten im
Bundestagswahlkampf einen populistischen Antrag] zu Migration mit der
extrem rechten AfD durch. Ein für Deutschland nach 1945 beispielloser
Tabubruch, während die Union zeitgleich „Nie wieder“ auf Twitter postete.
Millionen gingen danach gegen Merz auf die Straße.
Die Union antwortet auf den Gegenwind mit einer [18][Kampagne gegen
zivilgesellschaftliche Initiativen] und das Förderprogramm „Demokratie
leben“. Die Bundestagsfraktion stellt eine inquisitorische Anfrage mit 551
Fragen zur Förderung von offenkundig als zu links wahrgenommene
zivilgesellschaftlichen Initiativen, darunter auch solche, die nicht einmal
öffentliche Förderung bekommen. Die AfD kann bei beidem ihr Glück kaum
fassen und freut sich weiter auf „die Zerstörung der CDU“.
## 8. Kinder statt Inder
Angesichts des Personalmangels in der Computerindustrie schlug der damalige
Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) auf der Fachmesse Cebit im Jahr 2000
vor, 20.000 Computerexperten aus dem Ausland anzuwerben – etwa aus Indien –
und nach Deutschland zu holen. Jürgen Rüttgers, damals CDU-Spitzenkandidat
im NRW-Landtagswahlkampf und Ex-Zukunftsminister in der Regierung Kohl,
konterte, dass „statt Inder unsere Kinder an die Computer müssen“, woraus
die Parole „Kinder statt Inder“ wurde. [19][Diesen rassistischen Slogan
verteidigte Rüttgers dann tapfer]. Die Kritik kam damals sogar aus der
eigenen Partei. Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident
Lothar Späth, zu der Zeit Konzernchef von Jenoptik, nannte Rüttgers Aussage
„Schwachsinn“. Die NRW-Landtagswahl gewann, wie damals noch üblich, die
SPD.
## 9. Politische Razzia bei Scholz
Armin Laschet schlachtete die illegale Aktion im Fernsehduell mit Olaf
Scholz genüsslich aus: „Wenn das eigene Ministerium durchsucht wird, der
Staatsanwaltschaft zu sagen, was sie besser getan hätte, kennt man sonst
nur von populistischen Staaten“, sagte der damalige CDU-Spitzenkandidat im
September 2021 an den SPD-Mann gerichtet. Dabei war [20][das Manöver gegen
Scholz eines, wie man es sonst nur aus autoritären Staaten kennt.]
In den letzten Wochen des Bundestagswahlkampfs 2021 [21][kam es zu einer
Durchsuchung im Ministerium des damaligen Finanzministers Scholz] –
illegalerweise, wie sich herausstellte. Hinter der Aktion stand ein als gut
vernetzt geltender CDUler, [22][der Leitende Oberstaatsanwalt aus
Osnabrück, Bernard Südbeck.] Die Durchsuchung der niedersächsischen
Behörden zielte auf Unterlagen der Geldwäscheeinheit im Finanzministerium
ab – welche die Ermittler längst vorliegen hatten, wie sich später
herausstellte.
Scholz hatte sich irritiert über die Aktion gezeigt und gesagt, wenn die
Ermittler Fragen hatten, hätten sie diese „auch schriftlich stellen
können“. Es war diese Äußerung, die sich später als richtig herausstellte,
die die Schlammschlacht der Union einmal mehr befeuerte. „Dass Herr Scholz
erneut die deutsche Öffentlichkeit im Unklaren lässt, passt leider ins
Bild“, sagte damals der damalige CDU-Generalsektretär Paul Ziemiak in
Anspielung auf die Cum-Ex-Vorwürfe gegen Scholz.
Einige Monate später stellte das Osnabrücker Landgericht fest, dass die von
der Staatsanwaltschaft als „Razzia“ bezeichnete Durchsuchung rechtswidrig
war. Und vielmehr: Die Aktion sei geeignet gewesen, „dem Ansehen der
Bundesrepublik Deutschland und ihrer Institutionen einen nicht
unbeachtlichen Schaden zuzufügen“.
## 10. Die von Adenauer erfundene Bestechung
Auf dem Höhepunkt des Bundestagswahlkampfs 1953 behauptete der damalige
CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler Konrad Adenauer öffentlich, SPD-Politiker
würden sich von der DDR bezahlen lassen. Zwei nordrhein-westfälische
Genossen hätten „je 10.000 DM West aus der Sowjetzone erhalten“, so
Adenauers Unterstellung. Das Geld stamme aus einem Fonds der SED für
Wahlkampfzwecke. Bis zum Wahltag am 6. September 1953 beharrte er unbeirrt
auf seiner Anschuldigung.
Anfang 1954 ließ Adenauer das Bonner Landgericht, vor das die diffamierten
SPDler gezogen waren, wissen, seine Informationen seien leider falsch
gewesen: „Ich nehme deshalb mit dem Ausdruck des Bedauerns meine Behauptung
zurück.“ Für das Gericht war damit der Fall erledigt. „Ein Journalist, der
die gleiche Behauptung verbreitet hätte, wäre nach § 187 a StGB wegen
‚politischer übler Nachrede‘ mit Gefängnis nicht unter drei Monaten
bestraft worden“, kommentierte das damals der Spiegel.
Wie es um das vermeintliche Bedauern Adenauers tatsächlich bestellt war,
demonstrierte er kurz darauf im Bundestag. In Richtung der über seine
Wahlkampflüge zutiefst empörten SPD-Fraktion spottete dort Adenauer: „Wenn
Sie dieses Auftreten und Reden einige Millionen Stimmen gekostet hat, dann
bin ich sehr froh darüber.“
## 11. Willy Brandt – „alias Frahm“
Im Bundestagswahlkampf 1961 richtete Adenauer seine Giftpfeile direkt auf
den jungen SPD-Kanzlerkandidaten Willy Brandt, „der so vornehm tut“. Auf
einer Wahlveranstaltung vor 20.000 Menschen im bayerischen Regensburg sagte
Adenauer: „Wenn einer mit der größten Rücksicht behandelt worden ist von
seinen politischen Gegnern, dann ist das der Herr Brandt alias Frahm.“
Das war ein perfider Satz, mit dem der greise CDU-Vorsitzende auf Brandts
Geburtsnamen Herbert Frahm und dessen Herkunft als unehelicher Sohn einer
Verkäuferin anspielte. Mit diesem Ausspruch, „der sich wie eine Wendung im
Polizeijargon für Hochstapler las“ (Spiegel), zielte Adenauer auf die
moralische Integrität seines sozialdemokratischen Herausforderers.
Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Kai-Uwe von Hassel nahm sich
Brandts Zeit im norwegischen Exil vor: „Ich verleugne nicht meine Volks-
und Staatsangehörigkeit persönlicher oder sonstiger Vorteile wegen“,
giftete er in Richtung des 1933 aus Deutschland geflohenen und 1938 von den
Nazis ausgebürgerten Brandt. Und CSU-Verteidigungsminister Franz Josef
Strauß formulierte spitz: „Eines wird man doch aber Herrn Brandt fragen
dürfen: Was haben Sie zwölf Jahre lang draußen gemacht? Wir wissen, was wir
drinnen gemacht haben.“
11 Mar 2026
## LINKS
(DIR) [1] /Sexistische-Aussagen-von-Hagel/!6157841
(DIR) [2] /Landtagswahl-in-Baden-Wuerttemberg/!6159346
(DIR) [3] /Richterinnenwahl/!6099888
(DIR) [4] /Frauke-Brosius-Gersdorf-im-Gespraech/!6147056
(DIR) [5] /Habeck-weicht-Heizungsgesetz-auf/!5934970
(DIR) [6] https://klimareporter.de/gesellschaft/die-mediale-macht-des-heizhammers
(DIR) [7] /Schwarz-rote-Energiepolitik/!6154550
(DIR) [8] /CDU-und-Zahnbehandlungen-fuer-Gefluechtete/!5959412
(DIR) [9] /Rassismus-in-Deutschland/!5905180
(DIR) [10] /Migrationsdebatten/!6126157
(DIR) [11] /30-Jahre-Pogrome-in-Hoyerswerda/!5799570
(DIR) [12] https://www.spiegel.de/politik/kurz-ausser-tritt-a-c539c4c4-0002-0001-0000-000013492172
(DIR) [13] /CDU-plante-die-Antiasyldebatte/!1699589/
(DIR) [14] /Die-rote-Socke-ist-tot-Die-rote-Socke-lebt/!3205121/
(DIR) [15] /Bye-Bye-Roland-Koch/!5136446
(DIR) [16] /Andrea-Ypsilanti-ueber-Linksbuendnisse/!5805109
(DIR) [17] /Antrag-gegen-Migration-im-Bundestag/!6062259
(DIR) [18] /551-Fragen-im-Bundestag/!6069900
(DIR) [19] /Ruettgers-Skandaelchen-in-der-Presse/!5156552
(DIR) [20] /Rechtswidrige-Razzia-im-Wahlkampf/!5830896
(DIR) [21] /Gericht-moniert-Razzia-in-Ministerium/!5830950
(DIR) [22] /Durchsuchung-in-Finanzministerium-2021/!5836024
## AUTOREN
(DIR) Eva Fischer
(DIR) Gareth Joswig
(DIR) Pascal Beucker
(DIR) Sabine am Orde
(DIR) Cem-Odos Gueler
## TAGS
(DIR) Wahl in Baden-Württemberg
(DIR) CDU/CSU
(DIR) Kampagne
(DIR) Schwerpunkt Rassismus
(DIR) Wahlkampf
(DIR) GNS
(DIR) Reden wir darüber
(DIR) Social-Auswahl
(DIR) Reden wir darüber
(DIR) Wahl in Baden-Württemberg
(DIR) CDU Baden-Württemberg
(DIR) Sexismus
## ARTIKEL ZUM THEMA
(DIR) CDU-Männer in BaWü: Was für Mimosen
Die Südwest-CDU gibt im Umgang mit dem Rehaugen-Video und der Niederlage
ein jämmerliches Bild ab. Gruppenseminar statt Regierung wäre angebracht.
(DIR) Stotternder Start für Grün-Schwarz: „Alle sind auf den Bäumen“
Die CDU in Baden-Württemberg fühlt sich um den Sieg betrogen. Noch immer
sorgt eine angebliche Schmutzkampagne rund um Hagel für Aufregung.
(DIR) CDU in Baden-Württemberg: Vorsprung verhagelt
Spitzenkandidat Manuel Hagel erreicht mit seiner CDU zunächst nur Platz 2.
Er unterliegt dem weit erfahreneren Cem Özdemir.
(DIR) Sexistische Aussagen von Hagel: Am Ende ist immer eine Frau schuld
Manuel Hagel will Ministerpräsident in Baden-Württemberg werden. Ist es da
nicht relevant, welches Frauenbild er hat und wie er mit Fehlern umgeht?