# taz.de -- Palästina
(DIR) Menschenrechtskommissar rügt Deutschland: Heute die Gaza-Bewegung, morgen die ganze Zivilgesellschaft
Schon wieder wird Deutschland für die Einschränkung der Meinungsfreiheit
gerügt. Wer denkt, die Repressionen machten beim Thema Palästina halt,
irrt.
(DIR) Bürgerrechtlerin zu Israels Todesstrafe: „Parteien haben Angst, sich gegen das Gesetz zu stellen“
Die Wiedereinführung der Todesstrafe hat in Israel eine große Mehrheit,
sagt die Bürgerrechtlerin Debbie Gild-Hayo. Sie hofft aufs
Verfassungsgericht.
(DIR) Palästina-Frage spaltet Grüne in UK: Zack in die Kontroverse
Die „Greens for Palestine“ stellen auf dem Parteitag einen Antrag, der
Israel das Existenzrecht abspricht. Parteichef Polanski muss moderieren.
Kann er das?
(DIR) Siedlerterror im Westjordanland: Die Gewalt eskaliert, der Staat bezahlt
Mehr als fünf Milliarden Euro flossen seit 2022 von der israelischen
Regierung an Siedler. Deren Gewalttätigkeit gegenüber Palästinensern nimmt
zu.
(DIR) Deutschland und das Völkerrecht: Linke zu Israel ungewohnt einig
Die Linke-Fraktion fordert, israelische Siedlungen im Westjordanland zu
sanktionieren und Warenimporte zu verbieten. Sogar Bodo Ramelow ist dafür.
(DIR) Siedlergewalt im Westjordanland: Siedlermilizen außer Rand und Band
Am Wochenende haben Siedler erneut palästinensische Dörfer angegriffen.
Auslöser soll in diesem Fall der Tod eines 18-jährigen Siedlers gewesen
sein.
(DIR) Streit über Israel in der Linkspartei: Auf innerparteilicher Friedensmission
Die Linke streitet heftig über Israel und Zionismus. Nun legt die
Parteispitze einen Antrag zum Nahostkonflikt vor, um den Konflikt
einzuhegen.
(DIR) Erfahrungen palästinensischer Schüler: „Nein, es gibt kein Palästina!“
Der Nahostkonflikt werde an ihrer Schule einseitig behandelt, weil Lehrer
einer Seite zuneigten, sagen Schülerinnen. Ein Verein vermittelt bei
Konflikten.
(DIR) Meinungsfreiheit in Deutschland: Faesers fatales Vermächtnis
Der Slogan „From the River to the Sea“ ist seit 2023 verboten – mit
massiven Folgen. Die Begründung ist aber dünn, wie eine Anfrage der Linken
zeigt.
(DIR) Debatte um Kunstakademie Düsseldorf: Offene Briefe für und gegen Fioretti
Am Mittwoch soll sich die Direktorin im Landtag zu Antisemitismus-Vorwürfen
äußern. Die Hochschulrektorenkonferenz warnt vor Druck aus der Politik.
(DIR) Ines Schwerdtner vs. Katharina Dröge: „Wir kämpfen doch sehr allein“
Linken-Chefin und Grünen-Fraktionsspitze streiten über Klima, Rente,
Ukraine, Palästina. Von oppositioneller Einigkeit wirken sie entfernter
denn je.
(DIR) Siedlergewalt: Wieder Tote im Westjordanland
Seit Beginn des Iran-Kriegs hat die Gewalt im Westjordanland zugenommen.
Immer mehr Palästinenser*innen werden von Siedlern erschossen.
(DIR) Aktivismus im Krieg: „Wir schauen auf unser Ziel, nicht auf unsere Unterschiede“
Angela Scharf und Lana Alsharif arbeiten als Friedensaktivistinnen in
Israel und Palästina zusammen. Wie gelingt ihnen das nach allem, was war?
(DIR) Streit um Berlinale-Chefin Tuttle: In Bedeutungslosigkeit versinken
Ein Festival, das nur im Konsens funktioniert, ist uninteressant. Würde
Patricia Tuttle tatsächlich entlassen, droht der Berlinale endgültig
Irrelevanz.
(DIR) Berlinale-Affäre um Tricia Tuttle: Wolfram Weimer kämpft autoritär – muss aber nicht gewinnen
Der Tuttle-Rückzieher des Kulturstaatsministers ist ein Vorerst-Sieg im
Kampf um Meinungsfreiheit. Für einen langfristigen Sieg braucht es
Widerstand.
(DIR) Palästinensische Literatur: Wenn die Sprache versagt
Das langjährige Programm „Goethe-Institut im Exil“ wurde kurzfristig
eingestellt. Eine gecancelte Lesung in Berlin fand deshalb an anderem Ort
statt.
(DIR) Zusammenleben in Israel: Wo Frieden möglich scheint
Im israelischen „Friedensdorf“ leben Juden und Palästinenser nah zusammen.
In Tel Aviv kämpfen Aktivisten gegen Hass und Misstrauen. Kann ein
Miteinander doch gelingen?
(DIR) Pro-Palästina-Proteste in Großbritannien: Ein Teilerfolg vor Gericht
Die Einstufung der Gruppe Palestine Action als terroristisch war
unverhältnismäßig, lautet das Urteil eines Londoner Gerichts. Das Verbot
bleibt in Kraft
(DIR) Verfassungsbeschwerde erfolglos: Palästinenser kann nicht gegen Export von Waffen klagen
Ein Palästinenser wollte gegen die Ausfuhrgenehmigung für Panzergetriebe
nach Israel klagen. Doch das Bundesverfassungsgericht gibt ihm kein
Klagerecht.
(DIR) Historiker über die NSDAP in Palästina: „Parteimitgliedschaft als Versicherung“
Die NSDAP gab es nicht nur in Deutschland. Ralf Balke wirft einen Blick auf
die Selbstnazifizierung im „Heiligen Land“.
(DIR) Landrecht im Westjordanland: Neues Gesetz vereinfacht Landkauf für israelische Siedler
Das israelische Sicherheitskabinett hat das Landrecht im Westjordanland
geändert. Die israelische Kontrolle über das Gebiet wird dadurch gestärkt.
(DIR) Einladung palästinensischer Künstlerin: Grundsatzstreit um Hochschulautonomie
Die Einladung der Künstlerin Basma al-Sharif an die Kunstakademie
Düsseldorf bewegt die Landespolitik. Einige fordern den Rücktritt der
Rektorin.
(DIR) Krieg im Gazastreifen: Mission erfüllt, was jetzt?
Die Bergung der letzten israelischen Geisel aus Gaza ist ein Fortschritt
für Trumps Friedensplan. Wie es weitergeht, dürfte sich am Grenzübergang
Rafah zeigen.
(DIR) Abschiebungen in den USA: Palästina-Aktivist soll nach Algerien abgeschoben werden
Mahmoud Khalil, ein Wortführer der Studentenproteste in den USA, droht
erneut die Festnahme. New Yorks Bürgermeister Mamdani stellt sich hinter
ihn.
(DIR) Deutsche Israelpolitik: Die Truppen der Staatsräson
Hierzulande hat sich ein autoritärer Anti-Antisemitismus etabliert. Nur
bekämpfen seine Anhänger nicht Antisemitismus, sondern das Völkerrecht.
(DIR) Antideutsche und Nahostkonflikt: Antifa gespalten
Der linke Stadtteil Connewitz in Leipzig ist auch für seine „antideutsche“
Szene bekannt. Propalästinensische Aktivist*innen gehen gegen sie am
17. Januar auf die Straße.
(DIR) Siedlergewalt: Wieder Schüsse im Westjordanland
Am Wochenende gab es in mehreren palästinensischen Dörfern
Auseinandersetzungen zwischen Siedlern und Einwohnern. Teilweise wurde
scharf geschossen.
(DIR) „Friedensplan“ für Gaza: Die Waffen schweigen nicht
Aus Florida verkünden Donald Trump und Benjamin Netanjahu, nun die zweite
Phase des Gaza-Abkommens umsetzen zu wollen. Wie sieht es vor Ort aus?
(DIR) Demonstrationen in Berlin: Im Nahost-Konflikt verfangen
2025 gab es im Schnitt 2,5 Demos mit Nahost-Bezug pro Tag in Berlin. Das
zeigt, welches Potenzial die Stadt hätte, konstruktiv am Thema zu arbeiten.
(DIR) Der Fall Kilani: Ermittlung unter Freunden
Ein israelischer Militärschlag tötet 2014 eine deutsch-palästinensische
Familie. Doch deutsche Ermittler zögern. Neue Daten zeigen mögliche Gründe
auf.
(DIR) Ein Gespräch über Israel und Palästina: „Menschenrechte sind unteilbar“
Kaum ein Thema löst so starke Gefühle aus. Zwei taz-Redakteur:innen,
Matthias Kalle und Pauline Jäckels, versuchen, einander zuzuhören.
(DIR) Abgeführt bei Pro-Palästina-Demo: Greta Thunberg in London festgenommen
Laut der Aktivistengruppe Prisoners for Palestine nahm die Londoner Polizei
die Schwedin fest. Der Protest galt einer Versicherungsgesellschaft.
(DIR) Israel genehmigt illegale Siedlungen: Die Einstaatenlösung wird längst implementiert
Berlin spricht von einer Zweistaatenlösung – und Israel schafft Fakten, die
sie unmöglich machen. Mit dieser Realitätsverweigerung muss Schluss sein.
(DIR) „From the river to the sea“: Berliner Landgericht wertet Parole als Hamas-Unterstützung
Das Landgericht Berlin stuft nach einem erneuten Gutachten den Slogan als
Hamas-Kennzeichen ein. Jetzt muss der Bundesgerichtshof entscheiden.
(DIR) Ausstellung über Ossip Klarwein: Der vergessene Architekt der Knesset
Das Hamburger Barlach-Haus würdigt den Architekten Ossip Klarwein. Er floh
1933 aus Hamburg nach Palästina und baute den jungen Staat Israel mit auf.
(DIR) Netanjahu kritisiert Australiens Premier: Eine unverschämte Intervention
Israels Ministerpräsident wirft Australiens Premierminister vor, an dem
Bondi-Beach-Attentat mitschuldig zu sein – wegen dessen Unterstützung
Palästinas.
(DIR) Humanitäre Lage im Gazastreifen: Kinder sterben an Unterkühlung
Stürme und Regen belasten die vertriebenen Menschen in den Zeltlagern. Die
Hamas stellt Waffenruhe in Frage und lehnt ihre Entwaffnung kategorisch ab.
(DIR) Repression von Palästina-Solidarität: Civicus stuft Deutschland herab
Im Civicus-Bericht über bürgerliche Freiheiten wird Deutschland erneut
herabgestuft. „Keine Überraschung“ sei das, kritisiert Clara Bünger
(Linke).
(DIR) Adventszeit in Palästina: Sehen, dass man nicht alleine ist
Zum ersten Mal seit 2023 leuchtet in Bethlehem im Westjordanland wieder der
Weihnachtsbaum. Doch unter die Freude der Menschen mischt sich Trauer.
(DIR) Gewalt im Westjordanland: Siedler greifen Aktivist*innen an
In einem palästinensischen Dorf sollen israelische Siedler:innen drei
Italiener und eine Kanadierin zusammengeschlagen haben. Ein Aktivist
berichtet.
(DIR) Kanzler-Besuch bei Netanjahu: Ein Merz für mutmaßlichen Kriegsverbrecher
Bei seinem Antrittsbesuch versucht Merz, das angeschlagene Verhältnis zu
Israel zu kitten. Dafür lässt er sich vom israelischen Premier vorführen.
(DIR) Experte zu Merz-Besuch in Israel: „Ich sehe darin eine Missachtung der Palästinenser“
Nazih Musharbash von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft zweifelt,
ob der Bundeskanzler wirklich Friedenspolitik betreibt. Dieser müsse sich
der Realität stellen.
(DIR) Pressefreiheit in Italien: Palästina-Protestierende stürmen Tageszeitung „La Stampa“
In Turin griffen Demonstrierende die Redaktionsräume der Tageszeitung La
Stampa an. Die Reaktion der UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese
sorgt für Irritationen.
(DIR) Von Israel besetztes Westjordanland: Hinrichtung mit Augenzeugen
Bei einem Einsatz im Westjordanland erschießen israelische Soldaten zwei
unbewaffnete Männer. Aufnahmen von diesem Vorfall sorgen für Empörung.
(DIR) Boykott gegen israelische DJs: Die Party ist vorbei
Der Gründer der israelischen Partyreihe Laundrette ist ein radikaler
Kritiker Israels. Die propalästinensische Partyszene diffamiert ihn
trotzdem.
(DIR) Gerichtsurteil zum Palästina-Kongress: Polizeistaatsräson
Nun steht fest: Die Auflösung des Palästina-Kongresses in Berlin war
rechtswidrig. Aber wer trägt die Verantwortung dafür und entschuldigt sich?
(DIR) Israelische Foltergefängnisse: Der Missbrauch ist politisch gewollt
Von Israel inhaftierte Palästinenser sind Schlägen, Hunger und sexuellem
Missbrauch ausgesetzt. Die Täter werden systematisch geschützt.
(DIR) Palästina-Kongress in Berlin: Verbot und Auflösung waren rechtswidrig
Beim Palästina-Kongress hat die Polizei unverhältnismäßig gehandelt,
urteilt das Verwaltungsgericht. Es ist eine weitere Schlappe für die
Polizei.
(DIR) Gaza-Friedensplan: Rückkehr nach Gaza?
Die Palästinensische Autonomiebehörde hat kaum Rückhalt in der eigenen
Bevölkerung. Doch nun will sie in Gaza wieder die Kontrolle übernehmen.
(DIR) Deutsche Rüstungsexporte nach Israel: Bundesregierung hebt Teil-Exportstopp auf
Die Waffenruhe in Gaza hält seit mehr als fünf Wochen. Die Bundesregierung
macht deshalb eine Entscheidung aus dem Sommer rückgängig.