# taz.de -- Musik
       
 (DIR) Neues Album von US-Sängerin Erykah Badu: Sie bricht den Fluch als Hexenmeisterin
       
       Erykah Badu veröffentlicht das Album „Before the World Blows“ mit Produzent
       The Alchemist. Sein BoomBap ist die perfekte Klangkulisse für ihre düstere
       Textwelt.
       
 (DIR) Punksänger Monchi im Gespräch: „Gehen? Digga, ist das euer Ernst?“
       
       Jan Gorkow, besser bekannt als Monchi, Sänger der Band Feine Sahne
       Fischfilet, erzählt von der Kraft des Machens und warum er nicht mehr alle
       „Cops“ für „Bastards“ hält.
       
 (DIR) Kunstfestival in Wilhelmsburg: „Wenn ich singe, ist das politisch“
       
       Mit „The Art of Resistance“ findet in Hamburg ein iranisch-afghanisches
       Kunstfestival statt. Dabei geht es auch um Solidarität über Grenzen hinweg.
       
 (DIR) 20 Jahre Radialsystem Berlin: Den Atem anhalten
       
       Partyboote schippern vorbei, wenn im „Radialsystem“ an der Spree neue
       Formen ausprobiert werden. Jetzt feiert das Kulturzentrum 20-jähriges
       Jubiläum.
       
 (DIR) Herausgeberin über Musikerinnen-Buch: „Je mehr Frauen auf der Bühne stehen, desto mehr folgen“
       
       Künstlerinnen sind in der Musik sichtbarer denn je. Das ist dennoch kein
       Indiz für strukturelle Gleichheit, sagt Musikjournalistin Juliane Streich.
       
 (DIR) Rezeptionsgeschichte eines DDR-Songs: Vielleicht hilft es ja der Demokratie
       
       „Sag mir, wo du stehst“, heißt ein DDR-Beatschlager von Team 4. „Sag mir,
       ob du wählst“ von Sugarbear versucht nun eine zeitgenössische Coverversion.
       
 (DIR) Label Moloko Plus aus Sachsen-Anhalt: Noiserock-Internationalismus und Beatliteratur von unten
       
       In Schönebeck/Elbe sitzt das kleine, aber feine Label Moloko Plus, zugleich
       auch Verlag. Die Compilation „Elmsfeuer“ setzt seine Underground-Tradition
       stilbewusst fort.
       
 (DIR) Berliner Festival „Pop-Kultur“: Die Kids sind doch alright
       
       Trotz finanzieller Einbußen punktete das Berliner Festival „Pop-Kultur“ mit
       einem eigenwilligen Programm. Nah und fern wurden mit Auftragswerken und
       speziellen Konzerten verknüpft.
       
 (DIR) Chormusik zum Gedenken: Singen für die Toten
       
       Wenn der Platz für Nachrufe fehlt, gibt es andere Wege zum Gedenken. Die
       stille Chormusik von Nico Muhly eignet sich sehr gut.
       
 (DIR) Zum Gedenken an Gunter Hampel: „Ich träume von Musik und spiele sie dann auch“
       
       Wenige Wochen vor seinem Tod hat der Jazzmusiker Gunter Hampel der taz ein
       Interview im Beisein seiner Tochter Cavana gegeben. Die taz druckt das
       Gespräch postum mit ausdrücklicher Erlaubnis der Familie.
       
 (DIR) Nachruf auf Tim Curry: Dieses Schlossgespenst ist sehr flamboyant
       
       Er mimte gerne Schurken, aber mit Stil und elegantem Spott. Sein Mitwirken
       im Glammusical „Rocky Horror Picture Show“ machte ihn weltberühmt. Nun ist
       Tim Curry gestorben.
       
 (DIR) Oper für alle: Einmal als Ratte zu Füßen der Sopranistin kauern
       
       Die Arena di Verona zieht Opernfans aus aller Welt an. Unsere Autorin
       durfte als Statistin mit auf die Bühne.
       
 (DIR) Zwischenbilanz „Pop-Kultur“-Festival: Den menschlichen Faktor beschwören
       
       Momentan findet in Berlin das Festival „Pop-Kultur“ statt. In den Debatten
       ging es um die Macht von KI und ein genossenschaftlich organisiertes
       Musikportal.
       
 (DIR) Klimawandel und Musikfestivals: Der Klang der Wälder ist verstummt
       
       Brände im Hohen Venn, Starkregen in Wacken: Der Klimawandel wirkt sich auf
       Musikfestivals aus. Vor allem kleinere Veranstalter sind wirtschaftlich
       bedroht.
       
 (DIR) Dolly Parton mit 80 Jahren gestorben: Sie hat den Feminismus vorgelebt
       
       Frauenrechte, queere Personen, Black Lives Matter – Country-Musikerin Dolly
       Parton stand immer auf der Seite der Selbstbestimmung. Nun ist sie
       gestorben.
       
 (DIR) Ausstellung und Festival in London: Der rote Faden vom Black Atlantic
       
       Das Victoria & Albert Museum hat eine Dependance im Osten Londons eröffnet.
       Zu sehen gibt es dort eine beeindruckende Schau zur britischen Geschichte
       von Black Music.
       
 (DIR) Keine KI-Songs in Australiens Charts: Maschinen machen keine Zukunftsmusik
       
       Das von einer künstlichen Intelligenz erzeugte Remake eines Madonna-Hits
       hat die Charts in Australien gestürmt. Künftig verhindern das neue Regeln.
       
 (DIR) HipHop-Album von Mos Def: Mit diesem Brett geht es uns wieder besser
       
       Sound zur Krise. Mehr als 20 Jahre war „The Ecstatic“ von Mos Def
       vergriffen. Jetzt wird das Meisterwerk des Conscious Rap wieder zugänglich
       gemacht.
       
 (DIR) An einem Abend der wie Honig fließt: Im Alten Schweden wird Dagmar böse
       
       Dunkel dräuende Rockmusik und Literatur und Jazz sind Gründe genug, um
       einmal pro Woche in den Wedding zu fahren.
       
 (DIR) Alternative Szene in Halle vor der Wahl: The Kids are united
       
       Das Label Turbo Discos, das Veranstaltungskollektiv United Shit und Radio
       Corax prägen die subkulturelle Szene Halles mit widerständigem Geist. Ein
       Porträt.
       
 (DIR) Ausstellung „The Sound of Courage“: Subtil und schwer einzuhegen
       
       Eine Ausstellung in den Nordischen Botschaften in Berlin untersucht, wie es
       um Gleichberechtigung in der skandinavischen Musikwelt steht. Gar nicht mal
       so gut.
       
 (DIR) Organist zu deutsch-polnischer Tradition: „Diese Grenzregion gehört als Kulturlandschaft zusammen“
       
       Die „Norddeutsche Orgelschule“ wirkt seit der Hansezeit bis Polen und ins
       Baltikum, sagt Orgelprofessor Krzysztof Urbaniak. Das müsse ins
       Bewusstsein.
       
 (DIR) Konzert von Arthur Verocai in Hamburg: Saudade mit Knieorthese
       
       Lange wurde der brasilianische Komponist Arthur Verocai verkannt. Nun
       gastiert er in Deutschland, am Mittwoch war er in der Hamburger
       Elbphilharmonie.
       
 (DIR) Benefizkonzert nach CSD-Anschlag: Baran Kok, Ikkimel und Grönemeyer twerken für Solidarität
       
       Nach dem Angriff auf den CSD wird die Berliner Columbiahalle zum Ort
       queerer Wut auf Rechtsextreme, LGBTQIA*-Feindlichkeit und Friedrich Merz.
       
 (DIR) Kölner Technoproduzent Barnt: Seine Melancholie klingt prägnant
       
       Der Kölner Elektronikproduzent Barnt macht im Album „After Completing the
       Hex“ kunstsinnigen Techno, der mit der Tradition seiner Heimatstadt bricht.
       
 (DIR) Metalunderground in Syrien: Beim Satansanbeten braucht es langen Atem
       
       In Syrien frönten Metalfans ihrer Leidenschaft zwischen Ausgrenzung,
       Kreativität und Verfolgung über Jahrzehnte im Verborgenen. Ein
       Tatsachenbericht.
       
 (DIR) „Rave The Planet“-Parade in Berlin: „Wenn man keine Kultur hat, was bleibt dann vom Mensch?“
       
       Zum fünften Mal tanzen Menschen auf der Techno-Parade Rave the Planet für
       Frieden und Zusammenhalt. Im Angesicht des CSD-Anschlags erst recht.
       
 (DIR) Nachruf auf Rapper Sensational: Die Großen des Hip-Hops schätzten ihn sehr
       
       Kompromisslos bis zum Schluss, war der Rapper Sensational ein genialer
       Brückenbauer, der auch gern mit Elektronikproduzenten arbeitete. Ein
       Nachruf.
       
 (DIR) Ensemble Kaleidoskop und Maya Dunietz: Das Klang-Raum-Ambiente ist faszinierend
       
       Im Dialog: Das Ensemble Kaleidoskop in Berlin und die israelische Solistin
       Maya Dunietz laden immer wieder internationale MusikerInnen für
       Kollaborationen ein.
       
 (DIR) Das langsame Sterben der Indie-Szene: Weimer kloppt die Popkultur in den Eimer
       
       Links ist die Popszene schon lange nicht mehr, sondern Teil der „Creative
       Industries“. Die kleinen Clubs und alternativen Festivals sterben langsam.
       
 (DIR) Album und Tour von Arlo Parks: Diese Spur führt geradewegs zur Euphorie
       
       Mit „Ambiguous Desire“ findet die Londoner Popkünstlerin Arlo Parks zum
       elektronischen Dancefloor. Wie weit geht ihre Musik über das Epigonale
       hinaus?
       
 (DIR) Dead Moon kommen auf Tour: „Die tiefen Töne liegen mir“
       
       Toody Cole von der US-Band Dead Moon über Forstarbeiten mit Motorsäge,
       Garagerock mit 70 und ihre Entscheidung, noch mal die alten Songs für eine
       Konzertreise zu spielen.
       
 (DIR) Buch über Musik aus Rio de Janeiro: Stimmen von den Hügeln
       
       Ein musikalischer Reiseführer in 50 Songs: Der Berliner DJ und Produzent
       Daniel Haaksman veröffentlicht ein Buch über Rio de Janeiro als
       Sehnsuchtsort.
       
 (DIR) Festivalleiter über Ausdrucksformen: „Rhythmus ist eine Art von Urkraft“
       
       Beim „Überschlag“-Festival werden Grenzen ausgelotet. Schlagzeuger, sagt
       Festivalleiter Philipp Kohnke, sind Pioniere eines erweiterten
       Musikbegriffs.
       
 (DIR) Moderne indonesische Gamelanmusik: Transkulturelles Trommeln für die Orientierung
       
       Gamelan ist mitnichten statischer Ausdruck traditioneller Folklore. Junge
       Vertreter der indonesischen Musikrichtung arbeiten mit elektronischen
       Klangelementen.
       
 (DIR) Filmklassiker und Buch über Graffiti: Ganze Züge von der Writer's Bench aus gesehen
       
       Als die ersten Graffiti durch die New Yorker Bronx rollten – und ihren Weg
       fanden: HipHop-Pionier Fab 5 Freddy veröffentlicht seine Memoiren. Der Film
       „Wild Style“ setzte dieser Szene ein Denkmal.
       
 (DIR) Neues Buch von Simon Reynolds: Allem Shoegazing wohnt Melancholie inne
       
       Traumhaftes aus der Tiefschlafphase: „Still in a Dream“, das neue Werk des
       britischen Autors Simon Reynolds widmet sich Shoegaze, Slackern und
       Dreampop 1984–94.
       
 (DIR) Haze’evot in Berlins lautester Platte: Alles okay, Mama?
       
       Die israelische Band Haze’evot machte im Berliner Orwo-Haus halt. Die fünf
       Frauen, die an radikale Veränderung von unten glauben, rockten das Haus.
       
 (DIR) „Music, Film, Fashion“ von Charli XCX: Alles ist vergänglich bis zur letzten Zigarette
       
       Auf „Music, Film, Fashion“ wird Charli XCX selbstreferenziell rockistisch
       und knüpft musikalisch doch immer wieder an ihr Vorgängeralbum an. Was
       bleibt, ist Ratlosigkeit.
       
 (DIR) Irischer Sänger Glen Hansard gestorben: Die letzte Session
       
       Glen Hansard spielte noch in seinem Stammpub, wenige Stunden später
       verunglückte der Musiker tödlich. Irland trauert um eine prägende Stimme.
       
 (DIR) Ein Gespräch mit Inga Rumpf zum 80.: „Ich höre überhaupt keine Musik mehr, nicht mal im Auto“
       
       Seit den Sechzigern ist Inga Rumpf im Musikgeschäft unterwegs. Mit Bands
       wie Frumpy oder Atlantis hat sie es auch zu internationaler Berühmtheit
       gebracht.
       
 (DIR) Anton Bruckner's 4. Symphonie: Das Erzschwere federn lassen
       
       Es gibt ein neueingespieltes Album von Bruckner für Orchestermusik.
       Dirigentin Stutzmann betont bei dieser Sinfonie die Farbigkeit und stille
       Momente.
       
 (DIR) Gedenksäule für Hildegard Knef in Ulm: In dieser Stadt war ich mal zuhaus
       
       In ihrem Geburtsort Ulm erinnert eine Stele an Hildegard Knef. Sie ist Teil
       einer Reihe von Denkmälern, die an wichtige Frauen der Stadt erinnern.
       
 (DIR) Album von Micha Acher: Dem Geist von Stücken nachspüren
       
       Bei The Notwist spielt Micha Acher Bass. Für sein Solodebüt tastet er sich
       mit anderen Musiker:innen an bestehende Songs heran und interpretiert
       sie neu.
       
 (DIR) Netflix-Show „Kaulitz & Kaulitz“: Als Tom Kaulitz gegen Rechtsradikale demonstrieren ging
       
       Das Kaulitz-Universum von Tom und Bill besteht inzwischen aus einem
       fröhlichen, ausschweifenden kalifornischen Lifestylepaket mit Realityshow
       und Podcast.
       
 (DIR) Gedenkveranstaltung in Bayreuth: Heute habe ich das letzte Wort
       
       Die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum der Bayreuther Festspiele
       gipfeln in der Gedenkveranstaltung „Verstummte Stimmen“ mit einer Rede
       Michel Friedmans.