# taz.de -- Berlin
       
 (DIR) Planstadt Eisenhüttenstadt mit Historie: Mittelalter oder Sozialismus?
       
       Eisenhüttenstadt und Fürstenberg sind zwei ungleiche Schwestern. Die eine
       hat mit Wegzug zu kämpfen, die andere pflegt still ihre Exklusivität.
       
 (DIR) Proteste in Solidarität mit Rojava: Deutschland, plötzlich Islamistenfreund
       
       Wer Islamisten legitimiert, sollte von „Frauen, Leben, Freiheit“ schweigen.
       Zum Glück erinnern Proteste ans Versagen der deutschen Politik in Syrien.
       
 (DIR) Neue Mietenpolitik der Berliner SPD: Ähnlich wirksam, nur günstiger
       
       Der mietenpolitische Aufschlag der SPD-Fraktion ist der bislang radikalste
       der Partei. Das könnte vor allem für die Linkspartei zum Problem werden.
       
 (DIR) Academic Boycott Conference: Studierende planen den akademischen Boykott
       
       Eine Konferenz liefert Vorträge über die Rolle der israelischen
       Wissenschaft in „kolonialen und militärischen Strukturen“. Aber kaum
       Diskussion dazu.
       
 (DIR) Familiengeheimnisse im Humboldt Forum: Über das Erzählen nach dem Verstummen
       
       Im Berliner Humboldt Forum gab es ein inspirierendes Wochenende zum Thema
       „Verbergen oder erzählen?“ Schade, dass es so mäßig besucht war.
       
 (DIR) SPD-Fraktionsklausur in Rostock: Alt, aber sexy
       
       Die SPD setzt im Wahljahr 2026 ganz auf mehrheitstaugliche Themen. Neben
       der Wohnungspolitik betrifft das vor allem das Thema Altenhilfe.
       
 (DIR) Demonstrationen für „Rojava“: Was uns auf die Straße treibt
       
       Bundesweit protestieren Kurd*innen gegen den Vormarsch der syrischen
       Armee in Nordsyrien. Nun macht sich eine „Karawane“ auf den Weg dorthin.
       
 (DIR) Arbeitszeiterfassung in der Schule: Lehrer*innen arbeiten viel umsonst
       
       26 Stunden pro Woche unterrichten Lehrer*innen an Berliner Gymnasien.
       Faktisch arbeiten sie mehr – und auch deutlich mehr als andere
       Berufsgruppen.
       
 (DIR) Medizinische Versorgung in Berlin: Richtige Welle kommt erst noch
       
       Die Bevölkerung wird immer älter und mit ihr ein Großteil der Ärzteschaft.
       Die Kassenärztliche Vereinigung fürchtet Unterversorgung im ambulanten
       Bereich.
       
 (DIR) Mahnmal in Berlin-Mitte: Ein Jahr Trost für die Trostfrauenstatue
       
       Trommelwirbel bei der Enthüllung: Das Mahnmal gegen sexualisierte
       Kriegsgewalt wurde in unmittelbarer Nähe seines alten Standortes wieder
       aufgestellt.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Was das Gehirn befriedigt
       
       In der Deutschen Oper geschehen unnütze Dinge, das RSB schließt Jazz und
       Klassik kurz, und Johannes Brahms trifft fast auf die zweite Wiener Schule.
       
 (DIR) Boykott-Konferenz in Berlin: „Ein Vehikel für antisemitische Weltanschauungen“
       
       Die Hochschulgruppe „Tacheles“ kritisiert einen Boykott-Aufruf gegenüber
       israelischen Hochschulen. Das sei absolut nicht friedensfördernd.
       
 (DIR) Fragliche Projekte gegen Antisemitismus: Eine Behörde im Widerstand gegen den Filz
       
       FragDenStaat veröffentlicht Tausende Seiten Behördendokumente. Sie zeigen,
       wie sich die Verwaltung gegen die CDU-Vergabe von Fördergeldern wehrt.
       
 (DIR) Entmietung der Habersaathstraße: Zertrümmerte Türen und Bäder
       
       Der Hauseigentümer rückt mit einem Abrisstrupp in dem umkämpften Haus an –
       und lässt Dutzende Wohnungen zerstören. Die Bezirkspolitik soll er vorher
       informiert haben.
       
 (DIR) Persönliche Assistenzdienste: Verband drängt bei Sozialsenatorin Kiziltepe auf mehr Tempo
       
       Die Bundesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget mag nicht hinnehmen, dass
       die Verwaltung einen Parlamentsbeschluss noch nicht umgesetzt hat.
       
 (DIR) Roter Teppich für den „Tatort“: Kniefall für Corinna Harfouch
       
       Mit viel Trara geht die Premiere des neuen RBB-„Tatort“ im Delphi
       Filmpalast über die Bühne. Es ist der letzte Fall für Kommissarin Bonard.
       
 (DIR) Theater für die Nachbarn: Wenn es sich im Raum plötzlich drei Grad kälter anfühlt
       
       Die Mitmachformate im Heimathafen Neukölln sind mehr als Kultur. Freitag
       hat das Stück „Müßiggangster“ Premiere.
       
 (DIR) Sozialökologische Stadtpolitik: Ein anderes Berlin ist möglich
       
       Über 100 Initiativen entwerfen zum Wahlkampf gemeinsame Grundpfeiler einer
       progressiven Stadtpolitik. Mit SPD und CDU rechnen sie hart ab.
       
 (DIR) Geschenkte Kartoffeln: Kartoffeln auch für die Ukraine
       
       Brandenburger Bauern reagierten empört. Nun zeigt sich: Es war ein
       Missverständnis. Berlin bekommt nur 200 Tonnen Kartoffeln aus Sachsen
       geschenkt.
       
 (DIR) Koalitionswechsel in Brandenburg: Kein Platz für „Wünsch dir was“
       
       Den gerade über ein Bündnis verhandelnden Parteien SPD und CDU droht
       offenbar ein rigider Sparkurs. Den hält der parteilose Finanzminister
       Crumbach für nötig.
       
 (DIR) Museen und Events in Berlin: Der Museumssonntag wird schmerzlich vermisst
       
       Die landeseigene Kulturprojekte Berlin GmbH hat der Stadt in 20 Jahren
       tolle Events geschenkt – und immer noch viel vor. Aber die Zeiten sind
       mager.
       
 (DIR) Debatte über Neuköllner Linken: Ahmed Abed wehrt sich gegen Vorwürfe
       
       Am Bürgermeisterkandidaten der Linken in Neukölln gibt es scharfe Kritik.
       Ahmed verteidigt sich und freut sich über Solidarität aus der Linkspartei.
       
 (DIR) Integrationsprojekt vor dem Aus: Zukunftschancen ohne Zukunft?
       
       Das Integrationsprojekt „Flucht nach vorn“ steht kurz vor dem Aus. Es
       unterstützt junge Geflüchtete, die durchs Raster des Regelschulsystems
       fallen.
       
 (DIR) „Academic Boycott Konferenz“ in Berlin: Oder soll man es lassen?
       
       Der Name ist Programm: Deutsche Universitäten sollen ihre Verbindungen nach
       Israel kappen, fordert ein Bündnis palästinasolidarischer Gruppen.
       
 (DIR) Störaktion auf der Grünen Woche: Gequälte Grüße vom Schlachthof
       
       Aktivistinnen stören den Auftritt des Agrarministers auf der Grünen Woche.
       Sie verweisen auf den Widerspruch zwischen Agrarpolitik und Tierwohl.
       
 (DIR) Zweckentfremdung von Wohnraum: Berlin ist nicht Spanien
       
       Der Senat erhöht die Strafen, wenn Wohnraum vernichtet wird. Anders als in
       Spanien sieht man aber keine Handhabe gegen Ferienwohnungen.
       
 (DIR) Wohnsitzauflage für Geflüchtete: Die AfD reibt sich die Hände
       
       Brandenburgs Innensenator René Wilke (SPD) will eine Wohnsitzauflage für
       Geflüchtete, weil ein paar von ihnen in Cottbus Probleme machen. Geht's
       noch?
       
 (DIR) Theaterregisseur über Gorki-Theater: „Ich verliere mein künstlerisches Zuhause“
       
       Nurkan Erpulats letzte Inszenierung am Gorki Theater feiert Samstag
       Premiere. Sein postmigrantisches Theater prägte Shermin Langhoffs
       Intendanz.
       
 (DIR) Widerstand gegen russische Propaganda: Der Kampf um die Gedanken
       
       Mit gezielter Desinformation nagt Russland an der Solidarität mit der
       Ukraine. Die Auswirkungen bekommen Ukrainer:innen in Berlin direkt zu
       spüren.
       
 (DIR) Migrationspolitik in Brandenburg: Wohnsitzauflage sorgt für Kritik
       
       Brandenburg will eine Wohnsitzauflage für Geflüchtete mit
       Aufenthaltserlaubnis einführen. Der Flüchtlingsrat hält das für
       integrationsfeindlich.
       
 (DIR) Verfassungsausschuss über Vulkangruppen: „Feuer hinterlässt nur selten Spuren“
       
       Zum Sabotageakt des Stromnetzes in Südberlin äußert sich der
       Verfassungsschutz zurückhaltend. Das Ausbleiben von Neuigkeiten schadet
       seinem Image.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Im dritten Raum
       
       Die Installation „Zwischen Tür und Zukunft“ macht Zukunftsvisionen sichtbar
       – und reimaginiert Zugehörigkeit für Menschen, die Rassismus erleben.
       
 (DIR) Schutz von Schrebergärten: Verdrängung nur noch gegen Ersatz
       
       Das Gesetz zur Sicherung von Kleingartenflächen bekommt
       fraktionsübergreifend Zustimmung. Doch Grüne und Linke kritisieren zu laxe
       Ausnahmeregelungen.
       
 (DIR) Brandanschlag in Flüchtlingsunterkunft: Erst ein Knall, dann Flammen
       
       In der Flüchtlingsunterkunft am Flughafen Tempelhof wurde ein Anschlag mit
       Molotowcocktails verübt. Täter kamen vermutlich nicht von außen.
       
 (DIR) Kaffeewette für Kältehilfe: Charity als Armutszeugnis
       
       Viele regen sich auf, weil Kai Wegner die „Kaffeewette“ für die
       Obdachlosenhilfe verbieten wollte. Aber das Problem ist, dass sie überhaupt
       nötig ist.
       
 (DIR) Polizeieinsatz gegen Hertha-Fans: Höhepunkt einer bewussten Eskalation
       
       Vor dem Hertha-Spiel gegen Schalke kommt es zu Auseinandersetzungen
       zwischen Polizei und Fans. Der Verein kritisiert Polizei und Senatorin
       Spranger.
       
 (DIR) Grabsteine für Berliner Clubs: „Wenn Kultur ausstirbt, kommt die Steinzeit zurück“
       
       Clubs sterben, Kultur wird gekürzt. Das Kollektiv „Steinzeit Alter“
       protestiert mit Grabsteinen für schwindende Orte – nun auch für das Schwuz.
       
 (DIR) Brandenburg-Tag auf der Grünen Woche: Mut, gegenzuhalten
       
       Der Brandenburger Landfrauenverband und ihre Vorsitzende präsentieren sich
       auf der Grünen Woche mit der Botschaft für Toleranz und Demokratie.
       
 (DIR) Death Festival in Berlin: Tanzen mit dem Tod
       
       In westlichen Gesellschaften ist der Tod oft ein Tabuthema. Beim Death
       Festival im Holzmarkt wird er dagegen körperlich erfahren und besprochen.
       
 (DIR) Propalästinensische Demo in Connewitz: Wenn Linke anfangen, Staaten zu verteidigen
       
       Connewitz war der Tiefpunkt der innerlinken Auseinandersetzung. Auf beiden
       Seiten schlägt Lagerdenken in die Rechtfertigung von Herrschaft um.
       
 (DIR) Polizei-Einsatz gegen Hertha-Fans: Deeskalation nicht erwünscht
       
       Im Olympiastadion kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen. Herthas
       Fanhilfe beklagt, die Polizei habe provoziert und eskaliert, die
       Verantwortung trage Berlins Innensenatorin Spranger.
       
 (DIR) Die Reste vom Fest: Ein letzter Stresstest für die Nordmanntanne
       
       Wenn die Bedingungen stimmen, sind die Berliner durchaus für Sport zu
       haben. Auch Randsportarten wie der Weihnachtsbaumweitwurf finden ihre Fans.