# taz.de -- wochentaz
(DIR) Indie-Band Engin: „Mit Türkisch kann man sehr gut große Gefühle ausdrücken“
Engin Devekiran, Frontmann der Band Engin, hat sich lange vor der
türkischen Seite in sich verkrochen. Ein Gespräch über Entfremdung und neu
entdeckte Liebe.
(DIR) Feiheitlich-demokratische Unordnung: Wie verfassungstreu sind Sie?
Verunsichert vom V-Mann-Skandal und dem Kulturstaatsminister? Hier können
Sie testen, ob Sie sich noch auf dem Boden des Grundgesetzes bewegen.
(DIR) Sitzen auf Baumstümpfen: Von den Freuden des Mitmachtheaters
In Bremen hat die Shakespeare Company unter dem Titel „Liebe geht raus“ ein
ganzes Festival mit interaktivem Theater aufgelegt. Schön war’s!
(DIR) Podcast „Stalino.“: Östlich unserer Erinnerung
Ein Podcast von Dekoder widmet sich dem Vernichtungskrieg der deutschen
Wehrmacht in der Donbass-Region der Ukraine – und den Parallelen zur
Gegenwart.
(DIR) G20-Demos vor Gericht: Der Rechtsstaat verendet im Gewerbegebiet
Das letzte große Verfahren wegen des Hamburger G20-Gipfels könnte mit
Geldauflagen enden. Die juristische Aufarbeitung ist eine Blamage für die
Anklage.
(DIR) Displaced Persons im Emsland: Ein Stück Polen in Deutschland
Im Mai 1945 saßen fast 40.000 Polen im Emsland fest. Ins kommunistische
Polen wollten sie nicht zurück, so wurde aus Haren (Ems) das polnische
Maczków.
(DIR) Malerei und Kunst: Die tröstendste aller Metropolen
Ein Film von Elia Kazan, eine Folge „Atlanta“ und Malereien von Fedele
Spadafora: Der März steht für unsere Autorin im Zeichen des Wiedersehens.
(DIR) Wochentaz-Podcast: Im Land der Glücklichen
Von Dänen können wir viel lernen: Minderheitsregierungen, Glück,
Gemeinschaft. Auch bei Barrierefreiheit in Zügen lohnt ein Blick in andere
Länder.
(DIR) Journalist Ronen Steinke in Leipzig: Seine Klinge auch an widrigen Gedanken wetzen
Auf der Leipziger Buchmesse spricht Ronen Steinke über sein Buch
„Meinungsfreiheit“. Der Journalist sieht eine gefährliche Machtverschiebung
am Werk.
(DIR) Kritik am Haber-Verfahren: Mit freundlicher Hilfe des Verfassungsschutzes
Das Vorgehen von Wolfram Weimer gegen drei Buchläden wirft ein Schlaglicht
auf das „Haber-Verfahren“ der Bundesregierung. Kann das so weitergehen?
(DIR) Deepfakes sind nicht das Problem: Die Gewalt wuscheliger Profeministen
Wegen eines spektakulären Falls sexualisierter Gewalt will die
Bundesjustizministerin jetzt Strafen für Deepfakes. Warum sie damit das
Thema verfehlt.
(DIR) Gespräche auf der Leipziger Buchmesse: Alle gegen Weimer
Gegen den Kulturstaatsminister können sich in Leipzig alle in Rage reden.
Die Buchbranche versichert sich ihres zivilgesellschaftlichen Engagements.
(DIR) Rebecca Horn in Wuppertal: Auf der Rasierklinge einer Horn’schen Poesie
Im Wuppertaler Skulpturengarten Waldfrieden lässt sich auf das ironische
Werk der verstorbenen Bildhauerin und Filmemacherin Rebecca Horn
zurückschauen.
(DIR) Rundgang über die Leipziger Buchmesse: Weimer als Symptom
Michal Hvorecký sieht slowakische Verhältnisse in Deutschland, Carla
Hinrichs glaubt nicht an Ausrutscher, Maxim Znak liest 1.596 Bücher. Ein
Rundgang über die Buchmesse.
(DIR) Täglich eine Geschichte: Meisterinnen der Miniatur
Unsere Autorin beginnt jeden Tag mit der Lektüre einer kleinen Geschichte
von Anita Daniel, Natalia Ginzburg oder Clarice Lispector. Wer sind diese
Frauen?
(DIR) Was bringt das Sondervermögen?: Die 500-Milliarden-Euro-Frage
Vor einem Jahr hat der Bundestag Geld für „Infrastruktur und
Klimaneutralität“ flüssiggemacht. Was nützt das?
(DIR) Das erste Passivhaus: Als die Sonne nach Hause kam
Schon früh erkannte Mária Telkes das Potenzial der Sonne für die Zukunft.
1948 baut sie gegen Widerstände das erste Haus Passivhaus.
(DIR) Der Hausbesuch: Er ist Holz
Sascha Weisert brennt fürs Möbelrestaurieren. Wenn er mal keine Lust hat,
geht er Rosen schneiden. Und tanzt in Breslau, Prag und Wuppertal ganze
Wochenenden durch.
(DIR) Mathematikgebäude der TU Berlin: Universitäres Probewohnen
Wohnungskrise? Der Platz ist schon da, er muss nur bewohnbar gemacht
werden. In der TU Berlin zeigen Studierende modellhaft, wie es gehen kann.
(DIR) Entspannung lernen: Wer chillen will, muss rausgehen
Ich dachte immer, dass Meditieren nichts für mich ist. Bis mir eine
Schülerin zeigte, wie man richtig chillt.
(DIR) Kinder fragen, die taz antwortet: Gibt es Aliens oder nicht?
Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche
beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Fridolin, 7 Jahre alt.
(DIR) Aufmerksamkeitspolitik: „Immer mehr Menschen merken, dass etwas nicht stimmt“
Meta & Co stehlen unsere Aufmerksamkeit, sagt die Filmemacherin Alyssa Loh.
Einzeln kämen wir dagegen nicht an, deshalb brauche es eine Bewegung.
(DIR) Film „Blood and Sinners“ bei den Oscars: Frau von Großformat
Autumn Durald Arkapaw wurde bei den diesjährigen Oscars in der Kategorie
„Beste Kamera” ausgezeichnet. Sie ist die erste Frau, die diesen Preis
gewonnen hat.
(DIR) Puppenspielerin über ihr Handwerk: „Die Faszination kommt aus der Kindheit“
Karin Schmitt kennt die Magie des Puppenspiels. Es ist dieser besondere
Moment, wenn tote Materie zum Leben erweckt wird, sagt die Puppenspielerin
(DIR) Hetze im Netz: Der Hassanzeiger
Ein 25-Jähriger durchforstet soziale Medien nach NS-Symbolen und
Volksverhetzung, weil die Polizei es nicht tut. Ist das Zivilcourage oder
Denunziation?
(DIR) Familienplanung: Wie Scheidungen den Kinderwunsch beeinflussen
Warum bekommen Menschen Kinder und warum nicht. Eine neue Studie
untersucht, welchen Einfluss der Beziehungsstatus der Eltern hat.
(DIR) Kinder fragen, die taz antwortet: Warum haben Hände fünf Finger?
Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger – sind die wirklich alle nötig?
Eigentlich nicht, die Evolution wollte es aber so.
(DIR) Zuwachs im Hühnerstall: Das Wanderhuhn macht, was es will
Unser Autor hat plötzlich ein Federvieh zu viel im Stall und kann seinen
Augen kaum trauen. Hat der Fuchs ihm ein Geschenk gemacht?
(DIR) Digitale Unabhängigkeit: Ausziehen bei Mama Meta
Einmal monatlich zeigen europäische Hacker, wie sich Normalsterbliche von
Whatsapp, Paypal und Co. befreien können. Zu Besuch bei einem
Umzugsworkshop.
(DIR) Jagen auf Sardinien: „Schrei so laut du kannst“
Unsere Autorin geht mit den Männern ihres Dorfs auf Wildschweinjagd. Und
bekommt Einblicke in eine Welt, die ihr sonst verschlossen bleibt.
(DIR) Gisele Pelicot und die Nachwirkungen: Wie sich Scham verwandeln lässt
Gisèle Pelicot hat einem Gefühl zu neuer Aufmerksamkeit verholfen – der
Scham. Aber was ist Scham? Wann ist sie fehl am Platz? Worin liegt ihre
Kraft?
(DIR) Turnerin Elisa Chirino über Solidarität: „Ich sag Bescheid, was ich brauche“
Seit ihrem Unfall benötigt die ehemalige Leistungssportlerin Elisa Chirino
Hilfe. Sie hat gelernt: Solidarität ist nicht für alle selbstverständlich.
(DIR) Alternativen zum Patriarchat: Eine Welt der FLINTA*s
Viele Feminist:innen träumen vom Matriarchat. Hilfreicher könnte ein
Konzept aus Mailand sein, das über Generationen hinweg verbindet.
(DIR) Geldspenden von Frauen: Solidarisch mit Cash
Deutlich mehr Frauen als Männer spenden Geld für einen guten Zweck. Was für
unterstützenswert gehalten wird, unterscheidet sich ebenfalls.
(DIR) Kinderpatenschaften und Kolonialismus: Das Versprechen von persönlicher Hilfe
Kinderpatenschaften sind für viele gelebte Solidarität – für andere ein
Fundraising-Tool mit kolonialem Beigeschmack. Wie zeitgemäß ist das
Konzept?
(DIR) Gender Solidarity Gap: Frauen machen's vor
Obwohl Frauen benachteiligt werden, sind sie solidarischer. Von Organspende
bis zu gleicheren Löhnen: Fünf Studien zeigen, wie das konkret aussieht.
(DIR) Postkolonialer Feminsmus: Rettet euch lieber selber!
Der Westen gibt sich gern emanzipatorisch, agiert aber imperialistisch –
zuletzt in Iran. Das kann sich nur ändern, wenn weiße Feminist:innen
koloniale Strukturen radikal hinterfragen.
(DIR) Frauen*streik am 09. März: Störung im Betrieb
Ein Tag nach dem Frauentag wird am 9. März zum Frauen*streik aufgerufen.
Das Töchter-Kollektiv will sichtbar machen, wer den Alltag trägt.
(DIR) NGO fördert Medienschaffende: Safety first bei der Berichterstattung
Seit Jahren bietet eine NGO Sicherheitstrainings für Journalist*innen
in Konfliktregionen an. Nun verschiebt sie ihren Fokus auf die USA.
(DIR) Mutterschaft und Care-Arbeit: Wo ist nur dieses Dorf?
Nach der Geburt ihre Kindes bemerkt unsere Autorin, dass sie Unterstützung
braucht. Es gibt Hilfsangebote, aber trotzdem bleibt sie allein. Warum?
(DIR) Aktivismus im Krieg: „Wir schauen auf unser Ziel, nicht auf unsere Unterschiede“
Angela Scharf und Lana Alsharif arbeiten als Friedensaktivistinnen in
Israel und Palästina zusammen. Wie gelingt ihnen das nach allem, was war?
(DIR) Forscherin über Netzwerke: „Wir sind anderen viel näher, als wir denken“
Im Wissen über Netzwerke steckt viel Macht, sagt die Datenwissenschaftlerin
Fariba Karimi. Wie die Geflechte funktionieren und wie sie diverser werden.
(DIR) Grenzen der Solidarität: Kein Frauentag ohne Clara Zetkin
Sie war eine Vorkämpferin für Frauenrechte, wetterte jedoch gegen die
„Frauenrechtlerei“. Der Internationale Frauentag verdankt sich Clara
Zetkin.
(DIR) Annalena Baerbock über Frauenrechte: Es braucht weiterhin Kraft, Resilienz und Selbstbewusstsein
Es hat sich durchaus was getan bei den Frauenrechten. Trotz dieser
Fortschritte wissen wir, dass die Revolution alles andere als vollendet
ist.
(DIR) Schwangerschaftsabbrüche: Grenzenlose Solidarität
Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sicheren
Schwangerschaftsabbrüchen. Mehrere internationale zivilgesellschaftliche
Netzwerke haben da Ideen.
(DIR) Einkaufszentrum in Ottensen: Shoppen am Gedenkort
Das Mercado-Einkaufszentrum in Hamburg-Ottensen steht auf einem jüdischen
Friedhof. Als Erinnerung daran gibt es nur eine unauffällige Gedenkwand.
(DIR) Geld für den Feminismus: Solidarität finanzieren, sodass sie gewinnt
Der Black Feminist Fund finanziert Widerstand von Schwarzen
Feminist*innen weltweit. Sie wollen sozialen Bewegungen Rückhalt
geben.
(DIR) Solidarität im Internet: Vom Netz auf die Straße und zurück
Das Internet kann ein wunderbarer Ort für feministische Solidarität sein.
Eine Handlungsanweisung für den Kampftag.
(DIR) Feministischer Schauspielunterricht: Eine bessere Welt spielen
An der Londoner BRIT School werden junge Schauspielschülerinnen gegen
Diskriminierung gerüstet. Der Abschlussjahrgang zeigt „[BLANK]“ von Alice
Birch.