# taz.de -- Künste
       
 (DIR) Große Vincent-van-Gogh-Ausstellung: Das Hohelied der Malerei
       
       Das Kröller-Müller Museum in Gelderland präsentiert die größte
       Privatsammlung von Werken Vincent van Goghs und beleuchtet seinen
       spirituellen Grundimpuls.
       
 (DIR) „Deutscher Herbst“ in Bochum: Deutschland suhlt sich in Melancholie und Angst
       
       Mehr Meditation als Analyse: Christopher Rüping inszeniert einen „Deutschen
       Herbst“ in der Jahrhunderthalle Bochum.
       
 (DIR) Castorf-Premiere im Berliner Ensemble: Der Abgrund glüht sechseinhalb Stunden
       
       Klaus Manns „Mephisto“ scheint das Bühnenmaterial der Stunde zu sein.
       Volksbühnen-Haudegen Frank Castorf inszeniert den Roman ganz ohne Moral,
       aber mit großem Interesse an Fetisch und Psyche.
       
 (DIR) Tanzfestival Uferstudios Berlin: Zwischen den Kontinenten
       
       Das Festival Kuyum Tanzplattform warb in den Uferstudios im Berliner
       Wedding für zeitgenössischen afrikanischen Tanz aus Afrika und der
       Diaspora.
       
 (DIR) Spielzeiteröffnung Komische Oper Berlin: Nur wenige überleben
       
       Die Komische Oper Berlin eröffnet die Saison 2026/27 mit dem
       brutalstmöglichen aller Stoffe: Aribert Reimanns „Lear“ im Hangar des
       Flughafens Tempelhof.
       
 (DIR) Kennedy Center Washington geschlossen: Palast der Schande
       
       Wie US-Präsident Trump eine Kulturinstitution in der Hauptstadt Washington
       beschädigt, beschäftigt nun auch Gerichte. Die Chronik eines Niedergangs.
       
 (DIR) Ausstellung über jüdische Kunstsammler: Rekonstruktion eines Mosaiks
       
       Das Bucerius Kunst Forum Hamburg hat vom NS-Staat geraubte Kunst jüdischer
       Familien rekonstruiert. Es versammelt sie zu einer historisch klugen Schau.
       
 (DIR) Malerei von Chunqing Huang in Bonn: Wie der Nachhall auf einen Künstlerkollegen
       
       Das Bonner August-Macke-Haus stellt Chunqing Huang aus. Mit ihrer Malerei
       und Fotografie spielt sie nicht nur den Expressionismus Mackes über Bande.
       
 (DIR) Kunst am Dortmunder Hauptbahnhof: Selbstoptimierung beim Optiker
       
       Mit Kunst im öffentlichen Raum macht der Parcours „Unheimliche
       Verschiebungen“ auf Gegenwartsirritationen aufmerksam. Dabei hakt's an der
       Vermittlung.
       
 (DIR) Architekt de Meuron über Elbphilharmonie: „Was mich beeindruckte, war der große Wille der Stadt“
       
       Vor gut zehn Jahren eröffnete in Hamburg die spektakuläre und
       vieldiskutierte Elbphilharmonie. Ihr Architekt Pierre de Meuron spricht
       darüber, was Bauen kann und muss.
       
 (DIR) Berlin Art Week 2026: Alles so schön glatt hier
       
       Die Berlin Art Week feiert 15-jähriges Jubiläum und tischt groß auf. Was
       bleibt von mehr als 120 teilnehmenden Institutionen, Festivals, Galerien,
       Messen und Off-Spaces?
       
 (DIR) Han Kang im Hamburger Thalia Theater: Metamorphosen und unruhige Träume
       
       Regisseurin Lilja Rupprecht inszeniert „Die Vegetarierin“ von
       Literaturpreisträgerin Han Kang. Die besondere Welt des Buches
       nachzuempfinden, gelingt ihr nur selten.
       
 (DIR) Tango-Bravo-Konzert in Berlin: Hier schwitzen alle
       
       Am Kottbusser Tor in Berlin verliert man schon mal den Überblick. Der
       findet sich dann beim Tanzen zu Tango Bravo im Monarchen wieder.
       
 (DIR) Ars-Electronica-Festival 2026: Lieber Kritik oder lieber Sabotage?
       
       Das Medienkunstfestival Ars Electronica in Linz wagte dieses Jahr unter dem
       Titel „Future Begins: Negotiating Humanity“ die ganz große
       Selbstvergewisserung.
       
 (DIR) Premiere am Wiener Volkstheater: Der Endgegner in Stratford
       
       Das Wiener Volkstheater folgt einem von Rieke Süßkow inszenierten „Macbeth“
       bis in die Spielkonsole. Was bleibt außer Hauen und Stechen?
       
 (DIR) Theaterstück von Sophia Süßmilch: Sehr viel Nacktheit und doch zu wenig Wut
       
       Am Samstag feierte die Künstlerin Sophia Süßmilch mit ihrem ersten
       abendfüllenden Stück am Berliner HAU eine gelungene Premiere. Irgendwas
       fehlte trotzdem.
       
 (DIR) Theaterpremiere in Oldenburg: Digitale Bildungsbürgerlichkeit als erzbiederer Boulevard
       
       Im Oldenburgischen Staatstheater versagt Łukasz Ławicki an Moritz Rinkes
       „Sophia oder das Ende der Humanisten“ mit Debattenhülsen und Kalauern an
       der künstlichen Intelligenz.
       
 (DIR) Fragwürdige Preisvergabe in Berlin: Zu groß denken
       
       Ausgerechnet der längst durchgesetzte Kunst-Star Maurizio Cattelan bekommt
       den Preis der Nationalgalerie. Was sagt das über die Kunststadt Berlin?
       
 (DIR) Künstlerischer Dialog: Ein bilderspuckendes Monster aus Kinshasa
       
       „Das DUO“, Christ Mukenge und Lydia Schellhammer leben zwischen der DR
       Kongo und Deutschland und machen finstere Kunst. Die ist jetzt in Gießen zu
       sehen.
       
 (DIR) Kästners „Fabian“ in der Vagantenbühne: Es ist Zeit, für Männerbordelle zu plädieren
       
       Die Berliner Vagantenbühne zeigt Erich Kästners „Fabian“. Der ist etwas
       quirlig von Lily Kuhlmann inszeniert, doch die Dialoge sind bedrückend
       zeitgemäß.
       
 (DIR) Kunstfestival Hallen 07: Der Weg muss sich schließlich lohnen
       
       Etwas abseits, aber dafür mit viel Platz für große Kunst richtet sich
       Hallen 07 in den Wilhelm-Hallen in Berlin-Reinickendorf an ein breites
       Publikum.
       
 (DIR) „Ästhetik des Widerstands“ in Stockholm: Eine Bibel der linken Ästhetik für das Museum
       
       Vor den Wahlen in Schweden wirft die Bonniers Kunsthalle in Stockholm einen
       Blick auf Peter Weiss’ „Ästhetik des Widerstands“ und schließt sie mit
       aktueller Kunst kurz.
       
 (DIR) Skurrile Finanztipps: „An SB-Kassen gibt es viele Tricks, wie man betrügen kann“
       
       Das Leben ist teuer geworden: Comedian Andy Strauß gibt in seinem Programm
       „Dosenpfandbetrug“ Finanztipps und erklärt, wie man Konzerne austrickst.
       
 (DIR) Performance in der Gemäldegalerie: Ein Schrei der Objekte
       
       Alte Meister, heutige Körper: Der versprochene Dialog gelingt bei Ersan
       Mondtags und Nadim Sammans Performance „Alternde Meister“ in der
       Gemäldegalerie nicht immer.
       
 (DIR) Bühnen in MV werben für Vielfalt: „Demokratie ist kein Zuschauerraum“
       
       Einheit statt Spaltung: Vor den Landtagswahlen und einem möglichen
       AfD-Erfolg bitten die Theater in Mecklenburg-Vorpommern zum gemeinsamen
       Singen.
       
 (DIR) Festival Kirill & Friends Berlin: Eine selten erlebte ernsthafte Leichtigkeit
       
       Der im Berliner Exil lebende russische Regisseur Kirill Serebrennikov lädt
       zum kompakten Showcase. Zu sehen war dort bereits seine Inszenierung
       „Legende“.
       
 (DIR) Tove-Ditlevsen-Inszenierung in Bremen: „Es war sehr schön, einmal ohne Männer zu arbeiten“
       
       Anja Behrens lässt in ihrer Inszenierung von Tove Ditlevsens
       „Kopenhagen-Trilogie“ drei Frauen die gleiche Rolle spielen. Auch Schrift
       spielt mit.
       
 (DIR) Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt: Was passiert mit meiner Stimme?
       
       Während in Sachsen-Anhalt gewählt wurde, machten die Künstlerinnen Jule
       Flierl und Anna Zett mit Studierenden das Prinzip Mitbestimmung erfahrbar.
       
 (DIR) Spielzeiteröffnung am Gorki: Die Zeichen stehen auf Trauer und Verstummen
       
       Das Gorki Theater in Berlin eröffnet mit Installationen im Theaterhaus.
       Sarkis' „Fuge“ erinnert auch an den polnischen Theatermacher Tadeusz
       Kantor.
       
 (DIR) Abramovićs „Balkan Erotic Epic“: Wie man den Regen bezwingt
       
       Immersives Theater in Duisburg: Bei der Ruhrtriennale verklärt
       Performance-Legende Marina Abramović mit einer spektakulären Show
       archaische Balkan-Riten.
       
 (DIR) Chara Kotsali über Tanz und Politik: „Es reicht nicht, sich zu beschweren“
       
       Mit „It’s the End of the Amusement Phase“ tourt die griechische
       Choreografin durch Europa. Ein Gespräch über ihr Stück und über Tanz in
       totalitären Zeiten.
       
 (DIR) Kulturkampf in Sachsen-Anhalt: Drohung nach Orbáns Vorbild
       
       Der Kulturkampf der AfD zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat
       Modellcharakter. Aufgezogen ist er nach dem Vorbild Viktor Orbáns in
       Ungarn.
       
 (DIR) 20 Jahre Radialsystem Berlin: Den Atem anhalten
       
       Partyboote schippern vorbei, wenn im „Radialsystem“ an der Spree neue
       Formen ausprobiert werden. Jetzt feiert das Kulturzentrum 20-jähriges
       Jubiläum.
       
 (DIR) 20 Jahre Radialsystem Berlin: Den Atem anhalten
       
       Partyboote schippern vorbei, wenn im „Radialsystem“ an der Spree neue
       Formen ausprobiert werden. Jetzt feiert das Kulturzentrum 20-jähriges
       Jubiläum.
       
 (DIR) Eigentumsgeschichte von Kunstwerken: Das Erbe, das die AfD verdecken will
       
       Provenienzforschung befördere ein unangemessenes „Schuldgefühl“, findet die
       AfD. Also sollte niemand nach geraubtem Kulturgut fragen? Wie die Forschung
       dagegenhält.
       
 (DIR) Theaterstück über Buckelwal Timmy: Der Wal und die Wutbürger
       
       Alexander Klessinger machte in Hamburg aus dem Hype um Buckelwal Timmy ein
       satirisches Passionsspiel. Dann gab es Hassnachrichten und Morddrohungen.
       
 (DIR) Knasttheater aufBruch spielt Lessing: Ein Platzhalter für eigene Gedanken
       
       Das Berliner Gefangenentheater aufBruch spiegelt in einer
       Open-Air-Inszenierung von Lessings Ideendrama „Nathan der Weise“ Debatten
       der Gegenwart an dem Klassiker.
       
 (DIR) Künstler Arthur Jafa und Richard Prince: Bis man in den Medien den krassen Schmerz sieht
       
       Jafa und Prince beschäftigen sich in der Fondazione Prada Venedig mit den
       USA. Dabei oszillieren sie zwischen Brutalität, Utopie und Realität.
       
 (DIR) Kultur-Wochenende in Berlin: Erschöpft, aber verzaubert
       
       Der Sommer in Berlin neigt sich dem Ende zu. Dafür drehte die Kultur auf,
       etwa beim Tanz im August, der Deutschen Oper und der Langen Nacht der
       Museen.
       
 (DIR) Einfluss der AfD auf die Kultur: Stärkt das die Identität?
       
       Die AfD fordert in Sachsen-Anhalt eine Patriotismusklausel für die Kultur.
       Theater fürchten Kürzungen nach der Wahl, wenn die Kulturbudgets neu
       verhandelt werden.
       
 (DIR) Dissidentische Kunst Gabriele Stötzers: „Nein, Nö, Nie“
       
       Stötzer schälte sich schon zu DDR-Zeiten von Zwängen frei. Zu ihrer
       aktuellen Soloschau im Berliner Gropius Bau gab sie ein Konzert auf dem
       Museumsdach.
       
 (DIR) Theater des Goethe-Medaille-Preisträgers: Was sich durch die Biografien der Lebenden und Toten zieht
       
       Prodromos Tsinikoris inszenierte und performte eindrücklich in Weimar das
       Doku-Theater-Stück „96 %“ über Thessaloniki seit der deutschen Besatzung.
       
 (DIR) Bauhaus-Direktorin über rechte Ideologie: „Patriotische Kultur engt ein“
       
       Die Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau, Barbara Steiner, warnt im
       Gespräch eindringlich vor der AfD. Sie plädiert für eine offene
       Gesellschaft.
       
 (DIR) Berliner Festival Tanz im August: Fürchten Fledermäuse den Klimawandel?
       
       Am Wochenende ging das Berliner Festival Tanz im August zu Ende. Dort wird
       Tanz als politische Kraft mit Wechselwirkung verstanden.
       
 (DIR) Podiumsgespräch zur Goethe-Medaille: An Unmögliches glauben
       
       Bei der Veranstaltung „Europa erzählen über Grenzen hinaus“ im Berliner
       Humboldt-Forum sprechen die Preisträger:innen der Goethe-Medaille über
       ihr Werk.