# taz.de -- Schwerpunkt Leipziger Buchmesse
       
 (DIR) Kulturgeschichte des Aufwachens: Sofort gibt’s Krawall und Radau
       
       Der Wecker als Störenfried: Christoph Ribbat betrachtet das Aufwachen aus
       kultureller Perspektive.
       
 (DIR) Toprak „Die Tochter, die niemand wollte“: Wut und Offenheit
       
       Yasemin Topraks Memoir „Die Tochter, die niemand wollte“ gewährt einen
       schonungslosen Einblick in die Familie und die Welt, in der sie aufwuchs.
       
 (DIR) Journalist Ronen Steinke in Leipzig: Seine Klinge auch an widrigen Gedanken wetzen
       
       Auf der Leipziger Buchmesse spricht Ronen Steinke über sein Buch
       „Meinungsfreiheit“. Der Journalist sieht eine gefährliche Machtverschiebung
       am Werk.
       
 (DIR) Gespräche auf der Leipziger Buchmesse: Alle gegen Weimer
       
       Gegen den Kulturstaatsminister können sich in Leipzig alle in Rage reden.
       Die Buchbranche versichert sich ihres zivilgesellschaftlichen Engagements.
       
 (DIR) Polnischer Roman von Dorota Masłowska: Bitte ekeln Sie sich nicht
       
       In "Im Paradies" geht es um Existenzen, die sich entzweien, vereinen und
       auf sich selbst verweisen. Masłowska entfaltet in eine reigenartige
       Erzählung.
       
 (DIR) Rundgang über die Leipziger Buchmesse: Weimer als Symptom
       
       Michal Hvorecký sieht slowakische Verhältnisse in Deutschland, Carla
       Hinrichs glaubt nicht an Ausrutscher, Maxim Znak liest 1.596 Bücher. Ein
       Rundgang über die Buchmesse.
       
 (DIR) Preis der Leipziger Buchmesse 2026: Geschichten, die ins Heute ragen
       
       Katerina Poladjan bekommt für „Goldstrand“ den Leipziger Buchpreis. Der
       Sachbuchpreis geht an Marie-Janine Calic, der Übersetzerpreis an Manfred
       Gmeiner.
       
 (DIR) Leipziger Buchmesse: Belletristik-Preis geht an Katerina Poladjan
       
       Odessa, ein bulgarischer Schwarzmeerort, eine Couch in Rom: Katerina
       Poladjan rauscht durch Europa – und gewinnt dafür den Preis der Leipziger
       Buchmesse.
       
 (DIR) Kritik an Kulturstaatsminister Weimer: Hufeisen und Nazikeulen
       
       Die Eröffnungsrede von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer auf der
       Leipziger Buchmesse wird mit Buhrufen quittiert. Der verteidigt sich mit
       Habermas.
       
 (DIR) Sophia Merwald „Sperrgut“: Wenn einem hier die Wolke platzt
       
       Sophia Merwald erzählt lyrisch flimmernd vom Leben in einer bedrohten
       Solidargemeinschaft. Geschrieben hat Merwald den Text „für die Einsamen“.
       
 (DIR) Wolfram Weimer auf der Buchmesse: Unfreundlicher Empfang für den Kulturkampf-Staatsminister
       
       Kulturstaatsminister Weimer wird bei der Eröffnung der Leipziger Buchmesse
       ausgebuht. Der Börsenverein erneuert seine Generalkritik an dem Politiker.
       
 (DIR) Buch über Ficos Slowakei: Demolieren und demontieren
       
       Der slowakische Autor Michal Hvorecký erzählt in „Dissident“ vom
       autoritären Staatsumbau unter Fico. Und aus seiner bewegten Biografie.
       
 (DIR) Curtis Sittenfeld „Mittelalte Frauen“: Nicht das Ende des Lebens
       
       Wechseljahre, Freundschaften, Beziehungen: In „Mittelalte Frauen“ öffnet
       Curtis Sittenfeld ein Kaleidoskop der Geschichten von Frauen in der
       Lebensmitte.
       
 (DIR) Preis der Leipziger Buchmesse: Europas Gespür für Unübersetzbares
       
       Was haben Dutzende alte Schuhe vor Dorfhäusern mit Europa zu tun? Miljenko
       Jergovićs Rede zur Verleihung des Preises zur europäischen Verständigung.
       
 (DIR) Leipziger Buchmesse ohne Weimer: Kulturkämpfer ohne Rückgrat
       
       Kulturstaatsminister Weimer trifft unpopuläre Entscheidungen und entzieht
       sich dann der öffentlichen Auseinandersetzung. Wie feige ist das denn?
       
 (DIR) Weimer und Leipziger Bibliotheksbau: Ein „Moratorium“, kein Stopp
       
       Viel Kritik folgte auf Wolfram Weimers Plan, den Erweiterungsbau der
       Nationalbibliothek Leipzig zu stoppen. Nun rudert der Kulturstaatsminister
       zurück.
       
 (DIR) Comic über die Wechseljahre: Mitreisende im Hormonkarussell
       
       Aus persönlichem Frust und Wissensdurst wurde ein feministischer Comic über
       die Wechseljahre. Ein Atelierbesuch bei der Zeichnerin Rinah Lang.
       
 (DIR) Weimer und die Nationalbibliothek: Plötzlich voll digital
       
       Bevor er Kulturstaatsminister wurde, liebte Weimer Print. Das gedruckte
       Wort sei wie ein Kuss, schrieb er. Das scheint sich radikal geändert zu
       haben.
       
 (DIR) Debütroman „Fische im Trüben“: Ohne Lippenstift auf Deutschland warten
       
       Elli Unruh schreibt vom kargen Leben der Russlanddeutschen in der
       kasachischen Steppe. Damit ist sie für den Preis der Leipziger Buchmesse
       nominiert.
       
 (DIR) Lukas Rietzschel „Sanditz“: Er will alles
       
       Lukas Rietzschel fängt in seinem neuen Roman Normalität im Jetzt und Damals
       ein. Den DDR-Alltag überzeichnet er allerdings.
       
 (DIR) Kuku Schrapnell „Gender Punks“: Schon immer Punk
       
       Queere Ikonen seit 1750: Kuku Schrapnell erzählt in „Gender Punks“
       Geschichten von transgeschlechtlichen Personen vergangener Jahrhunderte.
       
 (DIR) Neuer Roman von Helene Bukowski: Der letzte Akkord einer begabten Pianistin
       
       „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ heißt der neue Roman von Helene
       Bukowski. Darin erzählt sie von den Freuden an der Musik und dem Drill des
       staatlichen DDR-Fördersystems.
       
 (DIR) Porträt des Autors Miljenko Jergović: Gedenksteine für das Menschliche
       
       Der Schriftsteller Miljenko Jergović beschreibt die Notlügen, die Scham,
       die Angst und die Liebe auch im Krieg. Am Mittwoch erhält er den Preis für
       europäische Verständigung.
       
 (DIR) Nachdenken über Faschismus: Wer staunt, begeht den ersten Fehler
       
       „Dieser Drang nach Härte“ von Eva von Redecker verwebt Beobachtungen,
       Gespräche und philosophische Konzepte zu einer eindringlichen
       Gegenwartsanalyse.
       
 (DIR) Neuer Roman von Michael Wildenhain: Gangs of Schöneberg
       
       Michael Wildenhain kratzt den Schorf von den Wunden der Geschichte: Sein
       neuer Roman erzählt vom Heranwachsen im Westberlin der späten sechziger
       Jahre.
       
 (DIR) Ronen Steinkes Buch „Meinungsfreiheit“: Niemand hat das Recht, nicht kritisiert zu werden
       
       Ronen Steinke zeigt in seinem gleichnamigen Sachbuch, dass es in
       Deutschland zunehmend schlecht um die Meinungsfreiheit bestellt ist – trotz
       aller guten Absichten.
       
 (DIR) Buch über Musks Mind Control-Fetisch: Elon Musk will unsere Souveränitat
       
       Im Sachbuch „Muskismus“ warnen Quinn Slobodian und Ben Tarnoff vor Elon
       Musks Bestreben, unser aller Bewusstsein zu kontrollieren. Es kommt zur
       richtigen Zeit.
       
 (DIR) Neues Buch von Judith Hermann: „Die Leerstelle ist nicht beschreibbar“
       
       Judith Hermann hat die Spurensuche nach ihrem Großvater, der bei der
       Waffen-SS war, verschriftlicht. Wie schreibt man über das Schweigen in der
       eigenen Familie?
       
 (DIR) „Hummelhirn“ von Judith Holofernes: Grinsend bricht das Genick
       
       Judith Holofernes, Sängerin von Wir sind Helden, literarisiert in
       „Hummelhirn“ eine Spur zu behutsam die eigene Kindheit.
       
 (DIR) Kulturstaatsminister Wolfram Weimer: Der Fisch stinkt vom Kopf her
       
       Wer glaubte, Weimer sei kein rechter Hardliner, sieht sich endgültig
       getäuscht. Viele müssen nun befürchten, unter seinen Hammer zu kommen.
       
 (DIR) Wolfram Weimer und die Buchbranche: Chronik eines Desasters
       
       Ein Kulturstaatsminister, der zur Buchmesse die Buchbranche geschlossen
       gegen sich aufbringt, hat ein Problem. Und ist selbst eines. Wie es dazu
       kam.
       
 (DIR) Memoir „Ghost Stories“ von Siri Hustvedt: Unerhört links und continental
       
       Mit „Ghost Stories“ hat Siri Hustvedt ein literarisches Vergissmeinnicht
       geschrieben, voll aufrichtiger Liebe für den Menschen Paul Auster und seine
       Gedanken.
       
 (DIR) Debatte um Kulturstaatsminister Weimer: Wer Weimer kritisiert, darf den VS nicht schonen
       
       Der Fokus muss von Weimer weg und auf den Verfassungsschutz. Denn es gibt
       eine dringende Frage: Schützt der Geheimdienst wirklich das Grundgesetz?
       
 (DIR) Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig: Weimer rasiert Leipziger Bibliothekspläne
       
       Der Kulturstaatsminister stoppt einen Erweiterungsbau der
       Nationalbibliothek in Leipzig. Begründung: Das Sammeln von Druckwerken sei
       nicht mehr zeitgemäß.
       
 (DIR) Buchladen „Zur schwankenden Weltkugel“: Revolutionen aus der Kiste für zwei Euro
       
       Stöbern, was Kulturstaatsminister Weimer hier wohl stört: ein Besuch im
       Berliner Buchladen „Zur schwankenden Weltkugel“, der nun viele neue
       Besucher zählt.
       
 (DIR) Kulturkampf des Kulturstaatsministers: Streicht Weimer von der Ministerliste!
       
       Wolfram Weimer versucht die Berlinale-Chefin abzusägen und lässt linke
       Buchläden beobachten. Der Kulturstaatsminister kann nicht länger im Amt
       bleiben.
       
 (DIR) Affäre um Buchhandlungspreis: Falsche Absage aus dem Hause Weimer
       
       In der Affäre um den Ausschluss dreier Buchläden vom Buchhandlungspreis
       wächst der Druck auf den Kulturstaatsminister. Stolpert er über eine
       E-Mail?
       
 (DIR) Buchhandelspreis ohne Verleihung: Ein unwürdiges Ende
       
       Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat die Veranstaltung zum Deutschen
       Buchhandlungspreis abgesagt. Nicht nur dem Preis hat er nachhaltig
       geschadet.
       
 (DIR) Debatte um Buchhandlungspreis: Weimer sagt Verleihung des Buchhandlungspreises ab
       
       Der Ausschluss von drei linken Geschäften vom Buchhandlungspreis sorgte für
       viel Kritik. Nun hat der Kulturstaatsminister Weimer die Verleihung
       abgesagt.
       
 (DIR) Shortlist Leipzger Buchmesse: Der Vergangenheit zugewandt
       
       Die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse stehen fest. Deutlich
       erkennbar ist eine Hinwendung zum Geschichtlichen.
       
 (DIR) Debatte um abgesagte Lesung: Krah, krah, krah
       
       Der AfD-Politiker Maximilian Krah darf auf der Leipziger Buchmesse nicht
       auftreten. Was steht in seinem angeblich unpolitischen Debütroman?
       
 (DIR) NDR-Hörspielfassung von „Halbinsel“: Der Kollaps der überhöhten Tochter
       
       Kristine Bilkau hat für den NDR ein Hörspiel aus ihrem preisgekrönten Roman
       „Halbinsel“ geschaffen. Der gewinnt dadurch an Intensität.
       
 (DIR) Anke Feuchtenberger Ausstellung: Körper von Frauen und Nacktschnecken
       
       Körper ziehen sich durch die Kunst von Anke Feuchtenberger. Nun wird ihr
       Werk, samt ihrer ikonischen Plakate für die Frauenbewegung, ausgestellt.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Lauern in Leipzig
       
       Kleine Nachbetrachtung zur kürzlich besuchten Frühjahrsbuchmesse und ihren
       Skurrilitäten aus der Ferne des verdienten Literatenurlaubs.
       
 (DIR) Buch über illiberale Demokratie: Orbáns Exportschlager
       
       Petra Thorbrietz zeigt, wie Ungarn die illiberale Neuordnung Europas
       vorantreibt.
       
 (DIR) Buch über Rettung der Demokratie: Schöner verwalten
       
       Julia Borggräfe plädiert für eine selbstbewusste Bürokratie.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Bestrickende Spiele und mehr
       
       Bei der 358.000. Vorstandssitzung des Wahrheitklubs knallen zu Ehren
       Norwegens in Leipzig sämtliche Sicherungen durch.
       
 (DIR) Roman in Geschichten von Uszula Honek: Das Hinken des Schreiadlers
       
       Klagelieder aus den Beskiden – Urszula Honek erzählt in ihrem Prosadebüt
       klangvolle Geschichten vom Alltag in einem polnischen Dorf.
       
 (DIR) Bilanz der Leipziger Buchmesse 2025: Dem irrlichternden Moment auflauern
       
       Die Leipziger Buchmesse verzeichnet Besucherrekorde. Eindrücke zwischen
       Osteuropadiskurs, Groschen-Romance und einer leicht verschobenen
       Preisdebatte.
       
 (DIR) Short Stories in Deutschland: Splitter im Erzählen
       
       Die gut gemachte Kurzgeschichte: Warum nur tritt sie hierzulande im
       Gegensatz etwa zu den USA außerhalb von Wettbewerben so selten ins
       Rampenlicht?