# taz.de -- Migration
       
 (DIR) Hamburger Olympia-Bewerbung: Die Spiele verkaufen Integration – genau das ist das Problem
       
       Ein Sportevent kann die Probleme einer Migrationsgesellschaft nicht zum
       Verschwinden bringen. Die Politik sollte sich um das echte Leben kümmern.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Auf zu Doktor Al-Saadi nach Aleppo​!
       
       Die 80-prozentige Rückführungsquote des Kanzlers für Syrien-Flüchtlinge hat
       schon jetzt enorme Auswirkungen​.
       
 (DIR) Papstbesuch in Algerien: Das Tabu von Tibhirine
       
       Papst Leo XIV. rührt in Algerien an sensiblen Themen. Dazu gehört der
       Umgang mit Migranten – und vor allem das unaufgeklärte Erbe des
       Bürgerkriegs.
       
 (DIR) Gericht urteilt über Disziplinarklage: Frühere Bremer Bamf-Chefin soll Beamtenstatus verlieren
       
       Ulrike B. war die Frau im Zentrum des vermeintlichen Bamf-Skandals. Nachdem
       der verpufft ist, wird sie nun per Disziplinarrecht gemaßregelt.
       
 (DIR) Feridun Zaimoglu übers Schreiben: „Authentizität ist für'n Arsch“
       
       Für den Autor Feridun Zaimoglu ist Schreiben ein radikaler Bruch mit der
       Wirklichkeit, jedes Buch ein Neuanfang. Auf Identität gibt der Kieler
       nichts.
       
 (DIR) Gesellschaftliche Kipppunkte: Als Idee verführerisch, doch nur ein Mythos
       
       Die ZDF-Doku über Mesut Özil zeigt: Deutschland hat sich nie selbst
       überwunden. Was wir Wandel nennen, ist oft nur ein kurzer Moment der
       Selektion.
       
 (DIR) Der Kanzler und die 80-Prozent-Aussage: Ein Ostergeschenk an die AfD
       
       Merz könnte gelogen haben. Das größere Desaster ist, dass er die
       80-Prozent-Zahl überhaupt in den Mund genommen hat – vor allem für die CDU.
       
 (DIR) Liberale Einwanderung: Legalisieren statt dämonisieren
       
       Während Deutschland sich abschottet, gibt Spanien mehr als 500.000
       illegalen Einwanderern Papiere. Was lässt sich daraus über
       Migrationspolitik lernen?
       
 (DIR) Syrischer Arzt zu 80-Prozent-Aussage: „Man muss auch mit den Syrern reden“
       
       Mustafa Fahham lebt als syrischer Arzt in Deutschland. Die neu entflammte
       Debatte über die Rückkehr von Syrer*innen trifft auch seine Familie.
       
 (DIR) Flüchtlinge in Seenot: 40 Tote bei Bootsunglücken im Mittelmeer und Ärmelkanal
       
       Zwischen Libyen und Lampedusa sowie in der türkischen Ägäis sterben jeweils
       mindestens 19 Migranten, Tote gibt es auch an der Überquerung des
       Ärmelkanals.
       
 (DIR) Kanzler Merz über Syrer*innen: Brutal und selbstzerstörerisch
       
       80 Prozent der Syrer*innen sollen gehen, sagt Kanzler Merz. Kurz darauf
       rudert er zurück. Doch ist das glaubwürdig?
       
 (DIR) Tödliche Fluchtroute: 22 Migranten sterben bei Irrfahrt durchs Mittelmeer
       
       Dutzende Menschen trieben offenbar tagelang in einem Boot vor der Küste
       Griechenlands. Überlebende berichten, dass Leichen über Bord geworfen
       wurden.
       
 (DIR) Deutsche Grenzkontrollen: Weniger als 1.000 Asylsuchende an Grenzen zurückgewiesen
       
       Nur ein kleiner Anteil derer, die bei der Einreise zurückgewiesen werden,
       hat ein Schutzbegehren vorgebracht. Bundesrat billigt europäische
       Asylreform.
       
 (DIR) Merz über Gewalt von Männern: Bleiben oder gehen?
       
       Kanzler Merz macht fragwürdige Aussagen über Gewalt und Migration.
       Daraufhin fragt sich die Oma unserer Autorin, was das für ihr Leben hier
       bedeutet.
       
 (DIR) EU-Asylpolitik: Handschrift der Rechtsextremen
       
       Das EU-Parlament stimmte für die fast schrankenlose Abschiebung in
       Drittstaaten. Konservative und extreme Rechte taten sich dafür zusammen.
       
 (DIR) Abstimmung im EU-Parlament: Rechte Mehrheit stimmt für Abschiebezentren außerhalb der EU
       
       Trotz Kritik an Inhalt und Zustandekommen bringt das Europaparlament eine
       härtere Rückführungspolitik auf den Weg, inklusive Abschiebezentren
       außerhalb der EU.
       
 (DIR) Konservativ-rechte Asylpolitik: Abschiebungen ohne Grenzen dank „Return Hubs“
       
       Das EU-Parlament stimmt über ein neues Rückführungsgesetz ab. Konservative
       und Rechtsextreme wollen den Mitgliedsstaaten dabei freie Hand geben.
       
 (DIR) ZDF-Doku über Mesut Özil: Bundesrepublikanisches Versagen
       
       In seiner 3-teiligen ZDF-Doku „Mesut Özil – zu Gast bei Freunden“ kommt
       Florian Opitz dem Supertalent nicht wirklich nah. Trotzdem lohnt sich das
       Anschauen.
       
 (DIR) Was braucht Integration?: Mehr Geduld statt Pessimismus
       
       Dass Migration so negativ gesehen wird, ist mit Fakten nicht zu erklären,
       sagt Berlins Integrationsbeauftragte. Vieles laufe eigentlich ganz gut.
       
 (DIR) Kürzung von Integrationskursen: Vom Kurs abgekommen
       
       Sprachkenntnisse sind wichtig für Job und Integration. Doch Innenminister
       Dobrindt will vielen Menschen nun die Kurse streichen. Ein
       Unterrichtsbesuch.
       
 (DIR) Machtwechsel in Chile: José Antonio Kast, auf den Spuren Pinochets
       
       Chiles rechtsextremer Präsident hat sein Amt angetreten und eine „neue Ära“
       angekündigt. Seine ersten Amtshandlungen richten sich gegen Migrant*innen.
       
 (DIR) Migrationspolitik im EU-Parlament: Abstimmung mit rechter Mehrheit
       
       Im EU-Parlament ist die Brandmauer in der Migrationspolitik endgültig
       eingerissen. Die Konservativen stimmen mit den Rechten für
       Rückführungszentren.
       
 (DIR) Nordkoreanische Flüchtlinge in China: „Die Angst bleibt in meinem Herzen“
       
       China schiebt Flüchtlinge nach Nordkorea ab – auch wenn ihnen dort Folter
       und Zwangsarbeit drohen. Eine Betroffene hofft auf Gerechtigkeit.
       
 (DIR) Nach Kritik an Migrationspolitik: „Teenager-Ausweisungen“ in Schweden vorerst gestoppt
       
       Das skandinavische Land macht einen Rückzieher bei seiner „strammen
       Migrationspolitik“. Jugendliche verlieren jetzt nicht mehr mit 18 das
       Aufenthaltsrecht.
       
 (DIR) Migrationspolitik in Großbritannien: Labour unter Druck von rechts
       
       Die britische Innenministerin Shabana Mahmood folgt dem dänischen Vorbild.
       Sie will die Einwanderungszahlen senken – mit Verschärfungen und Anreizen.
       
 (DIR) Konsequenzen aus den ICE-Skandalen: US-Heimatschutzministerin Kristi Noem abgesetzt
       
       Sie hatte der brutalen US-Abschiebungskampagne durch die ICE-Einheiten ein
       Gesicht gegeben. Jetzt muss Heimatschutzministerin Kristi Noem gehen.
       
 (DIR) EuGH-Urteil zu Dublin-Flüchtlingen: Warum verklagt ihr nicht Italien?
       
       Italien nimmt keine Geflüchteten zurück, die weiterwanderten. Deutschland
       ist für die Asylverfahren zuständig, entschied der EuGH und gab einen Tipp.
       
 (DIR) Wie der Linke-Chef um Stimmen wirbt: Mamdani für Arme
       
       Mit Videos in verschiedenen Sprachen wendet sich Jan van Aken an
       migrantische Wähler:innen in Baden-Württemberg. Kann das gutgehen?
       
 (DIR) Rassismus im Hamburger Amt für Migration: Mitarbeiterin hält Gewalt gegen Frauen für „importiert“
       
       In einer Schulung soll eine Behördenmitarbeiterin Gewalt gegen Frauen auf
       die Herkunft zurückgeführt haben. Frauenhäuser werfen dem Amt Verharmlosung
       vor.
       
 (DIR) Umstrittene GEAS-Reform durchgewunken: Bundestag verschärft Asylrecht
       
       Die schwarz-rote Koalition setzt die europäische Asylreform, Geas, in
       nationales Recht um. Linke und Grüne kritisieren Lager für Geflüchtete.
       
 (DIR) Charterflug nach Afghanistan: Deutschland schiebt 20 Menschen ab
       
       Zwanzig straffällig gewordene Männer sind von Leipzig aus nach Afghanistan
       abgeschoben worden. Grundlage ist eine Vereinbarung mit den Taliban.
       
 (DIR) Arbeitsverbote für Asylbewerber: Dobrindts Politik bleibt ein Hohn für Geflüchtete
       
       Asylbewerber sollen laut Innenminister Dobrindt früher arbeiten dürfen. Das
       klingt gut – steht aber im Widerspruch zu seiner sonstigen Politik.
       
 (DIR) Kritik an Bundesregierung: Polizei-Gewerkschaft will weniger Grenzkontrollen
       
       Die Gewerkschaft der Polizei fordert, Beamte von der Grenze zu Polen
       abzuziehen. Durch den Kurs von Innenminister Dobrindt fehle Personal an
       Bahnhöfen.
       
 (DIR) Gestoppte Integrationskurse: Mitschwimmen im rechtspopulistischen Strom
       
       Das Bamf zahlt nicht mehr für freiwillige Integrationskurse. Das trifft
       nicht nur Geflüchtete und Vereine, es geht auch zulasten der
       Sozialstruktur.
       
 (DIR) Glückliches Einkaufen in Berlin: Sommer, Sonne, Sonnenblumenöl
       
       In Neukölln hat die vierte Azzam-Supermarktfiliale für arabische und
       türkische Lebensmittel eröffnet. Nicht ohne Grund ist viel los im Geschäft.
       
 (DIR) ICE-Abzug aus Minneapolis: „Nichts wird mehr so sein wie vorher“
       
       Die ICE-Kräfte sind aus Minneapolis abgezogen. Doch sie hinterlassen eine
       traumatisierte Stadt – und Menschen, die weiter Widerstand leisten werden.
       
 (DIR) Gestoppte Integrationskurse: Volkshochschulen kritisieren Innenministerium
       
       Integrationskurse zur deutschen Sprache und Kultur sollen das Ankommen in
       Deutschland erleichtern. Das Innenministerium will sparen – und erntet
       Kritik.
       
 (DIR) Stürme über dem Mittelmeer: Mehr als tausend Menschen auf See vermisst
       
       Im südlichen Mittelmeer suchen Retter nach über tausend Vermissten. Es wird
       befürchtet, dass die sturmgepeitschte See mehrere Boote verschluckt hat.
       
 (DIR) Migrationsdeals zwischen EU und Tunesien: Geld gegen Absperrung
       
       Weniger Geflüchtete um jeden Preis: Die EU bezahlt Tunesien, um Migranten
       an der Überfahrt zu hindern. Menschenrechtsverletzungen sind dabei
       zweitrangig.
       
 (DIR) Ruanda klagt gegen Großbritannien: Immer das Kleingedruckte lesen
       
       Der britisch-ruandische Migrationsdeal war von Beginn an falsch. Nicht weil
       Ruanda unsicher, sondern weil die britische Politik menschenverachtend ist.
       
 (DIR) Ruanda verklagt Großbritannien: 700 Millionen Pfund für vier Abschiebungen
       
       Ruanda verklagt Großbritannien auf Ersatzzahlung, weil ein Migrationsdeal
       nicht zustande kam. Der britische Premier Starmer sprach schon zuvor von
       „Steuergeldverschwendung“.
       
 (DIR) EU-Abschiebevereinbarung mit den Taliban: „Technische“ Kontakte mit Folterern
       
       Die EU-Kommission drängt auf eine Abschiebevereinbarung mit dem
       afghanischen Taliban-Regime – und schickte dafür bereits eine Delegation
       nach Kabul.
       
 (DIR) ICE-Chef Gregory Bovino: Der eiskalte Menschenjäger
       
       Grenzschutzkommandant Gregory Bovino präsentiert sich als gepanzert. Neben
       der Machtdemonstration vermittelt sein Auftreten psychosexuelles Cosplay.
       
 (DIR) Spaniens Pro-Migrations-Politik: Mutiges Kontrastprogramm zum Rechtsruck
       
       Spaniens linke Regierung will 500.000 Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung
       Papiere geben. Das ist nicht nur moralisch, sondern ökonomisch sinnvoll.
       
 (DIR) Immigranten in Spanien: Papiere für „sin papeles“
       
       In Spanien gibt der sozialistische Regierungschef Sánchez 500.000
       Immigranten ohne Papiere eine Aufenthaltsgenehmigung. Konservative und Vox
       laufen Sturm.
       
 (DIR) Nach Zyklon Harry: 380 Migrant:innen im Mittelmeer vermisst
       
       In Tunesien gelten mehrere Boote auf dem Weg nach Lampedusa als
       verschollen. Trotz des Unwetters wagten viele wegen der Not vor Ort die
       Überfahrt.
       
 (DIR) Wohnsitzauflage für Geflüchtete: Die AfD reibt sich die Hände
       
       Brandenburgs Innensenator René Wilke (SPD) will eine Wohnsitzauflage für
       Geflüchtete, weil ein paar von ihnen in Cottbus Probleme machen. Geht's
       noch?
       
 (DIR) Migrationspolitik in Brandenburg: Wohnsitzauflage sorgt für Kritik
       
       Brandenburg will eine Wohnsitzauflage für Geflüchtete mit
       Aufenthaltserlaubnis einführen. Der Flüchtlingsrat hält das für
       integrationsfeindlich.
       
 (DIR) Die USA unter Donald Trump: Das war erst ein Jahr
       
       Seit zwölf Monaten ist der MAGA-Präsident im Amt und hat im Schnelltempo
       den Staat umgebaut. Doch der Rückhalt brökelt. Ein Überblick.