# taz.de -- Schwerpunkt Stadtland
       
 (DIR) Wahlkampf in Hannover: Im Reich der Mitte
       
       Die Kommunalwahlen in Niedersachsen finden wenig Beachtung. Dabei zeigen
       sie viel. Betrachtungen aus einer Stadt, in der die AfD nicht das größte
       Problem ist.
       
 (DIR) Exklave an der Nordseeküste: Hamburg liegt hier eben doch am Meer
       
       Neuwerk ist den Hamburgern lieb und teuer: 40 Millionen Euro will der
       Stadtstaat in seine Wattenmeerinsel investieren. Er setzt dabei auf
       Tourismus.
       
 (DIR) Klaus-Michael Kühne ist tot: In Hamburg hatte er fast überall seine Finger im Spiel
       
       In seiner Geburtsstadt zeigte sich der Milliardär Klaus-Michael Kühne gern
       als Stifter und Mäzen. Seine Steuern aber zahlte er er doch lieber
       anderswo.
       
 (DIR) Ein Ort der Kolonialgeschichte: Als Preußen bis zur Weichsel reichte
       
       Als Erinnerungsort an den Kolonialismus in Polen könnte die Preußische
       Seehandlung viel erzählen. Erzählt aber wird da am Berliner Gendarmenmarkt
       nichts dazu.
       
 (DIR) Verlegerin über den Wert von Biografien: „In Familiengeschichten steckt die Weltgeschichte“
       
       Katrin Rohnstock ist Spezialistin für Erzählen: Sie hat einen Verlag für
       Autobiografien. In ihren Erzählsalons kommen die unterschiedlichsten
       Menschen zu Wort.
       
 (DIR) Tierschutzbund verklagt Deutschland: Sind so viele Tiere
       
       Das Tierheim Osterode würde gern mehr Hunde und Katzen aufnehmen. Der
       Bedarf ist da. Aber es fehlt an Platz und Geld. Deswegen klagt es gemeinsam
       mit dem Tierschutzbund.
       
 (DIR) Antiabtreibungsparade am Jungfernstieg: Mit Blasmusik gegen Selbstbestimmung
       
       Katholische Rechtsextreme demonstrieren in Hamburg gegen
       Schwangerschaftsabbruch. Und bekommen es mit jungen Frauen zu tun.
       
 (DIR) Hackerangriff in Berlin: So kurz vor der Wahl darf man sich schon Sorgen machen
       
       Ein Hackerangriff hat Teile der Berliner Verwaltung lahmgelegt. So eine
       Attacke ist immer besorgniserregend. Und vor einer Wahl noch ein wenig
       mehr.
       
 (DIR) Wenn das Park-Mensch-Verhältnis stimmt: Ein Platz, der allen gehört
       
       In öffentlichen Parks betrachten Menschen und Tiere sich auf Augenhöhe. Das
       ist auch gut so, denn sie alle dürfen da sein.
       
 (DIR) Wenn Engagement belohnt wird: Dorf mit Zukunft
       
       Spora im Süden Sachsen-Anhalts gehört zu den Siegern eines
       Bundeswettbewerbs. Das ging nur mit viel ehrenamtlicher Arbeit.
       
 (DIR) Wohnungssuche in Mecklenburg-Vorpommern: Zurück zu den Eltern
       
       Auch in Städten wie Stralsund steigen die Mieten: Es gibt mehr Zuzug, der
       Tourismus boomt. Die Politik ist darauf nicht vorbereitet.
       
 (DIR) Verabredungen auf dem Land: Zurück auf null
       
       Wenn man auf dem Land wohnt, passiert ohne Verabredungen gar nichts. Das
       pralle Leben fühlt sich anders an.
       
 (DIR) Jugend auf dem Land: Viel Platz für Frust
       
       Unter Jugendlichen in Sachsen-Anhalt steht neben den Linken auch die AfD
       hoch im Kurs. Viele Sozialarbeiter:innen setzen erst mal aufs
       Zuhören.
       
 (DIR) Amt ordnet Evakuierung an: Risse in der Wand
       
       In Hamburg-Altona müssen Bewohner*innen eines Altbaus ihre Habe
       zurücklassen, weil das Gebäude als einsturzgefährdet gilt.
       
 (DIR) Der Tanzbrunnen in Freiburg: Und am Abend noch ein Tänzchen
       
       Mit dem Tanzbrunnen wurde in Freiburg ein öffentlicher Raum besetzt. Es ist
       ein Ort, um andere Menschen zu treffen oder einfach seine Runde zu drehen.
       
 (DIR) Ein Mieter über Verdrängung: „Aufgeben ist keine Option“
       
       Daniel Diekmann wohnt seit über 20 Jahren in einem Plattenbau in Berlin.
       Das Haus steht inzwischen fast leer, denn der Eigentümer will es abreißen
       lassen.
       
 (DIR) Artistisches Spektakel in Friedrichshain: Der Traum vom Fliegen
       
       Im Sommer ist im Berliner Volkspark Friedrichshain immer was los. Jetzt
       schmeckt es dort mit einer Flugtrapezshow auch noch nach Festival.
       
 (DIR) Trümmerberg in Berlin: Ein Monument des Schreckens
       
       Der Teufelsberg im Grunewald ist nicht wirklich hoch und eigentlich mehr
       Hügel. Dafür ist er ungemein geschichtsträchtig, mit einer Menge
       Weltkriegstrümmer.
       
 (DIR) Erhebungen in der Stadt: Hauptsache, Berge
       
       Kabul liegt 1.800 Meter über dem Meeresspiegel mit imposanten Bergen
       drumherum. Da kommt unser Kolumnist her. Auch in Berlin hat er eine
       Bergwelt gefunden.
       
 (DIR) Nackt vom Blatt: Klassik ohne Schutzschild
       
       Im Berliner KitKatClub tritt das Naked String Quartet ohne Kleider auf und
       ohne vorher zu proben. Das macht auch etwas mit der Musik.
       
 (DIR) Digital zum Gipfel: Den Weg finden
       
       Immer mehr Menschen drängt es in die Berge, digitale Karten helfen dabei.
       Man muss aber aufpassen, dabei nicht den Sinn für Orientierung zu
       verlieren.
       
 (DIR) Drang nach oben: Wen der Berg ruft
       
       Wie kommen Menschen auf die Idee, Gipfel zu besteigen, auch wenn das
       anstrengend und manchmal sogar gefährlich ist? Eine Spurensuche.
       
 (DIR) Hilfe in den Bergen: „Es sind mehr unerfahrene Menschen unterwegs“
       
       Die Zahl der Einsätze der Bergwacht steigt. Bei vielen Bergwanderern fehlt
       die richtige Vorbereitung, sagt Friedl Krönauer von der Bergwacht Kochel.
       
 (DIR) Nici Jahn über das Leben auf der Alm: „Mich zieht es nicht ins Tal“
       
       Für Nici Jahn stand schon als Kind fest, was sie mal werden würde: Almerin.
       Ihr Ziel verlor sie auch in ihrer Zeit als Managerin nicht aus den Augen.
       
 (DIR) Buckelwal Hartwin: Keine Möwe kräht nach ihm
       
       Der Buckelwal Timmy hatte im April die Schlagzeilen beherrscht, aber für
       seinen Nachfolger gibt es weder Liveblogs noch Demos. Liegt es am Namen?
       
 (DIR) Münster vor dem CSD in der Stadt: Wieder der Schmerz
       
       Der Anschlag beim Berliner CSD erschüttert auch Münster. Die Stadt, wo vor
       vier Jahren der trans Mann Malte C. beim CSD tödlich verletzt wurde.
       
 (DIR) Beim Burgtheatersommer Roßlau: Theaterabend mit Bier und Bockwurst
       
       Shakespeares Sturm weht durch Sachsen-Anhalt: Jeden Sommer verwandelt sich
       Roßlaus Burg in eine bunte Bühnenlandschaft. Mit Schauspieler:innen von
       hier.
       
 (DIR) Ein Gespräch mit Inga Rumpf zum 80.: „Ich höre überhaupt keine Musik mehr, nicht mal im Auto“
       
       Seit den Sechzigern ist Inga Rumpf im Musikgeschäft unterwegs. Mit Bands
       wie Frumpy oder Atlantis hat sie es auch zu internationaler Berühmtheit
       gebracht.
       
 (DIR) Schwierigkeiten im Fährbetrieb: Es fährt kein Schiff nach Nirgendwo
       
       Dank der Fähre „Missunde III“ haben Autos, Fahrräder und
       Fußgänger:innen eine Möglichkeit, den Ostseearm Schlei zu überqueren.
       Wenn sie denn fährt.
       
 (DIR) Pferdewetten: Ja, wo laufen sie denn?
       
       Ohne Wetten läuft im Pferdesport wenig, aber der hat seine besten Jahre
       wohl hinter sich. Ein Besuch der Trabrennbahn Mariendorf in Berlin.
       
 (DIR) Kommunalwahl in Niedersachsen: Die AfD wittert ein Demokratiedefizit
       
       Wegen Zweifel an ihrer Verfassungstreue sind einige AfD-Kandidaten bei der
       Kommunalwahl von einer Direktwahl ausgeschlossen. Der AfD gefällt das
       nicht.
       
 (DIR) Nach der WM ist vor der Senioren-WM: Der alte Mann und das Tor
       
       Im Herbst kicken die Fußballsenioren in Australien. Die taz hat den
       Torwart der deutschen Ü75-Nationalmannschaft vor dem Training mit seiner
       Heimmannschaft besucht.
       
 (DIR) Trauer nach dem CSD-Anschlag: Die mit uns durch die Apokalypse gehen
       
       Vom Anschlag auf den CSD in Berlin hat unsere Kolumnistin erst erfahren,
       als die ersten Fragen kamen, ob sie okay sei. Über die schwierige Zeit
       danach.
       
 (DIR) Erinnerung an Hans Henny Jahnn: Eine Orgel ohne Pomp
       
       Der Autor Hans Henny Jahnn hat auch Orgeln gebaut. Seine größte erhaltene
       in Hamburg hätten Deutschnationale in den 1920ern fast noch verhindert.
       
 (DIR) Eintritt für den Kölner Dom: Siehe, wie andächtig und ruhig es da ist
       
       Seit Anfang Juli muss, wer in den Kölner Dom hinein will, Eintritt zahlen.
       Diese umstrittene Maßnahme hat mit dem ehrfurchtsvollen Ort etwas gemacht.
       
 (DIR) Auf dem Weg ins Parlament: Jung, geflüchtet, wählbar
       
       Enad Altaweel floh vor zehn Jahren aus Syrien nach Deutschland. Im
       September könnte er Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus werden.
       
 (DIR) Wenn eine Renovierung ansteht: Der Preis des Zufußgehens
       
       Ein Auto kostet Geld, während man zu Fuß doch kostenfrei unterwegs ist? Von
       wegen, weiß unsere Kolumnistin: Zu Fuß gehen hat teils immense Folgekosten.
       
 (DIR) Bremer Kneipe Gleis 11: Am Bahnhof einen heben (oder zwei)
       
       Wer in Bremen den Zug verpasst, findet Trost im Gleis 11. Zwei taz-Kollegen
       haben es unfreiwillig ausprobiert und wären dann doch auch länger
       geblieben.
       
 (DIR) Festanstellung für Kuriere: Beim Ausbeuten auf die Bremse treten
       
       Aus dem Saarland kommt ein Vorstoß für ein Direktanstellungsgebot von
       Lieferdienstfahrer*innen. Das wäre ein großer Fortschritt für die
       Beschäftigen.
       
 (DIR) Musik zu Gottes Ehre: „Die Kirchenmusik ist doch etwas ganz Besonderes“
       
       Pascal Kaufmann ist Kantor in Augustusburg. Mit dem Musiksommer stemmt er
       in der sächsischen Stadt ein Festival. Er weiß: Musizieren braucht
       Freiheit.
       
 (DIR) Fitness mit dem Urban Sports Club: Bewegung auf dem Markt
       
       Anbieter wie Urban Sports Club haben den Sportmarkt umgekrempelt. Das
       breite Angebot für Kund*innen geht einher mit Zwängen für Studios.
       
 (DIR) Gewerkschaftlerin über Solidarität: „Viele Kollegen wussten nichts von unseren Problemen“
       
       Irina Vavitsa kam 1971 nach Deutschland, zwei Jahre später organisierte sie
       ihren ersten Streik. Inzwischen, sagt sie, ist Lippstadt ihre Heimat
       geworden.
       
 (DIR) Fundsachen im Hamburger Seemannsheim: Seemann, kommt nie wieder
       
       Im Seemannsheim lagern Koffer und Kisten, die Seeleute zurückgelassen
       haben. Was davon erwartbar nicht mehr abgeholt wird, kommt unter den
       Hammer.
       
 (DIR) Neuorientierung in Berliner CDU vor Wahl: Fliehender Wechsel
       
       Mitten im Wahlkampf wechselt die Berliner CDU ihren Spitzenkandidaten. Kai
       Wegner zieht zurück. Nachfolger Evers setzt auf einen Rechtsruck.
       
 (DIR) Unterwegs mit Junggesellen: Die Verzweiflung in den müden roten Gesichtern
       
       Unsere Kolumnistin, die eigentlich allen alles gönnt, trifft auf einen
       Junggesellenabschied in freier Wildbahn … und kommt dann doch ins Grübeln.
       
 (DIR) Oldenburger Polizeiopfer Lorenz A.: Gericht vermutet putative Notwehr
       
       Der Fall des erschossenen Lorenz A. geht vor Gericht. Das deutet an, dass
       der schießende Polizist in vermeintlicher Notwehr gehandelt haben könnte.
       
 (DIR) Dichterin Nora Gomringer im Gespräch: „Ach so, das ist es jetzt, die Literatur“
       
       Nora Gomringer hätte sich in jungen Jahren auch vorstellen können, Nonne zu
       werden. Und wurde dann doch Dichterin – so wie ihr Vater Eugen Gomringer.
       
 (DIR) Gartenbau inmitten von Beton: „Die Natur ist keine Idylle“
       
       Dunja und Lothar Zech betreiben am Berliner Ostkreuz eine lebendige
       Stadtgärtnerei. Sie wollen den Berlinern zeigen, was in ihrer Stadt noch
       geht.
       
 (DIR) Theaterprojekt im Unterricht: Die DDR als Audiotour
       
       Als 1984 im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg drei Gasometer abgerissen
       werden sollten, kam es zu Protesten. Schüler*innen im Bezirk haben sie
       erforscht.
       
 (DIR) Seltsamer Kiosk in Regensburg: Vom Fliegenpilz, der zum Glückspilz wurde
       
       In Regensburg steht ein als Fliegenpilz gestalteter Kiosk aus den 1950er
       Jahren. In den 2020ern half der Kiosk, den Drogenhandel einzudämmen. Wie
       bitte?