# taz.de -- Schwerpunkt Stadtland
       
 (DIR) Arbeitszeiterfassung in der Schule: Lehrer*innen arbeiten viel umsonst
       
       26 Stunden pro Woche unterrichten Lehrer*innen an Berliner Gymnasien.
       Faktisch arbeiten sie mehr – und auch deutlich mehr als andere
       Berufsgruppen.
       
 (DIR) Nacktkontrolle für Polizist*innen: Wegen Extremismusverdacht zum Arzt
       
       Bei Verdacht auf Verfassungsfeindlichkeit sollen Polizist*innen in
       Bremen und Niedersachsen künftig vom Arzt nach verdächtigen Tattoos
       abgesucht werden.
       
 (DIR) Handybotschaften vom Tresen: Trinken zur Ansicht
       
       Für ihren Instagramkanal zieht es zwei junge Frauen in Schankwirtschaften.
       Sie zeigen ihren Followern die urigsten aller Münchner Kneipen: Boazn.
       
 (DIR) Ein Jeck über Gram und Frohsinn: „Wir sind einfach Karnevalisten“
       
       Die „Kölschen Kippa Köpp“ sind der erste jüdische Karnevalsverein nach
       1945. Präsident Aaron Knappstein wird sich so stärker seines Jüdischseins
       bewusst.
       
 (DIR) Alter Schulstreit in neuer Ausstellung: Der Krieg der Kleckse beginnt in Hannover
       
       Pelikan oder Geha – das war mal eine wichtige Frage. Eine Ausstellung
       erinnert an den Beitrag dieser beiden hannoverschen Unternehmen zum
       Schreibenlernen.
       
 (DIR) Die Reste vom Fest: Ein letzter Stresstest für die Nordmanntanne
       
       Wenn die Bedingungen stimmen, sind die Berliner durchaus für Sport zu
       haben. Auch Randsportarten wie der Weihnachtsbaumweitwurf finden ihre Fans.
       
 (DIR) Zuversicht im Krankenhaus: Was Intimes, fast wie ein Geheimnis, aber warum?
       
       Unsere Kolumnistin war im Krankenhaus, sie wurde operiert. Nach der
       Operation einen guten Kaffee zu bekommen, sagt sie, ist einfach was
       Wunderbares.
       
 (DIR) Daniel Günther im Shitstorm: Wehrhafter Demokrat
       
       Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat sich kritisch zu
       Social Media und Fake News geäußert - manchen passt das gar nicht.
       
 (DIR) Erinnerung an NS-Verbrechen: Tötungsanstalt an der Havel
       
       In Brandenburg (Havel) stand eine Vernichtungsanstalt des
       NS-„Euthanasie“-Programms. Heute führen Menschen mit Behinderungen durch
       die Gedenkstätte.
       
 (DIR) Schreiner über Genügsamkeit: „Gut genug reicht“
       
       Große Sprünge konnte er nicht machen, und oft fehlte es Hartmut Pfaff am
       Nötigsten. Zufrieden ist der Schreiner trotzdem.
       
 (DIR) Das Russische Haus: Putins Außenposten mitten in Berlin
       
       Trotz des Krieges in der Ukraine geht der Betrieb im Russischen Haus in
       Berlin-Mitte weiter. Von Deutschland gibt es sogar Geld dafür.
       
 (DIR) Nachts im Museum: Kleine Taschenlampe, brenn
       
       Im Hildesheimer Roemer- und Pelizaeus-Museum wird nachts das Licht
       ausgeknipst. Bei Taschenlampenführungen sind auch Mumien zu entdecken.
       
 (DIR) Psychologe über Euthanasie in Hamburg: „Sie wussten, was sie taten“
       
       Menschen mit Behinderung wurden von Alsterdorf in KZs geschickt. Michael
       Wunder sollte die NS-Verbrechen aufarbeiten. Warum das Jahrzehnte dauerte.
       
 (DIR) Optimismus für 2026: Das wird schon
       
       Frohes Neues? Also Aufbruchstimmung ist vielleicht nicht unbedingt
       angesagt. Aber ein wenig Optimismus darf man für 2026 trotzdem haben.
       
 (DIR) Antideutsche und Nahostkonflikt: Antifa gespalten
       
       Der linke Stadtteil Connewitz in Leipzig ist auch für seine „antideutsche“
       Szene bekannt. Propalästinensische Aktivist*innen gehen gegen sie am
       17. Januar auf die Straße.
       
 (DIR) Blackout in Berlin: Zwischenspiel im Dunkeln
       
       Als Betroffener musste man es eh lernen, dass Leben ohne Strom schon geht
       in Berlin. Die Kälte hält man aus, es bleibt aber das Gefühl der
       Angreifbarkeit.
       
 (DIR) Volksentscheid Berlin autofrei startet: Die Wende der Wende
       
       Unter Schwarz-Rot stirbt in Berlin die Mobilitätswende einen langsamen Tod.
       Jetzt soll ein Volksentscheid den innerstädtischen Verkehr neu definieren.
       
 (DIR) Das Dreiländereck war mal Vierländereck: Am höchsten Punkt der Niederlande
       
       Auf dem Vaalserberg treffen sich Deutschland, Belgien und die Niederlande.
       Das sonst so flache Land erhebt sich hier auf immerhin 322,5 Meter.
       
 (DIR) Kommunalpolitikerin über neue Strategien: „Hey, hier fehlt komplett unsere Perspektive“
       
       Sara Tadix war 16, als sie in ihrem Heimatort Kernen in den Gemeinderat
       gewählt wurde. Als Stimme der Jugend versucht sie, Politik für alle zu
       machen.
       
 (DIR) Letzte Bastion des alternativen Zirkus: Hoch gestapelt – bis es kracht
       
       Der Zirkus Mond versteht sich als antikapitalistisch. Er residiert auf
       einer von Kollektiven gemieteten Brachfläche in Berlin-Prenzlauer Berg.
       
 (DIR) 2026 – Erwartungen liegen bei unter null: Auf ein berauschendes neues Jahr – oder doch nicht?
       
       Das neue Jahr macht schon jetzt gar keinen Spaß. Anhaltende Katerstimmung!
       Unser Kolumnist hofft daher auf mehr als einen einzelnen Rausch.
       
 (DIR) Abschiebungen nach Behördentermin: In Leer wird die Ausländerbehörde zur Abschiebebehörde
       
       Der Landkreis Leer verschärft seine Abschiebepolitik. Betroffen sind vor
       allem Westafrikaner. Die Community ist alarmiert.
       
 (DIR) Wer beichtet denn heute noch in Berlin?: „Genau wie beim Therapeuten, nur dass es nichts kostet“
       
       Die Suche nach Bußfertigen führt zu einem Beichtstuhl in der
       Herz-Jesu-Kirche in Berlin-Prenzlauer Berg. Eine Ortsbegehung der
       besonderen Art.
       
 (DIR) Über das Nichtreden: Schweigen ist ein großes Geschenk
       
       Der digitale Kapitalismus kann die Stille nicht ertragen. Dabei kann viel
       Großzügigkeit darin liegen, Dinge nicht auszusprechen. Ein Debattenbeitrag.
       
 (DIR) Ortsbegehung im Römergrab: Ein Grab lädt zum Festmahl
       
       In Köln steht das besterhaltene Römergrab nördlich der Alpen. Es ist erst
       seit Kurzem wieder zugänglich und sieht aus wie ein festlicher Speisesaal.
       
 (DIR) Alte DDR-Fischkonserven werden zu Kunst: Die Spur der Dosen
       
       Mona Könen hat haufenweise DDR-Fischkonserven in einem Garten gefunden. Und
       verwundert festgestellt, dass die DDR viel vielfältiger war als vermutet.
       
 (DIR) Ein Bayer in Berlin: Hochdeutsch mit rollendem R
       
       Unser Autor gilt als Experte für bayerische Grundnahrungsmittel. Und das
       nur, weil er sich anders als andere anhört. „Passt scho!?“ – „Schauma moi!“
       
 (DIR) Ein guter Dating-Spot in Leipzig: Mit N. auf der Tinderbrücke
       
       Unsere Autorin hat in ihrer Datinghistorie so gut wie alle Klischees
       angerissen. Doch jetzt wird alles anders – mit Blick auf die Skyline von
       Leipzig.
       
 (DIR) Synchronsprecherin über das Sprechen: „Die Arbeit vitalisiert mich“
       
       Mit 19 Jahren bekam Luise Lunow ihre erste Rolle als Synchronsprecherin.
       Heute ist sie 93 und arbeitet immer noch, obwohl sie fast erblindet ist.
       
 (DIR) Veto gegen Nationalpark im Odertal: Die Natur mag keine politischen Spiele
       
       Mit großem Rückhalt der Bevölkerung sollte ein gemeinsamer Nationalpark von
       Polen und Deutschland entstehen. Doch eine zentrale Figur war dagegen.
       
 (DIR) Selbstversuch im Chor-Projekt: Laut singen ist krass
       
       Zum One-Day-Chor in Bremen treffen sich fremde Menschen, um miteinander zu
       singen: genau ein Mal und ohne Publikum. Unsere Autorin macht mit.
       
 (DIR) NS-Pläne zur Umgestaltung Berlins: Die ungebaute Stadt
       
       Krieg und Kapitulation verhinderten den Bau von Albert Speers
       Reichshauptstadt Germania, doch die Wunden im Stadtbild blieben. Eine
       Spurensuche.
       
 (DIR) Amina Naasan über Flucht und Integration: „Ein ständiger Wechsel von Hoffnung und Enttäuschung“
       
       In Syrien herrscht Krieg. Nachdem ihr Mann 2015 nach Deutschland geflohen
       ist, will Amina Naasan mit den Kindern schnell nachkommen. Dann vergehen
       Jahre.
       
 (DIR) Morgens auf der Sonnenallee: Das Stadtbild in Berlin-Neukölln kurz nach 9 Uhr
       
       In der Frühe ist die Stadt angenehm ruhig. Ein Spaziergang durch die
       Sonnenallee – wenn sie mal nicht so sehr nach Müll, Abluft und Abgasen
       stinkt.
       
 (DIR) Eine Weihnachtsgeschichte: Johnny kommt zu dritt
       
       Das Weihnachtsfest mit neuer Liebe und unerwartet vielen neuen Menschen –
       und dann auch noch dieser uralte Hund, der einfach nicht pinkeln will.
       
 (DIR) Gewaltfantasie mit Nachspiel: Polizist möchte Grüne und Linke mit Dachlatten verprügeln
       
       In seiner Rede auf einer Personalversammlung der Bremer Polizei redet ein
       Hauptkommissar darüber, wie er Linke und Grüne für ihre Politik bestrafen
       will.
       
 (DIR) Zurück in die Zukunft: Das Gewusel der Studierenden in Münster von damals
       
       Unser Autor besucht das Institut für Kommunikationswissenschaften in
       Münster, wo seine Karriere begann. Vor 40 Jahren. Ein nostalgischer
       Rundgang.
       
 (DIR) An der Welt zweifeln: Zwei Geschichten vom Menschen
       
       Optimismus ist schwer. Aber immer, wenn unsere Kolumnistin den Glauben an
       die Menschheit beinahe verliert, passiert doch wieder etwas ganz
       Wunderbares.
       
 (DIR) Palliativmedizinerin übers Sterben: „Stille ist was Feines“
       
       Friederike Boissevain hat ein Hospiz auch für Kinder gegründet. Ein
       Gespräch über den Umgang mit Sterbenden und ihre langjährige buddhistische
       Praxis.
       
 (DIR) Auf dem alten Friedhof von Norderney: Nostalgie sells
       
       Touristisch weiß die Insel ihren Charme zu nutzen. Dass es früher eher
       brutal als pittoresk zuging, lässt sich auf dem alten Inselfriedhof
       erfahren.
       
 (DIR) Über Ehrenamt und Kultur in Chemnitz: „Ich bin hier noch nicht fertig“
       
       Antonia Melzer ist ein Jahr als Freiwillige rund um die Aktionen der
       Europäischen Kulturhauptstadt dabei. Und was macht sie nun? Ein Resümee.
       
 (DIR) Heimat in der Großstadt: Wohnzimmer der Gesellschaft
       
       Das „Café Vielfalt“ in Berlin-Kreuzberg war ein Großstadt-Soziotop von
       Urberlinern, Migrantinnen und unsereins. Nun hat es geschlossen.
       
 (DIR) Ewigkeits-Chemikalie TFA: Ein Stoff für die Ewigkeit
       
       Das Chemiewerk in Bad Wimpfen hört auf, Trifluoressigsäure in den Neckar zu
       leiten. Doch das Gift ist da. Und geht auch nicht mehr weg.
       
 (DIR) Boomer brauen Bier: Ich glaub, es hackt!
       
       Ob das Interesse fürs Bierbrauen mit dem Älterwerden zusammenhängt, ist
       noch sehr die Frage. Aber dass es was mit einem macht, ist offensichtlich.
       
 (DIR) Queerer Sonntags-Clubs in Berlin: „So etwas gibt es sonst nirgends in Berlin“
       
       Helene Morgenstern Lu arbeitet hinter dem Tresen des queeren Sonntags-Clubs
       in Berlin. Nun will die Stadt dem Club das Geld streichen.
       
 (DIR) Lüneburger Radentscheid: Verkehrswende war gestern
       
       Eigentlich sollte Lüneburg bis 2032 fahrradfreundlich werden. Die dortige
       CDU will das jetzt rückgängig machen.
       
 (DIR) Berliner Weihnachtsmarkt für Metal-Fans: Bitte schön nüchtern bleiben
       
       Beim „Bloody X-Mas“-Markt auf dem Freiluftcampus der Berliner Charité
       spritzt Blut nicht vom Himmel. Es rinnt durch Schläuche, um Leben zu
       retten.
       
 (DIR) Forschungsort mit Nobel-Bezug: Wo das Dynamit erfunden wurde
       
       Nicht weit von Hamburg hat Alfred Nobel erstmals Dynamit hergestellt. Mit
       dem Helmholtz-Zentrum Hereon gibt es da nun weniger explosive
       Spitzenforschung.
       
 (DIR) Helenenstraße spaltet Politik: Sexverkauf in der Sackgasse
       
       Auch das vergleichsweise behütete Bremen hat eine Bordellstraße. Die
       Verhältnisse, unter denen sich junge Frauen dort prostituieren, sind
       fragwürdig.
       
 (DIR) Ein touristischer Hotspot: Das Maybachufer mit seinen Verlockungen
       
       Das Neuköllner Maybachufer wurde zu einer der coolsten Straßen weltweit
       gekürt. Da tummeln sich die Menschen. Und manche, die was von denen wollen.