# taz.de -- Schwerpunkt Stadtland
(DIR) Neuköllner Linke und das B-Wort: Alles klar, Bruder!
Wen der Neuköllner Linken-Politiker Ferat Koçak „Bruder“ nennt, muss nicht
sein Freund sein. Über die Semantik eines Missverständnisses.
(DIR) Glaziologe Hajo Eiken über Alaska: „Indigene haben ein tieferes Verständnis von Meereis“
Hajo Eicken ist neuer Direktor des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts.
In Alaska hat er gelernt, indigenes Wissen auch wissenschaftlich ernst zu
nehmen.
(DIR) Berlin nach der Wahl: Mal was anderes
Gerade ist die Koalitionsfrage in Berlin Thema, aber Weichen werden auch
auf Bezirksebene gestellt. In Reinickendorf will die CDU mit der AfD
zusammenarbeiten.
(DIR) Gesegnete Haustiere: Feuchte Grüße vom heiligen Franz
Jedes Jahr werden vor der katholischen Hauptkirche von Osnabrück Haustiere
mit Weihwasser besprengt. Die Tiere selbst finden das nur so mittel.
(DIR) Sexpositiver Club Rosa in Berlin: Alles kann, nichts muss
Grenzenlose Freiheit soll nicht gleich Grenzenlosigkeit sein. Ein neuer
Club im sexpositiven Nachtleben Berlins möchte Consent sexy machen.
(DIR) Lob des Eskapismus: Ein anderes Ende, ein besseres Ende
Die Welt ist schlecht, weiß unsere Kolumnistin. Und leider holt sie nicht
mal die Flucht in den Buchladen da raus. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
(DIR) Geflüchtetenunterkunft in Berlin: Zuflucht bei der Rentenversicherung
Aus der Deutschen Rentenversicherung in der Hasenheide ist eine
Geflüchtetenunterkunft geworden. Bald sollen über 900 Menschen in den
einstigen Büros leben.
(DIR) Ein Jahr Hamburger Zukunftsentscheid: Was für ein Aufriss
Vor einem Jahr wurde in Hamburg entschieden: Die Stadt soll schon 2040
klimaneutral sein. Dafür muss das städtische Fernwärmenetz massiv ausgebaut
werden.
(DIR) Sehnsuchtsort Gelsenkirchen: Ins Blau eingehen
Das Musiktheater im Revier feiert mit einer Performance die Utopien seines
Baus. Nebenbei rettet's so die politische Ehre der Lieblingsfarbe der
Romantik.
(DIR) Anschlag mit Auto bei Anti-AfD-Demo: „Die Angst ist seitdem nicht weggegangen“
Viola Mabel wurde 2020 bei einer Demonstration von einem AfD-Anhänger in
Henstedt-Ulzburg angefahren. Bis heute kämpft sie mit den Folgen des
Anschlags.
(DIR) Tag der Deutschen Einheit: Kritik an Polizeieinsatz in Bremen
Stundenlang setzte die Polizei während der Bremer Einheitsfeier Menschen
fest, die sich spontan versammelt hatten. Einige protestierten gegen die
AfD.
(DIR) Pilzsaison beginnt: Pilzliebe geht auch ohne Magen
Bei einer Pilzwanderung im Sachsenwald bei Hamburg treffen Naturschutz und
Sammellust aufeinander. Das geht. Man arrangiert sich halt miteinander.
(DIR) Schwuler Lehrer über Outing: „Als ob eine Bombe platzt“
Jörg Begler unterrichtet an einer Berliner Grundschule – offen als
homosexuell geoutet. Er weiß, dass dieser Schritt auch heute nicht
selbstverständlich ist.
(DIR) Vulkanismus in der Eifel: Da brodelt doch was
Der Laacher See in der Eifel ist ein beliebtes Tourismusziel. Entstanden
ist er nach einem Vulkanausbruch. Und der Vulkan ist weiter aktiv. Ein
Ortsbesuch.
(DIR) AfDlerin klagt gegen Kündigung: Gottes Brandmauer
Die Caritas Salzgitter hat einer Erzieherin gekündigt, weil sie für die AfD
kandidiert hat. Die Geschasste wehrt sich mithilfe eines rechten Anwalts.
(DIR) Historische Minigolf-Anlage in Hamburg: Der Prototyp im Märchenwald
Im Hammer Park in Hamburg steht die Mutter der Eternit-Minigolfanlagen in
Deutschland. Um sie herum ist ein witziger Skulpturenpark entstanden.
(DIR) Nach der Wahl in Berlin: Immer noch die anderen
Die Linke holte mit einer Spitzenkandidatin mit Einwanderungsgeschichte
auch Erstwähler:innen mit Migrationshintergrund an die Urnen. Und nun?
(DIR) Wohnungsnot und Kommunalwahlen: Menschen sind unsere einzige Hoffnung
Die Wohnungsnot in Hamburg und Kommunalwahlen in Niedersachsen und die
Menschen, die einem helfen – es hängt letztlich alles miteinander zusammen.
(DIR) Dokumentarfilm „Sternbrücke Forever“: Unter den Gleisen
In Hamburg ist ein Ort der Subkultur von einer monströsen Eisenbahnbrücke
plattgemacht worden. An das Leben, das hier war, erinnert nun ein Film.
(DIR) Vegane Landwirtschaft: Keine Milch mehr
Auf dem Hof der Möllers hat der Kuhstall ausgedient. Als veganer
landwirtschaftlicher Betrieb steht er in Deutschland ziemlich alleine da.
(DIR) Baustellenkonzert in Berlin: Mit Helm in die Oper
Die Komische Oper Berlin wird saniert, der Spielbetrieb läuft in einem
Ausweichquartier. Doch mit Bauhelm darf man zum Musikhören auch weiter ins
Stammhaus.
(DIR) Ein Gespräch über soziale Ungleichheit: „Eigentlich wollte ich nie Beamtin werden“
Beamte sollen Nachzahlungen erhalten, auch die Bremerin Elisabeth van der
Wal profitiert davon. Doch die ehemalige Regierungsdirektorin will das Geld
spenden.
(DIR) Streit nach der Berlin-Wahl: Alle schauen wieder auf diese Stadt
Berlin hat gewählt und der Wahlsieg der Linken in der Hauptstadt sorgt auch
im fernen Bayern für Aufregung. Und nicht nur dort.
(DIR) Missbrauchsprozesse in Deutschland: Vernetzte Vergewaltiger
Überall im Land werden Prozesse gegen Männer geführt, die Frauen betäuben,
vergewaltigen und filmen. Die Ermittlungen führen zu immer mehr Tätern.
(DIR) Juristin über Vergewaltigungsprozesse: „Das Dunkelfeld ist riesig“
Netzwerke von Vergewaltigern hat es schon immer gegeben, sagt die
Rechtswissenschaftlerin Susanne Beck. Neu ist allerdings die digitale
Verbreitung.
(DIR) Musikalischer Waldspaziergang: Der Sound des grünen Fingers
Eine Osnabrücker Wahrnehmungswerkstatt sensibilisiert für Zwischentöne – ob
nun aus der Natur kommen, dem Straßenverkehr oder Musikinstrumenten.
(DIR) Versicherungen im Familienbetrieb: Ein sehr persönliches Geschäft
Die Familie Grohs ist in Rheinbach bei Bonn stadtbekannt. Umgekehrt kennen
die Grohs aber auch die Rheinbacher gut: Viele sind bei ihnen versichert.
(DIR) Antiquariat-Besitzerin: „Das war immer mein Traum“
Ilona Dahlmann betreibt im havelländischen Stölln ein Antiquariat. Bücher
sind ihre Leidenschaft, mit den Geschichten, die zwischen den Seiten
verborgen sind.
(DIR) Jugendzentrum in Berlin: Gebt der Potse ein Zuhause!
Der Jugendclub Potse ist eines der ältesten selbstverwalteten Jugendzentren
Berlins. Doch findet er nur schwer einen Ort, an dem er bleiben kann.
(DIR) Kommunalwahlen auf dem Dorf: Das gute alte „Weiter so“
Dank AfD-Ständen und Gegendemo ist die Stimmung auch auf dem Land bei
Bremen ein bisschen aufgekratzt. Danach ist aber alles wie immer.
(DIR) Abtreibung und patriarchale Ordnung: Allianzen beim rechten Rollback
Zum „Marsch für das Leben“ versammelt sich in Berlin und anderswo die
religiöse Rechte. Der Angriff auf Frauenrechte ist auch einer auf die
Demokratie.
(DIR) Gerüche in der Stadt: Schornsteine des Stillstands
Im Hamburger Stadtteil Hamm sollten 800 neue Wohnungen entstehen. Wenn nur
die Düfte aus der Tchibo-Fabrik nicht wären.
(DIR) Vor Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Wo die anderen Urlaub machen
Wirtschaftlich hängt in Mecklenburg-Vorpommern viel am Tourismus. Am Laufen
gehalten wird er von Arbeitskräften aus dem Ausland.
(DIR) Zwischen den Wahlen: Zombie-Apokalypse
Wie viele andere hat auch unser Kolumnist Freunde verloren – an die AfD.
Eine Rekonstruktion.
(DIR) Internationales Staubarchiv: „Staub ist der totale Gleichmacher“
Der Kölner Künstler Wolfgang Stöcker sammelt Staub von Orten, die ihm
bedeutsam erscheinen. Staub sei so ästhetisch wie anarchisch, findet er.
(DIR) Wie wählt Berlin?: Das ABC zur Macht
Am 20. September wird in Berlin gewählt. Wahlentscheidend kann die
Mietfrage sein – oder auch Palästina. Blick auf Berliner Befindlichkeiten
von A bis Z.
(DIR) Lange Nacht der Religionen: Es geht halt auch um die Gretchenfrage
Bei einer Langen Nacht durfte man sich in Berlin mit vielen
Weltanschauungen vertraut machen – auch mit der Frage, wie man es mit der
Religion hält.
(DIR) Marode Rheinquerung: Die Brücke der Bonner Republik
Gerade musste die Friedrich-Ebert-Brücke in Bonn gesperrt werden. Sie ist
das Sinnbild einer Verkehrspolitik, die vergessen hat, den Bestand zu
bewahren.
(DIR) Ein Job im Zoo: Tristesse mit süßem Gecko
Unsere Kolumnistin jobbt derzeit im Zoo. Und auch wenn die Kinder manchmal
nerven, sind sie doch die interessantesten Gesprächspartner:innen.
(DIR) Gesperrter Helenesee: Untergang eines Urlaubsorts
In der DDR galt der Helenesee bei Frankfurt (Oder) als Ferienparadies. Auch
nach der Wende war er gut besucht. Doch 2021 rutschte der Strand weg.
(DIR) Ein Prozess zum Mitmachen: Miteinander auf dem den Weg zum Rechtsfrieden
Im Rahmen der „Woche der Gerechtigkeit“ in Niedersachsen darf bei einem
Show-Prozess in Celle das Publikum beim Richten mitmachen.
(DIR) Winnetou-Darsteller über „Indianer“: „Für mich ist es einfach ein Kindheitstraum“
Alexander Klaws spielt den Winnetou bei den Karl-May-Spielen in Bad
Segeberg. Ein Gespräch über komplexe Debatten – und einen sehr
anstrengenden Beruf.
(DIR) Streit um Berlins Linke: Von Gaza bis Neukölln
Den Ruf nach einer Intifada bei einer Wahlveranstaltung der Linken hat auch
die Konkurrenz gehört. Der Nahost-Konflikt poltert in den Berliner
Wahlkampf.
(DIR) Omas gegen rechts setzen Zeichen: Trotzdem da
Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ziehen die Omas gegen
rechts als Karawane durch die Altmark. Die taz war bei einer Etappe dabei.
(DIR) Gender-Health-Gap: „Das Problem sind nicht wir“
Die männerbasierte Medizin hätte sie fast das Leben gekostet, sagt
Christina Pingel. Ärzte sagten, sie sei hysterisch, und übersahen einen
Herzfehler.
(DIR) Unterwegs mit Musik: Die Menschen da draußen
Mit Musik geht vieles besser, ganz nah am Ohr. Man kann dabei die Menschen
um sich sozusagen ausknipsen. Gruselig ist das, meint unsere Kolumnistin.
(DIR) Wahlkampf in Hannover: Im Reich der Mitte
Die Kommunalwahlen in Niedersachsen finden wenig Beachtung. Dabei zeigen
sie viel. Betrachtungen aus einer Stadt, in der die AfD nicht das größte
Problem ist.
(DIR) Exklave an der Nordseeküste: Hamburg liegt hier eben doch am Meer
Neuwerk ist den Hamburgern lieb und teuer: 40 Millionen Euro will der
Stadtstaat in seine Wattenmeerinsel investieren. Er setzt dabei auf
Tourismus.
(DIR) Klaus-Michael Kühne ist tot: In Hamburg hatte er fast überall seine Finger im Spiel
In seiner Geburtsstadt zeigte sich der Milliardär Klaus-Michael Kühne gern
als Stifter und Mäzen. Seine Steuern aber zahlte er er doch lieber
anderswo.
(DIR) Ein Ort der Kolonialgeschichte: Als Preußen bis zur Weichsel reichte
Als Erinnerungsort an den Kolonialismus in Polen könnte die Preußische
Seehandlung viel erzählen. Erzählt aber wird da am Berliner Gendarmenmarkt
nichts dazu.