# taz.de -- Wirtschaft
(DIR) Neustart der Bundesregierung: Prima Klima, das muss reichen
Die schwarz-rote Regierung sucht bei ihrem Treffen auf Schloss
Neuhardenberg eine gemeinsame Erzählung. Das Binnenklima ist wichtiger als
der Klimawandel.
(DIR) Kabinettsklausur zum Wachstum: Falsche Prioritäten
Die deutsche Wirtschaft ist stabil, auch wenn sie wenig wächst. Mit dem
Kurs der Bundesregierung wird der erhoffte Aufschwung nicht kommen.
(DIR) Machtkampf bei Volkswagen: Arbeiteraufstand gegen den Vorstandschef
In dieser Woche finden bei VW Betriebsversammlungen zu den Kürzungsplänen
des Vorstands statt. Es geht um 50.000 Jobs und Werksschließungen.
(DIR) Unternehmen in Sachsen-Anhalt: Heißes Eisen
Würde die AfD in Sachsen-Anhalt an die Macht kommen, könnte das der
Wirtschaft vor Ort nachhaltig schaden. Wie positionieren sich die
Unternehmen? Eine Spurensuche.
(DIR) Strukturwandel im Ruhrgebiet: Die Zeit nach dem großen O
Ein Gelände in Bochum hat über 150 Jahre Industriegeschichte hinter sich.
Was lässt sich hier über die Zukunft lernen?
(DIR) Deutsche Industrie- und Handelskammer: Gründen aus Verzweiflung
Laut einer Erhebung der Deutschen Industrie- und Handelskammer ist die Zahl
der Firmengründungen deutlich gestiegen. Das sind die Zahlen.
(DIR) Gewinneinbruch und Stellenabbau bei BMW: Perfide Strategie gegen Wirtschaftsdemokratie
BMW will Tausende Stellen abbauen. Für das Unternehmen muss das nicht
schlimm sein, doch es ist ein Angriff auf die Mitbestimmung der
Beschäftigten.
(DIR) Klimakommunikation: Reframing allein löst nicht die Klimakrise
Dieselbe Debatte mit neuen Begriffen zu schmücken, reicht nicht. Es braucht
eine Politik, die nicht Wachstum, sondern ein gutes Leben aller ins Zentrum
stellt.
(DIR) Radikaler Umbau der Bundesverwaltung: Die Kettensäge jetzt auch in Deutschland
Bei der Kritik am Reformpaket der Bundesregierung wird der radikale
Bürokratieabbau leicht übersehen. Dabei steckt hier drin viel Sprengstoff.
(DIR) Fitness mit dem Urban Sports Club: Bewegung auf dem Markt
Anbieter wie Urban Sports Club haben den Sportmarkt umgekrempelt. Das
breite Angebot für Kund*innen geht einher mit Zwängen für Studios.
(DIR) Kampfansage an die Belegschaft: Volkswagen sucht die maximale Konfrontation
VW-Chef Blume will den Konzern schrumpfen, um den Gewinn zu erhöhen. Die
Schließung von Werken steht im Raum. IG Metall rüstet sich zum Abwehrkampf.
(DIR) Harvard-Professor Sven Beckert: „Der Kapitalismus ist nicht der Zustand der Welt an sich“
Gegen den Kapitalismus hat es schon Revolutionen gegeben. Harvard-Professor
Sven Beckert erklärt, wieso das Wirtschaftssystem selbst eine ist.
(DIR) Rechenzentren und Klimaschutz: KI um jeden Preis
Die Bundesregierung will den Ausbau von Rechenzentren für KI-Modelle
vorantreiben – und lockert dafür Umweltauflagen. Das ist klimapolitisch
falsch.
(DIR) Ökonom:innen zu Reformpaket: Leichter gesagt als gewachsen
Helfen die Beschlüsse des Koalitionsausschusses, die wirtschaftlichen
Probleme zu lösen? Ökonom:innen geben unterschiedliche Antworten.
(DIR) Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in Danzig: Werben um private Investoren für den Wiederaufbau der Ukraine
518 Milliarden Euro benötigt die Ukraine geschätzt für den Wiederaufbau.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigt Beginn der
Auszahlung des Milliarden-Darlehens an.
(DIR) Wiederaufbaukonferenz: Die bemerkenswerte Stabilität der ukrainischen Wirtschaft
Trotz russischer Angriffe auf die ukrainische Industrie bleibt die Ökonomie
relativ widerstandsfähig. Banken funktionieren, Unternehmen investieren,
Renten werden gezahlt.
(DIR) Zehn Jahre Brexit: Weniger Wachstum, aber kein Absturz
Der EU-Austritt hat die britische Wirtschaft verändert – mit spürbaren
Kosten, aber ohne den oft vorhergesagten Kollaps.
(DIR) Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses: Einmal quer durch den Garten
CDU und SPD setzen im Parlament eine Debatte über „Wirtschaft und Arbeit“
an. Dazu fällt jedem etwas anderes ein. Eine echte Debatte fällt darum aus.
(DIR) SpaceX geht an die Börse: Ein Imperium wie zu Kolonialzeiten
Elon Musks SpaceX steigt zu den wertvollsten Konzernen auf. Das zementiert
ein Monopol im All, das selbst Washington kaum noch kontrollieren kann.
(DIR) Deutscher Sachbuchpreis: Ausgezeichnetes Auslaufmodell
Der Deutsche Sachbuchpreis geht an Konstantin Richter und seine
„Dreihundert Männer“. Er schreibt über Kapitänstypen, die westdeutschen
Wohlstand begründeten.
(DIR) Irankrieg schwächt Konjunktur: Weniger Aufträge für die deutsche Industrie
Die Wirtschaft spürt die Folgen des Irankriegs. Unternehmen im In- und
Ausland bestellen weniger, weil sie hohe Energie- und Rohstoffpreise
belasten.
(DIR) Kapitalismuskritik und Alternativen: „Wir wollen den Diskurs im Land verändern“
Es wird Zeit, über eine andere Wirtschaftslogik zu sprechen, findet Martin
Oetting. Wie er mit seiner Organisation den Wandel voranbringen will.
(DIR) Die Wirtschaftsweisen und Sozialpolitik: Wählerfrust ist unvermeidbar
Die Wirtschaftsweisen schlagen Sparmaßnahmen für die Sozialkassen vor, die
für Ärger sorgen würden. Das allein sollte aber nicht ausschlaggebend sein.
(DIR) Sachverständigenrat Wirtschaft: Wirtschaftsweise senken Wachstumsprognose
Die Expert:innen rechnen für 2026 nur noch mit einem deutschen Wachstum
von 0,5 Prozent. Die Gegenmaßnahmen sind umstritten – selbst in dem
Gremium.
(DIR) Technikforschung: Was humanoide Roboter heute können
Tech-Konzerne pumpen Milliarden in humanoide Roboter, Fachleute erwarten
eine große Zukunft. Doch erst müssen sie lernen, Unterhosen zu falten.
(DIR) Stagnation der deutschen Wirtschaft: Die Wirtschaft geht baden, wir auch
Das Wachstum der deutschen Wirtschaft stirbt allmählich ab. Grund zur
Panik? Nicht unbedingt, meint unser Autor.
(DIR) Ulrike Herrmann über Krieg und Ökonomie: „Europa muss fähig sein, sich allein zu verteidigen“
Die Wirtschaft ist ein unterbelichteter Faktor im Krieg, sagt
taz-Redakteurin und Buchautorin Ulrike Herrmann. Sie plädiert für
Aufrüstung.
(DIR) Trumps neuer Zoll-Schlag gegen die EU: Zollerhöhung als Druckmittel
US-Präsident Trump kündigt Zölle von 25 Prozent auf Autos und Lkws aus der
EU an. Der Grund: Laut Trump halte sich die EU nicht an Handelsdeals.
(DIR) Konjunktur in Deutschland: Wirtschaft wächst trotz Irankrieg
Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen.
Auch die europäische Wirtschaft kommt eventuell um eine Rezession herum.
(DIR) Arbeitsmarkt: IAB-Forscher sehen schwächsten Ausblick seit Corona
Der Irankrieg verhagelt die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Laut
Arbeitsmarktforschern belastet der Ölpreisschock die Beschäftigungschancen.
(DIR) Iran und Russland: Isolation schweißt zusammen
Irans Außenminister Araghchi trifft in St. Petersburg Russlands Präsident
Putin. Die beiden stark sanktionierten Staaten klammern sich wirtschaftlich
aneinander.
(DIR) Ungarn vor der Wahl: Vom Gulasch-Kommunismus zur Kleptokratie
Misswirtschaft, Korruption und der Kampf gegen die EU haben das einstige
Musterland zum Sorgenkind gemacht. Dazu kommen Umweltskandale – und das ist
noch nicht alles.
(DIR) Deutsche Wirtschaft in der Krise: Die Regierung muss gegensteuern – und hat drei Optionen
Die hohen Ölpreise als Resultat aus dem Irankrieg belasten die Wirtschaft.
Der fairste und günstigste Weg: Regelsätze der Grundsicherung erhöhen.
(DIR) Syrien: Wie deutsche Unternehmen vom Wiederaufbau profitieren wollen
Die deutsche Wirtschaft hofft auf gute Geschäfte in Syrien. Doch
Unternehmen aus anderen Ländern sind bereits deutlich schneller.
(DIR) Reaktionen auf den Koalitionsvertrag: Zwischen Licht und Schatten
Stimmen aus der Wirtschaft äußern sich gemischt zu den Plänen der künftigen
brandenburgischen Bündnispartner. Die IHK vermisst im Vertrag die Expo.
(DIR) Rede des argentinischen Präsidenten: Milei schürt Polarisierung
Der libertäre Präsident Argentiniens sichert sich seine Wiederwahl, indem
er Mehrheiten organisiert. Unterstützt wird er auch vom US-Präsidenten.
(DIR) Metropolenregion Berlin-Brandenburg: Kaum Besserung in Sicht, aber Hoffnung auf Expo 2035
Vier Industrie- und Handelskammern der Region präsentieren ein wenig
ermutigendes Bild zu Stimmung und Lage bei ihren Mitgliedsunternehmen.
(DIR) Ukrainische Wirtschaft: Der europäische Tigerstaat
Der russische Angriffskrieg zerstört gezielt die Infrastruktur der Ukraine.
Minister und Ökonominnen setzen auf das Prinzip Hoffnung. Vor allem der
Rüstungssektor soll die Wirtschaft beflügeln.
(DIR) Unternehmen und Artensterben: Denn sie wissen nicht so genau, was sie tun
Der neue Bericht des Weltbiodiversitätsrats schaut auf die Wirtschaft.
Demnach ignorieren Unternehmen oft ihren Einfluss auf die biologische
Vielfalt.
(DIR) Artenvielfalt und Unternehmen: Vogelzählen als Geschäftsmodell
Wissenschaftler arbeiten intensiv an besseren Methoden, um Biodiversität zu
messen. Daraus entstehen erste Geschäftsmodelle für Start-ups.
(DIR) Chinesisch-russische Beziehungen: Warme Töne mit kaltem Kalkül
Peking hält Putins Kriegsindustrie am Laufen, beliefert aber auch die
Ukraine mit Drohnen. Dahinter stehen nicht nur kommerzielle Interessen.
(DIR) IG Metall: Gewerkschaft droht mit gefüllter Streikkasse
Die schwache Konjunktur macht nicht vor Deutschlands größter
Einzelgewerkschaft halt: Die IG Metall verliert Mitglieder, gibt sich aber
kämpferisch.
(DIR) Rede von Friedrich Merz in Davos: Der große Stutenkerl und die Weltordnung
Nach dem US-Präsidenten hält Bundeskanzler Friedrich Merz beim
Weltwirtschaftsforum eine Rede. Leider ähneln sich die beiden Reden viel zu
sehr.
(DIR) CDU-Wirtschaftspapier: Vorrang für Deregulierung
Der CDU-Vorstand hat ein Maßnahmenpaket für die Wirtschaft verabschiedet.
Die Forderungen gehen über den Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot hinaus.
(DIR) Vor Start des Weltwirtschaftsforums: Davos beschwört den Geist des Dialogs
Im Risiko-Bericht des Weltwirtschaftsforums stehen die Sorgen um Krieg und
ökonomische Konflikte ganz oben. Das Klima-Thema rückt etwas nach hinten.
(DIR) UVB-Studie zum Wohnungsbau: „Das wird das bedeutendste Thema für die Wahl sein“
Der Wirtschaftsverbandschef Alexander Schirp hält 100.000 zusätzliche
Wohnungen für möglich.
(DIR) Wirtschaftliche Erholung gefährdet: Sozialstaatsdebatte bremst Wachstum
Die Regierung konterkariert ihre Impulse für einen Aufschwung, sagt der
Ökonom Sebastian Dullien. Sie verunsichere die Bürger und hemme die
Nachfrage.
(DIR) Ex-Wirtschaftsweiser zur Konjunktur: „Die viel kritisierte Bürokratie ist nicht schuld“
In der klassischen Industrie sind die Unternehmen gut aufgestellt, aber den
Anschluss an die Zukunftsbranchen haben sie verpasst, sagt Ökonom Bofinger.
(DIR) Russische Öl-Einnahmen: Die Preise fallen unter die Schmerzgrenze
Russland bekommt die Folgen der westlichen Sanktionen inzwischen hart zu
spüren. Doch ein wirtschaftlicher Kollaps ist noch nicht in Sicht.
(DIR) Neujahrsansprache des Bundeskanzlers: Kein Wort über die wirtschaftlichen Sorgen der Bürger
Bundeskanzler Friedrich Merz redet in seiner Neujahrsansprache viel über
Wirtschaft. Er kündigt „grundlegende Reformen“ an. Das ist eine Drohung.