# taz.de -- Ungarn
       
 (DIR) Spion in der vordersten Reihe: Tusk wirft Ungarn Weitergabe von EU-Infos an Moskau vor
       
       Laut polnischem Premier soll Amtskollege Orbán Russland zeitnah über
       Absprachen von EU-Gipfeln Bescheid geben. Gleiches gilt für
       Außenministertreffen.
       
 (DIR) EU-Gipfel und Ukrainekredite: Merz nennt Ungarns Vorgehen „Akt grober Illoyalität“
       
       Viktor Orbán nimmt die EU und die Ukraine in Geiselhaft. Beim Gipfel in
       Brüssel sollte er unter Druck gesetzt werden. Doch das Ergebnis ist
       ernüchternd.
       
 (DIR) Streit um Druschba-Pipeline: Viktor Orbán bleibt beim Nein
       
       Der ungarische Regierungschef blockiert weiterhin den Milliardenkredit für
       die Ukraine. Beim EU-Gipfel in Brüssel ist keine Lösung in Sicht.
       
 (DIR) Vor EU-Gipfel in Brüssel: Lösung in Sicht für Druschba-Pipeline?
       
       Der ukrainische Präsident Selenskyj stimmt dem Angebot aus Brüssel für
       Reparatur der Pipeline zu. Doch für Ungarn ist der Fall noch nicht
       erledigt.
       
 (DIR) Einlenken bei Druschba: Ukraine nimmt EU-Hilfe zur Reparatur von Pipeline an
       
       Kyjiw will die beschädigte Ölpipeline nach Ungarn und in die Slowakei nun
       doch reparieren lassen. Selenskyj akzeptiert einen Vorschlag der
       EU-Kommission.
       
 (DIR) Wahlkampf in Ungarn: Muskelspiele in Budapest
       
       Hunderttausende folgten Orbán und seinem Herausforderer Magyar bei ihren
       jeweiligen Kundgebungen. Die Wahl am 12. April gilt als die wichtigste seit
       Ende des Kommunismus.
       
 (DIR) Konflikt zwischen Ungarn und der Ukraine: Budapest und Kyjiw prügeln aufeinander ein
       
       Ungarn will eine Kommission in die Ukraine schicken, um die beschädigte
       Druschba-Pipeline zu inspizieren. Präsident Selenskyj sagt, er wisse von
       nichts.
       
 (DIR) Konflikt zwischen Ungarn und der Ukraine: Selenskyjs verbale Entgleisungen
       
       Wolodymyr Selenskyj droht Viktor Orbán, ein paar seiner Soldaten bei ihm
       vorbeizuschicken. Das könnte dem ungarischen Premier gerade gelegen kommen.
       
 (DIR) Beziehungen zwischen Kyjiw und Budapest: Ein Tiefpunkt nach dem anderen
       
       Budapest lässt sieben Mitarbeiter einer ukrainischen Bank festnehmen. Zuvor
       war Präsident Selenskyj gegenüber Premier Viktor Orbán verbal entgleist.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Frieden aus der Gulaschkanone
       
       Viktor Orbáns irrer Deal: Ungarn wird russisch, der Donbass bleibt
       ukrainisch. Der Geheimplan aus Angst vor der Niederlage bei der anstehenden
       Wahl.
       
 (DIR) Ungarn vor der Wahl: Orbáns Wahlkampf der Angst
       
       Wenige Wochen vor der Wahl setzt Orbán auf Kriegsangst, KI-Propaganda und
       Schmutzkübelkampagnen. Dennoch erlebt seine Partei ein Umfragetief.
       
 (DIR) Meinungs- und Informationsfreiheit: Urteil gegen Ungarn
       
       2021 hat Ungarn hat dem letzten freien Radiosender die Lizenz entzogen. Für
       dieses Vorgehen gegen Klubrádió hat der EuGH das Land nun verurteilt.
       
 (DIR) Europa und die Ukraine: Orbán rauszuschmeißen, ist der falsche Weg
       
       Wegen Ungarns Blockade der Ukraine-Hilfen fordern manche EU-Abgeordnete nun
       Konsequenzen. Doch ein Rauswurf des Landes aus der EU wäre kurzsichtig.
       
 (DIR) 4 Jahre Krieg in der Ukraine: Warmer Händedruck für Selenskyj
       
       Am Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine treffen
       EU-Vertreterinnen mit leeren Händen zum Soli-Besuch in Kyjiw ein. Schuld
       ist Ungarn.
       
 (DIR) +++ Nachrichten im Ukraine-Krieg +++: Selenskyj drängt auf Freigabe von EU-Kreditpaket
       
       Ungarn hält die Blockade von Ukraine-Finanzhilfe aufrecht. Großbritannien
       verhängt neue Sanktionen. Der Kreml sagt, er habe seine Kriegsziele noch
       nicht erreicht.
       
 (DIR) EU-Sanktionen gegen Russland: Ungarn mauert
       
       Orbáns Regierung belegt das 20. Sanktionspaket mit einem Veto. Als Grund
       wird der Stopp russischer Öllieferungen über die Druschba-Pipeline genannt.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Gib mir mehr von der atonalen Musik
       
       Weil Lieder Brücken sein sollen, sollte man einen Song von Merle Hazard
       hören. Und die Herausforderung der Neuen Musik, Synthie-Pop und Jazz dazu.
       
 (DIR) Reaktionen auf Marco Rubios Auftritt: Glückliche Vasallen in der Festung Europa
       
       Der US-Außenminister will Ungarn näher an die USA binden und verkauft auf
       der MSC in München das Trump-Programm. Europas Eliten freuen sich darüber.
       
 (DIR) Rubio in der Slowakei und Ungarn: Die USA auf Atom- und Anti-Putin-Kurs
       
       US-Außenminister Rubio unternimmt einen Angriff auf die Kreml-Kasse:
       Washington will Putin seine lukrativen Energiegeschäfte mit EU-Staaten
       nehmen.
       
 (DIR) US-Außenminister auf Tour in Europa: Rubio besucht Orbán
       
       Der ungarische Regierungschef gilt als Vertrauter Trumps, dieser
       unterstützt ihn im Wahlkampf. US-Außenminister Rubio will nun nach Budapest
       kommen.
       
 (DIR) Vater von Maja T. nach dem Urteil: „Ich wünsche mir, dass dieser Albtraum endlich aufhört“
       
       Wolfram Jarosch ist für sein Kind Maja T. im Dauereinsatz. Nach dem Urteil
       spricht er von einem Schauprozess – und fordert zum Handeln auf.
       
 (DIR) SPD-Politiker über Urteil gegen Maja T.: „Das war kein rechtsstaatliches Verfahren“
       
       Der SPD-Abgeordnete Falko Droßmann war einer der ersten, der Maja T. in
       Ungarn in Haft besuchte. Im Interview kritisiert er die deutsche Regierung.
       
 (DIR) Urteil gegen Maja T.: Deutschland ist mitschuldig
       
       Antifaschist:in Maja T. wurde in Budapest zu acht Jahren Haft verurteilt.
       Dass es so weit kam, hat auch mit dem Handeln deutscher Behörden zu tun.
       
 (DIR) Urteil gegen Maja T.: Acht Jahre Haft ohne Bewährung
       
       In Budapest wird Antifaschist*in Maja T. zu langer Haft verurteilt,
       trotz fragwürdiger Beweislage. T.s Familie ist entsetzt – T. geht in
       Berufung.
       
 (DIR) Prozess in Budapest: Maja T. zu acht Jahren Haft verurteilt
       
       In Budapest ist im Prozess um Gewalttaten gegen Rechtsextremisten das
       Urteil gegen die deutsche Antifaschist*in Maja T. gefällt worden.
       
 (DIR) Maja T. in Haft: Urteil in Ungarn erwartet
       
       Seit anderthalb Jahren ist Maja T. inhaftiert, am Mittwoch könnte der
       Prozess in Budapest zu Ende gehen. Politiker mahnen Rechtsstaatlichkeit an.
       
 (DIR) Ungarn gegen Antifaschist*in: Verteidiger fordert Freispruch für Maja T.
       
       Immer noch wird in Budapest gegen Maja T. verhandelt, nun steht der Prozess
       vor einem Ende. In seinem Plädoyer bemängelt der Verteidiger fehlende
       Beweise.
       
 (DIR) Ungarn gegen Antifaschist:in: Staatsanwaltschaft will harte Strafe für Maja T.
       
       Seit einem Jahr steht die nichtbinäre Antifaschist:in Maja T. vor
       Gericht. Die Staatsanwaltschaft fordert eine harte Strafe. T.s Anwalt
       spricht von einer „Farce“.
       
 (DIR) Wahlkampf in Ungarn: Orbán startet Petition gegen Ukraine-Hilfen
       
       Jede:r Bürger:in soll einen Stimmzettel zugesandt bekommen. Es ist ein
       weiteres Mal, dass Orbán das Kriegsland im Wahlkampf für sich
       instrumentalisiert.
       
 (DIR) Asyl in Ungarn: Freundliche Amtshilfe aus Budapest
       
       Die Regierung von Viktor Orbán gewährt Polens Ex-Justizminister Zbigniew
       Ziobro Asyl. Er ist unter anderem wegen Machtmissbrauchs angeklagt.
       
 (DIR) Zum Tod des Regisseurs Béla Tarr: Wie Zweige im Regen
       
       Näher kann ein Atheist und Anarchist dem Religiösen nicht kommen: Mit Béla
       Tarr ist ein Meistererzähler des europäischen Kinos gestorben.
       
 (DIR) Massenproteste in Ungarn: Orbáns Doppelmoral beim Kinderschutz
       
       Zehntausende protestieren gegen die Orbán-Regierung. Der Auslöser: Ein
       Bericht über Misshandlung von Jugendlichen in einer Strafanstalt.
       
 (DIR) Skandal um Kindesmissbrauch: Zehntausende protestieren in Ungarn
       
       Ein Regierungsbericht über Missbrauch in staatlichen Heimen sorgt für
       Empörung. Für Regierungschef Orbán könnte das vor den Wahlen zum Problem
       werden.
       
 (DIR) Viktor Orbán in Moskau: Wahlkampf auf Russisch
       
       Ungarns Ministerpräsident reiste heimlich zu einem Treffen mit Wladimir
       Putin im Kreml. Auf der Agenda standen Öl, Gas und ein neuer
       „Friedensgipfel“.
       
 (DIR) Lesung von David Szalay in Berlin: Der Zustand eines verletzten Körpers
       
       Der mit dem Booker Prize ausgezeichnete David Szalay stellte in Berlin
       seinen Roman vor. „Was nicht gesagt werden kann“ handelt von einem
       gedanklich einsilbigen Mann.
       
 (DIR) Orbán und Magyar mobilisieren: Zwei Märsche in Budapest
       
       Zwei konkurrierende Aufmärsche finden zeitgleich in Budapest statt. Kann
       Orbáns Herausforderer Magyar dem ungarischen Premier gefährlich werden?
       
 (DIR) Mutmaßlicher Spähangriff: Deutscher EU-Abgeordneter erstattet Strafanzeige gegen Orbán
       
       Der grüne Europaparlamentarier Daniel Freund wirft Ungarns
       Ministerpräsidenten vor, auf seinen Geräten spioniert haben zu wollen – und
       geht dagegen vor.
       
 (DIR) Nobelpreis für László Krasznahorkai: Hinaus in die Welt
       
       Welcher Logik folgt die Jury der Schwedischen Akademie, den
       Literaturnobelpreis dem ungarischen Gegenwartsautor László Krasznahorkai zu
       verleihen?
       
 (DIR) Nobelpreis für Literatur: Durch die Seiten hindurchgeweht
       
       László Krasznahorkais kürzester Roman ist fast ständig in Bewegung. Beim
       Lesen gerät man regelrecht in einen Sog. Das gefällt nicht jedem.
       
 (DIR) Literaturnobelpreis für László Krasznaho: Literarische Kunst als Feld des Widerstands
       
       László Krasznahorkais frühe Romane sind düster – seine neueren lichter. Der
       Nobelpreisträger für Literatur vertritt ein konsequentes Außenseitertum.
       
 (DIR) EU-Kommission prüft Vorwürfe: Ungarn soll Spione auf hohe EU-Beamte angesetzt haben
       
       Ein ungarischer Spion soll als EU-Diplomat getarnt gewesen sein. Laut
       „Spiegel“ habe Ungarns Geheimdienst versucht, hochrangige EU-Beamte zu
       rekrutieren.
       
 (DIR) Prozess gegen Maja T. verzögert sich: Mehr Druck auf das System Orbán
       
       Maja T. werden Angriffe auf Neonazis in Budapest vorgeworfen, das Urteil
       verzögert sich. Abgeordnete fordern eine Staatenbeschwerde gegen Ungarn.
       
 (DIR) Eingeschränkte LGBTIQ-Rechte unter Orbán: Trotz Verbot Tausende bei Pride Parade im ungarischen Pecs
       
       Mitte März hatte Ungarn ein Gesetz verabschiedet, womit
       LGBTIQ-Versammlungen untersagt sind. Die Menschen gehen trotzdem auf die
       Straße.
       
 (DIR) Wegen drohender Auslieferung nach Ungarn: Nürnberger Antifaschist flüchtet nach Frankreich
       
       Zaid A. drohte eine Auslieferung nach Ungarn, weil er in Budapest Neonazis
       angegriffen haben soll. Nun stellte er sich der Polizei – in Paris.
       
 (DIR) Ukrainisch-ungarische Beziehungen: Orbán zieht den Stecker
       
       Ungarns Regierungschef lässt zwölf ukrainische Nachrichtenportale
       blockieren. Das sei eine Retourkutsche an die Adresse Kyjiws, heißt es aus
       Budapest.
       
 (DIR) Immunität von Ilaria Salis besteht fort: Das Europaparlament stellt sich gegen Ungarn
       
       Ungarn wirft der Europaabgeordneten Ilaria Salis Angriffe auf Neonazis in
       Budapest vor. Das EU-Parlament aber lehnt eine Aufhebung ihrer Immunität
       ab.
       
 (DIR) Kinotipp der Woche: Räume und Menschen
       
       Judit Elek trat 1956 als erste Frau ein Filmstudium in Budapest an. Und
       wurde später zu einer zentralen Figur der Erneuerung des ungarischen Films.
       
 (DIR) Prozess um verprügelte Neonazis: Anwälte fordern Freispruch für Hanna S.
       
       Hat Hanna S. in Budapest Neonazis verprügelt? Und wenn ja, sollte sie dafür
       neun Jahre ins Gefängnis? Ihre Anwälte sagen zweimal: Nein.
       
 (DIR) Verhandlungen im Ukraine-Krieg: Gipfeltreffen in Budapest?
       
       Trump soll mit Orbán über Budapest als Verhandlungsort gesprochen haben.
       Für den ungarischen Premier stünde dabei einiges auf dem Spiel.
       
 (DIR) CDU-Politikerin Saskia Ludwig: Diskutieren bei einer Gruselshow in Ungarn
       
       CDU-Abgeordnete Ludwig zeigte sich auf einem Podium offen für eine
       Zusammenarbeit mit der AfD. Alice Weidel dürfte das freuen – sie saß im
       Publikum.