# taz.de -- Schwerpunkt Nahost-Konflikt
       
 (DIR) Linke fordert Aufklärung: Wer hat Gaza die Daten gestohlen – und wozu?
       
       Das Welternährungsprogramm wurde im Mai Opfer eines gigantischen
       Cyber-Angriffs. Es dürften praktisch alle Menschen im Gazastreifen
       betroffen sein.
       
 (DIR) Debatte um Gaza-Doku: „Naza“ soll kostenlos im Netz zu sehen sein
       
       Israels ultrarechte Regierung wütet schon vor dem weltweiten Filmstart
       gegen die Gaza-Doku „Naza“. Ab Donnerstag läuft sie in deutschen Kinos.
       
 (DIR) Antifaschismus in rechtsfreien Räumen: Schweres Erbe, raue Gegenwart
       
       Deutsche Nazis töten. Doch auch in der Linken lassen sich autoritäre
       Tendenzen beobachten. Antifaschist*innen sollten sich nicht von
       Islamisten kapern lassen.
       
 (DIR) Debatte um Dokumentarfilm „Naza“: Warum tut ihr das?
       
       Über den Dokumentarfilm „Naza“ von Yuval Abraham und Rachel Szor wurde
       schon vor seinem Start erbittert gestritten. Nun kommt er ins Kino.
       
 (DIR) Israel vor der Parlamentswahl: Opposition sammelt sich gegen Netanjahu
       
       Die jüdischen Oppositionsparteien wollen gegen Netanjahu zusammenarbeiten.
       Smotrich für Annexionen im Gazastreifen und Libanon und Krieg im
       Westjordanland.
       
 (DIR) Krieg in Jemen: Huthi melden Tote und Dutzende Verletzte bei Angriff
       
       Die Gewalt in Jemen eskaliert weiter. Nachbar Saudi-Arabien scheint seinen
       Mekka-Verteidigungspakt mit der Türkei und Pakistan in den Fokus rücken zu
       wollen.
       
 (DIR) Australien und der Krieg im Nahen Osten: Was eine US-Militäranlage im Outback mit Gaza zu tun hat
       
       Eine Militäranlage im australischen Outback gerät wegen ihrer möglichen
       Rolle im Gaza-Krieg ins politische Kreuzfeuer. Seit Monaten gibt es
       Proteste.
       
 (DIR) Eklat bei UN-Generalversammlung: Netanjahu allein im Haus
       
       Der israelische Ministerpräsident teilt in seiner UN-Rede scharf aus, auch
       gegen New Yorks Bürgermeister Mamdani. Delegierte verlassen den Saal,
       draußen wird demonstriert.
       
 (DIR) Wahlkampf in Israel: Mit Paragraf 7A gegen arabische Parteien
       
       Als 1984 die rechtsextreme Kach-Partei in die Knesset einzog, führte Israel
       ein Gesetz zum Ausschluss von Parteien ein. Nun nutzen es Rechte gegen ihre
       Gegner.
       
 (DIR) Israel vor der Parlamentswahl: Wer antreten darf – und wer nicht
       
       Die israelische Wahlkommission stimmt für den Ausschluss arabischer
       Parteien. Das letzte Wort hat das Oberste Gericht. Auch gegen Rechte gibt
       es Ausschlussanträge.
       
 (DIR) Nach Terrorangriff im Westjordanland: Steht Israel vor der ersten Hinrichtung seit 1962?
       
       Der rechtsextreme Minister Ben-Gvir drängt auf die Todesstrafe für einen
       palästinensischen Attentäter. Das Gesetz richtet sich nur gegen
       Palästinenser.
       
 (DIR) 81. UN-Generalversammlung in New York: Kriege und KI im Fokus des UN-Gipfels
       
       Bei der jährlichen UN-Vollversammlung stehen wieder aktuelle Krisen und
       Herausforderungen im Mittelpunkt, echte Durchbrüche sind nicht zu erwarten.
       
 (DIR) „Naza“ sorgt für Aufruhr: Morddrohungen und rechte Hetze
       
       Der Dokumentarfilm „Naza“ sorgt für Aufregung in Israel. Vor dem Elternhaus
       einer der Regisseur:innen versammeln sich rechtsradikale Aktivisten.
       
 (DIR) Nach Einsturz-Tragödie in Gaza: Dutzende Menschen noch unter Trümmern gesucht
       
       Ein eingestürztes Wohnhaus hat viele Menschen unter sich begraben. Dort
       hatten vertriebene Familien gelebt. Israel setzt derweil seine Angriffe
       fort.
       
 (DIR) Nach US-Medienberichten: Washington will Milliarden-Rüstungspaket für Israel genehmigen
       
       Rüstungsgüter im Wert von 2,8 Milliarden Dollar wollen die USA an Israel
       liefern. Darunter einige der „zerstörerischsten Munitionsarten“ westlicher
       Arsenale.
       
 (DIR) Debatte um Dokumentarfilm „Naza“: Juristen fordern Untersuchung zu möglichen Kriegsverbrechen
       
       Als rechtsstaatlichem Land stehe es Israel nicht an, Vorwürfe gegen seine
       Kriegsführung in Gaza pauschal zurückzuweisen, sagen israelische
       Rechtsexperten.
       
 (DIR) Gewalt im Westjordanland: „Es ist ein staatliches Projekt“
       
       Yair Dvir von der Menschenrechtsorganisation B'Tselem sagt: Israel arbeite
       daran, die Palästinenser in Enklaven zu drängen. Die Welt müsse Handeln.
       
 (DIR) Kontroverse um Doku „Naza“: Die Sache mit der Staatsbürgerschaft
       
       Israelische Minister wollen Yuval Abraham für dessen Doku „Naza“
       ausbürgern. Beim repressiven Umgang mit der Staatsbürgerschaft war gerade
       Deutschland Vorreiter.
       
 (DIR) Israelische Besatzungspolitik: Die fünf Säulen der Übernahme des Westjordanlands
       
       Die Organisation B’tselem beschuldigt Israel, Palästinenser:innen das
       Leben in dem besetzten Gebiet unmöglich zu machen. Das sei ein „politisches
       Projekt“.
       
 (DIR) +++ Nachrichten im Irankrieg +++: Gespräche in Oman verschoben
       
       Das Außenministertreffen am Persischen Golf findet vorerst nicht statt. Der
       Ölpreis steigt weiter. Der iranische Atomchef kommt nicht zur IAEA-Tagung.
       
 (DIR) Huthi-Miliz im Jemen: Jemenitische Armee nur ein Papiertiger
       
       Wie konnten die Huthi-Rebellen so schnell im Jemen vorrücken? Analysten
       gehen von Verrat aus. Und 80 Prozent der jemenitischen Armee soll nur auf
       dem Papier existieren.
       
 (DIR) +++ Nachrichten im Irankrieg +++: Sorgen um die Ölversorgung
       
       Nach der Schließung einer saudischen Ölpipeline wachsen die Sorgen um die
       Energieversorgung. Die Huthis haben ihre Angriffe auf Saudi-Arabien
       verstärkt.
       
 (DIR) +++ Nachrichten im Irankrieg +++: Saudische Ölexporte massiv unter Druck 
       
       Die jemenitische Huthi-Miliz bedroht zunehmend die Meerenge Bab al-Mandab.
       Nach Drohnenangriffen muss Saudi-Arabien auch noch eine wichtige Pipeline
       abschalten.
       
 (DIR) Krieg in Jemen: Die Huthi-Rebellen übernehmen den Jemen
       
       Im Jemen hat die Huthi-Miliz die Hafenstadt Mokka eingenommen – und
       blockiert zudem die für den internationalen Schiffsverkehr wichtige
       Meerenge Bab al-Mandab.
       
 (DIR) Krieg im Libanon: Israel gibt Zerstörung von Hisbollah-Tunneln bekannt
       
       Die israelische Armee sprengt die kürzlich eroberte unterirdische
       Infrastruktur der Hisbollah. Die Explosionen sind im gesamten Süden des
       Libanon zu spüren.
       
 (DIR) Siedlergewalt im Westjordanland: Vorbei an Checkpoints und ständig unter Druck
       
       Täglich greifen extremistische Siedler palästinensische Dörfer an.
       taz-Korrespondentin Serena Bilanceri spricht über ihre Arbeit im
       Westjordanland.
       
 (DIR) Netanjahu und radikale Siedler: Radikale Ignoranz
       
       Trotz internationaler Sanktionen: Die Siedlergewalt wird Premier Netanjahu
       im Wahlkampf bisher nicht gefährlich.
       
 (DIR) Warnung vor Hamas-Angriff: Kam Sinwars Drohung nicht an?
       
       Israels Ministerpräsident Netanjahu soll vor dem Terrorangriff des 7.
       Oktober gewarnt worden sein – das aber für sich behalten haben. Stimmt das,
       ist er als Regierungschef untragbar.
       
 (DIR) Sanktionen gegen Siedler: Deutschland schließt sich Einfuhrverbot israelischer Waren nicht an
       
       Zwölf europäische Länder kritisieren Siedlungsbau und Gewalt. Israel
       schließt britisches Generalkonsulat in Ostjerusalem. US-Botschafter warnt
       Großbritannien.
       
 (DIR) Vorwürfe gegen israelischen Premier: Netanjahu ignorierte Warnungen vor dem 7. Oktober
       
       Mitten im Wahlkampf zeigt eine Recherche der Zeitung „Ha’aretz“: Netanjahu
       wurde auf höchster Ebene vor einem Hamas-Angriff gewarnt – und blieb
       untätig.
       
 (DIR) Besetztes Westjordanland: Die Siedlungen kommen, die Sanktionen aber auch
       
       Ein israelisches Gericht weist einen Eilantrag gegen das Siedlungsprojekt
       E1 zurück. Großbritannien will neue Sanktionen gegen Produkte aus
       Siedlungen verhängen.
       
 (DIR) Krieg im Südlibanon: Israels nächste „gelbe Linie“
       
       Das israelische Militär meldet die Einnahme einer strategisch wichtigen
       Hügelkette im Südlibanon. Und will sich nun auf eine neue Sicherheitslinie
       zurückziehen.
       
 (DIR) Iran-USA-Krieg: US-Militär: Angegriffener iranischer Öltanker versenkt
       
       Die USA wehren Angriffe auf ihre Kriegsschiffe ab. Im Gegenzug schalten sie
       bei Attacken drei Tanker aus. Einer soll nun am Meeresgrund liegen.
       
 (DIR) Palästinensische Terrororganisation PFLP: Mehrere Kilo Sprengstoff, mit Nägeln gespickt
       
       Nach seinem Auftritt bei der Linken in Berlin-Neukölln beteuert Dahabflex,
       nie zu Gewalt aufgerufen zu haben. Doch was heißt „Intifada wie die PFLP“?
       
 (DIR) Nahostdiskurs und Berliner Wahlkampf: Wie kaputt die Lage ist
       
       HipHop steht für den Versuch, andere Lösungen für Konflikte zu finden als
       dumpfe Brutalität. Leute wie der Rapper Dahabflex müssen das noch lernen.
       
 (DIR) Die Linkspartei und die Gewalt: Gehört das Thema Palästina in den Berliner Wahlkampf?
       
       Bei einem Wahlkampfevent der Linken in Berlin-Neukölln sorgt der Rapper
       Dahabflex mit „Yalla Yalla Intifada, Westbank, Palästina, Gaza“ für
       Aufsehen.
       
 (DIR) Gewollte Eskalation: Flirt mit der Intifada
       
       Im Westjordanland nehmen Angriffe auf Palästinenser:innen zu.
       Experten warnen vor einer Eskalation – manche in der Regierung arbeiten
       darauf hin.
       
 (DIR) Straße von Hormus: Die USA nehmen Angriffe gegen Iran wieder auf
       
       Die USA greifen Ziele im Iran an, Teheran antwortet mit Raketen. Vor den
       Kongresswahlen bleibt den Republikanern wenig Zeit, um die Ausgangslage zu
       bessern.
       
 (DIR) Transrechte in Libanon: Aus Ramy wurde Romy
       
       Ein Richter im Südlibanon erkennt die Identität einer Transgender-Frau
       gerichtlich an. Es ist der erste solche Fall außerhalb der Hauptstadt
       Beirut.
       
 (DIR) Gewalt im Westjordanland: Israelischer Politiker zerstört palästinensisches Denkmal
       
       Der rechtsextreme Abgeordnete Zvi Sukkot sieht in dem Monument
       Terror-Verherrlichung. Die Opposition wirft ihm vor, den Konflikt im
       Westjordanland zu schüren.
       
 (DIR) Wahlen, Grenzkontrollen und Ben-Gvir: „Immerhin fordere ich keine Mauer – vorerst“
       
       Dobrindt will seine Grenzkontrollen verlängern. Und Ben-Gvir sieht in
       Palästinensern „nicht einmal Menschen“. Wenigstens war Merz im Urlaub.
       
 (DIR) Israel zerstört Dörfer im Libanon: Die Toten finden keine Ruhe
       
       In rund 60 besetzen Grenzdörfern in Südlibanon hat Israels Armee auch
       Friedhöfe zerstört. Dabei sind Grabstätten völkerrechtlich besonders
       geschützt.
       
 (DIR) Reihe zu Foucaults 100. Geburtstag: Projektionen eines Intellektuellen
       
       In den 1970er-Jahren sah der französische Philosoph Michel Foucault im
       Islam eine Kraft der Befreiung. Wie kam er dazu? Teil 7 unserer Serie.
       
 (DIR) Siedlungspläne im Westjordanland: Staaten kritisieren Israel
       
       Deutschland und weitere westliche Staaten bezeichnen Israels Siedlungspläne
       in scharfem Ton als inakzeptabel. Und warnen auch Wirtschaftsunternehmen.
       
 (DIR) Deutsche Reaktionen auf Ben-Gvir: Die taktische Empörung der chronisch Unterempörten
       
       Über die Aussagen des israelischen Ministers sind deutsche Politiker
       plötzlich entrüstet. Israels permanente Gewalt interessiert sie dagegen
       kaum. Dahinter steckt eine Logik.
       
 (DIR) Israel im Südlibanon: Neue Panik und Tausende auf der Flucht
       
       Israel hat die Angriffe in Libanon verstärkt, 11 Menschen wurden getötet.
       Es ist die schärfste Eskalation seit dem im Juni verkündeten
       Waffenstillstand.
       
 (DIR) Tötungsaufruf von israelischem Minister: Zentralrat der Juden kritisiert „beschämendes“ Verhalten
       
       Der Zentralrat der Juden distanziert sich vom israelischen Minister
       Ben-Gvir. Dieser hatte dazu aufgerufen, Palästinenser zu töten. Selbst die
       CDU fordert Konsequenzen.
       
 (DIR) Entsetzen über Äußerung: Israelischer Minister für tägliche Tötung von Palästinensern
       
       Erneut schockiert Israels rechtsradikaler Sicherheitsminister Itamar
       Ben-Gvir die internationale Öffentlichkeit. Auch aus Deutschland gibt es
       harte Kritik.
       
 (DIR) +++ Nachrichten im Irankrieg +++: Drohungen gegen den Oman
       
       US-Präsident Donald Trump denkt laut über einen Bombenangriff auf den Oman
       nach. Der türkische Machthaber Erdoğan fordert weitere Gespräche.
       
 (DIR) Kushner bei Netanjahu: Gazas Zukunft steht auf dem Spiel
       
       Trump-Schwiegersohn und US-Gesandter Jared Kushner trifft erst
       Hamas-Vertreter in Kairo, dann Netanjahu in Israel. Auf dem Spiel steht
       Gazas Zukunft.