# taz.de -- wochentaz
(DIR) Spektakel im Berliner Zoo: Tiere, Bäume, Sensationen
Im Berliner Zoo werden übrig gebliebene Weihnachtsbäume verfüttert. Medien
lieben so was. Es läuft aber nicht ganz so wie geplant.
(DIR) Thriller „Das Beste sind die Augen“: Deine blauen Augen machen mich so hungrig
Eine junge Frau zeigt in Monika Kims Thriller zunächst kleine Obsessionen.
Surrealistische Splatterfantasien werden jedoch narrative Wirklichkeit.
(DIR) Kunst von Cauleen Smith: Minen zu Höhlen
In der Kunst der US-Amerikanerin Cauleen Smith werden Pflanzen zu
Vorkämpferinnen der Emanzipation. Die Kestner Gesellschaft Hannover widmet
ihr eine Soloschau.
(DIR) Feministisches Buch im Autoritarismus: Als die Welt auf drei Marias schaute
Portugals Diktatur zerrte 1973 Autorinnen vor Gericht, die über die
patriarchale Unterdrückung schrieben. Es folgte ein globaler feministischer
Protest.
(DIR) Trotz chaotischem Verkehr: Mit dem Rad durch Bogotá
In der kolumbianischen Hauptstadt können Menschen kostenlos Fahrradfahren
lernen. Zu Besuch in einer Radschule, die die Gesellschaft verändern will.
(DIR) Mentale Gesundheit: Was Arbeit kostet
Immer dienstags geht Ronald Engert zu den Anonymen Unterverdienern. Erst,
weil er mehr Geld verdienen will. Dann, um seinen Selbstwert aufzubauen.
(DIR) „Friedensplan“ für Gaza: Die Waffen schweigen nicht
Aus Florida verkünden Donald Trump und Benjamin Netanjahu, nun die zweite
Phase des Gaza-Abkommens umsetzen zu wollen. Wie sieht es vor Ort aus?
(DIR) Kommunalpolitikerin über neue Strategien: „Hey, hier fehlt komplett unsere Perspektive“
Sara Tadix war 16, als sie in ihrem Heimatort Kernen in den Gemeinderat
gewählt wurde. Als Stimme der Jugend versucht sie, Politik für alle zu
machen.
(DIR) Vegetarismus: Wie die Gestaltung von Speisekarten das Klima beeinflusst
Eine neue Studie zeigt: Kantinen und Restaurants könnten mit kleinen
Änderungen auf der Speisekarte den Fleischkonsum ihrer Gäste deutlich
senken.
(DIR) Mit Zuversicht ins neue Jahr: Was machen wir aus unserer Mehrheit?
2026 stehen politische Weichenstellungen in einigen Bundesländern an. Keine
Panik! Es gibt eine Mehrheit für ein liberaldemokratisches Deutschland.
(DIR) Ex-Wirtschaftsweiser zur Konjunktur: „Die viel kritisierte Bürokratie ist nicht schuld“
In der klassischen Industrie sind die Unternehmen gut aufgestellt, aber den
Anschluss an die Zukunftsbranchen haben sie verpasst, sagt Ökonom Bofinger.
(DIR) Letzte Bastion des alternativen Zirkus: Hoch gestapelt – bis es kracht
Der Zirkus Mond versteht sich als antikapitalistisch. Er residiert auf
einer von Kollektiven gemieteten Brachfläche in Berlin-Prenzlauer Berg.
(DIR) 2026 – Erwartungen liegen bei unter null: Auf ein berauschendes neues Jahr – oder doch nicht?
Das neue Jahr macht schon jetzt gar keinen Spaß. Anhaltende Katerstimmung!
Unser Kolumnist hofft daher auf mehr als einen einzelnen Rausch.
(DIR) Abschiebungen nach Behördentermin: In Leer wird die Ausländerbehörde zur Abschiebebehörde
Der Landkreis Leer verschärft seine Abschiebepolitik. Betroffen sind vor
allem Westafrikaner. Die Community ist alarmiert.
(DIR) Krieg in der Ukraine: Ein Jahr der Erkenntnis
2025 musste die Ukraine lernen, dass sie sich auf die USA kaum noch
verlassen kann. Im neuen Jahr hofft das Land auf Frieden – und weiter auf
Europa.
(DIR) Bürgermeisterwahl in New York: Neues Jahr, neuer Bürgermeister
Am Neujahrstag wurde Zohran Mamdani vereidigt. Wie und mit wem will er die
Stadt regieren? Ein Blick auf seine Agenda und sein Personal.
(DIR) Wer beichtet denn heute noch in Berlin?: „Genau wie beim Therapeuten, nur dass es nichts kostet“
Die Suche nach Bußfertigen führt zu einem Beichtstuhl in der
Herz-Jesu-Kirche in Berlin-Prenzlauer Berg. Eine Ortsbegehung der
besonderen Art.
(DIR) Kriegsschrott und Klimakrise: Wie geht es der Ostsee, Herr Greinert?
Öl, Dünger, Klimawandel – die Ostsee muss viel aushalten. Zumindest für die
Tonnen an giftigem Bombenschrott hat Meeresgeologe Greinert eine Lösung.
(DIR) Locked-In-Syndrom und Kommunikation: „Manche Leute schreien mich an“
Wie gehen wir mit Menschen um, die nicht so kommunizieren, wie es die
Mehrheitsgesellschaft gewohnt ist? Anama Fronhoff hat damit 25 Jahre
Erfahrung.
(DIR) Rechtskatholischer Lobbyismus: Zu Tisch mit Opus Dei
Die rechtskatholische Organisation will mitreden in Politik und
Gesellschaft und klopft jetzt auch bei linken Journalist:innen an. Eine
Begegnung.
(DIR) Schulfach Wirtschaft: Makroökonomie muss in den Lehrplan
Schulden werden verteufelt, Sparen gilt als Tugend – dabei ist das ein
Trugschluss. Warum wir schon im Matheunterricht davon lernen sollten.
(DIR) Brandmauer gegen die AfD: Ein konservativer Lokalpolitiker, der Haltung zeigt
Unser Autor wird in diesem Leben kein CDU-Mitglied mehr. Aber er feiert all
jene, die sich zur Brandmauer bekennen. So wie „CDU-Opa“ Dieter Breymann.
(DIR) So wird das Food-Jahr 2026: Der Trend geht zum Funktionspilz
Der Markt der Foodtrend-Vorhersagen wird immer unübersichtlicher. Unser
Kolumnist hat sich durchgewühlt und weiß jetzt, was Swicy ist.
(DIR) Die Zukunft der Rente: Warum sich Linke mit der Rente so schwertun
Bei Umverteilung bin ich immer dabei. Trotzdem fällt es mir schwer, mich im
Rentenstreit zu positionieren. Es gibt zu viele Verwirrungen.
(DIR) Sklaverei in den USA: Truth predigt Wahrheit
Sojourner Truth ist bekannt für ihren Satz „Ain’t I a Woman?“, mit dem sie
zu einer Vordenkerin des intersektionalen Feminismus wurde.
(DIR) Mensch-Maschine-Kommunikation: Welterfahrung aus zweiter Hand
Menschen wollen kommunizieren, als Gesprächspartnerin preist sich mehr und
mehr die künstliche Intelligenz an. Doch mit einer Maschine gibt es kein
Wir.
(DIR) Ein Gespräch über Israel und Palästina: „Menschenrechte sind unteilbar“
Kaum ein Thema löst so starke Gefühle aus. Zwei taz-Redakteur:innen,
Matthias Kalle und Pauline Jäckels, versuchen, einander zuzuhören.
(DIR) Japanisch-chinesische Beziehungen: Das Geheimnis der Panda-Diplomatie
Die letzten beiden Pandas verlassen den Zoo von Tokio. Denn China verleiht
sie nur auf Zeit und gegen Gebühr. Ihr Abschied erzeugt Wehmut und
Zynismus.
(DIR) Rückblick auf Corona-Pandemie: „Bis heute ist Corona für uns allgegenwärtig“
Die Lebensrealitäten in der Corona-Pandemie drifteten in Deutschland stark
auseinander. Fünf Menschen blicken zurück auf Frust, Hoffnung und Verluste.
(DIR) Historikerin über Corona-Pandemie: „Alle Stimmen sind wichtig“
Menschen haben die Pandemie sehr unterschiedlich erlebt. Ein Gespräch mit
Historikerin Ute Frevert darüber, wie gemeinsames Erinnern gelingen kann.
(DIR) HIldegard Knefs 100. Geburtstag: Die rauchige Stimme lässt rote Rosen regnen
Am 28. Dezember würde Hildegard Knef ihren 100. Geburtstag feiern. Was
bleibt von ihrem Erbe als selbstbestimmte Künstlerin, die nach 1945 ein
anderes Bild von Deutschland schuf?
(DIR) Wichtige Leute 2025: Hetzkampagne, ACAB, Wahlsieg und Knast
Die einen machen Politik, die anderen leiden unter ihr. Ein Blick auf das
Jahr von Frauke Brosius-Gersdorf, Jette Nietzard, Zohran Mamdani und Maja
T.
(DIR) Juli Zeh über Nachbarn, die AfD wählen: „Ich bin nicht der Heldinnen-Typ“
Viel wird geredet über die, die für die AfD stimmen, Schriftstellerin Juli
Zeh lebt mit ihnen im Dorf. Ein Gespräch über Rechtspopulisten, Talkshows
und durchtanzte Nächte.
(DIR) Alte DDR-Fischkonserven werden zu Kunst: Die Spur der Dosen
Mona Könen hat haufenweise DDR-Fischkonserven in einem Garten gefunden. Und
verwundert festgestellt, dass die DDR viel vielfältiger war als vermutet.
(DIR) Ein Bayer in Berlin: Hochdeutsch mit rollendem R
Unser Autor gilt als Experte für bayerische Grundnahrungsmittel. Und das
nur, weil er sich anders als andere anhört. „Passt scho!?“ – „Schauma moi!“
(DIR) Ein guter Dating-Spot in Leipzig: Mit N. auf der Tinderbrücke
Unsere Autorin hat in ihrer Datinghistorie so gut wie alle Klischees
angerissen. Doch jetzt wird alles anders – mit Blick auf die Skyline von
Leipzig.
(DIR) Forschung zu Typ-1-Diabetes: Warum ein Immunsystem nicht immer reicht
Wenn das eigene Immunsystem gesunde Zellen angreift, hat das weitreichende
Folgen. Nun konnte Forschende in Mäusen das Immunsystem neu starten.
(DIR) Synchronsprecherin über das Sprechen: „Die Arbeit vitalisiert mich“
Mit 19 Jahren bekam Luise Lunow ihre erste Rolle als Synchronsprecherin.
Heute ist sie 93 und arbeitet immer noch, obwohl sie fast erblindet ist.
(DIR) Veto gegen Nationalpark im Odertal: Die Natur mag keine politischen Spiele
Mit großem Rückhalt der Bevölkerung sollte ein gemeinsamer Nationalpark von
Polen und Deutschland entstehen. Doch eine zentrale Figur war dagegen.
(DIR) Diplomatin über gelungenes Verhandeln: Die Temperatur spüren
Lohnt sich Diplomatie in Zeiten von Trump und Putin noch? Ein Gespräch mit
der ehemaligen OSZE-Beauftragten für die Ukraine Heidi Tagliavini.
(DIR) Gesine Schwan über politische Kultur: „Ich hätte einen Unterschied gemacht“
Gesine Schwan kandidierte zweimal als Bundespräsidentin, auch heute
engagiert sie sich öffentlich. Ein Gespräch über die Krise der Demokratie,
eine späte Liebe und den Tod.
(DIR) Gesine Schwan über politische Kultur: „Ich hätte einen Unterschied gemacht“
Gesine Schwan kandidierte zweimal als Bundespräsidentin, auch heute
engagiert sie sich öffentlich. Ein Gespräch über die Krise der Demokratie,
eine späte Liebe und den Tod.
(DIR) 10 Jahre „Wir schaffen das“: Was ist Zuhause?
Ist es ihre Heimat in Afghanistan, Kurdistan, Syrien, Uganda? Ist es
Deutschland, in dem sie leben? Oder ein Gefühl? Vier Lyriker:innen
finden Antworten.
(DIR) Weihnachtsessen in Frankreich: Wenn Apfelplantagen Weinbergen weichen
Die Normandie ist berühmt für Cidre, Calvados und Meeresfrüchte. Doch der
Klimawandel verändert Land und Meer.
(DIR) Im Hühnerglück: Ein zweites Leben für Rupfi
Weil sie nicht mehr genug Eier legen, landen Legehennen meist beim
Schlachter. Ein Verein hat etwas dagegen und findet ein Zuhause für die
Tiere.
(DIR) Weihnachten: Warum über die Feiertage erhöhte Penisbruchgefahr besteht
Ein lautes Knacken lässt alle erschrecken, doch der Baum steht noch. Was
wirklich „bricht“, hat mit festlicher Stimmung und zu viel Enthusiasmus zu
tun.
(DIR) Weihnachtsessen in Polen: Festschmaus mit zwölf Gängen
Heu unter der Tischdecke und Oblaten zur Versöhnung: Das Festmahl am Abend
des 24. Dezember folgt in unserem Nachbarland klaren Regeln.
(DIR) Weihnachtsfrieden im 1. Weltkrieg: Als deutsche und britische Soldaten sich die Hand gaben
Es war ein Moment ohne Happy End. Trotzdem erinnert der 24. Dezember 1914
daran, dass auch im unmenschlichen System menschliche Momente möglich sind.
(DIR) Digitalisierte Kultur: „Natürlich ist eine digitale Kultur nicht wie eine gelebte“
Tuvalus Kultur soll existieren, selbst wenn die Inseln verschwinden – eben
im Digitalen. Ein Gespräch über 3D-Modelle und Geheimwissen.
(DIR) Klimakrise bedroht Tuvalu: Wenn alle gehen, was wird dann aus Tuvalu?
Ihr Leben lang lebt Temotika Oten auf Tuvalu, doch in Zukunft könnte es
überschwemmt werden. Warum sie für ihr Zuhause zu kämpft.