# taz.de -- DDR
(DIR) Udo Lindenberg wird 80: Happy Birthday auf der Andrea Doria!
Er hat gezeigt, dass Rockmusik auch mit deutschen Texten geht. Seine
Alkoholexzesse hat er hinter sich, jetzt feiert Udo Lindenberg seinen 80.
Geburtstag.
(DIR) Tod einer Schauspielgröße: Angelica Domröse ist tot
Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Hauptrolle in dem DDR-Film „Die
Legende von Paul und Paula“. Aber Angelica Domröse spielte so viel mehr.
(DIR) Buch über das jüdische Erbe Halberstadts: Es brauchte mehr als ein Ideal
Wie wurde in der DDR und danach mit jüdischem Kulturerbe umgegangen?
Philipp Graf versucht am Beispiel Halberstadts eine Antwort zu finden.
(DIR) Wissenschaftlerin über DDR-Literatur: „Niemand wusste besser, zwischen den Zeilen zu schreiben“
Trotz oder gerade wegen des staatlichen Sozialismus hat die Literatur der
DDR queeres Potenzial, sagt die Literaturwissenschaftlerin Franziska Haug.
(DIR) Nachruf auf Georg Baselitz: Der Maler der Antihelden
Georg Baselitz galt als „Malerfürst“. Doch seine Malerei, deren Motive er
auf den Kopf stellte, war kein Ausdruck einer auftrumpfenden Attitüde.
(DIR) Physische Digitalkunst in Berlin: Unheimliche Utopien
Der Gothaer Künstler Konrad Hanke übersetzt gebrochene
(West-)Werbeversprechen in digitale Illusionen. Heraus kommen moderne
Trompe l'oeil-Varianten.
(DIR) DDR-Erfahrung mit Tschornobyl: Was soll uns schon passieren?
Wie gefährlich die Reaktorkatastrophe in Tschornobyl ist, ahnt man in der
DDR nur. Informationen sind rar. Dafür gibt es plötzlich Salat.
(DIR) 40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe: Die Kinder von Tschornobyl
Mehr als eine Million Kinder aus den kontaminierten Gebieten reisten seit
den Neunzigern zur Erholung ins Ausland. Dieser Ost-West-Austausch hat eine
ganze Generation geprägt.
(DIR) Streit um Roman „Gittersee“: Wer Pittiplatsch noch selbst gesehen hat
Wie gravierend waren die Fehler von Charlotte Gneuß in ihrem Roman
Gittersee? Eine DLF-Recherche hat den Fall neu aufgerollt und einen
Schuldigen ermittelt.
(DIR) Ausstellung „Queere Kunst in der DDR“: Sie gehörten zur Familie
Doch es gab sie: „Queere Kunst in der DDR“. Eine Berliner Ausstellung füllt
Lücken in der Kunstgeschichte und erzählt von filmreifen Lebenswegen.
(DIR) Unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kultur: Die DDR ist nur zu verstehen, wenn man auf die Ausgegrenzten schaut
Ein bisher unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte: Christoph
Links untersucht, welche Verlage in der DDR wann und warum verschwunden
sind.
(DIR) Ehemaliger DDR-Club: Der Mix war Programm
Theater in Dorfkneipe: „Düsterbusch City Lights“ der Jungen Bühne
Senftenberg lässt einen Undergroundschuppen in der ostdeutschen Provinz
wiederaufleben.
(DIR) Die Mokka-Milch-Eis-Bar öffnet wieder: Keine nostalgischen Gefühle
Natacha und Alex Neumann wollen Ende Mai das DDR-Baudenkmal wieder
eröffnen. Als Community-Hub mit Gastronomie, Veranstaltungen und Coworking.
(DIR) Mondbasis mit Hilfe der KI: Wo der Sozialismus funktioniert
Dass die DDR noch mal ganz hoch hinaus kommt, verdankt sie einem jungen
Mann aus Hannover: Philipp Ladage hat die DDR-Mondbasis eingerichtet.
(DIR) Uwe Warnke über Publizieren in der DDR: „Von Hand zu Hand“
Für die Gegenöffentlichkeit in der DDR brauchte es nur wenige Exemplare.
Die Künstlerzeitschrift „Entwerter/Oder“ von Uwe Warnke war Teil davon.
(DIR) Wie selbstbestimmt sind wir?: Der Algorithmus ist das Pendant zu den Pendelheften
Im Theaterstück „Winterkind“ erzählt eine in der DDR aufgewachsene Frau von
ihrem Leben. Wenn Wessis da zuhören, erfahren sie viel - auch über heute.
(DIR) Die Wahrheit: English for you
Im DDR-Fernsehen gab es einst eine Sprachschulsendung mit zwei jungen
Hauptdarstellern namens Dave und Jenny, die weniger Briten als Ostgoten
waren.
(DIR) Nina Hagen über Gott und Punk: „Ich bin Gottes Lautsprecher“
Nina Hagen hat ein Gospel-Album aufgenommen: „Highway to Heaven“. Im
Gespräch erzählt sie, wie sie Gott gefunden hat und warum Punk so wichtig
war.
(DIR) Lukas Rietzschel „Sanditz“: Er will alles
Lukas Rietzschel fängt in seinem neuen Roman Normalität im Jetzt und Damals
ein. Den DDR-Alltag überzeichnet er allerdings.
(DIR) Neuer Roman von Helene Bukowski: Der letzte Akkord einer begabten Pianistin
„Wer möchte nicht im Leben bleiben“ heißt der neue Roman von Helene
Bukowski. Darin erzählt sie von den Freuden an der Musik und dem Drill des
staatlichen DDR-Fördersystems.
(DIR) Dietrich Mühlberg über Umbrüche: „Die Neuen brauchten uns“
Dietrich Mühlberg hat Philosophie studiert und wurde in der DDR zum
Mitbegründer der Kulturwissenschaften. Ein Gespräch zu seinem 90.
Geburtstag.
(DIR) Die DDR: Irgendwann kommt was
Eine große Müdigkeit prägte die letzten Jahre der DDR. Die kollektive
Erschöpfung ist bis heute zu spüren – und hat auch politische Folgen.
(DIR) Stimmen zum Tod von Henrike Naumann: Eine echte antifaschistische Künstlerin
Bis zuletzt arbeitete sie an ihrem Beitrag für die Venedig-Biennale.
Erinnerungen an Henrike Naumann, deren früher Tod die Kunstwelt bestürzt.
(DIR) Karsten Krampitz liest in Pankow: Landluft macht frei
Eine Kommune Todgeweihter, die über ihr Leben bestimmen wollen: Der Roman
„Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung“ fiktionalisiert eine reale Utopie.
(DIR) DDR-Dissident und Künstler Hans Ticha: Soldaten ohne Köpfe
AgitPop gegen den Autoritarismus: Eine Retrospektive des DDR-Dissidenten
und Künstlers Hans Ticha ist jetzt in Rostock und bald in Nürnberg zu
sehen.
(DIR) Barbara Honigmann „Mischka“: Zwischen Rosenhügeln und Ersatzmüttern
Ein internationales Kulturbürgertum, das nie eine konkrete Verortung hatte:
Barbara Honigmann beschreibt das jüdisch-kommunistische Milieu des 20.
Jahrhunderts.
(DIR) Umgang mit DDR-Bauten: Internationale Vorbildfunktion
Das Kino International ist ein Beispiel für denkmalbewusste
Stadtentwicklung. Die ist nicht nur identitätsstiftend, sondern auch
ökologisch.
(DIR) Die Kittelschürze im Osten: Ein unverwüstliches Stück DDR
Die Dederonkittelschürzen waren ein Markenzeichen des Ostens. Im Erzgebirge
werden sie für das nostalgische Gefühl noch immer produziert.
(DIR) Der Turm von Jena: Ein sozialistischer Fingerzeig
Der Jentower war mal das höchste Haus von ganz Deutschland. Gebaut wurde
er, um Jenas Altstadt klein und doof wirken zu lassen.
(DIR) Ehrung für Künstlerin Gabriele Stötzer: „Kein Schwein hat sich für mich interessiert“
Als erste ostdeutsche Künstlerin erhält Gabriele Stötzer den Goslarer
Kaiserring. Ein Gespräch über späte Anerkennung und die Kraft der Frauen.
(DIR) Planstadt Eisenhüttenstadt mit Historie: Mittelalter oder Sozialismus?
Eisenhüttenstadt und Fürstenberg sind zwei ungleiche Schwestern. Die eine
hat mit Wegzug zu kämpfen, die andere pflegt still ihre Exklusivität.
(DIR) Werner-Schulz-Preis: Menschenrechte als Realpolitik
Der Schriftsteller und Publizist Marko Martin erhält in Leipzig den
Werner-Schulz-Preis. Erinnern und Aufarbeiten ist ihm ein besonderes
Anliegen.
(DIR) DDR-Fotografie von Thomas Hoepker: Aufbruch und Verdämmern
Der westdeutsche Fotograf Thomas Hoepker dokumentierte Leben in der DDR in
Farbe. Eine Ausstellung in Berlin zeigt Fotografien von 1972 bis 1990.
(DIR) Deutsche Geschichte in Objekten: Im Gedächtnis der Republik
Das Bonner Haus der Geschichte dokumentiert deutsche Nachkriegsgeschichte.
Doch die meisten Objekte der Sammlung, knapp 1 Million, schlummern im
Depot.
(DIR) ARD-Doku „Sandmännchen forever“: Das nette Kerlchen hält die Klappe
In Ost wie West waren sie vielen Kindern ein geliebtes Ritual.
„Sandmännchen forever“ zeigt die Unterschiede zweier TV-Legenden jenseits
der Rasur.
(DIR) Ost-Sonderrentner in der DDR: Sie wurden vergessen
Seit Jahren kämpfen Rentner in Ostdeutschland um ihre in der DDR erworbenen
Zusatzansprüche – vergeblich. Auch eine Regelung für Frauen kam nie
zustande.
(DIR) Die Künstlerzeitschrift „Entwerter/Oder“: Jung und auf Ärger vorbereitet
Eine Ausstellung im Berliner Willy-Brandt-Haus stellt die 1982 in Ostberlin
gegründete originalgrafische Zeitschrift „Entwerter/Oder“ vor.
(DIR) Künstler Manfred Butzmann gestorben: Bildner von Berlins rauer Seele
Der Künstler Manfred Butzmann irritierte die DDR mit anarchischen Plakaten.
Nach dem Mauerfall erteilte er Berlin Abreibungen. Jetzt ist er gestorben.
(DIR) Ausstellung über DDR-Theatergeschichte: Vorhänge, die sich nie öffneten
DDR-Geschichte in Stücken und Lücken: Eine Ausstellung der
Ernst-Busch-Schauspielschule erinnert an Dramen, deren Premieren verboten
wurde.
(DIR) Rückblick auf taz-Recherchen 2025: Was danach geschah
Regelmäßig deckt die taz mit Recherchen Missstände auf und stößt damit
Veränderungen an. Doch wie ging es nach den Veröffentlichungen 2025 weiter?
(DIR) Alte DDR-Fischkonserven werden zu Kunst: Die Spur der Dosen
Mona Könen hat haufenweise DDR-Fischkonserven in einem Garten gefunden. Und
verwundert festgestellt, dass die DDR viel vielfältiger war als vermutet.
(DIR) Filme über Berlin in der Wendezeit: Krepieren, wie ich will
Sie machen die Verwerfungen der Wendezeit sichtbar. „Heute noch, morgen
schon“ im Museum Nikolaikirche in Berlin ist eine Ausstellung zum
Binge-Watchen.
(DIR) Historikerin über Frauen und die DDR: „Der Osten ist wie ein Laborexperiment“
Annette Schuhmann wollte wissen, wie sehr die DDR Frauen bis heute prägt.
Trennender als Ost und West seien die verschiedenen sozialen Schichten.
(DIR) Playlist des Hamburger Kultursenators: Neu ist nicht gleich besser
Hamburgs SPD-Kultursenator legt seine Lieblingslieder vor, sein
Bundes-Amtskollege Wolfram Weimer entdeckt vergangenes ostdeutsches
Unrecht.
(DIR) Wolfgang Beckers letzter Film im Kino: Geschichte ist, was man dabei fühlt
„Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ ist Wolfgang Beckers letzter, postum
vollendeter Film. Seine Betrugsklamotte fragt nach dem Umgang mit
Vergangenheit.
(DIR) Die Wahrheit: Die Verkasematucklerin
Schurken, die die Welt beherrschen wollen – heute: Katherina „Rapunzel“
Reiche, Bundeswirtschaftsmini.
(DIR) „Tripperburgen“ in der DDR: Orte der Disziplinierung und Bestrafung
Eine Wanderausstellung über „geschlossene venerologische Stationen“ in der
DDR ist in Berlin angekommen. Betroffen waren Zehntausende Mädchen und
Frauen.
(DIR) Zukunft des SEZ: Der Traum vom „SEZ Komplett“
Lässt sich das ehemalige Sport- und Erholungszentrum SEZ doch noch retten?
Auf jeden Fall, befanden seine Fans bei einem Treffen im Café Sibylle.
(DIR) Frühe Liebesbriefe Anna Seghers: Übungen in Selbstständigkeit
Die frühen Liebesbriefe von Anna Seghers sind Zeugnisse aus einer Zeit,
bevor sie weltberühmt wurde. Nun erscheinen sie in einem Sammelband.
(DIR) Bildband zu DDR-Fotografin: Den Kollektivgeist sparte sie sorgsam aus
Im Auftrag des DDR-Regimes fotografierte Sibylle Bergemann das Werden des
Marx-Engels-Denkmals. Wie freigeistig sie war, beweist ein Bildband der
Serie.