# taz.de -- Social-Auswahl
       
 (DIR) 1800 Stellen weg: Biontech stoppt Corona-Impfstoffproduktion in Deutschland
       
       Das Mainzer Unternehmen Biontech schließt seine Werke in Marburg,
       Idar-Oberstein, Tübingen und ‌Singapur. Pfizer übernimmt die
       Covid-Impfstoffproduktion komplett.
       
 (DIR) Russische Buchmesse in Berlin: Mit Literatur gegen die „Schizo-Realität“
       
       Die zweite Exil-Buchmesse für russischsprachige Literatur in Berlin war
       größer und bunter als die erste Ausgabe. Es wurde kontrovers diskutiert.
       
 (DIR) Antifaschistische Kampfsportszene: Linker Haken, Rechte aufs Kreuz
       
       In Ostdeutschland wächst eine antifaschistische Kampfsportszene heran. Es
       ist die Antwort auf rechte Gewaltmilieus und männerbündische Strukturen.
       
 (DIR) Amokfahrt in Leipzig: „Niemand mehr in Lebensgefahr“
       
       Nachdem ein Mann in Leipzig am Montag ein Auto durch eine Einkaufsstraße
       mit Menschen gefahren hat, sind alle Verletzten stabil. Was inzwischen über
       die Tat bekannt ist.
       
 (DIR) Protesttag von Menschen mit Behinderung: Inklusion ist, wenn niemand klatscht
       
       Der 5. Mai ist Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit
       Behinderung. Die fehlt überall, beklagt eine Mutter.
       
 (DIR) ADAC und Kartellamt schlagen Alarm: Tankrabatt kommt nicht komplett bei Verbraucher:innen an
       
       Die Steuersenkung gilt – aber die Preise an der Tankstelle sinken nicht
       entsprechend. Die Branche spricht von einem „Übergangseffekt“.
       
 (DIR) Merz bei Miosga: Wer bringt hier wen um?
       
       Merz versucht, die Kritiker in den eigenen Reihen mit markigen Worten in
       Richtung SPD zu besänftigen. Aber wurde die Union bisher tatsächlich über
       den Tisch gezogen?
       
 (DIR) Demokratiemonitor 2026: Die Idee finden viele gut, die Praxis nicht
       
       Ein Großteil der Bürger:innen möchte an der Demokratie festhalten, zeigt
       eine neue Studie. In der Praxis sind aber die wenigsten richtig zufrieden.
       
 (DIR) Ein Jahr Zurückweisungen an der Grenze: Dobrindt hält an Grenzkontrollen fest
       
       Der Innenminister will den Abschottungskurs der Bundesregierung fortführen
       – trotz sinkender Asylzahlen und verfassungsrechtlicher Bedenken.
       
 (DIR) Hamburger NSU-Forschungsgruppe: Generalbundesanwalt will Akten nicht herausrücken
       
       Eine Forschungsgruppe soll noch immer offene Fragen um den Mord an Süleyman
       Taşköprü beantworten. Doch nun grätscht die Bundesanwaltschaft dazwischen.
       
 (DIR) US-Handelspolitik: Brüssel schweigt zu Trumps Zolldrohungen
       
       Der US-Präsident Donald Trump hat wieder mit höheren Autozöllen gedroht.
       Das könnte vor allem die hiesigen Autobauer treffen. Doch Merz
       beschwichtigt.
       
 (DIR) Eis in Berlin: Zwischen Waffel und Wahnsinn
       
       Die Gelato Week bringt Berlins Eisdielen auf Touren – mit Einheitspreis,
       Experimentierfreude und der Frage, wann die Erbsensuppe im Eis landet.
       
 (DIR) Diskussion um Kernenergie: „Reaktivierung von AKWs ist betriebswirtschaftlicher Unsinn“
       
       Unionsfraktionschef Jens Spahn will alte Atomkraftwerke wieder laufen
       lassen. Ottmar Edenhofer, Chefökonom am Potsdam-Institut für
       Klimafolgenforschung, hält nichts von der Idee.
       
 (DIR) Schutz von Journalisten durch KI: Reale Infos von virtuellen Sprechern
       
       In Venezuela überlebt der Journalismus Zensur und Repression mithilfe von
       Kooperationen, technologischer Innovation und der Unterstützung aus dem
       Exil.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Frischer Schleim
       
       Die lustige Tierwelt und ihre ernste Erforschung (241): Schleimliebhaber
       auf den Spuren der schaumgeborenen Göttin Aphrodite.
       
 (DIR) Zuckerabgabe und soziale Konsequenzen: Gesellschaftspolitischer Sprengstoff
       
       Die Zuckerabgabe ist gesundheitspolitisch sinnvoll. Doch wieder einmal
       bekommen „die da unten“ das Signal, dass ihre Lebensart falsch ist.
       
 (DIR) Quokkas in Australien: Im Reich der Pelzknäuel
       
       Auf Rottnest Island gibt es keine Autos und keine festen Bewohner – dafür
       über 60 Strände und die „glücklichsten Tiere der Welt“. Und die sind
       richtig putzig.
       
 (DIR) „Was ihr wollt“ Im RambaZamba-Theater: Therapie für Liebeskranke
       
       Das inklusive Berliner Theater RambaZamba verpasst dem
       Shakespeare-Evergreen „Was ihr wollt“ eine Intensiv-Sauerstoff-Kur.
       
 (DIR) ADHS im Alltag: Von Struktur träumen
       
       ADHSler sind extrem gut organisiert – allerdings nur in der Theorie. Aber
       nur weil die Umsetzung scheitert, müssen wir nicht aufhören zu träumen.
       
 (DIR) Unklares Ende der Rettungsaktion: Wo ist der Wal?
       
       Die privat finanzierte Rettungsaktion von „Timmy“ endet im Eklat: Es ist
       unklar, ob das Tier in Freiheit schwimmt – oder schlicht verklappt wurde.
       
 (DIR) Allein ist auch mal schön: Männer im schlechtesten Alter
       
       Zwischen Mitte 40 und Mitte 50 macht Dating wenig Spaß, finden zwei Frauen
       in der Kaffeeschlange. Für männliche Singles haben sie sogar ein neues Wort
       erfunden.
       
 (DIR) Sudankonferenz in Berlin: Sudans Kriegsparteien müssen jetzt mal
       
       Mit zwei Wochen Verzögerung gibt es nun doch noch eine Abschlusserklärung
       der Berliner Sudankonferenz vom 15. April. Wichtiges bleibt unverbindlich.
       
 (DIR) Linke Opposition in der Türkei: Alle Handzeichen auf Protest
       
       Erkan Baş, Chef der Türkischen Arbeiterpartei TIP, dirigiert bei den
       1.-Mai-Protesten per Handzeichen die protestierende Menge. Warum ist er so
       populär?
       
 (DIR) Merz und Social Media: Vorsicht mit dem weichen Ei
       
       Social Media ist fies! Besonders gegen Friedrich Merz. Der klagt: „Kein
       Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen.“ Der alte Mann braucht
       Nachsicht.
       
 (DIR) Abschiebungen nach Afghanistan: Schmutziger geht's nicht
       
       Dobrindt arbeitet bei Abschiebungen mit den Taliban zusammen, obwohl diese
       die afghanische Zivilbevölkerung terrorisieren. Das ist eine Schande.
       
 (DIR) Bilanz nach einem Jahr Schwarz-Rot: Hier spricht die Fachebene
       
       Ist die Bundesregierung so schlecht wie ihr Ruf? Wir haben langjährige
       Fach- und Führungskräfte in Bundesministerien befragt – anonym, damit sie
       frei antworten können.
       
 (DIR) Beleidigung von Politikern: Eine Anzeige zu viel
       
       Hässliche Tonarten sind schwer erträglich. Bei Anzeigen wegen Beleidigung,
       Hass und Hetze muss aber das richtige Maß erst noch gefunden werden.
       
 (DIR) Christliche Fundamentalisten: Jugendamt nimmt Kinder aus evangelikalem Heim in Obhut
       
       Hamburger Behörden halten Verein Mission Freedom für unprofessionell. Jetzt
       will der Regierungsbezirk Schwaben dessen Kinderheim im Allgäu schließen.
       
 (DIR) Kinder fragen, die taz antwortet: Warum wurde die AfD nicht verboten?
       
       Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche
       beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Stella, 13 Jahre alt.
       
 (DIR) Neuer „Tatort“ aus Zürich: Wenn Reichtum bedeutet, sich alles erlauben zu können
       
       „Könige der Nacht“ ist ein Krimi, der ambitioniert versucht, die Krisen der
       Zeit zusammenzuführen. Aber ist er auch ein gelungener Thriller?
       
 (DIR) Anleitung für Lachyoga: Selten so gelacht
       
       Am 3. Mai ist Weltlachtag. Sie wissen nicht mehr, wie das geht? Unsere
       Autorin hat es mal mit Lachyoga probiert.
       
 (DIR) Überwachung und digitale Sicherheit: Wie Peking alles unter Kontrolle hat
       
       Chinas Zensurapparat ist aufgrund des technologischen Wandels so
       umfangreich wie in keinem anderen Land.
       
 (DIR) Klimapolitik und Zukunft: Das Meckern über Moral
       
       Der Klimaschutz sei zu moralisch, moralisierend, moralistisch, hört man
       oft. Aber wer profitiert davon, wenn man sich diesen Vorwurf zu Herzen
       nimmt?
       
 (DIR) Alkoholverbot an Berliner Bahnhöfen: Ein Schritt zu friedlicherem Miteinander?
       
       Die Deutsche Bahn verhängt ein Alkoholverbot an zwei zentralen Bahnhöfen in
       der Hauptstadt. Doch das geht an den eigentlichen Problemen vorbei.
       
 (DIR) Widerrufene Zusagen für Afghan:innen: Abgelehnt und ausgeliefert
       
       Deutschland wollte Demokrat:innen vor den Taliban schützen – und ließ
       sie hängen. Ein Ex-Richter und seine Familie müssen um ihr Leben fürchten.
       
 (DIR) Technologie für Pressefreiheit: Mit Sprachnachrichten im Radio lokale Missstände anprangern
       
       In Südafrika können Lokalradios mit digitaler Technik ihre jeweiligen
       Gemeinschaften stärken, wie der Sender Alex FM in Johannesburg vormacht.
       
 (DIR) FAQ zum US-Truppenabzug: Was der Teilabzug der Soldaten bedeutet
       
       Nach Streitigkeiten zwischen Trump und Merz sollen rund 5.000
       US-Militärkräfte Deutschland verlassen. Die wichtigsten Fragen und
       Antworten zum Truppenabzug.
       
 (DIR) Browserspiel „When Taken“: Durch Raum und Zeit
       
       Im Browserspiel „When Taken“ errät man anhand eines einzigen Bildes, wo und
       wann es entstanden ist. Die kleine mentale Reise ist schon fast
       therapeutisch.
       
 (DIR) Nach dem Marathon-Weltrekord: Die neue Freude an Rekorden
       
       Der Glaube an den Sport ist zurück. Selbst die irrsten Bestzeiten werden
       gefeiert, als sei nie jemand gedopt in einen Wettkampf gegangen.
       
 (DIR) Revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin: Revolte versinkt im Partykiez
       
       Die 18-Uhr-Demonstration schafft es stundenlang kaum über ihren Startpunkt
       hinaus. Grund ist dieses Jahr aber nicht die Polizei – sondern die
       Partymeute.
       
 (DIR) Fake News und Manipulation: Mit KI-Pornografie gegen journalistische Integrität
       
       Kritische Journalist*innen werden mit sexualisierten Deepfakes mundtot
       gemacht. Betroffen sind vor allem Frauen.
       
 (DIR) Sachsen-Anhalt am 1. Mai: AfD-Wahlkampfauftakt getarnt als Familienfest
       
       Offiziell feiert in Sachsen-Anhalt die ESN‑Partei, eine europäische Partei,
       zu der auch die AfD gehört. Doch im Mittelpunkt steht AfD‑Spitzenkandidat
       Siegmund. Der Protest bleibt still.
       
 (DIR) ICE-Razzia in Hyundai-Werk: Worüber man lieber schweigt
       
       In einem Hyundai-Werk im Süden der USA sollten Koreaner den Arbeitern
       beibringen, wie man E-Autos baut. Dann startete Trump seine
       Abschiebeaktionen.
       
 (DIR) 1.-Mai-Demo in Essen: „Nazis hatten wir schon – war Scheiße“
       
       Tausende Menschen protestieren in Essen gegen Rechtsextremismus. Ebenso
       fordern sie auch die Verteidigung des Sozialstaats und echte Umverteilung.
       
 (DIR) „Global Sumud Flotilla“ nach Gaza: Über 170 Gaza-Aktivisten nach Kreta gebracht
       
       Israel stoppt Boote von Gaza-Hilfsflotte und dankt Griechenland. Der Fall
       wird dort zum Politikum. Kritik kommt aber auch aus Deutschland.
       
 (DIR) Machokult im Silicon Valley: Druckwellen der Gegenwart
       
       Teile der KI-Programme fußen auf einer reaktionären Weltanschauung. Die
       führt dazu, dass Menschen entmenschlicht und zur Verfügungsmasse werden.
       
 (DIR) Deutsche Bahn: Last-Minute-Tickets im Fernverkehr
       
       Künftig sollen Kurzentschlossene günstiger den Fernverkehr nutzen können.
       Die Tickets werden zu Preisen ab 6,99 Euro angeboten.
       
 (DIR) Erster Mai ohne Demo: Vor den Barrikaden
       
       Unser Kolumnist geht nur noch selten auf Demos. Sein Unbehagen an der Sache
       versteht er besser, seit neulich umgekehrt mal gegen ihn demonstriert
       wurde.
       
 (DIR) Walpurgisnacht in Berlin: Keine Nacht ohne Macker
       
       Bei der „Take back the night“-Demo demonstrieren in Berlin 3.000
       Feminist*innen gegen patriarchale Gewalt. Die Demo ist cis-männlicher
       als früher.
       
 (DIR) Bilanz rechtsextremer Straftaten: Rassistische Hassgewalt oft unterm Radar
       
       Das BKA zählt für 2025 einen neuen Höchststand an Gewalttaten von rechts.
       Viele der Taten werden öffentlich kaum beachtet. Andere gar nicht erfasst