# taz.de -- Bildende Kunst
(DIR) Mimi Ọnụọhas Schau „Soft Zeros“ in Wien: Wenn die Technik verdrängt
Können Algorithmen das Vergessen historischer Verbrechen korrigieren? Das
bezweifelt die Künstlerin Mimi Ọnụọha in ihrer Wiener Ausstellung.
(DIR) David Lynch als bildender Künstler: Ein Visionär des Unheimlichen
David Lynch war auch bildender Künstler. Das wurde von seinem Ruhm als
Filmregisseur überstrahlt. Nach seinem Tod könnte sich das ändern.
(DIR) Valkenburg-de-Rooij-Ausstellung Utrecht: Schönheit mit moralischem Abgrund
Mit einer Ausstellung in Utrecht thematisiert Gegenwartskünstler Willem de
Rooij den Kolonialismus in der Malerei des Alten Meisters Dirk Valkenburg.
(DIR) Künstler Anton Henning in Düsseldorf: Surfen zwischen postmoderner Ironie und Furor
Er zitiert, verfremdet und triggert, was die Kunstgeschichte bietet. Im
Düsseldorfer Privatmuseum Philara stellt der Berliner Künstler Anton
Henning aus.
(DIR) Ausstellung von Lena Schramm in Würzburg: Hysterisches Vergnügen
Von der Freizeitkultur durchtränkt und ein bisschen beknackt: die Soloschau
der Berliner Künstlerin Lena Schramm im Museum im Kulturspeicher Würzburg.
(DIR) Buch über „Hitlers queere Künstlerin“: Wie kann eine Person solche Widersprüche vereinen?
Die Kunstwissenschaftlerin Nina Schedlmayer beleuchtet in einer Studie das
widersprüchliche Leben der expressionistischen Malerin Stephanie
Hollenstein.
(DIR) Galerieausstellung über Punk-Kunst: Antipampe im White Cube
Im Berliner Kunstraum Nizza zeigt eine Gruppenausstellung zeitgenössische
Positionen des Punks in der bildenden Kunst.
(DIR) Der Hausbesuch: Malen nach Stimmen
Als vielreisender und neurodivergenter Künstler kennt Maximilian zum
Quadrat verschiedene Realitäten. Die vereint er in seinen Bildern und
Texten.
(DIR) Sozialleben im Dezember: Unsichtbarer Geisterhund
Glimmer im Kopf beim Abendessen, Galeriespinnweben und Nina Hagens Gesicht
auf einem Ei: Am Jahresende wiegt das Soziale so schwer wie die Dunkelheit.
(DIR) Kurator über Kunst, Politik und Ukraine: „Berlin ist eine osteuropäische Stadt“
Der Ukrainer Vasyl Cherepanyn wird die 14. Berlin Biennale für
zeitgenössische Kunst kuratieren. Was kann Kunst in Zeiten von Krieg und
Autoritarismus?
(DIR) Ausstellung Trisha Donnelly in Frankfurt: Die Dinge, bevor sie Dinge werden
Ihre Objekte bleiben rätselhaft: Das Museum für Moderne Kunst richtet der
US-amerikanischen Künstlerin Trisha Donnelly eine Einzelschau aus.
(DIR) Daniel Spoerri-Ausstellung in Hamburg: Die Pointe geht in der Anhäufung verloren
Daniel Spoerri wollte die Wirklichkeit radikal mit der Kunst verschmelzen.
Doch sein opulentes Werk scheint die Hamburger Deichtorhallen zu
überfordern.
(DIR) unterm strich: Weiterhin zittern müssen die in Berlin geförderten Ateliers
(DIR) Ausstellung über Helga Goetze: Sie eckte überall an
Eine Ausstellung in der Villa Oppenheim in Berlin erinnert an die
Aktivistin und Künstlerin Helga Goetze. Jahrelang hielt sie Mahnwachen für
freie Liebe ab.
(DIR) Ausstellung „Robotron“ in Leipzig: Großrechner und Altmeister
Die Ausstellung „Robotron. Code und Utopie“ der Leipziger Galerie für
Zeitgenössische Kunst nimmt die Technologiepolitik der DDR in den Blick.
(DIR) Gefährdete Ateliers in Berlin: Was einmal weg ist, ist weg
Ohne Räume kann keine Kunst entstehen. In Berlin ist fast jedes dritte
geförderte Atelier gefährdet. Fatal ist das nicht nur für die
Künstler:innen.
(DIR) Hans-Peter Feldmann-Ausstellung: Der Anti-Künstler
Im Kunstpalast Düsseldorf sind die lakonischen Bilder und obsessiven
Nippes-Ansammlungen des 2023 verstorbenen Künstlers Hans-Peter Feldmann zu
sehen.
(DIR) Moderne Kunst in Zentralasien: Wie Kunst und Geopolitik zusammenhängen
Usbekistan und Kasachstan investieren massiv in die zeitgenössische Kunst.
Welche Politik verfolgen die postsowjetischen Länder damit?
(DIR) Künstlerin Vásquez de la Horra: „Ich war in allem rebellisch“
Ein Atelierbesuch bei Sandra Vásquez de la Horra in Berlin. Mit „Soy
Energía“ wird das Haus der Kunst in München das Werk der Chilenin
präsentieren.
(DIR) Fondation Cartier in Paris: Der Garten der Künste
Die Fondation Cartier in Paris zieht an den Louvre in ein nahbar-elegantes
Gebäude von Jean Nouvel. Dort zeigt sie endlich ihre anspruchsvolle
Sammlung.
(DIR) Natur, Kunst und Technik verbinden: Es tropft vor sich hin
Kann eine KI bei der Renaturierung helfen? Im E-Werk Luckenwalde denken
Künstler:innen nach über das Verhältnis von Mensch, Natur und
Technologie.
(DIR) Sean Scully-Retrospektive in Hamburg: Hinter den Fassaden
Sean Scully ist einer der renommiertesten Vertreter abstrakter Malerei. Im
Bucerius Kunst Forum wird er auch als Geschichtenerzähler und DJ gezeigt.
(DIR) Die Kunst der Woche: Elementares Sehen
Bewegte Malerei gibt es mit Lee Bae, Tauba Auerbach und Dan Walsh zu sehen.
Am Freitag feiert das Goldrausch-Künstler*innenprogram 35 Jahre Jubiläum.
(DIR) „Industrial Witchcraft“ in Berlin: Übrig bleiben
In der eigenen Stadt ist man nie Tourist. Statt süßer Melancholie gibt es
nur graue Kaputtheit und destruktive Flucht in die Kunst.
(DIR) Hexen, Serienmörder, Kriegsherren: Der Spieleinsatz sind Menschenleben
Die Ausstellung „Scherben der Realität. Berlin – Dreistadt“ in der
Kommunalen Galerie Berlin zeigt Zusammenhänge individuellen Leides und
struktureller Macht.
(DIR) Ausstellung mit Videoarbeiten im Städel: Wie nah sich friedliebender Menschenaffe und Künstlerin sind
Die Bildhauerin Asta Gröting inszeniert in ihrer Ausstellung im Frankfurter
Städel Museum mit ästhetischer, multimedialer Präzision ein Gipfeltreffen
der Arten.
(DIR) Ian Waelder-Ausstellung in Hannover: Nasen der Erinnerung
Nasenförmige Meisenknödel und zerfallene Vaterporträts: In Hannover
verbindet Ian Waelder Innen und Außen der Kestner-Gesellschaft zu einer
Erzählung.
(DIR) Diffamierung des Malers Max Beckmann: Subtile Symbolik war nicht die Sache der Nazis
„Entartete“ Künstler wurden von den Nazis diffamiert, nicht verfolgt,
anders als verbotene Autoren. Die Ausgrenzung des Malers Max Beckmann
verdeutlicht das.
(DIR) Neues Zuhause für Hamburger Kunst: Ein Ort gegen die Zerstreuung
Das Forum für Künstlernachlässe hat jetzt ein eigenes Heim: Im Stadtteil
Niendorf erhält es das Erbe von Hamburgs Kunstschaffenden und erforscht es.
(DIR) Kirche wird Ausstellungsort: Eine Heimstatt für die Verfemten
Mit „Parabel“ hat Sammlerin Maike Bruhns den ersten Ort für Hamburger
verfemte Kunst eröffnet. Die aktuelle Schau zeigt auch
KZ-Häftlingszeichnungen.
(DIR) Kunstprojekt „Bildvergrabungen“: Kunstvoll zerschnitten
Der Hamburger Künstler Matthias Oppermann hat seine Gemälde bewusst
fragmentiert – und sie dann vergraben und Jahre später wieder ausgebuddelt.
(DIR) Kunst-Dialog mit Fotograf Sascha Weidner: Totholz, Tränen und geschliffene Jeans
Der Kunstverein Wolfenbüttel bringt Sascha Weidners Fotografie und drei
junge Künstler:innen in einen Dialog.
(DIR) Beobachtungen von der Berlin Art Week: Lauwarm mäkeln übers post-coole Berlin
Wie steht’s, Kunststadt Berlin? Eine Woche feierte jetzt die Berlin Art
Week die Kunstszene der Stadt. Anlass, ein paar Beobachtungen zu machen.
(DIR) Der Hausbesuch: Die beiden Alfreds und die Särge
Das Leben feiern, dem Sterben Würde geben. Der Künstler Alfred Opiolka und
sein Partner Alfred Martin aus Lindau wollen Schönheit – auch im Tod.
(DIR) Bilder als Schnäppchen in Ulm: Weil es überflüssige Kunst einfach nicht geben darf
Manchmal soll Kunst weg, weil man sich an einem Bild sattgesehen hat oder
weil man es nicht erben will. Im Ulmer Kunstkaufhaus findet sie neue
Kunden.
(DIR) Ausstellung übers Mensch-Tier-Verhältnis: Äußerst flatterhafte Kunst
Tauben, Papageien und Ornithologen zwitschern und krächzen bei der Lübecker
Gruppenausstellung „Vom Himmel gefallen“.
(DIR) Ausstellung im Berliner Spreepark: Der Pollen ist politisch
Tagträumen bis zum Untergang: In der Ausstellung „Doom Snoozers“ sind
Menschen nicht mehr die mächtigste Spezies. Aber wer dann?
(DIR) Zeugnis des Surrealismus: Ein Traum von einem Bild
Das vorsurrealistische Gemälde „Rendezvous der Freunde“ von Max Ernst ist –
auf Zeit – zurück in Hamburg.
(DIR) Kunst aus der Sprühdose: Wie aufgeladen ein gesprühter Strich sein kann
Die Ausstellung „Graffiti“ im Museion Bozen folgt den Verbindungen von
Sprühfarbe, Kunst und öffentlichem Raum und entdeckt unbekannte
Pionierinnen.
(DIR) Kunstbiennale an der Nordsee: Sich gegen den Rhododendron behaupten
In diesem Sommer findet die zweite Ausgabe der Ostfriesland Biennale statt.
Was kann die bildende Kunst auf dem platten Land?
(DIR) Atelierbesuch bei Petra Höcker: Im Urschlamm
Die Osnabrücker Künstlerin Petra Höcker konfrontiert ihr Publikum mit
seiner Verletzlichkeit. Das öffnet Augen.
(DIR) Boom der Kinderprogramme in Museen: Die Performance zum Mitmachen beginnt erst später
Kinder sind die neueste Zielgruppe von Kunstinstitutionen, Angebote für sie
in Museen boomen. Klappt das auch? Beobachtungen aus Hannover und Berlin.
(DIR) Kunst und Ökologie: Holunder, Hortensien oder Dill
Der rumänische Künstler Stefan Bertalan erforschte Pflanzen. Eine Schau im
Badischen Kunstverein in Karlsruhe erinnert an ihn.
(DIR) Neue Sachlichkeit in Chemnitz: Die Liaison war Stadtgespräch
Die Schau „European Realities“ in Chemnitz entfaltet ein großes,
europäisches Panorama zur Neuen Sachlichkeit in den 1920er Jahren.
(DIR) Kunsthalle Baden-Baden: Alles ist durch ihren Körper beglaubigt
Mehtap Baydus poetische Soloschau „Lass deinen Regen regnen!“ ist die
vorerst letzte in der Kunsthalle Baden-Baden.
(DIR) Hamburger Ausstellung zum Jugendstil: Nichts als Verbrechen im Zinn
Die Ornamentik des Jugendstils ist undenkbar ohne Zinn-Boom. Hamburgs
Museum für Kunst und Gewerbe erzählt die dunkle Geschichte dieses
Materials.
(DIR) „Lash“ an der Deutschen Oper Berlin: Der Augapfel verrottet zuerst
Frauen, Körper, Tod: „Lash – Acts of Love“ von der Komponistin Rebecca
Saunders und dem Künstler Ed Atkins ist ein multimediales Gesamtkunstwerk.
(DIR) Gosia Lehmanns Schau über Kunst und Geld: Immer auf Kurs bleiben
Im Berliner Projektraum Neun Kelche führt die Künstlerin Gosia Lehmann
durch ein Labyrinth der Finanzen. Von Wert ist hier nicht immer das
Original.
(DIR) Ausstellung über Filmkünstler Grimonprez: Fetzen des Medienkonsums werden zur vibrierenden Schönheit
Filme des Belgiers Johan Grimonprez oszillieren zwischen freier Kunst,
politischem Essay und großem Kino. Das ZKM Karlsruhe zeigt das barocke
Werk.
(DIR) Künstler Günther Uecker ist tot: Mit Kunst in die Welt nageln
Günther Uecker hämmerte Nägel in Stühle, Plattenspieler, Nähmaschinen – und
erzeugte Widerstand. Jetzt ist der Düsseldorfer Künstler mit 95 Jahren
gestorben.