# taz.de -- Dokumentarfilm
       
 (DIR) Dokus „Hiddensee“ und „Salz und Wasser“: Ostseestrand und Südpolgletscher
       
       Mit „Hiddensee“ von Annekatrin Hendel sowie „Salz und Wasser“ von Ines
       Reinisch kommen gleich zwei Dokumentarfilme mit maritimen Themen in die
       Kinos.
       
 (DIR) Noga Erez im Gespräch: „Wir sind nur die Hauptfiguren“
       
       Das israelische Musikerpaar Noga Erez und Ori Rousso ließ sich für die Doku
       „Noga“ jahrelang begleiten. Das lief oft nicht glatt, erzählen sie im
       taz-Gespräch.
       
 (DIR) Doku über KI-Beziehungen: Sie sprechen mit idealen Seelenverwandten
       
       Der Dokumentarfilm „Finding Connection“ begleitet Menschen und ihre
       KI-„Partner“. Manchmal wirken diese Programme sogar erschreckend
       menschlich.
       
 (DIR) Doku „Was haben wir gelacht“: Sie liefern Beweismaterial
       
       In ihrem Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht“ blicken Eva Müller und
       Isabel Schneider zurück auf den Fernsehhumor der 1990er. Sexismus war
       überall.
       
 (DIR) Dokumentarfilmer über „Insekten“: „Für Ameisen reicht eine Schreibtischlampe“
       
       Der Film „Insekten – Helden im Verborgenen“ schwankt zwischen Spielfilm und
       Naturdoku. „Insekten sind gar nicht so anders als wir“, sagt der Regisseur
       Nepomuk Pfaff.
       
 (DIR) Dokumentarfilm über Kinderverschickung: Die kleine und die große Betroffenheit
       
       Katrin Sikora nähert sich im Dokumentarfilm „Schwarze Häuser“ dem Thema
       Kinderverschickung und ihrer eigenen Familiengeschichte. Dazu begleitet sie
       Betroffene.
       
 (DIR) Doku „Generation Antifa“: Antifa heißt Widerstand
       
       Junge Menschen widersetzen sich der Gründung der AfD-Jugend. Der Film
       „Generation Antifa“ begleitet sie. Und zeigt ihren Mut jenseits von
       Klischees.
       
 (DIR) Punk-Ausstellung im dänischen Aarhus: Zwei Herzen, eine Radikalität
       
       „Unruly. The Body in Punk“ ist eine exzellente Ausstellung über die
       Aktualität von Punk-Ästhetik. Gezeigt wird sie im Aros-Museum in Aarhus.
       
 (DIR) Arte-Doku über Staatsgründer Tito: Autokratischer Dandy
       
       Eine dreiteilige Doku beleuchtet auf Arte die hellen und die dunklen Seiten
       des jugoslawischen Staatsgründers Tito. Über die Wertungen lässt sich
       streiten.
       
 (DIR) Film zu Ingeborg Bachmann: Alle anderen waren zu spät
       
       In Regina Schillings „Ingeborg Bachmann – Jemand, der ich einmal war“
       spielt Sandra Hüller aus, was die Blicke der anderen von der progressiven
       Denkerin übrig ließen.
       
 (DIR) 3-Stunden-Dokumentarfilm „Das Kino“: Wofür Kino im Leben gut ist
       
       In Bernhard Sallmanns Dokumentarfilm „Das Kino“ sprechen elf Spezialisten
       über Filme und Kino. Ein vielstimmiges Plädoyer für ein lebendiges Genre.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Why We Play“: Das Knirschen des Schiffsrumpfs vor dem Bruch
       
       Thorsten Schüttes Dokumentarfilm „Why We Play“ blickt hinter die Kulissen
       des Ensemble Modern – und auf die Entstehung zeitgenössischer Musik.
       
 (DIR) Wald in Nordrhein-Westfalen: Hambacher Forst soll Urwald werden
       
       Der Hambacher Wald soll Wildnis werden. Filmemacher, die den dortigen
       Protest gegen den Braunkohletagebau dokumentiert haben, begrüßen das.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Born to Fake“: Blind vom Blick auf die Quote
       
       Bei ihm stimmte gar nichts: Der Dokumentarfilm „Born to Fake“ geht den
       gefälschten Fernsehbeiträgen des Journalisten Michael Born auf den Grund.
       
 (DIR) 100. Geburtstag von David Attenborough: Hoffentlich treibt er sich noch lange in der Welt herum!
       
       Kaum ein Tierfilmer kommt seinen Objekten näher als David Attenborough.
       Seine Filme sind Straßenfeger – und nicht immer ganz so real, wie sie
       scheinen.
       
 (DIR) Doku „Do You Love Me?“ über den Libanon: „Scheiß auf das ‚Paris des Nahes Ostens‘“
       
       „Do You Love Me?“ nennt Lana Daher ihren Debütfilm über den Libanon. Sie
       spricht über das Aufwachsen im Bürgerkrieg, intergenerationale Traumata und
       Klischees.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Scherbenland“: Ein Land namens Kreuzberg
       
       Entlang dreier Generationen Musiker*innen erzählt der Dokumentarfilm
       „Scherbenland“ von der Geschichte Kreuzbergs und seiner Bewohner*innen.
       
 (DIR) Doku „Friendly Fire – Erich Fried“: Nach der eigenen Identität suchen
       
       Im Dokumentarfilm „Friendly Fire – Erich Fried“ macht sich dessen Sohn
       Klaus Fried auf die Spuren des Dichters. Dessen Texte prägten den Sound der
       68er.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Wir Erben“: So ein Bauernhof ist ein echtes Privileg
       
       Der Dokumentarfilm „Wir Erben“ von Simon Baumann fragt nach dem Prinzip des
       Erbens. Sichtbar wird so die materielle Bedingtheit im Kapitalismus.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Blame“: Jemand muss doch schuld sein
       
       In seinem Dokumentarfilm „Blame“ geht Christian Frei coronabedingten
       Verschwörungsmythen nach, die WissenschaftlerInnen zu Sündenböcken machten.
       
 (DIR) Hara-Kazuo-Retrospektive in Hamburg: Ein radikaler Realist
       
       Hara Kazuo hat kompromisslose Dokumentarfilme über Japans Außenseiter und
       Tabus gedreht. Die Hamburger Dokumentarfilmwoche zeigt eine Retrospektive.
       
 (DIR) Dokumentarfilmerin über SM-Studios: „Es sollte für diese Arbeit eine Ausbildung geben“
       
       „Sehr geehrte Herrin“: Die Filmemacherin Karola Pfaffinger zeigt bei der
       Dokumentarfilmwoche Hamburg ihren Abschlussfilm über ein SM-Bordell.
       
 (DIR) Human Rights Film Festival Berlin: Von Grenzgängern und Revolutionärinnen
       
       Zwischen Exil, Autoritarismus und Ungleichheit: Das Human Rights Film
       Festival Berlin zeigt internationale Dokumentarfilme über zivilen
       Widerstand.
       
 (DIR) Doku „It's Never Over, Jeff Buckley“: Er sah sich im Schatten seines Vaters
       
       Im Dokumentarfilm „It's Never Over, Jeff Buckley“ zeichnet Regisseurin Amy
       Berg das Porträt eines nachdenklichen und tragischen Menschen. Nun läuft er
       in den Kinos.
       
 (DIR) Dokufilm „Pompeji: Unter den Wolken“: Immer wieder kleinere Ausbrüche
       
       In seinem Dokumentarfilm „Pompeji: Unter den Wolken“ erkundet Regisseur
       Gianfranco Rosi den Golf von Neapel. Er erweist sich als genauer Sammler
       von Momenten.
       
 (DIR) Doku über Russland: Eine Gesellschaft, die in den Totalitarismus abgleitet
       
       Julia Loktevs Dokumentarfilm „My Undesirable Friends: Part I“ begleitet
       Frauen, die vor der Repression in Russland fliehen. Ihre Kamera ist immer
       zugegen.
       
 (DIR) Dokufilm „The Gospel of Revolution“: Gott ist nicht neutral
       
       „The Gospel of Revolution“ geht den Spuren der Befreiungstheologie in
       Mittel- und Südamerika nach. Sein Archivmaterial ist beeindruckend.
       
 (DIR) Zum Tod von Peter Sempel: Liebe und Zeitlupe
       
       Jahrzehntelang hat der Hamburger Indie-Filmemacher Peter Sempel
       eigenwillige Psychogramme über den Musikunderground gedreht. Nun ist er
       gestorben.
       
 (DIR) Essayfilm „sr“ von Lea Hartlaub: Suche Tier mit langem Hals
       
       Lea Hartlaubs dokumentarischer Essayfilm „sr“ verwebt die Geschichte der
       Giraffe zu einem Geflecht aus Gedanken und Ideen. Und sagt: Alles ist mit
       allem verbunden.
       
 (DIR) ZDF-Doku über Mesut Özil: Bundesrepublikanisches Versagen
       
       In seiner 3-teiligen ZDF-Doku „Mesut Özil – zu Gast bei Freunden“ kommt
       Florian Opitz dem Supertalent nicht wirklich nah. Trotzdem lohnt sich das
       Anschauen.
       
 (DIR) Chinesische New-Documentary-Bewegung: Gespräche im Vorübergehen
       
       Eine Filmreihe im Berliner Sinema Transtopia stellt nie gezeigte
       Dokumentarfilme aus der Volksrepublik China der späten 1980er und frühen
       1990er Jahre vor.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „No Mercy“: Die Härte ist bloß der Anfang
       
       Im Dokumentarfilm „No Mercy“ fragt die Regisseurin Isa Willinger ihre
       Kolleginnen nach Gewalt in Bildern und im Verhältnis zwischen den
       Geschlechtern.
       
 (DIR) Doku „EPiC: Elvis Presley in Concert“: Dem Glanz des Kings huldigen
       
       „EPiC: Elvis Presley in Concert“ von Baz Luhrmann zeigt den Star im Jahr
       1969 live in Las Vegas. Die Shows waren der Höhepunkt seiner Karriere.
       
 (DIR) Dokumentarfilm über Brücken: Sind so schlanke Pfeiler
       
       James Benning widmet sich in „Eight Bridges“ (Forum) den Brücken seiner
       Heimat. Er tut das so gründlich wie zärtlich und schärft dabei die Sinne.
       
 (DIR) Feministischer Film aus Kasachstan: „Ich habe Hoffnung, dass sich Dinge ändern“
       
       „River Dreams“ ist der erste kasachische Dokumentarfilm auf der Berlinale.
       In ihm inszenieren Kristina Mikhailova und Dana Sabitova Frauen als Flüsse.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Bucks Harbor“: Das ist eine Männerwelt
       
       Der amerikanische Dokumentarfilm „Bucks Harbor“ von Pete Muller begleitet
       Fischer in Maine. Ihre raue Schale müssen sie sich oft zulegen.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Flying Tigers“: Komplizinnen in der Recherche
       
       Mit einer Vielfalt ästhetischer Mittel erzählt die indische Filmemacherin
       Madhusree Dutta in ihrem Dokumentarfilm „Flying Tigers“ von einer Reise.
       
 (DIR) Doku „Forest Up in the Mountain“: Ermittlungen in Patagonien
       
       Der Dokumentarfilm „Forest up in the Mountain“ bietet Einblicke in Fälle
       von Plünderung und territorialer Vertreibung in Argentinien (Forum).
       
 (DIR) Teddy Award auf der Berlinale: „Das queere Kino ist Teil des Festivals“
       
       Zum 40. Mal wird auf der Berlinale der queere Filmpreis verliehen. In
       Zeiten des globalen Backlash ist der Teddy Award wichtiger denn je.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Frau Chrupalla, die Charlotte und die Bas
       
       Dokumentarfilme in der Nachfolge von „Melania“: Eine frauenbewegte
       Bilderflut steht vor der Tür des begeisterten Kinopublikums.
       
 (DIR) Sexuelle Übergriffe in der Jugendhilfe: Organisierte Verantwortungslosigkeit
       
       Die Doku „Das Kentler-Experiment“ erzählt vom größten Jugendhilfeskandal
       des Landes. Sie zeigt, wie Jugendämter pädosexuelle Pflegeväter deckten.
       
 (DIR) Filmemacher über Glück und Größenwahn: „Die Bewohner haben über Nacht ihre Identität verloren“
       
       Der Fall der italienischen Gemeinde Campione d’Italia begann, als das
       Casino dort schließen musste. Anton von Bredow hat darüber einen Film
       gedreht.
       
 (DIR) Kino-Doku über Astrid Lindgren: Bombennacht und Bullerbü
       
       Im Dokumentarfilm „Astrid Lindgren – Die Menschheit hat den Verstand
       verloren“ stellt Wilfried Hauke die Kriegstagebücher der Kinderbuchautorin
       vor.
       
 (DIR) Iranischer Regisseur Jafar Najafi: Deutsches Asylrecht, schwer zu begreifen
       
       Die deutschen Behörden verweigern dem iranischen Dokumentarfilmer Jafar
       Najafi politisches Asyl. Dagegen protestiert nun die hessische Filmszene.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Stille Beobachter“: Die Maßstäbe verschieben sich
       
       Im Dokumentarfilm „Stille Beobachter“ stehen Tiere eines bulgarischen
       Bergdorfs im Zentrum. Die Regisseurin Eliza Petkova inszeniert deren
       Perspektive.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Weltkarriere einer Lüge“: Wie eine Verschwörungstheorie zum Bestseller wurde
       
       Der Film „Weltkarriere einer Lüge“ erkundet den Erfolg der „Protokolle der
       Weisen von Zion“. Von Hitler bis zur Hamas hatte das Buch begeisterte
       Leser.
       
 (DIR) Rapper Doku auf Netflix: Mit Haftbefehl wird es nicht langweilig
       
       Die vermeintliche Authentizität und die Inszenierung seines Absturzes
       lassen viele Fragen zu der Dokumentation über den Rapper Haftbefehl
       aufkommen.
       
 (DIR) Filmemacherin über ihr Leben in Iran: „Die Widerstandsbewegung ist mächtiger als vor zehn Jahren“
       
       Filmemacherin Maryam Ebrahimi berichtet über die Situtation im Iran. Und
       wie sie es schafft, die Lage in ihrer Heimat zu dokumentieren.
       
 (DIR) Dokumentarfilm über Odessa im Krieg: Die Wunden der alten Hafenstadt
       
       „When Lightning Flashes Over the Sea“ ist ein Porträt Odessas zu
       Kriegszeiten. Regisseurin Eva Neymann spürt hinein ins Leben der
       Bewohner:innen.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Palliativstation“: Reisereportage vom Übergang
       
       Filmemacher Philipp Döring begleitet so diskret wie ungeschützt unheilbar
       kranke Menschen. Und er zeigt die Arbeit derer, die ihnen helfen.