# taz.de -- Gaza
(DIR) Streit um Israel in der Linkspartei: Parteivorsitzende versuchen, ein Machtwort zu sprechen
Der Konflikt in der Linken über Israel und Zionismus ist heftig. Jetzt
melden sich die Parteivorsitzenden Schwerdtner und van Aken gemeinsam zu
Wort.
(DIR) Israels Krieg im Libanon: Im Süden die Angriffe, in Beirut das kalte Zelt
Mehr als eine Million Menschen im Libanon sind schon vertrieben worden.
Doch der Krieg hat erst angefangen: Israel rückt nun mit Bodentruppen ein.
(DIR) Gewalt im Westjordanland: Israelische Siedler töten zwei Palästinenser
Immer wieder greifen israelische Siedler im Westjordanland palästinensische
Dörfer an. Außerdem bleiben das Gebiet und der Gazastreifen abgeriegelt.
(DIR) Wolfram Weimer und die Berlinale: Autoritäre Machtmarkierung
Auch wenn Tricia Tuttle vorerst Festival-Leiterin bleibt – das Vorgehen des
Kulturstaatsministers wirkt als Warnung an die gesamte Kulturszene.
(DIR) Palästinensische Literatur: Wenn die Sprache versagt
Das langjährige Programm „Goethe-Institut im Exil“ wurde kurzfristig
eingestellt. Eine gecancelte Lesung in Berlin fand deshalb an anderem Ort
statt.
(DIR) Berlinale-Leitung: Zu viel Schlagseite
Kulturstaatsminister Weimer plante, Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle zu
entassen. Nicht nur in politisch heiklen Fragen ließ sie die nötige Haltung
vermissen.
(DIR) Deutsche Erinnerungspolitik: Die große Heuchelei
Die Erinnerungskultur in diesem Land wird genau durch jene zerstört, die
vorgeben, sie zu verteidigen: die politische Kaste der Scheinheiligen.
(DIR) Empörung über Festival-Preisträger: Wer der Berlinale wirklich schadet
Die klugen Entscheidungen der Jury und kritische Filmemacher haben die
diesjährige Berlinale gerettet. Deutsche Politiker beschädigen sie mit
ihren Reaktionen.
(DIR) Abschluss der Berlinale: Macht das Festival seine Arbeit?
Die 76. Berlinale endete mit dem Goldenen Bären für İlker Çatak und seinen
Film „Gelbe Briefe“. Unter den politischen Statements auf der Gala gab es
diesmal auch Drohungen.
(DIR) Friedensrat in den USA: Eine milliardenschwere Trump-Show
Der vom US-Präsidenten gegründete Friedensrat trifft sich erstmals in
Washington. 17 Millionen US-Dollar sollen in den Wiederaufbau von Gaza
fließen.
(DIR) Iran-Proteste: Linke sind solidarisch – nur nicht mit Reza Pahlavi
Schweigt „die“ Linke zum Iran? Diese Behauptung wird vor allem von Leuten
verbreitet, die zum Grauen in Gaza geschwiegen haben. Sie ist falsch.
(DIR) US-Truppenaufmarsch in Nahost: Kriegsstimmung vor dem „Friedensrat“
Die USA ziehen Militär vor der Küste Israels zusammen, ein Schlag gegen
Iran scheint möglich. Derweil trifft sich Trumps „Friedensrat“ zu Gaza.
(DIR) +++ Nachrichten im Nahost-Konflikt +++: Alabali Radovan fordert konkrete Gaza-Hilfen von „Friedensrat“
Am Donnerstag tritt das Gremium von US-Präsident Trump erstmals zusammen.
Ein UN-Bericht sieht Anzeichen für ethnische Säuberungen in Gaza und im
Westjordanland.
(DIR) Berlinale antwortet auf Gaza-Vorwürfe: Der Bandbreite an Perspektiven gerecht werden
Mehrere Filmstars warfen der Berlinale vor, sich nicht ausreichend zum
Gazakrieg zu positionieren. Die Festivalchefin Tricia Tuttle weist das
zurück.
(DIR) Konflikt in Brüssel: EU schickt Vertreterin zu Trumps „Friedensrat“
Die EU-Mittelmeerkommissarin Dubravka Šuica nimmt am ersten Treffen des
neuen Gremiums in Washington teil. Im EU-Parlament sorgt die Entscheidung
für Unmut.
(DIR) Der Gaza-Krieg in der Kultur: Und wieder ein offener Brief
Über 80 Filmschaffende unterzeichnen einen offenen Brief an die Berlinale.
Der Vorwurf: Das Festival positioniere sich nicht ausreichend zu Gaza.
(DIR) Israels Justiz und die Palästinenser: „Das Gericht hat beschlossen, sein Leben zu beenden“
Ein Kind aus Gaza darf nicht zur Krebstherapie nach Israel. Eine
„Verletzung von Israels Pflichten als Besatzungsmacht“, sagen
Menschenrechtler.
(DIR) Deutschland und Israel: Wir Komplizen
Julia Klöckner ist eine von Netanjahus besten PR-Botschafterinnen. Deshalb
durfte sie in den Gazastreifen fahren: ein Privileg, das anderen verwehrt
wurde.
(DIR) Klöckners Kurzbesuch in Gaza: Mit beschränkter Perspektive
Die Bundestagspräsidentin bekommt von der israelischen Armee einen kleinen
Ausschnitt von Gaza präsentiert. Die palästinensische Perspektive fehlte.
(DIR) NGOs im Gazastreifen: Verbotene Hilfe
Israel will Ärzte ohne Grenzen und 36 weitere Organisationen aus Gaza
verdrängen. Was bedeutet das vor Ort?
(DIR) Grenzöffnung von Rafah: Ein Hoffnungsschimmer, mehr nicht
Ja, die Öffnung des Grenzübergangs ist ein Fortschritt. Doch die
fortgesetzten Bombardements bedeuten ein Andauern des Krieges auf
Sparflamme.
(DIR) Grenzübergang zwischen Gaza und Ägypten: Begrenzte Perspektive
Die Grenze zwischen Gaza und Ägypten in Rafah ist geöffnet. Das ist Teil
des 20-Punkte-Plans. Doch medizinische Notfälle konnten bisher kaum
ausreisen.
(DIR) Abdel-Samad über sein Verbot in Ägypten: „Bei Tabus muss ich intervenieren“
In „Was darf Israel?“ streitet Hamed Abdel-Samad mit einem Juden über den
Genozid-Begriff. In Kairo konnte er das Buch nicht wie geplant vorstellen.
(DIR) Einladung palästinensischer Künstlerin: Grundsatzstreit um Hochschulautonomie
Die Einladung der Künstlerin Basma al-Sharif an die Kunstakademie
Düsseldorf bewegt die Landespolitik. Einige fordern den Rücktritt der
Rektorin.
(DIR) Zahl der Todesopfer in Gaza: Leugnen, bis es nicht mehr geht
Die israelische Armee räumt nun die Zahl 70.000 Getöteter in Gaza ein. Die
Kommunikationsstrategie der IDF folgt einer Propagandalogik.
(DIR) Grenzübergang Rafah teilweise geöffnet: Durch den Checkpoint zu den Krankenwagen
Nach bald zwei Jahren fast durchgehender Schließung öffnet der
Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und Gaza wieder. Doch die Ein- und
Ausreise bleibt kompliziert.
(DIR) 40.000 Menschen demonstrieren in Israel: „Ich will keine Rache, sondern Gerechtigkeit“
Israels Polizei ist zunehmend politisiert, die Mordrate unter der
palästinensisch-arabischen Bevölkerung steigt. Das könnte auch im Wahlkampf
Thema werden.
(DIR) Krieg im Gazastreifen: Grenzübergang Rafah für begrenzten Personenverkehr geöffnet
Nach rund einem Jahr öffnet der Übergang zwischen Ägypten und dem
Gazastreifen wieder – aber nur im „Probebetrieb“. Was das für die Menschen
dort bedeutet.
(DIR) Gaza und Ägypten: Grenze in Rafah soll ab Sonntag öffnen
Nach fast einem Jahr dürfen zumindest Personen dann wieder passieren. Es
ist der einzige Übergang nach Gaza, der nicht über Israel führt.
(DIR) Krieg im Gazastreifen: Mission erfüllt, was jetzt?
Die Bergung der letzten israelischen Geisel aus Gaza ist ein Fortschritt
für Trumps Friedensplan. Wie es weitergeht, dürfte sich am Grenzübergang
Rafah zeigen.
(DIR) Nach Suchaktion im Gazastreifen: Sterbliche Überreste von letzter Geisel gefunden
Israel hat die sterblichen Überreste des 24-jährigen Ran Gvili geborgen.
Seine Bergung war Bedingung für die Öffnung des Grenzübergangs Rafah.
(DIR) Öffnung von Rafah-Grenzübergang: Israel sagt Ja mit einer Bedingung
Die USA wollen die zweite Phase des Gaza-Friedensplans starten. Israel
zeigt sich bereit, Rafah zu öffnen, wenn die letzte Geisel-Leiche gefunden
ist.
(DIR) Weltwirtschaftsforum in Davos: Trumps „Friedensrat“ scheitert bereits in Gaza
In Davos enthüllen der US-Präsident und sein Schwiegersohn ihren
Wiederaufbauplan für Gaza. Doch das Leben dort ist nach wie vor ein
Albtraum.
(DIR) Kämpfe im Gazastreifen: Drei Journalisten bei israelischem Angriff getötet
Bei einem Drohnenangriff in Gaza kommt unter anderem der AFP-Fotojournalist
Abdul Rauf Schaath um. Israel erklärt, der Angriff habe der Hamas gegolten.
(DIR) Internationale Ordnung: Was es mit dem Board of Peace auf sich hat
Das vom US-Präsidenten Trump initiierte Board of Peace könnte den Vereinten
Nationen Konkurrenz machen. Wer darin sitzt und welche Kritik es gibt.
(DIR) Deutsche Reaktionen zum Trump-Vorschlag: „Friedensrat“ stößt auf Ablehnung – außer bei der AfD
Kanzler Merz schweigt zur Einladung aus Washington, aber fast alle
Bundestagsparteien sehen die Trump-Idee für ein neues Weltgremium
skeptisch.
(DIR) Deutsche Israelpolitik: Die Truppen der Staatsräson
Hierzulande hat sich ein autoritärer Anti-Antisemitismus etabliert. Nur
bekämpfen seine Anhänger nicht Antisemitismus, sondern das Völkerrecht.
(DIR) Trumps „Friedensrat“ für Gaza: Wenig stabil
Der „Board of Peace“ für Gaza nimmt Gestalt an – es ist ein Produkt der
Trump’schen Egomanie. Man sollte wenig auf ihn wetten.
(DIR) Kreml berichtet von Trump-Angebot: Auch Wladimir Putin soll in Gaza-„Friedensrat“
US-Präsident Trump sucht weiter Mitglieder für den von ihm geleiteten
Friedensrat. Ein entsprechender Brief ging offenbar auch in Moskau ein.
(DIR) Professor über Trumps Friedensrat: „Das wäre eine Art Frankenstein-Situation“
Ein neuer Friedensrat soll Donald Trump weitreichende Befugnisse geben. Das
wird als Kampfansage an die UNO verstanden. Was steckt dahinter?
(DIR) Konkurrenz zur UN: Ärger über neuen Friedensrat
Trumps Gremium soll über Gaza hinaus für Konflikte zuständig sein. Die
internationale Ordnung zählt dabei wenig, das Wort des US-Präsidenten viel.
(DIR) Humanitärer Beistand in Krisengebieten: Die Rolle der emotionalen Nähe beim Helfen
Sind wir gleichermaßen dazu verpflichtet, Menschen am anderen Ende der Welt
zu helfen wie Menschen in unserer eigenen Stadt? Über das Beispiel Gaza.
(DIR) Antideutsche und Nahostkonflikt: Antifa gespalten
Der linke Stadtteil Connewitz in Leipzig ist auch für seine „antideutsche“
Szene bekannt. Propalästinensische Aktivist*innen gehen gegen sie am
17. Januar auf die Straße.
(DIR) Israel wirft NGOs aus Gaza: „Wo wir arbeiten, gibt es oft niemand anderen“
Israel lässt die Arbeitserlaubnis für 37 Hilfsorganisationen in Gaza
auslaufen. Für die Menschen vor Ort ist das die nächste Katastrophe.
(DIR) Diplomat über Israels Regierung: „Ohne eine glaubwürdige Lösung bleibt Israel isoliert“
Der israelische Ex-Diplomat Jeremy Issacharoff kritisiert den
strategielosen Gazakrieg. Und fordert eine realistische Lösung mit den
Palästinensern.
(DIR) „Friedensplan“ für Gaza: Die Waffen schweigen nicht
Aus Florida verkünden Donald Trump und Benjamin Netanjahu, nun die zweite
Phase des Gaza-Abkommens umsetzen zu wollen. Wie sieht es vor Ort aus?
(DIR) Israel entzieht NGOs Zulassung: Kollektiver Rauswurf aus dem Gazastreifen
Weil sie neue Regeln Israels angeblich brechen, müssen 37 internationale
Hilfswerke im Gazastreifen die Arbeit einstellen. Protest kommt aus Europa.
(DIR) Lage im Gazastreifen: Israel plant Lizenzentzug für Hilfsorganisationen
Israel will mehreren Hilfsorganisationen zu Jahresbeginn die Zulassung
entziehen. Ärzte ohne Grenzen warnt vor schlimmen Folgen, auch die EU übt
Kritik.
(DIR) Jahresbilanz von Unicef: Nie lebten mehr Kinder in einem Kriegs- oder Krisengebiet
Unicef schlägt Alarm: Für fast jedes fünfte Kind war 2025 ein schlimmes
Jahr – insbesondere im Gazastreifen und im Sudan, in der Ukraine und im
Kongo.
(DIR) Ein Gespräch über Israel und Palästina: „Menschenrechte sind unteilbar“
Kaum ein Thema löst so starke Gefühle aus. Zwei taz-Redakteur:innen,
Matthias Kalle und Pauline Jäckels, versuchen, einander zuzuhören.