# taz.de -- Gender
       
 (DIR) Genderperformance und Nagellack: Wild Boys always shine
       
       Männer lackieren sich die Fingernägel, neu ist das nicht. Es bleibt dabei:
       Das Weibliche entmannt vermeintlich den Mann, das Männliche variiert die
       Frau.
       
 (DIR) Geschlechterpolitik in den USA: Trump-Regierung kürzt Unterstützung für trans Kinder
       
       Der US-Präsident verfolgt eine rigide Geschlechterpolitik. Nun gibt es neue
       Einschränkungen für junge trans Menschen bei der medizinischen Versorgung.
       
 (DIR) Pinkeln im See: In Fließgewässern
       
       Ist es okay, beim Baden draußen zu urinieren? Kommt darauf an. Beim
       Freiwasserschwimmen sorgt Pinkeln für eine gewisse Gleichberechtigung.
       
 (DIR) Neue queerfeministische Buchhandlung: „Mehr Sichtbarkeit schaffen“
       
       Im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst eröffnet eine queerfeministische
       Buchhandlung. Sie soll ein „Safer Space“ für marginalisierte Gruppen sein.
       
 (DIR) Christopher Street Day in Hamburg: Jetzt erst recht
       
       Sieben Tage nach dem islamistischen Anschlag in Berlin ziehen 300.000
       Menschen durch Hamburg. So groß war der CSD hier noch nie.
       
 (DIR) Forscher über Political Gender Gap: „Junge Männer vertreten mehr autoritäre Einstellungen“
       
       Junge Männer orientieren sich eher rechts, junge Frauen links. Das liegt
       auch an Männlichkeitsbildern, sagt Nico Mokros.
       
 (DIR) Kunst über genderfluides Theater: Auch schwanger spielte sie noch den Romeo
       
       siren eun young jung lotet im Württembergischen Kunstverein mit Videos die
       Untiefen der Genderfluidität aus. Ihr Fokus: eine koreanische
       Theaterbewegung.
       
 (DIR) Historikerin auf Instagram: Queer verliebt in der frühen Neuzeit
       
       Was in jeden Feed gehört: die Geschichten auf yesterqueers der Historikerin
       Amanda Timpson. Denn sie erzählen davon, was immer schon normal war
       
 (DIR) Queere Sichtbarkeit im Pride Month: Jeder CSD ist auch eine Demonstration
       
       In Deutschland gibt es immer mehr Christopher Street Days. Das ist
       bemerkenswert. Denn niemand organisiert einen CSD, weil es besonders bequem
       wäre.
       
 (DIR) KI in Medien, Queerfeindlichkeit, WM: Zwei Schritte vorwärts, einer zurück
       
       Deutschland kommt nicht so recht voran mit den Rechten für Queers. Ein
       WM-Vorrunden-Aus wäre ein Statement. Und dieser Text wurde nicht von einer
       KI geschrieben.
       
 (DIR) Pride in Seoul: Vorreiter der Popkultur, bei LGBTQ-Rechten ganz hinten
       
       Zehntausende feiern bei Südkoreas größter Pride-Parade, ebenso viele sind
       bei einer Gegendemo. LGBTQ-Rechte stoßen in dem asiatischen Land weiterhin
       auf erbitterten Widerstand.
       
 (DIR) Offensichtlich rechtsextrem motiviert: Rechte verunstalten schon wieder Göttingen
       
       In Göttingen wurden eine Treppe in Regenbogenfarben und eine Tafel im
       Gedenken an die Bücherverbrennungen beschmiert. Solche Taten häufen sich
       hier.
       
 (DIR) Fotograf über queere Söhne und Väter: „Sollen wir uns umarmen?“
       
       Der Berliner Fotograf Rainer Christian Kurzeder porträtiert queere Söhne
       und ihre Väter. Ein Gespräch über Intimität unter Männern und diese Stille.
       
 (DIR) Queere Debatten: Nicht hetero zu sein, ist noch nicht politisch
       
       Queersein alleine ist nicht automatisch emanzipatorisch. Denn politisches
       Potenzial entsteht nur dort, wo es um mehr geht, als private Lebensführung.
       
 (DIR) SciFi-Oper „Orlando“ von Olga Neuwirth: Nur der Boxsack ist analog
       
       „Orlando“ zwischen Glitch und Videografie: An der Komischen Oper Berlin
       wird ein Werk von Olga Neuwirth mit hybridem technischem Klimbim
       inszeniert.
       
 (DIR) Trauma Dumping: Kostenlose Therapie ist over
       
       Viele Männer laden ihre Sorgen bei der ersten Frau ab, die empathisch
       nickt. Schon mal über echte Hilfe oder ein Gespräch unter Freunden
       nachgedacht?
       
 (DIR) Queerfeindliche Ministerin Karin Prien: Zur fanatischen Kulturkämpferin mutiert
       
       Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit ausgehebelt, Queerreferat umbenannt,
       Queerprojekte eingedampft: Bildungsministerin Karin Prien führt einen
       homophoben Kulturkampf.
       
 (DIR) Krater „Carroll“ auf dem Mond: Diese entsetzliche Lücke
       
       Die Artemis-II-Crew hat einen Mondkrater nach der verstorbenen Frau des
       Astronauten Reid Wiseman benannt. Das ist schön – und verkleinert den
       Gender-Crater-Gap.
       
 (DIR) Ausstellung in Albertina Wien über Care: Sie schrubbten sich in den kunsthistorischen Kanon hinein
       
       Wer sich sorgt und wer Sorge trägt: Die Albertina in Wien zeigt in einer
       Ausstellung feministische Kunst der letzten 60 Jahre über Care-Arbeit.
       
 (DIR) IOC führt Geschlechtertests wieder ein: Kulturkampf wird olympische Disziplin
       
       Frauen müssen sich künftig vor Olympia einem Geschlechtertest unterziehen.
       Grundlage für die Entscheidung ist eine konstruierte Bedrohung.
       
 (DIR) Geschlechtstests im Boxen: Hochoffiziell zur Frau erklärt
       
       Olympiasiegerin Lin Yu-ting wurde bei den Spielen 2024 vorgeworfen, keine
       Frau zu sein. Nach elend langen Untersuchungen darf sie nun wieder boxen.
       
 (DIR) Hydrofeminismus: „Durch das Wasser sind alle miteinander verbunden“

       
       Das Kollektiv Glitch AG sieht die Allgemeinheit beim Thema Wasser in der
       Verantwortung. Deshalb bringt es das Thema Hydrofeminismus auf die Bühne.
       
 (DIR) taz-Männer über Männer und Frauen: „Ich würde mich als abtrainierten Macho bezeichnen“
       
       Wann ist Mann ein guter Feminist? Das wollten taz-Redakteurinnen von ihren
       männlichen Kollegen wissen – und haben ihnen Fragen gestellt.
       
 (DIR) Marlies Krämer ist tot: Der Feminismus verliert eine „Inhaberin“
       
       Mit Marlies Krämer ist eine Verfechterin der Gendergerechtigkeit gestorben.
       Sie hat für weibliche Formulare und männliche Tiefdruckgebiete gekämpft.
       
 (DIR) Sandra Hüller in Berlinale-Film „Rose“: Sie will ihren Mann stehen
       
       Das Historiendrama „Rose“ von Markus Schleinzer erzählt von einem
       ungewöhnlichen Betrug. Sandra Hüller überzeugt in einer Hosenrolle.
       
 (DIR) Medizin für Frauen ab 40: Krankheiten haben kein Mindestalter
       
       Sobald Frauen eine bestimmte Altersgrenze überschreiten, ist beim Arzt
       jedes Symptom plötzlich hormonell. Ein Fall von Medical Gaslighting?
       
 (DIR) Geschlechtersensible Medizin: „Es gibt einen riesigen blinden Fleck“
       
       Die Medizin muss geschlechtersensibler werden, sagt die Ärztin Sylvia
       Stracke. Denn der männliche Körper gilt in der Forschung noch immer die
       Norm.
       
 (DIR) Asexuelle Autorin über Sex: „Donuts sind cooler“
       
       Die Journalistin Maria Popov hat ein Buch über Asexualität geschrieben. Ein
       Gespräch über Performancedruck bei Dates, politische Unlust und
       Freundschaften.
       
 (DIR) Woman Walk jetzt auch in Schleswig: „Oft heißt es, Frauen müssen sich ändern, das ist falsch“
       
       Im ländlich geprägten Schleswig gibt es nun einen Women Walk. Es gehe
       darum, Frauen sichtbar zu machen, sagt Gleichstellungsbeauftragte Andrea
       Cunow.
       
 (DIR) Wiener Schau zu Modedesigner Lang: Sei ganz du selbst, aber mach was draus!
       
       Helmut Lang hielt das postindustrielle Feeling der 90er in seinem Design
       fest. Nun widmet ihm das Museum für angewandte Kunst eine Retrospektive.
       
 (DIR) Lordes neues Album „Virgin“: Röntgenstrahlen der Liebe
       
       „Virgin“ heißt das neue Album von Lorde. In dessen 1.000 Mal hörbaren Songs
       hat sich der neuseeländische Popstar den Frust von der Seele geschrieben.
       
 (DIR) Je Schulklasse ein bis zwei Kinder: Fast eine halbe Million Babys dank Reproduktionsmedizin
       
       Seit 1997 wurden in Deutschland 2,6 Millionen Kinderwunschbehandlungen
       durchgeführt. Die Ursache der Kinderlosigkeit liegt meistens beim Mann.
       
 (DIR) Selbstbestimmungsgesetz: Mehr als 11.000 Personen ließen den Geschlechtseintrag ändern
       
       Seit August 2024 können Menschen einen Antrag auf Änderung ihres
       Geschlechtseintrags beim Standesamt stellen. Im ersten Jahr haben Tausende
       davon Gebrauch gemacht.
       
 (DIR) Konversionsbehandlungen in Deutschland: Gewalt im Namen Gottes
       
       Queere Menschen suchen Schutz – und erleben Zwang. In kirchlicher Obhut
       oder Therapie sollen sie vermeintlich geheilt werden. Der Glaube daran lebt
       bis heute fort.
       
 (DIR) Post-Gender K-Pop-Konzert von XLOV: „Niemand kann euch daran hindern, ihr selbst zu sein“
       
       Vier veröffentlichte Songs, Konzert ausverkauft: Die Post-Gender K-Pop-Band
       XLOV begrüßt im Berliner Columbia Theater ein extravagant-friedliches
       Publikum.
       
 (DIR) Neues Buch von Judith Butler: Sternchen sehen
       
       In „Wer hat Angst vor Gender?“ teilt Judith Butler kräftig gegen politisch
       motivierte Anti-Gender-Hysterie aus. Aber, war da nicht sonst noch was?
       
 (DIR) Neues Buch von US-Autorin Torrey Peters: Ein Busch unter Holzpiraten und Axtmännern
       
       „Stag Dance“ versammelt vielschichtige und berührende Kurzgeschichten der
       Autorin Torrey Peters. Sie enträtselt darin ihr Leben als trans* Mensch.
       
 (DIR) Trans- und queere Communities: Protest gegen Kongress
       
       Rund 200 Menschen folgten einem Demo-Aufruf des Bündnisses „Transfeinde
       stressen“. Anlass war ein als transfeindlich eingestufter Kongress in
       Berlin.
       
 (DIR) Lana-Kaiser-Dokumentation: Immer mutig
       
       Respektvoll zeichnet die ARD das Leben von Lana Kaiser – ehemals Küblböck –
       nach. Das Publikum erlebt ihre kraftvolle Stimme nochmals hautnah.
       
 (DIR) Geschlechtertest bei Box-WM: Tiefschläge für die Gerechtigkeit
       
       Die neuen Gentests überschatten die Box-WM. Der Einspruch von
       Olympiasiegerin Imane Khelif wird abgelehnt, die Französinnen werden
       ausgeschlossen.
       
 (DIR) Nach Verbot in Florida: Städte wollen Regenbogen-Fußgängerüberwege retten
       
       Gemeinden im US-Bundesstaat Florida müssen die bunten Zebrastreifen, ein
       Symbol für LGBTIQ+-Rechte, in wenigen Tagen entfernen – sonst drohen
       Millionenstrafen.
       
 (DIR) Sexualforscher wird 200 Jahre alt: Karl Heinrich Ulrichs kämpfte für die Homo-Liebe
       
       Der Mann aus dem ostfriesischen Aurich war seiner Zeit voraus. Trotz
       staatlicher Unterdrückung forderte er schon im 19. Jahrhundert die Ehe für
       alle.
       
 (DIR) CDU-Länderchefs gegen Bundestagsfraktion: Sexuelle Identität entzweit Union
       
       Die Union brachte queere Menschen gegen sich auf. Nun stellen sich die
       CDU-Länderchefs beim Schutz der sexuellen Identität gegen die
       Bundestagsfraktion.
       
 (DIR) Offener Brief: Kulturstaatsminister Weimer spaltet, statt zu verbinden
       
       Die Initiative Queer Media Society hat einen offenen Brief an den
       Kulturstaatsminister geschrieben. Wolfram Weimers Genderverbot sei
       diskriminierend.
       
 (DIR) Das biologische Geschlecht feiern: Rosa Rauch über Kreuzberg
       
       Gender Reveal Partys erobern auch Deutschland: Rosa für Mädchen, Blau für
       Jungs – in einer Zeit, die Vielfalt feiert. Was steckt hinter dem Trend?
       
 (DIR) Bremens CSD lädt die FDP aus: Ein Fest für Toleranz muss seine Feinde nicht begrüßen
       
       Bremens FDP fühlt sich diskriminiert, weil sie nicht mit einem eigenen
       Truck am CSD teilnehmen darf. Der Grund ist aber ihre eigene
       Verbotspolitik.
       
 (DIR) trans* Menschen: Zwangsouting beim Behördengang
       
       Das Bundesinnenministerium will mehr Daten bei Geschlechtsänderungen
       erfassen. Kritiker*innen befürchten ein „Sonderregister“ für trans
       Personen.
       
 (DIR) Wolfram Weimers Genderverbot: Weg mit dem Wokismus
       
       Kulturstaatssekretär Wolfram Weimer will gendergerechte Sprache in seinem
       Haus verbieten. Damit macht er aus einem Nebenschauplatz einen Kulturkampf.
       
 (DIR) „Play Boy“ von Constance Debré: Das Selbst abreißen
       
       Constance Debré beschreibt in „Play Boy“ ihren Wandel von einer
       heterosexuellen Pariser Anwältin und Mutter zur lesbischen
       Schriftstellerin.
       
 (DIR) Christopher Street Day: 260.000 Menschen feiern bei CSD in Hamburg
       
       Die große CSD-Demo in Hamburg hat am Wochenende so viele Menschen erreicht
       wie nie zuvor. Die bunte Parade musste diesmal eine andere Route nehmen.