# taz.de -- Hamburg
       
 (DIR) Kommentar zu Polizeidrohnen in Hamburg: Viel mehr Überwachungsdruck
       
       Hamburgs Senat plant ein flächendeckendes Drohnennetz und tut so, als ginge
       es ums Einsparen alter Helikopter. Doch hier muss die Stadt gefragt werden.
       
 (DIR) Drohnenüberwachung in Hamburg: Neue Augen in der Luft
       
       Hamburgs Polizeihubschrauber „Libelle“ und „Libelle 1“ werden aussortiert
       und durch ein flächendeckendes Drohnennetz ersetzt. Die Drohnen sind:
       leise.
       
 (DIR) HSV, Elbtower, Opernhaus: Kühnes Spuren bleiben
       
       In vielen Bereichen hatte Klaus-Michael Kühne in Hamburg seine Finger im
       Spiel. Wie geht es nach dem Tod des Milliardärs nun weiter?
       
 (DIR) Verfemter Expressionist in Hamburg: Hamburgs Brücken als neuronales Netz
       
       Eine Ausstellung im neuen Hamburger Kunstort Parabel ehrt den einst
       verfemten Expressionisten und Druckgrafik-Revolutionär Rolf Nesch.
       
 (DIR) Themenreise durch den Hamburger Hafen: Kohle und Koks
       
       Eine performative Themenreise durch den Hamburger Hafen erzählt von den
       beiden beliebtesten Exportgütern Kolumbiens. Und kommt ihnen dabei näher
       als erwartet.
       
 (DIR) Wärmewende in Hamburg: Habecks Geist weht durch Hamburg
       
       In Deutschland können weiter Gas- und Ölheizungen verbaut werden. In ganz
       Deutschland? Nein. Das alte Heizungsgesetz könnte in Hamburg fortleben.
       
 (DIR) Umstrittener Milliardär: Klaus-Michael Kühne hinterlässt ein Erbe
       
       Der Logistik-Unternehmer war zeitweise der reichste Deutsche. Ein offener
       Umgang mit seinem NS-Erbe gelang ihm nicht.
       
 (DIR) Kürzungen in Hamburgs Schulen: Viel Verantwortung für eine Senatorin
       
       Hamburgs Schulsenatorin agiert ausweichend im Streit um Schulbegleitung und
       verteidigt Kürzungen mit Größe ihres Ressorts. Vielleicht ist es zu groß.
       
 (DIR) Nach Teilabriss von Wohnhaus in Hamburg: Bezirksamt bietet Ersatzwohnungen an
       
       Die betroffenen Bewohner:innen bekommen erst mal eine neue Unterkunft
       gestellt. Ob sie jemals in ihr altes Zuhause zurückkehren können, ist
       unklar.
       
 (DIR) Viele Stellen unbesetzt: Hamburg verschenkt Steuereinnahmen
       
       Die Hamburger Steuerbehörden tun sich schwer, ihre offenen Stellen zu
       besetzen. So bleibt manche Steuererklärung ungeprüft, die geprüft werden
       sollte.
       
 (DIR) Zehn Jahre Taskforce Drogen: Polizei verursacht zusätzliche Probleme
       
       Die Hamburger Polizei feiert ihre Taskforce Drogen, die vor allem Schwarze
       Straßendealer verfolgt, als Erfolg. Dabei verschlechtert sie die Situation.
       
 (DIR) Konflikt um Drogenhilfe neben Schulen: Schwierige Nachbarschaft
       
       Nachdem vor der Drogenberatung Abrigado Schüsse gefallen sind, fordern
       Eltern der angrenzenden Schulen den sofortigen Umzug. Doch das schließt die
       Sozialbehörde aus.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Sei’s trumm
       
       Die gerade installierte Neue Sternbrücke entzweit Hamburg und hat in der
       Hansestadt einen schweren Brückenschaden angerichtet.
       
 (DIR) Schulstart in Hamburg: Gymnasien als Sparschweine der Stadt
       
       Zu Beginn des Schuljahrs wird klar: Hamburgs Schulbegleitung wurde um 700
       Fälle reduziert. Auch die Lehrerversorgung an Gymnasien wird gekürzt.
       
 (DIR) Hamburger Lesefest „Sorbet“: „Mit Essen und Trinken kann man Literatur sinnlicher machen“
       
       Von Kuchen, Cocktails und Lieferdiensten: Das Hamburger Lesefest „Sorbet“
       präsentiert Texte, die direkt oder indirekt mit Kulinarik zu tun haben.
       
 (DIR) Aktivistin über 17 Jahre Gängeviertel: „Es war nie das Ziel, ein Ziel zu erreichen“
       
       Das Hamburger Gängeviertel hat sich als Freiraum für Kultur, alternatives
       Wohnen und Stadtgeschichte etabliert. Nun feiert es sein 17-jähriges
       Bestehen.
       
 (DIR) Streik in Häfen: Verdi ruft zu Warnstreiks an sechs Seehäfen auf
       
       Verdi verhandelt derzeit mit dem Arbeitgeberverband ZDS über die Löhne der
       Hafenarbeiter. Das jüngste Angebot der Arbeitgeber stieß auf Ablehnung.
       
 (DIR) Inklusion an Hamburgs Schulen: „Die Kinder werden dann mehr verwaltet als gefördert“
       
       Vor dem neuen Hamburger Schuljahr: Noch immer wissen viele Eltern nicht,
       wie viel Schulbegleitung es geben wird, kritisieren zwei
       Elternsprecherinnen.
       
 (DIR) Freikirchen auf dem Hamburger Kiez: Der Geist des Herrn Schmidt
       
       Der Wirt des Elbschlosskellers ist eine prominente Medienfigur. Seine
       Kneipe stellt er einer freikirchlichen evangelikalen Gemeinde zur
       Verfügung.
       
 (DIR) Miniatur Wunderland in Hamburg: Leben auf Knopfdruck
       
       Das Miniatur Wunderland wird 25, die Ausstellung in der Speicherstadt ist
       meistens rappelvoll. Was fasziniert die Menschen bloß so sehr am Modellbau?
       
 (DIR) Schulen gegen Wehrdienststreiks: Engagement unerwünscht
       
       Schüler*innen berichten in Hamburg von Repressionen gegen ihr Engagement
       gegen die drohende Wehrpflicht. Dahinter steht falsch verstandene
       Neutralität.
       
 (DIR) Nahverkehrspläne in Hamburg: Oberirdisch schlägt unterirdisch
       
       Der Hamburger Senat stellt die Fahrgastzahlen der U5 viel zu positiv dar,
       kritisiert eine Studie der Linken. Eine Stadtbahn wäre schneller – und
       günstiger.
       
 (DIR) Abriss von Mehrfamilienhaus in Hamburg: Eigentümer ließ Haus verfallen
       
       In der Holstenstraße wurden Mieter:innen eines Mehrfamilienhauses
       plötzlich wegen Einsturzgefahr evakuiert. Jetzt wird ein Teil ihres
       Zuhauses abgerissen.
       
 (DIR) Erzieher über Hamburgs Heimpläne: „Diese jungen Menschen haben ja keine Verbrechen begangen“
       
       Ein Mitarbeiter der Kinderschutzhäuser hält das geplante geschlossene Heim
       Casa Luna für überflüssig. Hätten sie genug Personal, würden weniger Kinder
       ausrasten.
       
 (DIR) Rechte Jugendliche in Hamburg: Wieso Rechtsextremismus sich in bestimmten Stadtvierteln hält
       
       Hamburg-Bergedorf galt jahrelang als Nazi-Kiez. Dann wurde es ruhiger – bis
       jetzt. Warum Rechtsextremismus sich lokal hält, erklärt eine Studie.
       
 (DIR) Aufklärung über DDR-Jugendhilfe: „Über repressive Heimerziehung ist wenig bekannt“
       
       Die Gedenkstätte Jugendwerkhof Torgau gastiert mit einer Ausstellung in
       Hamburg. Sie möchte auch Betroffene erreichen, sagt Sprecherin Manuela
       Rummel.
       
 (DIR) Sommerfestival auf Kampnagel in Hamburg: Sanfte Schwünge kommen aus der Hüfte
       
       „Hope!“ ist das Motto des Sommerfestivals am Hamburger Kampnagel. Ein
       Parforce-Ritt durch Tanz, Performance, Konzert und Debatte soll die Sinne
       anregen.
       
 (DIR) Erziehung zwischen Freiheit und Grenzen: Vielleicht erwarten wir von Eltern zu viel
       
       Nicht alle Familien in Syrien setzen automatisch besser Grenzen als die in
       Deutschland. Jede Familie ist anders. Aber es gibt einen großen
       Unterschied.
       
 (DIR) Neue queerfeministische Buchhandlung: „Mehr Sichtbarkeit schaffen“
       
       Im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst eröffnet eine queerfeministische
       Buchhandlung. Sie soll ein „Safer Space“ für marginalisierte Gruppen sein.
       
 (DIR) Surfwelle in Hamburg: Irgendwie vergnügen können muss sich der Mensch
       
       Eine Wasserwelle für Surfer hat in Hamburg noch gefehlt. Sie belebt einen
       bisher eher öden Abschnitt des Elbufers und schafft Lebensfreude.
       
 (DIR) Surfwelle in Hamburg: Die Bullshit-Welle darf nicht über Hamburg hineinbrechen
       
       Mit einer stehenden Welle will eine private Firma künftig Elbwasser für 49
       Euro pro Stunde pro Person vermieten. So einen Bullshit brauchen wir nicht.
       
 (DIR) Über die geschlechtergerechte Stadt: „Die Stadt ist gemacht für den weißen Mann in einem Auto“
       
       Hamburg ist nicht für alle gebaut. Ein feministischer Stadtrundgang zeigt,
       was fehlt. Das sind nicht nur öffentliche Toiletten, sagt Luise Wolff.
       
 (DIR) Polizeischikane beim CSD: Flagge zeigen ist gefährlich
       
       Ein Teilnehmer des Hamburger CSD fühlt sich von der Europapassage
       diskriminiert und ruft die Polizei. Dann wird alles noch schlimmer.
       
 (DIR) Sommerfestival in Hamburg: „Apokalypse muss nicht das Ende sein“
       
       Das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel feiert Hoffnung: Sie hilft,
       die Zukunft aktiv zu gestalten, sagt Festivaleiter András Siebold.
       
 (DIR) Marktradikaler Redner bei AfD-Stiftung: Mileis Meister
       
       Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung Hamburg lädt einen Referenten ein,
       der die 53-Stunden-Woche für nötig hält. Die AfD-Wählenden stört es nicht.
       
 (DIR) Hamburger Dom: Hände hoch, wer noch kann
       
       Dreimal im Jahr treffen sich auf dem Hamburger Heiliggeistfeld die
       Kirmeswütigen. Warum nur will halb Norddeutschland dort seine Endorphine
       verpulvern?
       
 (DIR) Ein Gespräch mit Inga Rumpf zum 80.: „Ich höre überhaupt keine Musik mehr, nicht mal im Auto“
       
       Seit den Sechzigern ist Inga Rumpf im Musikgeschäft unterwegs. Mit Bands
       wie Frumpy oder Atlantis hat sie es auch zu internationaler Berühmtheit
       gebracht.
       
 (DIR) Christopher Street Day in Hamburg: Jetzt erst recht
       
       Sieben Tage nach dem islamistischen Anschlag in Berlin ziehen 300.000
       Menschen durch Hamburg. So groß war der CSD hier noch nie.
       
 (DIR) Aktivist aus Uganda über Hamburger CSD: „Ich habe gemischte Gefühle“
       
       Ivan Kakonge, 28, schwul und Aktivist, kam 2025 nach Hamburg – aus Uganda,
       wo Homosexualität verboten ist. So geht es ihm vor seinem ersten CSD.
       
 (DIR) Erinnerung an Hans Henny Jahnn: Eine Orgel ohne Pomp
       
       Der Autor Hans Henny Jahnn hat auch Orgeln gebaut. Seine größte erhaltene
       in Hamburg hätten Deutschnationale in den 1920ern fast noch verhindert.
       
 (DIR) Sternbrückenbaustelle in Hamburg: Es ist die Zeit der Monsterbrücke
       
       Die 100 Jahre alte Sternbrücke in Altona, einst Heim von Subkultur, ist
       abgerissen. Jetzt schleicht die Tausende Tonnen schwere Neue Richtung
       Kreuzung.
       
 (DIR) Kommunalwahl mit besonderem Personal: Die CDU-Kandidatin mit innigen AfD-Verbindungen
       
       Frauke Prenzler kandidiert in Buchholz für die CDU. In Hamburg sei sie
       Beamtin, informiert sie. Dass sie für die AfD gejobbt hat, bestreitet sie.
       
 (DIR) Hamburger Reaktionen auf CSD-Attentat: Lieber mutig als traurig
       
       Eine Woche nach dem Anschlag auf die CSD-Demo in Berlin soll es in Hamburg
       die Parade geben. Die Veranstalter wollen sich nicht einschüchtern lassen.
       
 (DIR) Aktivismus ist Teamsport: Die Macht des Wortes
       
       In der sonst männlich geprägten Szene nimmt das Hamburger Kollektiv
       Feminis.muss eine besondere Rolle ein. Über eine Nacht mit Farbrolle auf
       dem Dach.
       
 (DIR) Hamburgs neue Antisemitismusbeauftragte: Hoffnung auf einen Neuanfang
       
       Anna von Villiez ist neue Antisemitismusbeauftragte in Hamburg. Sie will
       mit Bildung und digitaler Aufklärung den Antisemitismus messbar bekämpfen.
       
 (DIR) Volksabstimmung soll reformiert werden: Hamburg will im laufenden Spiel die Regeln ändern
       
       Die Bürgerschaft will die Volksgesetzgebung schwächen. Der Initiative, die
       stattdessen Vetorecht fürs Volk fordert, wirft sie nun Steine in den Weg.
       
 (DIR) Hamburger Veranstalter über Clubsterben: „Ich sehe das kämpferisch, sonst wäre ich nur am Weinen“
       
       Seit 30 Jahren kämpft der Club Hafenklang ums Überleben. Trotz wenig
       Kulturförderung und Palästina-Boykotten gibt er auch kleinen Bands eine
       Bühne.
       
 (DIR) Ehrenamt bei der Hamburger Tafel: Sieben Stunden zwischen Überfluss und Bedürftigkeit
       
       Freitags fahren Riko und Peter durch Hamburg und sammeln Lebensmittel für
       Bedürftige ein. Die beiden Rentner wollten keine Sesselfurzer mehr sein.
       
 (DIR) Fundsachen im Hamburger Seemannsheim: Seemann, kommt nie wieder
       
       Im Seemannsheim lagern Koffer und Kisten, die Seeleute zurückgelassen
       haben. Was davon erwartbar nicht mehr abgeholt wird, kommt unter den
       Hammer.