# taz.de -- taz Panter Stiftung
(DIR) Tagebuch aus Georgien: Wo steht denn, dass Bilder immer schweigen müssen?
Im georgischen Zugdidi fordert der Aktivist und Künstler Rosto Zarandia die
Behörden heraus – mit Graffiti, Straßenkunst und sehr langem Atem.
(DIR) Tagebuch aus Russland: Zur Wahl stand die Qual
Anzukreuzbar ist nur, was das Leben verschlechtert und den Krieg
verlängert. Die Duma-Wahlen beweisen: Demokratie ist für den Kreml bloße
Attrappe.
(DIR) Unser Fenster nach Russland: Was kommt nach den Wahlen in Russland?
Radio-Echo-Chefredakteur Maxim Kurnikov über die politische Lage nach der
Wahl, eine mögliche weitere Ausreisewelle und die Arbeit russischer
Exilmedien in Berlin.
(DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Geschichten von der Rettung der Fledermäuse
Zu den Kriegsfolgen in der Ukraine gehört, dass sich Tausende Fledermäuse
in leerstehenden Gebäuden einnisten. Etliche Gruppen kümmern sich um sie.
(DIR) Workshop der panterstiftung: Afrika sucht Partner – Europa sucht sich selbst
Seit April haben beim 5. Afrika-Workshop der taz panterstiftung 16
Journalist:innen über das Verhältnis Afrikas zu den Großmächten
diskutiert.
(DIR) UN-Sicherheitsrat: Ein Tisch, gedeckt im Jahr 1945
Afrika ist Schauplatz eines Großteils der weltweiten Konflikte, hat im
UN-Sicherheitsrat aber keinen ständigen Sitz. Nigeria will das ändern.
(DIR) Söldner für den Ukraine-Feldzug: Russland rekrutiert Afrikas Jugend für seinen Krieg
Russland lockt junge Menschen an die Ukraine-Front. Die Strategie dabei:
vermeintliche Jobangebote und finanzielle Versprechen.
(DIR) Bürgerkrieg in Sudan: Die Revolution, die im Krieg endete
Armee und RSF-Miliz überziehen Sudan mit Gewalt. Der Konflikt reicht weit
über die Grenzen des Landes hinaus.
(DIR) US-Entwicklungshilfe in Kamerun: Das Blut, über das niemand spricht
In Kamerun reißt die Streichung der US-Hilfsgelder Lücken in die Versorgung
von Mädchen. In Konfliktregionen fehlen Hygieneartikel und Anlaufstellen.
(DIR) Schulden und Abhängigkeit in Malawi: Wenn die Devisen fehlen
Malawi ist politisch seit Jahrzehnten souverän – aber stark auf
internationale Kreditgeber angewiesen. Die Folgen sind bis zur Ladentheke
spürbar.
(DIR) Gesundheitswesen in Afrika: Der lange Weg zum eigenen Impfstoff
Bis 2040 will Afrika 60 Prozent seiner benötigten Vakzine selbst
herstellen. Doch es fehlen Geld, Fachkräfte und Know-how.
(DIR) Gesundheitskrise in Uganda: Ugandas Kampf gegen Ebola
In Kampala werden Ebola-Patient:innen behandelt. Doch wegen mangelnder
Finanzierung fehlen Mittel für Schutzausrüstung.
(DIR) Politische Teilhabe in Liberia: Junges Land, alte Macht
Drei von vier Liberianer:innen sind jünger als 35 – doch in Parlament
und Politik ist die junge Generation kaum vertreten.
(DIR) Aufarbeitung der Jammeh-Diktatur: Eine Generation verlangt Rechenschaft
Mit friedlichen Protesten fordert die Jugendbewegung GALA in Gambia eine
Aufarbeitung der Jammeh-Diktatur.
(DIR) Afrikas Sound für die Welt: Anerkennung auf globaler Bühne
Afrobeats aus Westafrika sind weltweit in Mode – und die Musikbranche in
Afrika wächst.
(DIR) Auswirkungen von Deepfakes in Lesotho: Wenn der König plötzlich lügt
In Lesotho verbreiten sich Deepfakes aus den sozialen Medien bis ins
UKW-Radio – auch weil Afrikas Informationsräume von globalen Tech-Konzernen
dominiert sind.
(DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Wir waren doch eine ganz normale Familie
Der lange Krieg belastet den Alltag der Menschen in der Ukraine sehr. Viele
Ehen wurden geschieden. Erst in jüngster Zeit wird wieder mehr geheiratet.
(DIR) Tagebuch aus Armenien: Nach der Flucht kommt das große Spiel
In Armenien haben sich Migranten aus Russland zusammengetan, um der
Gesellschaft zu helfen. Sie kümmern sich um den Spielplatzbau.
(DIR) Tagebuch aus Georgien: Das Kreuz und die Queeren
In Tbilisi gibt es weiterhin eine LGBTQ+-Community. Staat und orthodoxe
Kirche machen ihr das Leben schwer, und doch gibt es auch andere Signale.
(DIR) Tagebuch aus Lettland: Nachdenken über Belarus
Was wurde aus dem mutigen Kampf gegen die Diktatur in Minsk? Passen die
Ideale von einst noch zum Alltag – im Exil und im Land selbst?
(DIR) Tagebuch aus Armenien: Was Moskaus Krieg in Jerewan anrichtet
Ukrainische Angriffe auf Lager des russischen Onlinehändlers Wildberries
sollen militärische Strukturen treffen. Aber auch Firmen in Armenien
leiden.
(DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Der Krieg hat mich gerettet, trotz allen Leids
Viele Ukrainerinnen sind nicht nur vor den Angriffen der russischen Armee
geflüchtet. Oft ist er eine Chance, um häuslicher Gewalt zu entkommen.
(DIR) Tagebuch aus Georgien: Wenn angeblich der Gehweg blockiert wird
Wer auf Tblisis Straßen für Demokratie demonstriert, wird mit Bußgeldern
bedroht. Doch die Zivilgesellschaft wehrt sich. Mit Solidarität.
(DIR) Unser Fenster nach Belarus: Pässe, Exil und Widerstand
Exil endet nicht an der Grenze: Belarussische Stimmen diskutieren über
Passentzug, Repression und die Kraft unabhängiger Medien.
(DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Sehr viel Kindheit, sehr wenig Eltern
Auf 30 Kinder, die auf Adoption warten, kommt in der Ukraine gerade mal
eine Familie, die sie aufnehmen will. Dafür gibt es nachvollziehbare
Gründe.
(DIR) Kürzungen bei der Integrationsarbeit: Keine Finanzierung, kein Deutschkurs, keine Fachkräfte
Integrationskursen soll die Finanzierung gekürzt werden. Eter Hachmann von
DaMOst und Volkshochschul-Leiter René Nohr sind frustriert.
(DIR) Tagebuch aus Polen: Fünf Jahre lang hat Maria auf den Bus gewartet
Auf dem Warschauer Busbahnhof kommt es zu ganz besonderen Wiedersehen. Wie
Olga und ihre Tochter endlich ihre Mutter und Oma begrüßen konnten.
(DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Eine Misswahl? Für Kinder? Im Krieg?
In Ternopil gibt es Talentwettbewerbe, um Mädchen zur „Mini-Miss Ukraine“
zu küren. Doch die Kinder stellen dort auch soziale Projekte vor.
(DIR) Wahlarena in Mecklenburg-Vorpommern: Wie will die CDU im Osten ohne AfD und Linke regieren?
Wahlumfragen deuten auf schwierige Konstellationen im mecklenburgischen
Landtag hin. In der Wahlarena streiten SPD, CDU, Die Linke und Die Grünen.
(DIR) Tagebuch aus Armenien: Was vom Sohn bleibt, ist ein Sarg und ein neuer Fernseher
Auch in Armenien rekrutiert die russische Armee Söldner für den
Ukrainekrieg. Für einige junge Männer ist es die einzige Chance. Wenn sie
überleben.
(DIR) Unser Fenster nach Kirgistan: Das Land im Schatten Russlands
Die EU verschärft Sanktionen gegen Kirgistan. Welche Folgen hat das für
Wirtschaft, Politik und das Land? Darüber spricht die Journalistin
Niyazova.
(DIR) Tagebuch aus Russland: Wie Afrikaner in das russische Labyrinth des Todes geraten
Russland holt sich seine Rekruten von überall. Wer sich aus der Armee
befreien will, hat oft nur eine Chance: Er muss ein anderes Opfer benennen.
(DIR) Tagebuch aus Russland: Als Computer fehlten, aber Patriotismus noch nicht da war
In Russlands Schulen zeigt sich die innere Militarisierung besonders. Alles
ist da: sowohl moderne Technik als auch Militarismus und Indoktrination.
(DIR) Sonderbeilage zu MENA Green Panter: Wie die arabische Welt der Zukunft begegnet
Im Jahr 2050 droht der Region der Klimakollaps. 25 Journalistinnen aus 16
arabischsprachigen Ländern haben erfrischende Antworten. Gibt es nur noch
Hitze? Oder auch Hoffnung?
(DIR) Syrien im Jahr 2050: Beginnt in Syrien der Tag am Abend?
Wenn es immer heißer wird, wenn tagsüber an Arbeit nicht mehr zu denken ist
– dann bleibt nur die Nacht. Eine Utopie der Dunkelheit.
(DIR) Algerien im Jahr 2050: Wird in Algerien der Code der Wüste geknackt?
Denkender Sand, unterirdische Netzwerke, die Luft nach Europa
transportieren, Wüstenstürme, die Energie liefern – Utopien über die Kraft
der Sahara.
(DIR) Der bekannteste Umweltaktivist Iraks: Wird in Irak das Wasser so wertvoll wie heute das Öl?
Umweltexperte Jassim al-Asadi beschäftigt sich mit Sümpfen im Südirak. Er
weiß, was nötig ist, um sie zu retten: kluge Bewässerung und starke Frauen.
(DIR) Tunesiens Grenzregion: Gedeiht hier die Zukunft der Landwirtschaft?
Yasmina Halimi kommt aus der kargen tunesischen Bergregion Kasserine. Dort
zeigt sie, wie eine wassersparende Landwirtschaft Nordafrikas Zukunft
sichern könnte.
(DIR) Ägyptischer Autor Ahmed Naji: „Bei Konflikten geht es oft auch um natürliche Ressourcen“
Für seinen Zukunftsroman über Kairo wurde der Journalist und Autor Ahmed
Naji in Ägypten inhaftiert. Heute lebt und arbeitet er in den USA.
(DIR) Der Kampf um den heiligen Fluss: Was bleibt von der Taufe, wenn das Wasser verschwindet?
Im Süden Iraks droht der heilige Fluss der Mandäer auszutrocknen. Wie die
Erben von Johannes dem Täufer gegen das Verschwinden des Wassers ankämpfen.
(DIR) Ägyptischer Fotograf: Und wie geht es dem Nil?
Seit 2017 dokumentiert der ägyptische Fotograf Roger Anis den Nil und das
Leben an seinen Ufern. Hier macht er sich ein Bild von der düsteren
Zukunft.
(DIR) Libanon im Jahr 2050: Werden Drohnen das Überleben der Bienen in Libanon sichern?
Klimakrise, Pestizide und schrumpfende Grünflächen bedrohen den Bestand der
Bienen in Libanon. Wie sich das stoppen lässt, erklärt Imker Dani Obeid.
(DIR) Gaza im Jahr 2050: Trumps Riviera?
Wovon träumt man, wenn 70 Prozent der Heimat in Trümmern liegen?
Bewohnerinnen und Bewohner des Gazastreifens geben wenig hoffnungsvolle
Antworten.
(DIR) Artenschutz in Kriegszeiten: Gibt es in Syrien noch Hyänen?
Der Fortbestand bedrohter Tierarten ist mehr als eine Frage der
Artenvielfalt. Es geht um nicht weniger als um die Zukunft Syriens.
(DIR) Tagebuch aus Lettland: Nicht einmal zur Beerdigung meines Vaters konnte ich reisen
Das belarussische Regime spricht viel von Familienwerten. Aber es
unterdrückt auch Kinder und Eltern – weil sie Verwandte von Oppositionellen
sind.
(DIR) Landtagswahlen in Berlin und MV: Wer bei Integration spart, zahlt am Ende drauf
Integration scheitert zu oft an Geld- und Personalmangel. Zumindest darüber
sind sich Orkan Özdemir (SPD) und Ann Christin von Allwörden (CDU) einig.
(DIR) Armut und Reichtum in Deutschland: „Wer zahlt für den Sozialstaat?“
Die Kosten für Sozialstaatsreformen tragen die Ärmsten. Das kritisieren
Helena Steinhaus von Sanktionsfrei e. V. und Unternehmerin Isabelle Hoyer.
(DIR) Tagebuch aus Polen: Die Klassenfahrt findet ohne belarusische Kinder statt
Wer aus Belarus nach Polen geflüchtet ist, kann einen Ersatzpass erhalten.
Doch das ist kompliziert. Reisefreiheit in der EU gibt es für
Belarus:innen nicht.
(DIR) Unser Fenster nach Belarus: Ales Bialiatski über Gefängnis, Repression und Hoffnung
Ein Apfel pro Jahr, Kälte, Isolation: Ales Bialiatski berichtet über das
Gefängnissystem in Belarus und seinen Kampf für Freiheit.
(DIR) Tagebuch aus Lettland: „Ach, schon wieder die aus der Ukraine“
Wenn Familien vor dem Krieg fliehen, müssen ihre Töchter und Söhne auf
Schulen, in denen nicht nur die Sprache fremd ist. Oft begegnen sie dort
Hass.