# taz.de -- Unser Fenster nach Russland/Belarus: Jahreswechsel im postsowjetischen Raum
       
       > Journalist:innen aus Odessa (Ukraine), Riga (Lettland) und Almaty
       > (Kasachstan) erzählen über ihren Alltag, ihre Ängste und Hoffnungen zum
       > Jahreswechsel.
       
       In dieser Folge der Podcastreihe „Unser Fenster nach Russland/Belarus“ im
       Podcast „Freie Rede“ spricht [1][Gemma Terés Arilla], Leiterin der taz
       Panter Stiftung, über journalistische Arbeit unter autoritären Bedingungen
       im postsowjetischen Raum. Thema ist der Umgang mit Stimmen aus Ländern, in
       denen Journalist:innen Repression, Haft oder Verfolgung ausgesetzt sind
       – und die Frage, wie ihre Berichte veröffentlicht werden können, ohne sie
       weiter zu gefährden.
       
       Terés Arilla beschreibt außerdem, warum Entwicklungen in postsowjetischen
       Gesellschaften in Deutschland bislang wenig Aufmerksamkeit erhalten und
       welche inhaltlichen Schwerpunkte die Stiftung ab 2026 setzen will.
       
       Ein Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit mit russischen Exilmedien:
       [2][Jeden Mittwoch veröffentlicht die taz Panter Stiftung] eine Auswahl aus
       dem russischen Exilmedium Meduza, basierend auf Recherchen unabhängiger
       russischer Journalist:innen im Exil.
       
       Ein weiteres Projekt ist die Kolumne [3][„Krieg und Frieden – ein
       Tagebuch“], in der Journalist:innen aus der Ukraine, dem Baltikum, dem
       Südkaukasus und Zentralasien sowie aus dem Exil über Krieg, Alltag und
       gesellschaftliche Umbrüche schreiben.
       
       ## Zwischen Krieg, Alltag und Hoffnung
       
       In dieser Podcastfolge kommen Autor:innen dieses Projekts selbst zu
       Wort. Journalist:innen aus Odessa, Riga und Almaty berichten von ihren
       Gedanken zum Jahreswechsel, von Ängsten, Hoffnungen und Momenten des
       Innehaltens. Ihre Berichte zeigen, wie tief politische Entwicklungen in den
       Alltag eingreifen: in Familienleben, Traditionen, Sprache und Erinnerungen.
       
       So geht es unter anderem um Neujahrsfeiern in Kasachstan, um den Einfluss
       russischer Medien und um den Blick belarussischer Journalist:innen im
       Exil auf die Freilassung politischer Gefangener. Auch der Versuch, in der
       Ukraine trotz Bombardierungen und Stromausfällen Menschlichkeit und
       Hoffnung zu bewahren, kommt zur Sprache.
       
       Ab Januar 2026 richtet die Podcastreihe „Unser Fenster nach
       Russland/Belarus“ ihren Fokus auch auf weitere Länder im postsowjetischen
       Raum.
       
       [4][Osteuropa gehört zu den Schwerpunkten der taz Panter Stiftung], die
       dorthin blickt, wo der Zugang zu Informationen immer schwieriger wird –
       Russland und Belarus gehören dazu. Am letzten Tag im Monat erscheint eine
       neue Podcastfolge von „Unser Fenster nach Russland/Belarus“ im
       Podcastformat „Freie Rede“ der [5][taz Panter Stiftung].
       
       31 Dec 2025
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] /Gemma-Teres-Arilla/!a100800/
 (DIR) [2] /Unser-Fenster-nach-Russland/!t5916992
 (DIR) [3] /Kolumne-Krieg-und-Frieden/!t5839531
 (DIR) [4] /stiftung/osteuropa
 (DIR) [5] /panter-stiftung/vom-wort-zur-tat/!v=e4eb8635-98d1-4a5d-b035-a82efb835967/
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Tigran Petrosyan
       
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