# taz.de -- Schwerpunkt Antifa
(DIR) Ermittlungen gegen Nachwuchsneonazis: Razzien bei der „Letzten Verteidigungswelle“
Bei Ermittlungen gegen zehn weitere Mitglieder einer rechten Terrorgruppe
wurden mehrere Objekte durchsucht. Die Gruppe soll tödliche Gewalt gegen
Linke und Geflüchtete geplant haben.
(DIR) Hetze im Netz: Der Hassanzeiger
Ein 25-Jähriger durchforstet soziale Medien nach NS-Symbolen und
Volksverhetzung, weil die Polizei es nicht tut. Ist das Zivilcourage oder
Denunziation?
(DIR) AfD vor der Wahl in Baden-Württemberg: Was ein AfD-Direktkandidat so alles auf Telegram chattete
Der taz liegen Chats des AfD-Kandidaten Sebastian Ruth vor. Der 20-Jährige
leitete eine Telegram-Gruppe, in der gefordert wurde, „Asylheime
anzuzünden“.
(DIR) „Letzte Verteidigungswelle“ vor Gericht: Terrorprozess hinter verschlossenen Türen
In Hamburg stehen acht Jugendliche vor Gericht, denen rechter Terror
vorgeworfen wird. Die Vorwürfe werden nun aber ohne Öffentlichkeit
verhandelt.
(DIR) Kritische Theorie gegen Islamogauchisme: Islam – Kritik und Apologie von links
Marx kritisierte die „bequeme Zweiteilung“ in Gläubige und Ungläubige im
Islam. Horkheimer attestierte der Religion einen immanenten Hang zur
Gewalt.
(DIR) Trotz US-Sanktionsliste: Rote Hilfe darf Konto bei GLS-Bank behalten
Die antifaschistische Organisation und die Bochumer Gemeinschaftsbank haben
sich geeinigt. Die Rote Hilfe darf Konten des Bundesverbands behalten.
(DIR) Münchner Ausstellung „Antifascism: Now“: Wo geht's zur Mitte der Gesellschaft?
Streitbar ist die Münchner Gruppenschau „Antifascism: Now“ mit Arbeiten
heutiger Künstler:innen. Und dringlich, wie eine „Nius“-AfD-Attacke zeigt.
(DIR) Politische Gewalt in Frankreich: Linker „Lynchmord“ an Rechtsextremisten
In Lyon stirbt ein 23-Jähriger bei einem gewaltsamen Überfall am Rand einer
linken Kundgebung. Er soll eine rechte Gegendemo als Ordner begleitet
haben.
(DIR) AfD in Sachsen-Anhalt: Mitglieder-Brandbrief aus Angst vor Absturz
Die AfD streitet weiter über Vetternwirtschaft in Sachsen-Anhalt. Nach
einem Brandbrief von der Basis will der Bundesvorstand schlichten.
(DIR) Vorwürfe von Vetternwirtschaft in AfD: Es bleibt ja in der Familie
Die Skandale um Vetternwirtschaft reißen nicht ab: Die extrem rechte AfD
kämpft derzeit vor allem mit sich selbst. Nun gibt es zwei weitere Fälle.
(DIR) Demo in Berlin nach Urteil in Ungarn: Feuerwerk für Maja T.
Nach dem Urteil gegen die Antifaschist:in Maja T. ziehen Hunderte durch
Kreuzberg und Friedrichshain. Die Demo ist wütend – und relativ klein.
(DIR) SPD-Politiker über Urteil gegen Maja T.: „Das war kein rechtsstaatliches Verfahren“
Der SPD-Abgeordnete Falko Droßmann war einer der ersten, der Maja T. in
Ungarn in Haft besuchte. Im Interview kritisiert er die deutsche Regierung.
(DIR) Urteil gegen Maja T.: Deutschland ist mitschuldig
Antifaschist:in Maja T. wurde in Budapest zu acht Jahren Haft verurteilt.
Dass es so weit kam, hat auch mit dem Handeln deutscher Behörden zu tun.
(DIR) Urteil gegen Maja T.: Acht Jahre Haft ohne Bewährung
In Budapest wird Antifaschist*in Maja T. zu langer Haft verurteilt,
trotz fragwürdiger Beweislage. T.s Familie ist entsetzt – T. geht in
Berufung.
(DIR) Maja T. in Haft: Urteil in Ungarn erwartet
Seit anderthalb Jahren ist Maja T. inhaftiert, am Mittwoch könnte der
Prozess in Budapest zu Ende gehen. Politiker mahnen Rechtsstaatlichkeit an.
(DIR) Spendenkampagne für Alternative Zentren: Umverteilung gegen rechts
Alternative Zentren stehen unter Druck. Die Kampagne „Alles beginnt im
Zentrum“ baut einen Förderfonds für linke Orte auf und sammelt Spenden.
(DIR) Ungarn gegen Antifaschist*in: Verteidiger fordert Freispruch für Maja T.
Immer noch wird in Budapest gegen Maja T. verhandelt, nun steht der Prozess
vor einem Ende. In seinem Plädoyer bemängelt der Verteidiger fehlende
Beweise.
(DIR) Antifa in Russland: Ein paar Standhafte gibt es noch
Auch in diesem Jahr gedenken Menschen am 19. Januar in Moskau zweier von
russischen Neonazis ermordeter Oppositioneller. Die Polizei lässt sie
gewähren.
(DIR) Antifa-Prozess in Düsseldorf: Verteidigung im Angriffsmodus
Im Prozess um sechs Antifaschist:innen wird die Bundesanwaltschaft
attackiert. Die veranstalte „Schauprozesse“, um die linke Szene
einzuschüchtern.
(DIR) Martin Sellner und die AfD Brandenburg: Normalisierung von Rechtsextremismus für Fortgeschrittene
Die Abgeordnete Lena Kotré trifft sich trotz Intervention der AfD-Spitze
mit Sellner. Das zeigt, wie wenig glaubhaft Distanzierungen der AfD sind.
(DIR) Ungarn gegen Antifaschist:in: Staatsanwaltschaft will harte Strafe für Maja T.
Seit einem Jahr steht die nichtbinäre Antifaschist:in Maja T. vor
Gericht. Die Staatsanwaltschaft fordert eine harte Strafe. T.s Anwalt
spricht von einer „Farce“.
(DIR) Demonstrationen in Leipzig-Connewitz: Innerlinkes Rollenspiel vor braunem Hintergrund
Mehrere linke Gruppen protestierten am Samstag in Leipzig. Inmitten eines
beispiellosen Rechtsrucks im Osten wirkte das Schauspiel absurd.
(DIR) Demonstrationen in Leipzig: Wem gehört Connewitz?
In Leipzigs linker Hochburg brüllen sich am Samstag propalästinensische und
proisraelische Demonstrant:innen nieder. Die Rechtsextremen freut das.
(DIR) Durchsuchungen in Freiburg: Razzien wegen Indymedia-Ermittlungen waren rechtswidrig
Fünf Linke wurden 2023 durchsucht, die ein Archiv von „Indymedia
linksunten“ betrieben haben sollen. Nun erklärte ein Gericht: Das war
rechtswidrig.
(DIR) Verdeckter Ermittler in Bremen enttarnt: Der Spitzel, der nichts zu melden hatte
Die Bremer Interventionistische Linke wurde jahrelang von einem V-Mann
bespitzelt. Nur warum? Hinweise auf Gewaltbereitschaft fehlen.
(DIR) Prozess gegen Antifas: La Ola für die Angeklagten
In Düsseldorf beginnt der nächste Antifa-Großprozess. Die sechs Angeklagten
sollen in Budapest und Erfurt Rechtsextreme angegriffen haben.
(DIR) Initiative „Pflege gegen rechts“: „Wir würden auch Höcke pflegen“
Auch an Krankenhäusern geht der Rechtsruck nicht vorbei. Internationale
Fachkräfte spüren die Folgen besonders stark, sagen zwei Aktivistinnen.
(DIR) Antifas gegen III. Weg in Berlin: Messerstiche von Neonazi gelten als Notwehr
Zwei Antifaschisten sind in Berlin zu Bewährungsstrafen verurteilt worden.
Sie hatten einem Neonazi vom III. Weg aufgelauert, der sie daraufhin
lebensgefährlich verletzte.
(DIR) Rechtsextremes Datingportal: Liebestod für Nazis
Eine schleswig-holsteinische Rechtsextremistin hatte ein
Rassisten-Datingportal gegründet. Eine Hackerin hat es nun vom Netz
genommen.
(DIR) Berliner Senat schießt gegen die Antifa: Der Druck schwappt rüber
Justizsenatorin Badenberg redet nach dem Stromanschlag über die
Gefährlichkeit der Antifa. Das hat System – und es hat etwas mit Donald
Trump zu tun.
(DIR) Antifa-Prozess in Düsseldorf: Militanter Geschichtsunterricht
Am Dienstag beginnt der nächste Großprozess gegen sechs
Antifaschist*innen. Eine Erklärung einiger Angeklagten liegt der taz
exklusiv vor.
(DIR) Hermann Esser, eine deutsche Karriere: Hitlers Duzfreund
Er war für Heimatliebe, Naherholung und Tourismus zuständig: Hermann Esser
(1900 – 1981) – eine Biografie, wie sie bislang in keinem Buche stand.
(DIR) Prügelei beim AfD-Treffen in Gießen: „Die haben den Konflikt gesucht“
Bei den Protesten gegen die AfD-Jugend wurde ein AfD-Abgeordneter verletzt.
Fünf Zeugen sagen der taz, die Aggression sei von AfDlern ausgegangen.
(DIR) Prozess gegen Antifaschisten in Berlin: „Sie wären verstorben“
Zwei Antifaschisten sollen in Berlin einem Neonazi aufgelauert haben, am
Ende sind alle mit Messerstichen verletzt. Im Prozess zeigt sich, wie
gefährlich das war.
(DIR) Aktivistinnen zu US-Terrorvorwurf: „Die Antifa Ost gibt es gar nicht“
Die USA haben die Antifa-Ost als Terrorgruppe eingestuft. In Deutschland
gehe die Entwicklung in die gleiche Richtung, klagen zwei
Unterstützerinnen.
(DIR) Kritik an Polizei Berlin: 110 Prozent beleidigt
Die Polizei gibt sich gerne selbstironisch. Wenn aber Kritik geübt wird,
hält sich die Geduld in Grenzen, zeigt ein kürzlich eingestelltes
Verfahren.
(DIR) Prozess gegen Antifaschisten in Berlin: Es war der Neonazi, der zustach
Zwei Antifas sollen auf einen Nazi eingestochen haben, sagt die
Staatsanwaltschaft. Im Saal bestätigt sich eine taz-Recherche, die bereits
zuvor das Gegenteil zeigte.
(DIR) Im Rechtsruck gegen den Faschismus: Antifa – mit oder gegen Deutschland?
Der Antifa-Ratschlag in Berlin zeigt, dass die Aktivisten vor denselben
Fragen wie die Klimabewegung stehen. Es ist ein wichtiges Treffen der
Szene.
(DIR) Berichterstattung über Anti-AfD-Proteste: Freiheit verpflichtet
Wie steht es um die Pressefreiheit? Selbstkritische Fragen täten nach den
Ereignissen bei den Protesten gegen die AfD-Jugend allen Beteiligten gut.
(DIR) Neues Album von Kraftklub: Musik für eine morbide Playlist
Die sächsische Band Kraftklub feiert auf ihrem neuen Album „Sterben in
Karl-Marx-Stadt“ das Leben, den Tod – und ihre Heimatstadt.
(DIR) Polizeieinsatz in Gießen: AfD benutzt Gegenproteste
Eingeübte Opferrolle: Die AfD versucht im Bundestag, den Protest in Gießen
zu instrumentalisieren. Dabei gibt es Kritik an der Polizeigewalt.
(DIR) Beschuldigter Linker Johann G.: JVA beschlagnahmt „Nova“-Shirt von Antifa-Inhaftiertem
Der Antifaschist Johann G. solidarisierte sich in seinem Prozess mit einem
Shirt mit dem israelischen „Nova“-Festival – nun beschlagnahmte es die JVA.
(DIR) Schlagkräftige Linke: Schlichtweg Gewalt
Der Rechtsruck, das ist die gesamte Gesellschaft. Zunehmend auch die
gesellschaftliche Linke. Braucht es da etwa auch eine Brandmauer?
(DIR) Gründung „Generation Deutschland“: Rechtsextreme AfD-Jugendorganisation hat jetzt neuen Namen
Die Gründung der AfD-Jugend war ein extrem rechter Offenbarungseid. Und
zwar auch der Mutterpartei. Immerhin gab es laute und widerständige
Proteste.
(DIR) Blockierte „Heimat“-Demo in Berlin: Aufs falsche Hütchen gesetzt
Neonazis riefen zu einer antiziganistischen Demo gegen Hütchenspieler nach
Mitte. Trotz der Proteste in Gießen stellten sich 1.000 Antifas in den Weg.
(DIR) +++ AfD-Jugend und Protest +++: Rund 25.000 haben Zeichen gegen rechts gesetzt
In Gießen hat sich die neue AfD-Jugend "Generation Deutschland" gegründet.
Der Beginn ihres Treffens war durch Blockaden verzögert worden. Die Polizei
setzte Gewalt gegen Antifaschist*innen ein.
(DIR) NDR-Tochter arbeitet für Nius: Wo ist die öffentlich-rechtliche Antifa?
Die NDR-Tochter Studio Hamburg hat Set-Teile für das rechte Hetzmedium Nius
gebaut. Der NDR schweigt, dabei hat er einen antifaschistischen Auftrag!
(DIR) Neugründung der AfD-Jugend in Gießen: Bündnis widersetzt sich Aufmarsch der Höcke-Jugend
Zehntausende wollen die Neugründung der AfD-Jugend in Gießen blockieren.
Die Polizei will mit über 5.000 Beamten ein Demoverbot durchsetzen.
(DIR) Auftakt im Antifa-Prozess in Dresden: Im Gerichtssaal gibt es Applaus für die Angeklagten
Die Bundesanwaltschaft wirft sieben Antifas eine brutale Angriffsserie auf
Neonazis vor. Unterstützer*innen fordern die Freiheit der Angeklagten.
(DIR) Neonazi klagt gegen „Laut gegen Nazis“: Rechtsextremer Onlineshop erfolglos vor Gericht
Linke Aktivist*innen haben sich die Domain eines Nazi-Shops gesichert.
Dagegen ging nun Neonazi Tommy Frenck gerichtlich vor – erfolglos.