# taz.de -- New York
       
 (DIR) Zum Gedenken an Gunter Hampel: „Ich träume von Musik und spiele sie dann auch“
       
       Wenige Wochen vor seinem Tod hat der Jazzmusiker Gunter Hampel der taz ein
       Interview im Beisein seiner Tochter Cavana gegeben. Die taz druckt das
       Gespräch postum mit ausdrücklicher Erlaubnis der Familie.
       
 (DIR) Nachruf auf Tim Curry: Dieses Schlossgespenst ist sehr flamboyant
       
       Er mimte gerne Schurken, aber mit Stil und elegantem Spott. Sein Mitwirken
       im Glammusical „Rocky Horror Picture Show“ machte ihn weltberühmt. Nun ist
       Tim Curry gestorben.
       
 (DIR) HipHop-Album von Mos Def: Mit diesem Brett geht es uns wieder besser
       
       Sound zur Krise. Mehr als 20 Jahre war „The Ecstatic“ von Mos Def
       vergriffen. Jetzt wird das Meisterwerk des Conscious Rap wieder zugänglich
       gemacht.
       
 (DIR) Schutz vor Unwettern: Wie Städte klimaresilienter werden können
       
       Es gibt Lösungen, Städte resilient gegen Unwetter infolge der globalen
       Erwärmung zu machen – zum Beispiel in Kopenhagen, Amsterdam und New York.
       
 (DIR) Filmklassiker und Buch über Graffiti: Ganze Züge von der Writer's Bench aus gesehen
       
       Als die ersten Graffiti durch die New Yorker Bronx rollten – und ihren Weg
       fanden: HipHop-Pionier Fab 5 Freddy veröffentlicht seine Memoiren. Der Film
       „Wild Style“ setzte dieser Szene ein Denkmal.
       
 (DIR) RWE gibt Windkraftprojekte auf: Geld von Trump fürs Nichtbauen
       
       Der deutsche Energiekonzern RWE vereinbart mit der US-Regierung, keine
       Windräder zu bauen. Dabei könnten die USA sie gut gebrauchen.
       
 (DIR) New York in Jamel Shabazz' Fotografie: Souverän gelebte Urbanität
       
       Jamal Shabazz fotografiert New York. Seine Bilder, jetzt in Braunschweig zu
       sehen, sind geduldig, energiegeladen und bewusst mehrdeutig.
       
 (DIR) Midterms in den Vereinigten Staaten: Übernehmen jetzt die Sozialist:innen bei den US-Demokraten?
       
       In den USA sind linke Demokrat:innen auf dem Vormarsch und entscheiden
       Vorwahlen für den Kongress für sich. Reicht das, um im November zu
       überzeugen?
       
 (DIR) Mamdani und die Netanjahu-Festnahme: Taktisch richtig, moralisch klar
       
       New Yorks Bürgermeister kann den israelischen Premier nicht festnehmen
       lassen. Das zeigt umso mehr: Die US-Linke muss für das Völkerrecht
       streiten.
       
 (DIR) Den Haager Haftbefehl gegen Netanjahu: Mamdani will, darf aber nicht
       
       New Yorks Bürgermeister würde Israels Ministerpräsidenten Netanjahu gern
       verhaften lassen, wenn er zur UN-Generalversammlung reist. Doch er hat dazu
       keine Befugnis.
       
 (DIR) Einsturzgefährdetes Hochhaus in New York: Kein Stau nach oben
       
       Ein Hochhaus in Manhattan schien einzustürzen und lähmte die Innenstadt.
       Dahinter steckt ein Rekordimmobilienprojekt mit Statikproblemen.
       
 (DIR) New York ist nicht die USA: Wie New York zur WM-Stadt wird
       
       Bürgermeister Zohran Mamdani kämpft für bezahlbare Tickets, feiert mit Fans
       und nutzt die WM für politische Statements gegen Washington.
       
 (DIR) Nachruf auf Village-People-Sänger: Knalliges Catwalking mit testosteronsättigendem Tanz
       
       Victor Willis war Sänger und Produzent der Discoband Village People. Er war
       der einzige Hetero in der Truppe, in einer Zeit, in der Schwules noch
       unsagbar war.
       
 (DIR) Demokratische Vorwahlen in New York: Mamdanis Risikospiel geht auf
       
       New Yorks linker Bürgermeister Zohran Mamdani hat sich im demokratischen
       Vorwahlkampf klar positioniert. Am Dienstag gewinnen seine KandidatInnen.
       
 (DIR) Kyiv Biennial im KW Berlin: Über Umwege zur „Nakba“
       
       Die Kyiv Biennial in Berlin hantiert mit dem Begriff des
       „Middle-East-Europe“. Das geht nicht immer auf.
       
 (DIR) Fußball-WM in New York: Die einheimischen Communitys feiern den World Cup
       
       Auf dem Times Square ist nichts los, in den den Vierteln jenseits der
       großen Touristenhotelmeilen umso mehr. Dort feiern die Menschen aus Mexiko
       und Puerto Rico.
       
 (DIR) Präsident der UN-Vollversammlung: Bangladeschs Außenminister Rahman wird Baerbock-Nachfolger
       
       Die UNO-Vollversammlung hat sich am Dienstag mit knapper Mehrheit für den
       72-Jährigen entschieden. Was Baerbock ab September macht, ist noch offen.
       
 (DIR) US-Jazzsaxofonist Sonny Rollins ist tot: Der Koloss am Tenor
       
       Sonny Rollins war stilprägender US-Saxofonist und eine frühe Stimme der
       Bürgerrechtsbewegung. Nun ist er 95-jährig gestorben.
       
 (DIR) Jazzlegende Gunter Hampel ist tot: Frei, verspult und transatlantisch
       
       Gunter Hampel begründete Freejazz in Europa mit und verbündete sich mit
       gleichgesinnten Freigeistern in den USA. Nachruf auf einen spirituellen
       Künstler.
       
 (DIR) Yuji Agematsu in der Galerie Buchholz: Sich dem Entgegenstellen entgegenstellen
       
       Yuji Agematsu schafft kleine Stillleben aus den Abfällen New Yorks. Zu
       sehen sind sie in der Galerie Buchholz in Berlin-Charlottenburg.
       
 (DIR) Überwachung im US-Sport: Unerwünschte Gäste
       
       In den US-Sportarenen sind dank Gesichtserkennungssoftware und
       Datensammelwut der Willkür Tür und Tor geöffnet. Beobachten lässt sich das
       in New York.
       
 (DIR) Künstler Robert Rauschenberg in New York: In ihren Straßen dehnte er den Kunstbegriff ins Unendliche
       
       Wie New York den 100. Geburtstag des Künstlers Robert Rauschenberg feiert,
       zeugt auch von Nostalgie für die Stadt, bevor sie zum Museum ihrer selbst
       wurde.
       
 (DIR) Ausstellung über New Yorker Kunst: Der Tod ist nah
       
       Der Gropius Bau in Berlin stellt die sezierenden Aufnahmen Peter Hujars der
       minimalen Kunst Liz Deschenes gegenüber. Das Konzept geht auf.
       
 (DIR) Die Beastie Boys im Museum: Mehrstimmigkeit in unendlichen Varianten
       
       Mike D ist Mitbegründer der Beastie Boys und Co-Kurator die Ausstellung
       „Mishpocha“ im Jüdischen Museum Frankfurt. Damit soll das Band-Prinzip
       gestärkt werden. Klappt das?
       
 (DIR) Maggie Nelson an der Berliner Schaubühne: Mittelmäßige Depression
       
       Die Schaubühne eröffnet das FIND-Festival mit Katie Mitchells Inszenierung
       von Maggie Nelsons „Bluets“ und enttäuscht mit viel Technik und wenig
       Körper.
       
 (DIR) Künstliche Intelligenz und Einsamkeit: Ein Freund, ein falscher Freund
       
       Ein KI-Anhänger soll dank durchgängig aktiviertem Mikrofon ein Begleiter in
       allen Lebenslagen sein. Über das Geschäft mit der Einsamkeit.
       
 (DIR) New Yorker Bürgermeister: Liefert Mamdani?
       
       Seit 1. Januar regiert der linke Zohran Mamdani als Bürgermeister in New
       York. Seine ehrgeizigen Ziele hat er nicht aus den Augen verloren. Eine
       100-Tage-Bilanz.
       
 (DIR) Gentests von Embryos: Der Albtraum vom perfekten Baby
       
       US-amerikanische Start-ups werben damit, Embryos mit Genanalysen zu
       scannen. Eltern sollen sich so für das beste Kind entscheiden können.
       Wollen wir das?
       
 (DIR) Malerei und Kunst: Die tröstendste aller Metropolen
       
       Ein Film von Elia Kazan, eine Folge „Atlanta“ und Malereien von Fedele
       Spadafora: Der März steht für unsere Autorin im Zeichen des Wiedersehens.
       
 (DIR) Rapper Fakemink und Xaviersobased: Sie suchen und finden Entfremdung
       
       Der Rap von Xaviersobased (New York) und Fakemink (London) offenbart einen
       Vibeshift weg von der Party hin zur Politik. Wie fett ist dieser Sound?
       
 (DIR) Memoir „Ghost Stories“ von Siri Hustvedt: Unerhört links und continental
       
       Mit „Ghost Stories“ hat Siri Hustvedt ein literarisches Vergissmeinnicht
       geschrieben, voll aufrichtiger Liebe für den Menschen Paul Auster und seine
       Gedanken.
       
 (DIR) Bücher über U-Bahn-Schützen Bernie Goetz: Kaltblütig und ohne erkennbaren Grund
       
       Bernhard Goetz schoss 1984 vier Schwarze Jugendliche an. Er wurde zum
       Helden von Law and Order. Aktuelle Sachbücher ziehen Linien in die
       Gegenwart.
       
 (DIR) Whitney Biennale 2026 in New York: Und ein aufblasbarer Riesenclown
       
       Zaghaft und nur etwas politisch gibt sich die Whitney-Kunstbiennale in New
       York. Aber ist das nicht vielleicht gut in einem Zustand des „Permaweird“?
       
 (DIR) Nachruf auf den „King of Salsa“: Für Willie Colón unterbrach Bad Bunny sein Konzert
       
       Der Sänger, Posaunist und Komponist zählte zu den einflussreichsten
       Latino-Künstlern seiner Generation. Nun ist er mit 75 Jahren gestorben.
       
 (DIR) Rilke und Paul Auster als Graphic Novel: Klassische Literaturstoffe neu interpretiert
       
       Die Comic-Adaption von Paul Austers New-York-Trilogie überrascht durch ihre
       Vielschichtigkeit. Rilke überzeugt mit feinem jugendlich-femininen Humor.
       
 (DIR) Urlaub in den USA: When the truth hits your eye, like a big pizza pie
       
       Die Eltern wollten Romantik-Urlaub in New York machen. Aber statt Liebe
       gibt es in den USA gerade hasserfüllten Faschismus.
       
 (DIR) Neues Album von De La Soul: Leben, Tod und alles dazwischen
       
       Die New Yorker Rapper De La Soul haben ein neues Album veröffentlicht:
       „Cabin in the Sky“ lässt ihr verstorbenes Mitglied Trugoy auferstehen, mit
       gebührender Ehre.
       
 (DIR) Mamdanis Wahlversprechen: Kostenlose Kinderbetreuung in New York
       
       Der zukünftige Bürgermeister Zohran Mamdani hat nichts Geringeres
       versprochen. Die Wirtschaft der Stadt soll es auch ankurbeln. Was sind die
       Pläne?
       
 (DIR) US-Politologe über Zohran Mamdani: „Macht ist das, was der Linken am Ende fehlt“
       
       Trumps jetzige Radikalität ist eine Antwort auf progressive Erfolge, meint
       Corey Robin. New Yorks neuer Bürgermeister könne der Linken den Weg weisen.
       
 (DIR) Bürgermeisterwahl in New York: Neues Jahr, neuer Bürgermeister
       
       Am Neujahrstag wurde Zohran Mamdani vereidigt. Wie und mit wem will er die
       Stadt regieren? Ein Blick auf seine Agenda und sein Personal.
       
 (DIR) Amtseinführung von Zohran Mamdani: Volksnähe in New York
       
       Zohran Mamdani ist zum neuen Bürgermeister von New York vereidigt worden.
       Er will die Regierungsfähigkeit der Linken beweisen.
       
 (DIR) Adjayes Neubau fürs Studio Museum Harlem: Ein Statement aus schwarzem Beton
       
       In New York eröffnete der Neubau des Studios Museum Harlem, geplant von
       David Adjaye. Wofür steht das einst pionierhafte Museum für Schwarze Kunst
       heute?
       
 (DIR) Feiertage und Migrationsgeschichte: First Christmas
       
       Viele Menschen in Deutschland feiern Weihnachten nicht. Warum unsere
       Autorin erst in die USA reisen musste, um eine Familien-Weihnacht zu
       erleben.
       
 (DIR) Neues Album von Say She She: Herzschmerz in der Disco
       
       Die New Yorker Band Say She She kommt mit ihrem fabulösen Album „Cut &
       Rewind“ für zwei Konzerte nach Deutschland. Was macht ihre Musik so
       besonders?
       
 (DIR) Neue Serie „The Beast in Me“ bei Netflix: Der Millionär nebenan
       
       „The Beast in Me“ erzählt von reichen New Yorkern, edlen Vororten, Angst
       und Gewalt. Angesichts des Wahlerfolgs von Zohran Mamdani ist das
       hochaktuell.
       
 (DIR) Ein Sozialist in New York: Was können wir von Zohran Mamdani lernen?
       
       Ein linker Muslim wird Bürgermeister in der Metropole des Kapitalismus.
       Verändert Mamdani jetzt die USA?
       
 (DIR) Demokratische Siegeswelle in den USA: Jetzt keine falschen Schlüsse ziehen
       
       Anti-Trump-Voten haben den US-Wahltag bestimmt. Zohran Mamdani zeigt: Es
       braucht auch eine Vision einer besseren Welt, um von links zu überzeugen.
       
 (DIR) Linke Euphorie nach Wahl in New York: Then we take Berlin
       
       Nach dem Sieg von Zohran Mamdani sieht sich die deutsche Linke gestärkt,
       bei der Berlin-Wahl setzt sie auf Sieg. Auch Grüne und SPD senden
       Glückwünsche.
       
 (DIR) Film über Fotograf Peter Hujar: Vom Vergeuden eines verschwendeten Tages
       
       In „Peter Hujar’s Day“ will Regisseur Ira Sachs einen Tag im Leben des
       Fotografen einfangen. Ein nostalgischer Blick auf die New Yorker Bohème der
       1970er.