# taz.de -- Kunst
       
 (DIR) Razzien gegen Queers in der Türkei: Finsternis am Bosporus
       
       Einst galt Istanbul als Kunstmetropole. Doch durch staatliche Repressionen
       unter Erdoğan kann gerade queere Kunst kaum mehr stattfinden.
       
 (DIR) Kunst im öffentlichen Raum: Die nackte Eva und der männliche Blick
       
       In Hamburg-Wandsbek hat die Skulptur einer nackten Frau im öffentlichen
       Raum Anstoß erregt. Der Bildhauer bittet darum, genau hinzuschauen.
       
 (DIR) Ausstellung in Berlin: Brüchiger, durchlässiger vielleicht
       
       Die Berliner Galerie Adlershof zeigt die Schau „Die Kids sind nicht
       alright! 2“. In dieser Fortsetzung blicken junge Künstlerinnen und Künstler
       auf das Erbe der DDR.
       
 (DIR) Sehnsuchtsort Gelsenkirchen: Ins Blau eingehen
       
       Das Musiktheater im Revier feiert mit einer Performance die Utopien seines
       Baus. Nebenbei rettet's so die politische Ehre der Lieblingsfarbe der
       Romantik.
       
 (DIR) Im Haus der Künstlerin Hanne Darboven: Wo sie so zusammentrug
       
       Die 2009 verstorbene Konzeptkünstlerin Hanne Darboven sammelte manisch
       Dinge. Wie ihr Werk mit ihrem Wohnort zusammenhängt, fragte ein Hamburger
       Symposium.
       
 (DIR) Arzt über seelische Gesundheit: „Kreativität kann ein Schlüssel sein“
       
       Der Beziehung zwischen Kunst und Psyche widmet sich die 15. Bremer Woche
       der seelischen Gesundheit. Auch Risiken und Nebenwirkungen hat sie im
       Blick.
       
 (DIR) Gruppenschau Malerei in Berlin: Die entweltlichte Welt wieder verweltlichen
       
       In einer schmalen Gruppenausstellung zeigt die Neuköllner Weserhalle ein
       kleines Konvolut malerischer Weltauseinandersetzungen.
       
 (DIR) KI-generierte Kultur: Der Mensch, das vernünftige Fehlerwesen
       
       Wenn KI-generierte Produkte menschlichen immer mehr ähneln, wie
       unterscheidet man sie dann voreinander? Beim menschlichen Makel. Und mit
       Vernunft?
       
 (DIR) Kunstfestival Hallen 07: Der Weg muss sich schließlich lohnen
       
       Etwas abseits, aber dafür mit viel Platz für große Kunst richtet sich
       Hallen 07 in den Wilhelm-Hallen in Berlin-Reinickendorf an ein breites
       Publikum.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Pfeile zu Nadeln, Löcher im Absatz
       
       Schon vor der Berlin Art Week hat in der Miettinen Collection Hannah
       Hallermanns „Sewing“ eröffnet. Louche Ops stellt den US-Künstler Arnold J.
       Kemp vor.
       
 (DIR) Der Hausbesuch: Die Welt, ein Gutshof
       
       Danh Vo ist Konzeptkünstler. Sein berühmtestes Projekt ist „We the people“,
       ein 1:1-Nachbau der Freiheitsstatue, in 250 Teilen über die Welt verteilt.
       
 (DIR) Museumsdirektorin über Art brut: „Sie entwickelten eigenständige künstlerische Universen“
       
       Die Collection de l’Art Brut zeigt Kunst, die außerhalb des Kunstmarktes
       entstand. Jetzt feiert sie ihr 50-jähriges Bestehen. Direktorin Sarah
       Lombardi führt durch die Sammlung.
       
 (DIR) Buch der Geliebten François Mitterrands: Dafür kommen wir also auf die Welt … für die Galeere
       
       Erstmals auf Deutsch: „Renata wasweißich“. Catherine Guérard schrieb in den
       60ern über entfremdete Arbeit und den Wunsch, als Frau ein freies Leben zu
       führen.
       
 (DIR) Kanzlerkino: Ein Ding von Schönheit
       
       Die DDR nebenan: Mirko Bonné kokettiert in „Kanzlerkino“ mit der
       Alternativweltgeschichte eines unvereinigten Landes.
       
 (DIR) Palästinensische Kunst: Der „Künstler der Intifada“ ist tot
       
       Sliman Mansour zählte zu den berühmtesten modernen palästinensischen
       Künstlern. Er selbst hielt sein Werk nicht für politisch.
       
 (DIR) DDR-Illustrator Paul Rosié: Die Geschichte schreibt ihre Helden und vergisst sie wieder
       
       Im Berliner Hugenottenmuseum erinnert Paul Rosiés Glasmalerei an die
       Bartholomäusnacht vom 23. auf den 24. August 1572. Wer war der Künstler?
       
 (DIR) Kunst der Woche: Irgendetwas stört die Idylle
       
       Bei Société lädt Kaspar Müller zu seiner Art von Kunsthandwerkmarkt. Bei
       Kunstpunkt untersucht eine Gruppenausstellung das Zusammenleben der
       Spezies.
       
 (DIR) Kunstdiebstahl in Italien: Gestohlen und wiedergefunden
       
       Auf Sizilien ist Kunst von Antonello da Messina gestohlen worden. Zwei Tage
       zuvor fanden Carabinieri Gemälde von Renoir, Cézanne und Matisse wieder.
       
 (DIR) Kunst gegen Rechts: Weil Schweigen keine Option ist
       
       Eine Gruppenausstellung in Berlin-Friedrichshain positioniert sich vor den
       Wahlen in Sachsen-Anhalt, Meck-Pomm und Berlin gegen Rechtsradikalismus.
       
 (DIR) Ausstellung von Andrea Pichl: Unter dem Dach der Laube
       
       Die Künstlerin Andrea Pichl stellt DDR-Gartenlauben in die Heilbronner
       Kunsthalle Vogelmann. Und seziert damit deutsch-deutsche Geschichte.
       
 (DIR) Hans Ulrich Obrist über mystische Gärten: „Wir wollten eine Situation der Verlangsamung schaffen“
       
       Der Vatikan würdigt auf der diesjährigen Venedig-Kunstbiennale die
       Mystikerin Hildegard von Bingen. Warum und wie, erzählt Starkurator Hans
       Ulrich Obrist.
       
 (DIR) Ausstellung von Niina Lehtonen Braun: Wo Wasser, Blut und Farben fließen
       
       Sie tanzen durchs Feuer und baden im Eis: Niina Lehtonen Brauns Aquarelle
       und Gouachen nackter Frauen in Aktion in der Schwartzschen Villa in Berlin.
       
 (DIR) Künstlerische Recherche: Welche Früchte der Baum trägt
       
       Im Gutshaus Steglitz erzählen Antje Majewski und Jen Tiger anhand des
       Osage-Baums Geschichten von Migration, Kolonialismus und ökologischer
       Transformation.
       
 (DIR) Kuratorin über gehäkeltes Korallenriff: „Wir reagieren aufs Dystopische durch etwas Konstruktives“
       
       Der Osnabrücker Kunstraum Hase 29 fordert zum Häkeln eines Korallenriffs
       auf. Kuratorin Ann-Katrin Günzel über Kollektivität und Möglichkeitsräume.
       
 (DIR) 20 Jahre Villa Liebermann: Ein leichter Windhauch in den Birken
       
       Die Villa Liebermann am Wannsee feiert ihr zwanzigjähriges Bestehen als
       Museum und Gartendenkmal. Die Sonderausstellung streicht wie ein Windhauch
       durchs Haus.
       
 (DIR) 50. Jubiläum des Kulturzentrums in Melle: „Der Schlüssel zum Erfolg liegt in Kooperationen“
       
       Vor 50 Jahren haben junge Menschen das Kulturzentrum Wilde Rose nahe der
       Kleinstadt Melle gegründet. Heute ist es eine feste Instanz in der Region.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Inneres und Äußerlichkeiten
       
       Eine intime Ausstellung bei Between Bridges versammelt Werke von Jochen
       Klein. Ebenfalls in Kreuzberg: die Schau „Inscape“ bei Kraupa Tuscany
       Zeidler.
       
 (DIR) Nach fünfjähriger Haft in Kuba: Dissident Luis Manuel Otero Alcántara in die USA ausgereist
       
       Der kritische Künstler war einer von Hunderten politischen Gefangenen im
       kommunistischen Kuba. Von Miami aus will er weiter Kunst machen.
       
 (DIR) OSTEN-Festival in Bitterfeld: „Nicht von der AfD diktieren lassen“
       
       Stärkt Kunst die Demokratie? In Bitterfeld soll sie Raum für Begegnung
       schaffen. Dort ist wieder OSTEN-Festival, diesmal kurz nach den Wahlen.
       
 (DIR) Documenta-Symposium in Kassel: Kritisches Denken ist das langsame Kochen der Seele
       
       Mit einer dreiteiligen Konferenzserie umreißt das Kasseler
       documenta-Institut sein Forschungsprofil. Nur brav der Geschichte der
       Weltkunstschau hinterherforschen will es nicht.
       
 (DIR) Cecilia Vicuña im Castello di Rivoli: Sie baumelt darüber wie ein riesiger Berg zupfeliger Wäsche
       
       So richtig site-specific: In ihrer Ausstellung im Castello di Rivoli bei
       Turin erinnert Cecilia Vicuña an die verschwundenen Gletscher des Piemonts.
       
 (DIR) Über das Zeichnen im öffentlichen Raum: „In das Gefühl des Ortes eintauchen“
       
       Für Ingrid Pesch ist ihr Skizzentagebuch das Gegenstück zum schnellen Foto.
       Damit ist sie Teil des weltweiten Urban Sketching, das in Seattle begann.
       
 (DIR) Künstlerförderung in Berlin: Viel gebaut und viel geraucht
       
       Von 1951 bis 2004 gab es die Soziale Künstlerförderung in Berlin. Ihr Depot
       umfasst 15.000 Arbeiten, die jetzt erforscht werden.
       
 (DIR) Debatte über queere Kunst in der DDR: Lesbische Ikonen und der Sozialismus
       
       Ein Podium will dem Leitbild der sozialistischen Ehe entkommen. Daher wurde
       dort das Schicksal lesbischer Künstlerinnen in der DDR aufgearbeitet.
       
 (DIR) Revision vergessener DDR-Kunst: Tiefenbohrung im Zwischenraum
       
       In der Ausstellung „Produktive Unruhe“ in der robotron-Kantine Dresden wird
       mit zeitlichem und künstlerischem Abstand auf die Kunstleistungsschauen der
       DDR geblickt.
       
 (DIR) Flaschensammler über seinen Lebensweg: „Unglück, ja, was ist das?“
       
       Joachim „Leo“ Leonhard ist Autor, Individualist, Kunstschaffender und
       Flaschensammler in Berlin-Wedding. Über die Freiheit, alles anders zu
       machen.
       
 (DIR) Kunst der Woche: Die Konturen sind brüchig
       
       In Diana Cepleanus Malerei scheinen sich Objekte langsam aufzulösen. Bei
       Renata Lucas, Shilpa Gupta und Haegue Yang werden Alltagsgegenstände zum
       Material.
       
 (DIR) Weitere Proteste auf Venedig Biennale: Es wird geächzt
       
       Nachdem die Jury der diesjährigen Venedig Biennale zurückgetreten war,
       wurde kurzerhand ein Publikumspreis erfunden. Doch der wird nun ebenfalls
       boykottiert.
       
 (DIR) Kunst in Neuköllner Kleingärten: Hinter den Hecken
       
       Die 6. Britzenale Berlin bringt Kunst und Gemüse in einer
       Laubenpieperkolonie zusammen. Die Schau schlägt auch einen historischen
       Bogen zur Bundesgartenschau 1985.
       
 (DIR) Fluxusfragen: Hat Ben Patterson die Welt verändert?
       
       Die Kunst der Avantgarden. Wer die Welt wirklich zum Besseren beeinflussen
       möchte, verweigert sich Propaganda und autoritären Bildsprachen.
       
 (DIR) Paul Cassirer und der Impressionismus: Vorausschauend, beharrlich, mit Hang zur Dramatik
       
       Der Kunsthändler Paul Cassirer hat Kunstgeschichte geschrieben. Zum 100.
       Todestag widmet ihm die Alte Nationalgalerie in Berlin eine große
       Ausstellung.
       
 (DIR) Malerei von Philip Grözinger: Die Hotdogs schmirgeln in der Mikrowelle
       
       Super zärtlich und null schulmeisterlich malt Philip Grözinger die Gier der
       Menschen knallbunt. Zu sehen in 68 Projects der Berliner Kornfeldgalerie.
       
 (DIR) Yuji Agematsu in der Galerie Buchholz: Sich dem Entgegenstellen entgegenstellen
       
       Yuji Agematsu schafft kleine Stillleben aus den Abfällen New Yorks. Zu
       sehen sind sie in der Galerie Buchholz in Berlin-Charlottenburg.
       
 (DIR) Kunstprojekt „Various Others“ in München: Die Subversion kleidet sich pastellfarben
       
       In München schließen sich die Kunsteinrichtungen zum 10-tägigen Programm
       „Various Others“ zusammen. Vor allem die Galerien zeigen Feinstes.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Alles überlagert sich
       
       Farkhondeh Shahroudi und Gülbin Ünlü stellen erstmals bei Barbara Thumm
       aus. Bei Carlier Gebauer zeigt Nida Sinnokret Skulpturen aus Fundstücken
       aus Palästina.
       
 (DIR) 30 Jahre Frauenmuseum Berlin: Vordringen in unbekannte Räume
       
       Seit 30 Jahren organisiert das Frauenmuseum Berlin an wechselnden Orten
       Ausstellungen von Künstlerinnen. Das feiern sie jetzt im Kunstquartier
       Bethanien.
       
 (DIR) Kontroverse Kunstbiennale in Venedig: Wo die Blumen welken
       
       Es sollte eine Biennale der leisen Töne werden. Im Vorfeld drängelte sich
       jedoch die Politik hinein. Wie kann sich die Kunst in Venedig behaupten?
       
 (DIR) Ausstellung Istanbul-Bild in Druckgrafik: Der Turban im Spiegel der Stereotype
       
       Fantasie fürs Unsichtbare: Die Ausstellung „Bosporus Beats“ im Berliner
       Kupferstichkabinett zeigt künstlerische Blicke auf Istanbul von 1500 und
       bis 1800.
       
 (DIR) Die Beastie Boys im Museum: Mehrstimmigkeit in unendlichen Varianten
       
       Mike D ist Mitbegründer der Beastie Boys und Co-Kurator die Ausstellung
       „Mishpocha“ im Jüdischen Museum Frankfurt. Damit soll das Band-Prinzip
       gestärkt werden. Klappt das?