# taz.de -- DDR
       
 (DIR) Der Hausbesuch: Auf der Flucht
       
       Elke Schlegel wollte ihr eigenes Leben leben. Aber in der DDR wurde schon
       der Wunsch zu einem Verbrechen. Mit Haft und Folter sollte sie büßen.
       
 (DIR) Die „Wiedervereinigung“ in der Literatur: Stumm ist das Volk
       
       Während mehr ostdeutsche Autor:innen das Ende der DDR in den Blick
       nehmen, bleibt die Wiedervereinigung aus westdeutscher Perspektive
       unerzählt. Warum ist das so?
       
 (DIR) Theaterstück über Simson-Mopeds: Metall bebt, Druck wird Bewegung
       
       In „Freiheit:Simson“ von Aron Boks und Janek Liebetruth geht es um die
       Geschichte der Firma Simson. Die spiegelt das zerrupfte deutsch-deutsche
       20. Jahrhundert.
       
 (DIR) Modefotografie aus der DDR: Wenn Bilder laut sprechen
       
       In der kommunalen Berliner Galerie Pankow werden Ute Mahlers
       Modefotografien ausgestellt. Sie rückt dabei die Modelle in den
       Vordergrund, nicht die Kleidung.
       
 (DIR) Antifaschismus in rechtsfreien Räumen: Schweres Erbe, raue Gegenwart
       
       Deutsche Nazis töten. Doch auch in der Linken lassen sich autoritäre
       Tendenzen beobachten. Antifaschist*innen sollten sich nicht von
       Islamisten kapern lassen.
       
 (DIR) Ausstellung Annemirl Bauer: Mit Biss und Herzlichkeit
       
       In ihren Bildern überflog sie Landschaften, in ihrem Leben fühlte sie sich
       in der DDR eingesperrt. Ausstellungen in Potsdam und Berlin erinnern an die
       Malerin Annemirl Bauer.
       
 (DIR) Peggy Mädler: In der totalen Ordnung
       
       Peggy Mädlers neuer Roman erzählt feinfühlig vom Leben in der DDR, von
       Arbeitern und Künstlerinnen, die das „Drecksleben“ aushalten.
       
 (DIR) Sookee über ihren Geburtsort: Mecklenburg. Leberwurst. Lebensdurst. Red du nur
       
       Rapperin Sookee kam im vorpommerschen Pasewalk auf die Welt und hat seitdem
       nicht dorthin zurückgefunden. Ihren Blick prägt der Ort dennoch bis heute.
       
 (DIR) Architektur in Berlin: Was von der Zukunft übrig blieb
       
       Die Berlinische Galerie entdeckt Josef Kaiser und mit ihm die Architektur
       der DDR. Diese stand nach 1990 viel zu lang unter Ideologieverdacht.
       
 (DIR) Gesperrter Helenesee: Untergang eines Urlaubsorts
       
       In der DDR galt der Helenesee bei Frankfurt (Oder) als Ferienparadies. Auch
       nach der Wende war er gut besucht. Doch 2021 rutschte der Strand weg.
       
 (DIR) Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Plattenverschiebung
       
       In Halle-Neustadt wohnen Jüngere mit Migrationsgeschichte und Ältere mit
       DDR-Biografie. Wie schauen sie auf ihr Viertel und die Politik?
       
 (DIR) Dissidentische Kunst Gabriele Stötzers: „Nein, Nö, Nie“
       
       Stötzer schälte sich schon zu DDR-Zeiten von Zwängen frei. Zu ihrer
       aktuellen Soloschau im Berliner Gropius Bau gab sie ein Konzert auf dem
       Museumsdach.
       
 (DIR) Roman von Ingo Schulze: Die Hoffnung und ihre Verlustgeschichte
       
       Ein Sommer in der DDR und ein skurriles Lesungswochenende in einem
       mecklenburgischen Gasthof: Ingo Schulze sucht in seinem Roman nach den
       Lehren der Geschichte.
       
 (DIR) Polizeigewerkschafter Sven Hüber: Rücktritt nach Misshandlungsvorwürfen aus DDR-Vergangenheit
       
       Polizeigewerkschafter Sven Hüber positionierte sich aktiv gegen die AfD.
       Nun verbreitet ein rechtes Medium Vorwürfe zu dessen DDR-Vergangenheit.
       
 (DIR) DDR-Illustrator Paul Rosié: Die Geschichte schreibt ihre Helden und vergisst sie wieder
       
       Im Berliner Hugenottenmuseum erinnert Paul Rosiés Glasmalerei an die
       Bartholomäusnacht vom 23. auf den 24. August 1572. Wer war der Künstler?
       
 (DIR) Ostbeauftragte Kaiser im Gespräch: „Wir bekommen derzeit enormen Gegenwind“
       
       Elisabeth Kaiser wurde in der Platte in Gera groß, heute ist sie
       Ostbeauftragte der Bundesregierung. Ein Gespräch vor den Wahlen im Osten.
       
 (DIR) 65. Jahrestag des Mauerbaus: Ein Sprung über die Mauer zur Ostalgie
       
       Vor 65 Jahren wurde Berlin durch den Bau der Mauer geteilt. Bei einer
       Gedenkveranstaltung zum Jahrestag warnen CDU-Politiker vor einer Verklärung
       der DDR.
       
 (DIR) Unterricht zu DDR-Geschichte: Ladet Zeitzeugen ein!
       
       Die SED-Opferbeauftragte fordert mehr DDR-Geschichtsvermittlung in den
       Schulen. Das ist richtig, Vorurteile und Klischees gibt es schon genug.
       
 (DIR) Aufklärung über DDR-Jugendhilfe: „Über repressive Heimerziehung ist wenig bekannt“
       
       Die Gedenkstätte Jugendwerkhof Torgau gastiert mit einer Ausstellung in
       Hamburg. Sie möchte auch Betroffene erreichen, sagt Sprecherin Manuela
       Rummel.
       
 (DIR) Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt: Die Stadt, aus der ich weggegangen bin
       
       Unsere Autorin Annett Gröschner hat vor 44 Jahren Magdeburg verlassen. Vor
       den Landtagswahlen blickt sie auf die Schätze – und die Zumutungen der AfD.
       
 (DIR) Ausstellung von Andrea Pichl: Unter dem Dach der Laube
       
       Die Künstlerin Andrea Pichl stellt DDR-Gartenlauben in die Heilbronner
       Kunsthalle Vogelmann. Und seziert damit deutsch-deutsche Geschichte.
       
 (DIR) Ilko-Sascha Kowalczuk über die AfD: „Glaubt den Lügen der Extremisten nicht“
       
       Mit einem Lächeln die Faschisten stoppen? Ost-Historiker Kowalczuk im
       Gespräch über klebrige Ostalgie, AfD und die Ablehnung westlicher
       Liberalität.
       
 (DIR) 90 Jahre spanischer Bürgerkrieg: Von Francospanien nach Friedrichshain
       
       Helios Mendiburu kam als Kind spanischer Kommunisten in die DDR. Dort saß
       er im Knast und wurde nach der Wende Bürgermeister von Friedrichshain.
       
 (DIR) Roman „Lori“ von Anousch Mueller: Wie die anderen Außenseiter zuvor
       
       Anousch Mueller erzählt von einem verunsicherten Aufwachsen in Thüringen.
       Das Familienleben im Abseits ist von Verschweigen geprägt. Ein Kind fehlt.
       
 (DIR) Kulturpolitik der DDR: Das Kalkül ging nicht immer auf
       
       Wie geopolitische Ziele und Kunstvermittlung in der DDR verwoben waren:
       Kunst aus der Sammlung des Zentrums für Kunstausstellungen in Berlin.
       
 (DIR) Uwe Steimle unterstützt AfD: Der Wendehals
       
       Der Dresdner Satiriker und Kabarettist Uwe Steimle verstand sich einst als
       links. Nun passt er sich geschmeidig dem gewandelten Zeitgeist an.
       
 (DIR) Theaterprojekt im Unterricht: Die DDR als Audiotour
       
       Als 1984 im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg drei Gasometer abgerissen
       werden sollten, kam es zu Protesten. Schüler*innen im Bezirk haben sie
       erforscht.
       
 (DIR) Der Hausbesuch: Lehmanns Labor
       
       Als junger Mann bricht Gerd Lehmann sein Studium ab, um der SED-Kontrolle
       zu entgehen. Er beginnt zu kellnern, wird als Model entdeckt – und geht in
       den Westen.
       
 (DIR) Ost-West-Gefälle: Die vererbte Mauer
       
       Ostdeutsche verfügen nach wie vor über weniger Vermögen als Westdeutsche.
       Könnte eine Reform der Erbschaftsteuer die finanzielle Lücke verringern?
       
 (DIR) Helga Paris in der Moritzburg: Etwas lag unterm verschütteten Gesicht
       
       Helga Paris’ berühmte Fotoserie über Halle war den DDR-Funktionären zu
       wirklichkeitsnah, um gezeigt zu werden. Nun widmet das Kunstmuseum
       Moritzburg ihr eine Ausstellung.
       
 (DIR) Der Hausbesuch: Sie bleibt bis zum Schluss
       
       Seit 32 Jahren arbeitet Kathrin Sohl in einer Leipziger Bäckerei. Die
       Kinder von damals kommen inzwischen mit ihren eigenen Kindern bei ihr
       einkaufen.
       
 (DIR) Astronom über den Blick ins All: „Dieses große Gefühl des Wunderns“
       
       Tim Florian Horn ist der Herr der Berliner Planetarien und Sternwarten. Mit
       dem Einsatz neuester 3D-Technik will er zeigen, dass Wissenschaft Spaß
       machen kann.
       
 (DIR) Revision vergessener DDR-Kunst: Tiefenbohrung im Zwischenraum
       
       In der Ausstellung „Produktive Unruhe“ in der robotron-Kantine Dresden wird
       mit zeitlichem und künstlerischem Abstand auf die Kunstleistungsschauen der
       DDR geblickt.
       
 (DIR) Italienisches Flair in der DDR: Eiszeit Ost
       
       Anders als in Westdeutschland gab es in der DDR nur wenige italienische
       Eisdielen. Eine davon war in Gera. Die Familie de Bernardo betreibt sie
       noch heute.
       
 (DIR) Jürgen Kuttner hat fertig: „Es ist zum Kotzen und zum Weinen“
       
       Jürgen Kuttners allerletzter Videoschnipselvortrag an der Volksbühne ist
       ein wehmütiger Abend. Nach 30 Jahren und 200 Shows soll Schluss damit sein.
       
 (DIR) Ostalgie und Realität: Von Diktatur keinen blassen Schimmer
       
       Je länger die DDR Geschichte ist, desto häufiger wird sie als positiv
       wahrgenommen. Das ist nicht nur geschichtsvergessen, sondern auch
       gefährlich.
       
 (DIR) Rainbirds-Sängerin über Hits und Wohnen: „Natürlich gibt es auch dort Konflikte“
       
       Sängerin Katharina Franck ist in der Welt herumgekommen, seit 2012 wohnt
       sie in einem Dorf bei Neuruppin. Mit den Rainbirds tritt sie dort beim
       Ostmusik-Festival auf.
       
 (DIR) ZDF-Doku über AIDS: Geschichte, die beschämt
       
       „Aids – In Zeiten der Liebe“ porträtiert die Beziehung zweier Künstler. Sie
       starben nicht nur an AIDS, sondern litten unter dem Stigma – in Ost wie
       West.
       
 (DIR) Udo Lindenberg wird 80: Happy Birthday auf der Andrea Doria!
       
       Er hat gezeigt, dass Rockmusik auch mit deutschen Texten geht. Seine
       Alkoholexzesse hat er hinter sich, jetzt feiert Udo Lindenberg seinen 80.
       Geburtstag.
       
 (DIR) Tod einer Schauspielgröße: Angelica Domröse ist tot
       
       Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Hauptrolle in dem DDR-Film „Die
       Legende von Paul und Paula“. Aber Angelica Domröse spielte so viel mehr.
       
 (DIR) Buch über das jüdische Erbe Halberstadts: Es brauchte mehr als ein Ideal
       
       Wie wurde in der DDR und danach mit jüdischem Kulturerbe umgegangen?
       Philipp Graf versucht am Beispiel Halberstadts eine Antwort zu finden.
       
 (DIR) Wissenschaftlerin über DDR-Literatur: „Niemand wusste besser, zwischen den Zeilen zu schreiben“
       
       Trotz oder gerade wegen des staatlichen Sozialismus hat die Literatur der
       DDR queeres Potenzial, sagt die Literaturwissenschaftlerin Franziska Haug.
       
 (DIR) Nachruf auf Georg Baselitz: Der Maler der Antihelden
       
       Georg Baselitz galt als „Malerfürst“. Doch seine Malerei, deren Motive er
       auf den Kopf stellte, war kein Ausdruck einer auftrumpfenden Attitüde.
       
 (DIR) Physische Digitalkunst in Berlin: Unheimliche Utopien
       
       Der Gothaer Künstler Konrad Hanke übersetzt gebrochene
       (West-)Werbeversprechen in digitale Illusionen. Heraus kommen moderne
       Trompe l'oeil-Varianten.
       
 (DIR) DDR-Erfahrung mit Tschornobyl: Was soll uns schon passieren?
       
       Wie gefährlich die Reaktorkatastrophe in Tschornobyl ist, ahnt man in der
       DDR nur. Informationen sind rar. Dafür gibt es plötzlich Salat.
       
 (DIR) 40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe: Die Kinder von Tschornobyl
       
       Mehr als eine Million Kinder aus den kontaminierten Gebieten reisten seit
       den Neunzigern zur Erholung ins Ausland. Dieser Ost-West-Austausch hat eine
       ganze Generation geprägt.
       
 (DIR) Streit um Roman „Gittersee“: Wer Pittiplatsch noch selbst gesehen hat
       
       Wie gravierend waren die Fehler von Charlotte Gneuß in ihrem Roman
       Gittersee? Eine DLF-Recherche hat den Fall neu aufgerollt und einen
       Schuldigen ermittelt.
       
 (DIR) Ausstellung „Queere Kunst in der DDR“: Sie gehörten zur Familie
       
       Doch es gab sie: „Queere Kunst in der DDR“. Eine Berliner Ausstellung füllt
       Lücken in der Kunstgeschichte und erzählt von filmreifen Lebenswegen.
       
 (DIR) Unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kultur: Die DDR ist nur zu verstehen, wenn man auf die Ausgegrenzten schaut
       
       Ein bisher unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte: Christoph
       Links untersucht, welche Verlage in der DDR wann und warum verschwunden
       sind.
       
 (DIR) Ehemaliger DDR-Club: Der Mix war Programm
       
       Theater in Dorfkneipe: „Düsterbusch City Lights“ der Jungen Bühne
       Senftenberg lässt einen Undergroundschuppen in der ostdeutschen Provinz
       wiederaufleben.