# taz.de -- DDR
       
 (DIR) Lukas Rietzschel „Sanditz“: Er will alles
       
       Lukas Rietzschel fängt in seinem neuen Roman Normalität im Jetzt und Damals
       ein. Den DDR-Alltag überzeichnet er allerdings.
       
 (DIR) Neuer Roman von Helene Bukowski: Der letzte Akkord einer begabten Pianistin
       
       „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ heißt der neue Roman von Helene
       Bukowski. Darin erzählt sie von den Freuden an der Musik und dem Drill des
       staatlichen DDR-Fördersystems.
       
 (DIR) Dietrich Mühlberg über Umbrüche: „Die Neuen brauchten uns“
       
       Dietrich Mühlberg hat Philosophie studiert und wurde in der DDR zum
       Mitbegründer der Kulturwissenschaften. Ein Gespräch zu seinem 90.
       Geburtstag.
       
 (DIR) Die DDR: Irgendwann kommt was
       
       Eine große Müdigkeit prägte die letzten Jahre der DDR. Die kollektive
       Erschöpfung ist bis heute zu spüren – und hat auch politische Folgen.
       
 (DIR) Stimmen zum Tod von Henrike Naumann: Eine echte antifaschistische Künstlerin
       
       Bis zuletzt arbeitete sie an ihrem Beitrag für die Venedig-Biennale.
       Erinnerungen an Henrike Naumann, deren früher Tod die Kunstwelt bestürzt.
       
 (DIR) Karsten Krampitz liest in Pankow: Landluft macht frei
       
       Eine Kommune Todgeweihter, die über ihr Leben bestimmen wollen: Der Roman
       „Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung“ fiktionalisiert eine reale Utopie.
       
 (DIR) DDR-Dissident und Künstler Hans Ticha: Soldaten ohne Köpfe
       
       AgitPop gegen den Autoritarismus: Eine Retrospektive des DDR-Dissidenten
       und Künstlers Hans Ticha ist jetzt in Rostock und bald in Nürnberg zu
       sehen.
       
 (DIR) Barbara Honigmann „Mischka“: Zwischen Rosenhügeln und Ersatzmüttern
       
       Ein internationales Kulturbürgertum, das nie eine konkrete Verortung hatte:
       Barbara Honigmann beschreibt das jüdisch-kommunistische Milieu des 20.
       Jahrhunderts.
       
 (DIR) Umgang mit DDR-Bauten: Internationale Vorbildfunktion
       
       Das Kino International ist ein Beispiel für denkmalbewusste
       Stadtentwicklung. Die ist nicht nur identitätsstiftend, sondern auch
       ökologisch.
       
 (DIR) Die Kittelschürze im Osten: Ein unverwüstliches Stück DDR
       
       Die Dederonkittelschürzen waren ein Markenzeichen des Ostens. Im Erzgebirge
       werden sie für das nostalgische Gefühl noch immer produziert.
       
 (DIR) Der Turm von Jena: Ein sozialistischer Fingerzeig
       
       Der Jentower war mal das höchste Haus von ganz Deutschland. Gebaut wurde
       er, um Jenas Altstadt klein und doof wirken zu lassen.
       
 (DIR) Ehrung für Künstlerin Gabriele Stötzer: „Kein Schwein hat sich für mich interessiert“
       
       Als erste ostdeutsche Künstlerin erhält Gabriele Stötzer den Goslarer
       Kaiserring. Ein Gespräch über späte Anerkennung und die Kraft der Frauen.
       
 (DIR) Planstadt Eisenhüttenstadt mit Historie: Mittelalter oder Sozialismus?
       
       Eisenhüttenstadt und Fürstenberg sind zwei ungleiche Schwestern. Die eine
       hat mit Wegzug zu kämpfen, die andere pflegt still ihre Exklusivität.
       
 (DIR) Werner-Schulz-Preis: Menschenrechte als Realpolitik
       
       Der Schriftsteller und Publizist Marko Martin erhält in Leipzig den
       Werner-Schulz-Preis. Erinnern und Aufarbeiten ist ihm ein besonderes
       Anliegen.
       
 (DIR) DDR-Fotografie von Thomas Hoepker: Aufbruch und Verdämmern
       
       Der westdeutsche Fotograf Thomas Hoepker dokumentierte Leben in der DDR in
       Farbe. Eine Ausstellung in Berlin zeigt Fotografien von 1972 bis 1990.
       
 (DIR) Deutsche Geschichte in Objekten: Im Gedächtnis der Republik
       
       Das Bonner Haus der Geschichte dokumentiert deutsche Nachkriegsgeschichte.
       Doch die meisten Objekte der Sammlung, knapp 1 Million, schlummern im
       Depot.
       
 (DIR) ARD-Doku „Sandmännchen forever“: Das nette Kerlchen hält die Klappe
       
       In Ost wie West waren sie vielen Kindern ein geliebtes Ritual.
       „Sandmännchen forever“ zeigt die Unterschiede zweier TV-Legenden jenseits
       der Rasur.
       
 (DIR) Ost-Sonderrentner in der DDR: Sie wurden vergessen
       
       Seit Jahren kämpfen Rentner in Ostdeutschland um ihre in der DDR erworbenen
       Zusatzansprüche – vergeblich. Auch eine Regelung für Frauen kam nie
       zustande.
       
 (DIR) Die Künstlerzeitschrift „Entwerter/Oder“: Jung und auf Ärger vorbereitet
       
       Eine Ausstellung im Berliner Willy-Brandt-Haus stellt die 1982 in Ostberlin
       gegründete originalgrafische Zeitschrift „Entwerter/Oder“ vor.
       
 (DIR) Künstler Manfred Butzmann gestorben: Bildner von Berlins rauer Seele
       
       Der Künstler Manfred Butzmann irritierte die DDR mit anarchischen Plakaten.
       Nach dem Mauerfall erteilte er Berlin Abreibungen. Jetzt ist er gestorben.
       
 (DIR) Ausstellung über DDR-Theatergeschichte: Vorhänge, die sich nie öffneten
       
       DDR-Geschichte in Stücken und Lücken: Eine Ausstellung der
       Ernst-Busch-Schauspielschule erinnert an Dramen, deren Premieren verboten
       wurde.
       
 (DIR) Rückblick auf taz-Recherchen 2025: Was danach geschah
       
       Regelmäßig deckt die taz mit Recherchen Missstände auf und stößt damit
       Veränderungen an. Doch wie ging es nach den Veröffentlichungen 2025 weiter?
       
 (DIR) Alte DDR-Fischkonserven werden zu Kunst: Die Spur der Dosen
       
       Mona Könen hat haufenweise DDR-Fischkonserven in einem Garten gefunden. Und
       verwundert festgestellt, dass die DDR viel vielfältiger war als vermutet.
       
 (DIR) Filme über Berlin in der Wendezeit: Krepieren, wie ich will
       
       Sie machen die Verwerfungen der Wendezeit sichtbar. „Heute noch, morgen
       schon“ im Museum Nikolaikirche in Berlin ist eine Ausstellung zum
       Binge-Watchen.
       
 (DIR) Historikerin über Frauen und die DDR: „Der Osten ist wie ein Laborexperiment“
       
       Annette Schuhmann wollte wissen, wie sehr die DDR Frauen bis heute prägt.
       Trennender als Ost und West seien die verschiedenen sozialen Schichten.
       
 (DIR) Playlist des Hamburger Kultursenators: Neu ist nicht gleich besser
       
       Hamburgs SPD-Kultursenator legt seine Lieblingslieder vor, sein
       Bundes-Amtskollege Wolfram Weimer entdeckt vergangenes ostdeutsches
       Unrecht.
       
 (DIR) Wolfgang Beckers letzter Film im Kino: Geschichte ist, was man dabei fühlt
       
       „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ ist Wolfgang Beckers letzter, postum
       vollendeter Film. Seine Betrugsklamotte fragt nach dem Umgang mit
       Vergangenheit.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Die Verkasematucklerin
       
       Schurken, die die Welt beherrschen wollen – heute: Katherina „Rapunzel“
       Reiche, Bundeswirtschaftsmini.
       
 (DIR) „Tripperburgen“ in der DDR: Orte der Disziplinierung und Bestrafung
       
       Eine Wanderausstellung über „geschlossene venerologische Stationen“ in der
       DDR ist in Berlin angekommen. Betroffen waren Zehntausende Mädchen und
       Frauen.
       
 (DIR) Zukunft des SEZ: Der Traum vom „SEZ Komplett“
       
       Lässt sich das ehemalige Sport- und Erholungszentrum SEZ doch noch retten?
       Auf jeden Fall, befanden seine Fans bei einem Treffen im Café Sibylle.
       
 (DIR) Frühe Liebesbriefe Anna Seghers: Übungen in Selbstständigkeit
       
       Die frühen Liebesbriefe von Anna Seghers sind Zeugnisse aus einer Zeit,
       bevor sie weltberühmt wurde. Nun erscheinen sie in einem Sammelband.
       
 (DIR) Bildband zu DDR-Fotografin: Den Kollektivgeist sparte sie sorgsam aus
       
       Im Auftrag des DDR-Regimes fotografierte Sibylle Bergemann das Werden des
       Marx-Engels-Denkmals. Wie freigeistig sie war, beweist ein Bildband der
       Serie.
       
 (DIR) Ausstellung „Robotron“ in Leipzig: Großrechner und Altmeister
       
       Die Ausstellung „Robotron. Code und Utopie“ der Leipziger Galerie für
       Zeitgenössische Kunst nimmt die Technologiepolitik der DDR in den Blick.
       
 (DIR) Theater an der Parkaue in Berlin wird 75: Als die Junge Welle brach
       
       Zum Geburtstag der Blick zurück: Mit Marion Braschs Stück „On Air On Fire“
       übers DDR-Jugendradio DT64 feiert das Theater an der Parkaue Jubiläum.
       
 (DIR) Erinnerung an Tamara Bunke in Berlin: Die Freundin von Che
       
       In der DDR war sie ein Idol, im Westen Terroristin: Tamara Bunkes
       facettenreiches Leben gibt es bald als Film. An diesem Mittwoch wäre sie 88
       geworden.
       
 (DIR) Neue Synagoge Berlin: Auferstanden aus Ruinen
       
       Das Centrum Judaicum feiert 30-jähriges Bestehen. Einst wurde die
       Restaurierung der Synagoge von Erich Honecker gefördert – aus nicht ganz
       koscheren Gründen.
       
 (DIR) Der Osten und der Rechtsruck: Ein großes Trainingslager der Geschichte
       
       Je weiter der Diskurs der Realität entrückt, desto stärker weckt er
       Assoziationen an die DDR. Solange man dranbleibt, ist aber nichts
       aussichtslos.
       
 (DIR) Sport unter DDR-Vertragsarbeitenden: Selbstbehauptung auf dem Rasen
       
       Die Vertragsarbeitenden in der DDR mussten mit Isolation und Rassismus
       leben. Ablenkung und Gemeinschaft aber bot ihnen der Sport, vor allem
       Fußball.
       
 (DIR) Erinnerungskultur zur DDR im Wandel: „Die einseitige Erzählung war lange die offizielle“
       
       Wie Popkultur hilft, 1989 vielfältiger zu erzählen. Die Historikerin Anna
       Lux über Erinnerung, Utopieverluste und das eine Bild des Ostens.
       
 (DIR) Sexualisierte Gewalt: Tripperburgen, Terror, Trauma
       
       Gewalt gegen Frauen in Ost und West: Martina Blankenfeld und Claudia Igney
       sprechen über verdrängte Geschichte und den Kampf um Anerkennung.
       
 (DIR) Neuer DDR-Roman von Karsten Krampitz: Freiheit mit Behinderung
       
       Karsten Krampitz erzählt von einer Freiheit, die in der DDR in einer Nische
       möglich war. „Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung“ heißt der Roman.
       
 (DIR) Tennis in der DDR: Der ungeliebte weiße Sport im Osten
       
       Die besten Tennisspieler der DDR durften keine Karriere machen, Preisgelder
       durften sie schon gar nicht annehmen. Eine Doku beleuchtet ihr Leben.
       
 (DIR) Dankesrede zum Ovid-Preis 2025: Die Götter, die Stasi und das Prinzip Willkür
       
       Der Schriftsteller Marko Martin lernte durch Zeugen Jehovas in der DDR,
       dass es eine bunte Welt gibt. Die taz dokumentiert seine Rede zum
       Ovid-Preis.
       
 (DIR) Spionage-Jugendroman: Plötzlich Fahnenappell
       
       Als der Vater auffliegt, muss die Familie über Nacht vom Westen in die DDR
       ziehen: Maja Nielsen hat einen historischen Spionagefall spannend
       verarbeitet.
       
 (DIR) Vietnamesische Vertragsarbeiter: Arbeit, die sonst niemand machte
       
       45 Jahre ist es her, dass Vietnam Vertragsarbeiter in die DDR entsandte.
       Bei einer Feier gedenken Angehörige dem harten Kampf für ihr Bleiberecht.
       
 (DIR) 35 Jahre Deutsche Einheit: Feierlich wieder auseinander vereinigt​
       
       Umfragen belegen wieder wachsende Fremdheitsgefühle unter Deutschen.
       Tiefergehende mentale Ursachen erfassen die Demoskopen dabei nicht.
       
 (DIR) Theater in Senftenberg: Ich quäle mich, also bin ich
       
       Eine Sporthalle wird zur Theaterbühne und mit ihr die Erinnerung an den
       Sport in der DDR. Weniger sportlich ist der Umgang mit dem Intendanten.
       
 (DIR) Todesstreifen soll Weltkulturerbe werden: Die Grenzerfahrung
       
       Fast 1.400 Kilometer lang ist die ehemalige innerdeutsche Grenze. Nun soll
       die einzigartige Grenzlandschaft des Grünen Bandes Welterbe der Unesco
       werden.
       
 (DIR) Gedenken an Ex-Frauenknast in Berlin: Ein Nichtort droht zu verschwinden
       
       Im Frauengefängnis Barnimstraße saßen Generationen ein. Heute sind dort
       eine Verkehrsschule und ein Gedenkort, dem gerade die Förderung gestrichen
       wurde.
       
 (DIR) Schriftstellerin Jenny Erpenbeck: Akute Ostalgie
       
       Die ostdeutsche Schriftstellerin Jenny Erpenbeck zeichnet beim Festival
       „Literatur Jetzt!“ in Dresden die eigene Familiengeschichte und die DDR
       weich.