# taz.de -- Performance
(DIR) Bildende Künstlerin über die Nacht: „Es gibt verschiedene Arten der Dunkelheit“
Die Hamburger Künstlerin Gesa Troch ist in der Performancereihe „Night
Shifts“ als Nachtwächterin unterwegs.
(DIR) Berlin Art Week 2026: Alles so schön glatt hier
Die Berlin Art Week feiert 15-jähriges Jubiläum und tischt groß auf. Was
bleibt von mehr als 120 teilnehmenden Institutionen, Festivals, Galerien,
Messen und Off-Spaces?
(DIR) Theaterstück von Sophia Süßmilch: Sehr viel Nacktheit und doch zu wenig Wut
Am Samstag feierte die Künstlerin Sophia Süßmilch mit ihrem ersten
abendfüllenden Stück am Berliner HAU eine gelungene Premiere. Irgendwas
fehlte trotzdem.
(DIR) Performance in der Gemäldegalerie: Ein Schrei der Objekte
Alte Meister, heutige Körper: Der versprochene Dialog gelingt bei Ersan
Mondtags und Nadim Sammans Performance „Alternde Meister“ in der
Gemäldegalerie nicht immer.
(DIR) Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt: Was passiert mit meiner Stimme?
Während in Sachsen-Anhalt gewählt wurde, machten die Künstlerinnen Jule
Flierl und Anna Zett mit Studierenden das Prinzip Mitbestimmung erfahrbar.
(DIR) Abramovićs „Balkan Erotic Epic“: Wie man den Regen bezwingt
Immersives Theater in Duisburg: Bei der Ruhrtriennale verklärt
Performance-Legende Marina Abramović mit einer spektakulären Show
archaische Balkan-Riten.
(DIR) 20 Jahre Radialsystem Berlin: Den Atem anhalten
Partyboote schippern vorbei, wenn im „Radialsystem“ an der Spree neue
Formen ausprobiert werden. Jetzt feiert das Kulturzentrum 20-jähriges
Jubiläum.
(DIR) Dissidentische Kunst Gabriele Stötzers: „Nein, Nö, Nie“
Stötzer schälte sich schon zu DDR-Zeiten von Zwängen frei. Zu ihrer
aktuellen Soloschau im Berliner Gropius Bau gab sie ein Konzert auf dem
Museumsdach.
(DIR) Theater des Goethe-Medaille-Preisträgers: Was sich durch die Biografien der Lebenden und Toten zieht
Prodromos Tsinikoris inszenierte und performte eindrücklich in Weimar das
Doku-Theater-Stück „96 %“ über Thessaloniki seit der deutschen Besatzung.
(DIR) Themenreise durch den Hamburger Hafen: Kohle und Koks
Eine performative Themenreise durch den Hamburger Hafen erzählt von den
beiden beliebtesten Exportgütern Kolumbiens. Und kommt ihnen dabei näher
als erwartet.
(DIR) Sommerfestival in Hamburg: „Apokalypse muss nicht das Ende sein“
Das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel feiert Hoffnung: Sie hilft,
die Zukunft aktiv zu gestalten, sagt Festivaleiter András Siebold.
(DIR) Authentizität: „Performativ“ zu sein, ist kein Verbrechen
Ständig werfen wir uns gegenseitig vor, unsere Handlungen und Haltungen
bloß in Szene setzen zu wollen. Aber wäre das überhaupt so schlimm?
(DIR) Geschichte des Stuttgarter Killesbergs: Ein Schlamassel der deutschen Erinnerungskultur
In Stuttgart verhandelt ein Sprech- und Musikrundgang die Geschichte des
Höhenparks Killesberg. Er vermittelt ein Bild zwischen Idylle und
NS-Geschichte.
(DIR) Performance über Erschöpfung: Er kriegt den Klumpen nicht von der Bühne
In Sebastian Zubers Performance „Honeymoon“ wird Ton zum Symbol für
psychische und physische Belastungen. Zu sehen war sie beim Berliner
Festival b12.
(DIR) Kunst gegen Kälte: Wo Schlingensief die Suppe gereicht hat
Ein paar Stunden im Warmen, dazu ein schräges Konzert: In Hamburg wurde mit
einem Buch an die „Mission“ erinnert und ihre ganz eigene
Straßensozialarbeit.
(DIR) Weltgrößtes Theaterfestival startet: Die Stadt, der Palast und die Dienstleistung Theater
Was kann Theater heute sein? In der 80. Spielzeit des Festival d’Avignon
knüpft Direktor Tiago Rodrigues mit Fragen an die demokratischen
Gründer-Utopien an.
(DIR) Performance-Festival „Never Work“: Die destruktive Kraft von Heldenerzählungen
In den Berliner Sophiensaelen läuft das Performance-Festival „Never Work“.
Es illustriert die Suche nach der richtigen Erzählung für das eigene Leben.
(DIR) Séance-Performance in Hamburg: „Die Geister, die wir rufen, kontrollieren wir auch“
Geister beschwören gegen die Monster der Gegenwart? Das versuchen Ruby
Behrmann und Barbara Schmidt-Rohr mit einer Séance im Hamburger Heine-Haus.
(DIR) Asiatische Perspektiven im HAU: Kunst gegen das Alleinsein
Das Festival „Being Alone“ im Berliner HAU verhandelt Einsamkeit zwischen
zentralasiatischer Arbeitsmigration und digitaler Isolation.
(DIR) Kunstprojekt „Various Others“ in München: Die Subversion kleidet sich pastellfarben
In München schließen sich die Kunsteinrichtungen zum 10-tägigen Programm
„Various Others“ zusammen. Vor allem die Galerien zeigen Feinstes.
(DIR) Performance für Rollstühle und andere: Rasende Interaktion
Bei der „Wheelie Show“ fahren Menschen im Rollstuhl und auf Rollschuhen
gemeinsam über die Bühne. Eine Performance, die man so noch nicht gesehen
hat.
(DIR) Premiere „Roses Rising- The Dinner“: Das Dinner ist kalt geworden
Mit „Roses Rising – The Dinner“ will Leila Hekmat die Freiheitsversprechen
der 70ies-Gegenkultur dekonstruieren. Doch die Performance zündet nicht.
(DIR) Das Kollektiv „Club Gewalt“ in Berlin: Apokalyptisches Rauschen
Man hält den Atem an und die Ohren offen: Die immersive Sound-Performance
„Noise“ an der Neuköllner Oper fragt nach dem Zustand unserer Gesellschaft.
(DIR) Kunst am Straßenrand: Blicke durchs Pappmaché
Die Berliner Allee in Berlin-Weißensee ist kein Ort für Ästheten – bis ein
filigraner rosa Rüssel und zwei wachsame Augen die Tristesse durchbrechen.
(DIR) Performance in den Sophiensælen: Wenn der Witz stirbt
Mit ihr lachen, nicht über sie: „Finite Jest“ in den Berliner Sophiensælen
gelingt am stärksten dort, wo Melanie Jame Wolf sich selbst zum Gegenstand
macht.
(DIR) Meredith Monk und MaerzMusik: Der Tod bekommt nur ein Gackern zurück
Beim Festival Maerz Musik spielt Meredith Monk mit elementaren Stimmgesten.
Den Großen Berliner Kunstpreis, den sie erhält, hat der Senat zuvor
halbiert.
(DIR) Tanzplattform Deutschland 2026: Ist es ok? Ist es wirklich ok? Oder nur ok-ok?
Wo geht es hin mit dem zeitgenössischen Tanz? In Hellerau trafen dreizehn
Inszenierungen auf ein interessiertes Fachpublikum.
(DIR) Performance über reale trans Künstlerin: Die Sonne, die nicht scheinen durfte
„Tänze fast vergessener Geister“ ist eine Hommage an die 1943 ermordete
trans Künstlerin Liddy Bacroff – und die Einladung, sich einzulassen.
(DIR) Performance mit KI: Die verlogenen Vertraulichkeiten der KI
Die Performance „Zuhause“ dekliniert in Hamburg ein scheinbar wohliges
Zusammenleben mit KI durch. Ein Spiel mit gefährlich verfließenden Grenzen.
(DIR) Performance Kollektiv im HAU: Dann doch keine Schamhaarperücke
She She Pop und das Sandbox Collective aus Bangalore balancieren in „Wait
to be seated“ auf dem schmalen Grad von Diplomatie und Gastfreundschaft.
(DIR) Die Kunst der Woche: Stimmen und Zungen
In der Galerie Levy präsentiert frühe Arbeiten von Katalin Ladik, bei BQ
zeigt Bojan Sarcevic das Bedrohliche in Struktur und Form.
(DIR) Antifaschistischer Künstler Fabio Mauri: Weder heilig noch verrückt
Zeit seines Künstlerlebens hat sich Fabio Mauri mit Deutschland
beschäftigt. Jetzt ist sein Werk online erkundbar, auch um die KI darüber
nicht halluzinieren zu lassen.
(DIR) Künstlerin über sorbischen Futurismus: Mit Zungenschlag durchs Baggerloch
Karoline Schneider bringt sorbische Perspektiven in ihre Kunst. Wie tief
sie dafür in der Lausitzer Erde gräbt, zeigt ihre Soloausstellung in
Cottbus.
(DIR) Neues Stück von Philippe Quesne: Ob das Leben eine Sichtweise hat
Die Kunst, sie raucht und schäumt. Erstmals in Deutschland präsentierte
Philippe Quesne „Le Paradoxe de John“ am Freitag im Berliner Hebbel am
Ufer.
(DIR) Buch über den US-Filmemacher Jack Smith: Glitzer und Schimmel
Jack Smith wurde mit rauschhaften Performances und Undergroundfilmen
berühmt. Texte von und über Smith sind jetzt auch auf Deutsch erschienen.
(DIR) Gewalt in lesbischen Beziehungen: „Das Archiv der Träume“ wird entstaubt
Ein Theaterstück im Berliner Ensemble bringt Gewalt in lesbischen
Beziehungen auf die Bühne – und zeigt, wie sehr das Thema tabuisiert wird.
(DIR) Festival Modaperf in Kamerun: Raum für soziale Bewegung
In Kamerun, wo seit Jahren ein kaum beachteter Bürgerkrieg stattfindet,
organisiert der international gefeierte Performer Zora Snake das Festival
Modaperf.
(DIR) Kunstpreis für Meredith Monk: Die Poesie der Sinne
Die Sängerin, Komponistin und Performancekünstlerin Meredith Monk erhält
den Großen Kunstpreis Berlin der Akademie der Künste.
(DIR) Streit in Wien über Aktions-Kunst: Die Entkunstung des Otto Mühl
Der Kunstbetrieb hält am Wiener Aktionismus fest. Überlebende von Otto
Mühls „Aktionsanalytischer Organisation“ haben andere Ideen zu dessen Werk.
(DIR) Sozialleben im Dezember: Unsichtbarer Geisterhund
Glimmer im Kopf beim Abendessen, Galeriespinnweben und Nina Hagens Gesicht
auf einem Ei: Am Jahresende wiegt das Soziale so schwer wie die Dunkelheit.
(DIR) Trachten-Performance in Hamburg: Ermattet wirkender Kunststoff raschelt als Rüschenärmel
Der Kater nach dem Festumzug könnte Inspiration gewesen sein für
„Festtag!“. Hinter Véronique Langlotts Performance steckt echte
Trachten-Forschung.
(DIR) Performance über Beobachtung: Es hängt von uns ab
„Komische Vögel“ im TD Berlin: Von der Ornithologie zur Beobachtung des
Menschen in der Gesellschaft ist es manchmal nur ein kleiner Hüpfer.
(DIR) Choreografin Ursina Tossi: Wege ins Ungewisse
Grenzen ausloten, überschreiten und Exzesse wagen: Die Hamburger
Choreografin Ursina Tossi setzt das Publikum gern mit auf die Bühne.
(DIR) Performance „subjoyride“: Auch Stinken regt zum Denken an
Elsa von Freytag-Loringhoven machte Dada in New York. Ihrem Biss und ihrer
Freizügigkeit ist das Stück „subjoyride“ in den Sophiensælen Berlin
gewidmet.
(DIR) Tanznacht Berlin: Tüll und Totalzerstörung
Nicht eine, sondern fünf Tage und Nächte ging das Festival „Tanznacht
Berlin 25“ in den Uferstudios. Viele der Projekte waren selbstfinanziert.
(DIR) Burlesquefestival auf der Reeperbahn: „Körper auf der Bühne sind immer politisch“
In Hamburg steigt das erste deutsche internationale Burlesquefestival.
Wissenschaftlerin Joanna Staśkiewicz über Burlesque als lokales Barometer.
(DIR) Theaterfestival in Estland: Hackerperformance an der EU-Außengrenze
Das Freedom-Festival im estnischen Narva verblüfft. Dort gab es originelles
politisches Theater und Trotz gegen den östlichen Nachbarn Russland.
(DIR) Kunstblut in „Medeas Kinder“: Die Performerin hängt am Fleischerhaken
Kunstblut fließt auf der Bühne – und Menschen fallen im Theater in
Ohnmacht. Wieso eigentlich? Ist doch klar, dass niemand ernstlich verletzt
wird.
(DIR) Den Mythos von Orpheus befragen: Alles ist sehr klar und unaufgeregt
Vier Eurydices performen, tanzen und singen in Sasha Amayas Interpretation
von Monteverdis „Orfeo“ im Radialsystem in Berlin.
(DIR) Pulitzer-Preisträger Chacon in Hannover: Auch Feuerwaffen können herrlich singen
Im Kunstverein Hannover zeigt der Komponist Raven Chacon, dass wirklich ein
Lied in allen Dingen schläft. Und er macht es auch hörbar.