# taz.de -- talkshow
       
 (DIR) Häusliche-Gewalt-Vorwürfe gegen Zverev: Nicht „unser Sascha“
       
       Die deutsche Presse feiert den French-Open-Sieg des Tennisspielers
       Alexander Zverev. Haben die nicht ein Detail vergessen?
       
 (DIR) Trendfood Ube: Lila Ausbeutung
       
       Die philippinische Wurzel Ube erobert Social Media, große Café-Ketten holen
       sie ins Sortiment. Die Kleinbauern, die sie anbauen, profitieren kaum.
       
 (DIR) Staatliche Nutzung von Standortdaten: Wenn das LKA weiß, wo dein Lesekreis ist
       
       Ein Landeskriminalamt nutzte Standortdaten von Databrokern, zeigt eine
       Recherche von Netzpolitik und BR. Diese Daten sind in den Händen
       staatlicher Behörden brandgefährlich.
       
 (DIR) Polizeigewalt in Großbritannien: Täter (nicht weiß), Opfer (weiß)
       
       Ein 18-Jähriger wird niedergestochen und stirbt anschließend bei der
       Festnahme durch die Polizei. Rechte instrumentalisieren seinen Tod.
       
 (DIR) Abwanderung aus Deutschland: Auf Wiedersehen
       
       Immer mehr Menschen verlassen Deutschland. Das liegt am Lügenbild, das über
       diesen unseren Staat verbreitet wird. Und könnte die Stimmung verbessern.
       
 (DIR) Fashion Statements bei Roland Garros: Osaka serviert
       
       Bei den French Open trägt Naomi Osaka ein kunstvolles Ensemble. Online
       bezeichnet man sie als „cringe“. Zeit, der Kreativität vollen Lauf zu
       lassen.
       
 (DIR) Report zu Superreichen in Deutschland: Sei kein Idiot!
       
       Neue Zahlen zeigen, dass 5.000 Reiche ein Viertel des Vermögens besitzen.
       Mit so selbstbezogenenen Menschen kann man aber keine Gesellschaft machen.
       
 (DIR) Deutsche Kriegstüchtigkeit: Nicht für unsere Sicherheit wird aufgerüstet
       
       Eine neue Greenpeace-Studie zeigt: Selbst ohne US-Hilfe ist Europa Russland
       militärisch haushoch überlegen. Das Hochrüsten dient sowieso anderen
       Zwecken.
       
 (DIR) Abschied von Stephen Colbert: Last „Late Show“
       
       Nach mehr als elf Jahren verschwindet einer der bekanntesten US-Comedians
       aus dem Fernsehen. So verlief seine letzte Sendung.
       
 (DIR) Letzte Folge „The Late Show“ mit Colbert: Der Witz zieht nicht mehr
       
       „The Late Show“ mit Stephen Colbert endet nach 10 Jahren. Satiresendungen
       funktionieren nicht mehr – die Realität trifft längst härter als Pointen.
       
 (DIR) Ebola-Erkrankter in der Charité: Die Seuchen-Selektion
       
       Ein Sonderflug bringt einen an Ebola erkrankten US-Arzt aus der
       Demokratischen Republik Kongo nach Berlin. Und die Kongolesen?
       
 (DIR) Männer am Vatertag: Manchmal reicht es, die kleinen Siege zu feiern
       
       Die Bilder vom 14. Mai machen Hoffnung: Verstehen Männer langsam, dass sie
       bei sexualisierter Gewalt nicht mehr ruhig bleiben können?
       
 (DIR) Auszeichnung des Zentralrats der Juden: Wie können sie Nuhr?
       
       Mit dem Leo-Baeck-Preis werden Personen geehrt, die sich für Jüd*innen
       einsetzen. In diesem Jahr bekommt ihn ausgerechnet Dieter Nuhr. Geht’s
       noch?
       
 (DIR) Arda Saatçis 600-km-Lauf: Eine Frage der Migrationsgeschichte
       
       Anhand des Extremsportlers Arda Saatçi kritisiert die Dominanzgesellschaft
       Leistungsdruck. Doch dabei übersieht sie etwas.
       
 (DIR) MDR streicht Tatort und Polizeiruf: Ermittlungen eingestellt
       
       Der MDR pausiert drei Jahre lang beim „Tatort“ und dem „Polizeiruf 110“.
       Damit fehlt es nun an Teilhabe und ostdeutscher Repräsentation im ÖRR.
       
 (DIR) 18-Jährige beantworten Briefe nicht: Die Bundeswehr ghosten
       
       Über ein Viertel der jungen Männer ignoriert die Briefe der Bundeswehr.
       Angesichts der Intransparenz der Politik ist das nur konsequent.
       
 (DIR) Schauspieler Connor Storrie bei Met-Gala: 12 Sekunden Sex
       
       Ein kurzes Video, ein Mann, ein ärmelloser Neckholder – der „Heated
       Rivalry“-Schauspieler Connor Storrie war der Hingucker auf der Met-Gala.
       Ein Crush-Bekenntnis.
       
 (DIR) DHL streicht Deutsche Post aus dem Namen: Trari, trara, die Post ist weg
       
       Die DHL will die Deutsche Post zur Tochtergesellschaft herabstufen – und
       sie damit aus dem Namen des Weltkonzerns verschwinden lassen. Gut so.
       
 (DIR) Rechter Talkshowhost: Tucker Carlson ist für Linke kein Verbündeter
       
       In einem Interview schlägt Tucker Carlson scheinbar linke Töne an, vor
       allem in Außen- und Wirtschaftspolitik. Fallt nicht drauf rein!
       
 (DIR) Merz und Social Media: Vorsicht mit dem weichen Ei
       
       Social Media ist fies! Besonders gegen Friedrich Merz. Der klagt: „Kein
       Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen.“ Der alte Mann braucht
       Nachsicht.
       
 (DIR) Charles III. auf Staatsbesuch in den USA: Als der König den gefühlten König in die Schranken wies
       
       Der britische König Charles III. hat Trump in Washington die Leviten
       gelesen. Das gelang ihm, weil er – im Gegensatz zum US-Präsidenten – nicht
       gewählt ist.
       
 (DIR) BP profitiert vom Irankrieg: Wir müssen aufrüsten gegen die Ölkonzerne
       
       Der britische Ölriese BP verdoppelt seine Gewinne und setzt weiter auf
       fossile Brennstoffe. Dabei zeigt die Krise: Den Erneuerbaren gehört die
       Zukunft.
       
 (DIR) Wohlstandsverteilung in Deutschland: Bis alles brennt
       
       81 Prozent finden die Wohlstandsverteilung ungerecht. Die Politik sollte
       froh sein, dass die Menschen politische Mittel fordern – und nicht einfach
       alles anzünden.
       
 (DIR) Ende der Orban-Ära: Jetzt packt er die Koffer
       
       Der scheidende Ministerpräsident gibt auch sein parlamentarisches Mandat
       ab. Bald flüchtet er nach New York und vor seiner bröckelnden Partei.
       
 (DIR) Streit um Roman „Gittersee“: Wer Pittiplatsch noch selbst gesehen hat
       
       Wie gravierend waren die Fehler von Charlotte Gneuß in ihrem Roman
       Gittersee? Eine DLF-Recherche hat den Fall neu aufgerollt und einen
       Schuldigen ermittelt.
       
 (DIR) FC Bayern München mal wieder Meister: Die langweiligste Liga der Welt
       
       Können sich Spieler und Fans darüber überhaupt noch über den
       Meisterschaftssieg freuen? Oder sollte man mal über die unfaire
       Geldverteilung sprechen?
       
 (DIR) Bitcoin-Erfinder: Kein Blick hinter die Maske
       
       Textanalyse und ein „Verdächtiger“, der sich eben verdächtig bewegt. Die
       Suche der „NYT“ nach dem Erfinder der Bitcoin beruht vor allem auf
       Bauchgefühl.
       
 (DIR) Skandal um Wal: Timmy ist einer von uns
       
       Wal Timmy spaltet das Land wie einst Corona: Misstrauen gegen Experten, Wut
       auf „die da oben“. Der Rettungsversuch mit Luftkissen könnte einen Aufstand
       verhindern.
       
 (DIR) Streit um Deutschlandticket: Fürs Auto ist immer Geld da
       
       Deutschland fördert Bus und Bahn nur widerwillig – und subventioniert
       gleichzeitig weiter den Verbrenner. Absurd ist das nicht nur fürs Klima.
       
 (DIR) Umweltschäden durch Festivals: Klimakiller Coachella
       
       Ab Freitag werden wieder Fotos von grünen Wiesen die Feeds fluten. Dabei
       findet das Promifestival in der Wüste statt. Doch das ist nicht das einzige
       Problem.
       
 (DIR) Tod nach Autorennen in Ludwigsburg: Auch Deutschland ist schuld
       
       Bei einem illegalen Autorennen in Ludwigsburg werden zwei unbeteiligte
       Frauen getötet. Nicht nur Einzelpersonen tragen die Verantwortung für ihren
       Tod.
       
 (DIR) Artemis 2: Der Mond im Mann
       
       Nach 54 Jahren fliegen Menschen wieder zum Mond. Doch wir sollten uns von
       den spektakulären Bildern nicht trügen lassen. Dabei gewinnt nur ein Mann.
       
 (DIR) Bosnien qualifiziert sich für Fußball-WM: „I am from Bosnia, coming to America“
       
       Bosnien und Herzegowina ist in Ekstase. Das Land feiert die
       Fußball-WM-Qualifikation, als hätte es das Turnier schon gewonnen – und
       behält dabei seinen großen Humor.
       
 (DIR) Merz über Gewalt von Männern: Bleiben oder gehen?
       
       Kanzler Merz macht fragwürdige Aussagen über Gewalt und Migration.
       Daraufhin fragt sich die Oma unserer Autorin, was das für ihr Leben hier
       bedeutet.
       
 (DIR) Die SPD und ihre frühere Kernklientel: „Ich arbeite, ich liefere – das ist, was zählt“
       
       Warum wenden sich immer mehr Arbeiter:innen der AfD zu, obwohl deren
       Politik ihnen schadet? Ein Blick in eine Kleidungsfabrik in
       Rheinland-Pfalz.
       
 (DIR) Fall Fernandes und Ulmen: Ich will mit Männern leben
       
       Überall ist der Hass der Männer gegen uns Frauen sichtbar. Doch ich will
       ein Zusammenleben trotzdem nicht aufgeben.
       
 (DIR) Handykonsum der älteren Generation: Bildschirmzeit der Boomer boomt
       
       Das Doomscrolling 50- bis 70-Jähriger nimmt offenbar in beängstigendem Maße
       zu. Ist also gar nicht die Gen Z das Problem?
       
 (DIR) Wird Grütters Bundespräsidentin?: „Ich hab es schon immer gesagt!“
       
       Gerüchte über eine mögliche neue Bundespräsidentin gehen um: Monika
       Grütters von der CDU soll im Rennen sein. Einen Fan in der taz hat sie
       jedenfalls schon.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Es denkt nun für Deutschland
       
       Aus aktuellem Großdenkeranlass ist Dienstag der Wahrheit-Poemtag. Heute
       erfreut sich die geneigte Leserschaft an einem, der sich für was Großes
       hält.
       
 (DIR) Banksy durch Journalisten enthüllt: Ist das Recherche oder kann das weg?
       
       Nach 20 Jahren Anonymität haben Reuters-Journalisten Banksy enttarnt. Das
       ist aber kein Erkenntnisgewinn, nur ein zerstörtes Geheimnis eines
       Künstlers.
       
 (DIR) „Forbes“-Liste der Milliardäre: Wie viele Jahrhunderte lang kann Elon Musk Schnitzel essen?
       
       2025 wurden 400 Menschen zu neuen Milliardären. Musk verdoppelte sein
       Vermögen auf 725 Milliarden. Absurde Zahlen, begreifbar nur durch den
       Schnitzelvergleich.
       
 (DIR) Timothée Chalamet disst Oper und Ballett: Wenn der Shitstorm zum Kulturförderprogramm wird
       
       Der Schauspieler sagt, niemand interessiert sich für Oper und Ballett. Das
       ist die beste Werbung – und es stimmt auch: Die Kunstformen sind super
       elitär.
       
 (DIR) Betrug bei Masernimpfungen in Bayern: Das Ende des Kollektivs
       
       In Bayern sollen 27 Arztpraxen falsche Impfnachweise ausgestellt haben. Das
       zeugt von einer Individualisierung, deren Opfer lediglich als
       Kollateralschaden gelten.
       
 (DIR) Neue „Ostdeutsche Allgemeine Zeitung“: Altbekannte Meckerei
       
       Die „Ostdeutsche Allgemeine Zeitung“ pendelt zwischen Ostalgie,
       Sowjetromantik und AfD. Einen neuen Blick auf Ostdeutschland sucht man
       vergeblich.
       
 (DIR) Flüchtlingsleichen in Italien angespült: Ein Massensterben, das niemanden kümmert
       
       Nach dem Zyklon „Harry“ werden immer mehr Leichen an Italiens Küsten
       angespült. Die Berichterstattung bleibt aus – und mit ihr das öffentliche
       Interesse.
       
 (DIR) Getöteter Rechtsextremer in Frankreich: Der Charlie-Kirk-Effekt
       
       Eine Antifa-Gruppe tötet in Frankreich einen Rechtsextremen. Macron und
       Minister zeigen sich solidarisch. Bei rassistischen Morden bleibt dieses
       „Wir“-Gefühl aber aus.
       
 (DIR) Werbung beim Super Bowl: Politisch sein ist out
       
       Einst war der Super Bowl auch eine Bühne für Haltung. In den jetzigen,
       verunsicherten USA setzen Unternehmen aber auf seichte, risikofreie
       Werbung.
       
 (DIR) Antisemitismus von Stefan Raab: Im Dschungel der Anfeindungen
       
       Die falschen Antisemitismus-Vorwürfe von Gil Ofarim werden im Dschungelcamp
       kaum besprochen. Das macht nun Stefan Raab – mit antisemitischer Häme.
       
 (DIR) Rapperin Nicki Minaj für Trump: Queen of Cringe
       
       Die Rap-Ikone Nicki Minaj unterstützt plötzlich Trump. Für ihre Fans ist
       das eine herbe Enttäuschung.
       
 (DIR) Ermittlung gegen Vulkangruppe: Ein Zeichen der Verzweiflung
       
       Bundesinnenminister Dobrindt kündigt 1 Million Euro Kopfgeld auf die
       Vulkangruppe sowie ein Aufrüsten gegen Linksextremismus an. Er scheint
       einen Erfolg nötig zu haben.