# taz.de -- Geopolitik
       
 (DIR) ESC in Burgas: Kein Sängerkrieg
       
       Der Eurovision Song Contest hat eine neue Regel. Länder im Krieg dürfen den
       Wettbewerb nicht ausrichten. Israel wird nicht explizit als Grund genannt.
       
 (DIR) Russisch als Muttersprache: Nicht nur die Sprache des Aggressors, sondern auch meine
       
       Die Abkehr vom Russischen wird als Teil der Dekolonialisierung dargestellt.
       Selbst wenn dies bedeutet, sich selbst zu verleugnen.
       
 (DIR) Grüne über digitale Unabhängikeit: „Wir sind spät dran, mehr Eigenständigkeit herzustellen“
       
       US-Firmen wie Microsoft dominieren, der Digital Independence Day zeigt
       Alternativen. Wie der Wechsel klappt, weiß Eva Botzenhart von Hamburgs
       Grünen.
       
 (DIR) Parlamentswahl in Armenien: Der Kompass zeigt nach Westen
       
       Premier Paschinjan hat Armenien prowestlich ausgerichtet und auf
       Friedenskurs gebracht. Die Wahl bestätigt seinen Kurs.
       
 (DIR) Wahl in Armenien: 42 Kilometer Fragezeichen
       
       In Armenien soll ein Transitkorridor gebaut werden, um das verfeindete
       Aserbaidschan mit der Exklave Nachitschewan zu verbinden. Sorgt das für
       Frieden?
       
 (DIR) Manager über Rohstoffkrise: „Der westliche Markt trocknet aus“
       
       Karlheinz Wex, Chef des Werkzeugherstellers Plansee Group, spricht über
       Chinas Vormacht auf dem Markt für Wolfram – und Wege aus der Abhängigkeit.
       
 (DIR) Wirtschaftsministerin Reiche in China: Auf schwieriger Mission
       
       Bundeswirtschaftsministerin Reiche fordert in China Zugänge zu Seltenen
       Erden und einen fairen Wettbewerb. Doch die Handelsbeziehungen sind aus dem
       Lot.
       
 (DIR) Treffen von Xi und Putin: Frieden predigen, Krieg bereiten
       
       Kurz nach Trumps Besuch empfängt Chinas Staatschef Xi seinen „alten Freund“
       Machthaber Putin. Das hat nicht nur symbolische Gründe.
       
 (DIR) Streit um Inselrepublik: Das Risiko, dass Trump bei Chinas Taiwan-Forderungen nachgibt
       
       Chinas Staatspräsident Xi Jinping möchte Donald Trump zu Zugeständnissen in
       der sogenannten Taiwan-Frage drängen. Möglicherweise wird er Erfolg haben.
       
 (DIR) Buch über Fehler deutscher Außenpolitik: Mangel an politischer Vorstellungskraft
       
       Es gilt, sich von alten Denkmustern zu verabschieden, meint Jörg Lau. In
       seinem neuen Buch fordert er eine neue deutsche Außenpolitik.
       
 (DIR) Mission zum Mond: USA und China kämpfen um die Vorherrschaft im Weltraum
       
       Der Start von „Artemis II“ markiert den nächsten Akt eines neuen
       Großmächterennens im All. Dabei geht es um mehr als Flaggen und Prestige.
       
 (DIR) Der Iran-Krieg und die Golfstaaten: Keine Ruhe mehr am Persischen Golf
       
       Sie galten als Stabilitätsanker in einer Krisenregion: die Golfstaaten.
       Iran ist nun zum Feind geworden – und die Staaten müssen sich neu
       positionieren.
       
 (DIR) dpa-Korrespondent über Taiwan: „Chinas Strategie ist kognitive Kriegsführung“
       
       China macht Druck, Taiwan übt Resilienz. Deutschland kann von der Insel
       etwas über den Umgang mit Desinformation lernen, sagt Andreas Landwehr.
       
 (DIR) Russland auf der Venedig-Kunstbiennale: Diplomatie der Schönheit?
       
       Russland nimmt wieder an der Kunstbiennale von Venedig teil, damit zeige
       die Biennale ihre Neutralität. Das stößt nicht nur in Kyjiw auf Kritik.
       
 (DIR) Kanzler-Reise nach China: Er hat was rausgeholt
       
       Die Erwartungen beim Besuch des Kanzlers in China waren von vornherein
       gering. Aber Merz kommt nicht mit nichts zurück.
       
 (DIR) Verfeindete Länder im „Board of Peace“: Armeniens gute Miene zum bösen Deal
       
       Armenien und Aserbaidschan sind beide in US-Präsident Trumps neuem
       „Friedensrat“ vertreten. Dahinter steht ein Deal, an dem auch Europa
       beteiligt ist.
       
 (DIR) Neue Bücher über den Westen: Wenn der große Bruder zum Risikospieler wird
       
       Holger Stark skizziert in seinem Buch die Abhängigkeit der Bundesrepublik
       von den USA. Daniel Marwecki wünscht sich ein freundliches Europa.
       
 (DIR) Island als nächstes EU-Mitglied?: Isländische Außenministerin will schnelles Referendum
       
       Island hatte bereits EU-Beitrittsgespräche geführt, diese aber 2013
       abgebrochen. Durch die neue geopolitische Lage könnte es zu einer
       Wiederaufnahme kommen.
       
 (DIR) Transatlantikerin über Rohstoffpolitik: „Es ist gut, dass die EU mit am Tisch sitzt“
       
       Die USA verfolgen mit ihrem Rohstoffgipfel ihre geopolitischen Interessen,
       sagt Stormy-Annika Mildner, Direktorin des Aspen Institutes Germany.
       
 (DIR) Vorstoß der EU: Made in Europe als neues Gütesiegel
       
       Anstatt wie bisher Hightech, Flüssiggas und Waffen in den USA zu kaufen,
       soll die öffentliche Hand in Europa investieren, fordert die EU-Kommission.
       
 (DIR) Außenpolitik von Donald Trump: Durch und durch einseitig
       
       Der US-Angriff auf Venezuela und die Entführung Maduros waren nicht nur
       völkerrechtswidrig, sondern vor allem auch strategisch fragwürdig.
       
 (DIR) China will Maduro zurück: Pekings Taktik zwischen Öl und Großmachtfantasien
       
       China und Venezuela sind strategische Partner und haben miteinander
       Ölgeschäfte betrieben. Was bedeuten die jüngsten Weltgeschehnisse nun für
       Taiwan?
       
 (DIR) Die Wahrheit: Mit Kaiser Merz durchs Zeitengewitter​
       
       So wird 2026: Ein dringend notwendiger Ausblick auf ein Jahr im
       Ausnahmezustand ganz und gar vollkommener Stille​.
       
 (DIR) Wadephuls Reise nach Peking: Vorteil für China
       
       Westliche Politiker können sich in China die Klinke in die Hand geben – es
       nützt nichts. China baut auf Machtpolitik und weiß um seine Stärke.
       
 (DIR) Geschrumpfter G20-Gipfel: Johannesburg macht sich schick
       
       Der deutsche Bundeskanzler reist zum G20-Gipfel in Südafrika und zum
       EU-Afrika-Gipfel in Angola. Das Treffen wird vom Boykott der USA
       überschattet.
       
 (DIR) Geschwächte G20: Da waren's nur noch 14
       
       An diesem Wochenende treffen sich die G20-Staaten in Johannesburg. Doch es
       hagelt Absagen, auch von den großen Mitgliedern. Was ist da los?
       
 (DIR) Entwicklungsprogramm der EU: Europas Seidenstraße
       
       Brüssel feiert Investitionsbereitschaft beim Global Gateway Forum. Wie viel
       Geld geflossen ist, bleibt unklar. NGOs kritisieren fehlende Transparenz.
       
 (DIR) Nach Israels Angriff in Katar: Pakistan stellt Saudi-Arabien nuklearen Schutz in Aussicht
       
       Die Golfstaaten sind misstrauisch: Welchen Schutz bieten die USA der Region
       noch? Saudi-Arabien rückt enger mit der Atommacht Pakistan zusammen.
       
 (DIR) Shanghaier Organisation für Kooperation: Autoritäre Internationale trifft sich in China
       
       Xi Jinping und Wladimir Putin versprechen beim SCO-Gipfel eine neue
       Weltordnung und demonstrieren Einigkeit gegenüber dem politischen Westen.
       
 (DIR) Kritische Rohstoffe: Kampfansage an China – für die Sicherheit Europas
       
       Seltene Erden kommen bislang vor allem aus dem Reich der Mitte. Frankreich
       will sich mit einer Recyclinganlage für die Metalle unabhängiger machen.
       
 (DIR) Pläne der US-Weltraumagentur Nasa: Atomreaktor auf dem Mond
       
       Die Nasa will zurück auf den Mond. Laut einem Medienbericht will sie dort
       einen Atomreaktor bauen – wohl auch in Konkurrenz zu China.
       
 (DIR) EU-China-Gipfel: Frostige Botschaften in Peking
       
       Bei dem Treffen stehen Streitpunkte wie Handel und Ukraine-Krieg im
       Vordergrund. Zumindest beim Klima dürften Brüssel und Peking einen Erfolg
       erzielen.
       
 (DIR) Politologe über Xis Strategie: „Aus Sicht Chinas ist Europa verbraucht“
       
       Global verschiebt sich die Macht – auch zugunsten Chinas. Der Politologe
       Junhua Zhang erklärt die Interessen und Strategien der chinesischen
       Führung.
       
 (DIR) Politischer Analyst zur Weltordnung: „Europas Soft Power ist ramponiert“
       
       Die Ausnahmesituation, in der die Hypermacht USA die liberale Weltordnung
       garantierte, ist Geschichte. Wie soll Europa auf die neue Lage reagieren?
       
 (DIR) Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit: „Deutschland ist auf Partnerschaften angewiesen“
       
       Nachhaltigkeitsforscherin Anna-Katharina Hornidge warnt vor einer Kürzung
       von Entwicklungsmitteln. Den Erhalt des BMZ begrüßt sie.
       
 (DIR) Herfried Münkler „Macht im Umbruch“: Wer kann die vakante Stelle des Machtzentrums füllen?
       
       Herfried Münkler analysiert in „Macht im Umbruch“ die geopolitische Lage.
       Es gilt die Kooperation von Paris, Berlin, London, Warschau zu
       organisieren.
       
 (DIR) Zukunft der deutschen Außenpolitik: Merz, Macron und die Sache mit den Autokraten
       
       Europa wartet auf den neuen Bundeskanzler, der Außenpolitik zur Chefsache
       erklären will. Kann Friedrich Merz das?
       
 (DIR) Wo USA, Russland und Iran sich treffen: Indiens geopolitische Bühne
       
       Zum zehnten Mal findet der sicherheitspolitische Raisina Dialogue in Delhi
       statt. Die Konferenz zeigt: Die Weltordnung verändert sich. Doch China
       fehlt.
       
 (DIR) Gemeinsam unabhängiger von Peking: Malaysia und Singapur planen neue Sonderwirtschaftszone
       
       Eine gemeinsame Sonderwirtschaftszone soll Malaysia und Singapur
       unabhängiger von China machen. Die beiden Staaten sind zwei ungleiche
       Partner.
       
 (DIR) Analyse zu Kryptowährungen 2024: Kryptohacks zur Kriegsfinanzierung
       
       Mehr Angriffe, mehr Geld, das in Kryptowährungen gestohlen wurde – das ist
       die Bilanz des ablaufenden Jahres. Besonders im Fokus ist dabei ein Land.
       
 (DIR) Geopolitik nach Assads Sturz in Syrien: Der Rest der iranischen Achse muss isoliert werden
       
       Russland war abgelenkt, die Hisbollah geschwächt. Plötzlich stürzte Assads
       Kartenhaus in sich zusammen. Die iranische Achse hat damit an Potenz
       verloren – vorerst.
       
 (DIR) Geopolitische Herausforderungen: Wer soll das bezahlen?
       
       Deutschland muss sich fit machen, um Trump und die geopolitischen
       Veränderungen verkraften zu können. Das kostet Geld. Viel Geld.
       
 (DIR) Geopolitik der US-Wahlen: Am Ende der alten Welt
       
       Ihre globale Führungsrolle haben die USA verloren. Welche Rolle werden sie
       künftig spielen? Trump und Harris stehen für unterschiedliche Konzepte.
       
 (DIR) Wirtschaftsprognosen für Deutschland: Nur langsame Erholung erwartet
       
       Erst leichter Rückgang, dann leichtes Wachstum – so blicken
       Wirtschaftsinstitute auf die nächsten Monate. Ein Grund: geopolitische
       Unsicherheit.
       
 (DIR) Politische Kultur der Schuldsuche: Wird alles böse enden?
       
       Männer sind schuld. Frauen sind schuld. Der Kanzler ist schuld. In dieser
       Weltlage braucht es keine Schuldigen, sondern eine Veränderung des Denkens.
       
 (DIR) Weltklimakonferenz in Dubai: Im Auge des Sturms
       
       Wird die COP28 an Konflikten und Geopolitik scheitern? Möglich. Aber die
       Klimakonferenzen sind widerstandsfähiger gegen die Weltpolitik als gedacht.
       
 (DIR) Geopolitische Akteure im Nahostkonflikt: Hotspot der Weltpolitik
       
       Im israelisch-palästinensischen Konflikt überkreuzen sich Interessen vieler
       Staaten. Wer sind die zentralen Akteure? Und welche Ziele verfolgen sie?
       
 (DIR) Europa und der Ukraine-Krieg: Die zweite Chance
       
       Die Solidarität mit der Ukraine könnte eine stärkere europäische
       Integration bewirken. Die Herausforderungen sind vor allem geopolitischer
       Natur.
       
 (DIR) Neue Landkarte für China: China zieht seine Grenzen neu
       
       In einer neuen Landkarte reklamiert die Volksrepublik russisches
       Territorium. Doch Putin muss die Demütigung stillschweigend akzeptieren.
       
 (DIR) Stimmung in China: Deutsche Firmen haben Angst
       
       Die Stimmung westlicher Geschäftsführer in China sinkt. Laut einer Umfrage
       der Handelskammer stellen sie ihre Investitionen in Frage.