# taz.de -- Museum
       
 (DIR) Miniatur Wunderland in Hamburg: Leben auf Knopfdruck
       
       Das Miniatur Wunderland wird 25, die Ausstellung in der Speicherstadt ist
       meistens rappelvoll. Was fasziniert die Menschen bloß so sehr am Modellbau?
       
 (DIR) Neue Ausstellung im Museum für Kinder: Bunte Stoffe und ein Museum am seidenen Faden
       
       Im MACHmit! Museum für Kinder zeigen sieben Künstlerinnen aus Berlin Kunst
       zum Gucken und Begreifen. Es könnte die letzte große Ausstellung sein.
       
 (DIR) 40 Jahre Ausstellung „Chambres d'Amis“: Wie die öffentliche Kunst ins Private vorrückte
       
       In Gent wird die Ausstellung „Chambres d'Amis“ neu aufgelegt. Auf radikale
       Weise stellt sie auch nach 40 Jahren noch relevante Fragen nach dem
       Verhältnis von Kunst, Gesellschaft und Museum.
       
 (DIR) Tourismus in Spanien: Die Schule als Touri-Hotspot
       
       Eine Privatschule in Barcelona hat ein Problem: Sie wurde von Gaudí erbaut
       und soll nun zu einer Museumsattraktion werden. Die Eltern fürchten Chaos.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Im Wachshalla der Semiprominenz​
       
       Der notorische Rollkragenträger Ulf P. soll endlich zum Kabinettstückchen
       bei Madame Tussauds werden​.
       
 (DIR) Gespräch zu Geschichte der Frauenkörper: „Kein Schönheitsideal, sondern eine Imagination“
       
       Panagiotis Iossif, Akademischer Direktor des Museums für kykladische Kunst
       in Athen, über die Geschichte von Frauenkörpern aus der Perspektive von
       Männern.
       
 (DIR) Tag der offenen Tür im Hamburger Bahnhof: Was für ein großer Spaß die Kunst doch ist
       
       Es war ein stetes Aufbauen und Niederreißen. Beim Tag der offenen Tür
       präsentiert sich das Berliner Museum für die Kunst der Gegenwart als
       Spielplatz.
       
 (DIR) Epstein-Files: Wie viele Tonnen wiegt die Schuld?
       
       Eine Ausstellung in Washington will über den Epstein-Skandal aufklären.
       Dafür hat sie alle veröffentlichten Dokumente der Epstein-Files
       ausgedruckt.
       
 (DIR) Bulgakow-Denkmal in Kyjiw: Zwischen Kulturgut und Dekolonialisierung
       
       Vorige Woche wurde in Kyjiw ein Denkmal von Michail Bulgakov entfernt. Der
       berühmte Schriftsteller wird in der Ukraine heute zwiespältig gesehen.
       
 (DIR) Neues Stadtmuseum in Oldenburg: Ein kontaktloser Ort für alle
       
       Oldenburg hat sich ein neues Stadtmuseum geleistet, das zum Nachdenken über
       die Stadt anregen soll. Wie nötig das ist, sieht man vor der Tür.
       
 (DIR) Die Weitergabe von Weltkulturerbe: Das blaue Wunder
       
       Ein altes Handwerk, fast ausgestorben – und Unesco-Weltkulturerbe: In
       Scheeßel praktiziert ein kleiner Kreis Frauen den Blaudruck.
       
 (DIR) Kultur möglichst ohne Staat: Wenn Museen zu Investmentbanken werden
       
       Das Frankfurter Städel Museum will sich von Politik und öffentlichen
       Geldern finanziell unabhängig machen. Das Modell Endowment Museum ist
       ambivalent.
       
 (DIR) Ausstellung „Celebrating Womanhood“: Die Perlen, der Hüftschmuck, das Messer
       
       Kulturerbe aus Tansania: Für die Ausstellung „Celebrating Womanhood“ setzt
       das Linden-Museum Stuttgart selbstkritisch an. Und stößt auf ein Dilemma.
       
 (DIR) Alte Meister aus Kyjiw in Aschaffenburg: Eine Schatzkammer mit Madonna und Trappistenmönch
       
       Nicht evakuiert, sondern ins Ausland verliehen: Die Alten Meister aus dem
       kriegsgefährdeten Khanenko Museum Kyjiw sind jetzt in Aschaffenburg zu
       sehen.
       
 (DIR) Krieg in der Ukraine: War-Life-Balance – der Alltag in Lwiw
       
       Humor hilft, auch mit der grausamsten Realität zurechtzukommen. In der
       Ukraine hat sich der Begriff War-Life-Balance eingebürgert.
       
 (DIR) Was sollen Museen ausstellen?: Im Zweifel für den Dackel
       
       Das Landesmuseum Kassel stellt einen Hundemantel aus und erntete Empörung.
       Doch gerade an Objekten werden Geschichte und Gefühle sichtbar.
       
 (DIR) Magdalenen-Wäschereien in Irland: „Wir waren Sklavinnen“
       
       Mary Merritt wuchs unter Nonnen auf. Sie wurde eingesperrt und ausgebeutet,
       mit anderen Frauen, die als ausgestoßen galten. Das hatte System.
       
 (DIR) Musée Sentimental im Kolumba Köln: Wo liegt der Geist der Dinge?
       
       Das Kölner Museum Kolumba schafft in einer Ausstellung aus Hochkultur-Kunst
       und alltäglichen Gegenständen ungewohnte Perspektiven auf den Glauben.
       
 (DIR) Historiker über den Braunschweiger Löwen: „Sie waren davon ausgegangen, im Löwen Schätze zu finden“
       
       Schatzsucher*innen, Nazis, Busfahrten – der Braunschweiger Löwe hat viel
       erlebt. Alfred Walz erklärt, was das Denkmal einzigartig macht.
       
 (DIR) Neues Ukraine-Museum in Berlin: Krieg zum Anfassen
       
       Eine Ausstellung in Berlin will die Härte des Ukrainekriegs erlebbar
       machen. Die Besucher:innen sind umgeben von Bildern von Tod und
       Zerstörung.
       
 (DIR) Oldenburger Museum erforscht Stifterin: Edith Ruß war „überzeugte Nationalsozialistin“
       
       Das „Haus für Medienkunst“ vollzieht den Bruch mit seiner früheren
       Namenspatronin mit einer Ausstellung. Die Stadt kehrt ihre Fehler unter den
       Teppich.
       
 (DIR) Neueröffnung Deutsche Kinemathek: Mehr Leinwandzeit wagen
       
       Die Deutsche Kinemathek eröffnet ihren neuen Standort im ehemaligen E-Werk.
       Mit der Installation „Screentime“ geht sie neue Wege der Präsentation.
       
 (DIR) Nachts im Museum: Kleine Taschenlampe, brenn
       
       Im Hildesheimer Roemer- und Pelizaeus-Museum wird nachts das Licht
       ausgeknipst. Bei Taschenlampenführungen sind auch Mumien zu entdecken.
       
 (DIR) Ausstellung zu jüdischer Islamforschung: Die Geschichte war verwoben
       
       Die Ausstellung „Die Morgenländer“ in Hohenems ist lehrreich. Sie zeigt,
       was den jüdischen Blick auf den Orient im 19. Jahrhundert bedeutend machte.
       
 (DIR) Fotoausstellung im Hamburger MK&G: Alltag in der Fremde
       
       Was heißt es, fern der Heimat zu leben? Die Ausstellung „Früher hießen wir
       Gastarbeiter“ zeigt, wie Migrant*innen ihr Leben in Deutschland sahen.
       
 (DIR) Adjayes Neubau fürs Studio Museum Harlem: Ein Statement aus schwarzem Beton
       
       In New York eröffnete der Neubau des Studios Museum Harlem, geplant von
       David Adjaye. Wofür steht das einst pionierhafte Museum für Schwarze Kunst
       heute?
       
 (DIR) Museum für die Bremer Stadtmusikanten: Ein bisschen Kitsch tut keinem weh
       
       Mit dem Stadtmusikanten- und Literaturhaus hatte sich Bremen bei der Unesco
       für den Titel „City of Literature“ beworben. Jetzt steht das Konzept.
       
 (DIR) Sonderausstellung im Altonaer Museum: „Der Heimatbegriff ist viel zu theoretisch“
       
       Museumsobjekte repräsentieren oft nationalkonservative Vorstellung von
       Heimat. Museen müssen damit einen Umgang finden, sagt Direktorin Anja
       Dauschek.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Winzige Wasserbären mit acht Beinen
       
       Die lustige Tierwelt und ihre ernste Erforschung (228): Mikroorganismen vom
       Feinsten, hier lesenswerte Bärtierchen genannt.
       
 (DIR) Copy Art von Klaus Urbons: Grautöne, wie es sie nicht mehr gibt
       
       Der Künstler Klaus Urbons hat eine Sammlung von Fotokopierern
       zusammengetragen. In einem Museum in Mühlheim an der Ruhr kann man diese
       nicht nur besichtigen.
       
 (DIR) Schmuckraub im Louvre: Die prunkvollen Insignien vergangener Monarchien
       
       Viele königliche Schmuckstücke raubten Diebe aus dem Louvre. Gibt es da
       eine Parallele zum Kronjuwelen-Raub während der Französischen Revolution?
       
 (DIR) Raubzug im Pariser Louvre: Schatzkammer des Museums geplündert
       
       Eine gut organiserte Bande hat im Louvre Schmuck von „unersetzbarem Wert“
       gestohlen. Sie hatte es auf die französischen Kronjuwelen abgesehen.
       
 (DIR) Diebstahl im Louvre in Paris: Schmuck von Joséphine und Napoleon gestohlen
       
       Unbekannte sind in das weltberühmte Museum eingedrungen und sollen dann
       geflüchtet sein. Der Louvre bleibt vorerst zu, die Polizei ist im Einsatz.
       
 (DIR) Fotografin über ihr NSU-Fotoprojekt: „Diese Morde fanden mitten unter uns statt“
       
       Regina Schmeken hat die Tatorte des NSU fotografiert, um sich mit den
       Opfern solidarisch zu zeigen. Ihre Fotos sind im Altonaer Museum zu sehen.
       
 (DIR) Rundlingsmuseum im Wendland: Leinenproduktion für die Sklaverei
       
       Das Rundlingsmuseum Wendland, ein Freilichtmuseum im Landkreis
       Lüchow-Dannenberg, zeigt die Verstrickung der Leinenproduktion in den
       Kolonialismus.
       
 (DIR) Elbtower in Hamburg: Am Ende zahlt wieder mal die Stadt
       
       Hamburgs Bürgermeister hatte beteuert, es werde keine Staatshilfen für den
       Elbtower geben. Nun kauft die Stadt den Mega-Wolkenkratzer zum Teil.
       
 (DIR) Ausstellung über Computerspiele: Aus Nostalgie ein paar Atombomben werfen
       
       Das Alliiertenmuseum in Dahlem zeigt, wie der Kalte Krieg bis ins
       Kinderzimmer reichte. Eine Ausstellung über Spiele als Spiegel politischer
       Angst.
       
 (DIR) Neue Ausstellung im FEZ: Kuhkacke und ein rülpsender Einkaufswagen
       
       250 Kinder haben daran mitgearbeitet: Die Ausstellung „Green Planet Berlin“
       zeigt, was man für eine klimagerechtere Stadt tun kann.
       
 (DIR) Buchstabenmuseum Berlin muss schließen: A wie ausbuchstabiert
       
       Nach zwei Jahrzehnten schließt das Buchstabenmuseum Berlin am 6. Oktober.
       Die Suche nach neuen Perspektiven beginnt. Findet sich ein neuer Träger?
       
 (DIR) Kunstprojekt „Bildvergrabungen“: Kunstvoll zerschnitten
       
       Der Hamburger Künstler Matthias Oppermann hat seine Gemälde bewusst
       fragmentiert – und sie dann vergraben und Jahre später wieder ausgebuddelt.
       
 (DIR) Ökonom über Geschichte des Tätowierens: „Ein Künstler ließ sich ‚the end‘ auf die Lider tätowieren“
       
       Manfred Kohrs hat das Deutsche Institut für Tätowiergeschichte gegründet.
       Er organisierte einen Gesprächsabend, bei dem die Antike auf Dürer trifft.
       
 (DIR) Kulturreportage aus Rumänien: Wo Dalí den dunklen Grafen bezwingt
       
       Strange things happen in Transsylvanien. Offen und geschichtsbewusst zeigt
       sich die Kulturszene in der transsylvanischen Stadt Cluj-Napoca.
       
 (DIR) Museum der Leuchtbuchstaben in Berlin: Buchstäblich Geschichte
       
       Zwanzig Jahre rettete ein Museum in Berlin Leucht-Buchstaben vor der
       Verschrottung. Jetzt steht es kurz vor dem Ende – und die Zukunft ist
       ungewiss.
       
 (DIR) Antimilitaristische Ausstellung: Ein Museum gegen den Krieg und das Töten
       
       Das Anti-Kriegs-Museum in Wedding feiert sein hundertjähriges Bestehen. Das
       Museum will vor einem eines: Vom Krieg abschrecken.
       
 (DIR) Besuch im Panzermuseum: Mit Panzern gegen den Faschismus
       
       Im deutschen Panzermuseum in Munster wird nicht nur technisches Großgerät
       gezeigt, sondern auch, was diese Gewaltmaschinen anrichten.
       
 (DIR) Polykrisen: Die Kultur im Zeitalter der goldenen Toilette
       
       Wie steht es um Kunst und Kultur in einer Welt der Polykrise und nach dem
       internationalen Aufstieg einer karnevalesken Rechten? Eine
       Bestandsaufnahme.
       
 (DIR) Die Geschichte des Computerspielemuseums: Alle Exponate dürfen gespielt werden
       
       Das Berliner Computerspielemuseum ist international das erste Museum zum
       Thema Gaming. In einem Buch erzählen die Gründer von den Anfängen.
       
 (DIR) Im Museum in Czernowitz: Zu Besuch bei Olha Kobyljanska
       
       Das Museum der Schriftstellerin Olha Kobyljanska in Czernowitz war früher
       ihr Wohnhaus. Die vielsprachige Autorin wählte bewusst das Ukrainische.
       
 (DIR) Boom der Kinderprogramme in Museen: Die Performance zum Mitmachen beginnt erst später
       
       Kinder sind die neueste Zielgruppe von Kunstinstitutionen, Angebote für sie
       in Museen boomen. Klappt das auch? Beobachtungen aus Hannover und Berlin.
       
 (DIR) Hornburger Synagoge im Museum: Ein kleines Heiligtum
       
       Vor 100 Jahren wurde ein Synagogeninventar aus Hornburg im
       Braunschweigischen Landesmuseum aufgestellt. Drei Ausstellungen feiern das
       Jubiläum.