# taz.de -- Kolumnen
(DIR) UNO, CSU und EU: Staatsräson kostet Geld
Deutschland sucht nach dem Schuldigen des Wahldebakels bei der UNO.
Wiedergewählt wird wohl nur CSU-Politiker Markus Söder.
(DIR) Seifenkistenrennen in Berlin: „Statt Unfällen habe ich Siegerehrungen gesehen“
Wo sind all die Straßenfeste hin mit den Wettbewerben für Kinder? Unser
Kolumnist erinnert sich an Seifenkistenrennen. Braucht es ein Comeback?
(DIR) Übers Glück des Tanzens: Morgens, nach dem Rausch
Mit Bewegungen in den Tag zu starten beglückt das Gemüt und schärft die
Sinne für Neues und Altes in der eigenen Stadt.
(DIR) Ermittlungen im Stadion: Fußball ist der realste Krimi
Nicht nur im Fernsehen beschäftigen sich die Ermittler*innen gern mit
Fußballskandalen. Auch die Drei??? verirren sich oft auf Fußballplätze.
(DIR) Trendfood Ube: Lila Ausbeutung
Die philippinische Wurzel Ube erobert Social Media, große Café-Ketten holen
sie ins Sortiment. Die Kleinbauern, die sie anbauen, profitieren kaum.
(DIR) Über Macht und Ohnmacht: Das Schlimmste der Gefühle
Das Gefühl von Ohnmacht entsteht, wenn Menschen Unrecht angetan wird.
Niemand sollte die Macht haben, das zu tun.
(DIR) Outdoor Sex: Ein Balanceakt auf der Parkbank
Nach einer heißen Begegnung in einer Bar, ist der nächste Park manchmal die
schnellste Option. Dort Sex zu haben, ist aber gar nicht so einfach.
(DIR) Aufarbeitung der NS-Geschichte: Der Nazi steckt in dir und nicht in der Kartei
Der Zugang zur NSDAP-Mitgliederkartei wurde mittels Medientools
erleichtert. Welche Gefühls- und Denkwelten die Erben übernommen haben,
bleibt offen.
(DIR) Bandshirts kaufen: Mein Kopf ist wie eine Plastiktüte
Die Kolumnistin geht Bandshirts shoppen und stellt sich die Frage: Darf man
den Merch einer Band kaufen, deren Musik man kaum kennt?
(DIR) Gescheiterte Initiative in Berlin: Warum wir Werbung so lieben
Reklame will uns beherrschen – trotzdem entscheidet sich Berlin gegen eine
werbefreie Stadt. Das liegt auch daran, was Werbung uns gibt.
(DIR) Ende von Radiosender Cosmo: Nicht schön, nicht geil und nicht mehr laut
Mit dem Multikulti-Sender Cosmo ist ab 1. April 27 Schluss. Er wird in der
1live-Markenfamilie versteckt und heißt 1liveStreet. Keine gute Idee.
(DIR) Specht über Pussy Riot: „Ich hätte Angst, dass der Geheimdienst mich beobachtet“
Die Punkband Pussy Riot macht weiterhin Aktionen gegen Putin und den
russischen Staat. Kolumnist Christian Specht sieht, wie gefährlich das ist.
(DIR) Der „Rubber Hose Mascots“-Trend: Als die Dosen laufen lernten
Sie sind cute, retro und es werden immer mehr: Unser Kolumnist begegnet
ständig laufenden Lebensmitteln im Retro-Cartoonstil. Wo kommen die bloß
her?
(DIR) Mostar und das Erbe Ex-Jugoslawiens: Traurig, aber normal
In Mostar ist was los. Und ältere Intellektuelle beneiden die Jungen
manchmal um ihre Unbedarftheit. Denn in vielen Köpfen ist der Krieg nicht
vorbei.
(DIR) ADHS und Soziale Ausgrenzung: „Die haben Angst, dass ich ansteckend bin“
Kinder mit ADHS haben es schwer, Freunde zu finden. Das liegt nicht nur an
ihnen. Gerade bildungsnahe Eltern grenzen zum Schutz ihrer Kinder oft aus.
(DIR) Trauer über Kontinente hinweg: Wenn am Ende der Reise ein Sarg steht
Distanz ist politisch: Die einen können kommen, zu einer Beerdigung oder
einer Hochzeit, die anderen nur mit Visum. Dann wird es schrecklich
konkret.
(DIR) Rauchen im Freiluftkino: Das Leuchten der Glut in Nahaufnahme
Nichts sieht cooler aus, als wenn sich im Film jemand eine Zigarette
ansteckt. Für Raucher_innen eine Qual im Kino. Doch zum Glück ist jetzt
Sommer.
(DIR) Europas unsichtbare Festung: Die halbe Straße kannte meinen Namen
Unser Autor reist nach Brasilien und an einem Tag kennt ihn die ganze
Straße. Gehört die Zukunft Gesellschaften, in denen Fremde miteinander
sprechen?
(DIR) Zum Abschied von Alexander Stock: Wer Intendanten kommen und gehen sieht
Der ZDF-Sprecher Alexander Stock geht in Rente. Fast 25 Jahre reagierte der
Sender seinetwegen zurückhaltend, manchmal sogar überlegt und – beruhigte.
(DIR) Vor dem Finale von GNTM: Auch als Feministin kann man „Germany’s Next Topmodel“ lieben
Die Show bietet vor allem Frauen, trans Menschen und Gays eine Chance, der
Durchschnittsmann spielt nur eine Nebenrolle. Gut so, sagt unsere Autorin.
(DIR) Beleidigung von Politiker*innen: Als ich Philipp Amthor ein rassistisches Arschloch nannte
Auch ich habe als Kommunalpolitiker*in Anfeindungen erlebt. Und will
trotzdem, dass der StGB-Paragraf zur Politikerbeleidigung abgeschafft wird.
(DIR) Transnistrien im Visier: Russisch wird man jetzt ganz schnell
Putin hat den Erwerb russischer Staatsbürgerschaften für Bewohner
Transnistriens massiv erleichtert. Worauf das hinauslaufen könnte, ist
leider klar.
(DIR) Feminismus in Ägypten: Eine Frau gegen ein Königreich
Sie unterbrachen die Sitzung, besetzten den Plenarsaal und weigerten sich
zu gehen: Doria Shafik und ihre Mitstreiterinnen schrieben Geschichte.
(DIR) Einkaufen bei alten Hippies: Mein Freund, der Pilz
Mit Substanzen ist unsere Autorin vorsichtig. Aber Vorsicht ist nicht alles
– vor allem, wenn der Partner die Dinge anders sieht. Und sehen will!
(DIR) Videospiele im Kino: Zusammen Kolonialismus aufarbeiten
Ein Kino in Moabit bringt Videospiele auf die Leinwand. Dieses Mal ging es
um das Spiel „Relooted“, bei dem afrikanische Raubkunst zurückgeholt wird.
(DIR) Slapp-Klagen: Wie viel Freiheit braucht Meinung?
Absolute Meinungsfreiheit würde die Pressefreiheit stärken, indem sie
strategische Klagen gegen Medien unmöglich macht. Doch die Sache hat einen
Haken.
(DIR) Klimaschutz in Deutschland: Die Regierung schützt die Bürger*innen nicht
Schwarz-Rot überschätzt die Wirkung der geplanten Klimamaßnahmen deutlich.
Von den geplanten Antiklimamaßnahmen ganz zu schweigen.
(DIR) Gericht verhandelt über Rundfunkbeitrag: Milde Panik bei ARD und ZDF
Das Bundesverfassungsgericht lädt Ende Juni zum Vortrag in Sachen Erhöhung
des Rundfunkbeitrags. Der Ausgang ist offen.
(DIR) Xi, Frontex, NSDAP-Kartei: Opas China-Reise
Trump besucht Peking, irreguläre Grenzübertritte gehen zurück und beim
Eurovision sind die Songs vielfältiger geworden. Das war die Woche.
(DIR) Zu 40 Jahren ZDF-Fernsehgarten: „Es wäre schade, wenn der Fernsehgarten verschwinden würde“
Für unseren Autor gehört die ZDF-Sendung zum Sonntag dazu. Eine Kolumne zum
40. Jubiläum.
(DIR) Krise in der Küstengemeinde: Die Vetternwirtschaft schlägt zurück
Vor einem Jahr wurde die alte Macht abgewählt. Nun zeigt sich in einem
kleinen Ort an der Adria, wie schwer Korruption zu überwinden sind.
(DIR) Danksagung an Berlin: Unsere Heimat, Söders Albtraum
Seit fast 20 Jahren lebt unsere Autorin in Berlin. Dort lernte sie, sich
frei zu fühlen, auch vor Diskriminierung. Eine Liebeserklärung.
(DIR) Zukunft der Grünen: Wozu werden die Grünen gebraucht?
Die Grünen wollen wieder wachsen. Dafür müssten sie in der
liberaldemokratischen und „bürgerlichen“ Mitte inhaltlich, emotional und
personell andocken.
(DIR) Zu Besuch bei Ludwig Zwo: Das Erbe der Nachtschwalbe
Während des Immobilienchecks bei Bajuwarenkönig Ludwig Zwo können samtene
Treppen auch einen Wettstreit anregen. Oder man isst lieber ein Eis.
(DIR) Marketing in Reiseländern: Urlaub im Werbeblock
Wer im Urlaub ins Kino geht, lernt das Reiseland besser kennen – die
Werbung offenbart dabei die jeweiligen Sehnsüchte, Ängste und
Marketinglügen.
(DIR) Evolutionsbiologie: Warum wir wegen früherer Peinlichkeiten erschaudern
Peinliche Momente holen uns Jahre später unter der Dusche ein – was Scham
mit Lebendigkeit zu tun hat.
(DIR) Jubiläum und Krise im Printjournalismus: Lokalzeitungen fordern Förderung
Die FAS wird 25 – das ist ein Grund zum Feiern. Im Lokaljournalismus sieht
es dagegen düster aus. Deswegen wird nun eine radikale Forderung erhoben.
(DIR) Alkoholverbot an Bahnhöfen: Therapieangebote erhöhen
An Berliner Bahnhöfen ist der Konsum alkoholischer Getränke ab sofort
verboten. Ein Verbot hilft Alkoholikern nicht. Man muss sich um sie
kümmern.
(DIR) Daten Ü-40: Peitsche, Gitter, Plastikmatratze
Mira Milborn besucht zum ersten Mal einen BDSM-Club. Sie trägt kein Höschen
und die Plastikmatratze ist unsexy. Abschrecken lässt sie sich aber nicht.
(DIR) Vorwahlstimmung in Israel: Jonathan Pollard ist der rechte Mann zur rechten Stunde
Der Ex-Spion aus Texas will für die Knesset in Jerusalem kandidieren. Und
im Falle seiner Wahl erstmal im Gazastreifen Ordnung schaffen.
(DIR) 1.535 Tage Krieg in der Ukraine: Wo Theater dem Krieg trotzen
Odessa, Mykolajiw und Cherson stehen unter ständigem Beschuss. Trotzdem
gibt es Theateraufführungen, notfalls im Keller. Denn die Menschen brauchen
Kultur.
(DIR) Verkehrspolitik in der Hauptstadt: Warum ich als Fahrradfahrer gegen „Berlin autofrei“ bin
In Berlin will ein Bündnis Autos aus dem gesamten S-Bahn-Ring verbannen.
Das ist zu radikal – und ein Geschenk an die CDU.
(DIR) Verteuerung des Alltags: Handwerker im Alles-scheiße-Modus
Als Frau osteuropäischer Herkunft glaubt die Kolumnistin, alles selbst
machen zu können. Renovieren. Und fluchen. Doch es gibt ebenbürtige Männer.
(DIR) Theatertreffen: Ein letzter Rest Glamour
Das Theatertreffen der Berliner Festspiele bringt schillernde Figuren und
wuselnde Theaterfans zusammen. Eine Frau sticht dabei hervor.