# taz.de -- Kolumnen
(DIR) Live-Reporter unter Rechten: Stream of Sorgen und Ängste
Politische Streamer sind Hype. Der bekannteste: Marcant. Er tummelt sich
auf Nazi-Demos und AfD-Festen und macht vor, wie „mit Rechten reden“ geht.
(DIR) Sommerinterview mit Chrupalla und Weidel: Doppel-Demagogie in der Infoschiene
Dass die AfD den ÖRR abschaffen will, hält diesen nicht davon ab, sie
weiter einzuladen. Zumindest der MDR scheint aber aufgewacht zu sein.
(DIR) Wahlen, Grenzkontrollen und Ben-Gvir: „Immerhin fordere ich keine Mauer – vorerst“
Dobrindt will seine Grenzkontrollen verlängern. Und Ben-Gvir sieht in
Palästinensern „nicht einmal Menschen“. Wenigstens war Merz im Urlaub.
(DIR) Die Regenbogenfabrik in Berlin: Solidarisch im Kiez
Das Kreuzberger Nachbarschaftszentrum Regenbogenfabrik braucht finanzielle
Unterstützung. Unser Kolumnist findet solche Orte wichtig, sie dürfen nicht
verschwinden.
(DIR) Emotionale Dysregulation bei ADHS: Die urgewaltige Wut, in der ich alles niederbrennen kann
Das Schlimmste an ADHS sind nicht Unkonzentriertheit oder Vergesslichkeit,
sondern die heftigen Gefühlsausbrüche. Doch das Drama gehört zu mir.
(DIR) Investition in Brandschutz: August-Rekorde vor Schicksals-September
Ein Waldbrand nach dem anderen. Langsam sind die Seen und Flüsse leer.
Wieso ist Waldbrandschutz angesichts der Klimakrise kein Wahlkampfthema?
(DIR) Merz im Urlaub: Seinen letzten Sommer soll der Kanzler gern genießen
Die Forderung, der Kanzler solle zügig zurückkommen, um dem Volk die Welt
zu erklären, hat auch etwas Untertäniges.
(DIR) Diskriminierende Wohnungspolitik: Mit Hausbesetzungen gegen Rassismus
Für Menschen aus Suriname war es nach der Unabhängigkeit schwierig, in den
Niederlanden Wohnungen zu bekommen. Ein Viertel in Amsterdam hat sich
gewehrt.
(DIR) Psychische Gesundheit: Antidepressiva werden immer noch verteufelt. Schluss damit!
Escitalopram und Co. sind keine Allheilmittel und ersetzen keine Therapie.
Doch sie grundsätzlich schlecht zu reden, bringt niemandem etwas.
(DIR) Eklat ums Volksbühnen-Schwimmbad: Wer hier provoziert
Der Umgang des CDU-Bürgermeisterkandidaten mit der Hetze rund um die
Volksbühnenaktion ist verheerend. Aber es gibt auch eine gute Nachricht.
(DIR) Automatisierung und Mehrwert: Einkommensteuern für Maschinen
Roboter nehmen uns Arbeitsplätze weg. Warum besteuern wir nicht ihren
Produktivitätsgewinn – und profitieren alle vom Fortschritt?
(DIR) Plötzlich Filme aus Mediathek gelöscht: Kauft Blu-Rays!
Wenn Anbieter die Lizenz für Filme verlieren, können diese aus der
Mediathek verschwinden – selbst wenn man sie bereits gekauft hat. Zum Glück
gibt es physische Medien.
(DIR) Sommerlochtier ist da: Von bunten Vögeln
Das diesjährige Sommerlochtier kommt spät, ist dafür aber rebellisch: Pfau
Fridolin zerkratzt Autos. Unterstützer*innen schützen das Tattier.
(DIR) Social Freezing, Arbeit, Rassismus: Fresse auf gegen Menschenfeindlichkeit
Der Nachrichtendienst darf heimlich in Wohnungen, die Schwarze Community
wegen Sicherheitsbedenken nicht ins Volksbad und der ESC hat neue Regeln.
(DIR) Ein letztes Mal „Was macht mich?“: Eine Pflanze muss nicht entscheiden, wo ihre Welt aufhört
In seiner letzten Kolumne denkt unser Autor darüber nach, was ihn und die
Menschheit ausmacht. Am besten funktioniert das zwischen Supermarktregalen.
(DIR) Wahlen in Russland: „Wieso wird man überhaupt so ein Diktator?“
In Russland stehen Wahlen an und die Oppositions-Partei Jabloko wurde
verboten. Unser Kolumnist macht sich Sorgen um die Meinungsfreiheit in
Russland.
(DIR) Film „Transit Times“: Ein Land verschwindet nicht mit einem Knall
In Deutschland gibt es nur selten Filme aus Moldau zu sehen. Dieser fängt
den Alltag im Land im Jahr 1997 grandios ein.
(DIR) Zwischenstopp in Prag: Ein paar Stündchen Pause
Auf dem Weg nach Wien hält die Kolumnistin am Bahnhof Praha Holešovice.
Zwischen Häschen, gelben Röcken und Cornettoeis entdeckt sie den Zauber des
Alltags.
(DIR) Wohnungspolitik in Wien: Rot ist die Farbe der Wohnungshoffnung
In der österreichischen Hauptstadt ist das Wohnproblem etwas kleiner als in
anderen Hauptstädten. Der Grund dafür findet sich am Anfang des 20.
Jahrhunderts.
(DIR) Festivals in der Krise: Endlich wieder Bauzäune schleppen
Kleine Festivals sind vielleicht das bizarrste Kulturgut, das urbane und
ländliche Lebenswelt miteinander verbindet. Deshalb müssen wir sie
erhalten.
(DIR) Reisen in Mexiko: Wir sollten die Welt als Teppich erzählen
Nationale Narrative sind wirkmächtig. Viel akkurater bei der Erzählung der
Welt aber sind Kulturregionen. Ein paar Gedanken aus Monterrey.
(DIR) Erbaut auf Ausbeutung: Protziges Paris
Prachtvolle Gebäude in Frankreichs Hauptstadt sind kein Zeugnis goldener
Zeiten. Damals wie heute: Reichtum entsteht durch Unterdrückung.
(DIR) Von Ruhs bis Restle: Die üblichen Verdächtigungen
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist zu Ausgewogenheit verpflichtet. Wer
das festhält, kann leichter analysieren, was gerade durcheinandergeht.
(DIR) Flüchtlinge in Ceuta: Abschottung ist nie gut
Aus der DDR kamen damals auch Flüchtlinge und wurden hier gut aufgenommen.
Warum ist das bei heutigen Flüchtlingen anders, fragt sich unser Kolumnist.
(DIR) Weinverkostung: Silvaner Superstar
Riesling, Bacchus, Müller-Thurgau – alles köstliche Weine. Aber seitdem
unser Kolumnist umgeben von Silvaner-Reben ist, hat er einen neuen
Favoriten.
(DIR) Zugang zu Abkühlung: Wenn die Superreichen Kälte zum Luxusgut machen
Ob „Snowrooms“ oder „Kryostase“ – Reiche haben einen privilegierten Zugang
zu Kälte. Doch was soll die Nachwelt mit den ganzen alten weißen Männern
anfangen?
(DIR) Glaube an Veränderung: Hoffnung ist eine bewusste Entscheidung
Ein Jahr lang hat unsere Kolumnistin regelmäßig nach Dingen gesucht, die
ihr Hoffnung machen. Dabei hat sie gemerkt, dass man Hoffnung lernen kann.
(DIR) Rennradfahren in der Hitze: Ist das unsolidarisch?
Während andere vor dem Ventilator sitzen, springe ich bei Hitze aufs Rad.
Und riskiere damit, als Notfall im überlasteten Krankenhaus zu landen.
(DIR) Leipzig und Hybrider Krieg: Verunsicherung ist ihr Ziel. Haltet die Faszien im Flow!
Ist Ruhe wieder erste Bürgerpflicht? Oder wie erklärt sich sonst die
seltsam entspannte Stimmung trotz sich häufender Terroranschläge?
(DIR) Erziehung zwischen Freiheit und Grenzen: Vielleicht erwarten wir von Eltern zu viel
Nicht alle Familien in Syrien setzen automatisch besser Grenzen als die in
Deutschland. Jede Familie ist anders. Aber es gibt einen großen
Unterschied.
(DIR) KI-Firmen vernichten Bücher: Alexandria lässt grüßen
KI-Unternehmen kaufen angeblich massig antike Bücher auf, um sie zu scannen
und anschließend zu schreddern. Kann das stimmen?
(DIR) Jede Menge Verharmlosungen: Muslime, Monster, Mannschaften und neuer Mann
Gegen den Terror gibt es ein Rezept: die Toleranzbotschaft des CSD. Gegen
das sich radikalisierende Klima sind allerdings radikalere Maßnahmen nötig.
(DIR) Erstes Mal im Hotel: Sex mit Aussicht
Mira ist zunächst skeptisch, als D. vorschlägt, ein Hotelzimmer zu mieten.
Doch dann findet sie es genial – wenn nur die Betten nicht so rutschten!
(DIR) Umgang mit Krisen: Resilienz ist unser aller Aufgabe
Minderheiten wird oft zugeschrieben, besonders resilient zu sein. Doch als
Gesellschaft sollten wir alle gemeinsam Krisen überstehen können.
(DIR) US-Bürgerkrieg: Wie Harriet Tubman die Sklaverei bekämpfte
Das Ende der Sklaverei in den USA war eine der weltweit größten
Enteignungen. Daran waren auch viele Schwarze Soldat*innen beteiligt.
(DIR) Schönheitsideale: Schonmal über Daumenkappen nachgedacht?
Was Menschen an sich und anderen schön finden, ändert sich ständig. 2126
sind Bauch-Beine-Po egal, der Fokus liegt auf anderen Merkmalen.
(DIR) Deutsche Frauenbewegung: Als eine gelbe Broschüre viral ging
Abitur ist für Mädchen lange Zeit nicht vorgesehen. Gegen den Zustand
schreibt Helene Lange Ende des 19. Jahrhunderts an – mit Erfolg.
(DIR) Besuch bei einem Wiener Original: Das Willi-Universum
Die Kolumnistin besucht einen alten Freund in Wien. Dabei entdeckt sie ein
Leben in Zwischenräumen.
(DIR) Trauma im Film: Ein unablässiges In-sich-selbst-Herumgraben
Ständig handeln Hollywoodfilme von Traumata. Aber wer sich nur auf die
eigene Psyche konzentriert, verpasst es, die Systemfrage zu stellen.
(DIR) Idee von deregulierten Ministaaten: Es läuft nicht für Donald Trumps „Freedom Cities“
Trumps Oligarchenfreunde träumen von deregulierten „Freedom Cities“, wo nur
das Geld zählt. Doch es bleibt beim Traum, denn der Präsident liefert
nicht.
(DIR) Autoritäre Persönlichkeit und Faschismus: Antifa ist Kopfarbeit
Autoritäre können Ambivalenz schlecht aushalten. Warum die Erkenntnisse von
Sozialforscherinnen wie Else Frenkel-Brunswik brandaktuell sind.
(DIR) Debatte um Leihmutterschaft: Ethische Übelkeit am Anfang der Schwangerschaft
Wer in der Debatte um Leihmutterschaft eine schnelle, klare Meinung hat,
ist verdächtig. Und: VW streicht Stellen und zahlt Dividenden aus.
(DIR) Musiksendungen in der ARD: Musikantenstadl ist besser als sein Ruf
Unser Kolumnist mag die Wirtshausmusikanten im Fernsehen und war auch Fan
des „Musikantenstadl“. Aktuelle Musikshows der ARD findet er aber oft öde.
(DIR) Angst vor der Modekrankheit: Zu viel Liebe für ADHS?
Normalos finden, ADHSler übertreiben mit ihrer Diagnose. Dabei sollten sie
Betroffene bei der Suche nach Selbstakzeptanz unterstützen. Und zuhören.
(DIR) Sommergefühle: Die Unmöglichkeit, den deutschen Juli zu genießen
Der Juli lässt nicht nur Sommergefühle aufkommen. Eine gewisse Schwere
zieht sich durch die ferienbedingt leeren verregneten Straßen.
(DIR) Videobeweis beim Fußball: War der Ball in Wembley 1966 doch drin?
Der Videobeweis schafft die Illusion, Gerechtigkeit herzustellen. Das
verkennt völlig, wie sehr Fußball von Zufällen und Ungerechtigkeiten
abhängt.
(DIR) Knoblauch in der Küche: Ein Leben ohne Knolle ist möglich, aber sinnlos
Knoblauch findet unsere Kolumnistin eigentlich immer gut, auch als
Immunbooster und Verdauungsanreger. Nur bei einer Sache ist sie skeptisch.
(DIR) „Odyssee“ nach Madeline Miller: Göttin, macht das Spaß!
Ja, Odysseus ist cool, aber haben Sie schon mal von Circe gehört? Wie
feministische Neuerzählungen unsere Autorin für griechische Mythologie
begeisterten.
(DIR) AfD-Kranz bei NS-Gedenken: Nie wieder heißt auch: nicht jetzt
Beim Gedenken an das Attentat auf Hitler wollen Tobias Korenke und Gemma
Pörzgen einen Kranz der AfD entfernen. Sie machen vor, was Widerstand
heißt.