# taz.de -- Punk
       
 (DIR) Punk Cramps: Verliebt in das Bild im Fernseher
       
       Die Cramps waren die wilden Kerle des Punk. Ihr bisher unveröffentlichtes
       Debütalbum „Gravest Gravy“ erscheint jetzt neu remastert.
       
 (DIR) Legendäres Punkkonzert im Berliner SO 36: Sie sind unruhig, besessen und kennen keine Grenzen
       
       Die Punkband the Sods gastierte 1981 im SO 36. Weil sie alte Songs nicht
       mehr spielen wollte, kam es zu Tumulten. Späte Bilanz eines folgenreichen
       Abends.
       
 (DIR) Abschied der Toten Hosen in Buenos Aires: „Wir wollen jetzt ‚Adiós‘ sagen, wo wir in Bestform sind“
       
       Die Toten Hosen kommen im Oktober auf Abschiedstournee nach Argentinien.
       Wohl keine andere deutsche Band hat so viele Fans im Land am Río de la
       Plata.
       
 (DIR) Punkbands Deutsche Laichen und Screamer: Sie haben Spaß, Wut und Hoffnung gegen Hass
       
       Punk wird immer beben, auch wenn alles andere längst erstarrt ist: Das
       stellen zwei krasse Alben von Deutsche Laichen aus Göttingen und Screamer
       aus Hamburg klar.
       
 (DIR) Punker-Kunst im Auktionshaus Grisebach: Abhängen mit amüsierten, unproduktiven Parasiten
       
       Wenige Professoren lösten das Versprechen der Kunsthochschule so sehr ein
       wie Thomas Zipp. Nun widmen ihm Studierende und Alumni eine
       Tribut-Ausstellung.
       
 (DIR) Berlin Art Week 2026: Alles so schön glatt hier
       
       Die Berlin Art Week feiert 15-jähriges Jubiläum und tischt groß auf. Was
       bleibt von mehr als 120 teilnehmenden Institutionen, Festivals, Galerien,
       Messen und Off-Spaces?
       
 (DIR) US-Punkgitarrist Cheetah Chrome ist tot: Laut, böse und dem eigenen Untergang geweiht
       
       US-Gitarrist Cheetah Chrome ist gestorben. Mit Rocket from the Tombs und
       den Dead Boys begründete er Mitte der 1970er die Urform von Punk. Ein
       Nachruf.
       
 (DIR) Neues Album von US-Punkband: Die Sache mit der neuen Team-Dresch-Platte
       
       Die queere US-Punkband Team Dresch taucht aus der Versenkung auf und
       liefert mit dem Album „Furthermore“ eine Kampfansage gegen Homophobie und
       Rechtsruck.
       
 (DIR) Punksänger Monchi im Gespräch: „Gehen? Digga, ist das euer Ernst?“
       
       Jan Gorkow, besser bekannt als Monchi, Sänger der Band Feine Sahne
       Fischfilet, erzählt von der Kraft des Machens und warum er nicht mehr alle
       „Cops“ für „Bastards“ hält.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Deutschland, Deutschland spürst du mich?
       
       Der ehemalige „Welt“-Herausgeber Ulf Poschardt schwurbelt sich um Kopf und
       Kragen und glaubt, ein Punk zu sein.
       
 (DIR) Punk-Artefakte der US-Westküste: Mut zur Hässlichkeit
       
       Wider die öde Konformität und ein Appell an die eigene Szene. Eine
       Neuauflage rückt Punk-Artefakte der amerikanischen Westküste ins Bild.
       
 (DIR) Konzerte in Brandenburg und Berlin: Alles für Leib und Seele
       
       Ein Wochenende voll breit gefasster Klassik lehrt: Auch mit schmerzendem
       Arm kann man Fischbrötchen und György Ligeti genießen.
       
 (DIR) Haze’evot in Berlins lautester Platte: Alles okay, Mama?
       
       Die israelische Band Haze’evot machte im Berliner Orwo-Haus halt. Die fünf
       Frauen, die an radikale Veränderung von unten glauben, rockten das Haus.
       
 (DIR) Punk-Ausstellung im dänischen Aarhus: Zwei Herzen, eine Radikalität
       
       „Unruly. The Body in Punk“ ist eine exzellente Ausstellung über die
       Aktualität von Punk-Ästhetik. Gezeigt wird sie im Aros-Museum in Aarhus.
       
 (DIR) Mundart-Punk von Ziller: Zum Glik muass i huit nina hi
       
       Der Punkliedermacher Ziller prokrastiniert mit Mundart seine alte Heimat im
       Allgäu. Versteht man die Musik jenseits des Weißwurst-Äquators?
       
 (DIR) Neuer Punk aus Berlin: Angeschaltet, ausgeschaltet, ferngesteuert
       
       Cosey Mueller macht Musik gegen die falschen Gefühle, die Social Media
       generiert. Jetzt ist ihr viertes Album „Embodiment of Denial“ erschienen.
       
 (DIR) Jüdische Identität und Punk: Gegen die Welt, aber mittendrin
       
       Außenseitertum und Gemeinschaft, Toleranz und Widerstand: Der Sammelband
       „Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk“ beschreibt, wie
       Punk-Kultur mit Jüdischsein verwoben ist.
       
 (DIR) Bandshirts kaufen: Mein Kopf ist wie eine Plastiktüte
       
       Die Kolumnistin geht Bandshirts shoppen und stellt sich die Frage: Darf man
       den Merch einer Band kaufen, deren Musik man kaum kennt?
       
 (DIR) Songtextbuch über den Briten Dan Treacy: Songs, die dem Herzen Schmerzen bereiten
       
       Ein Buch mit Songtexten und Erinnerungen von Begleiter:innen huldigt
       Dan Treacy. Er ist das Mastermind der britischen Band Television
       Personalities.
       
 (DIR) Kreis Nordfriesland lehnt ab: Punk-Protestcamp auf Sylt zu unpolitisch für Behörden
       
       Kein Protestcamp auf Sylt? Der Kreis Nordfriesland stoppt die Pläne – er
       zweifelt am politischen Charakter. Die Organisatoren halten dagegen.
       
 (DIR) Jubiläumstour der Undertones: Sie geben Vollgas auf der Memory Lane
       
       Die irischen Undertones feiern ihre Punkwerdung anno 1976 mit einer
       Jubiläumstour. Dabei klingen die alten Hits erstaunlich frei von Nostalgie.
       
 (DIR) Ehemaliger DDR-Club: Der Mix war Programm
       
       Theater in Dorfkneipe: „Düsterbusch City Lights“ der Jungen Bühne
       Senftenberg lässt einen Undergroundschuppen in der ostdeutschen Provinz
       wiederaufleben.
       
 (DIR) Berliner Musiker Quetschenpaua: „Bei Demos braucht man Musik“
       
       Der Musiker Quetschenpaua spielte früher immer auf Demos Musik. Unser
       Kolumnist hat Sehnsucht nach ihm und wünscht sich auch heute noch
       Auftritte.
       
 (DIR) Soloalbum-Debüt von Chili Pepper Flea: Er möchte frei sein
       
       Flea, Bassist der US-Punkfunker Red Hot Chili Peppers, veröffentlicht mit
       „Honora“ sein Solodebüt. Damit verneigt er sich arg ehrfürchtig vor dem
       Jazz.
       
 (DIR) Nina Hagen über Gott und Punk: „Ich bin Gottes Lautsprecher“
       
       Nina Hagen hat ein Gospel-Album aufgenommen: „Highway to Heaven“. Im
       Gespräch erzählt sie, wie sie Gott gefunden hat und warum Punk so wichtig
       war.
       
 (DIR) US-Punkgitarrist Kid Congo Powers: „Schlechte Zeiten sind gut für Punk“
       
       Der queere US-Gitarrist Kid Congo Powers über Außenseiter im Barrio,
       Protestsongs und die Abgründe von Donald Trumps MAGA-Welt.
       
 (DIR) 50 Jahre Punk in Hannover: Als Punks in die Blumenbeete der Landesmutter pinkelten
       
       Die Toten Hosen spielten 1987 im Haus des Ministerpräsidenten von
       Niedersachsen. Das Buch „Hey Ho! Let’s Go!“ erzählt aus 50 Jahren Punk in
       Hannover.
       
 (DIR) Livealbum von Punkband Bad Brains: Die Spucke klatscht aufs Mikro
       
       Am Rand des Weltuntergangs: Die US-Punkband Bad Brains veröffentlicht mit
       dem irren Livealbum „Building Babylon at the Bayou“ Aufnahmen von 1980.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Lasst uns in Resonanz gehen
       
       Ein Symposium lädt zum Thema Improvisation und Resonanz. Das CTM Festival
       geht in die Zielgerade. Auch Punk empfiehlt diese schöne Konzertkolumne.
       
 (DIR) Jason Williamson über die Weltlage: „Wir befinden uns längst in der Postapokalypse“
       
       Jason Williamson über Klassismus, Gespräche mit sich selbst und die
       Stimmenvielfalt auf dem neuen Album des britischen Elektropunk-Duos
       Sleaford Mods.
       
 (DIR) Hommage an Westberliner Kneipen: Untermalt von geisterhaftem Gelächter
       
       Nach umfangreichen Recherchen am Tresen hat Marcel Nobis ein Buch über die
       Westberliner Kneipenkultur zwischen APO und Mauerfall verfasst.
       
 (DIR) Chilenischer Musiker Álvaro ist tot: Der Mann mit der singenden Nase
       
       Der Musiker Álvaro floh vor dem Pinochet-Regime und spielte Mitte 1970 mit
       Joe Strummer bei der Protopunkband the 101ers. Nachruf auf einen Pionier.
       
 (DIR) Fehlfarben-Bassist Micha Kemner ist tot: Funky Punk ohne Personalpronomen
       
       Mit Deutsch Amerikanische Freundschaft und Fehlfarben begründete er den
       Punk in Westdeutschland. Nachruf auf den Bassisten Michael Kemner.
       
 (DIR) Punk in den späten 1980ern: Pussy Galore zeigt dem Straight-Edge-Papst den Mittelfinger
       
       Der Liveclub Bootleg existierte nur kurze Zeit. Ende der 1980er machte er
       Augsburg zu einem Hotspot des Schismas zwischen Puritanern und Anarchisten.
       
 (DIR) Neues Album von Pogendroblem: Und mit 30 kommt der Untergang
       
       Soundtrack zur multiplen Krise: Auf ihrem Album „Great Resignation“ liefert
       die Kölner Posthardcoreband Pogendroblem Zeitdiagnostik mit Schmackes.
       
 (DIR) Galerieausstellung über Punk-Kunst: Antipampe im White Cube
       
       Im Berliner Kunstraum Nizza zeigt eine Gruppenausstellung zeitgenössische
       Positionen des Punks in der bildenden Kunst.
       
 (DIR) Punkkunst-Ausstellung in Bremen: Das ewige Leben der Tödlichen Doris
       
       Die Punk-Kunst-Gruppe Die Tödliche Doris hat das Westberlin der 80er
       aufgemischt. Die Bremer Weserburg zeigt nun eine erste umfassende
       Retrospektive.
       
 (DIR) Punk-Geschichtsschreibung in Hamburg: Und noch einmal zurück zum Beton
       
       Die Veranstaltung „Alles bleibt gut“ feiert mit Fotos und Konzerten 45
       Jahre Punk, Avantgarde und NDW in Hamburg – und bleibt ein Versprechen
       schuldig.
       
 (DIR) Punk-Festival in Berlin: Sprengkraft im System
       
       Ein zweitägiges Festival im Tommy-Weisbecker-Haus in Berlin erinnerte an
       den Punk im Slowenien der frühen 1980er.
       
 (DIR) Abschied von Musikmanager Hilsberg: Er begeisterte für Neues
       
       Im Hamburger „Westwerk“ wurde feierlich Abschied genommen von
       Underground-Legende Alfred Hilsberg. Es gab Schafsköttel, Popper-Knigge und
       Visionen.
       
 (DIR) „Industrial Witchcraft“ in Berlin: Übrig bleiben
       
       In der eigenen Stadt ist man nie Tourist. Statt süßer Melancholie gibt es
       nur graue Kaputtheit und destruktive Flucht in die Kunst.
       
 (DIR) Pop und Beton: Musikalische Variationen über einen Baustoff
       
       So formschön, so brutal: Der Sampler „Beton-Pop“ versammelt
       deutschsprachige Songs über Beton. Dabei geht es auch um Plattenbau und
       Industriestädte.
       
 (DIR) „Kein Bock auf Nazis“ in Berlin: Lasset die Kids Punk hören!
       
       „Was sind das nur für durchgeknallte Zeiten“: Auf dem Rio-Reiser-Platz in
       Kreuzberg spielt ZSK für die Antifa. Und für die Jüngsten.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Bestialische Offenbarung
       
       Nach kurzer Zeit im Proberaum plötzlich selber „Motörhead“ sein:
       Erinnerungen an eine vor 50 Jahren gegründete, 2015 aufgelöste,
       widerständige Band.
       
 (DIR) Nachruf auf Musikmanager Alfred Hilsberg: Die Verhältnisse zum Platzen bringen
       
       Alfred Hilsberg brachte den Punk nach Deutschland und verkörperte mit
       seinem Label Zickzack D-i-Y-Spirit. Nachruf auf einen genialischen Macher.
       
 (DIR) Videothekar über die Gegenwart: „Unser größter Feind ist die Trägheit“
       
       Videotheken im ganzen Land sind gestorben. Im ganzen Land? Mitten in
       Kreuzberg trotzt Graf Haufens „Videodrom“ dem Zeitgeist. Ein Interview.
       
 (DIR) 30 Jahre nach Chaos-Tagen in Hannover: Wie ginge Plündern heute?
       
       Auch durch das Plündern von Supermärkten bildeten Hannovers Punks 1995 den
       Chaostage-Mythos aus. Heute wäre die Supermarkt-Plünderei keine gute Idee.
       
 (DIR) Sylt und Anarchie: Herzlichen Punk!
       
       Die Punks versammeln sich mal wieder zum Protestcamp auf Sylt und sind
       dabei bestens organisiert. Wer das spießig findet, hat gar nichts
       verstanden.
       
 (DIR) Veranstalter über Protestcamp auf Sylt: „Fünf Demos sind schon mal fest geplant“
       
       Am Montag hat das Protestcamp Aktion Sylt begonnen. Zum vierten Mal reisen
       Punks im Kampf gegen soziale Ungleichheit auf die exklusive Nordseeinsel.
       
 (DIR) Neues Album der Melvins: Klärendes Kotzen
       
       Sludge mal schön: Die US-Krachband Melvins zündet mit dem Album
       „Thunderball“ einen Urknall in Superzeitlupe.