# taz.de -- Buch
       
 (DIR) Nachdenken über das Feuilleton: Die Rolle des Verrisses in der Karriereplanung
       
       Jonathan Guggenbergers Text in der taz zeitigt interessante Reaktionen. So
       fragt Daniel Stähr, ob Feuilletons überhaupt noch Hypes erzeugen können.
       
 (DIR) Comic über Jugendliche im Arrest: Wir kennen das Gelaber der Sozialarbeiter
       
       Der Comic „Im Jugendarrest“ gewährt Einblicke in eine selten skizzierte
       Welt: die Jugendarrestanstalt. Die Jugendlichen griffen dafür selbst zum
       Stift.
       
 (DIR) Horrorroman „Verbrenn das Negativ“: Die Todesfälle häufen sich
       
       Josh Winnings neuer Roman ist gelungener selbstreflexiver Horror. Der Plot
       ist so plausibel, wie ein Slasherplot eben sein muss.
       
 (DIR) Alltag in der Ukraine: Literaturkreis im Luftschutzkeller
       
       Der Comic „Eine kurze Geschichte eines langen Kriegs“ erklärt deutschen
       Leser*innen den jahrhundertealten Konflikt Russlands mit der Ukraine.
       
 (DIR) Michal Ajvaz „Die andere Stadt“: Der Hai auf dem Kirchturm
       
       Magisches Prag: In Michal Ajvaz’ „Die andere Stadt“ öffnen sich hinter
       urbanen Fassaden suggestive surreale Erzählwelten.
       
 (DIR) Comic „Gamma … visions“: Die KI-Apokalypse
       
       Mit „Gamma … visions“ schließt Jens Harder sein vierbändiges Epos über
       Mensch und Evolution ab. Er zeichnet düstere Zukunftsvisionen in
       Türkisblau.
       
 (DIR) Lesung zum Biotop Fitnessstudio: Kraftsport am Wannsee
       
       Im Literarischen Colloquium Berlin standen einen Abend lang Muskeln im
       Mittelpunkt. Dabei blieb man beim eigenen Ich – und an der Oberfläche.
       
 (DIR) Susanne Siegerts „Gedenken neu denken“: Uroma war kein Nazi, meinen die Jungen oft
       
       In ihrem Buch schlägt die Journalistin Susanne Siegert einen
       Perspektivwechsel beim Blick auf die Verbrechen während der NS-Zeit vor.
       
 (DIR) Buch über Superdiversität: Weniger Gebildete kommen oft besser mit Diversität klar
       
       Maurice Crul und Frans Lelie schauen pragmatisch auf superdiverse Städte.
       Auch migrationskritische Menschen tragen oft zum guten Zusammenleben bei.
       
 (DIR) Nachruf auf Ulrich Enzensberger: Er war eine kluge Stimme gegen den Wahnsinn
       
       Ulrich Enzensberger war Journalist und Übersetzer. Das „Puddingattentat“
       brachte ihn einst in die Schlagzeilen, jetzt ist er mit 81 Jahren
       gestorben.
       
 (DIR) „Game of Thrones“-Schöpfer in Berlin: Diesmal nur liebenswerte Charaktere
       
       Zur Promotion eines neuen „Game of Thrones“-Serienprequels trat Kultautor
       George R. R. Martin persönlich in Berlin vor seinen Fans auf.
       
 (DIR) Buch „Das Patriarchat im Uterus“: Your body, their choice
       
       Die Ärztin und Feministin Alicia Baier fordert seit Jahren die
       Entkriminalisierung von Abtreibungen. Ihr Buch ist ein streitbarer Beitrag
       zur Debatte.
       
 (DIR) Debütroman von Jegana Dschabbarowa: Eine perfekte Feindin
       
       Jegana Dschabbarowa blickt in ihrem Debütroman auf konservative
       aserbaidschanische Gemeinschaften in Russland. Sie lebt in Deutschland im
       Exil.
       
 (DIR) Natalie Amiri über Iran: „Der instabilste Moment seit 46 Jahren“
       
       Natalie Amiri schreibt in „Der Nahost-Komplex“ immer wieder über den Iran.
       Ein Gespräch über das Bröckeln des Mullah-Regimes und die Wut im Land.
       
 (DIR) Autofiktionale Literatur: Das kauf ich dir nicht ab
       
       Autofiktionale Literatur liegt im Trend: Nur im Konkreten scheint die Welt
       noch erfassbar. Warum lesen wir so gern Geschichten der Betroffenheit?
       
 (DIR) Michael Hampes „Krise der Aufklärung“: Überleben geht nur gemeinsam
       
       Michael Hampe sucht in seinem neuen Essay „Krise der Aufklärung“ nach dem,
       was vom Versprechen der Aufklärung bleibt – und findet es in neuen Schulen.
       
 (DIR) Hommage an Westberliner Kneipen: Untermalt von geisterhaftem Gelächter
       
       Nach umfangreichen Recherchen am Tresen hat Marcel Nobis ein Buch über die
       Westberliner Kneipenkultur zwischen APO und Mauerfall verfasst.
       
 (DIR) Thriller „Das Beste sind die Augen“: Deine blauen Augen machen mich so hungrig
       
       Eine junge Frau zeigt in Monika Kims Thriller zunächst kleine Obsessionen.
       Surrealistische Splatterfantasien werden jedoch narrative Wirklichkeit.
       
 (DIR) Philosoph Hans Joas über Universalismus: Das Ideal in dunklen Zeiten hochhalten
       
       Der Sozialphilosoph Hans Joas liefert gute Gründe, trotz aller Kritik am
       Universalismus festzuhalten. Ein Hinweis auf ein lesenswertes Gespräch.
       
 (DIR) Liebe als politische Kraft: „Wir brauchen Inseln der Liebe“
       
       Daniel Schreiber ist davon überzeugt, dass Liebe gegen politische
       Polarisierung hilft. Ein Gespräch über Härte, Feindbilder und
       Schreibworkshops.
       
 (DIR) Bestseller-Autor scheitert an Bowie-Ode: Verunglückte Verehrung
       
       Frank Schätzing war in seiner Jugend Fan des britischen Popchamäleons David
       Bowie. Aber warum musste er davon mit dem Buch „Space Boy“ Zeugnis ablegen?
       
 (DIR) Tagebücher von Arno Schmidt: Der eigenen Radikalität nicht gewachsen
       
       Das einzig erhaltene Tagebuch von Arno Schmidt behandelt die Jahre von 1957
       bis 1962. Es zeigt das Bild eines rastlosen, genialischen Einzelgängers.
       
 (DIR) Wiederentdeckung von Bernard Bolzano: Prüfet alles!
       
       Bernard Bolzano war Philosoph, Mathematiker und Dissident. Trotz seiner
       Bedeutung ist er unbekannt. Der Philosoph Wolfgang Künne möchte das ändern.
       
 (DIR) Die Pandemie von links gelesen: Das Leben hat einen Wert an sich
       
       Der Sammelband „Die verdrängte Pandemie“ liest die Gesundheitskrise als
       Labor. Die Coronapolitik zeigte demnach, wer im Zweifelsfall überflüssig
       ist.
       
 (DIR) Gloger und Mascolo über Russlandpolitik: Eine direkte Linie von Butscha nach Berlin
       
       Katja Gloger und Georg Mascolo zeigen in ihrem Buch „Das Versagen“, welches
       Desaster die deutsche Russlandpolitik über Jahrzehnte hinweg war.
       
 (DIR) Autorin El Hor erhält Werkausgabe: Sehnsucht läuft ins Leere
       
       Sie nannte sich El Hor und provozierte die Gesellschaft um 1900 mit
       grotesker, tieftrauriger Kurzprosa. Nun wurde die Identität der Autorin
       enthüllt.
       
 (DIR) Soldatin und Dichterin: Der Eintritt des Kriegs in die Realität der Yaryna Chornohuz
       
       Yaryna Chornohuz ist eine der populärsten Lyrikerinnen der Ukraine und
       kämpft in der Armee. „Poesie hilft mir, bei Verstand zu bleiben“, sagt sie.
       Ein Porträt.
       
 (DIR) Michael Moorcocks Roman „Mutter London“: „Wenn ich durch London laufe, sehe ich Geschichte“
       
       Michael Moorcock kennt man hierzulande als Fantasy-Autor der „Elric“-Saga.
       Sein Meisterwerk „Mutter London“ zeigt ihn als britischen
       Gesellschaftsromancier.
       
 (DIR) Neuer Roman von Richard Schuberth: Lust, Performance und Labern auf Facebook
       
       Richard Schuberth hat einen Roman über prekarisierte linke Kulturarbeiter
       in den sozialen Medien geschrieben. „Der Paketzusteller“ ist anrührend.
       
 (DIR) Posthumer Roman von Tezer Özlü: Bruchstücke eines Lebenshungers
       
       Wiederentdeckung der Schriftstellerin Tezer Özlü: In ihrem Roman „Die
       kalten Nächte der Kindheit“ schrieb sie sich in den Ausnahmezustand hinein.
       
 (DIR) Hermann Esser, eine deutsche Karriere: Hitlers Duzfreund
       
       Er war für Heimatliebe, Naherholung und Tourismus zuständig: Hermann Esser
       (1900 – 1981) – eine Biografie, wie sie bislang in keinem Buche stand.
       
 (DIR) Fußball, Männlichkeit und Begehren: Fortuna
       
       Klar, soccer has no gender. Aber zwei schwule Fußballer in einem Team –
       geht das? Hannah Beckmanns Story erhielt den Publikumspreis beim Open Mike
       ’25.
       
 (DIR) Romane und Krimis als Graphic Novel: Eine Welt von verwirrender Unwirklichkeit
       
       Erotische Fesseln, einsame Ermittler und erneuerte Noir-Mythologie. Romane
       Léo Malets und der Strugatskis neu inszeniert, Brubaker/Sand in Deluxe.
       
 (DIR) Buch über Modeschmuck: Glamour für alle
       
       Der Bildband „Costume Jewelry“ zeichnet die Geschichte des Modeschmucks
       nach. Warum das ein Genuss ist.
       
 (DIR) Roman „Frau Fünf“ von Juliane Baldy: Ausgeträumte Zweisamkeit
       
       Juliane Baldy erzählt in ihrem Roman „Frau Fünf“ die Geschichte einer
       verlassenen Frau, die versucht klarzukommen – und scheitert.
       
 (DIR) Neue Kinder- und Jugendbücher: Das Prinzip Hoffnung
       
       Bildstarke Erzählungen über außergewöhnliche Frauen erinnern an Judith Kerr
       und Jella Lepman, die Flucht aus Nazideutschland und ihr Leben mit Büchern.
       
 (DIR) Graphic Novel über Jane Austen: Beschränkungen durch die Etikette
       
       Janine Barchas und Isabel Greenberg zeichnen in einer empfehlenswerten
       Graphic Novel Jane Austens Leben nach. Zentral sind die Geschlechterrollen.
       
 (DIR) Autobiografie von Mascha Aljochina: Der Kampf von Pussy Riot gegen eine Welt ohne Seele
       
       Mascha Aljochina erzählt in „Political Girl“, wie sie zu Pussy Riot kam.
       Die Gruppe kämpft weiter gegen Patriarchat, Kirche und russischen Staat.
       
 (DIR) Popjournalismus der 1980er: An der Oberfläche kratzen
       
       Ein Faksimile-Band erinnert an das Magazin „Elaste“, das 1980 in Hannover
       entstand. Thema ist es auch in Erika Thomallas Oral History zum
       Popjournalismus.
       
 (DIR) Jane Austen: Schreiben und Anerkennung
       
       Austens Erfolg als Schriftstellerin kam spät, doch sie konnte ihn noch
       genießen. Wenn sie in der Familie vorlas, wurde schallend gelacht.
       
 (DIR) Jane Austen in der Popkultur: Wenn Mr. Darcy Zombies töten muss
       
       Wahnsinn, wie viele Verfilmungen und Serien es rund um diese Klassikerin
       gibt. Offenbar verliebt sich jede Generation neu in diese Figuren.
       
 (DIR) Jane Austen: Die Klassikerin
       
       Zu Jane Austens Lebzeiten begannen sich die romantischen Gefühle von der
       Gesellschaft zu emanzipieren. Interessant ist, was uns heute von ihr
       trennt.
       
 (DIR) Jane Austen und die Vernunftheirat: Der Segen der Ehe
       
       In den Romanen Jane Austens reichen sich Vernunft- und Liebesheirat
       praktischerweise die Hand. Klasse hatte die Autorin nur eingeschränkt im
       Blick.
       
 (DIR) Buch über Autokraten im Mittleren Osten: Repression und religiöse Militanz
       
       Wie die Autokraten des Nahen und Mittleren Ostens ihre Bevölkerung gefügig
       machen. Martin Gehlen analysierte die Region als Korrespondent in Kairo.
       
 (DIR) Jane Austen und die Geschlechterrollen: Neue Frauen an der Seitenlinie
       
       In „Überredung“ blickt Jane Austen auf ein neues Geschlechterverhältnis.
       Womöglich hat ihr letzter Roman eine heimliche, uneingestandene Heldin.