# taz.de -- Palästina-Proteste
(DIR) Menschenrechtskommissar rügt Deutschland: Heute die Gaza-Bewegung, morgen die ganze Zivilgesellschaft
Schon wieder wird Deutschland für die Einschränkung der Meinungsfreiheit
gerügt. Wer denkt, die Repressionen machten beim Thema Palästina halt,
irrt.
(DIR) Europarat prangert Deutschland an: „Übermäßiger Einsatz von Gewalt“
Der Menschenrechtskommissar des Europarates kritisiert den Umgang mit
Palästinaprotest in Deutschland. Die Einschränkung der Versammlungsfreiheit
sei unverhältnismäßig.
(DIR) Angriff auf Lahav Shapira: Landgericht sieht kein antisemitisches Motiv
Nach der Attacke auf Lahav Shapira hat das Landgericht Berlin eine mildere
Strafe verhängt als die erste Instanz – und sieht kein antisemitisches
Motiv.
(DIR) Protest in London: 523 Festnahmen bei Kundgebung für Palestine Action
Ein friedlicher Sitzstreik gegen das Verbot einer propalästinensischen
Gruppe führt zur Massenfestnahme wegen Verstoßes gegen das
Anti-Terrorgesetz.
(DIR) Protest gegen die Rüstungsindustrie: Palästina-Aktivist:innen besetzen Rheinmetall-Fabrik
Vier Aktivist:innen sind in Berlin-Wedding auf das Dach einer
Munitionsfabrik geklettert. Auf dem Dach weht eine Palästina-Fahne.
(DIR) Schutz vor Antisemitismus an FU Berlin: Verwaltungsgericht weist Klage ab
Der jüdische Student Lahav Shapira scheitert mit einer Klage gegen die FU
wegen fehlenden Schutzes vor Diskriminierung. Richter lässt Berufung zu.
(DIR) Meinungsfreiheit in Deutschland: Faesers fatales Vermächtnis
Der Slogan „From the River to the Sea“ ist seit 2023 verboten – mit
massiven Folgen. Die Begründung ist aber dünn, wie eine Anfrage der Linken
zeigt.
(DIR) Global Sumud Flotilla für Gaza: Aktivisten unter Verfolgungsdruck
Organisatoren der Global Sumud Flotilla für Gaza werden in Tunesien
verhaftet. Die Flotilla kann auf Solidarität in der Bevölkerung hoffen.
(DIR) 8.-März-Demos in Berlin: Zwei Lager, ein Kampftag
Zahlreiche Gruppen mobilisieren für den feministischen Kampftag.
Grabenkämpfe über den Nahostkonflikt überschatten den Kampf für
Gleichberechtigung.
(DIR) Ausschluss vom Buchhandlungspreis: Kulturpolitischer Albtraum
Wolfram Weimer aktiviert den Verfassungsschutz und verwehrt linken
Buchläden einen Preis. Das bedeutet einen Angriff auf die unabhängige
Kulturszene.
(DIR) Berlinale-Chefin äußert sich vor Sitzung: Tricia Tuttle will im Amt bleiben
Am Mittwoch soll es eine Sitzung des Aufsichtsrats der Berlinale geben.
Nach Wolfram Weimer macht nun Tricia Tuttle im Vorfeld ihre Perspektive
klar.
(DIR) Berlinale-Affäre um Tricia Tuttle: Wolfram Weimer kämpft autoritär – muss aber nicht gewinnen
Der Tuttle-Rückzieher des Kulturstaatsministers ist ein Vorerst-Sieg im
Kampf um Meinungsfreiheit. Für einen langfristigen Sieg braucht es
Widerstand.
(DIR) Kritik an Berlinale-Chefin: Tricia Tuttle soll gehen
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat eine Sondersitzung der Gremien
einberufen. Hintergrund sind propalästinensische Proteste bei der
Berlinale.
(DIR) Konflikt um Gaza auf der Berlinale: Sprache der Vereindeutigung
Worum geht es dem offenen Brief, der der diesjährigen Berlinale Beteiligung
an Zensur vorwirft? Und wer verengt hier eigentlich den Meinungskorridor?
(DIR) Klage gegen Demoverbote: Propalästinensische Proteste als Grenzfall
Die Polizei hat 2022 und 2023 zurecht Nakba-Aufzüge untersagt, urteilt
Berlins Verwaltungsgericht. Kundgebungen habe sie jedoch zu pauschal
verboten.
(DIR) Berlinale antwortet auf Gaza-Vorwürfe: Der Bandbreite an Perspektiven gerecht werden
Mehrere Filmstars warfen der Berlinale vor, sich nicht ausreichend zum
Gazakrieg zu positionieren. Die Festivalchefin Tricia Tuttle weist das
zurück.
(DIR) Pro-Palästina-Proteste in Großbritannien: Ein Teilerfolg vor Gericht
Die Einstufung der Gruppe Palestine Action als terroristisch war
unverhältnismäßig, lautet das Urteil eines Londoner Gerichts. Das Verbot
bleibt in Kraft
(DIR) Antisemitismus in Berlin: Statistisch legitimierte Polizeiarbeit
Laut Polizei sind antisemitische Straftaten auf einem Allzeithoch. Ein
genauerer Blick auf die Statistik zeigt, dass sie das Problem nicht
erfasst.