# taz.de -- Kulturpolitik
       
 (DIR) Wolfram Weimer und die Kultur: Kontrolle und Gunsterweisung
       
       Die Causa Weimer ist mehr als Kulturkampf: Die Doppelrolle der Kunst von
       Bewahrung und dem Herausfordern sozialer Routinen geht nicht mehr auf.
       
 (DIR) Wolfram Weimer auf der Buchmesse: Unfreundlicher Empfang für den Kulturkampf-Staatsminister
       
       Kulturstaatsminister Weimer wird bei der Eröffnung der Leipziger Buchmesse
       ausgebuht. Der Börsenverein erneuert seine Generalkritik an dem Politiker.
       
 (DIR) Streit über Buchhandlungen: Dobrindt nimmt Weimer in Schutz
       
       Der Kulturstaatsminister hat drei linke Buchläden von einer Preisliste
       gestrichen. Dessen oberster Dienstherr findet das richtig.
       
 (DIR) Diskussion Sponsoring fürs Kunstmuseum: Pecunia non olet?
       
       In der Neuen Nationalgalerie Berlin wurde auf einem prominent besetzten
       Podium über das Verhältnis von Staat, Museum und privaten Geldern
       diskutiert.
       
 (DIR) Bremens SPD gegen Wolfram Weimer: Eine späte Erkenntnis
       
       Der Bremer SPD-Fraktionsvorsitzende Mustafa Güngör findet,
       Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sollte zurücktreten. Das kommt
       reichlich spät.
       
 (DIR) Max Liebermann in Potsdam und Berlin: Dem Nationalismus trotzen
       
       Zwei Ausstellungen in Berlin und Potsdam stellen Max Liebermann als
       Strategen vor, der für Internationalität und ästhetischen Mut in der Kunst
       eintrat.
       
 (DIR) Affäre um Buchhandlungspreis: Falsche Absage aus dem Hause Weimer
       
       In der Affäre um den Ausschluss dreier Buchläden vom Buchhandlungspreis
       wächst der Druck auf den Kulturstaatsminister. Stolpert er über eine
       E-Mail?
       
 (DIR) Ausschluss vom Buchhandlungspreis: Danke, Weimer!
       
       Der Bremer Golden Shop wurde vom Buchhandlungspreis ausgeschlossen. Zwei
       Tage in einem Buchladen, der sich wehrt – und dafür viel Solidarität
       erfährt.
       
 (DIR) Tricia Tuttle bleibt Berlinale-Leiterin: Gewinner und Verlierer der 76. Berlinale
       
       Die Kontroverse um die Berlinale-Leitung ist entschieden, Tricia Tuttle
       bleibt im Amt, aber mit Auflagen. Ein Umdenken bei der Berlinale ist
       geboten.
       
 (DIR) Ausschluss vom Buchhandlungspreis: Lieber dem Argwohn folgen
       
       Der Kulturstaatsminister schließt drei Buchläden vom diesjährigen Deutschen
       Buchhandlungspreis aus. Grund seien Erkenntnisse des Verfassungsschutzes.
       
 (DIR) Ausschluss vom Buchhandlungspreis: Gesinnungsschnüffelei im Buchladen
       
       Wolfram Weimer schließt drei linke Buchläden vom Preis aus – mit Hilfe des
       Verfassungsschutzes. Damit könnte er selbst gegen das Grundgesetz
       verstoßen.
       
 (DIR) Berlinale-Chefin äußert sich vor Sitzung: Tricia Tuttle will im Amt bleiben
       
       Am Mittwoch soll es eine Sitzung des Aufsichtsrats der Berlinale geben.
       Nach Wolfram Weimer macht nun Tricia Tuttle im Vorfeld ihre Perspektive
       klar.
       
 (DIR) Berlinale-Affäre um Tricia Tuttle: Wolfram Weimer kämpft autoritär – muss aber nicht gewinnen
       
       Der Tuttle-Rückzieher des Kulturstaatsministers ist ein Vorerst-Sieg im
       Kampf um Meinungsfreiheit. Für einen langfristigen Sieg braucht es
       Widerstand.
       
 (DIR) Kuturpolitiker über Berlinale-Diskussion: „Das engt die Künste ein“
       
       Selbst wenn die Demokratie unter Druck steht: Die Kunst nur noch Genehmes
       äußern zu lassen, wäre falsch, sagt Bühnenvereinspräsident Carsten Brosda.
       
 (DIR) Daniel Kehlmann über Berlinale-Eklat: „Das Meinungsklima ist in Gefahr“
       
       Schriftsteller Kehlmann warnt vor einer Kündigung der Berlinale-Chefin
       Tricia Tuttle. Und fordert von Kulturschaffenden Haltung.
       
 (DIR) Wolfram Weimer und die Berlinale: Autoritäre Machtmarkierung
       
       Auch wenn Tricia Tuttle vorerst Festival-Leiterin bleibt – das Vorgehen des
       Kulturstaatsministers wirkt als Warnung an die gesamte Kulturszene.
       
 (DIR) Palästinensische Literatur: Wenn die Sprache versagt
       
       Das langjährige Programm „Goethe-Institut im Exil“ wurde kurzfristig
       eingestellt. Eine gecancelte Lesung in Berlin fand deshalb an anderem Ort
       statt.
       
 (DIR) Streit um Berlinale-Chefin: Unterstützung für Tricia Tuttle
       
       Kulturschaffende verteidigen die Berlinale-Chefin: Der Kulturstaatsminister
       will sie wohl für fehlende Kritik an pro-palästinensischem Regisseur
       feuern.
       
 (DIR) Druck von Kulturminister Wolfram Weimer: „Dann kann man die Berlinale gleich beerdigen“
       
       Muss Festivalchefin Tricia Tuttle ihren Posten räumen? In der Filmbranche
       regt sich großer Protest, Preisträger İlker Çatak kündigt einen Boykott an.
       
 (DIR) Der Gaza-Krieg in der Kultur: Und wieder ein offener Brief
       
       Über 80 Filmschaffende unterzeichnen einen offenen Brief an die Berlinale.
       Der Vorwurf: Das Festival positioniere sich nicht ausreichend zu Gaza.
       
 (DIR) Wissenschaftler über Kulturkampf: „Wir alle sind Teil dieses Spiels“
       
       Der Rechtspopulismus, sagt der Kulturwissenschaftler Gernot Wolfram, ist
       cleverer als seine Kritiker:innen. Die dürfen nicht immer nur reagieren.
       
 (DIR) Frankreichs Ex-Kulturminister Jack Lang: Mitgegangen, mitgehangen?
       
       Der ehemalige französische Kulturminister Jack Lang gibt wegen
       Epstein-Beziehungen sein Kulturamt auf. Schon vorher wurde ihm Pädophilie
       nachgesagt.
       
 (DIR) Schwiegerkind von Ex-Ministerpräsident: Anikó Glogowski-Merten leitet Niedersachsens Landeszentrale
       
       Die ehemalige FDP-Bundestagsabgeordnete wird Chefin der Landeszentrale für
       politische Bildung in Hannover.
       
 (DIR) Arbeiten im Kulturbereich: Eine brotlose Kunst
       
       Das Statistische Bundesamt berichtet über die Lebenssituation von
       Kulturbeschäftigten. Ein Drittel verdient demnach weniger als 1500 Euro pro
       Monat.
       
 (DIR) Spitzentanz mit Russlandkontakten: Mein lieber Schwan!
       
       Das Royal Classical Ballet tourt durch Deutschland. Ist es im Auftrag
       Putins unterwegs? Die Veranstalter bestreiten das vehement.
       
 (DIR) Streiks im öffentlichen Dienst: Von der Bühne in den Arbeitskampf
       
       An den Berliner Theatern formiert sich eine gemeinsame Streikbewegung. Es
       geht um mehr als einen guten Abschluss in den laufenden Tarifverhandlungen.
       
 (DIR) Das Russische Haus: Putins Außenposten mitten in Berlin
       
       Trotz des Krieges in der Ukraine geht der Betrieb im Russischen Haus in
       Berlin-Mitte weiter. Von Deutschland gibt es sogar Geld dafür.
       
 (DIR) Galerie Nord in Berlin-Mitte: Vor dem Nichts
       
       Nach 21 Jahren verliert der Kunstverein Tiergarten seine Räume. Statt auf
       langfristige Arbeit wird in den kommunalen Galerien auf kurzfristige
       Projekte gesetzt.
       
 (DIR) Konferenz über Rechtsruck: Auf der Suche nach einem progressiven Kulturbegriff
       
       Doch lieber woke: Auf der Konferenz „Under Pressure“ der Berliner
       Friedrich-Ebert-Stiftung überlegte man, wie ein rechter Kulturkampf zu
       kontern sei.
       
 (DIR) Kurator über Kunst, Politik und Ukraine: „Berlin ist eine osteuropäische Stadt“
       
       Der Ukrainer Vasyl Cherepanyn wird die 14. Berlin Biennale für
       zeitgenössische Kunst kuratieren. Was kann Kunst in Zeiten von Krieg und
       Autoritarismus?
       
 (DIR) Playlist des Hamburger Kultursenators: Neu ist nicht gleich besser
       
       Hamburgs SPD-Kultursenator legt seine Lieblingslieder vor, sein
       Bundes-Amtskollege Wolfram Weimer entdeckt vergangenes ostdeutsches
       Unrecht.
       
 (DIR) Wolfram Weimer bei ttt: Das Interview des Jahres 2025
       
       In der ersten Sendung des neuen ARD-Formats „ttt-talk“ stellte die
       Moderatorin Siham El-Maimouni dem Medienminister Weimer Fragen. Und zwar
       die richtigen!
       
 (DIR) unterm strich: Bühnen im Widerstand
       
       In der Theaterlandschaft in Baden-Württemberg wird die Axt an die
       Kulturfinanzierung gelegt. Die Betroffenen protestieren.
       
 (DIR) Schauspiel Dortmund: Urlaub für die Zeitpolizei
       
       Julia Wissert, Intendantin des Schauspiels Dortmund, musste viel Kritik
       einstecken. Nun wagt sie eine Bühnenadaption von Mithu Sanyals
       „Antichristie“.
       
 (DIR) Kulturkürzungen des Bundes: Alles liegt auf Eis
       
       Der Bund beendet die Netzwerkförderung der großen Produktionshäuser für
       Darstellende Kunst. International werden sie eine kleinere Rolle spielen
       müssen.
       
 (DIR) Inklusives Theater in Berlin gefährdet: Ramba Zamba braucht mehr Geld
       
       Kostensteigerungen und knappe Förderungen bedrohen das inklusive Theater
       RambaZamba. Mit einem Offenen Brief sendet der Intendant ein Notsignal.
       
 (DIR) Streit um Magazin des Kulturministers: Weimer, der Vampir
       
       Eine rechte Kampagne beschuldigt Wolfram Weimer des Textklaus. Ist das ein
       Bruch zwischen dem Kulturstaatsminister und denjenigen, für die er sonst
       Politik macht?
       
 (DIR) Berliner Haushalt 2026/27: Protestieren gegen die Atemnot
       
       Träger kultureller Angebote für Kinder und Jugendliche haben am Donnerstag
       vor dem Abgeordnetenhaus gegen Kürzungen bei ihrem Bereich demonstriert.
       
 (DIR) Theater in Senftenberg: Ich quäle mich, also bin ich
       
       Eine Sporthalle wird zur Theaterbühne und mit ihr die Erinnerung an den
       Sport in der DDR. Weniger sportlich ist der Umgang mit dem Intendanten.
       
 (DIR) Goethe-Institutsleitung zu Kulturpolitik: „Ohne Dialog ist alles nichts“
       
       Das Goethe-Institut eröffnet in Texas einen Standort, schließt aber den in
       Washington. Das ist Teil einer Neuausrichtung ihres Hauses, sagen die
       Präsidentin und der Generalsekretär des Instituts, Gesche Joost und
       Johannes Ebert.
       
 (DIR) Konservative Wende in der Kulturpolitik: Jetzt zeigt sich, wer Diversität ernst meint
       
       Der politische Wind dreht sich und als Erstes müssen marginalisierte
       Gruppen daran glauben. War Vielfalt in Kultur und Medien nur ein
       Marketingtrick?
       
 (DIR) Bayeux-Teppich in diplomatischer Mission: Echter Stoff für eine Kränkung
       
       Die Kritik steigt an Macrons Plan, den fast 1.000 Jahre alten Teppich von
       Bayeux ins British Museum reisen zu lassen. Warum es trotzdem gut wäre.
       
 (DIR) Lange Nacht der Museen in Berlin: Liebe soll Leute locken
       
       75 Museen machen mit bei der Langen Nacht unter dem Motto „Liebe“.
       Kultursenatorin verspricht Einsatz für Neuauflage des eintrittsfreien
       Sonntags.
       
 (DIR) Berliner Pop-Kultur-Festival: Pop in Zeiten der Polykrisen
       
       Am Montag beginnt das Pop-Kultur-Festival mit entzerrtem Programm und
       Community-Building. Was man an sechs Tagen hören, sehen und verpassen kann.
       
 (DIR) Polykrisen: Die Kultur im Zeitalter der goldenen Toilette
       
       Wie steht es um Kunst und Kultur in einer Welt der Polykrise und nach dem
       internationalen Aufstieg einer karnevalesken Rechten? Eine
       Bestandsaufnahme.
       
 (DIR) Mit Kultur gegen die Landflucht: Was bewegen
       
       Kultur hilft, auch gegen Landflucht und verödendes Dorfleben. Doch sie
       erfolgreich zu fördern, ist anspruchsvoll – und das liegt nicht bloß am
       Geld.
       
 (DIR) Jahrestag von Stalins Säuberungen: Braucht Wladimir Putin einen neuerlichen „Großen Terror“?
       
       Die Logik von 1937 lebt im Schatten des Kreml weiter. Von Stalins
       „Säuberungen“ bis zu Putins Repressionen.
       
 (DIR) Kulturstaatsminister Wolfram Weimer: Ein verunglückter Erinnerungsversuch
       
       Der Kulturstaatsminister gedenkt auf Instagram des Warschauer Aufstands
       1944 – mit einem Nazi-Propagandabild. Das zeigt dazu noch eine ganz andere
       Szene.
       
 (DIR) Journalist über Kühne-Oper in Hamburg: „Er würde sich am Ort der Schuld ein Denkmal setzen“
       
       Hamburg lässt sich von Klaus-Michael Kühne eine Oper bauen. So legitimiert
       sie dessen Umgang mit der NS-Schuld seiner Firma, findet Journalist Bleyl.
       
 (DIR) Göttinger Theaterintendant Erich Sidler: Der Kulturgestalter
       
       Mit Leidenschaft und Mut durch Krise und Sanierungsstau: Erich Sidler führt
       das Deutsche Theater Göttingen als Raum für Dialog und Demokratie.