# taz.de -- Kulturpolitik
(DIR) Pop-Kultur Festival in Berlin: Pop hat Power
Popkultur spiegelt die Gesellschaft. Beim Pop-Kultur Festival geht es um
rechte Kulturpolitik, Gender Pay Gap und die politische Macht von
Fangruppen.
(DIR) Aktivistin über 17 Jahre Gängeviertel: „Es war nie das Ziel, ein Ziel zu erreichen“
Das Hamburger Gängeviertel hat sich als Freiraum für Kultur, alternatives
Wohnen und Stadtgeschichte etabliert. Nun feiert es sein 17-jähriges
Bestehen.
(DIR) „Theaternatur Festival“ im Harz: Wo Zwerge friedlich streiten
Das Festival „Theaternatur“ im Harz übt, kurz vor der Landtagswahl in
Sachsen-Anhalt, Dialog über Meinungsgrenzen hinweg. Plädoyer für eine
Streitkultur.
(DIR) Das langsame Sterben der Indie-Szene: Weimer kloppt die Popkultur in den Eimer
Links ist die Popszene schon lange nicht mehr, sondern Teil der „Creative
Industries“. Die kleinen Clubs und alternativen Festivals sterben langsam.
(DIR) Kulturpolitik der AfD: Große patriotische Kulturrevolution
Mit einer seit 1990 in Deutschland nicht erlebten Konsequenz will die AfD
Sachsen-Anhalt die Kultur patriotisch gleichschalten. Wie wappnen sich die
Akteure?
(DIR) Kulturpolitikpreis für Iris Berben: Seit Jahrzehnten für Demokratie im Einsatz
Die Schauspielerin Iris Berben erhält den Deutschen Kulturpolitikpreis
2026. Gewürdigt wird ihr Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und
Rechtsextremismus.
(DIR) AfD-Kulturpolitik in Mannheim: Niemand hat unlautere Absichten
70 kulturellen und sozialen Einrichtungen will die Mannheimer AfD die
Existenzgrundlage entziehen. Die Provinzposse zeigt, wohin die
Rechts-außen-Partei will.
(DIR) Konferenz über postsowjetische Ära: Suche nach neuer Solidarität
Bei der Konferenz der RUTA-Association im ukrainischen Uschhorod steht die
Frage nach einem globalen zivilgesellschaftlichen Engagement im Zentrum.
(DIR) Debakel um Theaterintendanz in München: Sprungbrett frei!
München sucht eine neue Intendanz für das erfolgreichste Theater des
Jahres. Wo Kunstverstand und Interesse fehlen, braucht es keine rechte
Kulturagenda.
(DIR) Die Wahrheit: Simpel in Südhessen
Bundeskulturmini Wolfram Weimer will das „Literarische Wort des Jahres“
küren, doch die Presse schweigt ihn tot. Bis auf eine Ausnahme.
(DIR) Filmförderung unter Weimer: Abbruch statt Aufbruch
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer will die Filmförderung kürzen. Im
vergangenen Jahr erst hatte er eine Erhöhung und Planungssicherheit
angekündigt.
(DIR) Kultur in Berlin: Motor für Wirtschaft und Wohlbefinden
Eine neue Studie beziffert den Nutzen der Berliner Kultur erstmals
umfassend. Die Stadt verliert durch den aktuellen Kulturabbau Millionen.
(DIR) Künstlerförderung in Berlin: Viel gebaut und viel geraucht
Von 1951 bis 2004 gab es die Soziale Künstlerförderung in Berlin. Ihr Depot
umfasst 15.000 Arbeiten, die jetzt erforscht werden.
(DIR) Buch über Schutz der Kulturinstitutionen: Wann ist die Kunst frei?
Christoph Möllers und Nils Weinberg stellen in ihrem Buch die Kulturpolitik
auf eine neue Grundlage. Kunstfreiheit ist für die Juristen mehr als
Meinungsfreiheit.
(DIR) Gefährdete Ateliers in Berlin: Lärm gegen Verdrängung
Mehr als 150 Künstler*innen arbeiten im Atelierhaus Prenzlauer
Promenade. Nun wurde jenen gekündigt, die es in eine Genossenschaft
überführen wollen.
(DIR) Einsparungen in der Kultur: Kulturarbeiter*innen, vereinigt euch!
Die Bundesregierung führt einen wahrhaftigen Krieg gegen die Kultur. Das
Kulturproletariat wird dadurch immer weiter in die Prekarisierung
getrieben.
(DIR) 75 Jahre Goethe-Institut: Das Institut der Vielen
Das Goethe-Institut wird 75. Gegründet sechs Jahre nach Ende des Zweiten
Weltkrieges, steht es heute für die offene Kultur der Bundesrepublik.
(DIR) Berliner Kulturpolitik: Mut allein reicht nicht
Bei einer Debatte warben die Spitzenkandidat*innen um das Vertrauen
der Kulturszene. Dabei zeigte sich: Berlin braucht jetzt jemanden, der
kämpft.
(DIR) Kulturförderung in Berlin: Die Kunst des fairen Verfahrens
Mit einem Gutachten zum Kulturfördergesetz wollen die Grünen die Freiheit
der Kunst stärken. Es geht um transparente Verfahren und gleiche Chancen.
(DIR) Kolumnist hat sich verliebt: Ich habe ein Gesetz kennengelernt und bin total verknallt
Was in Behörden passiert, geht grundsätzlich die Öffentlichkeit an. Ist ja
kein Selbstzweck, was die da machen. Dafür gibt's ein tolles Gesetz.
(DIR) Trumps Triumphbogen in Washington: Noch nicht mal die Avantgarde der Gestrigen
Eine Kommission hat Trumps Triumphbogen-Projekt für Washington D.C.
durchgewunken. Die Architektur funzt halt, würden Napoleon oder Albert
Speer denken.
(DIR) Interne Dokumente zeigen Absprache: Weimers Behörde und Weimers Unternehmen stimmten sich ab
Wolfram Weimer betont, seine Rollen als Unternehmer und
Kulturstaatsminister klar getrennt zu haben. Doch interne Mails werfen neue
Fragen auf.
(DIR) Kultur möglichst ohne Staat: Wenn Museen zu Investmentbanken werden
Das Frankfurter Städel Museum will sich von Politik und öffentlichen
Geldern finanziell unabhängig machen. Das Modell Endowment Museum ist
ambivalent.
(DIR) Berliner Kunstausstellung: Die Republik räumt aus
Die Akademie der Künste zieht ins Schloss Bellevue – und könnte die
Machtfrage stellen. Am Montag beginnt der Vorverkauf für die Kunstaktion
des Sommers.
(DIR) Oliver Hardts Ausstellung in Frankfurt: Politischer Fortschritt verläuft nie linear
Wie fragil sind Kultureinrichtungen, wenn der Staat interveniert? Das fragt
der Künstler Oliver Hardt in seiner Ausstellung im Frankfurter Art Space
Synnika.
(DIR) Rechtsruck in der Kultur: Schmerzhafte Kulturkampfwunden
Die Rechte versucht zunehmend, die Kultur unter ihre Kontrolle zu bringen –
mit Erfolg. Doch wir müssen das nicht einfach hinnehmen.
(DIR) Ein Jahr Kulturstaatsminister Weimer: Das Unbehagen in der Kultur
Ein Jahr ist Wolfram Weimer nun Kulturstaatsminister. Er sieht sich als
„geistige Brandmauer“ gegen rechts. Die Bilanz seiner Amtszeit: verheerend.
(DIR) Konsequenz aus CDU-Fördergeldaffäre: Berlins Finanzsenator macht Kultur noch nebenher
Stefan Evers (CDU) soll bis zur Wahl die Kulturverwaltung übernehmen. Seine
Vorgängerin war über die Affäre mit Antisemitismusgeldern gestolpert.
(DIR) Personalien in der Kultur: Goethe bekommt neue Generalsekretärin
Das Goethe-Institut hat mit Gitte Zschoch eine neue Generalsekretärin. Die
„Blätter für deutsche und internationale Politik“ ernennen neue
Herausgeber:innen.
(DIR) Berliner Kulturpolitik: Kultur könn'se nich
Die CDU pflegt ein Kulturverständnis, das nicht zur Stadt passt, wie der
Rücktritt von Sarah Wedl-Wilson beweist. Die Berliner Szene ist entsetzt.
(DIR) Julia Stoschek verlässt Berlin: Lieber fluide sein als in Berlin
Die Kunstsammlerin Julia Stoschek verlässt nach zehn Jahren Berlin. Es gehe
um neue Präsentationsformate ihrer Kunst, nicht um die Hauptstadt.
(DIR) Russland bei der Venedig-Kunstbiennale: EU streicht der Venedig-Kunstbiennale Millionenbetrag
Es sei „moralisch falsch“, Russland an der Venedig-Kunstbiennale teilnehmen
zu lassen. Nach Androhung friert die EU nun Gelder an die Biennale-Stiftung
ein.
(DIR) CDU-Fördergeldaffäre in Berlin: Das Bauernopfer
Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson entlässt ihren Staatssekretär Oliver
Friederici. Offenkundig will sie damit nur von eigenem Fehlverhalten
ablenken.
(DIR) Sachsens „Jahr der jüdischen Kultur“: Zu viel Tacheles
Die Künstlerin Nirit Sommerfeld hat in Chemnitz eine Gesprächsreihe mit
jüdischen Gästen organisiert. Doch die Förderung wurde zurückgezogen.
Warum?
(DIR) Podcast „hä lol“: Nie an der Oberfläche bleiben
Ein Kultur-und-Internet-Podcast, der leistet, was das konventionelle
Feuilleton zu oft nicht hinkriegt. Und das Beste: Es darf sogar gelacht
werden.
(DIR) Kulturpolitik: Schiffschaukelbremser im Maßanzug
Die Schaustellerkultur und Martinsumzüge stehen auf Weimers Liste
immaterieller deutscher Kulturgüter. Interessant ist auch, was nicht drauf
steht.
(DIR) Buch über rechte Kulturpolitik: Kampf um die Kultur
Christoph Bartmann blickt mit Sorge auf die Gefährdung der Kunstfreiheit:
Weltweit strebt die Rechte nach Hegemonie über die Kunst und das Denken.
(DIR) Südafrika und die Kunstbiennale Venedig: Wettlauf um Softpower
Dass das abgesagte Kunstprojekt „Elegy“ nun doch auf der Biennale in
Venedig zu sehen sein wird, zeigt, welch Kampffeld die Kunstschau werden
wird.
(DIR) BKM lässt Jury-Listen erstellen: Weimer macht genau das, wofür er ins Amt berufen wurde
Das Vorgehen des Kulturstaatsministers wirkt stümperhaft. Aber es erzielt
den gewünschten Effekt: Selbstzensur in der Kulturbranche.
(DIR) Wolfram Weimer und die Kultur: Kontrolle und Gunsterweisung
Die Causa Weimer ist mehr als Kulturkampf: Die Doppelrolle der Kunst von
Bewahrung und dem Herausfordern sozialer Routinen geht nicht mehr auf.
(DIR) Wolfram Weimer auf der Buchmesse: Unfreundlicher Empfang für den Kulturkampf-Staatsminister
Kulturstaatsminister Weimer wird bei der Eröffnung der Leipziger Buchmesse
ausgebuht. Der Börsenverein erneuert seine Generalkritik an dem Politiker.
(DIR) Streit über Buchhandlungen: Dobrindt nimmt Weimer in Schutz
Der Kulturstaatsminister hat drei linke Buchläden von einer Preisliste
gestrichen. Dessen oberster Dienstherr findet das richtig.
(DIR) Diskussion Sponsoring fürs Kunstmuseum: Pecunia non olet?
In der Neuen Nationalgalerie Berlin wurde auf einem prominent besetzten
Podium über das Verhältnis von Staat, Museum und privaten Geldern
diskutiert.
(DIR) Bremens SPD gegen Wolfram Weimer: Eine späte Erkenntnis
Der Bremer SPD-Fraktionsvorsitzende Mustafa Güngör findet,
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sollte zurücktreten. Das kommt
reichlich spät.
(DIR) Max Liebermann in Potsdam und Berlin: Dem Nationalismus trotzen
Zwei Ausstellungen in Berlin und Potsdam stellen Max Liebermann als
Strategen vor, der für Internationalität und ästhetischen Mut in der Kunst
eintrat.
(DIR) Affäre um Buchhandlungspreis: Falsche Absage aus dem Hause Weimer
In der Affäre um den Ausschluss dreier Buchläden vom Buchhandlungspreis
wächst der Druck auf den Kulturstaatsminister. Stolpert er über eine
E-Mail?
(DIR) Ausschluss vom Buchhandlungspreis: Danke, Weimer!
Der Bremer Golden Shop wurde vom Buchhandlungspreis ausgeschlossen. Zwei
Tage in einem Buchladen, der sich wehrt – und dafür viel Solidarität
erfährt.
(DIR) Tricia Tuttle bleibt Berlinale-Leiterin: Gewinner und Verlierer der 76. Berlinale
Die Kontroverse um die Berlinale-Leitung ist entschieden, Tricia Tuttle
bleibt im Amt, aber mit Auflagen. Ein Umdenken bei der Berlinale ist
geboten.
(DIR) Ausschluss vom Buchhandlungspreis: Lieber dem Argwohn folgen
Der Kulturstaatsminister schließt drei Buchläden vom diesjährigen Deutschen
Buchhandlungspreis aus. Grund seien Erkenntnisse des Verfassungsschutzes.
(DIR) Ausschluss vom Buchhandlungspreis: Gesinnungsschnüffelei im Buchladen
Wolfram Weimer schließt drei linke Buchläden vom Preis aus – mit Hilfe des
Verfassungsschutzes. Damit könnte er selbst gegen das Grundgesetz
verstoßen.