# taz.de -- Schwerpunkt Rechter Terror
(DIR) Urteil gegen junge Nazigruppe: Vom braunen Kinderzimmer in den Knast
Ein Gericht hat Mitglieder der „Letzten Verteidigungswelle“ zu teilweise
hohen Haftstrafen verurteilt. Die Jugendlichen planten und verübten
Anschläge auf Geflüchtete und politische Gegner.
(DIR) Reichsbürger-Prozess in Frankfurt: Der Hellseher war schuld an den Umsturzplänen
Wegen Putschplänen steht ein Ex-KSK-Soldat vor Gericht. Er schiebt die
Schuld auf Mitangeklagte, belastet sich dabei aber unfreiwillig selbst.
(DIR) 10 Jahre nach dem Münchner OEZ-Attentat: „Jetzt glauben wir nichts mehr, auch nicht der Polizei“
Am Mittwoch jährt sich der rechtsterroristische Anschlag am Münchner
Olympia-Einkaufszentrum zum zehnten Mal. Angehörige warten bis heute auf
Antworten.
(DIR) Dokuzentrum für rechten Terror: 6 Millionen Euro für NSU-Gedenken
Der NSU mordete jahrelang, die Behörden versagten. Ein Dokuzentrum fand die
Bundesregierung erst zu teuer. Jetzt stehen doch 6 Millionen Euro bereit.
(DIR) Vor dem Jahrestag des OEZ-Anschlags: Angehörige fühlen sich in Deutschland nicht sicher
Zehn Jahre nach dem rassistischen Anschlag in München fühlen sich
Hinterbliebene unsicher. Der Hauptgrund: die AfD, Alltagsrassismus und
Hetze.
(DIR) Zschäpe-Freundin drohen vier Jahre Haft: Sie soll alles gewusst haben
Im Prozess gegen die frühere Zschäpe-Freundin Susann Eminger fordert die
Bundesanwaltschaft vier Jahre Haft. Sie sei in den Terror eingeweiht
gewesen.
(DIR) Täglich über 11 antimuslimische Vorfälle: Angriffe auf Muslim:innen nehmen zu
Ein Lagebild zu antimuslimischen Übergriffen zeigt: Antimuslimischer
Rassismus braucht mehr Aufmerksamkeit. Betroffen sind besonders Frauen.
(DIR) Rechte Anschlagsserie in Berlin-Neukölln: Ein Bericht und viele offene Fragen
Der Untersuchungsausschuss zur rechten Anschlagsserie in Neukölln hat
seinen Abschlussbericht vorgestellt. Betroffene kritisieren fehlenden Blick
für Rassismus.
(DIR) Alternativen zur WM: Märchen mit Gedächtnislücken
Der Berliner Rapper Apsilon erinnert in seiner Single an die NSU-Morde, die
gleichzeitig zum „Sommermärchen“ 2006 stattfanden.
(DIR) Kunstprojekt blickt auf NSU-Terror: „Die Aufklärung ist zumindest lückenhaft“
Katharina Kohls Projekt „Gedächtnislücken#revisited“ beleuchtet die
NSU-Aufarbeitung. Ganz geklärt sind die zehn rassistischen Morde bis heute
nicht.
(DIR) 25 Jahre Hamburger NSU-Mord: Familie beim Gedenken übergangen
Die zentrale NSU-Gedenkveranstaltung in Hamburg fällt aus. Die Angehörigen
des ermordeten Süleyman Taşköprü fühlen sich übergangen.
(DIR) Waffenlieferant für Rechtsterror: NSU-Helfer Wohlleben wieder auf freiem Fuß
Er lieferte dem NSU die Mordwaffe, gibt sich bis heute ungeläutert: Nun hat
Ralf Wohlleben seine Haftstrafe verbüßt. In der Szene wird er gefeiert.
(DIR) Durchsuchungen in zwölf Bundesländern: Großrazzien gegen Jungnazis
Sie sollen als „Deutsche Jugend Voran“ und „Jung & Stark“ kriminelle
Vereinigungen gegründet haben: Razzia bei 36 jungen Rechtsextremen.
(DIR) Reichsbürger-Stück am Berliner Ensemble: Taten, die in der Zukunft liegen
Regisseurin Marie Schwesinger verfolgt den Reichsbürger-Prozess gegen die
Gruppe Reuß. „Sturm auf Berlin“ über Umsturzfantasien, die in staatliche
Strukturen reichen.
(DIR) Nationaler Erinnerungsort in Nürnberg: Wackelt die Finanzierung für das NSU-Dokuzentrum?
Union und SPD wollen einen nationalen Gedenkort für die NSU-Opfer schaffen.
Doch nun sieht das Innenministerium Bedarf an „hausinternen Beratungen“.
(DIR) Hamburger NSU-Forschungsgruppe: Generalbundesanwalt will Akten nicht herausrücken
Eine Forschungsgruppe soll noch immer offene Fragen um den Mord an Süleyman
Taşköprü beantworten. Doch nun grätscht die Bundesanwaltschaft dazwischen.
(DIR) Reichsbürger-Prozess in Frankfurt: Vom Rädelsführer zum Trottel
Prinz Reuß, mutmaßlicher Anführer eines geplanten Reichsbürger-Putschs,
will von seinen Mitverschwörer*innen eigentlich nur ausgenutzt worden
sein.
(DIR) Dortmund erinnert an Mehmet Kubaşık: „Mein Baba, heute sind es 20 Jahre ohne dich“
Vor 20 Jahren ermordete der NSU Mehmet Kubaşık in seinem Kiosk. Seine
Familie und weitere Hinterbliebene kämpfen bis heute um Aufklärung.
(DIR) Ermittlungen gegen Nachwuchsneonazis: Razzien bei der „Letzten Verteidigungswelle“
Bei Ermittlungen gegen zehn weitere Mitglieder einer rechten Terrorgruppe
wurden mehrere Objekte durchsucht. Die Gruppe soll tödliche Gewalt gegen
Linke und Geflüchtete geplant haben.
(DIR) Verschwörungsideologien und Neonazismus: Xavier Naidoo an der Siegessäule, Neonazis in Mitte und Marzahn
Am Samstag marschierten Neonazis und Verschwörungsideologen an gleich drei
Orten in Berlin auf.
(DIR) Terrorvorwurf gegen AfD-Politiker: Die nicht ganz so „anständige“ Familie Hättasch
AfD-Politiker Kurt Hättasch weist im Prozess um die „Sächsischen
Separatisten“ alle Vorwürfe zurück. Dabei steht er dem Neonazismus näher,
als er zugibt.
(DIR) Terrorprozess gegen Jungnazis: Vom Kinderzimmer in den Rassenkrieg
In Hamburg stehen jetzt acht Jugendliche vor Gericht, denen rechtsextremer
Terror vorgeworfen wird. Nicht alle Elternhäuser waren wohl ahnungslos.
(DIR) Sechster Jahrestag des Hanau-Anschlags: „Mein Sohn ist tot – und es wird nicht aufgeklärt“
Hamza Kurtović wurde am 19. Februar 2020 beim Terroranschlag in Hanau
ermordet. Sein Vater Armin kämpft seit Jahren vor Gerichten für
Gerechtigkeit.
(DIR) „Sächsische Separatisten“ vor Gericht: „Meine Einstellung ist rechts und ich bin national“
Beim zweiten Prozesstag in Dresden beteuert der mutmaßliche Rädelsführer
Jörg S. seine Unschuld. Die Verteidiger sehen einen politischen
Schauprozess.
(DIR) Prozess gegen „Sächsische Separatisten“: Rechte Anwälte nutzen Terror-Prozess für Polit-Show
In Dresden hat die Verhandlung gegen acht mutmaßliche Rechtsterroristen
begonnen – darunter AfD-Politiker. Sie sollen ethnische Säuberungen geplant
haben.
(DIR) Hanau-Überlebender stirbt an Spätfolgen: „Ich wünsche mir, dass Menschen einander nicht töten“
Ibrahim Akkuş ist mit 70 Jahren an den Folgen des rassistischen Anschlags
von Hanau gestorben. Er kämpfte gegen Einsamkeit und das Vergessenwerden.
(DIR) Anschläge auf Linke und Migranten: Farbe, Öl und zerbrochene Fenster
Am Wochenende hat es in Bremen mehrere antilinke und rassistische Anschläge
gegeben. Ein Fall hat eine Vorgeschichte mit einem bekannten Rechten.
(DIR) Shlomo Lewin und Frida Poeschke: Der unverhinderte Mord
Vor 45 Jahren wurden ein Rabbiner und seine Partnerin umgebracht. Was
hatten der Verfassungsschutz und die palästinensische PLO damit zu tun?
(DIR) „Letzte Verteidigungswelle“: Jungnazis als Terroristen angeklagt
Junge Rechtsextreme formierten sich als „Letzte Verteidigungswelle“. Nun
klagt sie die Bundesanwaltschaft an – wegen Terrorismus und versuchter
Morde.
(DIR) Antisemitischer Doppelmord in Erlangen: „Es ist ein Armutszeugnis“
Vor 45 Jahren erschoss ein Neonazi den Rabbiner Shlomo Lewin und seine Frau
Frida Poeschke. Die Bundesregierung beerdigt nun die Aufklärung.
(DIR) Reichsbürger-Prozess um Prinz Reuß: Jetzt sind Angriffspläne plötzlich nur „irrwitzige Ideen“
Der mutmaßliche Reichsbürger-Putschist Heinrich XIII. Prinz Reuß äußert
sich vor Gericht erstmals zur Anklage. Er stilisiert sich vor allem als
Opfer.
(DIR) Rede von Michel Friedman: „Mit leuchtenden Augen für die Demokratie“
Michel Friedman hält am Walter-Lübcke-Mahnmal eine flammende Rede für die
Demokratie. Das Mahnmal aber entstand ohne Einverständnis der
Lübcke-Familie
(DIR) Buch über neuen Faschismus: Jung, migrantisch, konform
Wie ein Detektiv will Canberk Köktürk faschistisches in Deutschland
offenlegen und damit provozieren. Das klappt so aber nicht.
(DIR) Prozess wegen NSU-Terrorhilfe: Wo Beate Zschäpe ins Schwimmen gerät
Im Prozess gegen die beschuldigte NSU-Helferin Susann Eminger sagt Beate
Zschäpe aus. Sie nimmt ihre frühere Freundin in Schutz – und kommt in
Erklärungsnot.
(DIR) Terror-Gedenken im Bundestag: Hass war keine Option
Was macht man, wenn man seine Liebsten bei einem Terroranschlag verloren
hat? Vier Opfer und Angehörige erzählten im Bundestag ihre Geschichte.
(DIR) NSU-Opferanwälte vor Zschäpe-Aussage: „Wer waren die Helfer des NSU?“
Die NSU-Terroristin Beate Zschäpe soll im Prozess gegen ihre frühere
Freundin aussagen. Opferanwältin Antonia von der Behrens fordert endlich
Aufklärung.
(DIR) Neue Zahlen zu rechter Gewalt: Mehr Gewalt gegen Geflüchtete
Im dritten Quartal 2025 registrierten die Behörden fast 200 Angriffe auf
Asylsuchende. In Magdeburg fuhr ein Mann ein syrisches Kleinkind an.
(DIR) Prozess wegen NSU-Terrorhilfe: Die Zschäpe-Freundin schweigt
14 Jahre nach dem NSU-Auffliegen steht nochmal eine Helferin vor Gericht:
Susann Eminger. Ein NSU-Opfer reist zum Prozessauftakt und wird enttäuscht.
(DIR) 14 Jahre NSU-Prozess: Die letzte Angeklagte
Sie war Beate Zschäpes engste Freundin, half ihr im Untergrund mit
Tarnnamen. 14 Jahre später startet am Donnerstag der Prozess gegen Susann
Eminger.
(DIR) Fotografin über ihr NSU-Fotoprojekt: „Diese Morde fanden mitten unter uns statt“
Regina Schmeken hat die Tatorte des NSU fotografiert, um sich mit den
Opfern solidarisch zu zeigen. Ihre Fotos sind im Altonaer Museum zu sehen.
(DIR) 6. Jahrestag des Halle-Anschlags: „Deutschland hat uns im Stich gelassen“
Unsere Autorin überlebte vor sechs Jahren den rechten Terroranschlag in
Halle. Die deutschen Behörden nähmen sie und andere Betroffene nicht ernst.
(DIR) Chef der Nazi-Skins: Freispruch für den Hintermann bleibt
Urteil zu Brandanschlag in Saarlouis: Peter Str. muss nicht wegen Beihilfe
zum Brandanschlag von 1991 ins Gefängnis.
(DIR) Neonazis, Soldaten und Polizisten: Das radikale Netzwerk des Johannes K.
Bei Hannover treibt ein Neonazi mutmaßlich eine Vernetzung einer
paramilitärischen Gruppe voran. Die Behörden ließen den „Nordbund“ lange
gewähren. Wie kann das sein?
(DIR) Künstlerin über Terror-Mahnmal in Kassel: „Die Farben feiern das Leben“
Ein Kunstwerk erinnert jetzt an die Opfer rechten Terrors, Halit Yozgat und
Walter Lübcke. Ein Gespräch mit Künstlerin Natascha Sadr Haghighian.
(DIR) Vorwurf rechter Terror: Anklage gegen „Sächsische Separatisten“ erhoben
Sie übten Militärtrainings und sinnierten über ethnische Säuberungen: Die
Bundesanwaltschaft klagt nun acht junge Rechtsextreme wegen Terrorplänen
an.
(DIR) CSD in Bautzen: Flagge zeigen für die Queer-Community
Mehrere Tausend Menschen demonstrieren zum Christopher Street Day (CSD) im
ostsächsischen Bautzen. Die rechte Gegendemo bleibt kleiner als erwartet.
(DIR) Reichsbürger-Prozess um Prinz Reuß: Schießübungen in Bayreuth
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wollten sie einen Angriff auf den
Bundestag vorbereiten. Nun wurden drei Männer in Bayern festgenommen.
(DIR) Reichsbürger-Gruppe: Drei mutmaßliche Mitglieder der Gruppe Reuß festgenommen
Das LKA Bayern hat weitere drei Menschen festgenommen, die zur
„Reichsbürger“-Gruppe um Prinz Reuß gehören sollen – und mit Waffen
trainiert haben.
(DIR) Zschäpe im Aussteigerprogramm: „Das wäre eine weitere Demütigung“
NSU-Terroristin Beate Zschäpe befindet sich in einem Aussteigerprogramm.
Die Ombudsfrau der Opferfamilien hält das für wenig glaubwürdig.
(DIR) Umfrage zu Waffenbesitz: Rechtsextreme in Deutschland besitzen über 1.700 Waffen
Eine Umfrage des NDR unter den 16 Bundesländern ergab: Mindestens 1.765
Waffen gehören Rechtsextremisten, Reichsbürgern oder radikalen Querdenkern.