# taz.de -- Feminismus
       
 (DIR) Karin Prien über Angriffe von rechts: „Wir dürfen uns nicht treiben lassen“
       
       Die Bundesministerin für Bildung, Familie und Frauen, Karin Prien, will
       keinen Kulturkampf, hat in ihrem Haus aber das Gendern verboten. Ein
       Gespräch.
       
 (DIR) Brief an Ministerin Dorothee Bär: Wir sind keine Gebärmaschinen
       
       Es soll mehr Geld für die Erforschung von gynäkologischen Krankheiten
       geben. Doch wer Frauengesundheit verbessern will, muss auch Abtreibungen
       legalisieren.
       
 (DIR) Podcast „Don’t Read Theory“: Ideologiekritik zum Wegsnacken
       
       Dieser linke Podcast liefert Gossip, gemixt mit kluger Kritik an der
       eigenen Szene – auch zu Nahost. Jetzt feiert er zweijähriges Jubiläum.
       
 (DIR) Buch „Das Patriarchat im Uterus“: Your body, their choice
       
       Die Ärztin und Feministin Alicia Baier fordert seit Jahren die
       Entkriminalisierung von Abtreibungen. Ihr Buch ist ein streitbarer Beitrag
       zur Debatte.
       
 (DIR) Kittelschürzen-Ausstellung in Lübeck: „Eine Uniform für Hausfrauen“
       
       Ästhetik der Kittelschürzen: Für die Kulturwissenschaftlerin Stefanie Reis
       sind sie eine Augenweide, die die Geschichte der Frauen erzählen.
       
 (DIR) Sexismus in der Medizin: Nicht alle Herzen ticken gleich
       
       Herzinfarkte gelten als Männerkrankheit – auch, weil die der Frauen häufig
       gar nicht erkannt werden. Wie kann eine gendergerechte Kardiologie
       aussehen?
       
 (DIR) Debatte um Genitalverstümmelung: Von allen guten Feministinnen verlassen
       
       Weibliche Genitalverstümmelung und kosmetische Vulva-Operationen zu
       vergleichen, ist fragwürdig. Genau das taten einige Feministinnen vor
       Kurzem.
       
 (DIR) Feministischer Berlin-Guide: Girls Club statt Boys Club
       
       Von Ballroom bis Nagelkunst: In „The Feeling of Berlin“ zeigen 33 Frauen,
       wie sie die Stadt prägen und cis-männliche Netzwerke herausfordern.
       
 (DIR) Woman Walk jetzt auch in Schleswig: „Oft heißt es, Frauen müssen sich ändern, das ist falsch“
       
       Im ländlich geprägten Schleswig gibt es nun einen Women Walk. Es gehe
       darum, Frauen sichtbar zu machen, sagt Gleichstellungsbeauftragte Andrea
       Cunow.
       
 (DIR) Feministisches Buch im Autoritarismus: Als die Welt auf drei Marias schaute
       
       Portugals Diktatur zerrte 1973 Autorinnen vor Gericht, die über die
       patriarchale Unterdrückung schrieben. Es folgte ein globaler feministischer
       Protest.
       
 (DIR) Feministisches Reclaiming: Wenn ich „Fotze“ sage, ist das als Kompliment gemeint
       
       2025 haben wir Frauen uns endgültig das Wort "Fotze" zurückgeholt, auch
       dank Rapperin Ikkimel. Warum das gut ist – und doch nur ein erster Schritt.
       
 (DIR) Ohne Kreuz und Kopftuch: Säkulare Frauen wollen an die Macht
       
       In Hamburg hat sich eine neue Partei für Säkularismus und Frauenrechte
       vorgestellt. Zu den treibenden Kräften gehören Exil-Iranerinnen.
       
 (DIR) Sklaverei in den USA: Truth predigt Wahrheit
       
       Sojourner Truth ist bekannt für ihren Satz „Ain’t I a Woman?“, mit dem sie
       zu einer Vordenkerin des intersektionalen Feminismus wurde.
       
 (DIR) Lernangebot zu selbstbestimmten Geburten: „Es ist nicht egal, wie wir geboren werden“
       
       Heute ist vielen Frauen der intuitive Zugang zum Körper verlorengegangen,
       sagt Hebamme Angelica Ensel. Aber selbstbestimmte Geburten sind möglich.
       
 (DIR) Zensur von Abtreibungscontent in den USA: Im Griff von Big Tech
       
       Posts über Abtreibungen werden als politische, nicht als medizinische
       Inhalte bewertet. Big Tech zensiert deshalb aufklärende Seiten – nicht nur
       in den USA.
       
 (DIR) Vier Bilanzen des Popjahrs 2025: Weltumarmung geht auch ohne Mondpreise
       
       Girlpower versus Misogynie, CD-Revival statt KI-Songs auf
       Streamingplattformen, Haltung gegen Nazis. Vier persönliche Bilanzen des
       Popjahrs 2025.
       
 (DIR) Feministisches Ausstellungsprojekt: Die Hydra unserer Zeit
       
       Im kollaborativen Projekt „The desire for being many“ erkunden Berliner
       Künstler*innen Widerstandsstrategien gegen autoritäre Backlashes.
       
 (DIR) Spekulative TV-Serien über Mozart: Angenehm respektlos
       
       Zwei neue Serien über Mozarts Leben und Wirken verdrehen die reale
       Kulturgeschichte und widmen sich den Frauen im Umfeld des Komponisten.
       
 (DIR) Performance über Männer im Feminismus: Feminist sein? So bitte nicht!
       
       Die Theaterperformance „Men in Feminism“ hinterfragt, welche Rolle
       privilegierte Männer im Feminismus spielen – und setzt auf Humor statt
       Reflexion.
       
 (DIR) Frauenrechte in den Niederlanden: Ganz schön doll
       
       Einst verbrannten sie Korsetts, jetzt sind die Dolle Minas zurück. Warum so
       viele junge Frauen das Gefühl haben, für ihre Rechte kämpfen zu müssen.
       
 (DIR) Jane Austen und die Vernunftheirat: Der Segen der Ehe
       
       In den Romanen Jane Austens reichen sich Vernunft- und Liebesheirat
       praktischerweise die Hand. Klasse hatte die Autorin nur eingeschränkt im
       Blick.
       
 (DIR) „Porneia“ in Hamburg: Mit Tradwifes auf Fickmission
       
       Statt ihre Dissertation über Femizide zu schreiben, landet Melli im Olymp:
       Das Stück „Porneia“ überschreibt sehr lose Aristophanes’ „Lysistrata“.
       
 (DIR) Ungewollt schwanger: Im Aufwachraum
       
       Unsere Autorin entscheidet sich für eine Abtreibung. Was ein einfacher
       Eingriff sein könnte, ist ein politisches und gesellschaftliches Minenfeld.
       
 (DIR) Kampf um Gleichberechtigung: Als die Isländerinnen ihr Land lahmlegten
       
       1975 legten 90 Prozent der isländischen Frauen die Arbeit für einen Tag
       nieder. Damit setzten sie ein feministisches Zeichen, das bis heute wirkt.
       
 (DIR) Afghanische Musikerin: „Ich konnte einfach nicht mehr schweigen“
       
       Elena Yaqubee ist nach Deutschland geflohen. In dem Projekt „34 afghan
       windows“ möchte sie die Realität afghanischer Frauen sichtbar machen.
       
 (DIR) Bundesgerichtshof zu Filmreihe: Miss Moneypenny ist ein Nobody
       
       Eine Firma darf sich so nennen wie die Sekretärin von James Bond,
       schließlich sei sie keine echte Person. Rechtlich ist das korrekt. Und
       feministisch?
       
 (DIR) Feministische Komödie „Cannibal Mukbang“: Die Schlechten ins Kröpfchen
       
       „Cannibal Mukbang“ ist eine feministische Horrorkomödie. Fleisch wird darin
       viel gegessen, aber nach ethischen Kriterien. Nun erscheint der Film als
       Bluray.
       
 (DIR) Hörbuch „Im Leben nebenan“: Das Ich aus der Parallelwelt
       
       Von ungewollter Kinderlosigkeit zu Regretting Motherhood: In „Im Leben
       nebenan“ werden verschiedene Facetten von (Nicht-)Mutterschaft zum Thema.
       
 (DIR) Ethel Smyth: Als Feminismus eine Melodie bekam
       
       Ethel Smyth komponierte die Hymne der britischen Frauen im Kampf ums
       Wahlrecht. Doch sie griff auch zu radikaleren Mitteln.
       
 (DIR) Spielfilm „Lolita lesen in Teheran“: Nafisis Erzählung und Riklis’ Film
       
       Eran Riklis’ Film „Lolita lesen in Teheran“ ist eine Hommage an Literatur
       und weiblichen Widerstand. Überragend: Golshifteh Farahani in der
       Hauptrolle.
       
 (DIR) Tag gegen Gewalt gegen Frauen: Solidarität ist männlich
       
       Patriarchale Gewalt findet nur selten gesamtgesellschaftliche Beachtung.
       Dabei betrifft sie uns alle. Wie können Männer feministisch handeln?
       
 (DIR) Indigene Frauen auf dem UN-Klimagipfel: Die den Wald beschützen
       
       Indigene Frauen spielen eine zentrale Rolle beim Schutz der Ökosysteme. Auf
       der Klimakonferenz fordern sie, gehört zu werden.
       
 (DIR) Der Hausbesuch: Karriere, Krise, Kraft
       
       Als Geschäftsführerin einer Messe ist Jennifer Reaves jahrelang auf
       Karriere eingestellt. Bis sie in eine Lebenskrise gerät.
       
 (DIR) Geschichte des Feminismus: Als Lesben zu Lavendel-Bomben griffen
       
       Lange distanzierten sich Feministinnen von Lesben. Doch mit kreativen
       Aktionen erkämpften sie sich ihren Platz in der Bewegung.
       
 (DIR) Festival „Pandawomen #2 Georgien“: Georgische Frauen werden laut
       
       Kunst aus Georgien: Im Berliner Kulturort Panda Platforma fand das zweite
       von sieben Minifestivals statt, die allesamt von Frauen bestritten werden.
       
 (DIR) ADHS, Masking und Beziehung: Durch ADHS die perfekte Frau für dich
       
       AD(H)Sler sind lustig, spontan und interessant. Dahinter steckt häufig
       Masking, eine Überlebensstrategie mit fatalen Folgen.
       
 (DIR) Stadien für den Frauenfußball: Nicht nur für Männer
       
       In England stellt die Women’s Soccer League einen Leitfaden für
       frauengerechte Fußballstadien vor. Denn die bestehenden sind auf Männer
       ausgerichtet.
       
 (DIR) CDU-Justizministerin zu SBGG-Missbrauch: „Die Justizvollzugsanstalt ist ein Intimbereich“
       
       Sachsens Justizministerin Geiert geht das Selbstbestimmungsgesetz zu weit.
       Es gefährde auch trans Personen. Und bei Catcalling? Da helfe kein
       Strafrecht.
       
 (DIR) Buch über Sexismus im Musikbetrieb: Wann ist eine Frau eine Frau und ein Mann ein Gitarrist?
       
       Sonja Eismann untersucht in „Candy Girls. Sexismus in der Musikindustrie“
       die strukturelle Benachteiligung von Frauen im Popmainstream.
       
 (DIR) Diskussion um Minijobs: Weg mit dem Minijob! Ran an die unbequemen Fragen
       
       556 Euro jeden Monat abgabenfrei: Klingt gut? Nein. Der Minijob sorgt für
       Ungerechtigkeit – und hält Frauen in der klassischen Rollenverteilung
       gefangen.
       
 (DIR) Frauenfeindlichkeit im Reality-TV: Nicht alles ist Unterhaltung
       
       Bei „Temptation Island“ erzählt ein Kandidat vom eigenen übergriffigen
       Verhalten. Die Produktion lässt das unkommentiert stehen und verpasst eine
       Chance.
       
 (DIR) Mädchen, die Tic Tac Toe hörten: Girlpower-Regel Nr. 3: Sei stark
       
       Wie haben Girl Groups junge Frauen beeinflusst? „No Scribes“ heißt Paula
       Fürstenbergs, Alisha Gamischs und Raphaëlle Reds Stück über eine solche
       Band.
       
 (DIR) Spanien: Staatsanwaltschaft stoppt Kampagnen für Leihmutterschaft
       
       Obwohl Leihmutterschaft in Spanien verboten ist, werben Unternehmen immer
       wieder dafür. Dagegen hat eine Frauenorganisation geklagt – mit Erfolg.
       
 (DIR) Debatte um Prostitutionsgesetz: Staatlich geschützte Vergewaltigungskultur
       
       Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat die Debatte wieder angestoßen:
       Deutschland unterstützt männliche Freier beim Zugriff auf Frauenkörper.
       
 (DIR) Saudische Frauenband Seera: Nach dem Peak Oil gewährt der Prinz einige Privilegien
       
       Die saudische Desertrockband Seera besteht aus vier selbstbewussten
       Musikerinnen. Sind sie Vorbotinnen einer zarten Kulturrenaissance im
       Königreich?
       
 (DIR) „Trutz Simplex“ von Anna Herms in Berlin: Nach der Schelmin graben
       
       In der Berliner Galerie Paint Shop führt Anna Herms die Werke von
       Schriftstellerinnen aus Vergangenheit und Gegenwart bildhauerisch vor
       Augen.
       
 (DIR) Leben als ledige Frau im Dorf: Das Vermächtnis von Liesel Schwab
       
       Ihr Leben lang kämpfte die Tante unserer Autorin um Respekt als
       unverheiratete Frau auf dem Dorf. Das tat sie nicht nur für sich. Eine
       Würdigung.
       
 (DIR) „No Taxation Without Representation“: Als in Nigeria aus Damen Frauen wurden
       
       Funmilayo Ransome-Kuti begründete mit Widerstand gegen koloniale
       Steuerpraktiken eine feministische Bewegung in Nigeria. Das wirkt bis heute
       nach.
       
 (DIR) Autorin über Hexen: „Vor Hexen haben selbst Männer Angst“
       
       Zwischen Feministin und Feindbild – das Bild der Hexe hat viele Farben.
       Podcasterin Diana Ringelsiep über Popkultur, Widerstände und
       Hexenverfolgung.
       
 (DIR) Neuer Roman von Nina George: Flucht aus einem Frauenleben
       
       Nina Georges Roman „Die Passantin“ ist ein hartes Buch, voller Wut über
       patriarchale Gewalt. Die Autorin beherrscht ihre Geschichte souverän.