# taz.de -- Feminismus
       
 (DIR) Haare sind politisch: Soll ich mir einen Bixie schneiden?
       
       Der Bixiecut ist die Frisur des Jahres. Unsere Autorin findet ihn schön,
       aber zögert noch mit einem Friseurtermin. Was das mit dem Male Gaze zu tun
       hat.
       
 (DIR) FAQ zu Smart Glasses: Heimlich filmen leicht gemacht
       
       In Deutschland sind immer mehr Brillen mit eingebauter Kamera in Umlauf.
       Was der Trend bedeutet und wie man sich gegen heimliche Aufnahmen wehren
       kann.
       
 (DIR) Abschied von Dolly Parton: Die Lady war kein Tramp
       
       Authentizität trotz äußerlicher Artifizialität war das Markenzeichen von
       Dolly Parton. Nachruf auf eine große Musikerin und opulente Feministin.
       
 (DIR) Transrechte in Libanon: Aus Ramy wurde Romy
       
       Ein Richter im Südlibanon erkennt die Identität einer Transgender-Frau
       gerichtlich an. Es ist der erste solche Fall außerhalb der Hauptstadt
       Beirut.
       
 (DIR) Buch von queerer Iranerin: Leben im Konjunktiv II
       
       Sayan Kouhzad hat im deutschen Exil ein Buch geschrieben: Über das Leben,
       das ihr der Iran als queere Frau verwehrte. Eine persönliche Begegnung im
       Park.
       
 (DIR) Ausstellung „The Sound of Courage“: Subtil und schwer einzuhegen
       
       Eine Ausstellung in den Nordischen Botschaften in Berlin untersucht, wie es
       um Gleichberechtigung in der skandinavischen Musikwelt steht. Gar nicht mal
       so gut.
       
 (DIR) Feminismus nach Pelicot: Die regressive Frau
       
       Solange Frauen keine kritische Weiblichkeit etablieren, bekommen Männer
       immer einen Fuß in die Tür. Den abzuhacken, hilft nicht gegen die Ohnmacht.
       
 (DIR) Roman „Sonnenspiel“: Sperr die Journalistin in die Speisekammer
       
       Andrea Grill erzählt in „Sonnenspiel“ eine queere Liebesgeschichte vor
       malerischer italienischer Landschaft. Der Roman strotzt nur so vor
       Klischees.
       
 (DIR) Neue queerfeministische Buchhandlung: „Mehr Sichtbarkeit schaffen“
       
       Im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst eröffnet eine queerfeministische
       Buchhandlung. Sie soll ein „Safer Space“ für marginalisierte Gruppen sein.
       
 (DIR) Forderung an cis Frauen: Queers nicht fallen lassen!
       
       Mit dem Rechtsruck kümmern sich cis Frauen wieder stärker um sich selbst.
       Doch wo bleibt die Solidarität mit denen, die es am härtesten trifft?
       
 (DIR) Über die geschlechtergerechte Stadt: „Die Stadt ist gemacht für den weißen Mann in einem Auto“
       
       Hamburg ist nicht für alle gebaut. Ein feministischer Stadtrundgang zeigt,
       was fehlt. Das sind nicht nur öffentliche Toiletten, sagt Luise Wolff.
       
 (DIR) Frauen und Vorstände: Feminismus ist Wirtschaftspolitik
       
       Trotz Quotenvorgaben sinkt der Frauenanteil in Vorständen erstmals. Das
       zeigt: Es braucht dabei endlich mehr Verbindlichkeit.
       
 (DIR) Menstruationsurlaub: Zeit für eine neue Regel
       
       Montenegro führt als zweites Land in Europa Menstruationsurlaub ein. Und
       Deutschland? Macht das Gegenteil. Dabei ist eine Freistellung längst
       überfällig.
       
 (DIR) Internationales Fototreffen in Arles: Hydrofeminismus und KI
       
       Bei den diesjährigen Rencontres de la photographie in Arles geht es in über
       40 Ausstellungen viel um Erinnerung. Nicht immer darf man ihr trauen.
       
 (DIR) US-Künstlerin Betye Saar ist tot: Hochpolitische Zusammenstellungen
       
       Kurz vor ihrem 100. Geburtstag ist die US-Künstlerin Betye Saar am Sonntag
       gestorben. Bekannt wurde sie mit Assemblagen zu Schwarzer Identität.
       
 (DIR) Aktivismus ist Teamsport: Die Macht des Wortes
       
       In der sonst männlich geprägten Szene nimmt das Hamburger Kollektiv
       Feminis.muss eine besondere Rolle ein. Über eine Nacht mit Farbrolle auf
       dem Dach.
       
 (DIR) Wochentaz-Podcast: Leihmutterschaft – ist das Ausbeutung oder Selbstbestimmung?
       
       Feministinnen stehen bei dieser Frage auf beiden Seiten. Unsere Autorin
       beantwortet die wichtigsten Punkte.
       
 (DIR) Nach der Debatte um Jens Spahn: Legalize Leihmutterschaft!
       
       Das Verbot ist verlogen, paternalistisch und oft wirkungslos. Frauen
       sollten selbst entscheiden, ob sie für andere ein Kind austragen wollen.
       
 (DIR) „Die Odyssee“ von Christopher Nolan: Ein Regisseur für Männer
       
       Christopher Nolan versucht sich am Epos und versagt an einer alten
       Schwäche: Überzeugende, vielseitige Frauenfiguren kommen in seinem Werk
       nicht vor.
       
 (DIR) Debatte um Leihmutterschaft neu entfacht: CDU bleibt laut Familienministerin Prien bei Nein
       
       Nach dem Rücktritt von Jens Spahn gehen die Meinungen auseinander, ob das
       Verbot der Leihmutterschaft noch zeitgemäß ist. Experten fordern offene
       Diskussion.
       
 (DIR) Buch über Frauenfreundschaften: Geschichten, die wir uns über Freundschaft erzählen
       
       Was passiert, wenn Freundschaften enden? Die Historikerin Tiffany Watt
       Smith schreibt originell über begleitende Scham, Zweifel und
       Verletzlichkeit.
       
 (DIR) Feministischer Erfolg vor Gericht: Spiralen-Hersteller muss Schmerzensgeld zahlen
       
       In ihrer Gebärmutter zerbrach die Verhütungsspirale, ein Seitenarm blieb
       verschwunden. Nach Jahren des Leids siegt die Betroffene vor Gericht.
       
 (DIR) Verfassungsrechtlerin kritisiert CDU: Brosius-Gersdorf für Legalisierung von Leihmutterschaften
       
       Frauke Brosius-Gersdorf, die wegen der Union nicht Verfassungsrichterin
       wurde, äußert sich zu Leihmutterschaften. Laut ihr müssten sich Frauen
       entscheiden dürfen.
       
 (DIR) Kinderwunsch-Messe unter Druck: Kein Spahn für alle
       
       Bald findet die Kölner Kinderwunsch-Messe „Wish for a baby“ statt. Ein
       Verein aus Lübeck kritisiert, dort würden Leihmutterschaften angebahnt.
       
 (DIR) Sexuelle Gewalt gegen Models: Gérald Marie erneut angezeigt
       
       Sechs Frauen werfen Gérald Marie, dem Ex-Chef der Agentur Elite Model,
       Vergewaltigung und Menschenhandel vor. Warum sie dieses Mal etwas erreichen
       könnten.
       
 (DIR) Bundesrat für „Nur Ja heißt Ja“: Hoffnung heißt unbequem bleiben
       
       Die Länder fordern den Bund auf, das Sexualstrafrecht zu verschärfen.
       Umgesetzt ist das zwar noch nicht, aber: Solche Erfolge zeigen, dass
       Protest wirkt.
       
 (DIR) Femizid-Debatte um RTL+-Show: Frauenhass als Entertainment
       
       In der Reality-TV-Show „Bad Boyfriends“ erwähnt ein Teilnehmer einen
       Femizid, jegliche Einordnung bleibt aus. Fans sind empört – und das ist gut
       so.
       
 (DIR) Ikkimel im „Morgenmagazin“: „Poppstar“ überfordert ZDF-Publikum
       
       Die feministische Rapperin Ikkimel tritt im Frühstücksfernsehen auf. Und
       trifft beim konservativen Publikum auf kollektive Schockstarre.
       
 (DIR) Chormitgründerin über Gesang und Protest: „Bedürfnis danach, etwas zusammen zu machen“
       
       Der Feministische Streikchor Braunschweig tritt bei Demos und
       Stadtteilfesten auf. Hannah Güse will sich auch in den Kommunalwahlkampf
       einmischen.
       
 (DIR) Feministischer Sommerkongress: Gegen die Zersplitterung
       
       Zwei Tage, volles Programm: In Workshops und Panels tauschen
       Feminist:innen ihre Perspektiven aus. Ein erster Schritt, Differenzen
       zu überwinden.
       
 (DIR) Neues Album von US-Superstar Madonna: Was genau gibt sie denn preis?
       
       Madonnas „Confessions II“ wird gefeiert als Rückkehr zur großen Form. Über
       weite Strecken klingen ihre Geständnisse gar nicht so aufregend.
       
 (DIR) Feministin über das Gesellschaftssystem: „Wir sollten das Patriarchat auf die Couch schicken“
       
       Das straff organisierte Patriachat ist für feministische Kräfte gefährlich.
       Dagegen hilft die Suche nach Gemeinsamkeiten, glaubt Katharina Linnepe.
       
 (DIR) Gegen strukturelle Probleme: Eine bessere Antifa
       
       Antifaschistische Strukturen in Deutschland haben einige Leerstellen. Drei
       Versuche es besser zu machen in Freiburg, Leipzig und Berlin.
       
 (DIR) Was wir von Madonna gelernt haben: Sie ist ein heller Lichtstrahl
       
       Am 3. Juli erscheint das erste neue Album von US-Superstar Madonna seit
       2019. Ein guter Anlass, um die Verdienste der Queen of Pop herauszustellen.
       
 (DIR) Anti-Spanner-Aktivistin Yanni Gentsch: „Die Männer sind noch zu leise“
       
       Dank ihr sollen Voyeuraufnahmen unter Strafe gestellt werden: Die
       Aktivistin Yanni Gentsch über Solidarität unter Frauen und warum sie noch
       nicht am Ziel ist.
       
 (DIR) Ägyptischer Megastar Abdel-Wahab: Die Frau und der Vormund
       
       Sherine Abdel-Wahab ist einer der größten Popstars der arabischen Welt. Ihr
       Aufstieg, Absturz und Fremdbestimmung erinnert an den Fall Britney Spears.
       
 (DIR) Phänomen Ikkimel: Mama, Schimpfwort und Giftmord
       
       Rapperin Ikkimel sorgt mit ihrem neuen Album „Poppstar“ für Furore. Ist ihr
       Partysound Ausdruck weiblicher Selbstbestimmung oder plumpe Provokation?
       
 (DIR) Später Respekt für Mexikos Spielerinnen: „Am Ende bekamen wir nichts“
       
       1971 wurden Alicia Vargas und ihr Team Vize-Weltmeisterinnen. Zur WM 2026
       gibt es nun endlich wieder Anerkennung. Was macht das mit ihr und dem
       Sport?
       
 (DIR) Modernes Dating: Reka sucht die Liebe
       
       Singles sind zunehmend genervt von Dating-Apps, sie sehnen sich nach echten
       Begegnungen. Und probieren neue Formen des Kennenlernens aus.
       
 (DIR) Neue Ethik bei Foto-Triennale Hamburg: Als die Haarlocke der Mumie in der Elbe versank
       
       Hamburgs 9. Triennale der Photographie macht in 11 Ausstellungen das Foto
       zum Medium kultureller Wiedergutmachung – und fordert eine neue Ethik des
       Altruismus.
       
 (DIR) Hilfe bei Gewalt in Berlin: Täterarbeit bleibt außen vor
       
       Dass Berlin ein Gesetz zur Gewalthilfe bekommt, ist ein wichtiger Schritt.
       Doch Initiativen haben sich mehr erhofft, vor allem bei der Prävention.
       
 (DIR) Feministische Führungskräfte: „Feminismus bedeutet Aushandlung“
       
       Sind Linke und FLINTA die besseren Chef*innen? Nein, sagen Steff Urgast und
       Dana Müller in ihrem Buch. Feministische Institutionen wollen sie nicht
       angreifen, sondern stärken.
       
 (DIR) EU-Vorgaben bei Lohngleichheit: Gleichstellung ist der Bundesregierung zu bürokratisch
       
       Deutschland setzt ein EU-Gesetz zur Gehaltstransparenz nicht um.
       Frauenministerin Prien redet sich mit Bürokratie und wirtschaftlicher Lage
       heraus.
       
 (DIR) Nachruf auf Marjane Satrapi: Die große iranische Comicautorin ist tot
       
       „Frau – Leben – Freiheit“: Marjane Satrapi veränderte mit „Persepolis“ den
       Blick auf Iran, die Kultur und die Revolution. Sie starb mit 56 Jahren.
       
 (DIR) Beginn des Frauenstudiums: Als Frauen Doktorinnen wurden
       
       Als erste Frau im deutschen Sprachraum wurde Nadeschda Suslowa 1867 an der
       Universität Zürich im Fach Medizin promoviert. Tausende weitere folgten.
       
 (DIR) Feminismus im Mittelalter: Der Traum des Lebens ohne Männer
       
       Christine de Pizan entwirft schon 1405 die Utopie einer Stadt für Frauen.
       Und legt damit einen der frühsten Grundsteine des Feminismus.
       
 (DIR) Journalistin über Feminismus in Italien: „Es hat sich in kurzer Zeit eine kulturelle Revolution ereignet“
       
       Ist Italien fortschrittlich oder altmodisch, was Frauen- und Transrechte
       angeht? Jennifer Guerra über Widerstandskraft und mangelnde Solidarität.
       
 (DIR) Gedenkstätte für Hatun Sürücü: Wo immer frische Blumen liegen
       
       Vor mehr als 20 Jahren wurde Hatun Sürücü von ihrem Bruder getötet. Der
       Bezirk Spandau wird ihre Grabstätte nun dauerhaft als Ehrengrab erhalten.
       
 (DIR) Die Fälle Pelicot und Fernandes: Die Rückkehr der Ur-Horde
       
       Auch Perversionen ändern sich. Etwa, auf welche Art Frauen heute zum
       totalen Objekt erklärt werden kann. Die Fälle Pelicot und Fernandes nach
       Freud.
       
 (DIR) Reaktionen auf deutschen Pelicot-Fall: Verliebt, vergewaltigt, verjährt
       
       Eine Frau ist überzeugt, sie wurde über 16 Jahre lang immer wieder betäubt
       und vergewaltigt. Dem deutschen Recht ist ihr Fall weitgehend egal. Was
       Feministinnen jetzt fordern.