# taz.de -- Ausstellung
(DIR) Rebecca Horn in Wuppertal: Auf der Rasierklinge einer Horn’schen Poesie
Im Wuppertaler Skulpturengarten Waldfrieden lässt sich auf das ironische
Werk der verstorbenen Bildhauerin und Filmemacherin Rebecca Horn
zurückschauen.
(DIR) Saodat Ismailova im Portikus Frankfurt: Bis der Klimawandel den Aralsee dahinraffte
Die usbekische Künstlerin Saodat Ismailova lässt in ihrer Frankfurter
Ausstellung die ausgebeutete Natur Zentralasiens ganz nah an einen
heranrücken.
(DIR) Lanzmann im Jüdischen Museum Berlin: Ein bisher ungehobener Schatz
Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin macht Tonbandaufnahmen von
Claude Lanzmann hörbar. Sie stammen aus dem Audioarchiv seines
Dokumentarfilms „Shoah“.
(DIR) Russland auf der Venedig-Kunstbiennale: Diplomatie der Schönheit?
Russland nimmt wieder an der Kunstbiennale von Venedig teil, damit zeige
die Biennale ihre Neutralität. Das stößt nicht nur in Kyjiw auf Kritik.
(DIR) Whitney Biennale 2026 in New York: Und ein aufblasbarer Riesenclown
Zaghaft und nur etwas politisch gibt sich die Whitney-Kunstbiennale in New
York. Aber ist das nicht vielleicht gut in einem Zustand des „Permaweird“?
(DIR) Visuelle Kirchenkritik im Domschatz: Woher kommt dein Gold, Madonna?
Die Künstler Alice Creischer und Andreas Siekmann verfolgen im Dommuseum
Hildesheim die Lieferketten heiligen Geräts bis nach Potosí und in den
Kongo.
(DIR) Kunst aus Moldau und Transnistrien: Beidseits des Grenzflusses Dnister
Die Ausstellung „Status quo Moldova – Generation Zoomer“ vereint. Im
Berliner Kunstverein Ost stellen Kunststudentinnen aus Moldau und
Transnistrien aus.
(DIR) Prähistorische Kunststätte: Eine starke Gemeinschaft
Archäologische Funde aus Göbeklitepe zeugen von einer zivilisatorischen
Zeitenwende vor 12.000 Jahren. Eine Ausstellung in Berlin erzählt davon.
(DIR) Ausstellung zu getöteten Kindern: Die kleinen Engel von Charkiw
Im ostukrainischen Charkiw zeigt eine Ausstellung Bilder von Kindern, die
durch russische Angriffe gestorben sind. Das jüngste war zwei Monate alt.
(DIR) Off-Space Ausstellung in Kreuzberg: Der Abschlussball als Vexierbild
Auf dem Dachboden eines Kreuzberger Hinterhauses stellt die Malerin Julija
Zaharijević aus. Sie wirft in einen eigenen historischen Moment hinein.
(DIR) DDR-Dissident und Künstler Hans Ticha: Soldaten ohne Köpfe
AgitPop gegen den Autoritarismus: Eine Retrospektive des DDR-Dissidenten
und Künstlers Hans Ticha ist jetzt in Rostock und bald in Nürnberg zu
sehen.
(DIR) Münchner Ausstellung „Antifascism: Now“: Wo geht's zur Mitte der Gesellschaft?
Streitbar ist die Münchner Gruppenschau „Antifascism: Now“ mit Arbeiten
heutiger Künstler:innen. Und dringlich, wie eine „Nius“-AfD-Attacke zeigt.
(DIR) China-Ausstellung in Hamburg: Wider das Klischee des rückständigen „ewigen China“
Hamburgs ethnologisches Museum zeigt erstmals seine chinesischen
Offsetdrucke aus den 1920ern. Sie galten als zu „modern“ und blieben lange
unbeachtet.
(DIR) Kunst aus China in Kasseler Ausstellung: Fündig werden sie in der Wirklichkeit
Was wissen wir über chinesische Kunst? Die Schau „The China Moment“ im
Kasseler Kunstverein spiegelt Chinas spannungsreichen Weg in die Gegenwart.
(DIR) Raoul-Hausmann-Retrospektive: „Mr. Ich“ und die Anderen
Die Berlinische Galerie lässt in ihrer Überblicksschau zum Dada-Künstler
Raoul Hausmann Widersprüche zu. Am Sonntag jährt sich sein Todestag zum 55.
Mal.
(DIR) Künstler Bodo Kampmann in der frühen BRD: Dünnes Kupferblech für eine unbewehrte Demokratie
Kongenialer Künstler des Radikaldemokratischen: An den Bildhauer Bodo
Kampmann erinnern eine Braunschweiger Ausstellung und ein Buch.
(DIR) Ausstellung zum Festival CTM: Der Sound einer multipolaren Welt
Die brutale weltpolitische Realität hat das Berliner Festival CTM
eingeholt. Das macht sich in der Ausstellung „Echoes of Tumult“ bemerkbar.
(DIR) DDR-Fotografie von Thomas Hoepker: Aufbruch und Verdämmern
Der westdeutsche Fotograf Thomas Hoepker dokumentierte Leben in der DDR in
Farbe. Eine Ausstellung in Berlin zeigt Fotografien von 1972 bis 1990.
(DIR) Mimi Ọnụọhas Schau „Soft Zeros“ in Wien: Wenn die Technik verdrängt
Können Algorithmen das Vergessen historischer Verbrechen korrigieren? Das
bezweifelt die Künstlerin Mimi Ọnụọha in ihrer Wiener Ausstellung.
(DIR) Neueröffnung Deutsche Kinemathek: Mehr Leinwandzeit wagen
Die Deutsche Kinemathek eröffnet ihren neuen Standort im ehemaligen E-Werk.
Mit der Installation „Screentime“ geht sie neue Wege der Präsentation.
(DIR) Alter Schulstreit in neuer Ausstellung: Der Krieg der Kleckse beginnt in Hannover
Pelikan oder Geha – das war mal eine wichtige Frage. Eine Ausstellung
erinnert an den Beitrag dieser beiden hannoverschen Unternehmen zum
Schreibenlernen.
(DIR) David Lynch als bildender Künstler: Ein Visionär des Unheimlichen
David Lynch war auch bildender Künstler. Das wurde von seinem Ruhm als
Filmregisseur überstrahlt. Nach seinem Tod könnte sich das ändern.
(DIR) Ausstellung in der Kunsthalle Hamburg: Epoche und Denken statt Nation und Genie
Mit dem Zyklus „Kunst um 1800“ hatte Hamburgs Kunsthalle das Format
Ausstellung revolutioniert. Jetzt greift sie auf diesen Aufbruch zurück.
(DIR) Berliner Schau über die Familie weltweit: Care, König, KI
Mit einem großen Ausstellungsprojekt wird im Humboldt Forum über die
Familie in verschiedenen Kulturen nachgedacht. Reizvoll, klug, doch etwas
stört.
(DIR) Ausstellung zu jüdischer Islamforschung: Die Geschichte war verwoben
Die Ausstellung „Die Morgenländer“ in Hohenems ist lehrreich. Sie zeigt,
was den jüdischen Blick auf den Orient im 19. Jahrhundert bedeutend machte.
(DIR) Türkische Künstlerin Neriman Polat: Fortschreitende Verluste
Die türkische Feministin Neriman Polat zeigt in der Berliner Dependance der
Istanbuler Galerie Zilberman ihre politische Kunst. Hoffnungsvoll ist die
eher nicht.
(DIR) Ausstellung „Katzen!“ in Hamburg: Die Stars des Internets
Katzen(-Videos) sind überall. Was passiert, wenn ein Hamburger Museum ihnen
eine Sonderausstellung widmet?
(DIR) Valkenburg-de-Rooij-Ausstellung Utrecht: Schönheit mit moralischem Abgrund
Mit einer Ausstellung in Utrecht thematisiert Gegenwartskünstler Willem de
Rooij den Kolonialismus in der Malerei des Alten Meisters Dirk Valkenburg.
(DIR) Künstler Anton Henning in Düsseldorf: Surfen zwischen postmoderner Ironie und Furor
Er zitiert, verfremdet und triggert, was die Kunstgeschichte bietet. Im
Düsseldorfer Privatmuseum Philara stellt der Berliner Künstler Anton
Henning aus.
(DIR) Ausstellung von Lena Schramm in Würzburg: Hysterisches Vergnügen
Von der Freizeitkultur durchtränkt und ein bisschen beknackt: die Soloschau
der Berliner Künstlerin Lena Schramm im Museum im Kulturspeicher Würzburg.
(DIR) Punkkunst-Ausstellung in Bremen: Das ewige Leben der Tödlichen Doris
Die Punk-Kunst-Gruppe Die Tödliche Doris hat das Westberlin der 80er
aufgemischt. Die Bremer Weserburg zeigt nun eine erste umfassende
Retrospektive.
(DIR) Filme über Berlin in der Wendezeit: Krepieren, wie ich will
Sie machen die Verwerfungen der Wendezeit sichtbar. „Heute noch, morgen
schon“ im Museum Nikolaikirche in Berlin ist eine Ausstellung zum
Binge-Watchen.
(DIR) Feministisches Ausstellungsprojekt: Die Hydra unserer Zeit
Im kollaborativen Projekt „The desire for being many“ erkunden Berliner
Künstler*innen Widerstandsstrategien gegen autoritäre Backlashes.
(DIR) Marclays 24-Stunden-Werk „The Clock“: Sie dreht sich schon seit Stunden
In der Neuen Nationalgalerie kann man mit Christian Marclay den ganzen Tag
lang Uhren beim Ticken zuschauen. Das klingt banal, ist aber große Kunst.
(DIR) Berliner Bildhauer in Wismar: Keine Zeit für Helden
Der Bildhauer Günter Anlauf war ein Poet der kleinen Form. In Wismar
erinnert eine Ausstellung an den Künstler, dessen lässige Bären auch in
Berlin stehen.
(DIR) Die Künstlerin Shilpa Gupta in Lübeck: Vom Himmel, der nicht teilbar ist
Sie spricht Gedichte in Flaschen, zeichnet hauchzart: Aber die Themen der
indischen Künstlerin Shilpa Gupta, zu entdecken in Lübeck, sind politisch.
(DIR) Klimaschonende Architektur: Zukunft, aufgebockt
Wie Zusammenleben und Raumgestaltung gelingen könnte. Das Deutsche
Architektur Zentrum DAZ in Berlin zeigt zehn Strategien für nachhaltiges
Umbauen auf.
(DIR) Museum für die Bremer Stadtmusikanten: Ein bisschen Kitsch tut keinem weh
Mit dem Stadtmusikanten- und Literaturhaus hatte sich Bremen bei der Unesco
für den Titel „City of Literature“ beworben. Jetzt steht das Konzept.
(DIR) Ausstellung Trisha Donnelly in Frankfurt: Die Dinge, bevor sie Dinge werden
Ihre Objekte bleiben rätselhaft: Das Museum für Moderne Kunst richtet der
US-amerikanischen Künstlerin Trisha Donnelly eine Einzelschau aus.
(DIR) Aufgeladene Worte: Das angeblich Natürliche
Eine Ausstellung im Berliner Deutschen Historischen Museum untersucht, wie
sich der Begriff von Natur mit der deutschen Geschichte wandelte.
(DIR) Verschwindende Sprachen: Und die Welt hebt an zu singen
Eine Ausstellung im Berliner Humboldt Forum widmet sich der Verdrängung der
globalen Sprachenvielfalt.
(DIR) Schau zu Märchen und Comics in Kassel: Wenn Fische Menschen mit Tabak ködern
Die Ausstellung „Ich, das Tier“ in der Kasseler Grimmwelt zeigt die
Entwicklung anthropomorpher Tierfiguren vom Märchen bis zum
Zeitungs-Comicstrip.
(DIR) Ausstellung „Robotron“ in Leipzig: Großrechner und Altmeister
Die Ausstellung „Robotron. Code und Utopie“ der Leipziger Galerie für
Zeitgenössische Kunst nimmt die Technologiepolitik der DDR in den Blick.
(DIR) Fotografie im Kunstverein Schwerin: Gestalterinnen des eigenen Bildes
Der Kunstverein Schwerin zeigt Frauenporträts aus den 1970ern der
österreichischen Fotografin Cora Pongracz, im Dialog mit anderen Porträts.
(DIR) Backrooms in der Kunst: Durchs Hinterzimmer in die zweite Dimension
Portale in anderen Dimensionen: Hinterzimmer, verlassene Shoppingmalls und
dazwischen Malerei, die alles mit Teilen von Onlinebildwelten
zusammenbringt.
(DIR) Hans-Peter Feldmann-Ausstellung: Der Anti-Künstler
Im Kunstpalast Düsseldorf sind die lakonischen Bilder und obsessiven
Nippes-Ansammlungen des 2023 verstorbenen Künstlers Hans-Peter Feldmann zu
sehen.
(DIR) Afrikanische Comics im Museum: Superheldinnen kämpfen gegen den doppelten Tod
Die Ausstellung „Sheroes“ im Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main zeigt
die große Vielfalt afrikanischer Comics und ihrer spezifischen
Perspektiven.
(DIR) Ausstellung Robert Grosvenor in Kassel: Die Wahnsinnshütte zelebriert den Westen aufs Allerschönste
Im Fridericianum Kassel ist eine Ausstellung des US-Künstlers und
Minimal-Art-Adepten Robert Grosvenor zu sehen. Das Vergängliche
kennzeichnet sein Werk.
(DIR) Ausstellung „Global Fascisms“ in Berlin: Der Schlaf des inneren Wachmanns
Was ist Faschismus heute? Mit guter Kunst aber theoretisch konfus umkreist
eine Ausstellung im Berliner Haus der Kulturen der Welt diese Frage.
(DIR) Ausstellung im Jüdischen Museum Wien: Wie Juden und Jüdinnen weiß wurden
Diese Ausstellung zeigt jüdische Selbst- und Fremdbilder. Sie widerspricht
einem Antirassismus, der jüdische Diskriminierungserfahrungen negiert.