# taz.de -- Ausstellung
       
 (DIR) DDR-Fotografie von Thomas Hoepker: Aufbruch und Verdämmern
       
       Der westdeutsche Fotograf Thomas Hoepker dokumentierte Leben in der DDR in
       Farbe. Eine Ausstellung in Berlin zeigt Fotografien von 1972 bis 1990.
       
 (DIR) Mimi Ọnụọhas Schau „Soft Zeros“ in Wien: Wenn die Technik verdrängt
       
       Können Algorithmen das Vergessen historischer Verbrechen korrigieren? Das
       bezweifelt die Künstlerin Mimi Ọnụọha in ihrer Wiener Ausstellung.
       
 (DIR) Neueröffnung Deutsche Kinemathek: Mehr Leinwandzeit wagen
       
       Die Deutsche Kinemathek eröffnet ihren neuen Standort im ehemaligen E-Werk.
       Mit der Installation „Screentime“ geht sie neue Wege der Präsentation.
       
 (DIR) Alter Schulstreit in neuer Ausstellung: Der Krieg der Kleckse beginnt in Hannover
       
       Pelikan oder Geha – das war mal eine wichtige Frage. Eine Ausstellung
       erinnert an den Beitrag dieser beiden hannoverschen Unternehmen zum
       Schreibenlernen.
       
 (DIR) David Lynch als bildender Künstler: Ein Visionär des Unheimlichen
       
       David Lynch war auch bildender Künstler. Das wurde von seinem Ruhm als
       Filmregisseur überstrahlt. Nach seinem Tod könnte sich das ändern.
       
 (DIR) Ausstellung in der Kunsthalle Hamburg: Epoche und Denken statt Nation und Genie
       
       Mit dem Zyklus „Kunst um 1800“ hatte Hamburgs Kunsthalle das Format
       Ausstellung revolutioniert. Jetzt greift sie auf diesen Aufbruch zurück.
       
 (DIR) Berliner Schau über die Familie weltweit: Care, König, KI
       
       Mit einem großen Ausstellungsprojekt wird im Humboldt Forum über die
       Familie in verschiedenen Kulturen nachgedacht. Reizvoll, klug, doch etwas
       stört.
       
 (DIR) Ausstellung zu jüdischer Islamforschung: Die Geschichte war verwoben
       
       Die Ausstellung „Die Morgenländer“ in Hohenems ist lehrreich. Sie zeigt,
       was den jüdischen Blick auf den Orient im 19. Jahrhundert bedeutend machte.
       
 (DIR) Türkische Künstlerin Neriman Polat: Fortschreitende Verluste
       
       Die türkische Feministin Neriman Polat zeigt in der Berliner Dependance der
       Istanbuler Galerie Zilberman ihre politische Kunst. Hoffnungsvoll ist die
       eher nicht.
       
 (DIR) Ausstellung „Katzen!“ in Hamburg: Die Stars des Internets
       
       Katzen(-Videos) sind überall. Was passiert, wenn ein Hamburger Museum ihnen
       eine Sonderausstellung widmet?
       
 (DIR) Valkenburg-de-Rooij-Ausstellung Utrecht: Schönheit mit moralischem Abgrund
       
       Mit einer Ausstellung in Utrecht thematisiert Gegenwartskünstler Willem de
       Rooij den Kolonialismus in der Malerei des Alten Meisters Dirk Valkenburg.
       
 (DIR) Künstler Anton Henning in Düsseldorf: Surfen zwischen postmoderner Ironie und Furor
       
       Er zitiert, verfremdet und triggert, was die Kunstgeschichte bietet. Im
       Düsseldorfer Privatmuseum Philara stellt der Berliner Künstler Anton
       Henning aus.
       
 (DIR) Ausstellung von Lena Schramm in Würzburg: Hysterisches Vergnügen
       
       Von der Freizeitkultur durchtränkt und ein bisschen beknackt: die Soloschau
       der Berliner Künstlerin Lena Schramm im Museum im Kulturspeicher Würzburg.
       
 (DIR) Punkkunst-Ausstellung in Bremen: Das ewige Leben der Tödlichen Doris
       
       Die Punk-Kunst-Gruppe Die Tödliche Doris hat das Westberlin der 80er
       aufgemischt. Die Bremer Weserburg zeigt nun eine erste umfassende
       Retrospektive.
       
 (DIR) Filme über Berlin in der Wendezeit: Krepieren, wie ich will
       
       Sie machen die Verwerfungen der Wendezeit sichtbar. „Heute noch, morgen
       schon“ im Museum Nikolaikirche in Berlin ist eine Ausstellung zum
       Binge-Watchen.
       
 (DIR) Feministisches Ausstellungsprojekt: Die Hydra unserer Zeit
       
       Im kollaborativen Projekt „The desire for being many“ erkunden Berliner
       Künstler*innen Widerstandsstrategien gegen autoritäre Backlashes.
       
 (DIR) Marclays 24-Stunden-Werk „The Clock“: Sie dreht sich schon seit Stunden
       
       In der Neuen Nationalgalerie kann man mit Christian Marclay den ganzen Tag
       lang Uhren beim Ticken zuschauen. Das klingt banal, ist aber große Kunst.
       
 (DIR) Berliner Bildhauer in Wismar: Keine Zeit für Helden
       
       Der Bildhauer Günter Anlauf war ein Poet der kleinen Form. In Wismar
       erinnert eine Ausstellung an den Künstler, dessen lässige Bären auch in
       Berlin stehen.
       
 (DIR) Die Künstlerin Shilpa Gupta in Lübeck: Vom Himmel, der nicht teilbar ist
       
       Sie spricht Gedichte in Flaschen, zeichnet hauchzart: Aber die Themen der
       indischen Künstlerin Shilpa Gupta, zu entdecken in Lübeck, sind politisch.
       
 (DIR) Klimaschonende Architektur: Zukunft, aufgebockt
       
       Wie Zusammenleben und Raumgestaltung gelingen könnte. Das Deutsche
       Architektur Zentrum DAZ in Berlin zeigt zehn Strategien für nachhaltiges
       Umbauen auf.
       
 (DIR) Museum für die Bremer Stadtmusikanten: Ein bisschen Kitsch tut keinem weh
       
       Mit dem Stadtmusikanten- und Literaturhaus hatte sich Bremen bei der Unesco
       für den Titel „City of Literature“ beworben. Jetzt steht das Konzept.
       
 (DIR) Ausstellung Trisha Donnelly in Frankfurt: Die Dinge, bevor sie Dinge werden
       
       Ihre Objekte bleiben rätselhaft: Das Museum für Moderne Kunst richtet der
       US-amerikanischen Künstlerin Trisha Donnelly eine Einzelschau aus.
       
 (DIR) Aufgeladene Worte: Das angeblich Natürliche
       
       Eine Ausstellung im Berliner Deutschen Historischen Museum untersucht, wie
       sich der Begriff von Natur mit der deutschen Geschichte wandelte.
       
 (DIR) Verschwindende Sprachen: Und die Welt hebt an zu singen
       
       Eine Ausstellung im Berliner Humboldt Forum widmet sich der Verdrängung der
       globalen Sprachenvielfalt.
       
 (DIR) Schau zu Märchen und Comics in Kassel: Wenn Fische Menschen mit Tabak ködern
       
       Die Ausstellung „Ich, das Tier“ in der Kasseler Grimmwelt zeigt die
       Entwicklung anthropomorpher Tierfiguren vom Märchen bis zum
       Zeitungs-Comicstrip.
       
 (DIR) Ausstellung „Robotron“ in Leipzig: Großrechner und Altmeister
       
       Die Ausstellung „Robotron. Code und Utopie“ der Leipziger Galerie für
       Zeitgenössische Kunst nimmt die Technologiepolitik der DDR in den Blick.
       
 (DIR) Fotografie im Kunstverein Schwerin: Gestalterinnen des eigenen Bildes
       
       Der Kunstverein Schwerin zeigt Frauenporträts aus den 1970ern der
       österreichischen Fotografin Cora Pongracz, im Dialog mit anderen Porträts.
       
 (DIR) Backrooms in der Kunst: Durchs Hinterzimmer in die zweite Dimension
       
       Portale in anderen Dimensionen: Hinterzimmer, verlassene Shoppingmalls und
       dazwischen Malerei, die alles mit Teilen von Onlinebildwelten
       zusammenbringt.
       
 (DIR) Hans-Peter Feldmann-Ausstellung: Der Anti-Künstler
       
       Im Kunstpalast Düsseldorf sind die lakonischen Bilder und obsessiven
       Nippes-Ansammlungen des 2023 verstorbenen Künstlers Hans-Peter Feldmann zu
       sehen.
       
 (DIR) Afrikanische Comics im Museum: Superheldinnen kämpfen gegen den doppelten Tod
       
       Die Ausstellung „Sheroes“ im Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main zeigt
       die große Vielfalt afrikanischer Comics und ihrer spezifischen
       Perspektiven.
       
 (DIR) Ausstellung Robert Grosvenor in Kassel: Die Wahnsinnshütte zelebriert den Westen aufs Allerschönste
       
       Im Fridericianum Kassel ist eine Ausstellung des US-Künstlers und
       Minimal-Art-Adepten Robert Grosvenor zu sehen. Das Vergängliche
       kennzeichnet sein Werk.
       
 (DIR) Ausstellung „Global Fascisms“ in Berlin: Der Schlaf des inneren Wachmanns
       
       Was ist Faschismus heute? Mit guter Kunst aber theoretisch konfus umkreist
       eine Ausstellung im Berliner Haus der Kulturen der Welt diese Frage.
       
 (DIR) Ausstellung im Jüdischen Museum Wien: Wie Juden und Jüdinnen weiß wurden
       
       Diese Ausstellung zeigt jüdische Selbst- und Fremdbilder. Sie widerspricht
       einem Antirassismus, der jüdische Diskriminierungserfahrungen negiert.
       
 (DIR) The Tribe of Supernova in Berlin: Mit Hedonismus gegen Antisemitismus
       
       „The Nova Music Festival Exhibition“ widersetzt sich dem Hass. Dort
       diskutiert werden Gegenstrategien zum „Silencing“ in der Klubszene.
       
 (DIR) 15 Jahre Savvy Contemporary in Berlin: Eine Institution, die sich als Anti-Institution versteht
       
       Innerhalb von 15 Jahren ist Savvy Contemporary zur Diskursplattform
       angewachsen. Sie verankert das Thema Dekolonialisierung in Berlins
       Kunstwelt.
       
 (DIR) Ausstellung in Lugano: Wie David Weiss zur Avantgarde kam
       
       Nahe Lugano trafen sich ab den 1920ern Intellektuelle. Die Ausstellung „Der
       Traum von Casa Aprile“ in Lugano erinnert an die Zeit von David Weiss dort.
       
 (DIR) Fondation Cartier in Paris: Der Garten der Künste
       
       Die Fondation Cartier in Paris zieht an den Louvre in ein nahbar-elegantes
       Gebäude von Jean Nouvel. Dort zeigt sie endlich ihre anspruchsvolle
       Sammlung.
       
 (DIR) Natur, Kunst und Technik verbinden: Es tropft vor sich hin
       
       Kann eine KI bei der Renaturierung helfen? Im E-Werk Luckenwalde denken
       Künstler:innen nach über das Verhältnis von Mensch, Natur und
       Technologie.
       
 (DIR) Album und Ausstellung Chicks On Speed: Widersprüche, Songs und Yoga zum Thema Postwachstum
       
       „HEARTopia“. Chicks on Speed veröffentlichen eine Werkschau und ein neues
       Album. Zudem startet eine große Retrospektive in der Münchner „Villa
       Stuck“.
       
 (DIR) Anke Feuchtenberger Ausstellung: Körper von Frauen und Nacktschnecken
       
       Körper ziehen sich durch die Kunst von Anke Feuchtenberger. Nun wird ihr
       Werk, samt ihrer ikonischen Plakate für die Frauenbewegung, ausgestellt.
       
 (DIR) Glamuröse Ausstellung in Hannover: Ein Trost für die Schmach
       
       Kulturhaupstadt ist Hannover nicht geworden. Zum Trost vereint das
       Sprengel-Museum Niki de Saint Phalle, Yayoi Kusama und Takashi Murakami.
       
 (DIR) Fotografin über ihr NSU-Fotoprojekt: „Diese Morde fanden mitten unter uns statt“
       
       Regina Schmeken hat die Tatorte des NSU fotografiert, um sich mit den
       Opfern solidarisch zu zeigen. Ihre Fotos sind im Altonaer Museum zu sehen.
       
 (DIR) Sean Scully-Retrospektive in Hamburg: Hinter den Fassaden
       
       Sean Scully ist einer der renommiertesten Vertreter abstrakter Malerei. Im
       Bucerius Kunst Forum wird er auch als Geschichtenerzähler und DJ gezeigt.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Elementares Sehen
       
       Bewegte Malerei gibt es mit Lee Bae, Tauba Auerbach und Dan Walsh zu sehen.
       Am Freitag feiert das Goldrausch-Künstler*innenprogram 35 Jahre Jubiläum.
       
 (DIR) Ausstellung von Erik Schmidt: Ein durchschnittlicher Mann von Welt
       
       Bezugsrahmen eigenen Schaffens: Im Kindl-Zentrum Berlin verweist mit „The
       Rise and Fall of Erik Schmidt“ ein Künstler auf sich selbst.
       
 (DIR) Amelie von Wulffen und Jonas Lipps: Erwartungsfroh blicken sie auf uns herab
       
       Wo sollen wir denn hin mit den Emotionen? Im Kölnischen Kunstverein
       entwerfen Amelie von Wulffen und Jonas Lipps ortsgenaue, autobiografische
       Bildwelten.
       
 (DIR) Freunde in der Kunst und im Leben: Befreit vom Ideal eines heroischen Künstlertums
       
       Sie waren Freunde und wurden berühmt: Eine Ausstellung über John Cage,
       Merce Cunningham, Jasper Johns, Robert Rauschenberg und „Cy Twombly“ in
       Köln.
       
 (DIR) Ausstellung mit Videoarbeiten im Städel: Wie nah sich friedliebender Menschenaffe und Künstlerin sind
       
       Die Bildhauerin Asta Gröting inszeniert in ihrer Ausstellung im Frankfurter
       Städel Museum mit ästhetischer, multimedialer Präzision ein Gipfeltreffen
       der Arten.
       
 (DIR) Ian Waelder-Ausstellung in Hannover: Nasen der Erinnerung
       
       Nasenförmige Meisenknödel und zerfallene Vaterporträts: In Hannover
       verbindet Ian Waelder Innen und Außen der Kestner-Gesellschaft zu einer
       Erzählung.
       
 (DIR) Andrzej Steinbachs Fotografien: Die Bedeutung liegt allein im Auge der Betrachtenden
       
       Andrzej Steinbach inszeniert Objekte und Personen vor der Kamera: Seine
       erweiterten Menschenbilder sind in Braunschweig zu sehen.