# taz.de -- Kolumne Krieg und Frieden
       
 (DIR) Tagebuch aus Kasachstan: Die schwierige Suche nach den Quellen der Vernunft
       
       Immer mehr Regierungen verstehen nicht mehr, warum Russland den Krieg gegen
       die Ukraine führt. Wann kommt die Erkenntnis zu Putin?
       
 (DIR) Tagebuch aus Lettland: Nachdenken über Belarus
       
       Was wurde aus dem mutigen Kampf gegen die Diktatur in Minsk? Passen die
       Ideale von einst noch zum Alltag – im Exil und im Land selbst?
       
 (DIR) Tagebuch aus Armenien: Was Moskaus Krieg in Jerewan anrichtet
       
       Ukrainische Angriffe auf Lager des russischen Onlinehändlers Wildberries
       sollen militärische Strukturen treffen. Aber auch Firmen in Armenien
       leiden.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Der Krieg hat mich gerettet, trotz allen Leids
       
       Viele Ukrainerinnen sind nicht nur vor den Angriffen der russischen Armee
       geflüchtet. Oft ist er eine Chance, um häuslicher Gewalt zu entkommen.
       
 (DIR) Tagebuch aus Georgien: Wenn angeblich der Gehweg blockiert wird
       
       Wer auf Tblisis Straßen für Demokratie demonstriert, wird mit Bußgeldern
       bedroht. Doch die Zivilgesellschaft wehrt sich. Mit Solidarität.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Sehr viel Kindheit, sehr wenig Eltern
       
       Auf 30 Kinder, die auf Adoption warten, kommt in der Ukraine gerade mal
       eine Familie, die sie aufnehmen will. Dafür gibt es nachvollziehbare
       Gründe.
       
 (DIR) Tagebuch aus Polen: Fünf Jahre lang hat Maria auf den Bus gewartet
       
       Auf dem Warschauer Busbahnhof kommt es zu ganz besonderen Wiedersehen. Wie
       Olga und ihre Tochter endlich ihre Mutter und Oma begrüßen konnten.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Eine Misswahl? Für Kinder? Im Krieg?
       
       In Ternopil gibt es Talentwettbewerbe, um Mädchen zur „Mini-Miss Ukraine“
       zu küren. Doch die Kinder stellen dort auch soziale Projekte vor.
       
 (DIR) Tagebuch aus Armenien: Was vom Sohn bleibt, ist ein Sarg und ein neuer Fernseher
       
       Auch in Armenien rekrutiert die russische Armee Söldner für den
       Ukrainekrieg. Für einige junge Männer ist es die einzige Chance. Wenn sie
       überleben.
       
 (DIR) Tagebuch aus Russland: Wie Afrikaner in das russische Labyrinth des Todes geraten
       
       Russland holt sich seine Rekruten von überall. Wer sich aus der Armee
       befreien will, hat oft nur eine Chance: Er muss ein anderes Opfer benennen.
       
 (DIR) Tagebuch aus Russland: Als Computer fehlten, aber Patriotismus noch nicht da war
       
       In Russlands Schulen zeigt sich die innere Militarisierung besonders. Alles
       ist da: sowohl moderne Technik als auch Militarismus und Indoktrination.
       
 (DIR) Tagebuch aus Lettland: Nicht einmal zur Beerdigung meines Vaters konnte ich reisen
       
       Das belarussische Regime spricht viel von Familienwerten. Aber es
       unterdrückt auch Kinder und Eltern – weil sie Verwandte von Oppositionellen
       sind.
       
 (DIR) Tagebuch aus Polen: Die Klassenfahrt findet ohne belarusische Kinder statt
       
       Wer aus Belarus nach Polen geflüchtet ist, kann einen Ersatzpass erhalten.
       Doch das ist kompliziert. Reisefreiheit in der EU gibt es für
       Belarus:innen nicht.
       
 (DIR) Tagebuch aus Lettland: „Ach, schon wieder die aus der Ukraine“
       
       Wenn Familien vor dem Krieg fliehen, müssen ihre Töchter und Söhne auf
       Schulen, in denen nicht nur die Sprache fremd ist. Oft begegnen sie dort
       Hass.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Die Stadt, die niemanden schlafen lässt
       
       Nächtlicher Raketenalarm weckt die Menschen in Odessa nicht nur auf, auf
       die Dauer macht er sie krank. Genügend Schlaf ist überlebenswichtig.
       
 (DIR) Tagebuch aus Armenien: Als ob Russland auf dem Wahlzettel stünde
       
       Im armenischen Wahlkampf gibt es nur ein Thema: Die einen dämonisieren den
       großen Nachbarn, die anderen werben mit ihren guten Kontakten in den Kreml.
       
 (DIR) Tagebuch aus Berlin: Dem 8. Mai soll kein weiteres Datum folgen
       
       Die von den UN ausgerufenen Tage der Versöhnung und des Gedenkens werden in
       Russland anders verstanden: als Auftrag zu einem wiederholbaren Triumph.
       
 (DIR) Tagebuch aus Kirgistan: Drei Tage im Mai
       
       Aus dem Tag der Arbeit wurde in Kirgistan der Auftakt zu einer
       Feiertagsperiode. Im Land wird diskutiert, ob das nicht zu sehr der
       Wirtschaft schadet.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Mein kurzes Leben vor dem Vierten Weltkrieg
       
       Die Ukraine kann sich nur mit modernster Technologie verteidigen.
       KI-Drohnen und andere Hightech-Waffen sind die Zukunft. Realität kann
       traurig sein.
       
 (DIR) Tagebuch aus Georgien: Dieses alles beherrschende Interesse an Kohle
       
       Offiziell steht die Regierung in Tblissi an der Seite der Ukraine. Doch
       wenn es um Rohstoffe aus dem Donbass geht, wird die Nähe zu Moskau gesucht.
       
 (DIR) Tagebuch aus Kasachstan: Jakow Woronzows Kampf für eine andere Kirche
       
       Ein orthodoxer Priester in Almaty wollte Russlands Ukraine-Feldzug nicht
       loben. Seine Kirche schloss ihn aus, die Behörden verfolgen ihn.
       
 (DIR) Tagebuch aus Litauen: Aufgehen in Vilnius
       
       Irina und Michail mussten aus Belarus flüchten. In ihrem Exil haben sie
       sich mit einer Bäckerei selbstständig gemacht. Der Neuanfang hat
       funktioniert.
       
 (DIR) Tagebuch aus Belarus: Katze und Fisch und einfach nur weg
       
       Unser Autor musste Belarus verlassen und war gut in Lettland angekommen.
       Nun ziehen er und seine Familie wieder um. Ihre Hoffnung heißt Polen.
       
 (DIR) Tagebuch aus Estland: Tallinn kann manchmal sehr weit weg sein
       
       Die Familie lebt im benachbarten Russland. Doch zur Beerdigung seines
       Vaters konnte unser Autor nicht reisen. Und der Kontakt zur Mutter ist
       unsicher.
       
 (DIR) Tagebuch aus Armenien: Ein Prozess in Baku
       
       Das Regime in Aserbaidschan demonstriert Stärke. Armenische Politiker
       werden verurteilt, und die Weltöffentlichkeit bleibt ausgeschlossen.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: In Odessa sterben die Seepferdchen
       
       Im Schwarzen Meer läuft Öl aus, ein Behälter wird beschossen. Viele Vögel
       und Fische kommen um. Dabei ist das Meer so wichtig, auch für die Menschen.
       
 (DIR) Tagebuch aus Litauen: Was kleine Angriffe in Vilnius anrichten
       
       Immer häufiger sorgen Provokationen in der belarussischen Exilgemeinde in
       Litauen für Misstrauen. Es gibt eine Vermutung, wo das herkommt.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Das Wunder muss wieder nach Donezk fahren
       
       Die Eisenbahn leistet mehr als nur Güter- und Personentransport. Sie
       symbolisiert, dass ein Land und seine Städte leben. Die Ukraine braucht
       Züge.
       
 (DIR) Tagebuch aus Georgien: Wenn es in Tblissi schlimmer als in Moskau zugeht
       
       Georgien hat Pro Kopf deutlich mehr politische Gefangene als Russland. Doch
       sogar diese traurige Rekord lässt sich steigern.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Kyjiw, zwei Uhr nachts
       
       Jede Nacht bricht irgendwo in der ukrainischen Hauptstadt die Strom- und
       Wasserversorgung zusammen. Die Menschen wehren sich – immer wieder.
       
 (DIR) Tagebuch aus Armenien: Die fehlende Trauer um Aishat Baimuradova
       
       In einer Totenhalle in Jerewan liegt die Leiche einer 23-jährigen Frau aus
       Tschetschenien. Sie war geflohen und wurde ermordet. Nun wird sie beerdigt.
       
 (DIR) Tagebuch aus Kasachstan: Dienen für die Ukraine, woher auch immer man kommt
       
       Auch ausländische Soldaten verteidigen die Ukraine. Sie tun dies, obwohl in
       ihrer Heimat harte Strafen drohen. Einige aus voller Überzeugung.
       
 (DIR) Tagebuch aus Lettland: Unsere Feste feiern wir mit Tränen in den Augen
       
       Für Menschen, die aus der Haft in Belarus freikommen, gibt es ein breites
       Netz der Solidarität. Doch selbst die größte Hilfe ist nicht groß genug.
       
 (DIR) Tagebuch aus Kasachstan: Ihnen ist egal, was Putin sagt
       
       Unser Autor lebt in Almaty im Südosten Kasachstans. Während der russische
       Einfluss lange Zeit groß war, distanzieren sich die Menschen seit dem
       russischen Angriffskrieg.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Wie du Silvester feierst, so gehst du ins neue Jahr
       
       Unsere Autorin wollte 2026 zusammen mit ihren Kindern in Odessa begrüßen.
       Doch die blieben in Wien bei der Oma. Und sie selbst musste im Bunker
       feiern.
       
 (DIR) Tagebuch aus Litauen: Mein Neid auf Familien
       
       Fünf Jahre ist es her, dass unsere Autorin Weihnachten mit ihrem Vater
       feiern konnte. Alle Jahre wieder ist sie traurig, wenn sie Familien
       beobachtet.
       
 (DIR) Tagebuch aus Armenien: Der Traum vom besseren Leben und der Drohnenangriff
       
       Der Ukraine-Krieg der russischen Armee erreicht auch die Universität von
       Jerewan. Unsere Autorin hat es bemerkt, als sie einfach ein Gespräch
       begann.
       
 (DIR) Tagebuch aus Estland: Wenn nur der Mensch ins Exil geht, nicht aber sein Konto
       
       Sanktionen der EU treffen nicht nur das Regime des Wladimir Putin. Auch
       Russen, die geflohen sind, können betroffen sein. Unser Autor hat Angst.
       
 (DIR) Tagebuch aus Lettland: Wer will eigentlich, dass meine Mutter nicht zu mir darf?
       
       Täglich kommen Menschen von Belarus aus nach Lettland oder Polen. Doch die
       Einreise in die EU wird immer schwieriger – ein Fehler.
       
 (DIR) Tagebuch aus Kirgistan: Wie schnell ein Land absteigen kann
       
       Kirgistan galt lange Zeit als einer der freiesten Staaten Zentralasiens.
       Doch nun werden Journalisten verfolgt. Meist hängt es mit Russland
       zusammen.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Ukrainer, die nach Westen gehen
       
       Gerade junge Menschen haben Angst vor ihrer Einberufung. Schon Schüler
       suchen ihr Glück, indem sie ihr Land verlassen und in die EU einreisen.
       
 (DIR) Tagebuch aus Estland: Wie sich die Gefahren zeigen, die im Exil drohen
       
       Unsere Autorin lebt in Tallinn. Dass sich in ihrer russischen Heimat die
       extreme Rechte formiert, kann sie nicht verdrängen. Die Drohung ist
       präsent.
       
 (DIR) Tagebuch aus Berlin: Vom Dating in Zeiten, in denen so vieles nicht mehr egal ist
       
       Unsere Autorin stammt aus Minsk, lebt in Berlin und zieht nach Vilnius.
       Über Dating-Apps sucht sie Freunde. Doch leicht ist das nicht.
       
 (DIR) Tagebuch aus Georgien: Einmal Tiflis, nicht zurück, auch nicht woanders hin
       
       Unsere Autorin lebt im georgischen Batumi. Zurück nach Belarus kann sie
       nicht. Und aus ihrem Exilland mag sie nicht wegfahren. Denn sie lebt
       illegal.
       
 (DIR) Tagebuch aus Kasachstan: Etwas besseres als Almaty finden sie fast überall
       
       Unser Autor fragt sich, warum junge Kasachen gegen die Ukraine kämpfen,
       obwohl Strafen drohen. Es zeigt sich: Sogar die Aussicht auf Haft
       motiviert.
       
 (DIR) Tagebuch aus Moldau: Schwul in Chișinău
       
       Homophobie gehört sowohl zum sowjetischen Erbe in der Republik Moldau als
       auch zur religiösen Gegenwart. Und sie ist ein Teil von Moskaus
       Kulturkampf.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Bauen für eine bessere Zeit in besseren Häusern
       
       In Odessa entstehen viele Häuser. Teils, weil der Krieg viel Wohnraum
       zerstört hat. Teils aber auch, weil Bauen die Menschen wieder
       zusammenbringt.
       
 (DIR) Tagebuch aus Georgien: Liebe in Zeiten der Revolution
       
       Wie kann eine Beziehung halten, wenn es gerade um die Zukunft geht? In
       Tbilisi formiert sich die Opposition – und hofft auf gute Zeiten für alle.
       
 (DIR) Tagebuch aus Berlin: Studieren für Lukaschenko
       
       Wie sich seit fünf Jahren die Journalismus-Ausbildung in Belarus verändert
       hat. Und warum viele Autor:innen das Land verlassen müssen.
       
 (DIR) Tagebuch aus Moldau: Kekse, Cola, Strafandrohung
       
       Die Großmutter unserer Autorin kann erzählen, wie in der Republik Moldau
       moskautreue Kräfte auf Stimmenkauf gehen. Die Justiz kommt kaum dagegen an.