# taz.de -- Kolumne Krieg und Frieden
       
 (DIR) Tagebuch aus Georgien: Dieses alles beherrschende Interesse an Kohle
       
       Offiziell steht die Regierung in Tblissi an der Seite der Ukraine. Doch
       wenn es um Rohstoffe aus dem Donbass geht, wird die Nähe zu Moskau gesucht.
       
 (DIR) Tagebuch aus Kasachstan: Jakow Woronzows Kampf für eine andere Kirche
       
       Ein orthodoxer Priester in Almaty wollte Russlands Ukraine-Feldzug nicht
       loben. Seine Kirche schloss ihn aus, die Behörden verfolgen ihn.
       
 (DIR) Tagebuch aus Litauen: Aufgehen in Vilnius
       
       Irina und Michail mussten aus Belarus flüchten. In ihrem Exil haben sie
       sich mit einer Bäckerei selbstständig gemacht. Der Neuanfang hat
       funktioniert.
       
 (DIR) Tagebuch aus Belarus: Katze und Fisch und einfach nur weg
       
       Unser Autor musste Belarus verlassen und war gut in Lettland angekommen.
       Nun ziehen er und seine Familie wieder um. Ihre Hoffnung heißt Polen.
       
 (DIR) Tagebuch aus Estland: Tallinn kann manchmal sehr weit weg sein
       
       Die Familie lebt im benachbarten Russland. Doch zur Beerdigung seines
       Vaters konnte unser Autor nicht reisen. Und der Kontakt zur Mutter ist
       unsicher.
       
 (DIR) Tagebuch aus Armenien: Ein Prozess in Baku
       
       Das Regime in Aserbaidschan demonstriert Stärke. Armenische Politiker
       werden verurteilt, und die Weltöffentlichkeit bleibt ausgeschlossen.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: In Odessa sterben die Seepferdchen
       
       Im Schwarzen Meer läuft Öl aus, ein Behälter wird beschossen. Viele Vögel
       und Fische kommen um. Dabei ist das Meer so wichtig, auch für die Menschen.
       
 (DIR) Tagebuch aus Litauen: Was kleine Angriffe in Vilnius anrichten
       
       Immer häufiger sorgen Provokationen in der belarussischen Exilgemeinde in
       Litauen für Misstrauen. Es gibt eine Vermutung, wo das herkommt.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Das Wunder muss wieder nach Donezk fahren
       
       Die Eisenbahn leistet mehr als nur Güter- und Personentransport. Sie
       symbolisiert, dass ein Land und seine Städte leben. Die Ukraine braucht
       Züge.
       
 (DIR) Tagebuch aus Georgien: Wenn es in Tblissi schlimmer als in Moskau zugeht
       
       Georgien hat Pro Kopf deutlich mehr politische Gefangene als Russland. Doch
       sogar diese traurige Rekord lässt sich steigern.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Kyjiw, zwei Uhr nachts
       
       Jede Nacht bricht irgendwo in der ukrainischen Hauptstadt die Strom- und
       Wasserversorgung zusammen. Die Menschen wehren sich – immer wieder.
       
 (DIR) Tagebuch aus Armenien: Die fehlende Trauer um Aishat Baimuradova
       
       In einer Totenhalle in Jerewan liegt die Leiche einer 23-jährigen Frau aus
       Tschetschenien. Sie war geflohen und wurde ermordet. Nun wird sie beerdigt.
       
 (DIR) Tagebuch aus Kasachstan: Dienen für die Ukraine, woher auch immer man kommt
       
       Auch ausländische Soldaten verteidigen die Ukraine. Sie tun dies, obwohl in
       ihrer Heimat harte Strafen drohen. Einige aus voller Überzeugung.
       
 (DIR) Tagebuch aus Lettland: Unsere Feste feiern wir mit Tränen in den Augen
       
       Für Menschen, die aus der Haft in Belarus freikommen, gibt es ein breites
       Netz der Solidarität. Doch selbst die größte Hilfe ist nicht groß genug.
       
 (DIR) Tagebuch aus Kasachstan: Ihnen ist egal, was Putin sagt
       
       Unser Autor lebt in Almaty im Südosten Kasachstans. Während der russische
       Einfluss lange Zeit groß war, distanzieren sich die Menschen seit dem
       russischen Angriffskrieg.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Wie du Silvester feierst, so gehst du ins neue Jahr
       
       Unsere Autorin wollte 2026 zusammen mit ihren Kindern in Odessa begrüßen.
       Doch die blieben in Wien bei der Oma. Und sie selbst musste im Bunker
       feiern.
       
 (DIR) Tagebuch aus Litauen: Mein Neid auf Familien
       
       Fünf Jahre ist es her, dass unsere Autorin Weihnachten mit ihrem Vater
       feiern konnte. Alle Jahre wieder ist sie traurig, wenn sie Familien
       beobachtet.
       
 (DIR) Tagebuch aus Armenien: Der Traum vom besseren Leben und der Drohnenangriff
       
       Der Ukraine-Krieg der russischen Armee erreicht auch die Universität von
       Jerewan. Unsere Autorin hat es bemerkt, als sie einfach ein Gespräch
       begann.
       
 (DIR) Tagebuch aus Estland: Wenn nur der Mensch ins Exil geht, nicht aber sein Konto
       
       Sanktionen der EU treffen nicht nur das Regime des Wladimir Putin. Auch
       Russen, die geflohen sind, können betroffen sein. Unser Autor hat Angst.
       
 (DIR) Tagebuch aus Lettland: Wer will eigentlich, dass meine Mutter nicht zu mir darf?
       
       Täglich kommen Menschen von Belarus aus nach Lettland oder Polen. Doch die
       Einreise in die EU wird immer schwieriger – ein Fehler.
       
 (DIR) Tagebuch aus Kirgistan: Wie schnell ein Land absteigen kann
       
       Kirgistan galt lange Zeit als einer der freiesten Staaten Zentralasiens.
       Doch nun werden Journalisten verfolgt. Meist hängt es mit Russland
       zusammen.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Ukrainer, die nach Westen gehen
       
       Gerade junge Menschen haben Angst vor ihrer Einberufung. Schon Schüler
       suchen ihr Glück, indem sie ihr Land verlassen und in die EU einreisen.
       
 (DIR) Tagebuch aus Estland: Wie sich die Gefahren zeigen, die im Exil drohen
       
       Unsere Autorin lebt in Tallinn. Dass sich in ihrer russischen Heimat die
       extreme Rechte formiert, kann sie nicht verdrängen. Die Drohung ist
       präsent.
       
 (DIR) Tagebuch aus Berlin: Vom Dating in Zeiten, in denen so vieles nicht mehr egal ist
       
       Unsere Autorin stammt aus Minsk, lebt in Berlin und zieht nach Vilnius.
       Über Dating-Apps sucht sie Freunde. Doch leicht ist das nicht.
       
 (DIR) Tagebuch aus Georgien: Einmal Tiflis, nicht zurück, auch nicht woanders hin
       
       Unsere Autorin lebt im georgischen Batumi. Zurück nach Belarus kann sie
       nicht. Und aus ihrem Exilland mag sie nicht wegfahren. Denn sie lebt
       illegal.
       
 (DIR) Tagebuch aus Kasachstan: Etwas besseres als Almaty finden sie fast überall
       
       Unser Autor fragt sich, warum junge Kasachen gegen die Ukraine kämpfen,
       obwohl Strafen drohen. Es zeigt sich: Sogar die Aussicht auf Haft
       motiviert.
       
 (DIR) Tagebuch aus Moldau: Schwul in Chișinău
       
       Homophobie gehört sowohl zum sowjetischen Erbe in der Republik Moldau als
       auch zur religiösen Gegenwart. Und sie ist ein Teil von Moskaus
       Kulturkampf.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Bauen für eine bessere Zeit in besseren Häusern
       
       In Odessa entstehen viele Häuser. Teils, weil der Krieg viel Wohnraum
       zerstört hat. Teils aber auch, weil Bauen die Menschen wieder
       zusammenbringt.
       
 (DIR) Tagebuch aus Georgien: Liebe in Zeiten der Revolution
       
       Wie kann eine Beziehung halten, wenn es gerade um die Zukunft geht? In
       Tbilisi formiert sich die Opposition – und hofft auf gute Zeiten für alle.
       
 (DIR) Tagebuch aus Berlin: Studieren für Lukaschenko
       
       Wie sich seit fünf Jahren die Journalismus-Ausbildung in Belarus verändert
       hat. Und warum viele Autor:innen das Land verlassen müssen.
       
 (DIR) Tagebuch aus Moldau: Kekse, Cola, Strafandrohung
       
       Die Großmutter unserer Autorin kann erzählen, wie in der Republik Moldau
       moskautreue Kräfte auf Stimmenkauf gehen. Die Justiz kommt kaum dagegen an.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Die flüssige Schönheit Odessas
       
       Unsere Autorin liebt das Schwarze Meer und seine Strände. Nun kämpft sie
       dafür, dass es dort sauber wird. Und dass es endlich Toiletten gibt.
       
 (DIR) Tagebuch aus Kasachstan: Wie sollte man dem Staat vertrauen?
       
       Als Kasachstan beschloss, häusliche Gewalt sei keine Straftat mehr, ging
       die Zahl der Delikte nach oben. Menschenrechtsinitiativen müssen weichen.
       
 (DIR) Tagebuch aus Sachsen: Mit vier Katzen von Dschinghis Khan geweckt
       
       Unser Autor ist von Russland nach Deutschland gekommen. Gut ist, dass er
       eine Wohnung bekam. Schlecht sind Musik und Fahnen.
       
 (DIR) Tagebuch aus Estland: Wann kann es wieder Kaviar sein?
       
       In Estland steigen Lebensmittelpreise und auch die Mehrwertsteuer. Die
       Regierung sagt, dass die Militärausgaben Vorrang haben.
       
 (DIR) Tagebuch aus Armenien: Die schwierige Liebe der Brüder
       
       Hayk hat eine Russin geheiratet und Mikael eine Ukrainerin. Also brechen
       die Brüder mit der Tradition des Lebens in einer Großfamilie. Zunächst.
       
 (DIR) Tagebuch aus Lettland: Zum Shoppen ausgerechnet nach Belarus
       
       In vielen lettischen Städten liegen belarussische Waren ganz normal in den
       Auslagen – trotz Sanktionen. Der Handel mit dem Minsker Regime läuft gut.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Heute Nacht schlafe ich
       
       Warum die Menschen in Kyjiw​ mehr den Sommer spüren als den Krieg. Eine
       Stadt erkämpft sich das Recht auf ein normales Leben.
       
 (DIR) Tagebuch aus Russland: Mit Überweisungen gegen Spione?
       
       Die ukrainische Stadt Dnipro ist eine Hochburg der Telefonbetrüger. Sie
       nutzen den Krieg für ihre Maschen.
       
 (DIR) Tagebuch aus Russland: Lernen darf nur, wer schon genug weiß
       
       Russisch-Kenntnisse und legaler Status erforderlich: Wie die Regierung in
       Moskau Kinder aus migrantischen Familien ausgrenzt.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Vorurteile, die auch der Krieg bestehen lässt
       
       Kateryna Mykhalko ist Managerin in der Rüstungsindustrie. An ihrer Arbeit
       gibt es keine Kritik. Aber sie ist 24 Jahre alt, und sie ist eine Frau.
       
 (DIR) Tagebuch aus Aserbaidschan: Frei schreiben, um nicht mehr unfrei zu leben
       
       Schon seit Jahren unterdrückt das Regime in Baku Presse- und
       Meinungsfreiheit. Jüngstes Opfer: der unabhängige Onlinedienst Abzas Media.
       
 (DIR) Tagebuch aus Georgien: Die zu vielen Augen von Tblisi
       
       In der georgischen Hauptstadt kommt eine beängstigende Überwachungstechnik
       zum Einsatz. Sie dokumentiert nicht nur, wer auf eine Demonstration geht.
       
 (DIR) Tagebuch aus Kasachstan: Das Urteil lautet: Schweigen, und zwar überall
       
       In Almaty musste der Journalist Temirlan Yensebek vor Gericht. Sein Delikt:
       eine Satire. Seine Strafe: er darf sich nirgends öffentlich äußern.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Wenn Oma nicht mit Opa beigesetzt werden kann
       
       Viele Menschen haben Angst, in der Ferne begraben zu werden. Die Großmutter
       unseres Autors wurde auf einem anderen Friedhof als ihr Mann beerdigt.
       
 (DIR) Tagebuch aus Russland: Der Krieg und das Insulin
       
       Im Leningradskaja Oblast ist es wie in ganz Russland: Wer auf Medikamente
       angewiesen ist, muss lange warten und sehr viel Rubel bezahlen.
       
 (DIR) Belarussische Geflüchtete in Lettland: Was will der fremde Arzt von mir?
       
       Unsere Autorin stammt aus Belarus und lebt in Lettland. Angst hat sie, wenn
       sie sich in medizinische Behandlung begibt. Denn Verständnis ist selten.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Es ist Krieg, machen wir was draus
       
       Unter den russischen Bombardements leidet die Stadt Charkiw besonders. Doch
       gerade hier tobt wieder das pralle Leben. Aus Trotz und für die Freiheit.
       
 (DIR) Tagebuch aus Aserbaidschan: Warum sie ihn zum Schweigen bringen
       
       Im Exil in Georgien hat unsere Autorin große Angst. Sie bangt um Tofig
       Yagublu, einen besonders mutigen Gegner des Regimes in Baku.
       
 (DIR) Tagebuch aus der Ukraine: Kurze Geschichte über eine Traktoristin zu Kriegszeiten
       
       Warum unsere Autorin in Odesa​​ nicht mehr von Akkordeonklängen geweckt
       wird. Und weshalb ihre Nachbarin nun für die Landwirtschaft ausgebildet
       wird.